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Kugelstoßen, Speer- Fr a u e n : 100 m,
800 m, 3000 m, Weitrung, werfen, 4 X -Runderaffel:
HI. Kl. B: 100 m, en, 4 X ^-Runden- Weitsprung, Kugel, B: 75 'm, Weit- Staffel. Meldungen Lieb; teilnahme-
Aus der Stadt Gießen
Professor Nr. Dealer 60 Lahre alt.
verdunkelnszeit:
30. April von 21.4ns 5.22 Uhr.
Gründung des Gießener idensee-Wetterdienststelle viele Jahre wirkte, hat des Wetterdienst-Nach-
Wenn man auch gern geneigt ist, Donizettl angesichts der hohen Zahl seiner Bühnenwerke (gegen 70) als einen Vielschreiber zu bezeichnen, so ist doch manches von ihm auch heute noch gültig geblieben. Er lebte eben in einer Zeit, in der kompositorisches Geschick, verbunden mit äußerster Gewandtheit im Gebrauch und Einsatz der Mittel, sich an den Hörer wandte, ihn vielleicht weniger auch durch Tiefe des Erlebens ergriff, als ihn durch Anmut, Ausgeglichenheit, leuchtendes Figurenwerk und den Reiz der Melodie zur Bewunderung zwang. Dem Weg, den Rossini in der Oper beschritten hatte, folgten Bellini und auch Donizetti; der eine, früh voll-
schen Wohllautes.
Das Orchester unter Otto S ö l l n e r präzisierte sich mit feiner Stilisierung, in engster Bindung die Handlung beleuchtend, schmiegsam in der Anpassung an die Solisten, voll Wärme in der Entfaltung der Melodik, klangschön in den einzelnen Instrumentalgruppen. Mit sehr stimmungskräftigen und liebevoll im einzelnen durchgestalteten Bühnenbildern gab Karj Löffler dem Geschehen bedeutungsvollen Hintergrund durch geschickte Ausnutzung der Drehbühne. Das Haus gewann sehr bald lebhaften Anteil an den Vorgängen auf der Bühne.
literarischen Morgenstunde sprechen. Zuvor wird Oberbürgermeister R i t t e r, der tatkräftige und unermüdliche Förderer der Gießener Kunstwoche, mit einer Ansprache die Kunstwoche 1942 eröffnen. Am gleichen Abend bringt das Stadttheater in der Inszenierung von Max Schwarze unter der musikalischen Leitung von Otto Söllner die festliche Aufführung der Oper „Der Wildschütz".' Ein besonderer Höhepunkt in den Darbietungen des Stadttheaters während der Kunstwoche wird dann die festliche Aufführung des Bühnenwerkes von Christian Dietrich Grabbe „Don Juan und Faust" in der Inszenierung und dramaturgischen Bearbeitung von Oberspielleiter Wilhelm Michael Mund werden. Zugleich findet die Uraufführung der im Auftrage des Theaters der Universitätsstadt Gießen komponierten Schauspielmusik von Kurt Heuser statt. Die Intendanz des Stadttheaters hat alles unternommen, um ihren Darbietungen in der Kunstwoche in Oper und Schauspiel ein hochwertiges künstlerisches Gepräge zu geben.
Im Mittelpunkt der Kunstwoche werden dieses Mal die beiden Konzertveranstaltungen Des Kon- zertvereins stehen. Am Donnerstag, 7. Mai, findet im Theater ein großes Festkonzert mit Chor und Orchester unter Mitwirkung der Solisten Susanne Horn-Stoll, Darmstadt (Sopran), Erna Stoll,
von ihm die Anregung zu Skiklubs. Als Leiter der
gelstoßen, 4 X ^-Rundstaffel 1000 m, Weitsprung, Äzelsto staffel: BD M. Kl. A: )0 m 4X75-m-Staffel: BD. K sprung, Kugelstoßen, 4 75-m am Start beim Kreisstwart berechtigt alle Volksgenon.
die Arbeit des Jubilars größte Freude, niemals ein lästiges Muß. Dem alten Herrn gilt auch unser herzlicher Glückwunsch.
