Das Europa von morgen
Entscheidender Abschlußerfolg am Wolchow
Oie großangelegte Ourchbruchsoffensive der Bolschewisten gescheitert.
*
deutsche und italienische Jäger 43 feindliche Flug-
stiges Kriegsmaterial. Die blutigen Verluste des Feindes übersteigen die Gefangenenzahl um ein Vielfaches.
DJIB. Ausdem Führerhauptquartier, 27. Iuni. Das Okw. gibt bekannt:
3m Festungsgebiet von Sewastopol nahmen deutsche und rumänische Truppen in harten Einzelkämpfen weitere in Felsen gesprengte Stellungen und Bunker sowie im Schuhe dichten Unterholzes angelegte Widerstandsnester. Die Luftwaffe versenkte in den Gewässern von Sewastopol einen Zerstörer sowie ein Unterseeboot. An der Landzunge von Kertsch wurde ein mit mehreren Booten durchge- sührter nächtlicher Landungsversuch des Feindes vor I Erreichen der Küste durch das Abwehrfeuer der Kü- slenverteidigung zerschlagen.
3m Südabschnitt der Ostfront wies ein slowakischer Verband einen nach starker Granatwerfervorbereitung vorgetragenen Angriff des Feindes ab.
3m rückwärtigen Gebiet des mittleren Frontabschnittes fanden Kampfhandlungen gegen die Masse einer in den Winkerkämpfen abgeschnittenen und auf dem Luftweg verstärkten feindlichen Kräfle- gruppe ihren Abschluß. 3n mehrwöchigen hartnäckigen Kämpfen in schwierigstem Wald- und Sumpf-
schen Adlerorden bemerkte, spricht der Geist höchster soldatischer Haltung und der unbedingten Disziplin des tapferen finnischen Volkes, das nach dem schweren Winterkrieg 1939/40 nun erneut seit mehr als einem Jahr Schulter an Schulter mit der deutschen Wehrmacht im schicksalentscheidenden Kampf gegen den Bolschewismus steht.
Rosenbergs ZReife durch die Ukraine.
Nach dem Besuch Kiews setzte der Reichsminister für die besetzten Ostgebiete, Alfred Rosenberg, in Begleitung seines ständigen Vertreters^ Reichsstatthalter Gauleiter Dr. Meyer, und des Reichskommissars für die Ukraine, Gauleiter Koch, seine Besichtigungsreise durch die Ukraine fort. Im
Generalbezirk Dnjepropetrowsk erstattete Generalkommissar Klaus Selzner einen Bericht über die deutsche Aufbauarbeit auf diesem weit vor-
„Wenn eine Tatsache durch die Erfahrung bestätigt wurde, dann die, daß Demokratie u n d L i berat i s m u s sich im letzten Jahrhundert erschöpf- t e n. Und dies aus zwei Gründen, die den Tod oder die Ablösung der politischen und wirtschaftlichen Regime erklären: Erstens bestand kein Zusammenhang mehr zwischen den Prinzipien und Gefühlen der Menschen, denen sie zu dienen vorgaben. Zweitens
Widerstand einer in dem neugewonnenen Raum noch kämpfenden feindliche Gruppe wurde zerschlagen und der Angriff bis zu einer Eisenbahnlinie vorgetragen. Im Morgengrauen des 28. Juni nahmen deutsche Angriffsgruppen Höhe und Ortschaft Gaytana am ostwärtigen Auslauf der Serwer- naja-Bucht. Die Luftwaffe setzte ihre Angriffe auf stark befestigte Artillerie- und Feldstellungen im Inkerman-Abschnitt, dem Festungsgebiet südostwärts vor 'Sewastopol, fort und zerschlug zahlreiche
Führerhauptquartier, 28. 3uni. (DRV.) Der Marschall von Finnland, Freiherr Wanne r h e i m, stattete dem Führer seinen Gegenbesuch ab. Begleitet von Generalleutnant T u o m p o , dem Chef des Kommandostabes im finnischen Oberkommando, weiteren finnischen Offizieren sowie dem deutschen General im finnischen Hauptquartier, General der 3nfonterie Erfurth, traf der finnische Oberbefehlshaber am 27.3uni im Führerhauptquar- tler ein' Der Besuch bot Gelegenheit zu eingehenden militärischen Besprechungen der beiderseitigen Oberkommandos. Wittags gab der Führer zu Ehren des