abgeschlossenen Beistandspakte hätten gewünschten Ergebnis geführt, da die Gruoven" dieser Staaten eine wirk-
Aber war schon die Vernichtung Polens in einem
' ~ . r .. v _.. QY>a^a4-aPai
18 Tagen ein sehr deutliches Menetekel großzügige Umsiedlung ei io öffneten der mili» Deutschland hat inzwischen
Sympatyierunogeoungen sur vle ähnlicher Bevdlkerunasaustau
Krieg 1923 ein ähnlicher Bevölkerungsaustausch
den zu können. Man hat überall auf dem Balkan
wiesen hatte.
Feldzug van ...........
für die Balkan-Staatsmänner, so öffneten der mM- tärische Zusammenbruch Frankreichs und die Jsolie- rung Englands auch denjenigen Balkanpolitikern die n <• < • < -L* V A I-Iayi firn I rtllTO
könnten. c v m ,
Die Rede Molotows wurde von der Versammlung mit großem Beifall ausgenommen. Der Oberste Sowjet nahm darauf eine Resolution an, in der die Außenpolitik der Sowjetregierung vorbehaltlos gebilligt wird.
Moskau, 2. Aug. (DNB.) In einer Rede vor dem Obersten Sowjet gab Außenkomnnsiar M o l o - tow einen Ueberblii über die auswärtige Politik v ... : J.ll STY? av F w> 1 I
Verschärfung des briiifch-japanischen Konflikts.
Japanische Geschäftsleute in London verhaftet.
I o f i o, 3. Aug. (DRV. Funkspruch.) Die Agentur Domei meldet aus London, daß die L o n d o » n e r Vertreter der bekannten japanischen Firmen Mitsubischi und Mitsui durch die britische Regierung verhaftet worden sind, anscheinend als Gegenmaßnahme gegen die Verhaftung der im Dienste des Secret Service stehenden Spione durch die japanischen Behörden. Das Blatt „Riffel Riffel" stellt offenbar auf Grund von Informationen aus dem japanischen Außenamt fest, daß die japanischen Schritte entsprechend den gesetzlichen Anli-Spionage- Bestimmungen getroffen seien und die Regierung entschlossen sei, alle Proteste und Linmischungsver- suche Englands zu ignorieren. Auch die Verhaftung in England lebender Japaner, Drohungen, den japanisch-englischen Handelsvertrag zu kündigen, den britischen Botschafter in Tokio abzuberufen oder das Verbot der Transporte über Burma aufzuheben, könnten Japan in keiner Melfe beeindrucken.
Oie japanischeIlotte bei Hainan und im Golf von Tongking znsammengezogen.
R o m, 3. August. (Luropapreß.) Rach einer Ste- fanl-Meldung aus Schanghai berichtet die chinesische Presse, daß die japanische Flotte ln Südchinä bei den Hainan-Inseln und im Golf von Tongking zusammengezogen werde. Aus Formosa feien beträchtliche Truppentransporte nach Südchina gegangen. Admiral Osumi habe sich nach der Insel Hainan begeben, um die Operationen zu leiten.
Oie Außenpolitik -er Sowjetunion.
