bett. Sorgfältige, richtige Angabe des Bestimmungsbahnhofs in Uebereinftimmung mit dem Frachtbrief verhütet Fehlleitungen. Das aber ist ein Beitrag zum Erfolg, denn Räder müssen rollen für den Sieg!
** Die Abgabe von Tabakwaren ab 1. August wird in einer Bekanntmachung des Wirtschaftsamts der Stadt Gießen in unserer heutigen -Ausgabe geregelt. In dieser Anordnung wird bestimmt, wieviel Zigarren, Zigaretten usw. auf jeden Abschnitt gegeben werden.
** Das Baden in der Lahn ist wieder gestattet, nachdem neuere Untersuchungen ergeben haben, daß das Lahnwasser' nicht mehr gesundheitsschädlich ist.
** Reichssportabzeichen. Die Prüfungen im Schwimmen, Schießen und Rudern zur Erlan- a des Reichssportabzeichens werden am können Samstag, 1. August, abgenommen, wie heute in einer Bekanntmachung angekündigt wird.
** Von den Theaterringen der NSG. „Kraft durch Freude". In dem Bestreben, möglichst vielen Volksgenossen den Genuß wertvoller Theateroeranstaltungen zu vermitteln, ist die Kreisdienststelle der NSG. „Kraft durch Freude" in den letzten Iahten von ständigem Erfolg gewesen. So-konnte sie im vergangenen Winter drei Theater- '1 ringe, einen 16er-, 1Öer- und 8er-Ring durchführen. Auch für den kommenden Winter sind drei Theaterringe in demselben Umfange geplant. Die Vorbereitungen dazu sind bereits im Gonge, und die drei Ringe erfreuen sich wie seither lebhafter Anteilnahme der Theaterfreunde. Nach Fertigstellung des Spielplanes unseres Theaters für die kommende Winterspielzeit werden die Teilnehmer von den einzelnen Theaterstücken, Opern und Operetten unterrichtet werden.
** Triumph der Heiterkei t." Am kommenden Montag wartet die NSG. „Kraft durch Freude" wieder im Gloria-Palast mit einem heiteren Varieteprogramm auf. Es wirken — so schreibt man uns — mit: Käte Teil heim, die deutsche Jodlerkönigin, Rostando, der unerreichte Jongleur, und seine hübsche Partnerin, Cläre Stauffen, die jubilierende Nachtigall, Mary und Nicolas Siphoff, die herrliche Tanzschau, Jutta Riechert, die entzückende Vortragskünstlerin und Parodistin, Viktoria Antaleck in ihrer einzigartigen, vielseitigen Musikalschau, Harry Kobler, der bekannte Rundfunkhumorist, Erna Tellheim, die jugendliche Tänzerin. Hans .Fritsch begleitet am Flügel.
** Im D i enst schwer v e runglü ckt. Am gestrigen Mittwochnachmittag ereignete sich im Ran- gierbahnhof in der Nähe der Margaretenhütte, ein Unglücksfall. Dort wurde der Rottenführer Daniel Seibert, der die Arbeiten einer Streckenarbeiter- Rotte beaufsichtigte, von der infolge scharfen Ruckes einer rangierenden Wagenabteilung plötzlich aufspringenden eisernen Tür eines offenen Güterwagens so stark am linken Arm getroffen, daß er mit schweren Verletzungen vom Roten Kreuz nach der Chirurgischen Klinik verbracht werden mußte. Hier mußte dem bedauernswerten Manne leider der Arm amputiert werden.
Zur Lage der Obstversorgung.
