Nr. 307 Zweites Blatt
Die letzte Arbeitskraft im Dienst der Front
planvolle GesundheitsMrung
mit
Nutzen zu erweisen, lieber allem aber wurde die vorbildliche berufliche Erziehung der Jugend nicht vergessen. Durch die Ausweitung der Einfachstarbeit konnte eine richtige Berufsauslese gefördert merbcp. Don den Schulungsburgen der DAF. wurden die Lehrlingswarte der Betriebe und alle die Mitarbeiter, die mit der Lehrlingserziehung besonders zu tun htrben, ausgerichtet. Gesundheitssport wahrend der Arbeitszeit wurde sowohl für die männliche wie für die weibliche Jugend immer wieder durchgeführt.
KdF. in Betrieben und Lazaretten.^
Nicht zuletzt wurde mit Hilfe der NS.-Gemein sch a f t ,K r a f t d u r ch Freude" im Gau Hessen-Nassau durch eine vorbildliche Feierabend- gestaltung die Lebens- und damit aber auch die Arbeitsfreude weiter gestärkt. Die Leistungen aus diesem Gebiet find besonders zu beachten, well die für diese Arbeit zur Verfügung stehenden Mitarbeiter sehr gering geworden waren. Wenn es den Männern der NS -Gemeinschaft ,Kraft durch Freude" trotzdem gelangen ist, den Schassenden zu betreuen und daneben in großem Umfange eine vorbildliche Wehrmachtbetreuung in den Lazaretten usw. zu organisieren, so spricht das nur für die außerordentlich große Einsatzbereitschaft auch dieser
Abteilung. , „
So wurden 1333 Theaterveranstaltungen mit 584 513 Besuchern, 1806 Konzertveraastaltungen mit 547 745, 2464 DarietS- und Bunte Abende mit 992 342 Besuchern und 1384 Veranstaltungen der Volkstumsarbeit mit 257 545 Teilnehmern gezählt. Dabei wurden Wehrmacht, ff, RAD.-Lager und die Zivilbevölkerung betreut. Nicht weniger als 1301 Mmdsnmgen und 86 Betrtobsfahrten führten
Gießener Anzeiger (Generai-Anzeiaer für Dderhesien) ,3k. Dezember 1942 /I. Zanuar 1943
Der Gau Heffen-Aaffau im Kriegsjahr 1942.
Die Volksgemeinschaft in der Bewährung. - Mit unbeirrbarer Siegeszuversicht half die Heimat der Front
Diesen besonderen Arbeiten in Bezug auf Leistungssteigerung in den Betrieben steht die damit in ursächlichem Zusammenhang stehende Maßnahme für eine gute Gesundheitsführung für die «chasfenden in den Betrieben nicht nach. Gerade hier wurde durch eine vorbeugende Gesundheitsführung dafür gesorgt, daß der Krankenstand in den gewünschten Grenzen blieb. In den Erholungsheimen der DAF. wie auch in den Heimen der Sozialträger wurde die in Gefahr geratene Gesundheit zahlreicher Werktätiger wieder gebessert. Gewichtszunahmen von 10 bis 14 Pfund in den Heimen waren keine Seltenheit. In den Betrieben selbst wurde die Gesund- heitssichrung durch die DAF. dadurch besonders aefördert, daß in einer großen Anzahl von Betrieben den Schaffenden die Möglichkeit zum.Einnehmen eines warmen und schmackhaften Mittagessens gegeben wurde. Die Werkküchenleiter und Hilfskräfte in den Küchen wurden in wiederholten Lehrgängen «ungerichtet und in der guten Zubereitung der Mahlzeiten unterrichtet. In Zusammenarbeit mit dem Wehrkreisbeauttragten wurde für die gerechte Verteilung von zusätzlichen Lebensmitteln an die Schwer- und Schwerstarbeiter Sorge getragen.
Drückeberger werden gradegerückl.
