werde ich überhaupt hinfallen? Wie stark mag die Wolkendecke sein? Diese Fragen bewegen mich während meines Pendelns zwischen Himmel und Erde, während meines Falles ins Ungewisse.
Endlich erreiche ich die Wolkendecke. Wie in der Waschküche komme ich mir vor. Ich kann nichts sehen, aber auch gar nichts sehen. Irgendwo höre ich einen dumpfen Aufschlag — unsere Maschine, die schneller unten angekommen war.
Aber die Erde kommt und kommt nicht näher. Man mag es kaum glauben, wie endlos lange einem die Zeit vorkommt und wie in einem
der Wunsch brennt, doch endlich unten zu sein. Nun, auch diese' Minuten sind vergangen. Ich lande glücklich im Schilf eines Flusses und mache mich dann auf die Suche nach den andern.
Auch die übrigen drei der Besatzung landen alle glücklich und fanden sich nach stundenlangem Suchen wieder zusammen. Die „Marie" ist zwar verloren, aber dafür ist ein Flugplatz und das Nachschublager restlos zerstört. Und in dem Augenblick, da diese Zeilen geschrieben werden, ist die Besatzung bereits wieder in einer neuen Do 17 zum Nachtslug nach England gestartet.
heitssührung hätten die Voraussetzungen dafür geschaffen, daß die deutschen Jungen und Mädchen den Krieg gut überstehen werden. Nicht nur der militärische, sondern auch der b i o l o g l - s ch e Sieg Deutschlands sei in der augenblicklichen großen Auseinandersetzung gesichert.
Eine Beichsforschungsanstali für die Ostgaue.
An dem Aufstieg der früheren Provinzen Posen und Westpreußen zu führenden landwirtschaftlichen Erzeugungsgebieten hatte das 1906 gegründete Kaifer-Wilhelm-Jnstitut für Landwirtschaft in Bromberg großen Anteil. Durch die Wiederangliederung der Ostgebiete an das Reich ist auch dieses Jnstttut an das Reich zurückgefallen. Um der damiederliegenden- Landwirtschaft in den Ostgauen neuen Auftrieb zu geben und sie alsbald auf die Höhe des Altreichs zu bringen, stt nunmehr die Reichsforschungsan ft alt für Landwirtschaft in BiDmberg gegründet worden. Vier Institute sollen errichtet werden, für Acker- und Pflanzenbau, für Futterbau, für Tierzucht und für Arbeitstechnik und Betriebswirtschaft. Jedes Institut erhält ein Versuchsgut von 150 bis 200 Hektar. -
Neugestaltung der Kurzfchristarbeit.
Anläßlich der Eröffnung des Deutschen Instituts für Kurzschrift und Maschineschreiben fand im Haus der deutschen Erziehung in Bayreuth eine gemeinsame Tagung der Tauberufswalter der Deutschen Arbeitsfront und der Gauverbandsführer sowie Fach- aruppenleiter der Deutschen Stenographenschaft statt. Auf der Tagung machte der Amtsleiter des Amtes für Berufserziehung und Betriebsführung der DAF. und Bundesführer der Deutschen Stenographenschaft, Bremhorst, Ausführungen über die Neuordnung und den Einbau des Kurzschrift- und Maschineschreibunterrichts in das fördernde Berufserziehungswerk der DAF. Damit sei die Grundlage für eine gesunde Fortentwicklung und erfolgreiche Steigerung der Arbeit auf dem Gebiete der Kurzschrift und des Maschineschreibens gegeben.
Aufgaben her Landeskultur.
Welche ungeheure Arbeit nach dem Kriege von der Landeskultur zu leisten sein wird, ergibt sich aus einigen Zahlen für das Altteichsgebiet. So harren noch 4,6 Millionen Hektar Grünland und 4 Millionen Hektar Acker der Entwässerung. Das sind 28,7 v. H. der landwirtschaftlich genutzten Fläche. Dabei ist ein Mehrertrag von 20 bis 30 v. H. zu erwarten. Dies entspricht einer Neulandgewinnung von etwa 2,2 Millionen Hektar. Durch zweckvolle Bewässerung können weitere etwa 3,5 Millionen Hektar auf einen Mehrertrag von 20 bis 40 v. H. gebracht werden, was dem Gewinn von 1,27 Millionen Hektar gleichzusetzen ist. Fast 10 v. H. der landwirtschaftlich genutzten Fläche des Altreichs umfaßt z.T. sehr fruchtbaren Moorboden. Durch Eindeichung von Ländereien gegen Überschwemmungen kann ein Mehrertrag von 15 bis 30 v. H. erzielt werden, was einer Neulandfläche von etwa 200 000 Hektar gleichkommt. Fast 70 v. H. der landwirtschaftlichen Bevölkerung ist heute noch ohne Wasserleitung. Eine Unzahl von Bauanträgen beweist ihre Notwendigkeit, nicht zuletzt auch zur Arbeitsentlastung der Bauersfrau.
