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Nr. 25 Zweiter Blatt

§reitag,50.ZamlaNY42

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger sürGberheßen)

Deutschlands soziales Beispiel

die Aufgaben für die private Kraft zu groß waren, übernahm der Staat das erste Risiko. Ueberall aber ist festzustellen, daß der Staat sich wieder aus der direkten Wirtschaftsbetätigung herauszog, sobald die Entwicklung übersehbar war, so in der Zellwolle­produktion, in der Seeschiffahrt usw.

Ein gewaltiges Betätigungsfeld war fo der un­ternehmerischen Privatinitiative gegeben. Wie die Unternehmungen kapitalmäßig durch Rück­lagen- und Rückstellungbildung erstarkten, beweist nicht nur die Tatsache der überwiegenden Eigen­finanzierung in der ersten Ausweitungsepoche, son-

Die Befristung der Oienstverpst'chtung.

Der Reichsarbeitsminister bat die Ablösung von Dienstverpflichteten neu geregelt. Bei der Knapp­heit an Arbeitskräften muß auch der bei der Ab­lösung entstehende Ausfall an Arbeitsleistung auf wirklich zwingende Fälle beschränkt werden. Da die Bereitstellung von Ersatzkräften erheblichen Schwie­rigkeiten begegnet und die Verpflichtung für die Ersatz kraft unter Umständen eine größere Hörte bedeutet, als die Fortdauer der Dienstverpflichtung für die abzulösende Kraft, so sind die geringen Möglichkeiten zur Bereitstellung von Ersatzkrästen künftig denjenigen Dienstverpflichteten vorzubehal­ten, deren Ablösung unabhängig von der Dauer ihrer Dienstleistung aus zwingenden per­sönlichen und sozialen Gründen crfon der!ich ist. Die längere Dauer der Dienstleistung, die mit der Einschränkung der Ablösungen für einen Teil der Dienstverpflichteten verbunden sei, wird durch die Einführung des Trenqel'des leichter tragbar. Sie ist aber nur zumutbar, wenn Dienst­verpflichtungen nur in dem'unbedingt not- mnibidcn Umsang vorgenommen und mif» rechterbaltm werden. Der Minister fordert eine saufende U e b e r w a ch u n q bxe 9 Einsatzes der Dienstverpflichteten Nickt mehr dringend benötigte Dienstverpflichtete sind sofortt entpflickten. Es sind auch alle innerbezirklicken Möglichkeiten auszu­schöpfen. um Dienstverpflichtete aus anderen Be­zirken ihrem Heimatbezirk wieder zur 'Verfügung zu stellen.

Rahrungsmitteloersorgung erreicht wurde, wenn Rohstoffe wie Gummi, Del, Zellwolle und die lange Reihe der verschiedensten Kunststoffe synthetisch erzeugt wurden, so wuchs damit die Sicherheit des deutschen Arbeiters, da keine Spekulation des Aus­landes rnehr in der Lage war, ihn durch Rohstoff­verweigerung zur Arbeitslosigkeit zu verdammen oder ihn gar auszuhungern. So ist der deutsche Ar­beiter heute der wirtschaftlich sicherste und damit unabhängigste, d. h. freie st e Arbeiter der Welt.

Und der Unternehmer? Run, das Einkom­men aus gewerblichen Unternehmungen stieg von 6 Mrd. RM. 1932 aus 12 Mpd. RM. 1937. Es hat sich also genau verdoppelt. Ertraaslose Unter­nehmen warfen wieder Gewinn ab, stillgelegte wur­den wieder in Betrieb genommen und neue Be­triebsstätten schossen überall wie Pilze aus der Erde. Freilich der willkürlichen Betätigung wurden Schranken gesetzt. Auch der Unternehmer mußte sich an die vom Staat gegebenen Richtlinien halten. Die Aktiengesellschaften erhielten ein neues Recht, das den anonymen Einfluß eindämmte und die Verantwortlichkeit der Geschäftsführung als der eigentlichen Betriebsleitung in den Vordergrund stellte. Die staatliche Zinsverbilligungspolitik erleich­terte dem echten Unternehmer seine Tätigkeit. Wo

des Absatzes von Büchern, die gesteigerte Reisetätig­keit, die Zunahme der sportlichen Betätigung usw. sind weitere Beweise dafür, daß die Leistungen der deutschen Volkswirtschaft tatsächlich dem Volke selbst in erster Linie zugute kamen.