Auf der anderen Seite aber wurde auch durch laufende Kontrollen dem Uebelftanb des unberechtigten Krankenstandes und Bummelantentums energisch nachgegangen. In wiederholten Tagungen der Kreisobmänner und den Besprechungen der Kreisobmänner mit den Betriebsobmännern und Betriebsführern ist es gelungen, den Anfang dieses Jahres noch hohen Krankenstand ganz wesentlich zu festen und auch damit der Gemeinschaft etnen
für eine spätere Fachberufsausbildung (Dolkspflege- rin, Kindergärtnerin) geebnet wird. Ebenfalls als Neuerung find die Nachschulungslehrgänge für je 30 Haushaltshelferinnen, die im ländlichen Einsatz tehen und der Entlastung der Landftau dienen, anzusehen. Da die Zahl der zur Verfügung stehenden ausgebildeten Volkspflegerinnen bei weitem im Gau Hessen-Nassau nicht ausreichte, wurde ein 23er- uch mit der Ausbildung von Volkspflegehelferin- nen für bewährte. Mitarbeiterinnen der NSV. in dreimonatigem Lehrgang unternommen, der sich ausgezeichnet bewährt hat. An dieser Stelle darf auch nicht die Erwähnung der NSV.-Gauschule bei Mainz-Gonsenheim vergessen werden, durch deren Einrichtung die längst notwendig gewordene Voraussetzung für die Schulung der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter der NSV. im Gau Hessen-
Oie Frauen überall auf dem Posten.
Besondere Betonung verdient wiederum der von der NS.-Frauenschast und Deutschem Frauenwerk geleitete und betreute helfende Einsatz der Frauen. Tausende von Frauen stehen heute im Arbeitsprozeß und setzen ihre besten Kräfte ein für den Sieg. In den Fabriken stehen Hausftauen und Mütter an der Maschine, um den Mann zu ersetzen, auf dem Lande geht die Frau statt des Mannes hinter dem Pflug, und an tausend anderen Stellen werden hervorragende Leistungen erbracht. Neben diesem vollen Einsatz der Frau steht der Einsatz von vielen Tausenden von Frauen, dis zwar nicht ganz an die Stelle eines Mannes treten konnten, die aber selbstlos viele Stunden zur Verfügung stehen, um all denen in manchen Schwierigkeiten des Lebens zu helfen, die durch berufliche Inanspruchnahme überlastet sind.
lieber 300 000 Frauen helfen.
Im Gau Hessen-Nassau haben im Jahre 1943 rund 331 900 Frauen in stundenweisem Emsatz auf dem Gebiet der Nachbarschaftshilfe, der Wehrmachtshilfe, für die NSV. und in Behördendienststellen ihre Kraft zur Verfügung gestellt. Hinzu kommt, daß in den Näh st üben des Gaues Tag für Tag fleißig genäht, umgearbeitet und geflickt wurde, 109 023 Stücke gingen hinaus an die Volksgenossen, die in Not gekommen waren. Dor allen Dingen die Lazaret-tbetreuung macht den ehrenamtlichen Helferinnen wie dem betreuten Soldaten viel Frude. Hier stellten sich 23 267 Frauen zur Verfügung. So mancher Amtswalter der NSV. braucht sich keine Sorge an der Front zu machen um die Betreuung der Menschen seines Ars bettsgebietss. Für ihn ist eine Krau eingespNingertz
In diesem Zusammenhang muß auch auf die lohnordnenden Maßnahm en der DAF. zum Zwecke der Leistungssteigerung in Zusammen- arbeit mit dem Reichstreuhänder der Arbeit im hiesigen Gaugebiet besonders hingewiesen werden. Der von Reichsorganisationsleiter Dr. Ley geforderte gerechte Lohn führte damit zu einer echten Leistungssteigerung. Auch der Arbeitszeit- frage wurde in dem vergangenen Jahre ganz besondere Beachtung geschenkt und in mehreren Besprechungen mit den A rd eitsei n s atzbehörden Klarheit geschaffen.
Betreuung des Ausländereinfahes.
Auf dem Gebiete des Arbeitseinsatzes hat die Gauwaltung mit ihren Dienststellen besondere Erfolge zu verzeichnen. Es ist ihr nicht nur gelungen, in großem Umfange den Einsatz von Frauen zu erhöhen, sondern dafür zu sorgen, daß den Frauen in allen Betrieben solche Arbeiten zu- gewiesen werden, die ihrer Eigenart gerecht werden. In besonderem Maße gilt dasselbe für den Ausländereinsatz. Die von der DAF. betreuten Lager sind in diesem Jahr von 89 auf 525 gestiegen. In zäher und verbissener Arbeit ist es gelungen, nicht nur die notwendigen Unterkünfte zu besorgen, sondern sie auch so auszustatten, daß der dort untergebrachte Ausländer in seiner Leistung gesteigert werden konnte. Die Lagerführer wurden immer wieder ausgerichtet und somit die verschiedenartigsten Nationen Europas und Asiens arbeitsmäßig so eingesetzt, daß die von der Wirtschaft gewünschte Leistung mit ihnen erzielt werden konnte. In diesem Zusammenhang sei auf die besonderen Schwierigkeiten der Verpflegung wahrend der Frühjahrsmonate hingewiesen. Aber durch das zähe Durchbalten der Abteilung Ausländerein- fatz sind alle Schwierigkeiten gemeistert worden. Nicht zuletzt aber wurde auch die Leistungssteigerung noch durch einen erhöhten Arbeitsschutz wirksam unterstützt. Durch verschiedene Tagungen hn Reich wurde Material für weitere Anregungen herangeholt.