Mololow-rNml-DieB-riehungenzuO-utschlanbausd-nb-sieb-nd-nD-rlräg-ns-stb-grund-l
men werben und daß auch der Südosten von ihrem i Willen feine neue Gestalt empfangen wird. Damit diese Erkenntnis sich durchsetzen konnte, bedurfte es in Rumänien fre-lich erst eines politischen Umschwunges, der seinen Anstoß erhielt von den Erfahrungen, die das Land während der bessarabifchen Krisis 'mit seinem britischen Garantie freund hatte machen Müssen. Diese Krisis fegte die letzten Reste des liberalplutokratifchen Systems hinweg und gab den rumänischen Staatsmännern die Bahn frei, die in einer Gleichschaltung des politischen Kurses mit den wirtschaftlichen Interessen allein das Heil ihres Landes sehen. Der Besuch des rumänischen Ministerpräsidenten und feines Außenministers m Salzburg und Rom hat den Willen der neuen für die Geschicke Rumäniens verantwortlichen Staatsmänner erhärtet, gemeinsam mit den Achsenmächten alles zu tun, den Frieden auf dem Balkan ZU wahren und die Voraussetzungen für eine politische Neuordnung des Balkanraumes zu schaffen.. Ueber Grundsätze und Methoden sind die Achsenmächte in der Aussprache, die der Führer vor wenigen Wochen mit dem italienischen Außenminister Graf Ciano hatte, einer Auffassung geworden. Die Besprechungen mit den leitenden Staatsmännern Ungarns, der Slowakei und Bulgariens in München und Salzburg haben den Rahmen weiter ab gesteckt, in dem sich die Entwicklung bewegen wird. Die Balkanstaaten sind eingeladen worden, m freier Aussprache auf dem Weg des vernünftigen Ausgleichs ihrer berechtigten Interessen ihren Frieden untereinander, ihre gute Nachbarschaft und ihr Verhältnis zu den Achsenmächten auf eine neue Grundlage zu stellen, die den loyalen Verzicht auf jeden Ruck- fall in die Vergangenheit einschließt.
ten aus den Vereinigten Staaten." Die Sowjet- remerung protestiere jedoch ganz energisch dagegen, daß die U5A.-Regierung — übrigens auch Eng- land — die Guthaben der baltischen Staaten m den USA. beschlagnahmt habe.
Zu den chinesischen Nachbarn unterhalte die Sowjetunion gutnachbarliche und freundliche Beziehen, wie dies dem sowietisch-chmesischen Nicht- angriffspakt entspreche.
Molotow schloß seine Rede mit einem Ausblick auf die allgemeinen Perspektiven, die sich aus Der Weltlage ergeben. Die gegenwärtigen Veränderungen in Europa stehen i m Z e i ch e n d e s g r o feen Erfolges b e r deutschen Waffe n. Deutschland sei aus dem bisherigen Verlauf des Konfliktes gestärkt hervorgegangen. Es habe seine Gegner bereits zum Teil niedergeworfen und Frankreich zur Kapitulation gezwungen. Er deutete sodann „imperialistische Gelüste" der Vereinigten Staaten an, die freilich durch die Reklame um die sogenannten Interessen der westlichen Halbkugel verdeckt würden. Die Sowjetunion müsse verstärkte Wachsamkeit zeigen und sich der Befestigung ihrer inneren und äußeren Positionen widmen. Die Völker der Sowjetunion mußten den Ausspruch Stalins auch weiter beherzigen, daß das ; ganze Sowjetvolk in ständiger Bereitschaft i zu stehen habe und jeder Drohung eines feindlichen ; Überfalles gewärtig sein müsse, damit keine Ma- > nöoer der Feinde die Sowjetunion überraschen
infein zuzustimmen. v ,
In der Behandlung der Beziehungen der Sowjet-
Union zu den Balkanstaaten erwähnte der Redner die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zu I u g o s l a w i e n. Es bestehe ine Hoffnung auf eine weitere Verbesserung der Beziehungen und einen allmählichen Ausbau des gegenseitigen Wirtschaftsverhältnisses. Die Beziehungen der Sowjetunion zu Bulgarien seien normal.
