Ausgabe 
31.12.1942
 
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hinter sich haben müssen. Seeleute der Handels­marine haben außerdem auch einen hohen Selten-; heitswert. Man muß sich darüber klar werden, daß' China, eine wichtige Quelle, die Seeleute stellte, I abgeschnitten ist, weil Japan die chinesische Küste beherrscht. Wir können nur in beschränktem Maße auf unsere eigenen Kräfte und die des Empire zu­rückgreifen, und müssen uns in erster Linie an d i e Vereinigten Staaten wenden, damit diese Besatzungen stellen. Wenn wir die Durmastraße nicht wieder öffnen und China versorgen können, so wird unsere größte Stärke im Fernen Osten, das Menschenmaterial Chinas, nur halbgenutzt bleiben.

Die USA.-Mobilisierung ist immer noch im Zahnen begriffen, und die Vereinigten Staaten haben darunter gewaltig zu leiden. Die Fähigkeit zur Massenproduktion von Rüstungsmaterial ist nämlich nicht gleichbedeutend mit der Produktion selbst, und die Vereinigten Staaten machen jetzt Umstellungsschwierigkeiten durch. Wirksame Verstär­kungen durch die USA. können wir daher eine ge­wisse Zeit hindurch nicht erwarten.

Wir wollen nicht weiter auf das Brachliegen von Menschenkräften eingehen, das sich aus unserer I n - dienpolitik ergibt, auch wenn schon dieses Brachliegen allein Grund für eine Sicherung der Mitarbeit Indiens sein müßte. Das Anwachsen der indischen Armee ist bedeutend geringer, als es sein sollte. Im Hinblick auf die Gefahr einer Revolte kann Indien nur zum Teil als zu den Verbündeten gehörig betrachtet werden. Auch in anderen Teilen des Empire gibt es ernste Spaltungen. So zeigt es sich, daß viele Südafrikaner lieber eine Er­oberung durch die Japaner sehen würden, als daß sie den Eingeborenen Gleichstellung einräumen wür­den, die mit ihrer Ausbildung zu Soldaten ver­bürgen wäre.

Ein LlGA -Kolonialamt.

Stockholm, 30. Dez. (DNB.) V?ie aus erst jetzt hier eingetroffenen no rdam erikanischen Zeitun­gen zu entnehmen ist, wurde bereits am 3. Dezem­ber in Washington die Einrichtung eines USA. - Amtes für fremde Gebiete innerhalb des Staatsdepartements angefüningt. Das neue Amt soll sich mit allen nichtmilitärischen Fragen befas­sen, die sich bei der Besetzung anderer Län­der durch USA.-Truppen ergeben. Leiter dieses neuen Amtes ist der frühere Zeitungsher­ausgeber und Sekretär im Landwirtschastsdeparte- ment Paul Appleby.

Trotz der sehr vorsichtigen Formulierung des Ti­telsUSA.-Amt für fremde Gebiete" ist einwand­frei zu erkennen, daß es sich tatsächlich um die Er­richtung eines U S 2I> Kolonialamtes han­delt, dessen Tätigkeit gegen das britische Imperium gerichtet ist. Wie schon in der letzten Zeit mehr­fach führende USA.-Politiker, so beispielsweise der Vizepräsident Wallace, die Ideen des Roose- veltschen Weltimperialismus vertraten, so ist auch die Schaffung dieses nordamerikanischen Dominien- amtes ein weiterer Schritt zur Realisierung dieser Pläne des künftigenWeltpräsidenten": das bri­tische Empire zu beerben. Eine besondere Rote er-

shält die Errichtung des nordomerikanischen Kolo- f nialamtes noch durch den in der amtlichen Verlaut- 'barung enthaltenen Hinweis auf die Rotwendig- I feit einer engen Zusammenarbeit des Leiters des Amtes, Paul Appleby, mit dem Direktor aller USA.-Hilfs- und Wiederaufbauorbeiten im Aus­land, dem Juden Lehmann.

Tschunking ohne LlGA.-Lieferungen.

