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190. Jahrgang Nr. 156 -4^W 9
« Gießener Anzeiger
von einzelnen Nummern
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plutokratische Kriegsmacher am Pranger.
Die Geheimakten des französischen Generalsiabs enthüllen die Angriffspläne in Skandinavien und im Kaukasus.
Dieser Krieg hat Enthüllungen über Enthüllungen gebracht, sie werden aber sämtlich übertroffen durch den Fund der politischen Geheimakten des französischen General st abes in dem Städtchen La Charite. Mitleidlos werden diese Akten, die in einem halb verbrannten Eisenbahnzug entdeckt wurden, das heuchlerische Spiel der Westmächte entlarven. Schon die erste Serie bringt es ans Sonnenlicht, was die englischen und französischen Generalstäbe im Dunkel gesponnen, wie sie alle Welt in den Krieg zerren wollten, um die unmoralische Hungerblockade gegen Deutschland zu ergänzen durch eine „front d’usure“, durch eine „Abnutzungsfron t", wobei bezeichnend bleibt, daß- für diesen Abnutzungskrieg nicht England und Frankreich in erster Linie ihre Haut zu Markte tragen sollten, sondern alle bisherigen Neutra- l e n von Skandinavien bis zum vorderen Orient. Dann, nachdem Deutschland so eingekesselt und auf den verschiedensten Kriegsschauplätzen beschäftigt und geschwächt worden wäre, sollte dem entnervten Reich der Todesstoß versetzt werden, ohne großes Risiko der Chamberlaim Eden, Churchill, Reynaud, Daladier und Genossen. Dieser teuflische, nicht nur gegen Deutschland, sondern gegen ganz Europa gerichtete Plan ist durch den Führer und seine Wehrmacht zerrissen worden. Immerhin: Die Welt wird jetzt erkennen, wo die Krie g mach e r saßen und zu welchen Schurkenstreichen sie bereit waren.
Die Ergänzung der erhofften Wirkungen der Hungerblockade durch kriegerische Maßnahmen gegen die Nationen, die Rohstoffquellen für uns besaßen, sowie durch deren erzwungenes militärisches Eingreifen sollte auf allen europäischen Fronten vor sich gehen. Gleich das Dokument 1, das Telegramm des Generals Weygand, des ehemaligen Chefs der französisch-englischen Orientarmee, beweist die Absicht, einen Völkerbrand i m östlichen Teil des Mittelmeeres von Syrien bis nach Baku und Batum in Südrußland zu entfesseln. London hatte Anweisung gegeben, die russischen Oelquellen von Baku und Batum in Brand zu stecken, und General Weygand hatte dazu die Erlaubnis gegeben, die französischen Flugplätze, u. a. von Djezireh in Syrien, als Stützpunkte der englischen Luftflotte zu benutzen. Ferner sollten französische Offiziere mit englischen zusammen, als harmlose Oelschürfer zivilistisch getarnt, weitere Zwischenlandungsplätze in der Türkei erforschen. Dokument 3 vom 12. März 1940 gibt nähere Anweisungen Gamelins an Weygand, wonach die Türkei den Oberbefehl über die gegen Rußland angesetzten Kräfte im Kaukasus, England das Kommando über die im mittleren Orient stehenden Trupven erhalten sollte. Am 14. März berichtet der französische Botschafter in Ankara, M a s s i g l i, ein diplomatischer Maulwurf schlimmster Sorte, über eine Unterredung wegen des bevorstehenden Bombardements der russischen Erdölschätze mit dem türkischen Außenminister Saracoglu.