Die sowjetisch- türkischen Beziehungen hätten in letzter Zelt „keine wesentliche Aenderung erfahren". Freilich hätten die im letzten deutschen Weißbuch veröffentlichten Dokumente ein unangenehmes Licht auf einige politische Persönlichkeiten der Türkei geworfen. Die Enthüllungen des deutschen Weißbuches feien auch in keiner Weife durch die Erklärungen des französischen Botschafters in Ankara, Maffigll, entkräftet worden. Die Sowjetregierung habe die türkische Regierung schon im April d. 3. auf die „unzulässige" Tatsache hingewiesen, daß mehrere ausländische Flugzeuge, die vom türkischen Gebiet herkamen, die sowjetische Grenze im Gebiet von Vatum überflogen hätten. Die türkische Regierung habe zunächst dieses Vorkommnis abgestritten, wiederholt jedoch versprochen, Maßnahmen gegen die Wiederholung solcher Vorfälle zu ergreifen! heute wisst man durch die deutsche Dokumentenveröffentlichung genau Bescheid, welche Bewandtnis es mit diesen Flug-
Lehre gezogen, daß sie in Zukunft auch an ihren Sudgrenzen ihre Wachsamkeitverstarken ^Das sowjetisch-japanische Verhältnis habe sich in letzter Zeit „etwas n o r m a 11 • fier t". Am 9. Juni sei das Abkommen über die Grenzregulierung am Noman-Hor abgeschlossen war- den, dem um so größere Bedeutung zukomme da der lange Aufschub einer Regelung dieser strittigen Frage sich ungünstig ausgewirkt habe sowohl auf die ^Beziehungen zwischen der Sowjetunion, und Japan, wie auch auf die Beziehungen der Aeußeren Mongolei und Mandschukuo Es feien letzter Zett einige weitere Anzeichen festzustellen, daß auch die japanische Seite den Wunsch W, die Beziehungen zur Sowjetunion zu verbessern. Es läge im 3nter. esse beider Seiten, zu diesem Zweck eine Reche von Hindernissen, die einer Verbesserung ihrer Beziehungen im Wege stünden, wegzuraumen.
Ueber das Verhältnis der Sowjetunion zu den Vereinigten Staaten sei '.nichts Gutes zu sagen". Es et in Moskau wohl bekannt, daß gewissen Kreisen der USA. die von der Sowie - union im Laufe der letzten Monate erreichten Er- folge mißfallen. „Allem , so sagte Molotow, „nur werden mit unseren Ausgaben schon fertig weriien auch ohne die Hilfe dieser unzufriedenen Herrschas-
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liebe Annäherung an die Sowjetunion vereitelten, ja sogar den Weg einer Verschärfmm der Bezichun- aen zur Sowjetunion beschritten. Sie hatten den Beistandspakt mit der Sowjetunion verletzt, was von der Sowjetregierung nicht hingenommen werden -konnte. So habe die Sowjetregierung an Die
Problem, das durch den jugoslawisch-bulgarischen Freundschaftspakt zwar beiseitegelegt, aber nicht gelöst ist. Was hier nur in Umrissen und wenigen Zahlen angedeutet werden konnte, erhellt schon zur Genüge, wie viel besser die Balkanstaaten daran tun, durch freundnachbarliche Aussprache und Ver- ständigung einen friedlichen Interessenausgleich anzubahnen, als Unabhängigkeit und Zukunft ihrer Völker im Streit der Großmächte aufs Spiel zu setzen. Nur in konsequenter Verfolgung der Linie, die die Achsenmächte den Balkanstaaten in Salzburg und Rom gewiesen haben, kann der Südosten seinen zweifelhaften Rus, der Wetterwinkel Europas zu sein, für immer vergessen machen.