S t o ck h o l m, 30. Dez. (Europapreß.)Die Liefe­rungen aus den Vereinigten Staaten, die Tschung- king-China erreichen, find verschwindend g e - r i n g", kabelte der Vertreter derChicago Daily News" seinem Blatte.Die Nordamerikaner würden bestürzt fein, wenn sie wüßten, wie klein die Menge der nordamerikanischen Lieferungen ist, die in China a n k o m m t. Wenn die Kriegsproduktion der Vereinigten Staaten so groß ist, wie die Mel­dungen besagen, dann stellt die Tonnage, die monat­lich dieses Land erreicht, weniger als die halbstündige Produktion der nordameri­kanischen Gruben und Fabriken bar." Hundert­tausende von Tonnen Materials, das für die chine­sischen Heere nach Indien gehe, würden wertlos sein, da der Weitertransport nicht funktioniere. Schon jetzt türmten sich Berge von Material, das für China bestimmt ist, in Indien auf und warte- ten auf den Abtransport nach ihrem Be­stimmungsort. Nach der Sperrung der Burmastraße seien Transportflugzeuge der Schlüssel zu diesem Problem. Leider sei die Herstellung von Transportflugzeugen gerade das Schmerzenskind der nordamerikanischen Flugzeugproduktion.

Wachsender Widerstand gegen Roosevelts Selbstherrlichkeit.

Lissabon, 30. Dez. (Europapreß.) Roosevelt wird selbst bei seinen eigenen Parteifreunden im kommenden Kongreß viele Gegner finden, die seine Selbstherrlichkeit nicht mitmachen wollen. Demo­kratische Senatoren hätten ihren Unwillen darüber geäußert, berichtet ,T)bserver" aus Washington, daß internationale Abkommen nicht in Vertragsform ge­kleidet würden, um die dann erforderliche Ratifi­zierung mit einer Zweidrittelmehrheit des Senats zu vermeiden. Sv hätte die Atlantik-Charta doch wenigstens in Form eines Uebereinfommens an den Senat geschickt werden sollen, doch 'wurde sie wohl­weislich überhaupt nicht vorgelegt.

Im Repräsentantenhaus wachse die Mißstimmung in wirtschaftlichen Angelegenheiten. Die Ermäch­tigung zur Perhinderung einer Inflation habe Roosevelt großzügig gehandhabt und auch zur Fest­legung der 25 000-Dollar-Jahres-Einkommensgrenze benutzt, obwohl der Kongreß hieran nicht gedacht hätte. Der einflußreiche Farmerblock beschwere sich, in der Preisgesetzgebung benachteiligt zu sein und will im neuen Kongreß eine höhere Preis- grenze beantragen. Schließlich sei der Entschluß des führenden Isolationisten Hamillon Fisch, freiwillig i aus dem auswärtigen Ausschuß des Senats zu

Hart und schwer traf uns die schmerz- liehe Nachricht, daß mein lieber Sohn, unser herzlichster Bruder, Schwager, Onkel und Neffe

Friedrich Düringer

Obergefreiter in einem Grenadier-Regiment Inhab. des E. K. 2, des Inf.-Sturmabzeichens und des Verwundetenabzeichens

Teilnehmer des West- und Ostfeldzuges am 26. November bei den schweren Kämpfen in der Kalmückensteppe im Alter von nahe­zu 30 Jahren den Heldentod fand. Sein Froh­sinn, seine Schaffensfreude, seine Hilfsbereit­schaft in jeder Lage und seine tiefe Seelen­größe werden jedem, der ihn kannte, unver­gessen bleiben.

In stiller Trauer:

Gastwirt Ferd. Döringer und Kinder sowie alle Verwandten.

Gießen -Wieseck, Marburg, Fellingshausen, Freiburg, im Felde, Grün berg, im De­zember 1942.

Die Gedächtnisfeier findet am Freitag, dem 1. Januar, 2 Uhr, in der hiesigen Kirche statt.

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Freie evana. Gemeinde Gießen, 3u den Mühlen- 2. Neujahrstag, Kl.43,15.30 Predigt.

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Wie das Hauptquartier des japanischen Expedi­tionsheeres in den Südgebieten meldet, unternahm die japanische Luftwaffe neue Angriffe auf den Hafen von Chittagong und den Flugplatz F e n i sowie auf das Gebiet und den Hafen von Kal« kuttta, wobei zwei feindliche Handelsschiffe in Brand gesetzt wurden.

Handelsvertreter langjähriger älterer Reisender zielbewußt, gewissenhaft sucht weiteren Wirkungskreis Schriftl. Angebote unter 06844 an den Gießener Anzeiger erb.

40 Emigranten aus Deutschlaick», unter ihnen Schriftsteller und Journalisten, sind aus der Fahrt von Australien nach England mit einem Dampfe^ der von U-Booten torpediert wurde, untergegan­gen. Die Londoner Presse meldet, es handele sich um politische Flüchtlinge, die jetzt im Kriegsemsatz gegen Deutschland verwendet werden sollten.

