Ausgabe 
31.12.1942
 
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Nr. 307 Zweites Blatt

Die letzte Arbeitskraft im Dienst der Front

planvolle GesundheitsMrung

mit

Nutzen zu erweisen, lieber allem aber wurde die vorbildliche berufliche Erziehung der Jugend nicht vergessen. Durch die Ausweitung der Einfachstarbeit konnte eine richtige Berufsauslese gefördert merbcp. Don den Schulungsburgen der DAF. wurden die Lehrlingswarte der Betriebe und alle die Mit­arbeiter, die mit der Lehrlingserziehung besonders zu tun htrben, ausgerichtet. Gesundheitssport wah­rend der Arbeitszeit wurde sowohl für die männ­liche wie für die weibliche Jugend immer wieder durchgeführt.

KdF. in Betrieben und Lazaretten.^

Nicht zuletzt wurde mit Hilfe der NS.-Ge­mein sch a f t ,K r a f t d u r ch Freude" im Gau Hessen-Nassau durch eine vorbildliche Feierabend- gestaltung die Lebens- und damit aber auch die Arbeitsfreude weiter gestärkt. Die Leistungen aus diesem Gebiet find besonders zu beachten, well die für diese Arbeit zur Verfügung stehenden Mitarbei­ter sehr gering geworden waren. Wenn es den Männern der NS -Gemeinschaft ,Kraft durch Freude" trotzdem gelangen ist, den Schassenden zu betreuen und daneben in großem Umfange eine vorbildliche Wehrmachtbetreuung in den Lazaretten usw. zu organisieren, so spricht das nur für die außerordentlich große Einsatzbereitschaft auch dieser

Abteilung. ,

So wurden 1333 Theaterveranstaltungen mit 584 513 Besuchern, 1806 Konzertveraastaltungen mit 547 745, 2464 DarietS- und Bunte Abende mit 992 342 Besuchern und 1384 Veranstaltungen der Volkstumsarbeit mit 257 545 Teilnehmern gezählt. Dabei wurden Wehrmacht, ff, RAD.-Lager und die Zivilbevölkerung betreut. Nicht weniger als 1301 Mmdsnmgen und 86 Betrtobsfahrten führten

Gießener Anzeiger (Generai-Anzeiaer für Dderhesien) ,3k. Dezember 1942 /I. Zanuar 1943

Der Gau Heffen-Aaffau im Kriegsjahr 1942.

Die Volksgemeinschaft in der Bewährung. - Mit unbeirrbarer Siegeszuversicht half die Heimat der Front

Diesen besonderen Arbeiten in Bezug auf Lei­stungssteigerung in den Betrieben steht die damit in ursächlichem Zusammenhang stehende Maßnahme für eine gute Gesundheitsführung für die «chasfen­den in den Betrieben nicht nach. Gerade hier wurde durch eine vorbeugende Gesundheitsführung dafür gesorgt, daß der Krankenstand in den gewünschten Grenzen blieb. In den Erholungsheimen der DAF. wie auch in den Heimen der Sozialträger wurde die in Gefahr geratene Gesundheit zahlreicher Werk­tätiger wieder gebessert. Gewichtszunahmen von 10 bis 14 Pfund in den Heimen waren keine Sel­tenheit. In den Betrieben selbst wurde die Gesund- heitssichrung durch die DAF. dadurch besonders aefördert, daß in einer großen Anzahl von Be­trieben den Schaffenden die Möglichkeit zum.Ein­nehmen eines warmen und schmackhaften Mittag­essens gegeben wurde. Die Werkküchenleiter und Hilfskräfte in den Küchen wurden in wiederholten Lehrgängen «ungerichtet und in der guten Zuberei­tung der Mahlzeiten unterrichtet. In Zusammen­arbeit mit dem Wehrkreisbeauttragten wurde für die gerechte Verteilung von zusätzlichen Lebensmit­teln an die Schwer- und Schwerstarbeiter Sorge getragen.

Drückeberger werden gradegerückl.

