Ausgabe 
1.2.1940
 
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Schiffe im Geleitzug

Einkommensteuer-Richtlinien für 1939.

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Winterhilfswerk.

Freie Fahrt für die deutschen Schiffe

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Anläßlich des Tages der nationalen Erhebung gibt das Krieg swinterhilfswerk an alle be­treuten des WHW. S o n d e r b e t r e u u n g e n m Form von Wertscheinen im Gesamtbetrags von zehn Millionen Mark aus. Die Ausgabe erfolgt ab 30. Ja­nuar durch den Ortsbeauftragten für das Knegs-

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politische Zeitungs- und Rundfunkschau

(Sin Gespräch mit Ministerialrat Fritzsche.

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Kleine politische Nachrichten.

Der Reichsführer ff und Chef der deutschen Poli- zei, Himmler, stattete dem o st o b e r s ch l e s i - schen Industriegebiet einen Besuch ab. Da­bei besichtigte er einige große Industnewerke und hatte in der Regierungshauptstatt K a t t o w i tz Be­sprechungen mit führenden Männern von Partei und Staat über die in diesem Gebiet geleistete Aufbau­arbeit.

Ziehung vom Lehrling aufwärts spiele. Er wür­digte bas Prinzip der Auslese und verlangte, baß der W e t t k a m p f g e d a n k e eine stetige Förderung erfahren müsse. Eingehend setzte er sich dabei mit der Frage des Nachwuchses ausein­ander und gab seinen Führern entsprechende Richt- tinien. Er erwähnte die in Bayern bereits in Durchführung begriffenen Versuche, das letzte Schuljahr der Volksschule der Berufsbe­ratung dienstbar zu machen. Dr. Ley stellte für die künftige Arbeit des Handwerks drei Forderun­gen auf: 1. Herbeiführung .eines Mindest­maßes an Organisation, 2. Bildung von Kultu rgemeinschaften des Handwerks, 3. Errichtung von Lehrwerkstätten und Ge- meinschaftswerkstätten des Handwerks zur Ergän­zung der Lehre beim Meister.

Auch Schianzüge auf Sleiöerforfe.

Nach einer Sonderregelung der Reichsstelle für Kleider und verwandte Gebiete können Schianzüge und ihre Einzelteile auch auf Reichskleiderkarte be­sagen werden. Der Schianzug für Männer ist mit 52 Punkten, die einzelne Schijacke mit 32 Punkten und die einzelne Schihose mit 20 Punkten zu be­werten. Das entspricht der Punktebewertung für normale Anzüge, da beim Schianzug 8 Punkte für die Weste wegfallen Der Schianzug für Frauen ist mit 45 Punkten, die einzelne Schijacke mit 25 Punk­ten und die einzelne Schihose mit 20 Punkten zu bewerten. Der Schianzug für Knaben und Mädchen ist mit 25 Punkten, die einzelne Jacke mit 15 Punk­ten und die einzelne Hose mit 10 Punkten zu be­

werten. Bezugscheine auf Schianzüge und deren Einzelteile für Männer und Frauen sind nur an Sportlehrer und Sportlehrerinnen sowie solche anerkannten Schisportler auszugeben, deren Antrag auf Ausstellung des Bezugsscheines von der Reichsführung des NS.-Reichsbundes für Leibes­übungen befürwortet worden ist.

Oer Bezug von Gpinnstoffwaren für Säuglinge.

Berlin, 31. Jan. (DNB.) Um auf dem wich­tigen Gebiet der Spinnstoffversorgung für Säug­linge künftig eine gerechte Verteilung zu sichern und die jungen und werdenden Mütter in dem notwendigen Maße mit Säuglingsausstattun­gen zu versorgen, hat der Sonderbeauftragte für die Spinnstoffwirtschaft den Bezug von E r st - lingsbekleidung und Erstlingswäsche sowie von Bettwarey für Erstlinae mit so- fertiger Wirkung bezugscheinpflichtig ge­macht. Für den Bezug dieser Waren ist eine be­sondere Bezugs karte ähnlich der Reichskleider- karte in Vorbereitung, die in e tw a sechs Wochen an junge und werdende Mütter ausge­geben werden wird. Für die Zwischenzeit können zur Deckung des notwendiaen Bedarfes Bezug­scheine von den Wirtschaftsämtern ausgestellt werden, die später auf die Bezug starte angerechnet werden. Antragsberechtigt sind werdende Mütter sowie Mütter von Kindern, die am 1. Februar 1940 noch nicht älter als zehn Mo­nate sind.