Dor allem aber brachte die echte Volkswirtschaft des Nationalsozialismus dem schaffenden Volk einen ganz unschätzbaren Vorteil, den kein anderer Arbei­ter der Welt genießt, in der noch das plutokratische Kapital regiert: die wirtschaftliche Sicher­heit! Sie liegt nicht nur in der Vollbeschäftigung

Grünanlagen und machten aus schmutzigen Werk­hallen sonnige und menschenwürdige Arbeitsplätze.

In einem wohlgeordneten sozialistischen Gefüge trat das deutsche Volk in den ihm aufgezwungenen Krieg. Der Gedanke der Volks- uyd Leistungsge- meinfchaft, die Einigkeit aller deutschen Schaffenden in ihrem Wissen um das Ziel ist es aber auch, das den Sieg verbürgt. Die Tatsache, daß unser Sozialismus keine Phrase, sondern, wie die vor­ausgegangenen neun Jahre bewiesen haben', eine ungeheure Realität ist, beschwingt den letz­ten deutschen Schaffenden in seiner Arbeitskraft. Das innere,Gewicht fällt auf die Waagschale des Sieges. H. Sch.

Das deutsche Wirtschaftswunder.

Was wurde feit 1933 wirtschaftlich geleistet? Nationalsozialistischen Wirtschastsgrund sähen gehört die Zukunst. Deutschlands Sieg bedeutet Sieg der wirtschaftlichen Vernunft

Menschen." . r

Dieses Eingeständnis bestätigt, roa^ wir selber seit langem wissen. Der siegreiche Ausgang des Krieges, für den uns kein Einsatz zu hoch und keme vorübergehende Entbehrung zu schwer ist, sickert: unserem Volke und dem ganzen Kontinent den im= absckätzbaren Segen einer wirtschaftl'chen Vernunft, die mit dem 30. Januar 1933 zum Durckbruch kam und deren erste Früchte in Deutschland für alle Einsichtigen gerade ein Beweis für das Recht unserer guten Sache sind. P B-

dern auch die letzt im Kriege vorgenommene große und noch keineswegs endgültige Zahl der Kapital­aufstockungen. Die Vermögens- und Kapi- talbildung ging in einem raschen Tempo vor sich. Auch daran war die breite Masse des Volkes entscheidend beteiligt, wie die Entwicklung der Spareinlagen bei den Sparkassen erkennen läßt. Rund 10 Mrd. RM. Spareinlagen waren 1932 vorhanden. Staatssekretär Reinhardt nannte Ende vorigen Jahres 35 Mrd. RM. als Einlagenbestand.

So stand die deutsche Volkswirtschaft auf allen Gebieten im Zeichen eines stetigen Auf­stiegs im diametralen Gegensatz zu der Entwick­lung in den Ländern der Plutokratien, als der Krieg ausbrach. Deutschland war ein einziger großer Bauplatz, auf dem das ganze deutsche Volk im fröhlichen Fleiß am Schaffen war. Das deutsche Haus sollte immer größer und geräumiger, immer behaglicher und schöner ausgestattet werden. Mit Neid sahen unsere Gegner auf diese neue Art von Wirtschaft, die zunehmend ouch in anderen Län­dern, vor allem in Südosteuropa, dank der deut­schen freundschaftlichen Zusammenarbeit, Anhänger fand. Aber auch der Führer sah diesen Neid und erkannte die darin liegende Gefahr. Das deutsche Haus mußte daher auch gegen räuberische Angriffe gesichert werden. Die stärkste Wehrmacht der Welt, in wenigen Jahren in beispielloser Arbeit geschaf­fen, übernahm seinen Schutz. Trotzdem wagten unsere Feinde den Angriff. Sie haben es bereits

NSK. Dieser Krieg entscheidet auch über die wirt­schaftlichen Grundsätze, nach denen später einmal die Arbeitskraft der Völker und die Produktionsleistung der Schaffenden behandelt und eingesetzt werden wird. Kapitalismus und Bolschewismus, die beiden Spielarten jüdischer Wirtschaftsführung, haben hin­länglich bewiesen, auf welche niedrige Stufe sie die arbeitenden Volksmassen hinabzudrücken gedenken. Nationalsozialistisches Wirtschaftsdenken und gemein­nützige Wirtschaftsführung aber haben in weniger als sechs Jahren von 1933 bis 1939 wahre Wunder an wirtschaftlicher und sozialer Entfaltung geleistet. Die Wiederkehr des Tages der Machtüber­nahme ist uns ein willkommener Anlaß zur Rück­schau über unsere innere wirtschaftliche Entwicklung und zur Besinnung auf die Grundsätze unseres Wirtschaftsdenkens.