Auf der anderen Seite aber wurde auch durch laufende Kontrollen dem Uebelftanb des unberech­tigten Krankenstandes und Bummelantentums energisch nachgegangen. In wiederholten Tagungen der Kreisobmänner und den Besprechungen der Kreisobmänner mit den Betriebsobmännern und Betriebsführern ist es gelungen, den Anfang dieses Jahres noch hohen Krankenstand ganz wesentlich zu festen und auch damit der Gemeinschaft etnen

für eine spätere Fachberufsausbildung (Dolkspflege- rin, Kindergärtnerin) geebnet wird. Ebenfalls als Neuerung find die Nachschulungslehrgänge für je 30 Haushaltshelferinnen, die im ländlichen Einsatz tehen und der Entlastung der Landftau dienen, anzusehen. Da die Zahl der zur Verfügung stehen­den ausgebildeten Volkspflegerinnen bei weitem im Gau Hessen-Nassau nicht ausreichte, wurde ein 23er- uch mit der Ausbildung von Volkspflegehelferin- nen für bewährte. Mitarbeiterinnen der NSV. in dreimonatigem Lehrgang unternommen, der sich ausgezeichnet bewährt hat. An dieser Stelle darf auch nicht die Erwähnung der NSV.-Gauschule bei Mainz-Gonsenheim vergessen werden, durch deren Einrichtung die längst notwendig gewordene Vor­aussetzung für die Schulung der ehren- und haupt­amtlichen Mitarbeiter der NSV. im Gau Hessen-

Oie Frauen überall auf dem Posten.

Besondere Betonung verdient wiederum der von der NS.-Frauenschast und Deutschem Frauenwerk geleitete und betreute helfende Einsatz der Frauen. Tausende von Frauen stehen heute im Arbeits­prozeß und setzen ihre besten Kräfte ein für den Sieg. In den Fabriken stehen Hausftauen und Mütter an der Maschine, um den Mann zu er­setzen, auf dem Lande geht die Frau statt des Man­nes hinter dem Pflug, und an tausend anderen Stellen werden hervorragende Leistungen erbracht. Neben diesem vollen Einsatz der Frau steht der Einsatz von vielen Tausenden von Frauen, dis zwar nicht ganz an die Stelle eines Mannes treten konnten, die aber selbstlos viele Stunden zur Ver­fügung stehen, um all denen in manchen Schwierig­keiten des Lebens zu helfen, die durch berufliche In­anspruchnahme überlastet sind.

lieber 300 000 Frauen helfen.

Im Gau Hessen-Nassau haben im Jahre 1943 rund 331 900 Frauen in stundenweisem Emsatz auf dem Gebiet der Nachbarschaftshilfe, der Wehrmachtshilfe, für die NSV. und in Behörden­dienststellen ihre Kraft zur Verfügung gestellt. Hinzu kommt, daß in den Näh st üben des Gaues Tag für Tag fleißig genäht, umgearbeitet und geflickt wurde, 109 023 Stücke gingen hinaus an die Volks­genossen, die in Not gekommen waren. Dor allen Dingen die Lazaret-tbetreuung macht den ehrenamtlichen Helferinnen wie dem betreuten Sol­daten viel Frude. Hier stellten sich 23 267 Frauen zur Verfügung. So mancher Amtswalter der NSV. braucht sich keine Sorge an der Front zu machen um die Betreuung der Menschen seines Ars bettsgebietss. Für ihn ist eine Krau eingespNingertz

In diesem Zusammenhang muß auch auf die lohnordnenden Maßnahm en der DAF. zum Zwecke der Leistungssteigerung in Zusammen- arbeit mit dem Reichstreuhänder der Arbeit im hiesigen Gaugebiet besonders hingewiesen werden. Der von Reichsorganisationsleiter Dr. Ley gefor­derte gerechte Lohn führte damit zu einer echten Leistungssteigerung. Auch der Arbeitszeit- frage wurde in dem vergangenen Jahre ganz besondere Beachtung geschenkt und in mehreren Besprechungen mit den A rd eitsei n s atzbehörden Klarheit geschaffen.

Betreuung des Ausländereinfahes.

