haben aufzuhören, und die Reedereien müssen sich den Anordnungen der Admiralität fügen. So entstehen finanzielle und verkehrstechnische Schwierigkeiten, unausgeglichene Verteilung des Schiffsraums, unregelmäßige und. stoßweise Zufuhren, die sich wiederum auf die Lade- und Löscheinrichtungen in den Häfen störend auswirken. In gleichem Maße wie die Schiffahrtsgesellschaften haben auch die Besatzungen der Handelsschiffe, die im Geleitzug fahren, mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Ge- lcitzugfahren ist kein Vergnügen. Bei jedem Wetter, Sturm und See, vor allem im Rebel und in stockdunkler Nacht lauern Gefahren in Form von Kollisionen, des Abkommens einzelner Schiffe vom Geleitzug usw., die den Schiffsführern schwere Verantwortung auferlegen. Es müssen zuweilen Zick- Zack-Kurse gesteuert werden, und alles mit einer Geschwindigkeit, die sich nach dem langsamsten Schiff im Geleitzug zu richten hat.
Dabei ist die Stärke der einzelnen Konvois verschieden. Aus den zunächst kleinen Geleitzügen im Weltkriege entwickelten sich mit der Zeit immer umfangreichere. Waren zuerst 4, 5, 10 Schiffe zu- sammengesaßt, zwangen die Zuftchrnot und U- Bootsgefahr, die Anzahl der Schiffe zu steigern. Damit war aber auch die Notwendigkeit zahlreicher Sicherungsschiffe geboten. Dieses Problem hat der britischen Admiralität größtes Kopfzerbrechen ae- macht. Heute hat sich die Zahl der für die Sicherungsaufgaben in Frage kommenden Streitkräfte verringert. Im Weltkriege hatten anfänglich 4, dann 5 und mehr Fahrzeuge, Zerstörer, Kleine Kreuzer, bewaffnete Fischdampfer, den Geleitzug in einreihigem Sicherungsgürtel zu schützen; späterhin wurde der Gürtel verdoppelt, wobei die zweite Reihe meist durch bewaffnete Fischdampfer ausgefüllt war. Hinter diesem Schutz fuhren die Frachtschiffe bis zu 8 Kiellinien nebeneinander: außen die weniger wertvollen Schiffe und in der Mitte, am besten geschützt, die großen, wertvolleren Anariffsobjekte. Der stärkste im Weltkriege gefahrene Geleitzug betrug 47 Schiffe.
Das Fahren in derartigen Massenansammlungen von Schiffen birgt erhebliche Gefahren, die u. a. aus navigatorischem Gebiet wie in der schnellen Signalverständigung untereinander liegen. Erst wenn U - Bootsangriffe einsetzen, zeigt es sich, ob das Manöver klappt.
Oslo meldet: „Die Mannschaft eines schwedischen Schiffes, das in Oslo eintraf, berichtet, daß sie im Atlantischen Ozean ... 61 Mann des englischen Schiffes „Clan Chishion" gerettet hat. Die Geretteten erzählten, daß ihr Schiff zu einem aus Gibraltar abgegangenen Geleitzug gehörte, der unter Begleitung englischer Kriegsschiffe nach England abging. Dieser Konvoi sei von deutschen U-Booten angegriffen worden. Die Geretteten erklärten, mit eigenen Augen gesehen zu haben, daß hierbei mindestens 5 Handelsschiffe versenkt wurden." Die Mannschaft des norwegischen Tankers „Realf", der — nach Kopenhagen unterwegs — von den Engländern aufgebracht wurde,' berichtete: „Mit zwölf Mann Prisenbesatzung an Bord ging es in einem Geleitzug nach London. Der Tanker wurde plötzlich Mittschiffs von einem Torpedo getroffen und brach in zwei Teile auseinander. Bei Eintreten der Explosion stob der ganze Geleitzug in heller Flucht auseinander, als er sah, wie es uns erging ..."
*
... aufmerksam suchen die Gläser der Wache auf der U-Bootsbrücke den Horizont ab. Minuten, Stunden vergehen. Da tauchen — bei frischer Brise und guter Sicht — zwei, vier, fünf, acht, neun und mehr Rauchwolken über der Kimm auf. K o n v o i i n Sicht! Tauchalarm! Schon stürzt das Brückenpersonal über die eiserne Leiter durch das Turmluk ins Innere des Bootes. Der Kommandant verläßt als letzter die Brücke und schlägt das Luk dicht. Rauschend überspülen die Seen das Deck, schlagen über Brücke zusammen. —
Vorsichtig durchbricht das Objektiv des Sehrohrs die Oberfläche; der Konvoi kommt langsam auf, steuert planmäßig seinen Kurs, nur die äußere Reihe der Zerstörer zickzackt hin und her. Die Spannung im U-Boot wächst mit jedem Meter, der den Angreifer dem Opfer näherbrinat. Der dickste Dampfer im Geleitzug wird aufs Korn genommen — aber im letzten Augenblick ändert der ganze Zug Kurs und dreht um einige Grade vom U-Boot ab.
