Oie Welt unter -em Eindruck -er Mrerre-e
i hat". Donfzedek" sagt, mit schneidendem Ton habe Hitler die Deutschlands | englische Behauptung widerlegt, daß der jetzige
In in als
Schwedische prefsestimmen
Stockholm, 31. Januar. (Europapreß.)
Diese Vorgänge im Wilnagebiet erklären auch die in letzter Zeit verstärkte englisch-polnische Propaganda über angebliche Greueltaten der deutschen Verwaltung des besetzten Gebietes. Durch die Fabrizierung von Hetzmeldungen, die auf mitleidige Gefühle in den neutralen Ländern spekulieren, will man offenbar nicht nur den Eindruck der amtlichen deutschen Veröffentlichungen über die unmenschlichen polnischen Greueltaten an den Volksdeutschen in ganz Polen abschwächen, sondern auch die vom Wilna-Gebiet aus versuchten Terroraktionen im besetzten Gebiet verschleiern, denen selbstverständlich von der deutschen Seite, zumal im Kriege, mit Sicherheitsmaßnahmen wirksam begegnet werden muß.
diers gewertet. „Stockholms Didningen" schreibt: „Die Rede stellte eine Manifestation der deutschen
ausführlichen Auszügen wird die Führerrede Schweden wiedergegeben und von der Presse eine deutliche Antwort auf die Ausführungen Dala«
Keine deutsche Racheaktion in den ehemals polnischen Gebieten
Gauleiter Greiser vor der Auslandspreise.
gen zu treiben.
Das Echo in Rumänien.
Bukarest, 31. Jan. (Europapreß.) Die aufrüttelnde Rede des Führers hat auch in Rumänien bei allen, die sie am Rundfunkapparat horten, einen großen Eindruck hinterlassen. Besonders die beißende Ironie, mit der Adolf Hitler Chamberlam als den Teufel charakterisiert hat, der sich der armen Seele mit dem Gebetbuch nähere, hat bei vielen Hörern Zustimmung und Verständnis gefunden, zumal man gerade hier den Attacken dieser typisch englischen Mentalitätsmischung besonders ausgesetzt war Amtliche Aeußerungen zur Führerrede sind noch nicht zu erhalten, da man das Vorliegen des Wortlautes abwarten will. Auch die Zeitungen enthalten sich noch jeden Kommentars, bringen aber die Rede in großer Aufmachung heraus. „Evenimentul" hebt in der Ueberfchrift die Worte des Führers hervor, daß Deutschland, was man auch immer versuchen werde, nicht in Stücke geschlagen werden könne. Die Stelle, an der Adolf Hitler von dem Landbesitz der Eng- länder und Franzosen auf der einen und Deutschlands Landarmut auf der anderen Seite sprach, bringt das Blatt in Fettdruck.
Der Widerhall in Ungarn.