und ernsten Aufgabe, das Leben eines auf ihre Lei­stungen vertrauenden Volkes zu verteidigen und im Gegenangriff die Zufuhren des Gegners abzu­riegeln. *

Schon einmal im Jahre 1917 griff Eng­land in bitterster Not zur Einführung von Geleit- zügen. Es war ein Mittel der Verzweiflung, dessen Anwendung von der Admiralität nur mit erheb­lichen Schwierigkeiten in den eigenen Schiffahrts- kreisen durchgesetzt werden konnte. Handelsschiffe in einem bestimmten Hafen oder Punkt in See zu sammeln und gemeinsam unter ausreichender Siche­rung nach ihren Bestimmungshäfen zu überführen, erscheint zunächst praktisch und nicht allzuschwer. Aber die Durchführung dieser Pläne stößt auf schwerwiegende Hindernisse. Sie erfordert einen riesenhaften Organisationsapparat, dessen einzelne Funktionen mit Pünktlichkeit ineinanbergreifen müssen, um nicht Verwirrung zu schaffen. Ein Bei­spiel: im Weltkriege waren allein in Gibraltar 314 Offiziere und 4660 Mann im Geleitzugdienst be­schäftigt.

Die selbständigen Dispositionen der Reedereien

Geleitzüge oder Konvois genannt gehören zu den Mitteln, mit denen der Gegner der U- Bootsgefahr zu begegnen versucht. Obwohl sich einer der englischen Politiker des Weltkrieges, Lloyd Ge­orges, als den Vater des Geleitzuggedankens be­zeichnete, reicht die Geschichte der Geleitzüge, die schon zu den Zeiten der Hanse üblich waren, Jahr­hunderte zurück. Um ihren im tiefsten Frieden von der Seeräuberei bedrohten Handel zu schützen, schlossen die H a n s e st ä d t e ihre reichbeladenen Koggen zu Konvois zusammen und gaben ihnen stark bewaffnete Kriegsschiffe, die man auch als Konvoischiffe bezeichnete, mit auf den Weg ourch die gefährdeten Gebiete, die sich meist an den Küsten erstreckten. Der Hamburgische Seebefehlshaber Admiral Karpfanger hat mit seinen Konvoi­schiffen, die von der Hansestadt eigens zum Han- delsschutz unterhalten wurden, manchen Sieg gegen die nahe den Handelsstraßen lauernden Kaper ausge­fochten. Es war vor Helgoland 1678, zur Zeit als sich die Raubkriege Ludwigs XIV. auch über See gegen den deutschen Handel bemerkbar machten, als Karp- fanger mit seinem mächtigen Orlo-gschiff die angrei­fenden französischen Seeräuber in kühnem Angriff davonjagte und vernichtete, um die Hamburger Grönland-Flotte unversehrt in die Heimat zu bringen.

Zu jenen Zeiten rauschte der Wind noch durch die Segel, sandten die schwerfälligen Breitseit- fanonen ihre vollen Bleikugeln aegen den Feind, hatte noch das Enterbeil mitzureoen und manchen harten Kampf Mann gegen Mann zu entscheiden. Die Zeit hat das Bild des Krieges geändert. Die totbringenden Hauptgegner der Konvois sind heute die Torpedos geworden, die Waffen der un­sichtbaren grauen Boote, die auf den Seewegen des feindlichen Handels jagen, nicht um eigenen Beutegewinn zu erobern, sondern mit der schweren