Marschalls einen Empfang. Als Oberbefehlshaber des Heeres bot der Führer nachmittags seinem Gast ein Zusammensein mit Offizieren des Oberkommandos des Heeres. Zum Abschluß feines Aufenthaltes war der warfchall von Finnland Gast des Reichsmarschalls Hermann Göring in dessen Hauptquartier, wo er auch übernachtete. Am Abend gab der Reichsmarsckall einen Empfang, an dem Generaloberst 3 e s cho n n e k, die Generale der Flieger Vodenschah, Kastner, wartini und von Seidel, Staatsrat Dr. Grihbach sowie die übrigen Herren des persönlichen Stabes des Reichsmarschalls teilnahmen. Bel dieser Gelegenheit überreichte Göring dem warschall als Ausdruck der kameradschaftlichen Verbundenheit der deutschen Luftwaffe mit der finnischen Wehrmacht und ihrem Feldherrn das Fliegerabzeichen in Gold mit Brillanten. Der warschall dankte, dem Reichsmarschall herzlich für diese Ehrung. Am 28.3uni vormittags kehrte warfchall wannerheim nach einer langen Unterredung mit dem Reichsmarschall im Flugzeug in sein Hauptquartier zurück.
DRV. AusdemFührerhauptquartier, 28. 3uni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: ♦
3m Februar d. 3. wäre es der 2.fowjetruffifch^n Stoßarmee sowie Teilen der 52. und 53. sowjet- russischen Armee gelungen, über den gefrorenen Wolchow nördlich des 3lmenfees vorstohend, eine tiefe Einbuchtung in die deutsche Abwehrfront zu erzielen. Unter der Führung des Generals der Kavallerie Lindemann haben Truppen des Heeres und der Waffen-^, dabei auch spanische, niederländische und flämische Freiwilligenverbände, hervorragend unterstützt durch die Luftflotte des Generalobersten Keller, nach monatelangen erbitterten Kämpfen unter schwierigsten Wetter- und Geländeverhältnissen diese feindlichen Armeen zunächst von ihren rückwärtigen Verbindungen a b g e r i e - gelt, dann immer mehr zusammengedrängt und heute endgültig vernichtet.
Damit ist die groß angelegte Durchbruchsofsensive des Feindes über den Wolchow mit dem Ziel der Entsetzung Leningrads gescheitert und zu einer schweren Riederlage des Gegners geworden. Die größte Last dieser harten Kämpfe haben 3nfanterie und Pioniere zu tragen. Der Feind verlor nach den bisherigen Feststellungen
zerkampfwagen, 2904 Waschinengewehre, Granatwerfer und waschinenpistolen sowie zahlreiches son-
schwer passierbaren Gelände Säuberungsaktionen gegen eine größere in den Winterkämpfen abgeschnittene und auf dem Luftwege verstärkte feindliche Kampfgruppe im Gange. In versumpftem Gelände und in urwaldcrrtigen Waldgebieten wurde Bunker auf Bunker in erbitterten Gefechten genommen. In- folge anhaltender Regenfälle waren weite Flächen des Kampfgebietes unter Wasser gesetzt, Bäche und Flüsse waren durch Hochwasser zu fast unüberwindlichen Hindernissen geworden. Oft mußte die Infanterie das brusttiefe eisige Wasser durchwaten und konnte nur leichte Waffen einsetzen, da die schweren im Schlamm nicht rechtzeitig vorwärts- kamen. Denoch wurden auch diese Flußläufe bezwungen. In dem vom Feind stark verminten Ge- i lände wurden in harten Waldgefechten, unter dauernder Abwehr feindlicher Ausbruchsversuche, die - v - . - - , , Bolschewisten immer enger zusammengedrängt, bis es
gelande wurde der Gegner nach vergeblichen Durch- gelang, die feindlichen Kräfte in mehrere Einzelbruchsversuchen vernichtet oder gefangen genommen. grUppen zerschlagen. Immer wieder wichen die Bei geringen eigenen Verlusten verloren die Bol- Bolschewisten in dichte Wälder aus, aber auch um schewisten über 4000 Tote und 9000 Gefangene. 16 diese Gruppen schloß sich der Ring.