U-Boote sind beharrlich. Was sie einmal vor den Rohrmündungen haben, wird festgehalten. Schnell entschlossen unterfährt das Boot in schneidigem Manöver die Linie des Geleitzuges, um hier von neuem zum Angriff anzusetzen. Stellung und Beleuchtung sind günstig — also drauf! Nachdem die befohlenen Rohre klargemeldet sind, hält noch eine sekundenlange Pause die Besatzung in Spannung; dann kommt der ersehnte Befehl: „... Rohr los!" — Eine dumpfe Detonation zeigt an, daß der Torpedo getroffen haben muß. Dem U-Boot aber bleibt keine Zeit: „Auf x Meter gehen!" Mit höchster Fahrt laufen die Zerstörer der Sicherung auf die Stelle zu, an der sie den Angreifer vermuten — ein Hagel von Wasserbomben prasselt in die Tiefe.
Als sich das Unwetter der explodierenden Wasser
bomben verzogen hat, wird das Sehrohr ganz vorsichtig ausgefahren, so daß es eben gerade die Oberfläche schneidet. Ein Bild der Verwirrung bietet sich, und unter betäubendem Donner steigt auf dem sinkenden Frachter eine riesige Feuersäule hoch. Kesselexplosion? Oder Munitionsladung? ...
Die Bestürzung des Gegners nutzend, wendet sich das Tauchboot, vorsichtig mit dem Periskop operierend, einem zweiten Dampfer zu. Da läuft mit schäumender Bugwelle einer der Zerstörer direkt auf das U-Boot zu. Kein Zweifel — er will rammen. Jetzt entscheiden Sekunden: Der Torpedo jagt aus dem Rohr auf den Frachter zu, fast gleichzeitig schießt das Boot in höchster Eile in die Tiefe, so dem Rammstoß des Gegners noch rechtzeitig ausweichend. Wieder folgt ein Wasserbombenregen, dessen Lärm die dröhnende Explosion des Torpedotreffers auf dem feindlichen Handelsschiff erstickt.
Als sich das U-Boot nach geraumer Zeit auf Sehrohrtiefe wagt, ragt der schwer getroffene Gegner kurz vor dem Untergang mit dem Bug steil gen Himmel. Vom anderen Ende des Geleitzuges hallen schwere Explosionen. Ein zweites U-Boot oder mehrere sind eingebrochen und empfangen den Rest des fliehenden Konvois mit ihren Torpedos.
Nach Stunden heißen Kampfes hat sich die Dämmerung über die See gesenkt, es ist umsichtig geworden. Das Schraubengeräusch der U-Boots- jäger ist verstummt. — Auftauchen! Der Turm des Bootes durchbricht die See. In Strömen fließt das Wasser aus allen Deffnungen über das graue glatte Eisen ab. Das Turmluk springt auf — frische Seeluft und der letzte Schimmer des Tageslichtes umgeben Boot und Besatzung — und dazu die Gewißheit des Sieges!
Aus alter Welt.
Hinrichtung eines Volksschädlings.
Darmstadt, 1. Febr. (DNB.-Funtspruch.) Am heutigen Donnerstag ist der am 4. Dezember 1909 in Alsfeld (Oberhessen) geborene Albert Schmidt hingerichtet worden, den das Sondergericht Darmstadt am 15. Dezember des vergangenen Jährens als Volksschädling zum Tode und zum dauernden Ehrverlust verurteilt hatte. Schmidt, ein 'bereits wegen Notzuchtsversuch vorbestrafter gefährlicher Sittlichkeitsverbrecher, hatte am 22. Oktober 1939 zwei vom Besuch ihrer eingezogenen Ehemänner heimkehrende Frauen unter Ausnützung der Verdunkelung überfallen und eine von ihnen vergewaltigt.
Morde an Volksdeutschen gesühnt.