Wenn der feindliche Lügen- und Propagandakrieg so völlig wirkungslos bleibt, dann kann em Nicht geringes Verdienst daran Hans Fritzsche, Mi­nisterialrat im Reichsministerium für Volksauskla- rung und Propaganda, für sich in Anspruch n eh - men, dessen politische Zeitungs- und Rundfunkschau unbestritten zu den Hörfolgen des deutschen Rund­funks gehört, die sich einer ständig wachsenden Be­liebtheit erfreuen und stets viele Millionen 5)orer am Lautsprecher vereint finden. Wir hatten Ge­legenheit, uns mit Hans Fritzsche über diese Son­deraufgabe, die ihm gestellt worden ist, zu unter- h*Aus'die Frage, wie das Echo aus der B e - nölterung über die- politische Zeitungs- und Rundfunkschau sei, brachte Ministerialrat Fritzsche zum Ausdruck, daß er sich stets von neuern dar­über freue, aus den vielen Briefen, die taglm) in feine Hände gelangten, zu ersehen, welch star­ke n Anklang in der gesamten Oeffentllchkelt seine Betrachtungen gefunden hätten. Bis letzt hatte er nicht weniger als rund. 15 000 Fuschrif» ten erhalten, in denen die Absender nicht nur ihre volle Zustimmung zu diesen Sendungen betonten, sondern, wie Ministerialrat Fritzsche mit besonderem Nachdruck hervorhob, auch eine Unzahl von An­regungen und Hinweisen geben. Da erwähnt der eine eine bemerkenswerte Aeußerung Napoleons L

und Maupasiants über die Engländer, ein anderer weist darauf hin, daß die Königin Maria von Ru­mänien einmal Churchill alsrothaarig, sommer­sprossig und unverschämt" bezeichnet hätte, ein drit­ter weiß Einzelheiten von der Rolle französischer Politiker vor Kriegsausbruch zu berichten ufw. Auch der Humor kommt in vielen dieser Zuschriften möchte doch zu Ostern das über seine bisherige Bar­gum Ausdruck. So schreibt ein Hörer, Fritzsche möchte doch zu Ostern das über seine bisherigen Dar­bietungen erschienene Buch in ein Osterei verpackt Churchill zuschicken. .

Was für Gedankengänge in allen diesen Schrei­ben zum Ausdruck kommen, das läßt sich mit ein paar Worten schwerlich sagen. Hervoraehoben zu werden verdient die Tatsache, daß auch gerade die Ausländsdeutschen ihre Freude über diese Sendungen zum Ausdruck bringen. So legt ein Einsender aus Neu-Schmerzke den Brief seines in Santos, Brasilien, lebenden Bruders bei, der unter anderem schreibt:Das ist ein wahrer Trost und eine reine Genugtuung, abends im Radio die deutschen Nachrichten zu hören und besonders Hans Fritzsche zu genießen, dessen Zeitungsberichte uns aus dem Herzen gesprochen sind/ Nicht minder aufschlußreich ist der Brief eines Deutschen aus Rio de Janeiro. Aus diesem Brief entnehmen wir unter anderem folgendes:Wenn man auf den Wust

Durch Erlaß des Reichsfinanzministers sind für die Veranlagung 1039 Einkommensteuer-Richtlinien und Körperschaftssteuer-Richtlinien ergangen, in die die Aenderungen der Steuergesetzgebung hineinge­arbeitet worden sind. Die Richtlinien bringen in verschiedenen Punkten Erweiterungen und Neue­rungen gegenüber dem bisherigen Recht. Das gilt einmal für die Uebertragung stiller Rück­lagen a u f Ersatzbeschaffungen. Die Auf­lösung solcher stillen Rücklagen soll in der Regel nicht zu einem steuerpflichtigen Gewinn führen, wenn das in Betracht kommende Wirtschaftsgut infolge höherer Gewalt oder behördlichen Eingriffes gegen Entschädigung aus dem Betriebsvermögen ausscheidet und die Entschädigung in voller Höhe zur Ersatzbeschaffung verwendet wird. Der Unter- schiedsbetrag zwischen dem Buchwert und der Ent­schädigung kann dann auf das Ersatzwirtschaftsgut übertragen werden. Aehnlich werden Räumungs­entschädigungen begünstigt, die für die vorzeitige Beendigung von Miet- und Pachtverhältnissen im Zuge der Neugestaltung deutscher Städte für kör­perliche Wirtschaftsgüter des Betriebsvermögens ge­zahlt werden.