Wir brauchen uns nur unsere wirtschaftliche Ent­wicklung seit 1933 vor Augen zu halten, um zu wissen, wofür wir kämpfen. Wie war es 1933, und wie ist es seitdem geworden?

Heber 7 Millionen Arbeitslose gab es am 30. Ja­nuar 1933. Hunderte von ländlichen Zwangsver- steigerungen Woche für Woche. Keine Woche ohne neue Fabrikschließungen. Kurzarbeit dort, wo noch gearbeitet wurde. Geld nur gegen Wucherzinsen. Konkurse und Zwangsvergleiche am laufenden Band. Facharbeiter ohne Arbeit, Jugend ohne Zu­kunft, Familien ohne Ernährer, Hunger, Elend und zunehmende sittliche Verwilderung überall. Das war das Deutschland vor 1933, das Deutschland von Versailles. So sahen die.Folgen der Er- füllungspolitik aus.

Für 2,13 Milliarden RM. führte Deutschland 1932 Nahrungsmittel ein, für-1,27 Milliarden RM. ^Rohstoffe, 704,3 Millionen RM. Halb waren und 557,8 Millionen RM. Fertigwaren. Gleichzeitig forderte das Ausland feine kurzfristigen Wirtschafts- frebite zurück und verlangte die Zahlung hoher Tribute. Zunehmend aber weigerte e's sich, deutsche Waren abzunehmen. Don 2,87 Milliarden RM. im Jahre 1931 ging der Ausfuhrüberschuß auf 1,07 Milliarden RM. 1932 und 667,8 Millionen RM. 1933 zurück. Fast acht Millionen Arbeitslose, mit Familien also mehr als 20 Millionen Deutsche, wur­den im Zeichen der plutokratischen Weltwirtschaft brutal zum Hungertode verurteilt. ClemeNceau sollte recht behalten mit seinem zynischen Wort von den 20 Millionen Deutschen, die zuviel auf der Welt seien. Deutschland schien zum wirtschaftlichen und damit auch zum völkischen Tode verurteilt ,zu sein.

Wir haben inzwischen kennengelernt, was wirkliche' Volkswirtschaft bedeutet. Der plutokratischen Methode der Ausbeutung durch.die Weltwirtschaft und der alles Lebendige versklaven­den Staatswirtschaft des bolschewistischen Juden­klüngels stellen wir dieVolkswirtschaft Adolf Hit­lers" gegenüber. Sie ist etwas einmalig Neues. Zwar haben Tausende schon vordemVolksw'rt- schaft" studiert, aber in der Praxis gab es vor Adolf Hitler noch keine Volkswirtschaft nämlich eine vom erwählten Führer des Volkes gelenkte Wirtschaft für das. Volk und durch das Volk. In ihr gibt es keineehernen Gesetze", hinter denen sich die ausbeuterische Spekulation verstecken kann. Hier gibt es immer nur die Frage: ,,Nützt dieser wirtschaftliche Vorgang dem Volk oder nicht?" Und danach allein wird entschieden, was zu geschehen hat.

Die Erfolge dieses Systems hat jeher Deutsche nachprüfen können, denn jeder hat sie am eigenen Leide erfahren. Die Arbeitslosigkeit, die weise Volks- wirtschaftler der früheren Zeit als unvermeidlich erklärten, wurde im Laufe einiger Jahre beseitigt, einfach durch die Erkenntnis, daß Arbeit Kapi­tal schafft und nicht umgekehrt Kapital Arbeit. Der Mut der Wirtschaftsführung, durch Vor­griff auf künftige Arbeitserträge im Weae der kurz- ftistigen Finanzierung Arbeit zu beschaffen, wurde von Erfolg belohnt. Mehr Arbeit, mehr Verdienst, mehr Steuern, mehrVermögen" (ober Kapital), das war die logische Reihenfolge der Entwicklung.