Die Nachfrage nach Obst ist in Deutschland seit Jahren ständig im Steigen. Dementsprechend sind in den Jahren von 1933 bis zum Ausbruch des Krieges große Anstrengungen gemacht worden, um die inländische Obsterzeugung zu steigern. Die Erzeugung von Jungbäumen in den Baumschulen wurde in dieser Zeit um ungefähr 50 v. H. erhöht. Mit Staatsbeihilfen wurden in der gleichen Zeit im Erwerbsobstbau rund vier Millionen Obstbäume neu gepflanzt. Dazu kommen einige Millionen Obstbäume, die ohne staatliche Unterstützung neu gepflanzt wurden. Trotz dieser Anstrengungen war der deutsche Gartenbau auch im Frieden nicht in der Lage, den wachsenden Bedarf des deutschen Volkes mit Obst zu decken. Ungefähr 15 bis 20 v. H. des Bedarfs wurden durch ausländische Zufuhren befriedigt Die Einfuhren aus dem Ausland spielten insbesondere bei der Versorgung der Märkte mit Frühobst, d. h. in den Monaten Juni bis' August, eine große Rolle. Infolge des Krieges sind die Einfuhren aus den europäischen Lieferländern stark rückläufig. Die Einfuhren aus Uebersee sind praktisch bedeutungslos geworden.
Darüber hinaus wurde die Versorgungslage entscheidend beeinflußt durch die großen Frostschäden, die der strenge Winter 1939/40 und die folgenden Winter in allen deutschen .Obstbaugebieten verursacht haben. Bei Zwetschen, Pfirsichen und Kirschen sind durch den Frost in einzelnen Gebieten bis zu 80 v. H. der Obstanlagen völlig zerstört worden. Aber auch das Kernobst hat durch den Frost in fast allen Obstbaugebieten stärkste Verluste erlitten. Im Reichsdurchschnitt betrugen nach den Ermittlungen des Statistischen Reichsamtes die Verluste im Winter 1939/40 im einzelnen bei Süßkirschen 29,2 v. H., Sauerkirschen 16,9 v. W., Pflaumen 33,9 v. H., Mirabellen 22,9 v. H., Aprikosen 24,7 v. H., Pfirsiche
37,6 v.H., Walnüsse 25,9 v.H., Aepfel 21,2 v. H., Birnen 19,9 v. H. des> Gesamtbestandes.
Die Folgen des Winters 1939/40 zeigten sich aber nicht nur in dem totalen Verlusts vieler Bäume. Gleichzeitig wurden auch die übrigen Bäume in großer Zahl durch den Frost so geschwächt, daß sie entweder ein Opfer her folgenden Winter oder jedenfalls in ihrer Ertragsfähigkeit stark beeinträchtigt wurden. Die Verminderung der Baumzahl macht sich jetzt auch in der Versorgung mit Kirschen stark bemerkbar, obwohl die Kirschenernte an den noch vorhandenen Bäumen an sich gut ist. Beim Beerenobst hat der harte Winter 1941/42 insbesondere in den Erdbeerenanlagen schwere Schäden verursacht. Teilweise wurden bis zu 50 v. H. der Erdbeerpflanzen zerstört. Bei Himbeeren, Stachelbeeren und Johannisbeeren sind keine größeren Frostschäden zu verzeichnen. Dieses Beerenobst ist jetzt mengenmäßig nicht in der Lage, einen Ausgleich für das sonstige fehlende Frühobst zu bringen.
Die durch alle diese Umstände verursachte Knappheit an Obst erscheint dem einzelnen Verbraucher besonders schmerzlich, weil er begreiflicherweise den Wunsch hat, den kriegsbedingten Mangel an den verschiedensten Lebens- und Genußmitteln durch verstärkten Verzehr von Obst auszugleichen. Bei der Beurteilung der Obstversorgung darf schließlich nicht vergessen werden, daß ein Teil des anfallenden Obstes unbedingt zur Sicherung der Marme- ladenerzeugung vorbehalten bleiben muß.
Besonders bedauerlich ist, daß die Fröste der letzten Winter auch in den Baumschulen dem Nachwuchs an Obstbäumen starke Verluste zugefügt haben. Ein großer Mangel an Jungbäumen ist die Folge. Dadurch wird der an sich schon mehrere Jahre in Anspruch nehmende Wiederaufbau des Obstbaumbestandes erheblich verzögert.
