Einzelbild herunterladen

Backstolz

aZwdiAw. SiA'ÜJNW-eipfdM- | ZUM KR!EG^WWWAM31J»AM./1.FEBR.

einzunehmen, die reichlich un-bequem erlcheint. Jiur ^^erforgung aller Dolksaenoss demBaumläufer" oderKleiber" mit der roten |jqe Maßnahme handelt, sin

HanS-Guck-in-die-Lust.

nirde mit uns gesehen, wenn ! ^eldküchentagen Montag und Donnerstag fallen Wochenende den Kopf lediglich in ben Gaststätten die Vorspeisen weg.

umh die (Sammler deg Reichs- 1

Oberhessischer Aebirgsverein.

18.30 Uhr Großer Hörsaal der Universität.

30 1 i942Ttos" für SteWbt« if? bu stn-n^iell- ßafle des 3--iS°-r°in- in Orb unbbetnebtid). Unterführer mit Trofeifor frrtten, «Ü«**

Feststellung der Kartoffelvorräte bei den Verbrauchern.

Die Neueinrichtung der Ausgabe von Feldkuchen- qerichten in den deutschen Gaststätten hat bei der Bevölkerung großen Anklang gefunden. Wenn auch selbstverständlich das tatsächliche Feldküchengericht, das unsere Soldaten draußen vor dem Femde er­halten, wesentlich gehaltvoller sein muß, als das Feldküchengericht der heimatlichen Gaststätten, so

Wenn der ft ans zur Schule aing, stets sein Blick am Himmel hing. Nach den Dächern, Wolken, Schwalben schaut er aufwärts allenthalben. Dor die eigenen Füße dicht.

Cs wird ausdrücklich darauf hingewieien, daß die Tagung der Betriebsobmänner am Freitag dem __' cvx _ i . . . £21«. (ü AMr rt av

ferner vor, daß künftig gebrauchte Waren in Zei­tungsinseraten oder anderen Werbungsmitteln nur bann zum Verkauf angeboten werden dürfen, wenn in den Verkaufsankündigungen für jeden gebrauch­ten Gegenstand der geforderte Preis angegeben wird. Das gilt sowohl für den Verkauf von ge­brausten Waren von gewerbsmäßigen ftändlern als auch von Privatpersonen.

Ausgenommen von den Vorschriften der neuen Verordnung sind gebrauchte Gegenstände,,die einen Sammler- ober Kunstwert besitzen, sowie Alt- material, wie Lumpen, Papier usw. Soweit für einzelne Arten von gebrauchten Waren bereits vom Reichskommissar für die Preisbildung ober mit fei­ner Zustimmung Sonbervorschriften erlassen sind, bleiben diese von der neuen Verordnung un- ^^Die^ Gebrauchsverordnung ist im Reichsgesetzblatt vom 27. Januar erschienen und tritt am 1. Februar 1942 in Kraft.

An alle Vetriebsführer und Velrlebsobmänner im Kreis Wetterau.

verdunkelungszeil:

30. Januar von 19.01 bis 8.36 Uhr.

Köln, am 30.1.1942 stattfinden 38OD

Tagung der Betriebsobmänner wie im Rund-

wir am kommenden V. . ..

zum ftimmel reckten und die Sammler des Reichs, luftschutzbundes übersehen würden, die so schöne bunte Figuren aus demStruwwelpeter" ver° taufen-? Uns könnte nicht mehr geholfen werden, denn die Gelegenheit, zur 5. Reichsstraßensammlung zu opfern, wäre dann oorbeigegangen, ohne daß wir unser Scherflein zum großen Kriegs-Winter- hilfswerk beigesteuert hätten. Und das nicht wahr! ginge uns doch ganz und gar gegen den Strich denn da wollen wir doch alle mit dabei fein. Oder sollte einer etwa vergessen, was unsere Sodaten da draußen tagtäglich für uns tun? E.K.

uemou-uiiuuu|ci uvci iw. ------

Brust, dem gestutzten Schwanz und dem langen spitzen Schnabel ist dasKopfunter" durchaus na­türlich, läuft er doch meines Wissens als ein­ziger Vogel auch an den Bäumen abwärts.