1 Dr. Fr. W. Lange.
tung das Problem für Rumänien ist, zeigt, daß in Rumänien (einschließlich des inzwischen abgetretenen Bessarabiens) den etwa 14 Millionen Seelen des rumänischen Staatsvolkes 5 Millionen Angehörige der Minderheitsvölker gegenüberstehen. Wenn vor dem Weltkrieg dem Königreich Rumänien die staatliche Einigung aller Rumänen versagt geblieben war, so hatte das Großrumänien der Pariser Fne- densdiktate weit über den rumänischen Volksboden hinaus gegriffen, nicht bloß in Bessarabien, das nicht einmal ganz zur Hälfte von Rumänen be- wohnt war und nun wieder mit Rußland vereinigt ist, sondern auch in Siebenbürgen, mit dem etwa 1,5 Millionen Magyaren und 240 000 Siebenbürger Sachsen an Rumänien kamen, und in der Dobrudscha, wo etwa 360 000 Bulgaren und 290 000 Türken seßhaft sind. Aber auch Ruthenen, Polen und Serben und nicht weniger als 700 000 Juden beherbergt Rumänien. Neben den Siebenbürger Sachsen gibt es Deutsche verstreut in der Moldau und Walachei (Altrumänien), in der Dobrudscha in der Bukowina, deren östlicher Teil soeben mit Bessarabien an Rußland gefallen ist, in Bessarabien und vor allem im östlichen Banat, insgesamt rund
Rumänien hat bereits durch den Mund seines Außenministers M a n o i I e s c u kundgetan, daß es seinen Willen zu einer Verständigung nut seinen ungarischen und bulgarischen Nachbarn durch die Einleitung eines Be v o l k e r un g s a u s t a u sch es unter Beweis zu stellen beabsichtigt, um die Reibungsflächen zwischen den Balkanstaaten abzubauen und eine völkische Einheit Rumäniens zu fordern. Es handelt sich also um eine radikale und endgültige Lösung der Minderheitenprobleme, die ja besonders im Dalkanraum eine ungeheure Belastung der zwischenstaatlichen Beziehungen gewesen sind. Man erinnert sich an den großen Friedensplan, den der Führer in seiner großen Reichstagsrede vom 6. Oktober vorigen Jahres entwickelt hatte. In ihm spielte die Befreiung der zwischenstaatlichen Se
her Roten Armee dort einmarschieren lassen. Im Ergebnis dieser Entwicklung ei es dann zu den Wahlen der Parlamente Estlands, Lettlands und Litauens gekommen, die sich f u r b ", Ulrich t u n g b e r Sowjetmacht und für die Angliederung der drei baltischen Staaten an die Sowjetunion aussprachen. Insgesamt habe die Bevölkerung der Sowjetunion durch die AnglieDe- rung Bessarabiens und der baltischen Staaten um etwa zehn Millionen Menschen zugenommen. In wirtschaftlicher Hinsicht sei es von besonderer Wichtigkeit, daß die Sowjetunion von jetzt ab an der Ostsee über eine Reche von eisfreien Häfen uerfüge Diefß ®rjplge öer sowjetrussischen Außenpolitik seien auf friedlichem Wege erreicht worden. _ . .
Der vor vier Monaten abgeschlossene Friedensvertrag mit Finnland sei im allgemeinen befriedige no durchgeführt worden. Durch das zwischen der Sowjetregierung und der finnischen Regierung kürzlich abgeschlossene Wirtschaftsabkommen wurden sich auch auf handelspolitischem Gebiet günstige Perspektiven eröffnen. Die finnische Regierung habe ferner vor einiger Zeit auch den Vorschlag der Sowjetregierung angenommen, die Aalanos- infeln zu entmilitarisieren sowie der Errichtung eines sowjetischen Konsulates auf den Aalands-
benen oder um das Mehrfache ihres bicherigen Besitze» vergrößerten Staaten des Sudostens suhlten auf der Suche nach Sicherheit für ihre neugeroon- nene, moralisch wie ethnopolitisch durchaus anfechtbare Stellung das Bedürfnis nach Anlehnung an die Weftmächte, die ihrerseits zur Niederhaltung Deutschlands und seiner Trennung von dem damals in seiner auhenpolitschen Linie noch höchst un- durchsichtigen bolschewistischen Rußland, dessen Freundschaft man sich durch die Interventionskriege
..1 ' V t. m a txir Tnn.no KOtT
zeugen gehabt habe.