nicht sein volles Recht erhalten allen Blättern wird die Forderung . , nach Kolonialbesitz in großer Aufmachung wiedergegeben und als bezeichnend dafür gewertet, daß Deutschland an seinem Kriegsziel der Zerschmetterung des britischen Weltreiches unnachgiebig festhalte. „Svenska Dagbladet" und „Dagens Ryheter" heben den Passus hervor, in dem der Führer das deutsch-russische Verhältnis behandelte und feststellte, daß es keinerlei Macht gelingen werde, einen Keil zwischen die auf gegenseitige Interessen aufgebauten deutsch-russischen Beziehun-
ich nach dem englischen Zweiparteiensystem aus Konservativen und Liberalen zusammen, wobei die Liberalen eine erdrückende Mehrheit von 179 Sitzen hatten. Kanada besteht aus- neun Provinzen, von denen jede einen Gouverneur, eine Regierung und ein Unterhaus hat; sie alle unterstehen der Regierung in Ottawa, wo auch der britische Generalgou- ocrneur residiert. Der Generalgouoerneur ist der persönliche Vertreter des Königs von England, dessen Person heute die letzte verfassungsmäßige Bindung Kanadas an England darstellt. Im Frühsommer vergangenen Jahres betrat mit Georg VI. zum erstenmal ein englischer König den Boden Kanadas, das ursprünglich eine Kolonie Frankreichs gewesen ist. Von den Vereinigten Staaten ist Kanada durch eine 5000 Kilometer lange völlig offene und teilweise noch nicht einmal gekennzeichnete Grenze getrennt. Wie erinnerlich, spielte der Gedanke einer stärkeren politischen und wirtschaftlichen Annäherung Kanadas an die USA. im vergangenen Jahre wiederholt eine Rolle in maßgeblichen Krei-. sen Washingtons. An dem englischen Kriege ist Kanada bisher außer durch Rüstungslieferungen, Weizen usw. nur durch ein Fliegerkontingent von ungefähr 170 Mann beteiligt. Die Bevölkerung Kanadas ist dafür bekannt, daß sie auf keinen Fall In einen Krieg verwickelt zu werden wünscht, ganz gleich, ob in Europa oder in der neuen Welt. Das erscheint sehr begreiflich an einem Lande, das über sämtliche natürlichen Schätze der Erde in reichstem Maße verfügt und trotzdem bei einer Bevölkerung von nur 11 Millionen eine volle Million Arbeitsloser hat.
„Ratlosigkeit in England und Frankreich." Rom berichtet über das Echo derFührerrede
Rom, 31. Jan. (DRB.) Bei der Wiedergabe des ersten Auslandsechos der großen Führerrede stellen die Korrespondenten der römischen Abendblätter die riesige Begeisterung sowie r e st - lose Zustimmung des gesamten deut- chen Volkes der großen D e r l e g e n h e i t i n b Ratlosigkeit in England und Frankreich gegenüber, wo man erfolglos bemüht sei, die beweiskräftigen Argumente des Führers von der „Macht und dem Recht Großdeutschlands" zu entkräften und zu verdrehen. Großes Interesse habe in London Hitlers Erklärung über die Gemeinsamkeit der Auffassung und der Interessen zwischen Deutschland und Italien ausgelöst, eine Erklärung, die manche in den vergangenen Wochen von Zeitungen und Zeitschriften aeäußerten Hoffnungen und Ansichten zerstöre. Auch ohne die Worte des Führers zu verstehen, hätten die ausländischen Hörer der von Begeisterung getragenen Kundgebung im Sportpalast folgen können und sich dabei von dem Enthusiasmus und dem Glauben überzeugeck können, der den Führer umgebe, sowie von der Stärke des Bandes, das Adolf Hitler mit den Massen vereine. Alles in allem könne man in den Worten des Führers den unbeugsamen Willen des Reiches sehen, sich nicht auf Kompromisse einzulassen.
Daiadier und die Kriegshetzerclique stärker danach beurteilt, als es diesen Plutokraten lieb sein dürfte.
Der französische General D u v a l hat in Belgien, das es mit seiner Neutralität für vereinbar hält, sich hn eigenen Land französische Hetzreden anzuhören, die schroffsten Ausdrücke geaen Deutschland gebraucht und d'e Forderung aujZeuellt, Frankreich brauche gerade al- Demokratie einen Diktator und ein „autoriiores Regime". Dcladier, Duvals Freund. , glaubt vielleicht, dieser D't'ator zu sein. Er schüttet allerdings mit in ganzen Kübeln die Schmutzjauche des Haßes und der Wut gegen Deutschland, er ist ■ nur der Diktator dieser Geiserwellen, die, wie er selbst sagt, die „A n g st der kleinen Völker, die noch frei geblieben sind", also der Neutralen, steigern und sie vor der Versklavung warnen sollen, der wir Deutsche angeblich untertan sind.