Auf dem Gebiete des Arbeitseinsatzes hat die Gauwaltung mit ihren Dienststellen besondere Erfolge zu verzeichnen. Es ist ihr nicht nur ge­lungen, in großem Umfange den Einsatz von Frauen zu erhöhen, sondern dafür zu sorgen, daß den Frauen in allen Betrieben solche Arbeiten zu- gewiesen werden, die ihrer Eigenart gerecht wer­den. In besonderem Maße gilt dasselbe für den Ausländereinsatz. Die von der DAF. betreuten La­ger sind in diesem Jahr von 89 auf 525 gestiegen. In zäher und verbissener Arbeit ist es gelungen, nicht nur die notwendigen Unterkünfte zu besor­gen, sondern sie auch so auszustatten, daß der dort untergebrachte Ausländer in seiner Leistung ge­steigert werden konnte. Die Lagerführer wurden immer wieder ausgerichtet und somit die verschie­denartigsten Nationen Europas und Asiens arbeits­mäßig so eingesetzt, daß die von der Wirtschaft gewünschte Leistung mit ihnen erzielt werden konnte. In diesem Zusammenhang sei auf die be­sonderen Schwierigkeiten der Verpflegung wah­rend der Frühjahrsmonate hingewiesen. Aber durch das zähe Durchbalten der Abteilung Ausländerein- fatz sind alle Schwierigkeiten gemeistert worden. Nicht zuletzt aber wurde auch die Leistungssteige­rung noch durch einen erhöhten Arbeitsschutz wirk­sam unterstützt. Durch verschiedene Tagungen hn Reich wurde Material für weitere Anregungen herangeholt.

terinnen und Landfrauen, mit denen rund 400 Plätze in unseren NSD.-Müttererholungshe.men im Jahre 1942 belegt waren. Neu sind auch zwei weitere Frauenmilchsammelstellen in Darmstadt und Mainz.

Für die Betreuung von Verwundeten in den La­zaretten wurden rund 1000 000 RM. aufgewandt. Die NSV. ist auch stärkstens bei der Möbelbeschaf­fung für volksdeutsche Umsiedler beteiligt. Die Reichsstraßensammlungen des KWHW. 1941/42 er­brachten 5 633144,49 RM. Die Opfersonntaae des KWHW. 1941/42 9 778 384,24 RM. Die erstell vier Reichsstraßensammlungen des KWHW. 1942/43 er­brachten schon jetzt 3 550 731,48 RM. und die ersten vier Opfersonntage des KWHW. 1942/43 schon 6 633 828,14 RM.

Oie NSKOV.

hilft den Verwundeten.

Eine besonders segensreiche Aufgabenstellung für die Heimat ist die Betreuung unserer Verwundeten. Hier lag das vordringlichste Tätigkeitsfeld der natio­nalsozialistischen Kriegsopferversorgung.

Das Gauamt für Kriegsopfer und mit ihm der anaefchloffene Verband, die NSKOV., hatte im Gau Hessen-Nassau im vergangenen Jahre, namentlich in dieser Betreuungsarbeit, einen sehr lebendigen Einsatz zu verzeichnen. Der Kreis der zu Betreuen­den wurde durch die Kriegsgeschädigten außerordent- lich erweitert.

Die Hauptaufgabe bestand darin, nach besten Kräften dazu beizutragen, die Wunden, die der Krieg in unserem Gaugebiet nach allen Richtungen hin geschlagen hat, nach Möglichkeit zu lindern oder zu heilen. Neben dieser Betreuung war in beson­derem Maße die Umsorgung der Ellern herausge­stellt, Umschulungs- und Berufsftagen, Erledigung von Rentenanträgen und Aufklärung waren in ge­wissen Abständen notwendig. Daß die Lazarettbe­treuung wie bisher unermüdlch im Gaugebiet fort­gesetzt mürbe, geht aus den zahlreichen Veranstal­tungen hervor, bei denen sich die NSKOV. ausge­zeichnet hat.

Nassau geschaffen wurde.

Wichtige Einrichtungen wurden besonders auch auf dem Gebiete der Jugendhilfe geschaffen. Dazu gehören die Neueinrichtungen einer Erziehuntzsbe- ratungsstelle, einer Zentralstelle für Jugendgerichts­hilfe und der Reichszentralstelle für Strafgefange­nen» und Strafentlassenenbetreuung in Frankfurt am Main. Außerdem wurden zwei weitere Jugend- Heimstätten für gefährdete Jugendliche in Wild­achsen und Rüdesheim mit je 25 und 50 Plätzen eingerichtet. Der Jugenderholungspflege wurden drei neue Heime zur Verfügung gestellt. Es ind dies die Jugenderholungsheime Neckarsteinach mit 142 Plätzen, das Jugenderholungsheim Dickschied mit 42 Plätzen und das Jugenderholungsheim Hil- ger mit 28 Plätzen. Die Kinderlandver« chickung wurde im Austausch mit anderen Gauen yrieder ausgenommen, während die Kinderheim­verschickung unter der BezeichnungSpezialisierte Jugenderholungspflege" neuerlich für die gesund- heitsgefährdete Jugend die besonderen medizinischen Bedürfnisse des erholungsbedürftigen Kindes bei der Auswahl des Jugenderholungsheimes berücksich­tigt. Durch die erweiterte Kinderlandverschickung wurden im Gau 20 000 Mütter mit Kindern ausge­nommen und untergebracht. Erwähnung zu finden haben auch die Erholungskuren für Rüstungsarbei­