In einer neuen Verhandlung des Sondergerichtes in Bromberg wurde der frühere polnische Polizist Michael Leskow wegen Mordes zum Tode verurteilt. Einwandfreie Zeugenaussagen bestätigten, daß er den 18jährigen Sohn des deutschen Bauern Schmidt in Groß-Neudorf in den ersten September tagen aus dem Hinterhalt ermordet hatte. Der Volksdeutsche war zunächst von mehreren polnischen Militärpersonen überfallen und niedergeschlagen worden. Als er wieder zu sich kam und unter Aufbietung der letzten Kräfte die Flucht vor den polnischen Mordgesellen ergriff, feuerte der Polizist Leskow aus dem Hinterhalt mehrere Schüsse auf den bereits schwer verletzten Deutschen ab, der tödlich getroffen zu Boden stürzte. In der gleichen Verhandlung hatten sich vier weitere Polen zu verantworten, die aus reiner Raub- und Mordlust planmäßig deutsche Bauerngehöfte überfallen und beraubt hatten. Das Sonder- gericht verurteilte drei von ihnen zum Tode, während der vierte drei Jahre Gefängnis erhielt.
Gewohnheitsverbrecher zum Tode verurteilt.
Das Sondergericht Stuttgart verurteilte den 31 Jahre alten in Reutlingen geborenen Josef Pompe als gefährlichen Gewohnheitsverbrecher wegen fortgesetzter Verbrechen, schweren Diebstahls m Rückfall, in einem Fall unter Ausnutzung der zur Abwehr von Fliegergefahr beschlossenen Maßnahmen, zum Tode. Pompe begann seine Verbrecherlaufbahn im Januar 1931 mit Einbruchsdiebstählen, 1932/33 beging er wiederum eine Reihe schwerer Einbrüche, für die er zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt wurde. Eine weitere 4/^jährige Zuchhausstrafe erhielt der unverbesserliche Verbrecher 1938 wegen einer ganzen Serie von Rückfalldiebstählen. 1939 auf raffinierte Art aus der Strafanstalt entwichen, lebte er fortan nur noch von Einbrüchen in Wirtschaften und Geschäfte, wobei er eine Diebesbeute von rund 4000 RM. zusammenbrachte. Dabei hatte er nicht weniger als 15mal unter Ausnutzung der Dunkelheit seine Taten verübt.
Vollstreckung eines Todesurteils.
Am 31. Januar 1940 ist der am 30. März 1923 in Karlsruhe geborene Karl Greve hingerichtet worden, der vom Sondergericht in Karlsruhe am 22. Dezember 1939 wegen Mordes zum Tode und dauerndem Ehrverlust verurteilt worden war. Greve, ein trotz seiner Jugend gänzlich verkommener Mensch, hat in Karlsruhe am 30. November 1939 einen Lustmord an einem sechs Jahre alten Knaben begangen.
Die Ankunft der „Sedow" in Murmansk.
Der russische Eisbrecher „S e d o w", der sich über ein Jahr in arktischen Gewässern aufhielt und schließlich von dem russischen Eisbrecher „S t a I i n" gerettet wurde, traf am Montagabend um 9 Uhr in seinem Heimathafen Murmansk ein. „Stockholms Tidningen" berichtet, Murmansk habe ein festliches Bild geboten. Die Stadt sei mit Flaggen sowie mit Porträts von Stalin, Molotow und dem Kapitän der „Sedow" geschmückt worden. Etwa tausend Mann hätten sich an den Hafen begeben, um den Eisbrecher und seine Mannschaft willkommen zu heißen. Der Chef für wissenschaftliche Untersuchungen, Papanin, habe eine Rede gehalten.
Mieder 20 Grad kalte im Vörden Jugoslawiens.
Die neue Kältewelle in Jugoslawien hat vor allem die Ungarn benachbarten Gebiete erfaßt. So wurden in Slawonien 20 Grad Kälte gemeldet. Die Donau und ihre Nebenflüsse sind wieder ü be r a l l zugefroren. An einzelnen Stellen entwickelt sich auf dem Eis ein lebhafter Fußgänger- und Wagenverkehr. Bei Belgrad mußte auf der Donau ein provisorisches Mautamt errichtet werden, da die Landleute dauernd ihre Güter auf dem Eisweg, ohne Stadtzoll zu bezahlen, zum Markt brachten.
Schwere Schneestürme in Holland.