Ende 1938 waren 21 Millionen Arbeitskräfte be­schäftigt gegenüber nur 12 Millionen im Jahr 1932. Das Volumen der industriellen Pro­duktion lag im Herbst 1938 um 33 v. H. über dem Stand von 1928 und um 146 v. H. über dem von 1932. Die deutsche Rohstahlörzeugung erreichte 23 Millionen Tonnen und überflügelte zeitweise so­gar die der USA. Der Produktionswert des deut­schen Maschinenbaues ftiea von 1,4 auf 5,5 Millar- den RM. (1938), die Zahl der Personenkraftwagen von 43 400 auf 264 600 (1937), der Lastwagen von 8200 auf 62 500 (1937), der Krafträder von 53 500 auf 167 700 (1937). Statt 42 Stapelläufen von Schiffen 1933 zählte man 1938 481). Die elektrische Energieerzeugung bezifferte sich 1933 auf 25,6 Mil­liarden Kilowattstunden, 1937 auf 48,9 Milliarden Kilowattstunden. Das deutsche Volkseinkom­men erreichte 1938 eine Höhe von rund 76 Ddil- liarhen RM. gegenüber 45 Milliarden RM 1932 und ist weiter gestiegen, so daß man es heute im vergrößerten Raum Großbeutschlands juf fast 100 Milliarden RM. schätzen Fann.

Der Arbeiter fuhr habet nicht schlecht. Zwar er­folgten keine nominellen Lohnerhöhungen, aber die Stabilerhaltung des Lohn- und Preisniveaus verbürgte ihm die Kaufkraft seines Lohnes. Die durchschnittliche wöchentliche Ar­beitsleistung in her Industrie ftiea von 41,47 Ar­beitsstunden 1932 auf 48,30 im November 1938. Entsprechend wuchs der Verdienst des Arbeiters. Die Vollbeschäftigung, die olle arbeitsfähigen Mit­glieder einer Familie verdienen ließ, erhöhte das Familieneinkommen ganz erheblich, so daß von die­ser Seite her die wirtschaftliche Lage des Schaffen­den eine Besserung erfuhr, wie sie in keinem an­deren Staat der Erde, in dem noch Arbeitslosigkeit herrscht, trotz nominell höherer Löhne zu erreichen ist. Die Summe her Arbeitslöhne und Gehälter stieg von 25,7 Milliarden RM. 1932 auf 38 8 Milliarden RM. 1937 und liegt heute noch wesentlich höher. .

Daß auch die Lugen unserer Gegner über un­genügende Versorgung mit Waren nicht zu treffen, ,zeigt die Erhöhung der Einzelhandels­umsätze von 21,8 Milliarden RM. 1932 auf 30 5 Milliarden RM. 1937. Berücksichtigt man den An­teil des starren (h. h. lebensnotwendigen) Bedarfs, der ja auch in her schlechtesten Zeit nicht unter ein gewisses Maß gedrosselt werden konnte, so entspricht das ungefähr her Einkommenssteigerung. Die er­staunliche Steigerung her Theater- und Kinobesuche,

sehends von Jahr zu Jahr, wobei das reine Arbeits­einkommen einen überwiegenden Anteil hatte.

Der Gesamtlebens st anharh des deutschen Schaffenden erfuhr auch eine weitere Erhöhung durch ihm zufließende zusätzliche Leistungen, die nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit seinem Arbeitseinkommen stehen. Da sind vor allem die Zuwendungen der N S.- G e m e -i n s ch a f t,.K r a f t durch Freude", der N S.- D 0 l k s w 0 h l k a h r t und des Winferhilfswerkes zu berücksichti­gen, namentlich auch die in ganz beträchtliche Sum­men gehenden freiwilligen Sozialleist un- g en'der Betriebe. Hinzu kommen noch die mannigfachen Hilfen des Staates an kin-d er­reiche Familien, die Auszahlung von Ehe­standsdarlehen bei Gründungen neuer Fa­milien. So haben z. B. die Auszahlungen hn Rah­men des staatlichen FamilienlastenAusgleich? . im Jahre 1940 die Summe von einer Milliarde RM. erreicht. Das bemerkenswerteste aber ist die Siche­rung, die dieser Lebensstandard des deutschen Ar­beiters dadurch erfahren hat, daß er kaum jemals ausfetzen oder gar feine Arbeit durch eine längere Periode des Feierns unterbrechen muß. Das Recht auf Arbeit, das in Deutschland verwirklicht worden ist, ist auch die Grundlage einer gesunden Lebensexistenz jedes einzelnen.