Ablenkungsvors „ Truppen gesicherte Krim-Küste. _ Schiffsverband, der sich in den frühen Morgenstunden des 27. 6. der Küste von Süden her näherte, wurde zersprengt, wobei ein Schiff durch die Küstenartillerie und ein weiteres durch die Luftwaffe ver-
schwere küstenartilerie feindliche Schiffsanfornm- (ungen unter wirkungsvolles Feuer. Der Schiffsverband wurde zersprengt und ein Dampfer versenkt.
3m Südabfchni11 der Ostfront wiesen deutsche und italienische Truppen mehrere feindliche Vorstöße unter blutigen Verlusten für den Gegner ab.
3m mittleren Frontabschnitt nahmen Truppen einer 3nfanteriedivision im Angriff gegen erbitterten Widerstand 148 feindliche Bunker. Am Wolchow-Abschnitt steht die Vernichtung der eingeschlossenen Kräftegruppe vor ihrem Abschluß. Starke feindliche Angriffe gegen einen Brückenkopf brachen zusammen. Der Feind hatte hohe Verluste. Mehrere Panzer wurden abgeschofsen. 3n den Gewässern des Finnischen Meerbusens wurden mehrere kleine Handelsschiffe von Kampfflugzeugen versenkt bzw. in Brand geworfen. Rachtangrifse von Kampsfliegerkräften gegen Eisenbahnziele am mittleren Don verursachten Zerstörungen und Brände in Bahnanlagen.
3n Rordafrika sind für uns erfolgreiche Kämpfe im Raum von Marsa Matruk im Gange. Auf Malta wurde der Flugplatz Luca in der vergangenen Rächt erneut mit Bomben belegt.
Britische Bomber griffen in der letzten Nacht einige Orte im nordwestdeutschen Küstengebiet, vor allem die Stadt Bremen und ihre Bororte an. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste. Von der verhältnismäßig geringen Zahl der angreifenden Flug- zeuge wurden durch Rachtjäger, Flak und Marineartillerie 14 zum Absturz gebracht.
3m Kampf gegen England bombardierte die Luftwaffe in der Rächt zum 28. 3uni einen kleinen Hafen am Bristol-Kanal mit guter Wirkung. 3n der Rordsee und im Kanal schaffen am 26. 3uni Minensuchboote vier britische 3agdflugzeuge, Marine-
Panzer, 220 Geschütze, 783 Granatwerfer und Maschinengewehre sowie zahlreiche Kraftfahrzeuge und sonstiges Kriegsgerät wurden erbeutet ober vernichtet. Die Säuberung dieses Gebietes von zersprengten Resten des Feindes ist noch im Gange.
Südostwärts des Ladoga-Sees führten Kampf- und Sturzkampfflugzeuge schwere Angriffe gegen wichtige Eisenbahnknotenpunkte der Sowjets. Am gestrigen Tage wurden an der Ostfront 48 bolschewistische Flugzeuge ohne eigene Verluste zum Absturz gebtacht.
3n Rordafrika wurden die Briten im weiteren Angriff nach Osten zurückgeworfen. Der Raum
westlich und südwestlich von Marsa Matruk wurde erreicht. 3n heftigen Luftkämpfen schossen
Das Eichenlaub zum Ritterkreuz.