** Goldenes Geschäftsjubiläum. Der Inhaber der Gaststätte „Zur Puloermühle", Gastwirt Ludwig Jochem, kann am morgigen 1. Mai sein 50jähriges Geschäftsjubiläum begehen. Unseren herzlichen Glückwunsch.
Frankfurt (Alt), Jakob Sabel, Frankfurt a. M.) (Tenor), Ludwig Druschel, Gießen (Bariton), Heinz Schröter, Frankfurt a. M. (Klavier), sowie des Akademischen Gesangvereins Gießen, des Oratorien- chors Marburg, des Gemischten Chors des Staatsbades Bad-Nauheim und des Städtischen Orchesters statt. Die Leitung dieses Festkonzerts liegt in Händen von Professor Dr. Stefan TemesvLry. Zur Aufführung kommen Werke von Bach, Beethoven, Bruckner und Pfitzner. Der eigentliche Festakt aus Anlaß des 150jährigen Bestehens des Konzertvereins ist auf Sonntag, 10. Mai, vormittags, in der Aula der Universität unter Mitwirkung des bekannten Wendling-Quartetts angesetzt. Diese beiden Konzertveranstaltungen geben allen Gießener Kunst- und Musikfreunden Gelegenheit, dem Konzertverein für sein hervorragendes Wirken im Dienste der Musikpflege unserer Stadt Anerkennung und Dank zu bekunden.
Wie alljährlich veranstallet der Goethe-Bund eine Feierstunde, die in diesem Jahr dem Thema „Musik und Dichtung" gewidmet ist und am Freitag, 8. Mai, stattfindet. Diese Feierstunde soll nochmals dem Sinn und der Bedeutung der Kunstwoche prägnanten Ausdruck verleihen. Als Vertreter des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda wird in diesem Jahr Obcrreqierungsrat Dr. Rudolf E r ck m a n n über das Thema „Das Lied in der Dichtung der Zeit" sprechen. Anschlie- ßnd wird der bekannte schlesische Dichter Friedrich Bischoff aus seinem Gedicht- und Lyrikband „Das Füllhorn" lesen. Die Feierstunde wird von Konzertvorträgen des Drumm-Quartetts vom Landestheater Darmstadt umrahmt werden. Ein besonderer künstlerischer Genuß ist zu erwarten, der nochmals die engen Wechselbeziehungen zwischen Dichtung und Musik aufzeichnen wird.
Zum Abschluß der Kunstwoche laden Goethe- Bund und Kulturelle Vereinigung für Sonntag, 10. Mai, nachmittags und abends, in die Räume des Gesellschaftsvereins zu einer großen Veranstaltung „Getanzte Musik" ein, die ein ganz besonderes künstlerisches Programm bringen wird. Die bekannten Tanzschwestern Lisl und Sybille Sp a - Hnger vom Deutschen Opernhaus Berlin und der Oper Graz sind zu einem Tanzgastspiel verpflichtet worden. Sie werden heitere Tänze großer Meister zeigen und werden sicherlich den gleichen großen Beifall finden, der den mitwirtenden Künstlern der Kunstwoche-Schlußveranstaltungen in den früheren Jahren für ihre hervorragenden Darbietungen zuteil wurde.
Zum Ausklang dssr Kunstwoche wird am Sonntag, 10. Mai, Kreisleiter Backhaus sprechen. So wird auch die Woche für Kunst und Literatur 1942 der Universitätsstadt Gießen allen Kunstfreunden unserer Stadt ein ausgezeichneter und vielseitiges Programm vermitteln. Oer Einladung des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen und des Kreis- leiiers des Kreises Wetterau der NSDAP, zur Beteiligung an der Kunstwoche werden olle Volksgenossen unserer Stadt, die den tiefen Sinn und den inneren Wert dieser Tage der Pflege und Förderung deutschen Kunstschaffens erkannt haben, gern Folge leisten. Unsere Universitätsstadt Gießen aber und ihre Kulturinstitute dürfen die Ueberzeugung in sich tragen, daß sie allen Schwierigkeiten zum Trotz in diesem Kampf gegen die kulturzerstörenden und -zersetzenden Kräfte der Feindmächte bestrebt waren, die ihnen gestellten Aufgaben zu erfüllen, getragen von dem Willen: Alles für den Sieg der deutschen Waffen!