Weite Gebiete des Reichs, besonders im Westen
Ewige Blutschuld.
Am 3. September jährt sich zum erstenmal die Nacht, in der polnische Mordgier, polnischer Haß und Größenwahn chre scheußlichste Gestalt annahmen, es jährt sich die Nacht des Bromberger Blutbades. Niemals werden wir Lebenden dieses Datum vergessen, niemals wird dieser furchtbarste Haßausbruch der Geschichte, solange es ein deutsches Volk und Reich gibt, aus dem Gedächtnis der Menschen verschwinden. Denn so ungeheuerlich unb für immer untilgbar die Blutschuld ist, die Polen und seine englischen Verführer hier auf sich luden, so unermeßlich groß ist auch die Dankeschuld, welche die deutsche Nation gegenüber den int ehemaligen Polenstaat leidenden Brüdern und Schwestern empfinden muß. Das Blut der Ermordeten, der Schmerz der Hinterbliebenen, das Leid der Verfolgten und Verttiebenen verpflichten uns ür alle Zeiten, den Schänder unseres Volkstums in die gebührenden Schranken zu verweisen.
Der Bromberger Blutsonntag war ja kein Ein- z elf all, keine durch die Zeitumstände allein bedingte und einmalige Ausschweifung einer primitiven Volksseele, sondern nur der Gipfelpunkt eines fortwährenden, seit Jahrhunderten vom polnischen Untermenschentum gegen alles Deutsche geführten Dernichtungskampfes. Während eines tausendjährigen Zusammenlebens mit Polen bis zum 1. September 1939 haben die Deutschen keinen einzigen Krieg gegen ihren östlichen Nachbarn geführt. Wenn man aber in den Kapiteln der polnischen Geschichte nachschlägt, so begegnet einem auf jeder Seite der Wille zur Verfolgung und Unterdrückung Hes deutschen Volkselementes. Unfähig zu eigener kultureller Leistung und höherer Gesittung, konnten die Polen es nicht verwinden, daß neben ihnen ein kulturschöpferisches Volk wie das deutsche wohnte, dessen Niveau sie niemals erreichen würden. So schlugen sie alles tot, was deutsch war, so verwüsteten oder stahlen sie, was deutscher Geist an Kulturgütern heroorgebracht hatte.
Auch die Deutschen in Bromberg wurden nur deshalb ums Leben gebracht, weil sie Deutsche w a r en. Aus keinem anderen Grunde. Es waren wehrlose Deutsche, die in und. um Bromberg auf viehische Weise hingeschlachtet wurden. Wehrlos waren auch die übrigen Sechzigtausend, die im Schreckensjahr 1939 der feigen polnischen Mordbestie zum Opfer fielen. Sechzigtausend! Sechsmal so viel, wie der ganze polnische Feldzug der deutschen Wehrmacht an Toten gekostet hat! Es gibt kein Zeugnis, das unbestechlicher und vernichtender wäre für den polnischen Dolkscharakter, als diese Tatsachen. Die Polen haben sich damit als ein Mördervolk qualifiziert, das sein Selbstbestimmungsrecht im Kreise der europäischen Nattonen für immer verwirkte. H. Ev.
und Süden, leiden unter Besitzzersplitterung, die die Führung eines neuzeitlichen landwirtschaftlichen Bettiebes und den angemessenen Unterhalt einer Bauernfamilie unmöglich machen.
Im Altreich sind etwa 5,8 Millionen Hektar land- wkrtschaftliche Fläche umlegungsbedürftig; dazu kommen 1,4 Millionen Hektar in der Ostmark und 700 000 Hektar im Sudetenland, insgesamt also 7,9 Millionen Hektar. Die beschleunigte Aufstel- hing von Wasserwirtschaftsplänen und ihre Berücksichtigung bei der Großraumplanung wird notwendig werden. _________________
Leuchtspurfäden vor unfern Bombern.
Jäger und Zerstörer schützen die Bombengeschwader.
Don Kriegsberichter Robert Baur.