Margot Metzger Hans Schäfer

Statt Karten! Für die überaus zahl­reichen Glückwünsche und Ge­schenke zu unserer Silberhoch­zeit sagen wir auf diesem Wege allen herzlichen Dank

Friedrich Rausch und Frau

Gießen, 31. Dezember 1942

Weserstraße 8

Ilse Schupp Horst Heinke Uff«, beim Stab eines Gren.-Regts.

Sir Neville Henderson, der bis zum Aus­bruch des Krieges Englands Botschafter in Berkin war, ist in London gestorben. Henderson begann seine diplomatische Laufbahn 1905 in St. Peters­burg. Später war er in Rom, Belgrad, Paris, Kon- stanünopel, Kairo, Tokio und Buenos Aires. 1934 kam er als Nachfolger von Sir Erik Phipps als Botschafter nach Berlin, wo er durch völlige Der» ständnislosigkeit gegenüber dem neuen Deutschland zur Entstehung des Kriegs erheblich beigetragen hah

Statt Karten! Für die erwiesenen Glückwünsche und Aufmerksam­keiten anläßlich unserer Vermählung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlichst. Gleichzeitig wünschen wir allen Bekannten ein glückliches neues Jahr!

Willi Gies

und Frau Annl, geb. Schmittdiel

Gießen (Schillerstr. 1\ 31. Dez. 1942 __________________________06823/

Wir haben uns verlobt

Hildegard Heinz Friedrich Marsch eck

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4er Universitätsstadt Gießer Donnerstag, den 31. Dezember 15.00 bis 17.30 Uhr

König Drosselbart»

18.30 bis 22.30 Uhr Die tolle Komteß. Freitag, den 1. Januar

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Brigitte Scheid Heinz Rau

z.Z.Witzenhausen z.Z. Frankfurt/Oder

Silvester 1942

Gießen Mülheim/Ruhr

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Silvester 1942

hierbei vor allem um die Benutzung der Flug« Plätze Französisch-Weftafrikas durch die Nord­amerikaner. Zugleich mit dieser Mission traf auch der neue Generalkonsul der U62L in Dakar ein.

Wer ist General Inin?

Zürich, 30. Dez. (Europapreß.) Der, wie schon gemeldet, von Roosevelt zumOberkommandieren­den der französischen Streitkräfte in Nordafrika" er­nannte General Ju i n wurde im Jahre 1888 in Bone (Algerien) geboren, durchlief die Militärschule von St. Cyr und machte den ersten Weltkrieg mit. Hierauf wurde er dem Stab des Marschalls L y a u- tey zugeteilt, als dieser das moderne Marokko aufbaute. Im Jahre 1929 wurde Juin Chef des Militärkabinetts von Lyauthey^ind 1938 Chef des Generalstabes des Oberkommandierenden in Nord­afrika. Bis zur Unterzeichnung des Waffenstillstan­des in Algier nach dem englisch-amerikanischen Ueberfall auf Französisch-Nordafrika war Juin namens der Regierung Petains Oberbefehlshaber der französischen Streitkräfte in Nordafrika.

Kleine politische Nachrichten.

In der Reichshauptstadt traf eine unter der Führung des Zivilgouverneurs von Madrid und Provinzialchefs der Falange, Oberst Garcia, stehende Abordnung des spanischen Staatschefs ein, um 19 Waggons mit Liebesgaben den spanischen Soldaten an der Ostfront zu überbringen.

Statt Karten! Für die erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glück­wünsche anläßlich unsrer Ver­mählung danken wir, auch im Namen unsrer Eltern, herzlichst

Albert Müller, Befreiter Harle Hüller, geb. Bach

Lang-Göns, Dezember 1942 s 06836/

scheiden, voreilig bejubelt worden, denn Fish habe es vorgezogen, dafür im Geschäftsordnungsausschuß zu sitzen, der noch einflußreicher sei.

Oer angloamerikanische (Streit um den Luftverkehr.

Lissabon, 30. Dez. (Europapreß.) Die Forde­rung der USA., auch den gesamten Luftverkehr zwischen dem englischen Mutterland und seinen Ko­lonien in ihre Hand zu nehmen, hat in England ein ablehnendes Echo gefunden. WieDaily Herald" meldet, griff der Vorstand der British Ooersee-Air- ways Corporation in einer Bekanntmachung die Amerikaner wegen ihrer egoistischen Bestrebungen, nach dem Kriege den gesamten Weltluftverkehr an sich zu reißen, scharf an. Gleichzeitig wird aber auch die eigene Regierung wegen ihrer Weigerung 'ge­tadelt, genügend Transportflugzeuge oder große Bomber zu produzieren, die nach dem Kriege für Fracht- und Passagierverkehr auf den Weltluft­linien Verwendung finden könnten. Die britische Regierung solle sich ein Beispiel an der nordameri­kanische? Produktion nehmen, die etwa 30 v. H. der