DRB. AusdemFührerhauptquartier, 28. 3uni. Der Führer verlieh heute dem General der 3nfanferie Graf Brockdorff-Ahle- feit, Kommandierendem General eines Armeekorps, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und sandle an ihn nachstehendes Telegramm: „3ft dankbarer Würdigung 3hres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich 3hnen als 103. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritter, kreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler*
artillerie und Vorpostenboote drei Kampfflugzeuge ab. /
Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, versenkten deutsche Unterseeboote trotz starker amerikanischer Abwehr in der Karibischen See, im Golf von Mexiko, an der Ostküste der Vereinigten Staaten und im Atlantik 16 Schiffe mit 107 000 BRT. Dabei zeichnete sich das Boot unter Führung des Kapitänleutnants von Bülow besonders aus.
Das 3agdgeschwader 52 errang an der Ostfront seinen 2000. Luftsieg.
Der Wehrmachtbericht vom Samstag.
Der neue Erfolg unserer Ll-Boote
Weitere 16 Schiffe mit 107000 BRT. versenkt.
senkt wurden.
Harte Kämpfe in Sumpf und Urwald.
Berlin, 27. Ium. (DNB.) Die Vernichtung feindlicher Kräftegruppen im rückwärtigen Gebiet des mittleren Abschnitts der Ostfront hat höchste Anforderungen an die deutschen Truppen gestellt. Seit dem 24. Mai waren in einem unübersichtlichen und
Montag. 29. Juni (942 'Annahme von Anzeigen für die Mittaasnummer bisZ'/sUbrdesBormittags .
Anzeiaerr-Preise für die Millimeter-Zelle von 22 Millimeter Breite: 7Rvf. für Familienan- zeigen und private Gelegenheitscmzeigen 14Rvf. f. Werbeanzeigen und geschäftliche
Gelegenheitsanzeigen Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25"/»mehr
Der Führer empfing Marschall Mannerheim.
Besuch des Marschalls von Finnland im Führerhauptquartier und bei Reichsmarschall Göring
(92. Jahrgang Nr. (49
Erschemr täglich, außer Sonntags und feiertags
Beilagen:
Gießener ftamilienblätter I Heimat imBild'DieSchoUe
Bezugspreis:
Monatlich.....RM.1.80 Zustellgebühr... „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Fernsvrechanschluß 2251 Drahtanschrift: „Anzeiger" 1 Postscheck 11686 Franks./M.
sich lob«,, her Führ-- u"b d« M--sch°ll Dbn >vnn land herzlich. ,
Aus der imponierenden Ges^lt ^des ^^rschall^ von Finnland, an dessen Uch/orm bas
höchsten finnischen Tapserkertsau^elchnung anläßlich der Befreiung von Dnpu Kreu-
rer verliehene Ritt e r k r eu ö des Eftern^n x Zes und das erst kürzlich zumt 75 reichte Goldene Grotzkreuz vom
Wie das OKW. zu den Kämpfen an der Wol-. chow-Front ergänzend mitteilt, wurde die Verbin- zeuge ab. düng zwischen mehreren deutschen Angriffsgruppen 3n Südost-England wurde die Stadt Rorwlch in hergestellt. Einigg sich noch in Walddickichten verbor- der vergangenen Rächt mit Spreng- und Brandgen haltende feindliche Gruppen wurden a u f e 11 g« bomben schwer getroffen. Hauptmann Philipp erstem Raum zusammengedrängt und in rang gestern feinen 108. bis 110. Lnflfieg. erbitterten Nahkämpfen vernichtet. Die Säube-1 runq des gewonnenen Gebietes von versprengten I feindlichen Kampfgruppen und kleineren Widerstands- AVvIltl v | y
nestern wird fortgesetzt. Der verzweifelte Durch- bruchsversuch einer Gruppe von bolschewistischen
Offizieren und Kommissaren brach im deutschen Ab- Berlin, 28. Juni. (DNB.) Vor Sewastopol wehrfeuer zusammen. Mehrere von außen her zwana der weitere Angriff der deutschen und ru- aegen die deutsche Riegelstellung geführte feindliche mänischen Truppen den Feind zur Aufgabe Angriffe, die von Panzern und Tieffliegern unter- eines umfangreichen, schwer befestigten Stellungs- stützt, die Entsetzung der erngeschlossenen bol- abfchnittes. In hartem Kampf wurden ein be- schewistischen Verbände zum Ziele hatten, wurden I herrschender Höhenrücken und mehrere Hügelstel- im Zusammenwirken mit der deutschen Luftwaffe hingen genommen. Im Nachstoß erreichten die ru- unter hohen Menschen- und Materialverlusten für! mänischen Tru>' n einen Flußabschnitt und erden Feind abgeschlagen. zwangen den 11 Hergang. Am Vormittag des 27. 6.