Eine umfassende Sozialgesetzgebung seit 1933. die jeden klafsenkömvferischen Gedanken aus­schließt. lieferte die Bausteine zu den ersten sozial­politischen Erfolgen. Im Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit wurde der Gedanke der B e - triebsgemeinfchaft, nach dem Betriebsführer und Gefolgschaft gemeinsam zusammenarbeiten, be­gründet. Jeder Betrieb erhält eine autonom auf dem Grundsatz der so.zialen Selbstverantwortung fußende Betriebsordnung; Reichstreuhänder erlassen rechtsverbindliche Tarifordnungen, die übertarillich die Löhne und Arbeitsbedingungen feftregen. Der BegriffEhre her Arbeit" als ein Grund­pfeiler her neuen. d "ritschen Sozialordnung wird unter den Schutz der Soüalehrengericht'e gestellt, ein wesentlich erweiterter Kündigungsschutz wird ge­schaffen. Daneben seien aus einer Fülle von Ge­setzen namentlich das Ingendschutzgesetz und dös Gesetz zum Schutz der Heimarbeiter genannt.

Der wirkliche Sozialismus kann aber nicht durch Gesetze geschaffen merhm, sondern er muß seine Wirklichkeit in den Betriebes und an den Arbeits­stätten Tag für Tag neu beweisen Diese große revolutionäre Aufgabe ist jener Organisation aller schaffenden Deutschen gestellt, die, nachdem 1933 die klassenkämpferischen Verbände verschwan­den. mit ihren heute 35 Millionen Mitgliedern 'die Bildung einer wirklichen Volks- und Leistungsge­meinschaft zum Ziel hat. Die Breiten- und Tiefen­wirkung, die die Deutsche Arbeitsfront als angeschlofsener Verband der NSDAP, mit ihren Mitarbeitern in allen Orten und Betrieben hat, gab die Gewähr dafür, daß jede aufgestellte Forderung

Maßnahme bis in die letzte Zelle hinein durch­geführt werden konnte. Namentlich im Le: stungs- kamvf der deutschen Betriebe, bei denen ^"sapd"rs hervorragende Betriebe als nasionglfozia- f-T,urrt- mbtCt-n-Mriehe ausgezeichnet werden, kannte die betriebliche Sozialpolitik in ausgezeichneter Weile ttiiüert werden. HundertMl^nde deutscher B"tri"be beteiligten sich an diesem Leistungskampf und führ­ten sozialsor'tschrittliche Maßnahmen durch die in ihrer Summe beispiellos in her ganzen Welt sind. Die N S. - G e m e i n s cha f t Kraft durch Freude ober gab den lebendigen Beweis dafür, welche ungeheuren Kräfte mobilisiert werden kön­nen, wenn die Gelder des Arbeiters nicht im amen- seitigen Jnteressenstreit vergeudet werden, sondern für ein größeres Ziel, Arbeit- und Freizeitgestal­tung, Anwendung finden. Sie ließen Millionen auf Reisen neben, non den norwegischen Fjorden bis an die Küste Afrikas, sie ließen Dampfer entstehen, ^eeb^her und Erholungsheime. Sie öffneten hem Arbeiter die Pforten h"r Theater und Kunstinstitute und brachten auch Schönheit an h"n Arbeitsvlatz, verwandelten die düsteren Fabrikhöfe in schöne

schwer büßen müssen und werden es noch mehr büßen müssen. Wie sie aber angesichts dieses Tat- destandes noch immer die Hoffnung hegen können, daß aus wirifchait^cher Unzufriedenheit das deutsche Volk versagen konnte, ist unerfindlich. Gerade biek seine echteVolkswirtschaft" ist es ja nicht zuletzt, die das deutsche 93oM' in diesem Kriege verteidigt, weil es ihre rettende Kraft gegenüber plutokrati. scher Weltwirtschaft urD bolschewistischer Raubwirt- schäft am eigenen Leiste erfahren hat. Unh hie sollte es nun roegroerfe.xi, weil her Krieg erhöhte Anspannungen fordert? Und gerade in einem. Augenblick, da sich ihr neuV und ungeahnte Aspette in einem größeren Europa eröffnen? Das wäre gerade so gut, nls wollte .Vian dem siegreich vor erbrochenem Feftungstor stehenden Soldaten zu- muten, seine Waffe wegzuweif en. ,