Ueher das Verhältnis zum Iran sei wenig Neues zu sagen. Freilich sei auf die Ueberfliegu n g des Gebietes von Baku hiiuuweistn durch ausländksche Flugzeuge im April dieses Jahres, die von iranischem Gebiet her gekommen seien Die iranische Regierung habe diesen Vorfall bestritten, jedoch die Dokumente des deutschen Weißbuches würden auch diese Angelegenheit erklären. Eine Wiederholung solcher Vorfälle könne zu einer unliebsamen Verwicklung der Beziehungen der Sow-
740 000,
Rumänien ist also von einem völkischen Einheitsstaat weit entfernt, es ist vielmehr ein Volker- tonglomerat, wie nach Beseitigung der Tschecho- Slowakei und Polens in Europa kein zweites innerhalb eines Staatsverbandes existiert. Die Ausgabe, die sich die rumänischen Staatsmänner gestellt haben, ist also in ihrer Größe und ihrer Schwierigkeit kaum zu überschätzen, aber sie ist auch überaus lohnend, ihre Lösung verheißt den Begmn einer neuen Epoche des Friedens, wie sie die Geschichte des Balkans seit Jahrhunderten nicht mehr gekannt hat, denn es erscheint kaum denkbar, daß Jugoslawien und Griechenland sich den Folgerungen des rumänischen Beispiels werden entziehen können. Während Jugoslawien nach einer Zählung im Jahre 1931 mehr als 450 000 Magyaren, fast 600 000 Deutsche, vor allem die Donauschwaben in der Wojwodina, 137 000 Rumänen und 480 000 Albanen in seinen Grenzen beherbergte bei einer Gesamtbevölkerung von damals rund 14 Millionen, hat Griechenland nach dem schon erwähnten Bevölkerungsaustausch mit der Türkei, der etwa 1,4 Millionen kleinasiatische Griechen nach Mazedonien und Thrazien brachte, während 400 000 Türken das Land verließen, abgesehen von den Bulgaren in Mazedonien, keine nennenswerten Minderheiten mehr.
ivieuiiu uiu i ui““ \vu-j . o -4. 10 u) einen ucuciuuu «w. ---— ,
zugunsten der „weißen" Generale für lange Zei L f Sowjetregierung. Als das wichtigste Merkmal verscherzt hatte, hier im Sudosten Filialen ihrer QU5 Entwicklung der letzten Monate hob Molo- Macht zu errichten gedachten. Auf dieser Grund- b}ß großen Erfolge Deutschlands läge entstand einmal die Kleine Entente_Za>^' hervor. Der deutsche Reichskanzler habe erst kürzlich scheu der Tschecho-Slowakei, Rumänien und Jugo- ßine neue Aufforderung an England gerichtet. Dem slawien, deren Tendenz eindeutig gegen die Revi- ^ieg ein Ende zu bereiten. England wolle jedoch sionsansprüche Deutschlands, Ungarns und »uHben ^eg weiter für die Aufrechterhaltung seiner gariens gerichtet war, und spater mtt sehr ähnlichen ^cm ohne Rücksicht darauf, daß
Absichten der Balkanbund zwischen Ruma- . ^eigene Lage sich erheblich erschwert habe. So nien, Jugoslawien, Griechenland und der Türken . man ,^m Dorabend neuer entscheidender Zum anderen wurden politische, nnlittirische„und Ereignisse".
finanzielle Querverbindungen zu ^.^stmachten Beziehungen der Sowjetunion zum Deut- geknüpft, von denen anfangs Frankreich ^^6stens j ch e n R e i ch, die fest gegründet feien auf den
nach außen hin die !nd^Eerf" durch buchenden Abkommen, wurden sich weiter im
Ä"aÄ * “Otten Umfange bewühren Die ,w-
"ntSttgkeit mehr hinter den Kulissen sich -me feste fchen Deutschland unb der S°w)etunion abge- Kofition in den genannten Balkanstaaten zu schaf- sch,offenen vertrage wurden von beiden Seiten fen suchte. streng eingehalten. Der Gang der Lreignisie in
Trotz der erheblichen Kapitalinvestierungen Frank- Europa verminderte nicht nur nicht Oie «rart reichs und Englands, die freiliefe ausschließlich aus be£$ sowjetisch-deutschen Richtangriffabkommens,
politischen Gründen und nach politischen Gesichts- sondern unterstrich im Gegenteil die Wichtigkeit
punkten erfolgt waren und deshalb mit allen polt- , bestehens und seiner weiteren Entwick- tischen Schulden die Wirkung gemein Hattern seh Darauf wies Molotow sarkastisch die Spe-
Deutschlands brach sich doch schon damals in den unternahmen, durch alle möglichen Gerüchte und
Balkanstaaten die Erkenntnis Bahn, daß die mittel- falschen Rachrichten Mißtrauen zwischen Deutsch-
europäische Wirtschaft und nicht der Westen der ged lanb unl> der Sowjetunion zu säen. Diese vergebene Partner für die Balkanstaaten sei. Um wie- e . könnten zu nichts führen und wurden in
viel weniger konnten diese sich der ^?Mrmgskraft 6e^en £änbern nicht ernst genommen.