— Heilkräfte in Wald und Flur. Morgen, Freeitag, findet in Gießen eine Arbeitstagung der Leiter der He'ilkräuter-Bezirkssammelstellen des Kreises Wetterau statt. Im Rahmen dieser Tagung wird der Gausachbearbeiter der RfH. (Reichsarbeitsgemeinschaft für Heilpflanzenkunde und Heilpflanzenbeschaffung), Apotheker Ripperger (Frankfurt am Main), im Physiksaal der Goetheschule nachmittags einen öffentlichen Lichtbilderoortrag über „Heilkräfte in Wald und Flur" halten, wie im Anzeigenteil bereits bekannt gegeben wurde. Jedermann ist zu diesem Vortrag eingeladen.
** Sammelt Vogelfutter für den Winter! Als naturverbundene Menschen treffen mir schon jetzt Vorsorge, um den bei uns überwinternden Vögeln über die nahrungsarme Zett hinwegzuhelfen. Da die üblichen ölhaltigen Sämereien nicht ausreichen, müssen die in Gärten gewonnenen Hanf-, Sonnenblumen-, Gurken- und Kürbiskörner vorwiegend für die Meisenfütterung verwendet werden. Beim Dreschen und Reinigen des Getreides abfallende Unkrautsämereien sind wertvolles Winterfutter für unsere Finken. Auch
Bucheckern und Lindensamen eignen sich. Als Beigabe zu dem Futter für Weichfresser reichen mir getrocknete Wildbeeren und Früchte von Holunder, Ebereschen, Wildrosen, Traubenkirsche, Kreuzdorn, Schneebeere, Weiß- und Rotdorn, Wacholder u. dgl. Den strengen Wintern der letzten Jahre sind zahlreiche nützliche Vögel zum Opfer gefallen. Die Vogelschutzwarte Frankfurt a. M.-Rödelheim bittet daher, rechtzeitig mit dem Sammeln von Sämereien und Wildbeeren zu beginnen.
Aus der engeren Heimat.
Landkreis Gießen.
# Mainzlar, 28. Juli. Die Kriegskameradschaft Mainzlar hielt dieser Tage einen Kamerad sch aftsappell ab, in dessen Verlaus fünf Mitglieder für 50jährige, sechs Mitglieder für 40jährige und acht Mitglieder für 25jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden. Das Schießabzeichen in Silber wurde einem Kameraden, das Schießabzeichen in Bronze ebenfalls einem Kameraden überreicht. Den langjährigen Mitgliedern sprach der Kamerad-
'schastsführer Dank und Anerkennung für ihre Trenö! zur Kameradschaft aus.
Kreis Wetzlar.
» Dutenhofen, 30. Juli. Auf der Fahrt zu ihrer Arbeitsstätte in Garbenheim bei Wetzlar kam heute früh die Katharine Oßwald von hier mit' ihrem Fahrrad auf der Landstraße an unserem Ortsausgang so unglücklich zu Fall, daß sis mit einem Unterschenkel bruch liegenblieb und vorn Roten Kreuz in Gießen der Chirurgischei, Klinik zugeführt werden mußte.
Akademisches Kameradschafks- Sporllager.
Im Bootshaus der Unioerfüät Marburg. begann am 27. Juli ein deutsch-ausländisches Kamerad' schafts-Sportlager des Auslanüsamtes der Deutschen Dozentenschaft. -ES trafen dort etwa 20 junge, zur Zeit in Deutschland lebende Akademiker aus allen europäischen Ländern mit deutschen Akademiker zusammen. Das Treffen soll weniger den Charakter eines Wettkampfes haben, als vielmehr ein kameradschaftliches Beisammensein junger europäischer Hochschulangehöriger auf sportlicher Grundlage darstellen. Der Reichssportführer und der Reichsdozentenführer haben für die besten Leistungen Preise ausgesetzt.
Iugend-Danderpreisschiehen des Unterkreises Wetzlar-Nord.