Erweitert werden auch die Bestimmungen für Aufwendungen de s zivilen Luft­schutzes. Solche Ausgaben können auch dann voll adgesetzt werden, wenn die Anlagen später für Be­triebszwecke mit benutzt werden. Abzugsfähig sind Aufwendungen für den Schutz der Familie, der Gefolgschaft und der vorhandenen Anlagen, nicht jedoch Aufwendungen, die nur mittelbar durch den Luftschutz veranlaßt sind und hauptsächlich den un­gestörten Gang des Betriebes sichern sollen. Ab­

zugsfähig sind auch Beiträge auf Grund des Luft­schutzgesetzes, nicht dagegen einmalige Zuwendungen und Mitgliedsbeiträge an den Reichsluftschutzbund.

Familienunterstützungen und Bei- Hilfen für Angehörige von Einberufenen sind steuerfrei und dürfen grundsätzlich nicht als Ein­nahmen angesetzt werden. Eine fteuerfreie Beihilfe ist auch dann gegeben, wenn dadurch Aufwendungen gedeckt werden, die als Sonderausgaben gelten, wie ebensverficherungsbeiträge. Diese Aufwendungen dürfen jedoch dann insoweit nicht als Sonderaus­gaben berücksichtigt werden.

Ausfsührlich befallen sich die Richtlinien mit der Kinderermäßigung, wobei insbesondere neue Grundsätze für die Kinderermäßigung wegen Uebernahme der Kosten des Unterhalts und der Erziehung und der Berufsausbildung gegeben wer­den. Der Zweck des Gesetzes ist, nahen Ange­hörigen, die den Eltern durch Uebernahme der Kosten eine bessere Erziehung und Ausbildung der Kinder ermöglichen, dafür eine Kinderermäßigung zu geben. Diesem Zweck des Gesetzes widerspricht es aber, Kinderermäßigung in den Fällen zu geben, in denen ein wirtschaftliches Bedürfnis zur lieber nähme der Kosten durch einen anderen Steuer­pflichtigen nicht besteht, wenn also das Kind oder die Eltern die Kosten selbst bestreiten können.

Neu ist schließlich, daß künftig die Einkommen- steuer für außerordentliche Einkünfte auf Antrag auf 10 bis 25 v. H. zu bemessen ist, je nach dem Durchschnittssaß, der sich bei der Anwen­dung der Steuertabelle auf das übrige Einkommen ergibt. In besonderen Fällen kann der Steuersatz bis auf 10 v. H. ermäßigt werden.

aller Deutlichkeit, daß man mich nicht sonderlich schätzt. Daß mir das aar keinen Kummer bereitet, werden Sie sich vorstellen können." So zeigt die­ser kleine Streifzug deutlich genug, welchen Anklang diese politische Zeitungs- und Rundfunkschau all­seitig findet.

Großkampftag

der russischen Luftwaffe.

Stockholm, 31. Januar. (DNB.) Der Diens­tag gehört mit Bombenangriffen auf 33 verschie­dene Städte und Ortschaften Finnlands zu den Großkampftagen der russischen Luftwaffe. Zahl­reiche leichte und schwere Bomber flogen in Be­gleitung von Jägern ihre Ziele an. Durch die Wet­terlage begünftigt, wurde ein großer Teil der An- griffe überraschend aus einer niedrig liegenden Wolkendecke durchgeführt. Der Materialschaden wird von offtzieller Seite als bettächtlich angegeben. Im Laufe des Tages sollen 40 Gebäude durch Brandbomben zerstört worden sein. Bie« herum sei Turko (Abo) am schwersten von mehr­fachen Angriffen deimgesucht worden.

Der finnische Heeresbericht verzeichnet heftiges Artilleriestörungsfeuer auf der karelischen Landenge. Russische Angriffe nordostwärts des Ladogasees sollen zurückgewiesen worden sein. An der Ostgrenze herrschte Patrouillentätiakeit. Unter­stützt von Luftwaffe und Artillerie griffen die Rus­sen während des ganzen Tages die Verteidigungs­linien der Batferfen von Mantsi an. Die Sowjet« . luftwaffe unternahm Luftangriffe auf Turku (Abo), Hanko (Hangö), Tammisaari (Ekenäs), die Gegend von Pernaja und auf einige Küstenstädte des Bott­nischen Meerbusens. Die finnische Luftwaffe führte Jagd- und Erkundungsflüge sowie Luftangriffe auf miti-tärische Ziele durch. In den Kämpfen mit der russischen Luftwaffe wird finnischerseits der Ab­schuß von zahlreichen russischen Flug­zeugen und nur ein eigener Flugzeugoerlust ge­meldet.

von Zeter- und Mordio-Geschrei hier angewiesen wäre, dann könnten einem doch manchmal die Knie weich werden. Aber Gott sei Dank, haben wir ja unseren Kurzwellensender, und da können uns die anderen im Mondschein begegnen."