Nicht weniger verantwortungsvoll und in seiner Wirkung von entscheidendstem Nutzen war die Be­arbeitung des Aufgabengebietes der DAF. Im vergangenen Jahr stand bei ihr im Vordergrund aller Arbeiten eine weitere Konzentration aller Kräfte mit einer damit verbundenen scharfen Ra­tionalisierung. Das Ziel war, die Leistungen auf wehrwirtschaftlichem Gebiet und auf den für un­ser Volk lebenswichtigen Sektoren weiter zu stei­gern. Im Anfang des Jahres hat die Gauwaltung der DAF. zusammen mit der gewerblichen Wirt­schaft sowie mit dem Wehrkreisbeauftragten auf Grund ihrer Unterlagen mit Hilfe ihrer Sachkennt­nis in den Betrieben ganz besonders dazu beigetra­gen, daß die wertvollen Betriebe erhalten bleiben und weniger wertvolle, also leistungsmäßig nicht besonders gelagerte Betriebe stillgelegt wurden. Die verhältnismäßig reibungslose Durchführung .dieser Arbeiten beweist, daß die Urteile der DAF. und insbesondere ihrer Gaufachabteilungen be­triebsnahe waren.

Leistungssteigerung durch Arbeitsfreude.

Für die zurückgebliebenen Betriebe wurden be­züglich der Leistungssteigerung vor allen Dingen durch Propaganda und Schulung die Arbeitsfteude und der Arbeitswille in Schulungsmaßnahmen auf unseren Gauschulen und durch Schulungsmaßnah­men in den Betrieben weiter gesteigert. Ganz er­freuliche Erfolge konnten auch durch das besonders von der DAF. herausgestellte Vorschlagswe­sen in den Betrieben erreicht werden. Daneben wurden dem Arbeitsbest verfahren, be­sonders durch eine außerordentlich rege Propagie­rung der Refa.-Lehre, Rechnung getragen. In zahlreichen Lehrgängen wurde Refa. Betriebsfüh- rem, Abteilungsleitern, Meistern und tüchtigen Facharbeitern nahegebracht. Die im Rahmen dieser Arbeiten geforderten Arbeitsstudien in den Be­trieben haben außerdem zu zahlreichen Konftruk- tionsverbesierungen und arbeitszeitsparenden Maß­nahmen geführt.

NSG. Im Knegsjahr 1942 stand die Partei wie­derum vor großen Aufaaden und damit in einer Bewährungsprobe, die härteste Anforderungen an sie stellte. Das Ziel ihrer Arbeit blieb unverändert die Aufrechterhaltung und Stärkung der seelischen wie physischen Wider- tandskraftunseresLolkesim Kampf um eine Freiheit durch die Sicherung der deutschen Volksgemeinschaft. Sie erfüllte diesen Auftrag der durch personelle Schwierigkeiten ihres Führerkorps, das sich zum weitaus größten Teile an der Front befindet, und größere kriegsbedingte Belastungen, deren stimmungsmäßig neaatioe Auswirkung nicht immer vermeidbar war, besonders erschwert wurde, mit dem bewährten Einsatz der ihr innewohnenden idealistischen Kraft und dem beispielhaften Vorbild chrer Gefolgschaft. Ihre Arbeit erzielte die kämpft- rische Haltung unseres Volkes, sie erweckte die Stärke des Glaubens, hielt bei jeder Belastung die Kräfte des Herzens wach und fetzte diesen errungenen Vor­teil in umsichtiger Planung und mit rücksichtsloser Zielstrebigkeit zum Nutzen der kämpfenden Front ein.

BrUenfetror zerbrach am Bhd der Bevölkerung.