In Wirklichkeit wissen unf.&re Gegner ja auch nur zu gut, was die deutschen Methoden der ge­lenkten Volkswirtschaft wert sind, und was ihrs Anwendung im europäischen R^um für sie be­deuten wird. Dafür ein markantes Zeugnis. Der Verfasser des 1937 in den USA erschienenen Buches ,.Is America afraid? .(Hat Amerika Angst?), Livingstone H a r t l e y , fieM die in­zwischen ein getretene Ausschaltung (Englands aus Europa voraus und fragt nun, ob dann ein von Deutschland geführtes Europa Bestand h?ben könne oder ob nicht die deutscheGewaltherrschaft am Widerstand herunterjochten Völker" scheitern müsse. Und was sagt er ha?Diese wurden sich, zwei harten Tatsachen gegenüberstehen: 1. her völ­ligen Unmöglichkeit erfolgreichen Aufstandes: 2. der wachsenden Zufriedenheit des Durchschnittseuro- päers mit den durch die deutsche Herrschaft herbei- geführten wirtschaftlichen Wohltaten. Der durch» schnittliche Lebensstandard Europas mürbe unvorstellbare Höben erklimmen durch die Ausschaltung innerer Zollschranken und die Schaf­fung eines Marktes für eine halbe Milliarde

Zentrale Lenkung des Arbeitseinsatzes.

Die immer stärkere Bindung erheblicher Kräfte unserer besten Facharbeiters cha ft an der Front muß naturgemäß zu Engpässen im inner­deutschen Arbeitseinsatz führen. Dennoch gilt es, die Produktion der R ü st u n g s i n d u st r i e weiter zu steigern. Eine zentrale Lenkung des gesamten Arbeitseinsatzes ist unter diesen Umständen mehr denn je notwendig. Der Reichsmarschall hat des­halb eine einheitliche Zusammenfassung sämtlicher mit dem Arbeitseinsatz zusammenhängender Fragen unter der Leitung des Ministerialdirektors Dr. Mansfeld angcorhnet, der damit zugleich die Vertretung des schwer erkrankten Staatssekretärs Dr. S y r u p übernimmt. Dr. Mansfeld ist mit un­beschränkten Vollmachten für die Arbeitseinsatz­lenkung ausgestattet. Für die Erfüllung seiner Auf- gaben steht ihm die. Arbeitseinsatzverwal­tung zur Verfügung, eine besondere Organisation wird nicht aufgezogen. Eine her Hauptaufgaben ist die Beschaffung neuer Arbeitskräfte. Neben den Kriegsgefangenen wird man noch einige hunderttausend ausländische 2(r* beiter gewinnen können. Aber auch im In­land werden verschiedene Maßnahmen notwendig fein. In vielen Betrieben werden heute, noch Ar beitskräfte unzeitgemäß beschäftigt. Auch im Baugewerbe wird noch eine gewisse Drosse­lung möglich sein. Schließlich bieten auch die Ver­brauchsgüterproduktion und die Ver­waltung noch Reserven für den Arbeitseinsatz in der Rüstungsindustrie. Es wird alles getan wer­den, um die Engpässe im Arbeitseinsatz schnell zu überwinden.

Sie hassen dassoziale Deutschland." Mit diesem lapidaren Satz hat der Führer eine Fest­stellung getroffen, die geeignet ist, Oie eigentlichen Beweggründe, die zu der augenblicklichen großen weltgeschichtlichen Auseinandersetzung geführt haben, klarzulegen. Der Nationalsozialismus, der feit dem 30. Januar 1933 das Gesetz des Handelns in Deutsch­land bestimmte und eine revolutionäre Neuordnung größten Ausmaßes anbahnte, ging an die Lösung der sozialen Fragen allerdings mit ganz ande­ren Mitteln heran als dies von irgend jemand sonst vorher oder nachher versucht worden märe.