Finken, Rotkehlchen und Hänflinge suchen den für sie gedeckten Tisch vor meinen Fenstern auf, und, als seltener Gast, auch der prächtig bunte Kernbeißer mit dem außerordentlich starken weißen Schnabel, der mühelos und mit fast taktmäßigem knack, knack, knack" die härtesten Kerne aufbeißt. Mit solch kräftiger Wehr braucht er freilich auch die starkschnäbeligen Spatzen nicht zu scheuen, und ein scharfer Blick aus seinen großen Augen genügt, um auch den frechsten dieser im Grunde doch drol­ligen und gutmütigen Burschen zu vertreiben. Und, daß die Sperlinge ein wenig zudringlich sind, wer könnte es ihnen in dieser Zeit im Ernst ver­übeln? L- B

Norwegens Eisschnelläufer gewannen in Klagenfurt» den Länderkampf gegen Deutschland ganz überlegen mit 99:47 Punkten. Am öSMjtag gewann überraschend der Berliner Egerland den Lauf über 5000 Meter in 9:05,3 Minuten vor dem Norweger Wolff. Heber 1000 Meter war der Nor­weger Engnestangen in 1:33,1 Minuten erfolgreich.

Ostfront, Gödatlantik, Nordasrika

Die Bildberichte der neuen Wochenschau.

Aus der Stadt Gießen.

Kleine Gäste.

Täglich erhalte ich lieben Besuch. Zahlreiche Vöglein sind es, die als kleine Gäste zu mir kom­men. Ihr Treffpunkt ist vor meinem Fenster, vor dem ich ihnen zu ihrer und meiner Freude den

Höchstpreise für gebrauchte Waren

Ab 1. Februar tritt neue Verordnung des preisbildungskornmiffars in Krast.

verleihen. Mit dem Treuegelöbnis an den Führer und dem Gedenken an unsere tapferen Soldaten wurde die Versammlung geschlossen.

Zu der ersten Wanderung im neuen Hahre hatten sich zahlreiche Teilnehmer 'eingefunden. Don Lang- Gons aus marschierte man über Niederkleen das Kleebachtal abwärts. In Hochelheim wurde Mittags­raft gehalten. Der Schlußmarsch ging über ftöms- heim nach Großen-Linden.

*

** An Kohlenoxydgasvergiftung ge­storben. Ein schwerer Fall von Kohlenoxyd­gasvergiftung ereignete sich am gestrigen Donners­tag in dem Hause Kaplansgasse 25. Dort wohnte die 64 Jahre alte ledige Anna Will, die entgegen oller Gewohnheit am gestrigen Vormittag ihre Wohnung nicht verlassen hatte. Als um die Mit­tagszeit sich noch keinerlei Leben in der Wohnung bemerkbar machte, wurde die Wohnungstür auf- gebrochen und Fräulein Will in ihrem Bett liegend durch Kohlenoxydgas vergiftet bewußtlos aufgefun- den. Die schwerkranke Frau wurde sofort vom Roten Kreuz nach der Klinik verbracht, wo sie im Laufe der verflossenen Nacht verstorben ist, ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben. Die poli­zeilichen Ermittlungen über die Ursache der Ver­giftung sind im Gange-.

256 Zentner Lebensmittel erschlichen.

Waren markenfrei abgegeben.