Der Gau Hessen-Nassau hat im Rahmen dieser Gesamtaufgabe der Partei wiederum feinen guten Beitrag geleistet. Zwei besondere Beispiele mögen als Zeugnis feiner Gesinnung an den An­fang dieses Leistungsberichtes gestellt fein. Das erste ist das hervorragende Ergebnis feiner am 12. Ja­nuar 1942 abgeschlossenen Winterfachen- fammlung für die Front. 2 267 789 verschiedenste warme Kleidungsstücke rollten in mehr als 120 Wag­gons als helfende Tat der Heimat und damit als Ausdruck ihrer opferbereiten kameradschaftlichen Haltung aus dem Rhein-Main-Gebiet zur Front. Wir erinnern uns dabei daran, daß diehelfende

in die Schönheiten des Gaues. Besondere ßrfojge hatte auch der Sport aufzuweisen, der in Kursen 402 437, in BSG.-Uebungsstunden 737 889 und in Wettkämpfen und Spielen 66 082 Teilnehmer er­faßte.

Das Dolksbildungswerk innerhalb der NS.-GemeinfchastKraft durch Freude" hat durch seine zahlreichen Vorträge in dem vergangenen Jahr weiter dafür Sorge getragen, daß das Verständ­nis unseres Volkes für das Zeitgeschehen vorhanden war. Das zeigte sich besonders im Besuch der Vor­träge, Vorttagsreihen und Kulturfilmoeranstaltun» gen, die in 1735 Veranstaltungen 405 177 erfaßten. Die Arbeitsgemeinschaft, Kurse und Arbeitskreise vermittelten 192 139-Schaffenden Rüstzeug für ge­steigerte Leistungen und 702 Führungen, Betriebs­besichtigungen, Lehrwanderungen und Kulturfahr­ten weiteten den Blick für technische Errungenschaf, ten wie für die Schönheiten des Gaues und feine kulturellen Schätze.

Ein getreues Abbild der großen Leistungen aüf allen Gebieten der DAF. vermitteln die Berichte über den Leistungskampf in den Betrie­ben. Auch die Möglichkeit, daß mehrere Betriebs unseres Gaugebietes als Kriegsmusterbetriebe vor- geschlagen werden konnten, beweist, daß die Ar­beiten der DAF. auf allen Gebieten nachhaltig und wirkungsvoll waren.

Lenkung

der Vüstungswirtschast.

Auch das Amt für Technik mit feinen Mit­arbeitern des NSBDT. stand im Problem- und er­folgreichen Kriegseinsatz. Als Wehrkreisbeauftragter IX, später als Wehrkreisbeauftragter Xlla des Reichsminister für Bewaffnung und Munition hat der Gauamtsleiter des Amtes für Technik in Zusam­menarbeit mit den anderen Rüstungsdienststellen die gesamte Rüstungswirtschaft betreut. Die ge­einten Mitprbeiter im Amt für Technik sowie des NSBDT. standen ihm als ehrenamtliche Mitarbei­ter zur Verfügung. Auf Veranlassung des Gaulei­ters wurden sämtliche Bauvorhaben auf ihre Kriegsnotwendigkeit überprüft Eine große Anzahl von Bauvorhaben, deren Baufummen Millionen darstellen, konnten eingefpart werden, weil ent­sprechende Räume durch Umlagerung und Verlage- rung von Betrieben freigemacht werden konnten. Bei größeren Fliegerschäden stellte das Amt für Technik die notwendge Zahl vqn Fachleuten zur Verfügung.

Ein wichtiges Aufgabengebiet des Amtes für Technik bildete die Erfinderbetreuung, die während des Jahres 1942 von der Deutschen Ar- beitsftont auf die Aemter für Technik übergegangen ist. Das Amt für Technik hat sich dieser Aufgabe be­sonders angenommen, da gerade jetzt im Kriegs hie Erfinderbetreuung.gewährleistet werden muß, daß jeder Erfindungsvorschlag auf seine Durchführ­barkeit im Kriegseinsatz objektiv nachgeprüft wird» Intensiv hat sich das Amt für Technik der För­derung des Nachwuchses zugewandt. Die Vorbereitungen zur Errichtung einer Chemikerschule in Frankfurt stehen vor dem Abschluß. Die Elektro­technische Lehranstalt wurde in die Obhut des Hauses der Technik genommen. Für die Ausbildung von Technikern für die feinmechanische Industrie ist die Gründung einer Fachschule in Wetzlar vorgesehen. An den deutschen Ingenieur werden infolge der Technisierung der Kampfmittel heute besonders große Anforderungen gestellt. Um ihm das notwen­dige geistige Rüstzeug zu vermitteln, hat das Amt für Technik das technisch-wissenschaftliche D o r tragswesendes NSBDT. im vergangenen Jabr besonders ausgebaut. Das ausführende Organ ist das Haus der Technik, an dessen Veranstaltungen seit dem 1. Januar 1942 rund 18 000 Hörer teilge­nommen haben. Das techno-politische und das tech­nisch-wissenschaftliche Vortragswesen war auf dis besonderen Kriegsnotwendigkeiten abgestimmt. In Verbindung mit den bezirklichen NSBDT.-Fach- verbänden fanden Vorträge, Tagungen und Lehr­gänge neben der Vielzahl technisch-wissenschaftlicher Veranstaltungen solche zur Eneraieeinsparung, über Rationalisierungsfragen und Leistungssteigerung, über Umstellung von Sparstoffen auf Austauschstoffe sowie über Behelfsbauweisen im Kriege statt. Das Amt für Technik hat somit auch im vierten Kriegs­wirtschaftsjahr seine besonderen Kriegsaufgaben rich­tig erkannt und sich dementsprechend tatkräftig ein­gesetzt.

