den Sieg der deutschen Luftwaffe über die englische Flotte erzwungene Aufgabe einer äußerst wichtigen strategischen Position, welche die britischen Kriegstreiber nun zugeben müssen. Nicht weniger als 135 brittsche Schl ffseinh eiten sind wäyrend des norwegischen Feldzuges bisher verloren gegangen. Darunter befinden sich 6 Kreuzer, 8 Zerstörer, 20 U-Boote, 17 Transporter und 5 Handelsdampfer, die total vernichtet wurden, während von den übrigen beschädigten Einheiten noch keineswegs feststeht, ob sie alle ihre Heimathäfen wieder erreichen konnten. Außerdem gehören in diese Verlustliste noch 5 beschlagnahmte Transportschiffe und 77 abgeschossene Flugzeuge. Das ist eine Bilanz, die Churchill besttmmt nicht erwartet hat, als er mit den Vorbereitungen zu seinem Invasionsabenteuer in Norwegen begann. Wenn sich also der Umfang der englischen Niederlage, gerade auch bezüglich ihrer strategischen und politisch-moralischen Auswirkungen auf den inneren Zustand in England selbst und auf das neutrale Ausland, noch nicht überblicken läßt, so tritt auf der anderen Sette die ungeheure Leistung des deutschen Soldaten um so strahlender hervor. Nicht nur das deutsche Bolt, sondern auch das Ausland, soweit es einer objektt- ven Stellungnahme fähia ist, bewundert den Sieg unserer Truppen, die sich weder durch die riesigen Entfernungen noch durch die ungeheuren Gelände- schwierigkeiten, noch durch den verzweifelten Widerstand der Feinde in ihrem ungestümen Vorwärtsdrang aufhalten liehen, bis endlich der Gegner in die Flucht geschlagen und zum Verlassen des norwegischen Bodens gezwungen war.
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Inzwischen hat man sich in London bemüht, den Rückzug der „weltbeherrschenden" englischen Flotte vor Norwegens Küste propagandistisch zu tarnen. Die betrübten Lohgerber tun so, als ob der Abschied von Andalsnes von vornherein in chrem Plan gelegen hätte, und Chamberlain wußte es sogar als eine besondere Heldentat zu rühmen, daß sich die Engländer in Andalsnes „erfolgreich ein- aeschifft" hätten und daß dieser Rückzug „ohne eigene Verluste" vonstatten gegangen sei. Aber diese jammervollen Entlastungsmanöver stehen nicht nur zu den militärischen Tatsachen, sondern auch zu den von der englischen Presse kurz vorher verkündeten Absichten und Plänen in einem so eklatanten Gegensatz, daß sie in den Augen der Weltöffenllichkeit die Blamage der englischen Regierung nur noch vergrößern können. Zum zweitenmal innerhalb einer Woche sind die Londoner Plutokraten als Lügner und Prahlhänse entlarvt, während die exakten deutschen Wehrmachtberichte chre absolute Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit erneut beweisen konnten.
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Nach altem Rezept hat die britische Regierung aber noch ein zweites Mittel angewandt, um ihre Niederlage zu vertuschen. Sie versucht plötzlich, den Blick der fragenden Weltöffenllichkeit von dem Ort chrer Schande abzulenken, indem sie an ganz anderer Stelle ein neues Kriegstheater inszeniert. Chamberlain sprach von dem Aufmarsch einer englischen Schlachtflotte im östlichen Mittelmeer, die Presse wußte von militärischen Maßnahmen in Aegypten und von dem Aufhören der englischen Handelsschiffahrt im Mittelmeer zu berichten. Die Engländer wollen also offenbar die norwegische Scharte wieder auswetzen, indem sie ihre verbrecherischen Kriegsausdehnungspläne nun auf irgendein anderes Land übertragen, indem sie Italien bzw. die Balkanstaaten unter Druck setzen, indem sie überall Unruhe schaffen, um hinter solchen Manövern ihre neuen Aktionspläne zu verbergen. Wir sind gespannt, wer im Stile Norwegens das nächste Opfer der britischen Ueberfall-Strategie bilden soll. H. Evers.
Auch die Schweiz wird nervös.