Schwere Schneeftürme haben in Holland am Dienstag und Mittwoch zu großen Verkehrs- ftörungen geführt. Besonders wurde das Gebiet zwischen den Strömen, durch das die Verkehrswege von Nordholland nach dem industriellen Süden laufen, betroffen. Da die niederländischen Eisenbahnen unter Güterwagenmangel leiden und ein großer Teil des Verkehrs mit Autos bewerkstelligt werden muß, bleiben unzählige Lastwagen im Schnee stecken. Durch die fortdauernde Kälte ergeben sich große Schwierigkeiten für die Kohlenversorgung. Die Kohlenhändler sahen sich zu erheblichen Rationierungsmaßnahmen gezwungen.
Drei Kinder verbrannt.
Bei dem Brand eines Holzhauses sind in Väners- borg (Schweden) drei Kinder umgekommen, ein Zwillingspaar von 3 Jahren und ein kleines Kind von 14 Monaten. Man vermutet, daß die Kinder, die sich allein in der Küche befanden, mit Streichhölzern gespielt haben. Eine gelähmte ältere Frau konnte nur mit größter Mühe aus dem Hause gerettet werden, da sich das Feuer mit ungeheurer Geschwindigkeit ausbreitete. Bereits nach ein
einhalb Stunden war das Haus bis auf den letzten Rest verbrannt.
Deutscher Schulneubau in Mexiko.
In Mexiko-Stadt wurde die Einweihung des Neubaues der deutschen Schule vorgenommen, die den Namen Alexander-von-Humboldt- Schule erhielt. Anwesend waren Vertreter des Staatspräsidenten, des Unterrichtsministers, des Diplomatischen Korps, darunter der italienische Gesandte, die Botschafter von Argentinien und Chile, der Gesandte Boliviens und andere. Der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Schule, Victor H. Müller, gab einen Ueberblick über die Geschichte des Schulneubaues, während der Schuldirektor F. W. Schröter auf die Geschichte der Schule einging, die 1894 mit 16 Kindern eröffnet wurde und heute 1200 zählt. Der Gesandte Ruedt von Collenberg betonte die mexikanisch-deutsche Freundschaft. Nach der Einweihung fand ein Eintopfessen der Kolonie im Deutschen Haus statt, wobei der Gesandte den Dank der Reichsregierung für die Unterstützung des Neubaues aussprach und die Pflicht der Ausländsdeutschen, der Heimat die Treue zu halten und dem Führer unbedingt Gefolgschaft zu leisten, umriß.
Admiral Byrd berichtet aus der Antarktis.
Admiral Byrd hat den Marinebehörden mitgeteilt, daß beim Entladen der Expeditionsschiffe „North Star" und „Bear" in der Walfisch« bucht am 17. Jgnuar sich eine gewaltige Eisscholle in einer Länge von 18 Meilen los- löste und abgetrieben wurde. Es habe Gefahr für die beiden Schiffe bestanden, zermalmt zu werden. Im letzten Augenblick sei es aber gelungen, die Schiffe auf die offene See hinauszubringen. Sechs Besatzungsmitglieder, die sich auf der Eisscholle befunden hätten, seien später gerettet werden.
Vollstreckung eines Todesurteils.
Am 30.1.1940 ist der am 2. Februar 1898 in Niedersimten Kreis Pirmasens geborene Heinrich Haber hingerichtet worden, der vom Sonder- gericht in Kassel am 18. Dezember 1939 wegen Verbrechens gegen die Verordnung gegen VESschädlinge vom 5. September 1939 zum Tode und dauerndem Ehrverlust verurteilt worden war. Haber, ein Schwerverbrecher, der bereits 22 Jahre in Strafanstalten zugebracht hatte, hat zahlreiche Einbrüche, teilweise unter Ausnutzung der Verdunkelung begangenn.
Wirtschaft.
Rhein-Mainische Börse.
Aktien uneinheitlich.
Frankfurt a. M., 31. Jan. Die Börse zeigte zum Ultimo eine weitere Schrumpfung der Umsätze, da allgemein nur wenig Unternehmungslust bestand. Teilweise erfolgten aus dem Publikum kleine Verkäufe, während Kaufaufträge spärlich blieben.
Am Aktienmarkt entwickelten sich die Kurse zunächst uneinheitlich und im Verlaufe neigten sie überwiegend leicht zur Schwäche. Relativ fest lagen noch Elektrowerte, AEG. 129 (128,75), RWE. 126,65 (126,25), Lechwerke 114 (113,50), aber Gesfürel 148,25 (148,75). Vom Montanmarkt ließen Verein. Stahl nach 106,65 auf 106 (106,50), Mannesmann nach 116,65 auf 116,25 (116) und Rheinstahl auf 138,50 (139,25) nach. Knapp gehalten lagen auch JG.-Farben mit 174,50 (174,75), außerdem verloren Rheinmetall 1,25 v. H. auf 127,75, Westdeutsche Kaufhof 1 v. H. auf 84,40, Daimler 0,50 v. H. auf 129,50 und Aschaffenburger Zellstoff 0,50 auf 107.