Man kennt die Weise, man kennt den Text, man kennt auch die Verfasser. Nach Churchills unverschämter Aufforderung an die Neutralen, Frankreich und England aus den Kriegsnöten zu retten, nach der geradezu tollen Aufforderung des Pariser „Temps" an Belgien, eine „Präventtvinterven- tion" der Franzosen und Engländer zu dulden, damit also der Degenknopf dieser Mächte zu werden, die zum Dorbeugungskneg gegen Deutschland schritten, kommt dieser Appell Daladiers um so mehr zur rechten Stunde, als die Westmächte auch im Südosten Europas einen neuen Kriegsschauplatz finden möchten und Rumänien unter einen Druck stellen, der in seiner unverschämten Art sich allen Weltkriegsuntaten der Alliierten würdig an die Seite stellt.
Weshalb dieses Ansinnen an die Neutralen? Nun, die Plutokraten gebrauchen dringend Hilfs- truppen, denn Deutschland ist nach Daladiers Meinung „von großer materieller Stärke", und diese Macht sei „eine der schrecklichsten der Welt". Hierzu paßt die Erkenntnis Winston Churchills, der in seiner letzten wirren Rede immerhin die Entdeckung machte, daß Deutschland „bie größte Armee und die stärkste Luftwaffe der Welt" be- sitze. Aber diese Erkenntnisse Daladiers und Chur- chills kommen reichlich spät. Die plutokratischen GeDsäcke haben das großzügiae Friedensangebot des Führers abgelehnt und werden jetzt die folgen tragen müssen. Auch Daladiers wüste Schimpfworte ändern nichts daran.
Wenn der französische Regierungschef behauptet, Deutschland strebe nach der Vorherrschaft, die Nazis gingen auf die totale Vernichtung der Meinen Nationen aus, Oesterreich, Böhmen und die Slowakei feien heute nur Länder der Verzweiflung, — dann müssen wir doch fragen: Wo befindet sich Daladier eigenllich? Weiß er nichts von der überströmenden Freude, mit der die Ostmark zu uns zurückkehrte, nichts von der durch den Präsidenten Dr. Hacha freiwillig vollzogenen Einbeziehung Böhmens in das Reich, nichts von dem Willen der Slowaken, ihre Unabhängigkeit durch Zusammenarbeit mit Deutschland zu wahren, nichts von dem gewaltigen Zug der Deutschen aus den östlichen Rand- staaten, die mitten im Kriege sich für die Heimkehr ins Reich entschieden, nichts von den Südtirolern, die freiwillig ihre italienisch gewordene Heimat verließen, um mit den Volksgenossen im Reich eine Gemeinschaft zu bilden, obgleich dieses Reich in einem Kampf um Leben und Tod gegen haßerfüllte Feinde steht?
Wer hat das Gleichgewicht der Kräfte verschoben, wenn nicht seit Jahrhunderten das Frankreich der Daladier, Clemenceau und Richelieu? Heute ist der chauvinistische Geschichtsschreiber Jacques Bainville wieder der Prophet des französischen Dernichtungs- wahnes geworden, jener fanatische Historiker, der selbst das Versailler Diktat noch zu schwächlich fand, der dagegen die Raubkriege eines Ludwig XIV. und den Imperialismus eines Bonaparte als nachahmenswerte Beispiele einer neuzeitlichen Politik feierte. Was dieser Bainville einst aussprach, das möchte Daladier jetzt verwirklichen. Er hat jenen Hegemonierequngen wieder zur Auferstehung verhalfen, er möchte den Kreuzzug aller Freimaurer, Juden und Plutokraten gegen das neue sozialistische Deutschland fuhren, und das nennt er den Beherrschungswillen — der Nazis? Es ist fast widerwärtig, diesem hassenden Lügner, der so zur Kreatur der jüdischen Plutokratie herabgesunken ist, die Wahrheit vorhalten zu müssen. Aber Daladier regiert in Frankreich, und jedes Land hat die Leitung, die es verdient. E. S.
Oie Auflösung des kanadischen Parlaments.