Bern, 4. Mai. (DNB.) Der Bundesrat befahl auf Vorschlag von General G u i s a n die Aufstellung von mehreren Abteilungen schwererAr- tillerie und Gebirgsartillerie für den 14. Mai. Ebenso sollen Pionierbataillone, Abteilungen von motorisierten Telegraphisten und Artilleriebeobachtern aufgestellt werden. Für den 18. Mai werden Klassen der Landwehr und des Landsturms, außerdem Leute, die zu den verschiedene,? Gebirgsregimentern gehören, einberufen. Man bringt diese Einberufungen mit den Meldungen über brittsche Kriegsausweitungsabsichten in Zusammenhang.
Norwegische Bahnlinien wieder im Betrieb.
Berlin, 3. Mai. (DNB.) Die Wiederherstellung wichttger Bahnlinien in Mittel- und Süd- Norwegen macht schnelle Fortschritte. Eine Anzahl von Bahnlinien konnte bereits in Betrieb genommen werden, und dient dem deutschen Nachschub sowie der Verschiebung von Truppen. An der Wiederherstellung anderer Verbindungen wird durch inzwischen eingettoffene Pioniereinheiten des deutschen Heeres gearbeitet, so daß mit chrer völligen Benutzbarkeit in kurzer Zeit zu rechnen ist.
Mit gutem Grund ist in den Wehrmachtsberichten so viel von den Eisenbahnen in Norwegen die Rede. Das Land ist größer als Italien und zu 74 v. H. Oedland. Straßen und Eisenbahnen sind also von ungewöhnlicher Bedeutung, um die oft viele hundert Kilometer weit auseinander liegenden Orte von strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung mit einander zu verbinden. Dabei ist zu berücksichtigen, daß auch Mittel- und Südnorwegen zu einem großen Teil Oedland ist: also auch das Gebiet, durch das eben unsere Truppen gezogen sind. Ackerland sowie Wiesen und Weiden finden sich nur im Südosten, westlich und östlich vom Oslo- Fjord; dann strichweise an der Südküste bei Kri- sttansand und bei Stavanger und bann erst wieder im westlichen Mittelnorwegen bei Drontheim. Auch der Waldgürtel begleitet nur in einer Ausdehnung von 40 bis 80 Kilometer die Küste. Unter solchen Umständen ist das Land trotz aller Großartigkeit vielfach als „u n w i r t l i ch" anzusprechen.
Eben daraus ergibt sich die Notwendigkeit, die einzelnen Städte mit einander schnell und zuverlässig zu verbinden. Bis weit in das 19. Jahrhun. bert hinein versah diesen Dienst die lüften- schiffahrt. Die Kriegsereignisse schalten jetzt die Küstenschiffahrt weitgehend aus. Bleiben also wie- derum nur Eisenbahnen und Straßen. Mittelpunkt des Eisenbahnnetzes ist O s l o. Don der Hauptstadt führt eine Linie längs der Südküste nach Stavanger, von der einzelne Stichlinien ins Gebirge abgehen. Dann gibt es drei große Ueberlandbahnen von Oslo aus. Das ist einmal die fast 500 Kilometer lange Bergens- bahn, die ihren Scheitelpunkt in 1300 Meter Höhe erreicht und 178 Tunnels von fast 37000
Meter Länge durchfährt. Zwischen Stavanger und Bergen gibt es ebenso wenig eine direkte Eisenbahnverbindung wie zwischen Bergen und Andalsnes. Don Bergen muß der Reisende fast bis Oslo fahren und kann erst dort nach Drontheim umsteigen. Nach Drontheim führen zwei Eisenbahnen. Die eine hat zur eigentlichen Endstation Andalsnes, aber eine Abzweigung biegt von dieser Strecke bei dem jetzt so viel genannten Dombaas ab und führt über Opdal nach «Stören. In Stören trifft diese Abzweigung auf die östlichste norwegische Eisenbahn, die von Oslo
über Röros nach Drontheim verkehrt. Die Gesamtstrecke der Eisenbahnen beträgt nicht einmal 4000 Kilometer.
Französischer Kreuzer schwer beschädigt
Amsterdam, 3.Mai. (DNV.) Der Londoner Nachrichtendienst muß zugeben, daß in der Nordsee ein französischer Kreuzer ernstlich beschädigt worden und daß ein französisches Patrouillenschiff auf eine Mine gelaufen sei.
Blick auf die Stadt Andalsnes, wo die Briten mit erheblichen Streitkräften gelandet waren, und die deutschen Truppen am Nachmittag des 2. Mai die Reichskriegsflagge hißten, nachdem sie die Engländer in die Flucht geschlagen hatten. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
tische Transportdampfer im Molde-Fjord versenkt, 4 weitere Transportdampfer schwer getroffen.