Am vorigen Sonntag fand in Krumbach das Jugend-Wanderpreisschießen des Unterkreises Wetz. lar-Nord bei guter Beteiligung statt. Geschossen wurden je Schütze 10 Schuß liegend freihändig ohne Probeschuß. Mannschaften, zu vier Mann. Den Sie-, ger stellte auch in diesem Jahre Launsbach mit 376 Ringen mit den Schützen Heini Kraft, Ludwig Pfeffer, Hans Seibert, Heinz Debus. Es folgtet^ Salzböden I. Mannschaft mit 350 Ringen, LaunsbachII. Mannschaft mit 338 Ringen, B i e» her mit 312 Ringen, Salzböden II mit 300 Ringen, Krumbach I mit 296 Ringen, Salz« böd e n III mit 281 Ringen, Krumbach II mit 274 Ringen. Die besten Einzelschützen waren Heinz Debus (Launsbach) 100 Ringe, Helmut Henkel (Salzböden) 100 Ringe, Ferdinand Leicht (Launsbach) 97 Ringe, Ludwig Pfeffer (Launsbach) 95 Ringe. Heini Kraft (Launsbach) 93 Ringe. Damit ging bei Wanderpreis an den SchützenvereinLaunss b a ch über, der ihn dreimal hintereinander errungeit und in dem Schießwart Otto Debus einep gutett Ausbilder hat.
Ekprehgutsendungen beraubt.
Lpd. Frankfurt a. M., 28. Juli. Ein 64jährt» ger, aus Oberroden gebürtiger, bei der Reichsbahn tätiger Lade meister wurde von der Strafkamme« Frankfurt wegen Amtsunterschlagung zu zwei Jahren Gefängnis und drei Jahren Ehrverlust verurteilt'. Der Angeklagte war über 40 Jahrei im Bahndienst tätig gewesen. Im Vorjahre begann er mit der Beraubung von Expreßgütern.
Hauptschriftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bet HauvtschriftleiterS: Ernst Bkumschetn. Verantwortlich für Politik und Biiber: Dr. Fr. W. Lange: für bas Feuilleton: Dr. Hans Tchyriot: für Stabt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.
Druck und Verlag: Brühlsche Univerfitätsbruckerei R. Lange K. G. Berlagsletter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck.
Dnzeigenpreisliste Nr. 6.
Unerwartet erhielten wir die uns erschütternde Nachricht, daß mein lieber, /guter Mann,unser braver, un- vergeßlicher Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Pate, Neffe und Vetter
Heinrich Seipp
Unteroffizier in einem Infanterie-Regiment Inhaber des E. K. II
des Sturm- und Verwundeten-Abzeichens
im Alter von 25 Jahren am 18. Juni, nach kurzem Eheglück, im Osten den Heldentod starb. Er folgte seinem Bruder, der am 6. Juni 1940 bei den Kämpfen im hohen Norden auf dem Felde der Ehre geblieben ist.
In tiefer Trauer: Lina Seipp, geb. Bellof Ludwig Seipp u. Frau; Rudolf Seipp u. Frau Katharine Seipp; Marg. Bellof, geb. Dörr Heinrich Bellof, z. Z. im Felde, und Familie Bruno Pior, z. Z. Im Felde, und Familie sowie alle Verwandten.
Rödgen, Großen-Buseck, Annerod, Landenhausen, Gießen, im Juli 1942.
________ 2331 D
Danksagung.
Allen denen, die uns mit Wort und Schrift beim Heldentod unseres lieben
Sohnes Karl Vogel, Krd.-Gefreiter in einer Panzerabwehr-Abtlg., ihre Anteilnahme bewiesen, danken wir Von ganzem Herzen, besonders Herrn Pfarrer Bickel für die lieben Worte, dem Frauenchor für den Gesang, sowie der Betriebsführung und allen Berufskameraden.
Familie Wilhelm Vogel III. n. Fran, geb. Conrad.
Alten-Buseck, den 29. Juli 1942. 2335 D
Für die liebevolle Anteilnahme an dem großen Schmerz beim Heimgang unserer lieben, unvergeßlichen Schwester und Schwägerin
Aenne Winnecker
für die Blumen- und Kranzspenden, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Becker sagen wir unseren herzlichen Dank.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen:
Elisabeth Winnecker; Käte Winnecker
Hanny Bus, geb. Winneckpr
Dr. Rich. Bus, z. Z. bei der Marine. 03549
Gießen, im Juli 1942.
Danksagung.