Auch am 16. März — nach dem russisch-finnischen Waffenstillstand, der bereits am 12. März geschlossen wurde und in gewisser Beziehung einen Strich durch die plutokratiscken Kriegspläne zog, machte der Oberbefehlshaber der französischen Armee, G a - m e l i n , eine Aufzeichnung, Dokument 5, wonach die Verschärfung der Blockade gegen Deutschland nicht nur auf anderen europäischen Kriegsschauplätzen oder solchen, die es werden sollten, erfolgen müßte, sondern auch durch die Bombardierung südrussischer Petroleumanlagen. Zu diesem Zweck müßten die Alliierten in der asiatischen Türkei Stützpunkte haben, ferner sei eine Basis an den Ufern des Schwarzen Meeres zu schaffen, und wenn auch Italien hinderlich sei, so müßten diese Absichten doch ausgeführt werden. Dadurch würde Deutschland das Oel entzogen. Die folgenden Dokumente zeigen, mit welcher Hartnäckigkeit diese verbrecherischen Pläne ventiliert und vorbereitet werden. Ferner sollte Deutschland des schwedischen Eisens beraubt werden, und falls Norwegen und Schweden sich dem nicht fügten, solle ihr Seehandel gesperrt werden, als Präventivmaßnahmen (gegen Schwedens. Neutralität) seien Streitkräfte bereitzustellen! In' Ergänzung dazu gibt Dokument 2 vom 10. März, ebenfalls von Gamelin unterzeichnet, gewissermaßen eine Generalübersicht über die nordischen Pläne der Kriegsausweiter. Das Schicksal Finnlands war ihnen dabei völlig gleichgültig. Seit dem 26. Februar 1940 stand die erste Gruppe der französischen Streitkräfte, eine Alpenjäger-Brigade, für einen Handstreich auf Petsamo bereit, dem nördlichen Hasen Finnlands, der sich aber damals in der Hand der Sowjetrussen befand. Für die Landungsoperationen in Norwegen aber waren die Engländer verantwortlich, die die sog. Finnlandhilfe von vornherein nur als eine günstige Gelegenheit betrachteten, um ihren Hauptzweck, die Besetzung der skandinavischen Häfen und Erzgruben, zu erreichen. Weiter wird in. diesem Dokument ausgeführt, daß Norwegen und Schweden nur zehn, Jugoslawien, Rumänien, Griechenland und die Türkei aber 100 Divisionen gegen Deutschland aufbringen würden, und Gamelin setzte stolz hinzu: „Der Kriegsschauplatz würde in großem Maßstab erweitert."
Schon diese ersten Dokumente ergeben ein eindrucksvolles Bild der politischen Ethik der Londoner Plutokraten, die Deutschland ohne eigenes Risiko strangulieren und durch Ausdehnung der Kriegs- t jchauplätze die Norweger und Schweden, Belgier und Holländer, Griechen, Rumänen, Jugoslawen und Türken ebenfalls ins Unglück stürzen wollten. Der französische Generalftab war Mitspieler der englischen Verbrecher, und mancher noch Regierende in
den „neutralen" Staaten, der mit den Plutokraten im Bunde war, wird heilfroh sein, daß es ganz anders gekommen ist.. Man muß es sich einmal klarmachen, was es schon allein völkerrechtlich bedeutet, wenn die beiden Westmächte von Syrien über die Türkei hinweg durch Bombengeschwader die rumänischen Oelquellen sowie die Oelquellen in Baku zu vernichten gedachten: sie wollten also ein militärisch noch nicht am Kriege teilnehmendes, wenn auch mit ihnen verbündetes Gebiet, die Türkei, überfliegen, um im Hoheitsgebiet zweier fremder Mächte, mit denen sie in Frieden leben, riesige Zer- törungen zu verursachen, nur um Deutschland von der Oelzufuhr abzuschneiden. Dabei geht aus den aufgefundenen Dokumenten klar hervor, daß dieser verbrecherische Plan die volle Billigung der türkischen Regierung gehabt hat, deren Außenminister Saracoglu völlig bloßge- tellt ist. Es bleibt abzuwarten, was das türkische
Rußlands Erdöl ui das Ziel der Kr
Die Dokumente.
I.
Oberkommando des Operationsgebietes Ost-Mittelmeer.
7. März 1940
* Streng vertraulich! Abschrift.
General Weygand an den Oberkommandanlen der Landstreilkräfte und Generalstabschef der Landesverteidigung.
Der Luftmarschall Mitchell, Kommandant der Luftwaffe des mittleren Ostens, der heute in Begleitung des Generals Jauneaud auf der Reife nach Ankara nach Beirut kam, hat mir mitgeteilt, daß er von London Anweisungen betreffend die Vorbereitungen für die etwaige Bombardierung von Baku und Batum erhalten habe. Er hat mir feine Absicht eröffnet, den Marschall Cakmalk um die Erlaubnis zu bitten, Flugplätze erkunden zu lassen, die in den Räumen von Diabekir, Erzerum, Kars und des Pan-Sees als Zwischenlandeplätze für Flugzeuge dienen könnten, die ihre Hauptbasis in Djezireh hätten. Der Luftmarschall Mitchell hat mich um die Erlaubnis gebeten, unsere Flugplätze in Djezireh auszukundschaften, da die politische Lage des Irak, dessen Unabhängigkeit anerkannt ist, nicht gestattet, die Flugplätze dieses Hoheitsgebietes ohne die Gefahr vün Komplikationen zu benützen. Ich beehre mich, Ihnen zu berichten, daß ich dem Wunsch des Luftmarschalls nachgekommen bin. Die Besichtigung wird demnächst von britischen und französischen Offizieren, die beiderseits in Zivil auftreten werden, durchgeführt werden. Es wird dabei der Eindruck erweckt werden, daß es sich um Arbeiten betreffend die Ausbeutung der erdölhaltigen Schichten dieses Raumes handele.
gez. Weygand.