wurde ein schluchtenreiches Waldgelände von den Resten feindlicher Kampfgruppen gesäubert und dabei eine bis zum letzten Schuß feuernde feindliche Batterie von vier 12,7-em-Geschützen vernichtet. Der
Der Besuch des Marschalls von Finnland beim Führer in seinem Hauptquartter ist in außerordentlich herzlicher Form verlaufen. Es war die Begegnung zweier Soldaten, die sich mtt- eirtanber verbünden wissen in dem eisernen Willen, die Freiheit, die sie ihren Völkern erkämpft haben, für immer zu erhalten. Die enge Waffenbrüderschaft ihrer Völker gab dem erneuten Treffen ein besonderes Gepräge. Marschall Mannerheim dem der Führer als Ehrendienst seinen Ehefadfutanten der Wehrmacht, Generalmasor Schm und t entgegengesandt hatte, traf auf dem Flugplatz unweit des Führerhauptquartiers em. Dort war zum Empfang der Chef des Oberkommandos der -Wehrmacht, Generalfeldmarschall K e 11 e l Mit General der Artillerie Jodi und dem persönlichen Adfu- tanten des Führers, ^-Gruppenführer Schaub, anwesend. Eine Ehrenkompanie des Heeres, geführt von einem Ritterkreuzträger, erwies dem finnischen Oberbefehlshaber die Ehrenbezeigungen. Nach dem Abschreiten der Front geleitete Feldmar- schaf Keitel den Marschall von Fmnland «1 fern Quartier, wo der Führer kurze Zettda rau seinen Gast aufsuchte und auf das herzlichste.begrüß^
Im Führerhauptquartier schlossen llch./^6ehende militärische Besprechungen an, zu
des Generalfeldmarschalls Keitel der Ches des (Zene- ralstaabes des Heeres, Generaloberst Halder, der Chef des Wehrmachtführungsstabe^ General der Slrtillerie Jodl, und der deutsche General rm sm Nischen Hauptquartier General der Infanterie E ' furth, sowie von finnischer Sette der Chef des Kommandostabes im finnischen Oberkommando Generalleutnant T u 0 m p 0 , der finnische Genera beim deutschen Oberkommando Generalleutnant Talvela und der finnische Militärattache m Ber-^ lin, Oberst Horn, hinzugezogen wurden Die Be- sprechungen standen im Zeichen der erfolgre chen Zusammenarbeit der deuffchen mid suchen Wehrmacht auf dem gemeinsamen Kriegsschauplatz der russischen Nordfront sowie unter dem Glndruck der großartigen Siege der Truppen der ver 1 ten Mächte an allen Fronten. finnischen
Ein Mittagsempfang bot dem smmfck^n Oberbefehlshaber Gelegenheit einige wettere Per fönlichkeiten der dei.tfchen militärischen mb politischen Führung kennenzulernen. Es waren u. a. an wesend Großadmiral Raeder Reichssuhrer Himmler, Reichsleiter Bormann Aichs- örcifpfhpf Dr Dietrich, ReichsmlNister Dr.^ a m
Am Nachmittag vermittelte der Führer als Ober^ befchlshaber des Heeres feinem ® f blick in die Arbeitsweise und die Einrichtungen nes .Oberto mmand 0 s d es General» Marschall Mannerheim in Beglettung rwn G n «u* feldmarschall Keitel und Generaloberst Halber «n gehend besichtigte. Anschließend we^^Fuhrer mit dem Marschall von Finnland ZU - öe5
fchastlichen Zusammensein im Kreise der^M.Ziere Oberkommandos hes Heeres, wobei u. a k- rale Keitel, Gercke, Fellgrebel und -3
Bunker und zäh verteidigte Feldbefestigungen.