Wenn wir heute in aller Offenheit die. Verbrü­derung der Plutokraten und Bolschewisten erleben, so ist das keineswegs etwas Neues, da dem National­sozialismus die Wesensverwandtheit, ja, sogar die gegenseitige Daseinsbedingtheit dieser beiden Welten ohnehin schon längst bekannt ist.

Der Ernst und die Sachlichkeit, mit ber seit 1933 der Nationalsozialismus an die Erfüllung seiner sozialen Forderungen heranging, mußte den Haß der Plutokraten und ihrer Anhänger heraufbeschwö- ren. Man fürchtete aber, und das allerdings mit einem gewissen Recht, daß, wenn erst einmal die Völker d i e Wahrheit über die sozialen Erfolge in Deutschland erfahren würden, diese auch i m eigenenLand das gleiche verlangen würden, zumal doch in den reichen Ländern solche Maßnahmen sich eigentlich viel leichter durchführen lassen müßten. >

Die sozialen Erfolge der ersten kurzen sieben Jahre vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges waren tatsächlich so gigantisch, daß die Angst der Pluto­kraten vonlag zu Tag größer wurde. Sie ver­suchten, ihre unruhig werdenden Volksmassen nach alter Weise durch Lügen einzunebeln und die Wahr­heit in ihr Gegenteil zu verdrehen. Sie stellten aus­gerechnet das neue Deutschland nicht nur als einen unsozialen Staat, sondern geradezu als mittelalter­lich versklavt hin. Und jetzt in der Kriegshetze über­schlagen sie sich noch mit ihrer Lügenhaftigkeit, in­dem sie, die niemals etwas in fokalen Dingen ge­tan haben, mit dreister Stirn breit ausgebaute So­zialprogramme für die Zukunft verkünden. Das' nationalfozialistifche Deutschland braucht keine Ver­sprechungen unh Vertröstungen. Die Erfüllung sei­nes Sozialprogramms ist schon l ä n g st begon­nen worden, und wenn uns auch seit her Macht­übernahme, am gewaltigen Ausmaß einer solchen Arbeit gemessen, nur wenige Jahre zur Verfügung standen, so können wir es heute ohne Ueberheblich- keit getrost aussprechen, diese Jahre sind so genutzt worden, daß das soziale Fundament für Jahrzehnte gesichert ist, ein Fundament, auf dem die denkbar größten Sozialwerke erbaut werden können. Nur der von der füdischen Pluto- fratie heraufbeschworene Krieg konnte diese Auf­bauarbeit hemmen. Unser Volk kämpft nicht um irgendwelche Wolkenkuckuckspläne, sondern um eine soziale Wirklichkeit, deren Anfänge es bereits erlebt hat. Es verteidigt feinen Sozialismus, und das gibt dem Kampf fein Ziel und sein inneres Gewicht.

Es gibt kein Gebiet des öffentlichen Lebens m Deutschland, angefangen von der Familie bis zur Kunst und Kultur, das nicht in diesen sozialen Er- neuerungsnrozeß mit hineinbezoaen worden wäre Ganz zu schweigen vom Wirtschaftsleben, das hrnte unmittelbar auf dem sozialen Boden, auf dem Bo­den der Gemeinschaft zu wachsen hat.

Man betrachtet es heute fast als eine Selbstver­ständlichkeit, daß es Adolf Hitler gelang, die Ar­beitslosigkeit in Deutschland restlos zu b^ fettigen, ein Problem, mit dem Roosevelt heute immer noch nicht fertig geworden ist, obwohl ihm hoch ganz andere wirtschaftlich" Hilfsmittel zur Ner- füaung ständen. Im Januar 1933 lebten 21,5 M'l- fionen Menschen von öffentlichen Hnterftiihungen, für die jährlich fast 3 Milliarden RM. aufgebracht werden mußten. Die Einschleusung dieser Millionen in den gefunden Arbeitsprozeß unh die Ankurbelung her Wirtschaft brachte selbstverständlich eine fühl­bare Hebung her Lebensverhältnisse mit sich. Das deutsche Volkseinkommen stieg zu-

an sich, ihr dient auch die Wirtschaftspolitik des f------v------o -- - -. - - - - " - - - c.

Staates in ihren großen Zügen. Wenn die deutsche dern auch die jetzt im Kriege vorgenommene große Agrarpolitik die Erträge der Landwirtschaft so stei-' 6 "

gerte, daß eine 83prozentige Unabhängigkeit der