Lpd. In einem Lebensrnittel- und Feinkostgeschäft in Bad ft o m b u r g kamen von November 1939 bis September 1941 umfangreiche Bezugsschein- fälschungen vor. Fortgesetzt waren Lebensmittel ohne Marken an die Kundschaft abgegeben worden. Zum Ausgleich der Fehlmengen wurden vom Er­nährungsamt ausgestellte Bezugsscheine gefälscht und auf diese Weise Butter, Eier, Käse, Mehl, Margarine, ftonig, Kakao, Zucker, Fleischwaren usw. tm Gesamtgewicht von 2 5 6 Zentner zu Unrecht bezogen. Alleininhaber des Geschäfts mar der 79jährige M., der infolge seines hohen Alters vermindert zurechnungsfähig ist. Die Seele des Betriebs war die 44jähnge Verkäuferin E l f e Gieg, die zuerst auf den Gedanken kam, Fäl­schungen vorzunehmen. Sie dirigierte das Der- kaufspersonal und bewirkte, daß immer wieder an die Kundschaft bezugsscheinvflichtige Waren mar- kenlos abgegben wurden. Auch als sich zwei Fäl­schungen herausgestellt hatten, wurde das Treiben noch ' fortgesetzt.' Nachweislich wurden 140 solcher Fälschungen vorgenommen. Die 38jährige Verkäu­ferin Elisabeth Schaub unterstützte die Ma- chenschaften ihrer Kollegin.

Vor dem Sondergericht Frankfurt a. M. hatten sich jetzt die beiden Verkäuferinnen gemeinsam nut dem Geschäftsinhaber zu verantworten. Das Ge­richt mußte zunächst prüfen, ob der Geschäftsmann .Kenntnis von den Urkundenfälschungen hatte. Bei den unzuverlässigen und wechselvollen Angaben der ftauptbefchuldigten konnte dies nicht festgestellt wer­den. Er hatte Fälschungen sogar ausdrücklich ver­boten, es war ihm aber bekannt, daß Waren mar­kenfrei abgegeben wurden.

Das Gericht verurteilte M. wegen Verbrechens gegen die Kriegswirtschaftsverordnung, Vergehens gegen die Verbrauchsregelungsstrafverordnung und Begünstigung zu 15 Monaten Gefängnis und 1500 RM. Geldfttafe. Als Dolksschädling bat sich dieser Angeklagte nicht erwjesen. Die Degünstt- gung wurde darin erblickt, daß er bei Aufdeckung eines Falles alles tat, die Klärung zu verhindern. Die gegen ihn verhängte Geldstrafe entsprach dem geldlichen Vorteil, den er durch ben Verkauf der zu Unrecht bezogenen Waren erlangte, die übrigens nicht zu Ueberpreifen abgesetzt wurden.

wesentliche symbolische Bedeutung bei. Den Solda­ten der Front kann zu ihrem Feldküchengericht aber keineswegs eine Vorspeise verabfolgt werden. Das ist aus technischen Gründen unmöglich. Um nun die symbolische Anpassung noch mehr zu vertiefen, hat der Leiter der Wirtschaftsgruppe Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe auf Anweisung des Leiters der Reichsgruppe Fremdenverkehr bestimmt, daß auch beim heimatlichen Feldküchengericht das An­gebot und die Verabfolgung von Vorspeisen mit sofortiger Wirkung zu unterbleiben hat. An den

: 'TDnntnn linh Dlmnersb

Am vergangenen Sonntag hielt der Zweigverein Gießen des Oberhessischen Gebirgsvereins seine Hauptversammlung ab.-Dem Jahresbericht ist zu entnehmen, daß die geplanten 14 sämtlich durchgeführt werden konnten. Die Beteili­gung hieran sowie bei den Monatsversammlungen war rege. Besonders zu erwähnen sind die Früh­lings- sowie die Adventsfeier und die ftauptoer- fammhmg in Gemünden a. d. Wohra als Treffen sämtlicher Zweiavereine. Der Reichswandertag 1942 finbet in Frankfurt a M. statt; di- Gi-ßener Wan. derschar wird vollzählig dort antreten. Zu den üblichen 14 Wanderungen im Jahre sollen im Som­merhalbjahr 1942 planmäßig 6 weitere Wanderun­gen treten. Der Mitgliederstand vom Vorfahre tonnte gehalten werden. Mit den im Felde sichen­den Wanderkameraden wurde laufend die Verbin­dung aufrechterhalten. Dem Kassenbericht zufolae in hi» finnmipfio Lliiil» des Aweiavereins in Ord»