Der Feind versuchte im Gebiet der I a m a n n - Halbinsel gegenüber Kertsch einen erneuten ' st 0 ß gegen die von deutschen
Krim-Küste. Ein feindlicher
geschobenen Posten der deutschen Zivilverwaltung, entsprachen sie nicht den Notwendigkeiten der neuen Auf einer Fahrt zu Volksdeutschen Siedlunyen hielt Zeit."
der Minister eine Ansprache an die Bevölkerung, Das ist eine Feststellung und ein Urteil zugleich, in der er die Verbundenheit zwischen dem Reich und Daß Feststellung und Urteil aus dem Munde eines den deutscheli Siedlern im Osten zum Ausdruck neutralen Staatsmannes, des portugiesischen Mini- brachte. Bei einem Besuch des Generakbezirks Niko- sterpräsidenten Dr. Oliveira Sa la za r, kommen, lajew, der von Obergruppenführer Oppermann macht sie besonders wertvoll. Sie sind enthalten in geführt wird, wurde eine Arbeitstagung in An- einem Rundfunkvortrag, der, auf ideologischer Ba- wesenheit sämtlicher Gebietskommissare abgehalten, sis aufgebaut, zu den Erscheinungen und Entwick- Dann kehrte Reichsminister Rosenberg nach Berlin lungen des Krieges Stellung nahm. Von Salazar zurück. wird man das eine behaupten können, daß er mit
Krallen und Zähnen die Neutralität feines Landes verteidigt, eine Neutralität, die weder vorteilhaft noch billig erscheint, wenigstens nach britischer Auffassung. Billig ist sie bestimmt nicht. Sie recht teuer zu gestalten, ist das Ziel der Churchillschen Blockadepolitik, die sich rücksichtslos, aber zielbewußt auch gegen die neutralen Staaten richtet. Denn durch brutalste Anwendung hofft er, auch die letzten Neu- 3 2 7 5 9 Gefangene, 649 Geschütze, 171 Pan- tralen unter seinen Kriegsbefehl zu zwingen.
Es gehörte schon immer /Zur brittschen Eroberungspolitik, von den Rechten und der Selbständigkeit der kleinen und neutralen Staaten zu sprechen.
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Der Wehrmachiberichi vom Sonntag.
DRB. Aus dem F ü h r e r h a u p l q u a r l i e r, 28.3uni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
An der Ostfront vor Sewastopol warfen deutsche und rumänische Truppen den Gegner in schweren Bunkerkämpfen aus mehreren stark ausgebauten Höhenstellungen. Durch den Erfolg dieses Angriffes wurde der Feind zur Aufgabe eines wichtigen Verteidigungsabschnittes gezwungen. Die Luft- wafse bombardierte weiterhin mit starken Kräften Befestigungsanlagen und Feldstellungen östlich der Stadt sowie einen Flugplatz der Festung. S ü b 0 ff - wärts Feodos ia wurde ein sowjetischer Zer- störer durch eine Bombe schweren Kalibers getroffen. An der Meerenge von Kertsch nahm