29. April: Im See gebiet von Drontheim erhielten 2 brttische Kreuzer Volltreffer mittleren Kalibers, 11 Transport- und Nachfchubschiffe schwere Bombentreffer, so daß ein Teil der Schiffe vernichtet wurde.
30. April: Im Raum um Namsos und Andalsnes wurden sechs Schiffe versenkt und weitere schwer beschädigt, im Skagerrak und Kattegat zwei bis drei wertere feindliche U-Boote versenkt.
1. Mai: Vor Namsos ein Flakkreuzer durch zwei Volttreffer versenkt, ein schwerer Kreuzer durch Volltreffer schwer beschädigt, ein Zerstörer und fünf britische Transportschiffe sanken nach Bombentreffern, fünf andere Transportschiffe erlitten schwere bzw. schwerste Beschädigungen.
2. Mai: Ein starker britischer Flottenverband an der norwegischen Westküste durch eine Staffel deutscher Kampfflugzeuge zersprengt, ein Flugzeugträger erhielt einen Volltreffer, dessen Folge starke Feuererscheinungen und Rauchentwicklung war. Ein anderer Flugzeugträger ebenfalls mit Bomben belegt. Ein Zerstörer mit einer Bombe getroffen und sofort zum Stoppen gebracht. Bei den Angriffen gegen die feindlichen Landungsräume erhiett ein Kreuzer einen Treffer, der einen Brand und Detonationen zur Folge hatte, ein brittsches Handels« schiff versenkt, sechs weitere schwer beschädigt.
3. Mai: Im Skagerrak zwei weitere feindliche U-Boote vernichtet, ein Kreuzer durch zwei Volltreffer schwer beschädigt, ein größeres Transportschiff durch zwei Volttreffer versenkt.
Die Vertretung des Reichsjugendführers.
B e r I i n, 3. Mai. (DNB.) Der Iugendführer des Deutschen Reiches, Baldur von Schirach, der als Gefreiter in einem Infanterie-Regiment im Westen steht, gibt bekannt:
„Stabsführer Lauterbacher hat mir erneut den Wunsch vorgetragen, zur Wehrmacht einrücken zu dürfen. Ich habe daraufhin den Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht gebeten.
Wer ist an der Niederlage schuld?
Kritische Betrachtungen der englischen presse.
Amsterdam, 3. Mai. (Europapreß.) Der Unterton der englischen Presse ist ausgesprochen kritisch gegenüber der Regierung und auch gegenüber der Person des Ministerpräsidenten, der, wie die „Daily Mail" erklärt, am kommenden Dienstag im Unterhaus persönlich unter Feuer genommen wird. Die „Times"- sagt, schon auf Grund der bisher bekannten Tatsachen spreche viel für das Argument, daß das für Finnland bestimmte Expeditionskorps etwas länger hätte zusammengeyalten werden müssen. Eine zweite Frage sei, ob es nicht richtiger gewesen wäre, nicht zuerst Narvik, sondern Drontheim anzugreifen. In Narvik hätten die Deutschen keine nennenswerten Aussichten auf Entsetzung gehabt, während das deutsche Oberkommando in Oslo mit der Zeit um die Wette gelaufen sei, um seinen Leuten in Drontheim zu Hilfe zu kommen.
Das „News Chronicle" schreibt, „strategisch haben wir einen Rückschlag erlitten, politisch — in der Auswirkung auf neutrale und nichtkriegführende Nattonen — haben wir eine große Niederlage erlitten. Hitlers persönliches Ansehen bei seinem eigenen Volke ist um so viel gestiegen wie das Prestige der alliierten Entschlußkraft und Wirksamkeit vermindert ift". Bei Beginn des Krieges in Norwegen habe man gesagt, „dies war Hitlers erster großer Fehler, ein sttategischer Fehler großen Ausmaßes. Das war noch nicht vor einem Monat und jetzt sind die wichtigsten zwei Drittel von Norwegen praktisch unangefochten unter der Herrschaft von Hitlers Streitkräfte n". „Daily Expreß" schreibt: „Die Verantwortlichkeit muß festgestellt werden, nicht aus irgend einem Wunsche nach Vergeltung, aber aus dem sicherem Bewußtsein, daß dieser Krieg nur von guten Ministern und geschickten Generalen gewonnen werden kann." Auch der „Daily Herald" erklärt: England hat in Norwegen eine große Niederlage erlitten. Für diese Niederlage muß Chamberlain in erster Linie die Verantwortung übernehmen. Der Ministerpräsident habe am Donnerstag so gesprochen, als gäbe er einen Sieg und nicht eine Niederlage bekannt. Aber diese „Zufriedenheit"
könne den Schock nicht mildern, mit dem die brittsche Oeffentlichkeit die Hiobsbotschaft aus Norwegen aufgenommen habe.