Für die zahlreichen Beweise aufrichtiger Teilnahme, die mir und meinen Angehörigen beim Heimgang meiner treuen, herzensguten Lebensgefährtin zuteilgeworden sind, spreche ich zugleich im Namen der übrigen Hinterbliebenen meinen herzlichsten Dank aus: _ _ . _ , . _
Hofrat Ludwig Ramge
Kanzler i. R.
Nidda, den 28. Juli 1942.
______ ___2328 D
Große
Ausbildungskurs f. jg. Mädchen als techn. Zeichnerinnen.
Laboratorien Lehrfabrik f. Praktikanten
Elektrotechnik
1 Maschinenbau
Bekanntmachungen.
Mr den Stadtkreis Gießen gilt ab 1. August 1942 hinsichtlich der Abgabe von Tabakwareu bis auf weiteres folgende Regelung r"
Es entfallen:
auf einen Abschnitt 4 Zigaretten oder auf einen Abschnitt 1 Zigarre oder auf einen Abschnitt 2 Zigarillo oder 2 Stumpen zum Verkaufspreis vis zu 0,07 RM. (ohne Kriegssteuer)
oder auf einen Abschnitt 1 Zigarillo oder 1 Stumpen zum Verkaufspreis von 0,08 RM. und höher (ohne Kriegssteuer)
oder auf 8 Abschnitte 50 Gramm Feinschnitt-Tabak oder auf 10 Abschnitte 100 Gramm Krüll- oder Grobschnitt- oder Strang-Tabak
oder auf einen Abschnitt 10bis 20 Gramm Schnupftabak.
Es ist zulässig, auf 6 Abschnitte eine geschlossene Packung mit 25 Zigaretten abzugeben.
Bei dem Verkauf ist zu beachten, daß Tabakwaren nur auf fällige Abschnitte abgegeben werden dürfen.
Die Verkaufsstellen dürfen gleichzeitig höchstens 14 zusammenhängende Tagesabschnitte einer Kontrollkarte beliefern, wobei höchstens 8 Abschnitte nach dem Verkaufstage fällig werden und höchstens 6 Abschnitte vor dem Verkaufstage fällig geworden sein dürfen. Abschnitte, die mehr als 6 Tage zurückliegen (bei Männerkarten 6 Abschnitte, bei /V-rauenfarteu 3 Abschnitte), sind verfallen. Die Verkaufsstellen haben die belieferten Abschnitte abzutrennen und aufzubewahren. Verfallene Abschnitte haben die Verkaufsstellen abzütrennen und in Gegenwart des Karteninhabers zu vernichten. Vom Verbraucher abgetrennte Tagesabschnitte dürfen von den Verkaufsstellen nicht beliefert werden.
Abänderungen vorstehender Mengen bleiben vorbehalten.
Verstöße gegen die' vorstehende Anordnung werden nach der Verbrauchsregelungsstrafverordnung vom 26. November 1941 bestraft. [2336D
Gießen, den 30. Juli 1942.'
Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen Wirtschaftsamt.
Betr.: Baden in der Lahn.
Nachdem weitere Untersuchungen ergeben haben, daß das Lahnwasser nicht mehr gesundheitsschädlich ist, setze ich meine Anordnung vom 17. Juli 1942 außer Kraft. Das Baden in der Lahn ist demzufolge wieder gestattet. [2337C
Gießen, den 29.Juli 1942.
Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen Ortsvolizeib ehörde.
I. V.: Nicolaus.
Betr.: Reichssportabzeichen;
hier: Schwimmen, Schießen, Rudern.
Am Samstag, dem 1. August 1942, ab 17.30 Uhr, Prüsuny im Schwimmen im Schwiminbad Gießen- Klein-Lmden.
Am Samstag, dem 1. August 1942, ab 16.00Uhr, Prüfung im Schießen an den Schießständen der Schützengesellschaft neben dem Militärschießstand.
Am Samstag, dem 1. August 1942, ab 19 Uhr, Prüfung im Rudern. Start am Bootshaus der G. R.-G.
Berverber können sich vor der jeweiligen Prüfung melden. Urkundenhefte mit Lichtbild und beglaubigter Unterschrift sind mitzubringen. [2333C
Gießen, den 28.Juli 1942.
Der Oberbürgermeister
rugl. f. d. Landrat des Landkreises Gießen.
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