Gießen-Klein-Linden.
Im Jahre 1907 wurde von dem damaligen Lehrer und späteren Rektor Boßler hier eine Bücherei ins Leben gerufen, die im verflossenen Geschäftsjahr, also im 35. Jahre ihres Bestehens, aus 622 Bände angewachsen ist. Ehemals war die Bücherei der von ihrem ersten Leiter gegründeten „Heimatvereinigung Klein-Linden" angeschlossen. Sie ging später an die Gemeinde über und ist seit der Eingemeindung als „Volks- und Schülerbücherei" unterstellt. Die Stadt unterstützt die Bücherei jährlich mit einem Geldbetrag, auch erfährt die Bücherei die stärkste Unterstützung der staatlichen Landesstelle für das Büchereiwesen in Hessen.
In dem am 31. März zu Ende gegangenen Geschäftsjahr hatte die Bücherei 192 Bände erzählenden Schrifttums (gegen 182 im Jahre vorher), 328 belehrenden Inhalts (im Vorjahre 323) und 102 (im Vorjahre 105) Bände Jugendschriften. Die Zahl der Leser (jeder wurde nur einmal gezählt) betrug 196 (239), darunter befanden sich 85 (80) Erwachsene, Jugendliche von 14 bis 17 Jahren 7 (40). Ferner wurde die Bücherei von 104 (119) Schülern benutzt: unter diesen befänden sich 59 Knaben und 45 Mädchen. Die Gesamtzahl der Entleihungen belief sich auf 893 (1103) Bände, darunter 241 (311) an Erwachsene und 652 (692) an Jugendliche. Von den ausgegebenen Büchern waren 386 unterhaltenden, 210 belehrenden Inhalts und 297 Jugendbücher.
Aus Lesegeldern gingen 49,09 RM. ein, die fast restlos wieder für Neuanschaffung von Büchern in Betracht kommen. Die Lesegebühren betragen für das Buch und die Woche für Erwachsene 6 und für Juaendliche 3 Rpf-, für neueste Bücher 10 bzw. 6 Rpf. Erwerbslose und Bedürftige, ferner K >er von kinderreichen Eltern erhalten die Bücher ohne , Gebühr.
Zum vierten Male wird die Bürgerschaft unserer Stadt zur Teilnahme an den Veranstaltungen der Woche für Kunst und Literatur der Universitätsstadt Gießen aufgerufen, die in diesem Jahre vom 3. bis 10. Mai stattfindet und verbunden ist mit der 150- Jahrseier des Konzertoereins. Wie in früheren Jahren, so wird auch die diesjährige Kunstwoche wiederum ein starkes und einmütiges Bekenntnis des Gießener Geisteslebens zu den großen und ewigen Werten deutschen Kulturschaffens werden und damit zugleich dazu beitragen, die seelische Widerstandskraft unseres Volkes in diesem Entscheidungskampf zu stärken. Das Geleitwort der diesjährigen Kunstwoche „Ehrt eure oeutschen Meister" wird in Theater, Musik und Dichtung sinnfälligen Ausdruck finden. Die Gießener Kulturverbände haben in engem Zusammenwirken einen kulturell wie künstlerisch bedeutsamen Veranstaltungsplan zusammen- gestellt.
Die Intendanz des Theaters der Universitätsstadt Gießen gibt durch die Aufstellung eines bedeutsamen Spielplans einen besonderen Beitrag. Am Sonntag, 3. Mai, wird mit einer Morgenfeier „Eine Stunde bei Christian Dietrich Grabbe" die Reihe der Ver^ anstaltungen eröffnet. Oberspielleiter Wilhelm Michael Mund sowie der Komponist Kurt Heuser von der Volksbühne Berlin werden in dieser
Theater der Llniversitätsstadt Gießen
Gaetano Donizetti: »Don Pasquale".
die Jubilarin herzlich.
**86 Jahre alt. DekentNer Wilhelm Wag- n er in Gießen, Steinstraf43, begeht am morgigen 1. Mai in körperlicher ungeistiger Frische seinen 86. Geburtstag. Dem Juar bringen auch mir herzliche Glückwünsche dar.