.......(PK., 3. Sept. (DNB. Funkspruch.) In den Nachmittagsstunden des Montag hat eine Gruppe unseres Kampfgeschwaders einen Angriff auf einen englischen Flughafen unternommen, der in jeder Hinsicht vorbildlich war. Mit einer dicken Packung Jäger, Zerstörer und Bomber ging es Mer den Kanal bei einem Wetter, wie man es selten antrifft. Auf Kilometer hinaus war jeder Erdhügel genau zu erkennen, ebenso klar aber auch unsere Maschinen vom Erdboden aus. Es war deshalb auch kein Wunder, daß die in der Nähe von .Dover ftationierte Flak gut schoß und manche Granate in bedrohliche Nähe unserer Maschinen brachte. Aber ohne auch nur einen Strich vom Kurs fu kommen, ging es mittendurch dasSperr-
euer, durch das der ganze Verband u n b e - chädigt hindurchkam.
Unser Ziel war schon von weitem wundervoll zu erkennen. East-Church heißt der Flughafen mitten auf einer Themse-Insel. Durch die Hallen gingen die Reihenwürfe von Bomben aller Kaliber. Der Engländer fürchtet diesen Bombenregen. Er hat deshalb auch heute wieder versucht, durch einen Iagdangriff unsere Bomber vom Ziel abzubringen. Aber es ist ihm schlecht bekommen, denn kaum waren die ersten Engländer in voller Fahrt
Aus dem Reich.
Unsere Kinder brauchen ausreichenden Schlaf
Spiel und Sport in freier Luft erhalten die Kinder gesund.
In der Wiener Universität wurde die Kinde r - kundliche Woche eröffnet, die einen Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet der Kindergesundheitsführung geben soll'. Der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde, Professor Birk (Tübingen), konnte auch zahlreiche Teilnehmer aus dem befreundeten Ausland begrüßen. Der stellverttetende Reichsärzteführer und stellverttetende Leiter des Hauptamts für Volksgesundheit der NSDAP., Dr. 18 l o m e, aab Richtlinien für die Gesunderhaltung unserer Kinder, die von jedem Vater und jeder Mutter beachtet werden sollten.
an unseren Verband herangekommen, als auch schon die ersten Angreifer brennend ab stürzten. Bevor man in den Bombern genau hatte erkennen können, was vorging, waren unsere Jäger und Zer- törer nach vorne gefegt. Aus allen Rohren schiebend, legten sie ein Netz von Leuchtspur- äden vor unseren Verband, in dem die Angrei- er hängenblieben. Es war ein kurzer Angriff, mit dem unsere Zerstörer und schweren Jäger den Gegnern eine dickere Lehre erteilten. Abstürzende Maschinen und einige in der Lust stehende Fallschirme waren das letzte, was von den Bombern aus zu sehen war.
Nur ein Teil des Jagdschutzes, der unserem Verband auf dem Flug zum Ziel begleitet hatte, ging zur Deckung wieder mit zurück. Die anderen blieben drüben und suchten den weiten Himmel nach neuer Beute ab. Nach den Erfahrungen dieses Tages können wir uns des Eindruckes nicht erwehren, daß es mit Englands Abwehrkraft zur Luft langsam bergab geht. Zu viele ihrer besten Jäger mußten zu Boden. Neulinge, die zwar mit Schneid anfliegen, aber gegen unsere in vielen ßufttämpfen erfahrenen Jäger, nichts auszurichten vermögen, wollen retten, was zu retten ist. Aber es geht nicht mehr, von Tag zu Tag mehren sich die Zeichen dafür.
Danach dürfen gewiße „nervöse" Erscheinungen im Kindesalter von den Eltern nicht überschätzt werden. Es wäre falsch, ein sogenanntes „nyüöfes" Kind zu verhätscheln und es von dem normalen gesunden Spielttieb und Sportteben der Jugend fernzuhalten. „Wir können es uns nicht leisten, ynfere Jugend in Watte zu packen und unter den Glaskasten zu legen" — erklärte Dr. Dlome. Es dürfe allerdings auch auf der anderen Seite — so führte er weiter aus — keine Uebertrei- b u n g e n geben.
Das wichtigste für unsere Kinder sei der ausreichende 5 d)laf, und das beste Rezept für ihre Gesundheit: Spiel und Sport in freier Cuff bei vernünftiger (Ernährung und wirklich ausreichendem Schlaf.