Oftmals wird auch und wir müssen gestehen, nicht schlecht! der Pegasus bestiegen. Was ein Einsender aus Stuttgart empfindet, hat er in die folgenden netten Verse gekleidet:

Bekannt sind Sie in aller Welt, weil Ihre Zeitungsschau gefällt. Nicht überall zwar muß man sagen, der Feind kann sie nur schwer vertragen. Denn messerscharf sind Ihre Worte; doch sind sie immer recht am Orte.

Nur wer belastet im Gewissen, will davor seine Augen schließen. Der Gute hört die Wahrheit gern, der Böse bleibt ihr lieber fern. Für ihn ist Wahrheit immer schmerzlich. Wir aber danken Ihnen herzlich!"

Ganz besonders hervorgehoben sei, daß a u ch d i e Frauen mit außerordentlich vielen Einsendungen vertreten sind. Welche Opferbereitschaft in vielen die­ser Zuschriften zum Ausdruck kommt, das möge das nachstehend veröffentlichte Schreiben einer deutschen Frau aus Dresden beweisen:Als Sie gestern in Ihrer Sendung die ausländische Lüge brachten, nach der jede Frau mit drei Kleidern eines davon ab­geben müßte, vergaßen Sie den Nachsatz, daß, wenn wirklich einmal ein solcher Fall eintreten würde, nicht eine einzige deutsche Frau zögern würde, von drei Kleidern eines für eine weniger glücklich be­kleidete Frau abzugeben, denn für die deutsche Frau ist Opfern eine der vielen Selbstverständlich­keiten geworden. Dies sagt Ihnen aber nicht etwa jemand, der alles in Hülle und Fülle hat, sondern ich habe wirklich nur drei Kleider, und davon nicht einmal ein warmes, würde aber ein solches ver­langt, würde ich ebenso freudig die dafür benötigte Punktzahl opfern."

Wir kommen auf das Echo aus dem Aus­land, insbesondere aus England und Frankreich, zu fpredjen.3a", entgegnet Pg. Fritzsche auf die Frage, wie man gerade bei den Westmachten auf diese Sendung des deutschen Rundfunks reagiert da muß ich schon sagen, daß der Widerhall einem manchmal wirklich ein Lächeln ab zwingt. Wenn dieNews Chronicle" erklärt, daß ich die besondere Bewunderung unseres Reichsministers Dr Goebbels gewonnen habe, und der ..Daily He­rold" behauptet:Und Goebbels haßt ihn", dann stellt das ja wohl immerhin einen Widerspruch dar. Im übrigen werde ich selbstverständlich als einskrupelloser, undankbarer, verräterischer und gewohnheitsmäßiger Lügner" bezeichnet, der wie konnte es anders sein!schwer an Gedächtnis- schwund leidet" ober dessen Gedächtnis, wie es ein­mal jüngst in einer dieser Zeitungen zu lesen stand, eingefroren" ist. Jedenfalls zeigen mir alle diese Verlautbarungen aus dem feindlichen Lager nut

ebeutfchen Minensuchboote ununterbr^en auf chr-mPofb-n, um b^beuWn Meere, °°n feindlichen Wnfer

Minensuchboot,mitzufahr-m SinH steht man den 6^ck ^0^6«^^"^^chon^ch^Seemanne.

BUbSkÄ MW in^Mit7e?md"d i~e' Ge'r äte au-ge bra cht. Ein Sang über Be,

Suchgerar fahrenden Berbandeo ^uch^us^emBüd (m^er Ute J* * Beraterutfch. 5u Soffer tz-brach, wird.

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