** 80 Jahre alt Am morgigen 1.Mai kann der Schneidermeister Wilhelm Engelhardt, Gießen, Plockstraße 6, in geistiger und körperlicher Frische und ungebrochener Schaffensfreude seinen 80. Geburtstag begehen. Der Jubilar, der auf über 65 Berufsjahre, davon über 40 Jahre im eigenen, selbstgegründeten Betrieb zurückblicken kann, steht noch heute seinem Werkstatt- und Ladengschäft allein leitend und selbsttätig.vor. Zeit seines Lebens war
Woche für Kunst und Literatur -1942 der Llniversitätsstadt Gießen.
Von Dr. Otto Henning.
Gloria-Palast:„ Diener Blut".
seinen 60. Geburtstag beg len. Professor Dr. Pepp- ler stammt aus Grünoer; (Kreis Gießen), studierte in Gießen und Mümhen Geographie, Physik und Mathematik und wandte 1 h dann der Wetterkunde zu. U. a. war er längere < ck bei der Gießener Wetterdienststelle tätig. Im Jl re 1908 gab ein Vortrag
** Eine Sieb zigjlrig
S i ft m a n n, Wernerwa24, begeht am heutigen Donnerstag, 30. April, iyeisti er und körperlicher Frische ihren 70. Gebürtig. Pir beglückwünschen
Zur Musik der berühm schrieben Ernst M a ri f (t a i einen Film: in manchen Zizen wie
Weitsprung, Kugelstoße Diskuswerfen, Schleuderball: HI. Kl. Ä: 100 11500 m, Weitsprung, Ku-
in Friedrichshafen, wo ei er sich um die Entwickln! ........
richtenwesens »für die Lufts hrt schon lange vor dem Kriege in besonderer Weis verdient gemacht.
seine scharmante Fra Melanie. Das zweite Paar bilden Dorit Kreyser als die temperamentfprü- hende Soubrette LiesStadlerund Fred Liewehr, der überaus galante ayerische Kronprinz Ludwig. Das dritte Paar: Has Moser und Theo Lingen, ein herrlich kmisches Kammerdiener-Duett. Dazu Hedwig B l e i >i r e u, wie mit Humor und Erfahrung gesegnete fürstliche Tante Auersbach, Paul Henckels (Frst Ppsbeim), Ernst Für- bringer (Metternil) und Fritz Imhoff (ein Urwiener). — An d' Kamera: Jan Stalich; Musik: Willy Schmit-Gentner. (Men-Film der Tobis.)
sanges, der in der feingliedrigen Koloramr, in rollenden Läufen und der Kantabilität feine Erfüllung fand. Eine Wiedererweckung Donizettis erscheint also mit stimmlichen Problemen verknüpft, ja, durch sie bedingt./Diese Voraussetzung wurde in der hiesigen Aufführung durch die vier Hauptdarsteller, von denen jeder durch seine gesangliche Kunst prädestiniert erscheint, glücklich erfüllt; ja die Ausführung wurde zu einer Spitzenleistung ausgeglichener und im einzelnen durchgeprägter Ensemblekunst.
So erwies sich Lisel Schröter-Beckers als eine Norina voll Temperament, charmant, verlockend, graziös, aufbrausend, das Weibliche in Entfesselung, voll instinktiver List in der Verstellungs- komödie; dazu unbeschränkt in der Beherrschung ihres Sonderfaches, des bewegten, figurierten Gesanges, den sie in geschliffener Belkanto-Kunst aufstrahlen ließ, in letzter Uebereinstimmung von Melos und- Gebärde (Auftrittsarie), dabei aber auch fähig, sich stimmlich zur Höhe des Affektes jederzeit zu erheben.
Einen Hagestolz in verspäteter Liebesaufwallung, köstlich in der Selbstbewußtheit, der Selbstbespiegelung und Selbsttäuschung schuf Hans Lott als prächtige Buffofigur; in jedem Zug, jeder Gebärde belauscht, beobachtet und bedacht, charakteristisch in der Akzentuierung jedes Wortes, in der tonlichen Durchformung jeder gesanglichen Phrase.