Statt Karten! Für die zahlreichen Glückwünsche und Aufmerksam­keiten anläßlich unsererVermählung sagen wir, auch im Namen unserer Eltern, recht herzlichen Dank

Hans Göcking

Obgefr. 1. ein. Gren.-A.-Ers.-Komp.

und Frau Else, geb. Jakobi

Leihgestern Stadtlengsfeld

im Dezember 1942

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HaupNchrtsti eiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter deS Hauptichriitleiters: Dr. Hans Thyriot. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr.W. Lange; für das Feuilleton: Dr.HanS Tbvrtot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Ernst Äumschein tbeurl.), -.8.: Dr.HanS Thyrtot.

Druck und Verlag: Brühstche Untversttätsdruckeret R. Lange ft. <3. Berlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Aozeigenleiter: Hans Beck.

Anzeigen Preisliste Nr. 6.

B KM üD1 | Hm" lüt stellte- Im«!

Statt Karten! Für erwiesene Auf­merksamkeiten anläßlich unsrer Vermählung danken wir herz­lichst, auch im Namen der Eltern

Willi Römer

und Frau Else, geb. Schneider

z.Z. im Felde Gießen - Wieseck

Alten-Busecker Str. 43

Dezember 1942

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Für die Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zu unserer Vermählung danken wir herzlich

Alois Schwarzmann

Stabsfeldwebel

Martha Schwarzmann

geb. Wüst

Aliendorf an der Lumda

Dezember 1942

_______________________ 06860 /

Für die uns zu unserer Silber­hochzeit erwiesenen Aufmerk­samkeiten und Glückwünsche sagen wir allen recht herzlichen Dank T_ , , , ,

Heinrich Becker

Hauptwachtmelster der Schutzpolizei

und Frau Emma, geb. Reuter

Gießen, im Dezember 1942 v 06856/

Statt Karten! Für die übermittelten Glückwünsche u. Aufmerksam­keiten anläßlich unserer Ver­lobung danken wir herzlich, auch im Namen der Eltern

Margot Stroh Fritz Jung

Gr,-Linden, Dezember 1942

\ 06835 /

Gießen, Dammstraße 12

1. Januar 1943 _______________________06837/

Ihre Verlobung geben bekannt

Hanna Kellner

Studienassessorin

Paul Rübsam Musiklehrer Leiter der Jugend-Musikschule

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Die

Neue Apotheke ist am Samstag, dem 2. Januar geschlossen M

Transportflugzeugen verwende.

Neuernennungen im britischen Kabinett.

Ihre Verlobung geben bekannt

Hertl Brehm

Erich Gilbert

Gerichtsreferendar

Oberlt. und Komp.-Führer in einem Gren.-Regt.

Kassel Lollar

Silvester 1942

______06797/

Stockholm, 31. Dez. (Europapreß.) Mittwoch abend wurden in London neun Neuernennungen im Kabinett bekanntgegeben, darunter ist die Ernen­nung von Harold Mac Millan zum Mi­nister im britisch-nordamerikanischen Hauptquartier in Nordafrika bemerkenswert. Die weiteren Er­nennungen sind: Sir William Io witt zum Mini­ster ohne Geschäftsbereich, W.S. Morrison zum Minister für städtische und ländliche Raumplanung, Captain H. F. O. Grookshank zum Generalpost­meister, Lord C h a r w e l l zum Generalzahlmeister, Ralph Assheton zum Finanzsekretär des Schatz­amtes, Duncan E. Sandys zum Parlaments­sekretär des Dersorgungsmimsteriums, H. G. Strauß zum Parlamentssekretär für städtische und ländliche Raumplanung, Major Arthur Hen­derson zum Finanzsekretär des Kriegsministe- riums.

Churchill hat auch, mit diesen Neu- und Umbe­setzungen seine persönlich? Position verstärkt. Lord C h a r w e l l war nämlich längere Zeit sein per­sönlicher Assistent gewesen, und 'Duncan Sandys ist sein Schwiegersohn.

ßine neue LSA.-Militärmission in Dakar.

L i fs a b o n, 30. Dez. (Europapreß.) Nach der Mission des Generals Fitzgerald ist jetzt eine Zweite nordamerikanische Militär Mission in Franzö­sisch-Westafrika eingetroffen. Sie kam im Flugzeug direkt aus den Vereinigten Staaten und steht unter dem Kommando eines Konteradmirals. Sie umfaßt Techniker, die Pläne für die militärische Zu­sammenarbeit oorbereiten sollen. Es handelt sich

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