Berlin, 31. Jan. (DNB.) Der Reichsstatthalter des Warthegaues Gauleiter Greiser nahm während eines dienfttichen Aufenthaltes in Berlin Gelegenheit, einer Anregung ausländischer Pressevertreter zu folgen und vor chnen über den Aufbau im Wartheland zu sprechen. Gauleiter Greiser schilderte den Zustand, in welchem sich das Land befand, als er nach der Wiedereroberung des Gebietes durch die'deutschen Truppen den Aufbau in Angriff nahm. Die Verstümmelungen und grausamen Entstellungen der im Laufe der Zeit in allen Teilen des Warthelandes aufgefundenen Opfer des organisierten polnischen Mordterrors waren furchtbar, und man könnte es durchaus entschuldbar finden, wenn die Antwort auf diese alle Begriffe europäischer Kultur und menschlicher Gesittung verleugnenden Untaten einer Aktion der Vergeltung und der Rache gewesen wäre.
Jedoch nicht der Geist des Hasses, sondern der Ordnung und des Rechtes war es, der uns leitete, als mir an die Aufgabe der Wiedererrichtung europäischer Zustände im Wartheland herantraten. Schon am 22. September, also in einer Zeit, in der die vollziehende Gewalt noch in der Hand des Mili° tärbefehlshabers ruhte und das Wartheland noch unter Kriegsrecht stand, wurde die ordentliche Gerichtsbarkeit eingeführt. Obwohl wir es also durchaus in der Hand gehabt hätten, die SchrK- digen in einem beschleunigten Verfahren standrechtlich ober kriegsrechtlich abzuurteilen, wurden die Fälle der polnischen Greultaten an den Volksdeutschen in über 1000 normalen Gerichtsverfahren verhandelt. Von der Sorgfältigkeit, mit der die Schuldfrage geprüft wird, zeugt das am 17. und 18. Januar 1940 vor dem Sondergericht in Posen verhandelte Verfahren gegen Luczal und 21 weitere Angeklagte, bie eine zu Kriegsbeginn bei Pofen zur Landung genötigte deutsche Flugzeug- besatzung unmenschlich mißhandelt und ausgeplündert hatten. Von den 22 Angeklagten wurden acht Angeklagte zum Tode, fünf zu Zuchthaus und 2 Angeklagte zu Gefängnis Der- urteilt, mährend sieben Angeklagte, das ist f a st e i n Drittel, freigesprochen wurden.
Bekanntlich haben die Polen bei Kriegsbeginn die gesamten Insassen von Zuchthäusern. Gefängnisien und Irrenanstalten entlassen, darunter größtenteils Mörder, Totschläger u n d R ä u b e r, die besonders in den ersten Kriegstagen die polnische Bevölkerung drangsalierten, aus- plünderten und an Leib und Leben bedrohten. Daß mir nun zur Beseitigung dieser Zustände keine Glacehandschuhe angezogen, sondern energisch und ohne Rücksicht durchgegriffen haben, ist selbstverständlich. Anhand einer großen Reihe praktischer Beispiele führte Gauleiter Greiser den Beweis, daß im Warthegau alle vorhandenen Kräfte eingesetzt werden, um das Land wieder aufzubauen und die Dernachlässigungsschäden auszugleicben, die ihm durch zwanzigjährige polnische Wirtschaft zugefügt morden sind.
Oie polnischen Geheirriorganisalionen im Wilnogeb'et.
Kowno, 31. Jan. (DNB.) Aus Wilna kommen immer mieder Nachrichten von polnischen Versuchen, 1 illegale Organisationen aufzuziehen, um im litauischen Gebiet, aber auch in den benachbarten von Deutschland und Rußland । besetzten Gebieten Terrorakte durchmführen. l Insbesondere wird versucht, mit Warschauer > polnischen Kreisen Kontakt zu halten und , den Wider st and gegen d i e deutschen ’ Ordnungsmaßnahmen zu schüren. Boi i Haussuchungen stieß die litauische Staatssicherheits- > stelle u. a. auf mehrere Geheimsender. Unter : den Verhafteten befinden sich namhafte Perfönlich- t feiten aus dem Lehrerkreis der bisherigen pol» I nischen Universität in Wilna, der ehemalige Leiter der ! polnischen Telegraphenagentur und gegen 60 ehema» - lige polnische Militärpersonen und Studenten. Man - glaubt den Hauptdrahtziehern, die für die immer wieder genährte Unruhe in den ehemals polnischen Gebieten verantwortlich sind, auf der Spur zu fein.