Ludwig Druschel ließ als Doktor Malatesta ein Stück Figarogeist lebendig werden, über der Situation stehend, überlegen die Fäden in der Hand haltend, jede Entwicklung überschauend, mit schöner gesanglicher Linie und ausgeglichener Koloratur und frischen strahlenden Klängen.
Ein schwelgender Tenor war Walter Ecsy als Ernesto: leidenschaftlich, schwärmerisch, gefühlsselig mit weiten Tönen feingeschwungener Lyrik, von südlicher Leuchtkraft des Organs in der Serenade des letzten Bildes, ein Sich-Ergehen in Wohlklang und Stimmschönheit. — Wo sich diese vier im Ensemble zusammenfanden, erstanden Höhepunkte charakteristischer Gesangskunst im Lichte harmoni-
i Strauß'schen Operette und Willi Forst ........................ _)ie eine zweite Auflage jenes vor Ivhren bet >mtew Films vom Wiener Kongreß anrrutend, m cher nicht tagt, sondern tanzt. Es ist ab« doch eti is anderes daraus geworden: man spürt allenthc >en die feinfühlige Hand und das befeuernie Ternpminent des Spielleiters Willi g o r ft. Die handlungm so konventionell und unbedeutend wie rröglich, saist im wesentlichen auf dem uralten Theaertrick bd Personenverwechslung aufgebaut und oerchmäht alp) keineswegs die Wirkungen des Schmackes, ab er ü b er der Inszenierung waltet etwas vom leichten inb heiteren Geist der commedia dell’art, von da Freude am glatten, sauber pointierten HeaterspiL von der Grazie und Unbeschwertheit de» liebenswürdigen Wiener Lebensstils, und die prühende Musikalität des Walzers aus „Wiener Blut", da als Leitmotiv durch die Szenen hindmhgeht, gibt der Geschichte eine mitreißende Rhythmsierung. Das Spiel mit Liebe und Eifersucht, mi Walzertmz und vertauschten Paaren wirbelt rm Dreiviertelakt um den Grafen Waltersdorf, der as Gesandter eines kleinen deutschen Ländchens zrn Kongreß nach Wien kommt, der zwar eine entzükende jung? Wienerin geheiratet hat, aber im übrige, an der schönen blauen Donau erst heimisch werdenmuß. Zubtzt ist er bekehrt und verwandelt und glü'lich, daß er nicht mehr heim- zureisen braucht, fonern feinen dauernden Wohnsitz in Wien aufschlaen.darf. Dies ist auch so ziemlich das einzige positse (Ergebnis der diplomatischen Bemühungen' des anzenden Kongresses. Willy Fritsch macht sehr nett die schrittweise Verwandlung aus norddeutsch? Reservi-rtheit ins wienerisch Lebenslustige, Leichteund Fesche: Maria Holst ist
endet, mehr naturhaft, impulsiv, der andere ungemein wendig mit sicherem Instinkt für das Wirksame und Situationsgegebene mit dem Reichtum geschliffener Melodien, der ausgewogenen Schönheit feiner Ensembles, spritzig, geistvoll, prickelnd, schlagfertig mit Klangsinn die Instrumente zur Charakterisierung heranziehend; am glücklichsten aber mit jener leichten Hand, die dem Heiteren zusteht: so erleben wir Donizetti im „Don Pasquale". Ein Wiedersehen mit der opera buffa, sicher ihr bedeutendster Trieb seit Rossini.
Hatte etwa der „Barbier von Sevilla" in 13 Tagen seine Form gefunden, so übertrifft ihn Donizetti dennoch, wenn er in rund acht Tagen nicht allein den Text, den Angelo An eili (gestorben 1820) für eine Oper Pavests „Ser Marc Antonio" geschrieben hatte, selber umarbeitet und mit Musik versieht. Eine erstaunliche Leichtigkeit des Schaffens und, wie die Aufführung lehrte, auch heute noch voll Lebensursprünglichkeit und Unmittelbarkeit.