terinnen und Landfrauen, mit denen rund 400 Plätze in unseren NSD.-Müttererholungshe.men im Jahre 1942 belegt waren. Neu sind auch zwei weitere Frauenmilchsammelstellen in Darmstadt und Mainz.
Für die Betreuung von Verwundeten in den Lazaretten wurden rund 1000 000 RM. aufgewandt. Die NSV. ist auch stärkstens bei der Möbelbeschaffung für volksdeutsche Umsiedler beteiligt. Die Reichsstraßensammlungen des KWHW. 1941/42 erbrachten 5 633144,49 RM. Die Opfersonntaae des KWHW. 1941/42 9 778 384,24 RM. Die erstell vier Reichsstraßensammlungen des KWHW. 1942/43 erbrachten schon jetzt 3 550 731,48 RM. und die ersten vier Opfersonntage des KWHW. 1942/43 schon 6 633 828,14 RM.
Oie NSKOV.
hilft den Verwundeten.
Eine besonders segensreiche Aufgabenstellung für die Heimat ist die Betreuung unserer Verwundeten. Hier lag das vordringlichste Tätigkeitsfeld der nationalsozialistischen Kriegsopferversorgung.
Das Gauamt für Kriegsopfer und mit ihm der anaefchloffene Verband, die NSKOV., hatte im Gau Hessen-Nassau im vergangenen Jahre, namentlich in dieser Betreuungsarbeit, einen sehr lebendigen Einsatz zu verzeichnen. Der Kreis der zu Betreuenden wurde durch die Kriegsgeschädigten außerordent- lich erweitert.
Die Hauptaufgabe bestand darin, nach besten Kräften dazu beizutragen, die Wunden, die der Krieg in unserem Gaugebiet nach allen Richtungen hin geschlagen hat, nach Möglichkeit zu lindern oder zu heilen. Neben dieser Betreuung war in besonderem Maße die Umsorgung der Ellern herausgestellt, Umschulungs- und Berufsftagen, Erledigung von Rentenanträgen und Aufklärung waren in gewissen Abständen notwendig. Daß die Lazarettbetreuung wie bisher unermüdlch im Gaugebiet fortgesetzt mürbe, geht aus den zahlreichen Veranstaltungen hervor, bei denen sich die NSKOV. ausgezeichnet hat.
Nassau geschaffen wurde.
Wichtige Einrichtungen wurden besonders auch auf dem Gebiete der Jugendhilfe geschaffen. Dazu gehören die Neueinrichtungen einer Erziehuntzsbe- ratungsstelle, einer Zentralstelle für Jugendgerichtshilfe und der Reichszentralstelle für Strafgefangenen» und Strafentlassenenbetreuung in Frankfurt am Main. Außerdem wurden zwei weitere Jugend- Heimstätten für gefährdete Jugendliche in Wildachsen und Rüdesheim mit je 25 und 50 Plätzen eingerichtet. Der Jugenderholungspflege wurden drei neue Heime zur Verfügung gestellt. Es ind dies die Jugenderholungsheime Neckarsteinach mit 142 Plätzen, das Jugenderholungsheim Dickschied mit 42 Plätzen und das Jugenderholungsheim Hil- ger mit 28 Plätzen. Die Kinderlandver« chickung wurde im Austausch mit anderen Gauen yrieder ausgenommen, während die Kinderheimverschickung unter der Bezeichnung „Spezialisierte Jugenderholungspflege" neuerlich für die gesund- heitsgefährdete Jugend die besonderen medizinischen Bedürfnisse des erholungsbedürftigen Kindes bei der Auswahl des Jugenderholungsheimes berücksichtigt. Durch die erweiterte Kinderlandverschickung wurden im Gau 20 000 Mütter mit Kindern ausgenommen und untergebracht. Erwähnung zu finden haben auch die Erholungskuren für Rüstungsarbei
Nicht weniger verantwortungsvoll und in seiner Wirkung von entscheidendstem Nutzen war die Bearbeitung des Aufgabengebietes der DAF. Im vergangenen Jahr stand bei ihr im Vordergrund aller Arbeiten eine weitere Konzentration aller Kräfte mit einer damit verbundenen scharfen Rationalisierung. Das Ziel war, die Leistungen auf wehrwirtschaftlichem Gebiet und auf den für unser Volk lebenswichtigen Sektoren weiter zu steigern. Im Anfang des Jahres hat die Gauwaltung der DAF. zusammen mit der gewerblichen Wirtschaft sowie mit dem Wehrkreisbeauftragten auf Grund ihrer Unterlagen mit Hilfe ihrer Sachkenntnis in den Betrieben ganz besonders dazu beigetragen, daß die wertvollen Betriebe erhalten bleiben und weniger wertvolle, also leistungsmäßig nicht besonders gelagerte Betriebe stillgelegt wurden. Die verhältnismäßig reibungslose Durchführung .dieser Arbeiten beweist, daß die Urteile der DAF. und insbesondere ihrer Gaufachabteilungen betriebsnahe waren.