Auch am Rentenmarkt hat sich das Geschäft verringert, wenngleich nach Pfandbriefen und Reichsschatzanweisungen die Nachfrage unvermindert andauerte. Steuergutscheine II weiter gesucht und 0,13 v. H. höher, Serie I ruhig und gehalten. Erneut fest lagen 4proz. Rentenbank-Ablösung mit 91,40 bis 91,65 (90,75) bei größeren Umsätzen. Industrie-Anleihen bröckelten meist 0,25 v. H. ab, ebenso gingen Liqui-Pfandbriefe der Gemeinschaftsgruppe infolge der neuen Kündigungen weiter zurück. Etwas schwächer lagen außerdem Reichsaltbesitz mit 140 (140,40).
Die zweite Börsenstunde war leblos und die Haltung eher etwas schwächer, da kleines Angebot nur zögernde Aufnahme fand. JG.-Farben 174,25 nach 174,50, Rheinstahl 138 nach 138,50, AEG. 129 nach 129,50, Westdeutsche Kaufhof 83,75 nach 84,40 usw. Von später notierten Werten verloren Kali Chemie 3 v. H. auf 170, anderseits Deutsche Linoleum 140,50 (138,.50).
Der Freiverkehr lag ruhig und behauptet. Tagesgeld trotz des Ultimos sehr leicht mit 1,75 v7H.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 31. Jan. Notiert wurden in RM. (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 kg): Weizen W 9 205, W 11 207, W 12 208, W 13 209, W 16 212, W 18 214, W 19 216, W 20 218, Roggen R 11 191, R 12 192, R 14 194, R 15 195, R 16 197, R 17 198, R 18 199, R 19 201 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste —, Futterhafer —. Wei
zenmehl Type 812 W 13 bis W 20 einschl. Kreis Alzey 29,45, W 20 Kreis Worms 29,80; Type 630 W 13 bis W 20 einschl. Kreis Worms 30,60, W 20 Kreis Worms 30,95;- Type 1600 W 13 bis W 20 einschl. Kreis Alzey 22,45, W 20 Kreis Worms 22,95; Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 16 22,95, R 18 23,30, R 19 23,50 alles zuzüglich 0,50 RM. Fracht-Ausgleich. Weizenfutter- mehl 13,60. Weizenvollkleie 11,60, Weizenkleie W 13 10,75, W 16 10,90, W 18 11,—, W 19 11,10, W 20 11,20 Mühlenfestpreis ab Mühlenstation. Roggenfuttermehl 12,90, Roggenvollkleie 10,90, Roggen- kle'ie R 12 9,95, R 15 10,15, R 16 10,25, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlensestpreis ab Mühlen- ftation. Treber —. Wiesenheu, handelsüblich 5,20 bis 5,40, do. gut, gesund, trocken 6,— bis 6,40; Ackerheu, gut, gesund, trocken 7,— bis 7,20; Klee- Heu, handelsüblich 7,— bis 7,60, do. gut, gesund, trocken 7,60 bis 8,—; Luzerneheu, handelsüblich 7,60 bis 8,—, do. gut, gesund, trocken 8,20 bis 8,60, Weizenstroh 2,60 bis 2,80 Roggenstroh 2,80 bis 3,—, Hafer- und Gerstestroh 2,50 bis 2,70 Erzeugerpreis ab Erzeuger-Verladestation. Tendenz: ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 31. Januar. Es notierten je 50 Kilo Lebendgewicht in RM.: Kälber andere a) 62 bis 65 (am 24. 1. 62 bis 65), b) 55 bis 59 (54 bis 59), c) 45 bis 50 (44 bis 50), d) 20 bis 40 (25 bis 40). Hümmel a2) 50 bis 51 (50 bis 51), b2) 49 (48 bis 49), c) 44 (44), d 25 (28). Schafe a) 44 (44), b) 40 (35), c) 28 (28 bis 30). Schweine a) 55,50 (55,50), bl) 55,50 (55,50), b2) 55,50 (55,50), c) 54,50 (54,50), d) 51,50 (51,50), e) 49,50 (49,50), Sauen gl) 55,50 (55,50). Marktverkauf: Kälber, Schafe und Schweine zugeteilt.
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