Oer vierte Opfersolmtag brachte 12,8 Millionen.
Wieder ein überwältigender Sieg an der inneren Front.
Berlin, 31. Jan. (DNB.) Der am 14. Januar 1940 durchgeführte vierte Opfersonntag des Kriegs- winterhilfswerkes brachte wieder den Beweis dafür, daß die innere Front ihre Schlachten genau so tapfer zu schlagen weiß, wie an der äußeren Front unsere Soldaten dafür Sorge tragen, daß kein Feind den deutschen Boden betritt. Während aus naheliegenden wirtschaftlichen Gründen der dem Weihnachtsfest folgende Monat Januar im allgemeinen ein geringes Absinken der WHW.-Aufkommen zu verzeichnen hatte, beweisen 12 852 451,42 Reichsmark, die das deutsche Volk in die Listen bewerten Opfersonntags eintrug, daß es mit dieser Summe seiner Führung gerade in Kriegszeiten e i n besonders deutliches Vertrauensvotum aussprechen wollte. Gegenüber dem Eintopfsonntag des Januar 1939 hat sich das Ergebnis um 4 684 305,26 RM. gleich 57,35 v.H. erhöht. Dementsprechend steigerte sich das Aufkommen je Haushalt in Grohdeutschland von 36,99 Rpf. auf 57,79 Rpf
Von besonderer Bedeutung ist die Tatsache, daß der Gau Sudetenland mit dem Ergebnis dieses Opfersonntaaes allein aus den bisher statt- aefunbenen Reichsstraßensammlungen und Opfersonntagen bes Kriegswinterhilfswerkes (ohne bit Opfer von Lohn unb Gehalt, ohne die Firmenspen- den und andere WHW.-Aufkommen also) fast 5 Millionen R M. für das Kriegswinterhilfs- werk opferte. Dieser Gau, dessen „unglückliche Bewohnet Herr Chamberlain nach dem englischen „Enbsieg" zugleich mit den Sachsen und den Bewohnern der Bayerischen Ostmark in eine vergrößerte Tschecho-Slowakei zurückführen will, eine in ihrer Schärfe wohl nicht zu überbietende Antwort auf diese englischen Bealückungspläne erteilt, eine Antwort, die gleicherweise die Dankbarkeit der Sudetendeutschen für die Befreiung vom Benesch-Ter- ror deutlich ausdrückt.
Einheitliche Führung
-es deutschen Handwerks.
Eine Arbeitsgemeinschaft errichtet.
Berlin, 1. Februar. (DNB.) Die Aufgaben des deutschen Handwerks werden mit Zustimmung des Reichsorganisattonsleiters Dr. Ley und hes Reichswirtschaftsministers Funk von jetzt ab durch eine Arbeitsgemeinschaft einheitlich geführt. Auf einer Arbeitstagung umriß Dr. Ley die Aufgaben des Handwerks. Er betonte das schöpferische Wirken der Hand. Auch hier offenbare sich die deutsche Rasse und die deutsche Seele. „Dieses handwerkliche Können hat unsere Kultur bestimmt. Dieses handwerkliche Könen ist auch in unserer Zeit zum Einsatz dringend erforderlich, denn mit Träumerei und falscher Romantik könne man diese Zeit nicht meistern!"