Leistungssteigerung durch Arbeitsfreude.
Für die zurückgebliebenen Betriebe wurden bezüglich der Leistungssteigerung vor allen Dingen durch Propaganda und Schulung die Arbeitsfteude und der Arbeitswille in Schulungsmaßnahmen auf unseren Gauschulen und durch Schulungsmaßnahmen in den Betrieben weiter gesteigert. Ganz erfreuliche Erfolge konnten auch durch das besonders von der DAF. herausgestellte Vorschlagswesen in den Betrieben erreicht werden. Daneben wurden dem Arbeitsbest verfahren, besonders durch eine außerordentlich rege Propagierung der Refa.-Lehre, Rechnung getragen. In zahlreichen Lehrgängen wurde Refa. Betriebsfüh- rem, Abteilungsleitern, Meistern und tüchtigen Facharbeitern nahegebracht. Die im Rahmen dieser Arbeiten geforderten Arbeitsstudien in den Betrieben haben außerdem zu zahlreichen Konftruk- tionsverbesierungen und arbeitszeitsparenden Maßnahmen geführt.
NSG. Im Knegsjahr 1942 stand die Partei wiederum vor großen Aufaaden und damit in einer Bewährungsprobe, die härteste Anforderungen an sie stellte. Das Ziel ihrer Arbeit blieb unverändert die Aufrechterhaltung und Stärkung der seelischen wie physischen Wider- tandskraftunseresLolkesim Kampf um eine Freiheit durch die Sicherung der deutschen Volksgemeinschaft. Sie erfüllte diesen Auftrag der durch personelle Schwierigkeiten ihres Führerkorps, das sich zum weitaus größten Teile an der Front befindet, und größere kriegsbedingte Belastungen, deren stimmungsmäßig neaatioe Auswirkung nicht immer vermeidbar war, besonders erschwert wurde, mit dem bewährten Einsatz der ihr innewohnenden idealistischen Kraft und dem beispielhaften Vorbild chrer Gefolgschaft. Ihre Arbeit erzielte die kämpft- rische Haltung unseres Volkes, sie erweckte die Stärke des Glaubens, hielt bei jeder Belastung die Kräfte des Herzens wach und fetzte diesen errungenen Vorteil in umsichtiger Planung und mit rücksichtsloser Zielstrebigkeit zum Nutzen der kämpfenden Front ein.
BrUenfetror zerbrach am Bhd der Bevölkerung.
Der Gau Hessen-Nassau hat im Rahmen dieser Gesamtaufgabe der Partei wiederum feinen guten Beitrag geleistet. Zwei besondere Beispiele mögen als Zeugnis feiner Gesinnung an den Anfang dieses Leistungsberichtes gestellt fein. Das erste ist das hervorragende Ergebnis feiner am 12. Januar 1942 abgeschlossenen Winterfachen- fammlung für die Front. 2 267 789 verschiedenste warme Kleidungsstücke rollten in mehr als 120 Waggons als helfende Tat der Heimat und damit als Ausdruck ihrer opferbereiten kameradschaftlichen Haltung aus dem Rhein-Main-Gebiet zur Front. — Wir erinnern uns dabei daran, daß die „helfende
in die Schönheiten des Gaues. Besondere ßrfojge hatte auch der Sport aufzuweisen, der in Kursen 402 437, in BSG.-Uebungsstunden 737 889 und in Wettkämpfen und Spielen 66 082 Teilnehmer erfaßte.