Die beiden Verkäuferinnen wurde nwegen Ver­brechens gegen die Dolksschädlingsverordnung und die Kriegswirtfchaftsverordnung sowie wegen fort­gesetzter schwerer Urkundenfälschung, die Gieg zu 6 Jahren Zuchthaus, 5 Jahren Ehrverlust, die Schaub zu 2 Jahren Zuchthaus und 3 Jahren Ehrverlust verurteilt. Bei den Verkäufe­rinnen läßt sich das Tatmotiv nicht genau fest­stellen. Persönliche Gründe waren mir in geringem Umfange nachzuweisen. Die Angeklagten wollten die Kundschaft gut versorgen, schädigten dabei aber die Allgemeinheit aufs schwerste. Die Strafen gegen sie mußten hoch ausfallen, nicht nur um die Schuld zu sühnen, sondern auch aus Gründen der Ab­schreckung.

Wenn die Wochenschau einmal außer den Bildern von der Ostfront, dem Kampf in Eis und Schnee vor Leningrad und den verbissenen Gefechten auf der Krim, noch über die Ereignisse auf dem afrikanischen Kriegsschauplatz hinaus auch die Themenkreise aufgreift, die die deuftche Seekriegführung ihr bietet, bann wird dem Beschauer die Totalität dieses Krieges, einmal allein vom Raum gemessen, ünmißverständlich vor Augen geführt. "

In dem Willen, die deutsche Wochenschau immer lebendig zu gestalten, (yat die Dramaturgie diesmal einen Bildbericht an den Schluß^ gesetzt, den em Amateur auf einem Handelsst5rer im Sub- a tl a n t i t ausgenommen hat. Was diese Streifen technisch vermissen lassen, das gewinnen sie durch sehr vielseitige, passend geschnittene Motive. .Be­ginnend mit Bilderck von der Vernichtung zweier

ficherzustellen.

Unsere Versorgungslage.

NSG. Die Zufuhren von Gemüse waren in den letzten Tagen nur gering. Wirsingkohl fand reichet Absatz. Möhren, Feldsalat und Endivien waren in beschränkten Mengen am Markt. Lazarette, Kran­kenanstalten und Kindepheime konnten mit ttaliern- schen Drangen versorgt werden. Die Eiererfassung ist in den letzten Wochen in erfreulichem Umfange angestiegen. In den Einzelhandelsgeschäften roemen laufend die Geflügelnummern auf die Wechnachts- Zuteilung aufgerufen. In der Kartoffelwirtschaft bewegten sich 'die Anforderungen des Handels in normalen Grenzen. Auch die Versorgungslage war normal. Die Versorgung mit Vieh wickelte sich bei großem Schweine- und Kälberaustrieb reibungslos ab. Bei Schweinen konnten Umleitungen vorge­nommen werden. Bei Getreide- und Futtermitteln hat sich gegenüber der Vorwoche nichts geändert. Auch die Dersorgungslage in Milch und Fett ist gegenüber der Vorwoche unverändert.

Feldküchengericht ohne Vorspeise.

G. A.-Spori.

Kein Fußball in Heßen-Naffau.

Im Svortgau Hessen-Nassau sind jetzt sämtliche Fußball-Meisterschaftsspiele aller Klassen, die zum kommenden Sonntag anberaumt waren, abgesagt, worden. Auch sämtliche Jugendspiele des HJ.-Ge- bietes Hessen-Nassau fallen aus. Ab 8. Februar ist mit neuen Terminlisten zu rechnen.