Die vorbeugenden Maßnahmen der Reichsgefund-
Sead)ten Sie diese 10 wichtigen Regeln
Der Güterverkehr, den die Deutsche ' Reichsbahn Im grostdeutschen Saum ju bewäb tigen hat, ist gewaltig angeftiegett viersahresplath Süftungsbettiebe, Versorgung der Bevölkerung und vor allen Dingen unsere Wehrmacht stellen gröstte 2ln* forderungen an dm Güierwagenpark» Alles kommt daher darauf an, jeden vorhandenen Güterwagen < bis zum letzten auszunutzen i
für öen Verfrachter!
Aus jeden Mann kommt es an!
Öuc ein Mann zu wenig, nur ein Mann am falschen Platz und schon stockt der glatte Ablaus der Arbeit. Nur eine mechanische Hilfe vergessen - und schon steht ein Guterwagen nutzlos herum, der an anderer Stelle dringend benötigt wird. 0m Einsatz und imEinspacenvon Menschenkraft kommt es auf jeden einzelnen Mann an. Alles must getan werden, um nutzlosen Stillstand auszumerzen. Aeder Ncäfteeinsatz zum Be- und Entladen must vorher genau geplant sein.
Oer Angestellte des Verstachters kann durch geschickte Det- teilung der zu verladenden Güter, durch rechtzeitige Magenbestellung, durch pünktliche und genaue Ausfertigung der Kracht- triefe und sonstigen Begleitpapiere zur Beschleunigung des Güterverkehrs beitragen. Kerner kann er Wagenraum sparen- toenn er jeden Magen bis zur Höchstgrenze auslastet, im inner
deutschen Verkehr bis $u 1000 kg über die am Wagen ange- fchriebene Tragfähigkeit. Aetzt unterbleibt diese Auslastung noch oft, weil die Beftellschreiben und Lieferbedingungen ohne Rücksicht auf die Auslastung der Wagen die Lieferung bestimm- ter Mengen vorsehen, z.B. von 15000 kg, obwohl der Wagen 18 500 kg fassen könnte. Daher Bestellschreiben und Lieferbe- dingungen den erhöhten Gewichtsmengen anpassen, die zur Auslastung der Wagen notwendig sind. Die Packer, die den Wagenraum durch geschicktes Stapeln der Güter ausnutzen, die Kahrer, die durch pünktliche Zu- und Abfuhr der Güter die Be- und Entladezeiten abkürzen • sie alle sind der Deutschen Reichsbahn willkommene Seifet bei ihren Bemühungen, mit den vorhandenen Güterwagen alle Ansprüche des Güterverkehrs zu erfüllen.
U. Güterwagen schnellstens be- unb entladen. Rückgabe der Wagen möglichst vor Ablauf der Ladefristen; Uber- fchreitung der Ladefrist bat Ausfall- wertvollen Laderaums zur Zolge.
S. wagen rechtzeitig und nur für den tatsächlichen Bedarf bestellen. Angebotene Lrsatzwagen verwenden, selbst wenn kleine Unbequemlichkeiten damit verbunden sind.
3. pünktliche An- u. Abfuhr der Güter. Hlit der Le- und Entladung sogleich nach Wogenbereitstellung beginnen.
4. Zür Güterwagen gibt es setzt keine Sonntagsruhe. Daher Güter, wenn möglich, auch Sonntags verladen. Zür eingegangene Güter besteht die psticht zur Entladung an Sonntagen.
5# Güterwagen beim Le- und Ent-, ladennichtbefchädigen. Lademasse inne- Holten. Güter ordnungsmästig und betriebssicher verladen.
6. Durch zweckmässige Ladegeräte und Hilfsmittel das Le- und Entladen er. leichtern.
X Auslastung der Wagen bis zum Ladegewicht und nach Möglichkeit jetzt im innerdeutschen Verkehr bis 1000 Jcg über die am Wagen angeschriebene Tragfähigkeit. Raumersparnis durch geschicktes Stapeln der Güter, ganz be- sonders durch sachgemässes und überlegtes verladen sperriger Güter.
8. Vicht mehr Güter zu gleicher Zeit beziehen, als rechtzeitig entladen werden können.
9, Entladung sogleich beim Eingang der Versandanzeige des Absenders oder bei der Voravisierung durch die Güterabfertigung vorbereiten. Fuhrwerke >nd Ladepersonal schon im voraus für die Zeit der bevorstehenden Entladung freihalten.
IO. Frachtbriefe und sonstige Begleitpapiere sorgfältig ausfüllen zur Vermeidung von Verläufen.
Hilf 6er Deutschen Reichsbahn unS Du hilfst Die selbst!
Litte ausschneiden, aufbeben und immer wieder Itfenl