Das Dolksbildungswerk innerhalb der NS.-Gemeinfchast „Kraft durch Freude" hat durch seine zahlreichen Vorträge in dem vergangenen Jahr weiter dafür Sorge getragen, daß das Verständnis unseres Volkes für das Zeitgeschehen vorhanden war. Das zeigte sich besonders im Besuch der Vorträge, Vorttagsreihen und Kulturfilmoeranstaltun» gen, die in 1735 Veranstaltungen 405 177 erfaßten. Die Arbeitsgemeinschaft, Kurse und Arbeitskreise vermittelten 192 139-Schaffenden Rüstzeug für gesteigerte Leistungen und 702 Führungen, Betriebsbesichtigungen, Lehrwanderungen und Kulturfahrten weiteten den Blick für technische Errungenschaf, ten wie für die Schönheiten des Gaues und feine kulturellen Schätze.
Ein getreues Abbild der großen Leistungen aüf allen Gebieten der DAF. vermitteln die Berichte über den Leistungskampf in den Betrieben. Auch die Möglichkeit, daß mehrere Betriebs unseres Gaugebietes als Kriegsmusterbetriebe vor- geschlagen werden konnten, beweist, daß die Arbeiten der DAF. auf allen Gebieten nachhaltig und wirkungsvoll waren.
Lenkung
der Vüstungswirtschast.
Auch das Amt für Technik mit feinen Mitarbeitern des NSBDT. stand im Problem- und erfolgreichen Kriegseinsatz. Als Wehrkreisbeauftragter IX, später als Wehrkreisbeauftragter Xlla des Reichsminister für Bewaffnung und Munition hat der Gauamtsleiter des Amtes für Technik in Zusammenarbeit mit den anderen Rüstungsdienststellen die gesamte Rüstungswirtschaft betreut. Die geeinten Mitprbeiter im Amt für Technik sowie des NSBDT. standen ihm als ehrenamtliche Mitarbeiter zur Verfügung. Auf Veranlassung des Gauleiters wurden sämtliche Bauvorhaben auf ihre Kriegsnotwendigkeit überprüft Eine große Anzahl von Bauvorhaben, deren Baufummen Millionen darstellen, konnten eingefpart werden, weil entsprechende Räume durch Umlagerung und Verlage- rung von Betrieben freigemacht werden konnten. Bei größeren Fliegerschäden stellte das Amt für Technik die notwendge Zahl vqn Fachleuten zur Verfügung.
Ein wichtiges Aufgabengebiet des Amtes für Technik bildete die Erfinderbetreuung, die während des Jahres 1942 von der Deutschen Ar- beitsftont auf die Aemter für Technik übergegangen ist. Das Amt für Technik hat sich dieser Aufgabe besonders angenommen, da gerade jetzt im Kriegs hie Erfinderbetreuung.gewährleistet werden muß, daß jeder Erfindungsvorschlag auf seine Durchführbarkeit im Kriegseinsatz objektiv nachgeprüft wird» Intensiv hat sich das Amt für Technik der Förderung des Nachwuchses zugewandt. Die Vorbereitungen zur Errichtung einer Chemikerschule in Frankfurt stehen vor dem Abschluß. Die Elektrotechnische Lehranstalt wurde in die Obhut des Hauses der Technik genommen. Für die Ausbildung von Technikern für die feinmechanische Industrie ist die Gründung einer Fachschule in Wetzlar vorgesehen. An den deutschen Ingenieur werden infolge der Technisierung der Kampfmittel heute besonders große Anforderungen gestellt. Um ihm das notwendige geistige Rüstzeug zu vermitteln, hat das Amt für Technik das technisch-wissenschaftliche D o r • tragswesendes NSBDT. im vergangenen Jabr besonders ausgebaut. Das ausführende Organ ist das Haus der Technik, an dessen Veranstaltungen seit dem 1. Januar 1942 rund 18 000 Hörer teilgenommen haben. Das techno-politische und das technisch-wissenschaftliche Vortragswesen war auf dis besonderen Kriegsnotwendigkeiten abgestimmt. In Verbindung mit den bezirklichen NSBDT.-Fach- verbänden fanden Vorträge, Tagungen und Lehrgänge neben der Vielzahl technisch-wissenschaftlicher Veranstaltungen solche zur Eneraieeinsparung, über Rationalisierungsfragen und Leistungssteigerung, über Umstellung von Sparstoffen auf Austauschstoffe sowie über Behelfsbauweisen im Kriege statt. Das Amt für Technik hat somit auch im vierten Kriegswirtschaftsjahr seine besonderen Kriegsaufgaben richtig erkannt und sich dementsprechend tatkräftig eingesetzt.