Streng vertraulich!
10. März 1940
Aufzeichnung über die Teilnahme franzöfifch-bri- lifcher Slreitkräfle an den Operationen in Finnland.
Mit Beginn der Feindseligkeiten (30. Nov. 1939) zwischen Finnland und Sowjetrußland haben die französische und die britische Regierung ihren Willen zum Ausdruck gebracht, durch Lieferung von Hilfszeugmaterial und Waffen Finnlandwirk- fame und rasche Hilfe zu bringen. Die ersten Materialsendungen begannen am 20. Dezember. Das französische Oberkommando hat sich seinerseits unverzüglich damit befaßt, die Ansicht des Marschalls Mannerheim darüber in Erfahrung zu bringen, inwieweit, abgesehen von den Materiallieferungen und der Entsendung von Freiwilligen, die der Marschall schon gewonnen hatte, fran-
Einige der an der Loire
Volk zu dieser offenen Unterstützung der westmächt- lichen Verbrecherpolitik durch seine Regierung sagen wird.
Auch bei diesen neuen Veröffentlichungen handelt es sich um Original-Dokumente mit den Unterschriften Gamelins, Weygands, Masiiglis usw. Mit wuchtigster Beweiskraft sind Frankreich . und vor allem England, der Spiritus rector aller dieser Pläne, als die gewissenlosesten Kriegsverbrecher der Welt nachgewiesen worden. General Gamelin hat hat ganz richtig geahnt, daß diese Dokumente in der Hand Deutschlands das schwerwiegendste Anklagematerial unter allen bisherigen Dokumenten darstellen würde. Die Dokumente sind nun wirklich „gegen die Alliierten ausgewertet" worden, alle Völker werden sich wohl oder übel mit den am Pranger stehenden Angeklagten und ihrem Rädelsführer England befassen müssen.
Schwedens Erz
zö fische Stre itkräfte bei den Operationen eingesetzt werden könnten. Zu diesem Zweck wurde Kommandant G a n e v a l zu dem finnischen Generalissimus entsandt. Er reiste am 20. Dezember 1939 aus Frankreich nach Helsinki ab und kam am 20. Januar 1940 zurück.
Seit dem 16. Januar arbeitete das französische Oberkommando an dem allgemeinen Plan einer b e - waffneten Intervention in Finnland. Dieser Plan sah insbesondere die Landung all iierter Truppenkontingente in Petsamo vor. Gleichzeitig sollten gegebenenfalls vorsichtshalber die Häfen und Flugplätze der norwegischen Westküste in die Hand der Alliierten gebracht werden. Der Plan sah außerdem vor, daß auf Grund der einmal gewonnenen Ergebnisse die Operationen möglicherweise auf Schweden ausgedehnt und die Erzgruben von Gall-ivare; der wichtigen Quelle für die Erzzufuhr nach Deutschland, besetzt werden sollten. Durch diese Operation sollte gleichzeitig eine neue Verbindung über Narvik-Lulea geschaffen werden. Der Plan für die Operation bei Petsamo stimmte mit dem überein, den Marschall Mannerheim dem Kommandanten Ganeoal dargelegt hatte.
Bei den halbamtlichen Unterredungen mit dem britischen Oberkommando schien dieses unsere Auffassung zu teilen. Bei den interalliierten Militärbesprechungen vom 31. Januar und 1. Februar, die der Sitzung des Obersten Rates vom 5. Februar vorangingen, verwiesen die Engländer die Frage der unmittelbaren Hilfe für Finnland an die zweite Stelle. Sie zeigten sich als entschiedene Anhänger einer Unternehmung gegen die Erzgruben N 0 r d s ch w e d en s , die wenigstens im Anfang den Uebertritt eines Teiles der beteiligten Streitkräfte nach Finnland zur Nebenerscheinung haben sollte. Man verzichtete somit praktisch auf die Unternehmung gegen Petsamo. Diese hatte nur noch sekundären bzw. Eventual-Charak- ter. Diese Ansicht erlangte im Obersten Rat die Mehrheit. Die Vorbereitung der skandinavischen Expedition wurde sofort in Angriff genommen und die französisch-britischen Streitkräfte standen seit den ersten Märztagen zum Transport bereit1).
Die Leitung der in Skandinavien beabsichtigten Operationen war dem britischen Oberkommando übertragen worden. Diese konnte anscheinend nicht anders geregelt werden.
Die Beförderung des Expeditionskorps einerseits
H Die erste Gruppe der französischen Streitkräfte (eine Alpenjägerbrigade) stand am 26. Februar zum Verlassen der Garnisonen bereit und konnte vom 1. März an jederzeit eingeschifft werden. Für den Fall eines plötzlichen Handstreiches auf Petsamo hätte eine Vorhut schon viel früher entsandt werden können.