mußte, die hier einen schier unbegrenzt aufnahme-\ "hallen bleiben.
fähigen Absatzmarkt für ihre industriellen Rohstoffe Beziehungen der Sowjetunion zu Italien und landwirtschaftlichen Erzeugnisse fanden, wahrend hatten sich im Laufe der letzten Monate verbessert, sie selbst fefer ihren Bedarf an all den Dingen decken $n ber auswärtigen Politik sowohl der Sowjel- konnten, die sie zum Aufbau einer eigenen Industrie ^^^n wie auch Italiens beftefee die volle Moglich- zur Verwertung ihrer Bodenschätze brauchten. S)ter (eif €iner Verständigung wie auch einer günstigen ergab sich auf die natürlichste Weise jene Zusammen- Entwicklung der beiderseitigen Beziehungen. Bearbeit, die Frankreich immer vergebens angestrebt ber sowjetisch-englischen Beziehungen
hatte weil es keine wirtschaftlichen Vorteile ZU feien in der letzten Zeit keine wesentlichen bieten hatte und alle Wirtschaftsplane, die Donau- ^nb er un gen eingetreten. Rach all den be» lÖnber und Balkanstaaten mit den Westmachten zu Junten feindseligen Handlungen, die England gegen verkoppeln suchten, Totgeburten sein mußten, da em der Sowjetunion begangen habe,
ausschließlich politisches Interesse sie diktiert hcttte. man auch keine positive Entwick- Es kam daher zu der seltsamen Konstellation, M {Un0 im Verhältnis zwischen der Sowjetunion auch mit den Balkanstaaten, die wie Rumänien noch England erwarten können.
enge politische Beziehungen zu den Westmachten Bolotow ging dann auf die Entwicklung an der unterhielten und finanziell von ihnen^ abhängig I Südgrenze ein. Mit dem Uebergang von Bessarabien waren, Großdeutschland eine enge wirtschaftliche Nordbukowina an die Sowjetunion sei der Zusammenarbeit fand, die auf eine planmäßige gaf)re lang dauernde Konflikt Machen der Förderung derjenigen Bodenschätze und den vor- Sowjetunion und Rumänien auf friedlichem We^e wiegenden Anbau jener landwirtschaftlichen Erzeug- entschieden. „Unsere Beziehungen zu Rumänien , nisse hinauslief, für die in Deutschland em befonDe- hQ 6etonte Molotow, „können nunmehr auf em rer Bedarf vorliegt. völlig normales Gleis übergehen." Die im S)ero]t
Italien hatte nach dem Weltkrieg auf dem des vorigen Jahres mit den drei baltischen Balkan die politische Erbschaft der zusarnmengebro- Staaten hoft6n
ebenen Donaumonarchie Oesterreich-Ungarn über-1 nicht zu dem gewünschten Ergebnis g< nommen. Das ergab anfangs heftige Spannungen herrschenden Gruppen^ dieser^ Staats. zwischen der mit Istrien, Fiume und einer Reihe j ' dalmatischer Inseln auch am andern Adria-User fefe- j haft gewordenen italienischen Großmacht und Dem < durch den Zusammenschluß Serbien-, Kroatien- und ■ Sloweniens entstandenen, um Teile Ungarns unD , Bulgariens erheblich vergrößerten Jugoslawien, ; während Ungarn und Bulgarien rn Rom < Anlehnung suchten und fanden. Einer ebenso klugen wie zielbewußten Polittk des faschistischen Italiens ist es gelungen, diese Spannungen abzubauen und mit Jugoslawien ein Freundschaftsverhältnis herzustellen das sowohl die Belastung durch die Anglie- herung Albaniens an das italienische Imperium wie die britischen Wühlereien in Belgrad wahrend des Sanktionsfeldzuges der Genfer Liga gegen das m Abessinien engagierte Italien ausfeielt. Zudem war es die italienische Vermittlung, die Jugoslawien und Bulgarien in einem ewigen Freundschaftspakt zu- sammenführte und das Verhältnis zwischen Juao- slawien und Ungarn normalisierte. Rußland hat in diesem ersten Jahrzehnt nach dem Weltkrieg nur zu der Tschecho-Slowakei und zur Türkei engere Beziehungen gepflegt. Zwischen der Sowjetunion und Rumänien stand die bessarabische Frage, deren einseitige Losung durch die Pariser Friedensmacher Moskau niemals anerkannt Hot. Don Jugoslawien trennten die Sowjetunion die Erinnerung an die bolschewistische Revolution und der Aufenthalt der Reste der Wrangel-Armee auf jugoslawischem Bo- ben. Ähnliche, wesentlich innerpolitisch bestimmte Gründe verhinderten auch eine Annäherung Ungarns und Bulgariens an die Sowjetunion. Heute unterhält Moskau mit allen diesen Staaten normale diplomatische Beziehungen.