^F8. Teutonia" Watzenborn-Steinberg

Am vergangenen Sonntag fand im Dereinslokal des F.C.Teutonia" Watzenborn-Steinberg eine Zusammenkunft aller Jugendspieler und der Vor- , tandsmitglieder statt. Dereinssührer Harnisch mnkte dem nun einem höheren Befehl folgenden bisherigen Jugendleiter Fischer für seine bis. herige Arbeit und ernannte den alten Fußball- Pionier L. Buß für die Dauer der Abwesenheit des Sportkameraden Fischer zum Jugendleiter des Vereins. Anschließend gab Jugendleiter Fischer einen kurzen Bericht über die Jugendarbeit int ver­flossenen Jahr. Es konnte festgestellt werden, daß die Jugendabteilung unter Führung von Fischer einen merklichen Aufschwung genommen hat. Die 1. Jugendmcmnschaft trug im verflossenen Jahre 30 Spiele aus, von denen sie 19 gewann, 9 verlor und 2 unentschieden endeten bei einem äußerst günstigen Torverhältnis von 138:72. Die 2. Jugend trug 11 Spiele aus, von denen 6 gewonnen, 4 ver­loren gingen und 1 unentschieden endete. Auch sie hatte ein Torverhältnis von 34:24 zu ihren Gun­sten erzielt.

Kurze Sportnotizen.

Die deutschen Faustball-Meister« schäften werden in diesem Jahre nach folgendem Spielplan abgewickelt: Vorrunde am 9. August, Zwischenrunde am 23. August, End-Turnier am 5. und 6. September. Das Zwischenrundenturmer der Gruppe Süd wird mit größter Wahrscheinlich» kett in Ludwigshafen stattfinden.

sucht neben den Dompfaffen ein Körnlein zu er­haschen, so trippelt ihm der rundlichere der beiden würdigen Herren entgegen und sieht dabei so giftig und rauflustig aus, daß der arme Teufel von Fink schleunigst die Flucht ergreift. Die Schwarzamsel aber wirft nur einen mitleidigen Blick auf den futterneidischen Dompfaffen, setzt sich behaglich zu­recht und schnabuliert (im wahrsten Srnn des Wortes), mit Eifer und Genuß. Sie läßt sich nicht einmal durch die Gassenbuben, die Spatzen, stören, vor denen doch alle anderen Vögel Reißaus neh­men, da sie, genau wie die Stare, stets in ganzen Scharen erscheinen. Sogar das trotz seiner Winzig­keit äußerst kecke und unternehmungslustige. Ron- nenmeislein weicht ihnen aus, dieses unscheinbare Vöglein im bescheidenen grauen Gewand mit dem schwarzen Käpplein, das ein kleiner Ritter ohne Furcht und Tadel ist und sich mutig und unver­zagt durch das schwere Leben schlägt.

Leicht haben fies wahrlich nicht, um zu ihrer Nahrung zu kommen, die nützlichen und reizenden Singvögel. Wie gewaltig muh die Kohlmeise auf ben Soimenblumenkern ober das ftanfforn los- hacken, bis das süße Innere freiliegt, welcher Kraft- anftrengung bedarf es für das zierliche Blau- meischen mit dem stets etwas gesträubten zartblauen Schöpfchen, das Säckchen mit den Nußkernen (die ich vom Weihnachtsfest 1940 her für die Vogel auf- gespart habe!) bis zum Meisenstänglein hinaufzu­wuchten und die Kerne aus den engen .Maschen zu picken Eine andere Meise hängt da, mit dem Köpf­chen nach unten, um ein Korn aus dem kleinen Hängenapf zu holen, eine Stellung, die ^ohlzeit

Der Reichskommissar für die' Preisbildung hat sich veranlaßt gesehen, Höchstpreise für gebrauchte Waren vorzuschreiben. Es Dürfen künftig für ge­brauchte Waren aller Art nur noch die nach der Verordnung zulässigen Preise gefordert, versprochen und angenommen werden.

Der höchstzulässige Preis für eine gebrauchte ^are muß stets unter dem Preis einer gleicharti­gen ober vergleichbaren neuen Ware liegen, und zwar muß der Abzugs der von dem zulässigen Preis für eine neue Ware zu machen ist, der tat­sächlichen Wertminderung entsprechen. Auf keinen Fall darf der Verkaufspreis für gebrauchte Waren künftig 75 v. H. des zulässigen Preises für gleich­artige ober vergleichbare neue Waren überschreiten.