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Dokumente des französischen Generalstabs.
und der Nachschub anderseits mußten tatsächlich auf Verkehrswegen vor sich gehen, die durch die Zone des britischen Marine-Oberkommandos führten. Der Schutz dieser Transporte liegt selbstverständlich den britischen Seestreitkräften ob. Außerdem kann die französische Marine1 nicht überall gleichzeitig anwesend sein: Das Mittelmeer, die Atlantikküste Frankreichs und Afrikas bleiben ihr ureigenstes Gebiet, ganz abgesehen von der Aufgabe, die ihr durch den Schutz der aus Amerika eintreffenden Geleitzüge erwächst.
Es bedarf auch der Erwähnung, daß die Teilnahme der französischen Landstreit- k r ä f t e an den nordischen Operationen gegenwärtig nureinebegrenzte sein kann. Das französische Heer ist gezwungen, sein Gros an der Nord- 0 st f r 0 n t zu belassen, wo es dem Gros der deutschen Kräfte gegenübertritt. Das französische Heer ist außerdem verpflichtet, an der Alpenfront und in Nordafrika die Wacht gegen Italien zu halten. Das französische Heer hat ferner eine Vorhut in derLevante. Es kann daher unter den gegenwärtigen Umständen nur beschränkte Kontingente für außerhalb dieses Bereichs liegende Kriegsschauplätze zur Verfügung stellen. In der Luft kann Frankreich angesichts der gegenwärtigen Lage der französischen Luftwaffe nur einen beschränkten Beitrag leisten.
Die Eröffnung eines nordischen Kriegsschauplatzes bietet vom Standpunkt der Kriegführung aus gesehen ein hervorragendes Interesse. Abgesehen von den moralischen Vorteilen wird die Blockade umfassender, vor allem aber ist es die Sperrung des Erztransportes nach Deutschland, auf die es ankommt.
In diesem Zusammenhang wäre ein Vorgehen auf dem Balkan, wenn es mit der fkandinavi- fchen Unternehmung kombiniert würde, geeignet, die wirtschaftliche Abdrosselung des Reiches zu verstärken. Deutschland verfügt dann nur noch über einen einzigen Ausgang aus dem Blockadering, nämlich über feine Grenze mit Sowjetrußland, wobei zu berücksichtigen ist, daß die Ausbeutung der russischen Rohstoffquellen noch langer Fristen bedarf. Auf militärischem Gebiet wäre eine Aktion auf d e m Balkan 2) für Frankreich viel vorteilhafter als eine solche in Skandinavien: Der Kriegsschauplatz würde in großem Maßstabe erweitert, Jugoslawien, Rumänien, Griechenland und die Türkei würden uns eine Derstärkungvonun- gefähr 100 Divisionen zuführen?) Schweden und Norwegen würden uns nur eine schwache Unterstützung von ungefähr 10 Divisionen verschaffen. Die Truvpen, die die Deutschen von der Westfront wegziehen mühten, um gegen unsere neuen Unternehmungen vorzugehen, würden sich zweifellos in den gleichen Proportionen bewegen. Die Vorteile der Eröffnung eines Skandinavien-Kriegsschauplatzes bleiben nichtsdestoweniger unbestreitbar. Jedoch dürfen die technischen Schwierigkeiten, die ein solches Unternehmen mit sich bringt, nicht verkannt werden. Auf dem Gebiet der Seekriegführung sind Operationen in der Ostsee für uns praktisch ausgeschlossen. Unsere Verbindung geht über die Nordsee von Schottland nach Norwegen. Dieser Verbindungslinie ist wesentlich länger als die der Deutschen zwischen Stettin und der Südküste Schwedens.
Unsere Verbindungslinie muß gegen die deutschen U-Boote und Bombenflugzeuge verteidigt werden. Es bedarf der Erwähnung, daß die Jahreszeit, in der der Bottnische Meerbusen eisfrei ist, den Deutschen für die Landung in Finnland die größten Vorteile bietet, und zwar nicht nur an der Südküste, sondern auch an der Westküste und an der Ostküste Schwedens.
Für die L a n d kr i e g f ü h r u n g ist zu berücksichtigen, daß die norwegischen Häfen Nord-Norwegens und insbesondere Narvik nur einen gerin«
-) Diese Frage bleibt natürlich mit der Haltung Italiens verknüpft.
3) Hierbei ist die Frage des Erdöls nicht einmal berücksichtigt. Es wäre dabei noch an die Erdölquel- len Rumäniens, die man verteidigen ober zerstören könnte, und an die Transkaukasiens zu denken.
— (Scherl-Bilderdienst-M.)
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