SchlechterTrostfurdieIranzosen
Paris zum Rückzug in Norwegen.
Brüssel, 3. Mai. (Europapreß.) Die französt- schen Blätter, die die Mitteilung von dem Rückzug des englischen Expeditionskorps enthalten, versuchen diese von der Oeffentlichkeit mit Enttäuschung hingenommene Entwicklung zu rechtfertigen.
Der „Figaro" schreibt, die Ursachen für die Ausgabe der Interventton bestünden darin, daß die deutschen Transporte durch das Skagerrak und längs der schwedischen Küste in großem Umfange hätten durchgeführt werden können, so daß die Deutschen im Vorteil waren und die Westmächte nicht mit der gleichen Schnelligkeit folgen konnten.
Der Militärkrittker General Duval schreibt im „Journal", die Westmachte hatten die Schwierigkeiten ihrer Aktion in Norwegen unterschätzt, aber sie hätten dem Hilferuf der Norweger Folge leisten müssen. Er saat dann: „Das ist eine Niederlage, die in gewissem Maße hätte, vermieden werden können. Aber ich finde es nicht gerecht, diejenigen zu tadeln, die die Niederlage auf sich genommen haben. Wenn die Umstände sie begünstigt hätten, würde die ganze Wett sie gelobt haben." Resigniert stellt der General fest: „Das ist eben das Spiel des Krieges!" Im Beftteben, den verheerenden Eindruck der Niederlage abzuschwächen, fragt Duval dann: „Was haben wir denn nun wirklich in dieser Affäre verloren?" Er gibt darauf folgende wenig tröstliche Antwort: „Wir haben uns auf alle Fälle den materiellen Folgen her Niederlage entzogen." „Der Feind wird einen moralischen Erfolg davontraaen", erklärt Duval dann weiter und versichert, ohne selbst daran zu glauben, „man darf aber annehmen, daß ein solcher taktischer Irrtum, der vor allem auf den Wunsch, den norwegischen Truppen im Süden sofortige Hilfe zu bringen, zu- rückzuführen ist, den durch die Deutschen begangenen Fehler, daß sie den Krieg nach Norwegen trugen, in nichts verringert."
Seit 9. April 135 britische Schiffseinheiten außer Gefecht gesetzt.
Berlin, 3. Mai. (DNB.) Am 24. April veröffentlichten wir eine erste Uebersicht über die Verluste bzw. Beschädigungen britischer Schiffe durch Angriffe der deutschen Lust- und Seestreitkräfte seit dem 9. April. Diese Uebersicht, die sich ausschließlich auf die amtlichen Berichte des deutschen Oberkommandos der Wehrmacht stützt, wird heute fortgesetzt. Sie ergibt zusammen mit der am 24.4. veröffentlichten Zusammenstellung folgende Gesamtverluste britischer Schiffsverbände feit dem 9. April.
Versenkt bzw. in Brand gesetzt:
23. 4. bis 2. 5.1940 9. bis 22.4.1940
Schlachtschiffe — —
Kreuzer 4 5
Zerstörer 2 7
U-Boote 8 14
Flugzeugträger — —
Truppentransporter 20 3
Sonstige Schiffe
(Minensucher usw.) 1 —
Zus.: 35 zus.: 29
Getroffen bzw. schwer beschädigt:
23.4. bis 2.5.1940 9. bis 22.4.1940
Schlachtschiffe — 7
Kreuzer 6 8
Zerstörer 5 4
U-Boote — _
Flugzeugträger 2 1
Truppentransporter 30 8
Zus.: 43 zus.: 28
Fte rs zus.r sr
Insgesamt 135 Einheiten der britischen Flotte wurden seit 9.4.1940 außer Gefecht gefetzt.