Die Vorschriften der neuen Verordnung gelten auch für den Verkauf gebrauchter Waren in Ver­steigerungen jeder Art, sowie, was besondere Be­achtung verdient, für den Verkauf von gebrausten Waren durch Privatpersonen. Die Verordnung sieht

NSG. Um einen Ueberblick darüber zu erhalten, inwieweit die Bevölkerung mit Speisekartoffeln ver­sorgt ist, werden am 1. Februar im Auftrag des Landesernährungsamtes bei den Verbrauchern Fest­stellungen über die vorhandenen Kartoffelvorräte getroffen werden. Da es sich hier um eine für die 22-S* .joffen mit Kartoffeln wich­tige Maßnahme handelt, sind für diese Erhebungen die Hoheitsträger der Partei eingesetzt worden, die zu diesem Zwecke im Laufe des Sonntags in ben einzelnen "Haushaltungen vorfprechen werden.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß nicht beabsichtigt ist, bei den Verbrauchern lagernde Kartoffeln herauszunehmen, vielmehr hat die Er. Hebung allein den Zweck, feftzustellen, wieviel Volts- genossen jetzt ober später noch mit Kartoffeln ver­sorgt werden müssen, damit rechtzeittg Maßnahmen getroffen werden können, um diese Versorgung

bewaffneter englischer Handelsschiffe, von denen bas eine amerikanische Kraftfahrzeuge nach Ostasien bringen sollte, schwenkt die Kamera auf die Ge­sichter der Gefangenen über, die aus allen Erd­teilen stammen. Die kleine Bilderzählung, vom Nachtangriff auf See bis zum Einholen Der Ge­fangenen, erfaßt alle Momente,'die bei der Krieg­führung in tropischen Meeren vorkommen können.

Den Kampfgeist unserer Truppen im Osten schil­dern die in dramatische Einzelszenen aufgeteilten Bildfolgen von den Kämpfen auf der Krim. Den er­folgreichen deutschen Strategen in Nordafrika, Ge­neral Rommel, zeigt die Wochenschau im Kreise seiner Truppen beim Gegenstoß gegen die weichen­den Briten. Brennende Britenpanzer zeigen das Ende des für die Deutschen sieghaften.Treffens an.

H. H. G.

Aus Der engeren Heimat.

Landkreis Gießen.

A Harbach, 30. Jan. Unser geschätzter Mit-, bürger Johannes Wenzel, Schmied i. 9t., kann am 1. Februar in körperlicher und geistiger Rüstigkeit seinen 81. Geburtstag begehen. Der Jubilar hilft noch bei allen Arbeiten im Hofe und auf dem Felde wacker mit und bringt dem großen Geschehen unserer Zeit starkes Interesse entgegen. Zu seinem Geburtstage und für einen weiteren schönen Lebensabend bringen auch wir dem alten Herrn unsere herzlichsten Glückwünsche dar.

Ern Volksschädling h^ngerichtet.

SPD. Darmstadt, 29. Jan. Die Justizpresse, stelle Darmstadt teilt mit: Am 29. Januar 1942 ist der am 6. Februar 1900 in Mittweida geborene Fritz Fr eygang hingerichtet worden, ben das Sondergericht in Darmstadt als Voltsschädling zum Tode verurteilt hat. Frengang, ein oft und schwer vorbestrafter Gewohnheitsverbrecher, hat unter Ausnutzung der Verdunkelung viele Ein­bruchsdiebstähle begangen.

Oer 3ug fuhr über sie hinweg.