Tat" der Heimat während des Weltkrieges in der : Ausrufung des Munitionsarbeiterstreiks bestand! Als zweites Beispiel sei die unerschütterliche Haltung der Bevölkerung des Gaues gegenüber den briti - ' scheu Terrorangriffen genannt Die Stadt Mainz vor allem bewies hier für alle Volks- genoffen in Hessen-Nassau, daß über Not und Zer­störung, an vielfältigsten Aeußerungen der helfen­den und kameradschaftlichen Tat sichtbar, das Ban- ner des mutigen Geistes der nationalsozialistisHen Idee flattert. Wohl konnten die im nächtlichen Dunkel abgemorfenen Bomben Leid und Zerstörung bringen, den Widerstandswillen der davon Betroffe­nen aber vermochten sie nicht zu beugen. Wir erinnern uns auch hierbei daran, daß während des ersten Weltkrieges der Widerstandswille unseres Vol° , les durch die geduldete Tättgkeit von Landesver- rätern bei weit geringeren Belastungen erschüttert wurde Diese beiden Beispiele sind beredter Aus­druck des durch die Arbeit der Partei mit der na- tionalsozialistischen Idee erzielten Erfolges. Daß dieser durchaus nicht selbstverständlich zu sein brauchte, mögen die kurz eingeblendeten Ermnerun- qen an die Situation im vergangenen Weltkrieg dar- getan haben. Die Unsumme eines ständigen aktivi­stischen Einsatzes der Männer der Partei und ihrer Gliederungen war notwendig, um diesen von unft- ren Feinden nicht einzuholenden Vorsprung zu er­reichen, und sie ist weiterhin notwendig, um ihn für alle Zukunft zu erhalten. In welch umfaffenber Weise sich die Partei der siegverburgenden Grund- läge unseres Freiheitskampfes, der Volksgemem- schäft, verpflichtet fühlte, möge der nachstehende Querschnitt durch die Leistungen des Gaues im ver- gangenen Jahr beweisen.

Vielgestaltiger propagandaeinsah.

Van großer Bedeutung war selbstverständlich wie- der die Arbeit der P ° Utisch - suhijenbein Aemter, wie sie sich in der Tätigkeit des Pro­paganda., Presse-, Schulung--, Organ.,atwns- und PVrfonalamtes darstellt. Nur kurze Angaben mögen den Umsong dieser Arbeit verdeutlichen. Die Pro paganda führte im vergangenen 2ahr Nicht weniger als 3834 Versammlungen durch. Das Presse­amt betreute und leitete die P r e s searbeit einer täglichen Auflage von nahezu einer Millioni Jei tunaseremplaren. Dem Personalamt gelang f^^t den wenigen noch verbliebenen WW Üche7 Kräften, die, soweit sie krregsvenwendung- sähig sind, zudem noch in einem gewlsfen Turnus ftrinhia rum Frontdienst ausaewechselt werden, den noch^küe wichtigsten 8uhrungsstellungen der durte. zu besetzen und damit dieDormissetzung für jeDe »uj aabenerfüllung zu schaffen. Die lm Gauorga

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Bevölkerung, den Maßnahmen der Partti freiwmlg setzung^sür da- erfolgreiche Gelingen ihres weiteren

Oie praktische Volksgemeinschaft.

Am sichtbarsten zum.^lusdruck

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