3m einzelnen meldeten die OKW.-Berichte:
23. April vor der mittleren norwegischen Westküste und im Seegebiet vor Andalsnes versenkt: 1 britischer Zerstörer und 1 Transportdampfer, ein weiterer Zerstörer erhiett einen Bombentreffer, der langanhaltende Rauchentwicklung verursachte, ein Transportschiff von etwa 5000 Tonnen durch Brandwirkung vernichtet, ein feindliches U-Boot im Kattegat vernichtet, ein deutsches U-Boot schoß in der Höhe von Stadlandet einen Nachschubdampfer aus einem nach Norwegen bestimmten Geleitzug heraus.
Am 24. April: Im Namfos-Fjord 1 Zerstörer schwer beschädigt, ein weiterer Zerstörer und ein Transporter so getroffen, daß auf beiden Schiffen Feuer ausbrach, ein anderes Transportschiff am Eingang zum Molde-Fjord durch zwei Volltreffer manövrierungsunfähig gemacht.
25. April: Bei der U-Bootjagd im Skagerrak Zwei feindliche U-Boote vernichtet. Vor der norwegischen Küste erhielt 1 britischer Flakkreuzer einen schweren Treffer und stellte unter Feuererscheinungen seine Kampftätigkeit ein.
26. April: Vor der norwegischen Westküste mehrere britische Schiffe mit Bomben angegriffen. 1 Minensucher und 1 Transporter setzten sich nach Bombentreffern auf Strand, 1 Torpedoboot zeigte starke Rauchentwicklung und stoppte, 1 Tankdampfer und 1 weiteres Nachschubschiff durch Treffer schwer beschädigt.
27. April: 1 britischer Kreuzer im Sogne-Fjord durch vier Bomben getroffen und kampfunfähig gemacht.
28. April: 1 britischer Kreuzer vor Narvik mit einer Bombe schwersten Kalibers mittschiffs getroffen, 1 britischer Flakkreuzer vor Andalsnes durch mehrere Bombentreffer außer Gefecht gefetzt, 3 bri-
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Obergebietsführer Axmann. — (Scherl-Bilderd.-M.) den Obergebietsführer Artur Axmann, zur Zeit Unteroffizier in einem Infanterie-Regiment an der Westfront, mit Wirkung vom 1. Mai 1940 für meine Vertretung zu beurlauben. Der Führer hat meiner Bitte entsprochen. Ich übertrage daher die dem Stabsführer Lauterbacher erteilten Vollmachten auf den Obergebietsführer Axmann und
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unterstelle ihm die gesamte Hitler-Jugend. Für die von Stabsführer Lauterbacher unter besonders schwierigen Umständen geleistete Arbeit spreche ich ibm meine Anerkennung aus. Obergebietsführer Axmann führt ab 3. Mai bis auf meinen Widerruf die Dienstbezeichnung „Bevollmächtigter Vertreter des Jugendführers des Deutschen Reiche s". Obergebietsführer Axmann vertritt mich auch in meiner Eigenschaft a l s Reichsleiter der NSDAP.
gez. von Schirach."
Obergebietsführer Artur Axmann wurde 1913 in Hagen geboren. 1925 trat er in die Hitler-Jugend ein, 1931 in die NSDAP. Im gleichen Jahre wurde er als Referent für Nationalsozialistische Jugendbetriebzellen in die Reichsleitung der NSDAP, berufen. Im Mai 1933 wurde er Chef des Sozialen Amtes in der RIF. Im Oktober Obergebietsführer. Im November 1934 wurde Axmann mit der Führung des Gebietes Berlin betraut sowie Vorsitzender des Jugendrechtsausschusses der Akademie für deutsches Recht. Obergebietsführer Axmann ist der Schöpfer des Reichsberufswettkampfes der deutschen Jugend. Bei Beginn des Polenfeldzuges trat Axmann unter die Waffen. Als Gefreiter, später als Unteroffizier stand er in einem Infanterie-Regiment im Vorfeld des Westwalles, wo er auch zu mehreren Späh- und Stoßtruppunternehmen eingesetzt wurde.
Nie Verleihung der ersten Kriegsverdienstkreuze.
Berlin, 3. Mai. (DNB.) Das Kriegsverdienst kreuz, das für hervorragenden Einsatz in derHeimat geftiftet wurde, ist am 1. Mai erstmalig an 34 deutsche Arbeiter des Bauftades Speer verliehen worden. Im Auftrage des Führers überreichte Generalfeldmarschall Göring in Anwesenheit des Generali