Dr. Ley erläuterte dann die Rolle, die das gesamte handwerkliche Schaffen in der Er«
Krieg die Gerechtigkeit für Europa sichern werde. „A Mai Nap" sagt, Adolf Hitler habe nicht ver- heimlicht, daß er die Gegensätze zwischen den Besitzenden und den Habenichtsen hervorheben wolle. Dadurch solle der soziale Klassenkampf zwischen den Staaten und Völkern zu einem weltpolitischen Faktor erhoben werden. Zwischen Deutschland unb Rußland bestünden heute keine Gegensätze mehr in her. Frage, daß der Besitzstand der Völker neu geregelt werden müsse. „Füg- getlenseng" weist auf die außerordentlichen Erfolge hin, die das Deutschland Adolf Hitters in den sieben Jahren seine Bestandes erzielt hat. Was in dieser Zeit in Deutschland geschehen sei, zähle zu den größten Leistungen der Weltgeschichte. Das erniedrigte Deutschland sei heute die stolzeste und am meisten gefürchtete Macht der Welt. Das ehemals abgerüftete deutsche Heer sei das größte und modernste Heer Europas.
Amerika nn- die Zniermerunqssraae
Rio de Janeiro, 30. Januar. (DNB.) Auf der amerikanischen N e u t r'a l i t ä s kaufe r e n z wurde eine Entschließung zur Inter- nierungsfrage bekanntgegeben. Man geht davon aus, daß die Internierung im einzelnen eine Angelegenheit des internen Rechts eines jeden einzelnen Staates und weiterhin, daß die Internierung nicht als eine Strafaktion, sondern als ein Mittel internationaler Sicher- beit zu betrachten sei. So heißt es, daß die Gewohnheit, Offiziere gegen Ehrenwort fteizulasfen, abzulehnen sei. Die Konferenz empfichtt den ameri- kanischen Staaten ein Grundgesetz, das die konsequente Internierung aller Angehörigen kriegführenden Streitkräfte sowie die Beschlagnahme des Kriegsmaterials vorsieht, gleichgültig ob die Besatzungen kriegführender totreitfräfte frei willig oder unfreiwillig, infolge Schiffbruch oder Ungtückssall in das neutrale Land kommen. Soweit Internierte ihren Unterhalt nicht selbst verdienen können, soll der neutrale Staat für Unterbringung, Ernährung und Kleidung nach den Regeln der Menschlichkeit sorgen. Der neutrale Staat soll berechtigt sein, periodisch die Rückerstattung der Jnternierungskosten durch bie Kriegführenden zu verlangen.
Nun haben ckuch die Kanadier einen trefflichen Anschauungsunterricht dafür erhalten, wie es mit der Auslegung der demokratischen Rechte und Freiheiten durch England bestellt ist. Ihr Parlament ist auf Geheiß der Londoner Regierung durch den kanadischen Premierminister aufgelöst worden, um es durch eine Volksvertretung zu ersetzen, die in jeder Beziehung gewillt und bereit ist, den Wünschen Englands Rechnung zu tragen. Bisher war bas nicht der Fall, was in London wiederholt mißbilligend vermerkt wurde. England, das seine Kriege stets sehr gern durch fremde Bajonette führen läßt, hatte ursprünglich damit gerechnet, sofort Millionen wehrtüchtiger Männer aus den Gliedstaaten feines Weltreiches herausziehen zu können. Es batte sich aber verrechnet, noch immer find die Verluste, die bie andern für Enaland im Weltkrieg brachten, bei diesen nicht vergessen. Zuerst verspürte Süd- a f r i f a unmittelbar nach Kriegsausbruch die Faust Englands, die hier die demokratischen Rechte zerschlug und mit Hilfe des jetzigen Ministerpräsidenten Smuts die keineswegs deutschfeindliche Reaierung Hertzoq durch einen parlamentarischen Handstreich abhalfterte. Südafrika erklärte nach dem Gelingen dieses Streiches sofort den Krieg an Deutschland, aber bis heute sind die nun soaleich erwarteten süd- aftikanischen Bataillone ausgeblieben. Auch die Regierung Smuts hat es also nicht fertig gebracht, die südafrikanischen Männer zusammenzutreiben und nach England zu verfrachten. In Kanada wird man setzt dafür sorgen, daß die Wahlen eine Mehrheit im Parlament erbringen, die bedingungslos bereit ist, sich jedem Diktat des Vertreters der Krone, des Generalgouverneurs zu beugen. Wie der derzeitige Premierminister Mackenzie King zur Begründung der Auflösung des Parlaments ausführte, ist es ausschließlich der englische Krieg und seine Durchführung, der zur Beseitigung dieser Volksvertretung geführt hat. So, nun wissen die Kanadier, daß die Demokratie westlicher Prägung nichts anderes als Sckall und Rauch ist und daß keines ihrer Gesetze gilt, wenn die Erbpächter dieser Demokratie diese Gesetze mit den eigenen Interessen für unvereinbar halten.