Tat" der Heimat während des Weltkrieges in der : Ausrufung des Munitionsarbeiterstreiks bestand! — Als zweites Beispiel sei die unerschütterliche Haltung der Bevölkerung des Gaues gegenüber den briti - ' scheu Terrorangriffen genannt Die Stadt Mainz vor allem bewies hier für alle Volks- genoffen in Hessen-Nassau, daß über Not und Zerstörung, an vielfältigsten Aeußerungen der helfenden und kameradschaftlichen Tat sichtbar, das Ban- ner des mutigen Geistes der nationalsozialistisHen Idee flattert. Wohl konnten die im nächtlichen Dunkel abgemorfenen Bomben Leid und Zerstörung bringen, den Widerstandswillen der davon Betroffenen aber vermochten sie nicht zu beugen. — Wir erinnern uns auch hierbei daran, daß während des ersten Weltkrieges der Widerstandswille unseres Vol° , les durch die geduldete Tättgkeit von Landesver- rätern bei weit geringeren Belastungen erschüttert wurde — Diese beiden Beispiele sind beredter Ausdruck des durch die Arbeit der Partei mit der na- tionalsozialistischen Idee erzielten Erfolges. Daß dieser durchaus nicht selbstverständlich zu sein brauchte, mögen die kurz eingeblendeten Ermnerun- qen an die Situation im vergangenen Weltkrieg dar- getan haben. Die Unsumme eines ständigen aktivistischen Einsatzes der Männer der Partei und ihrer Gliederungen war notwendig, um diesen von unft- ren Feinden nicht einzuholenden Vorsprung zu erreichen, und sie ist weiterhin notwendig, um ihn für alle Zukunft zu erhalten. In welch umfaffenber Weise sich die Partei der siegverburgenden Grund- läge unseres Freiheitskampfes, der Volksgemem- schäft, verpflichtet fühlte, möge der nachstehende Querschnitt durch die Leistungen des Gaues im ver- gangenen Jahr beweisen.
Vielgestaltiger propagandaeinsah.
Van großer Bedeutung war selbstverständlich wie- der die Arbeit der P ° Utisch - suhijenbein Aemter, wie sie sich in der Tätigkeit des Propaganda., Presse-, Schulung--, Organ.,atwns- und PVrfonalamtes darstellt. Nur kurze Angaben mögen den Umsong dieser Arbeit verdeutlichen. Die Pro paganda führte im vergangenen 2ahr Nicht weniger als 3834 Versammlungen durch. Das Presseamt betreute und leitete die P r e s searbeit einer täglichen Auflage von nahezu einer Millioni Jei tunaseremplaren. Dem Personalamt gelang f^^t den wenigen noch verbliebenen WW Üche7 Kräften, die, soweit sie krregsvenwendung- sähig sind, zudem noch in einem gewlsfen Turnus ftrinhia rum Frontdienst ausaewechselt werden, den noch^küe wichtigsten 8uhrungsstellungen der durte. zu besetzen und damit dieDormissetzung für jeDe »uj aabenerfüllung zu schaffen. Die lm Gauorga
*» &Ä.
Bevölkerung, den Maßnahmen der Partti freiwmlg setzung^sür da- erfolgreiche Gelingen ihres weiteren
Oie praktische Volksgemeinschaft.
Am sichtbarsten zum.^lusdruck
auch .erfalgre^-s JA. unl Übernahme
tung/n Zu ä°sf°n. «°^^ndl°ge^° w=.= tere Entwicklung der • erftcr Linie jene den müssen. Es gehören h^^^ dazu be* Einrichtungen, die' zahl-
Vorschülermnen für bte ® Eine Kinder
gärtnerin oder Kinderpfteg eEranfflirt und ein <5e- pflegerinnenschule wurde in 5 W mit einem minar für Dolkspftege zweijähriger
Lehrgang von 21 T"lnchmenn @emin(]r tönnen Ausbildung eröffnet In ffieitcrI)in wurde
gleichzeitig drei Lehrgänge lauttn r8ffnet m dem ein NSV.-Schulhe,m m Frankfun mitb
21 befähigte M.tarbeittrimien^^ der Weg
tere Reste erlangen lomtm