Es ist nun überaus bezeichnend, daß die politischen Freundschaften mit Italien und die wirtschaftlichen Verflechtungen mit dem Deutschen Reich stark genug waren, daß auch diejenigen Balkanstaaten, Die bestimmt gewesen waren, in dem von den Westmächten um Deutschland gelegten Einkreisungsring eine gewichtige Stellung einzunehmen, sich ttotz allem Drängen der plutokratischen Kriegsmacher nicht dazu entschließen konnten in dem von diesen leichtfertig und frevelhaft angezettelten Krieg gegen die Achsenmächte die Vorteile einer Neutralität preis- zugeben. Es gelang zwar der westlichen Diplomatie, Rumänien eine Garantie aufzudrangen, die das Land in eine sehr schiefe und heikle Lage brachte und zudem ihre ganze Nutzlosigkeit erwies, als die Sowjetunion die Revision der bessarabischen Frage erzwang. Aber Jugoslawien widerstand den Lockungen mit einer Garantie von höchst zweifelhaftem Wert, obwohl nicht geleugnet werden kann, daß gewisse politi che Kreise und vor allem gewisse Presseorgane sowohl in Bukarest wie in Belgrad ihrer Sympathie mit den westlichen Plutokratien höchst ungeniert Ausdruck gaben ohne Rücksicht darauf, daß eine so einseitige Stellungnahme die offizielle Neutralitätspolitik ihrer Länder in ein sehr merkwürdiges Licht riickte. Gerade auf diese Kreise setzten die plutokratischen Kriegsmacher in Paris und London ihre Hoffnung, wenn sie neben Skandinavien und den Vorderen' Orient vor allem auch den Balkan als geeignetes Gebiet für ihre Kriegsausweitungsplane betrachteten, deren Ziel es war, von Saloniki aus nach Norden vorzustoßen, um Deutschland vom rumänischen Erdöl abzuschneiden und wenigstens hier im Südosten die Lücke in der Blockade zu schließen, die sich schon im Verlaufe der ersten Knegsmonate sehr zu ihrer Ueberraschung als ein unbrauchbares Mittel zur Niederringung Deutschlands er-
»TÄW« °F°rd°r7n7 gerichtet, n . u< i=n £ ihren W«
R "gier ungen zu bilden, und habe die Truppen | Jedenfalls habe di« Sawietregeerung daraus drei
ziehunaen van dem Mindecheitenprablem durch Mazedonien, das zwischen Jugostamien, Sn-ch-n. Ziehungen von u m ; besondere Roll-, land und Bulgarien ausgeteilt ist, rst NN besonderes
Deutschland hat inzwischen durch die Heirnholung der Deutschen aus dem Baltikum, der Wolhynien- und Galiziendeutschen die Möglichkeit solcher Umsiedlung bewiesen. Auch zwischen der Türkei und L«. < < l < i — jL X« iwti f _ aa <411A rn Q
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