Kanada, das größte und älteste Dominion Englands, hat schon feit 1867 eine eigene verantwortliche Regierung, die dem Parlament, bestehend aus Senat unb Unterhaus, verantwortlich ist. Das jetzt aufgeföfte Unterhaus hat 245 Abgeordnete; es fetzte
Für ein unabhängiges Südafrika.
Amsterdam, 31. Jan. (DNB.) Aus Kapstadt wird gemeldet, daß zwischen den Führern der nationalen Opposition, General H e r tz o g und Dr. M a l a n , nunmehr eine Einigung erzielt worden ist. Die beiden nationalen Oppositionsführer wollen Südafrika als unabhängige Republik aus dem Verband des britischen Weltreiches losen und damit ein für allemal verhindern, daß Südafrika in die Kriege Englands verwickelt wird. Die gegenwärtige Parlamentsvertretung, so erklärt die Opposition, repräsentiere keineswegs den Willen der südafrikanischen Bevölkerung. Der englische Generalgouverneur, Sir Patrick Duncan, würde, wenn er seiner Sache sicher gewesen wäre, der Forderung nach Neuwahlen stattgegeben haben. Daß dies nicht der Fall war, ist ein Beweis dafür, daß er und die Regierung Smuts sich vor der Willenskundgebung der südafrikanischen Bevölkerung fürchteten. Welcher zweifelhaften Beliebtheit sich General Smuts als Handlanger englischer Politik in Südafrika erfreut, §cht auch daraus hervor, daß er sich mit einer eibwache von Detektiven umgeben hat.
„Uj Magyarsag" meint, daß die Wirkung der Rede auf die Millionen des im schweren Kampfe stehenden deutschen Volkes gleichbedeutend mit der Begeisterung und erhebenden Wirkung jeder anderen Feierlichkeit gewesen sei, denn jedes Wort strahle Glauben und Selbstvertrauen aus. Die politische Bedeutung der Rede sei darin zu erblicken, daß sie angekündigt habe, der große Kampf werde durchgefochten werden. Zweifellos fielen auch die Aeußerungen sehr ins Gewicht, die Hitler über die deutsch-italienische Freundschaft unb über die unverbrüchliche Kontinuität der Außenpolitik gesprochen habe. „Magyar Nemzet" meint, daß vom außenpolitischen Gesichtspunkt aus der interessanteste Teil der Rede derjenige gewesen sei, in dem der Kanzler über die Beziehungen Deutschlands zu Rußland und Italien gesprochen habe. Das Blatt „Ujsag" hebt hervor, daß auch gegen Frankreich heftige Worte gesprochen worden seien und stellt fest, daß auf die Haltung Deutschlands gegenüber dem Balkan keine Anspielung gemacht worden sei.
„ahx jtxux \ixuix xmx uHuiu|t|iunuH Budapest, 31. Jan. (Europapreß.) Die unga-
Außenpolitik dar und zeigte deutlich, daß Deutsch- rische. Presse würdigt zumeist in eigenen Kommenland zu keinem Friedensschluß bereit ist, bevor es | taren die Bedeutung der Hitler-Rede. „Uj Nem-