LPD. Frankfurt a. M.-ftöchst, 29. Jan. Ein schwerer Unfall ereignete sich in früher Morgen­stunde auf dem Bahnkörper, wo zwei junge Ar­beiter an einer Weiche beschäftigt waren. In der Dunkelheit hatten sie das fterannahen eines Per­sonenzuges nicht bemerkt; sie warfen sich platt auf den Boden und der Zug f u h r ü b e r s i e hm- w e g. Einer von ihnen, ein 28iähriger Mann aus Hattersheim, kam jedoch den Gleisen zu nahe; ihm wurde eine Hand abgefahren und der Kopf so schwer verletzt, daß der Tod sofort eintrat. Sem Arbeitskamerad, ein 17jähriger Mann, erlitt eine schwere Hinterkopfverletzung und einen Knöchel- bruch. i

ßin Kind aus dem Fenster gestürzt.

Die Mutier wegen Fahrtäfsigkeii verhaftet.

Lpd. Mainz, 29. Januar. Ein 3'/2 Jahre altes Kind stürzte aus' der im dritten Stock gelegenen Wohnung auf die Straße und starb kurze Zett darauf im Krankenhaus. Da die Mutter des Kin­des im dringenden Verdacht steht, den Tod fahr­lässigerweise verursacht zu haben, erließ das Amts- qericht Haftbefehl wegen fahrlässiger Tötung. Die Frau hatte an dem Abend, wie schon öfters, ihre beiden 3Vz Jahre und 6 Monate alten Kinder zu Bett gebracht und mit fremden Männern Lokale ausgesucht. Da chr Mann sich auswärts auf Mon­tage befindet, konnte sie ungehindert ihren oerant- mortungslofen Lebenswandel führen. An dem Tag des Unglücks beobachteten Straßenpaffanten das Kind, das offenbar wieder aufgestanden war, wie es aus dem Fenster stieg und wimmernd in der Dachrinne liegenblieb. Alle Versuche, das Kind aus . seiner Lage zu befreien Ober aufzufangen, blieben . leieber erfolglos.

Futterplatz bereite _ , ..

"Da sind z. B. die beiden behäbigen Dompfaffen mit den prächtigen rostroten besten d.n wefer- , grauen Fräcken mit den schwarzen Schöpfen und d , tiefschwarz glänzenden Sammetkappen. Sie schmau- Ware muß stets fen auf einem anderen Fensterbrett, als ihre Weib- hph nher nerale chen (die wesentlich schlichter gekleidet sind, als die Männchen, es ist hier twe der qan'en - wett gerade umgekehrt rote bei den Menschen), vor denen fürchten sie sich nämlich macyttg, Denn diese lantippen haben wenn das Paradoxon er­laubt ist ordentlich Haare auf den Zahnen und dulden keinen anderen Vogel neben sich, sondern vertreiben ihn mit bösartigem Fauchen. Naht aber ber mager und verrucht aussehende Buntfink und

ten Mitglieder entsprechend übernimmt Wander-

Taauna der Betriebsovmanner wie im muriu- kamerad Hugo ßueas auch weiterhin bie Ber- jchr-ib-n <mfl,9cb,;iJBortrag Pros-^ Horsten

ja, da sah der Bursche nicht, also, daß ein jeder ruft: ,Seht den Hans-Guck-in-die-Luft! jzeidkucyengericyi oer ^eiuiumujtii wumiunni,

Ja, so war das mit dem Hans-Guck-in-die-Luft! (ommt ^ch dem heimatlichen Feldküchengericht eine Den armen Hund warf er über den Haufen, auf - ......." " v --1 *" «*<»**-

der Straße rannte er alles zusammen, lediglich, weil er seine kleine Nase immerzu nur gen Himmel reckte. Das konnte nicht gut ausgehen! Und das Unheil nahm gar schnell feinen Lauf: Als ftans wieder einmal nur in die Luft anstatt auf den Weg schaute, hatte er plötzlich und unversehens das Fluß- ufer überschritten und versank in den Wellen.

Und die Fischlein in der Reih' sind erstaunt sehr alle drei . ." Zum Glück hatte man den Hans noch retten können. Was aber würde mit uns geschehen, wenn