Ja, die Welt, die sich dem Hörer eröffnete, hatte für ihn etwas Befreiendes; so echt hatte Max Schwarze den Buffogeist in seiner Beschwingtheit, Wendigkeit eingefangen. Die Einzelzüge plastisch im Einklang mit der Musik ausgeprägt, ein Spiel, von Humor getragen, dessen Lustigkeit gar bald auf den Hörer Übergriff, und dennoch trotz des Tobens der Temperamente mit feinem Takt jegliche Uebertreibung, die sicher die Zerstörung der Sphäre des Stückes bedeutet hätte, fernhaltend. Wenn man dann, wie etwa im 4. Bild, beobachten konnte, wie sich in dem Dienerchor (Carl Willy Hahn) das Dynamisch-Musikalische mit dem Dynamischen der Bewegung völlig in Einklang stellte, so beweist schon diese Szene, aus welchen Kräften heraus die Ausführung erstand. Noch stärker aber ist Donizettis Musik von den darstellerischen und gesanglichen Kräften abhängig. Wir wissen aus dem Verlaus der Geschichte seiner Werke, daß sie stets dann besondere Pflege erhielten, wenn sich ganz Große dafür einsetzten, weil sie mit ihrem Können
urals die Beweglichkeit und Leichtigkeit des Ge-1 Dr. Hermann Hering.
Im Beiprogramm syt mandie Wochenschau uni), auf der Bühne, ein Alstenpaar mit einem hübschen Balance-Akt. Hans Thyriot.
Die Wettbewerb der Leichtathleten am!. Mi.
Auf Wunsch des ^ortkreisführers geben wir nachstehend die einzeln Wettbewerbe der Leichtathleten am 2. Mai in ießen bekannt: Es kommen zum Austrag: Männr: 10D m, 200 mt 400 m,
Der auch in unserer hfleren Heimat bekannte Meteorologe Professor Dß Ä l b e r t P e p p l e r m Karlsruhe kann am hintst n Donnerstag, 30. April, ---- ' en. Professor Dr. Pepp-
... sagt Oberbuchhalter Werner Z ...
aus Hamburg.
„Ich bin Vater von drei Kindern und will für deren Berufsausbildung ein kleines
Kapital ansammeln. Bei meinem monatlichen Einkommen von 520 RM kann
,
.t die Verkäuferin
EUC W "
au8 Hannover.
„Trotz nur mäßigen Gehaltes kann ich immerhin im Monat 13 RM auf Eisernes
Sparkonto abführen. So spare ich 156 RM
tVir lassen von unrem Lohn wöchent lieh 3, 6 oder 9 RMon unserem Gehalt monatlich 13, 26 er 39 RM auf Eisernes Sparkonto übweisen. Es vermindern sich infolgedeen die Lohnabzüge für Steuern und Sollversicherungsbeiträge. Das Krankeeid berechnet sich trotzdem nach dem den Lohnbetrag. Die Eisernen Sparbeträgverden zum Höchstsatz verzinst. Sparguaben sind unpfändbar. Sie werden nn Beendigung des Krieges mit zwölfmatiger Kündigung, in Notfällen, bei dereburt eines Kindes und bei der Verheirang einer Sparerin auf Antrag ohne Küigungsfrist sofort, auch während des ieges, ausgezahlt.
Hast aich Du
im Jahr. Das fällt nicht schwer, weil ja Lohnsteuer und Soziallasten geringer sind. Mein Eisernes Sparkonto wird auch zum Höchstsatz verzinst. Ich kann so daran denken, mir nach dem Krieg eine gediegene Aussteuer zu kaufen.“
ich dem Eisernen Sparkonto 26 RM überweisen. Nach Ablauf eines Jahres habe ich bereits 312 RM erspart. Die Abzüge von Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen haben sich in derselben Zeit um 61,20 RM vermindert.“
.. sagt der Landarbeiter Franz K . .. aus Tiefenbach.
„Mein Einkommen ist nicht groß, aber ich kann doch wöchentlich 3 RM abstoßen. Das sind 156 RM im
Jahr. Dazu kommen noch Zinsen. Das genügt, um nachrdem Krieg ein Stück Land zu pachten und mein Einkommen dadurch zu vergrößern. Meine Frau und meine Kinderhelfen mir bei der Bewirtschaftung. Das Sparen wird um so leichter, weil Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge sich stark vermindern. Außerdem wird das Eiserne Sparguthaben so gut verzinst.“
Deine Eiserne Sparerklärung schon abgegeben?


