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Generaioravsstellung des ASM. in Frankfurt
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Montag, 28. Dez.) Nachm.
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Vordrucke sind bei den Finanzämtern erhältlich.
3891D
DieDentsctie Arbeitsfront
Kreisdienststelle
Erstaufführung
Heute Montag
^335*
Dienstag, 29, Mittwoch; 30.
2.00 Uhr
Landwirtschaft und Ernährungswirffchaft keine Verladerückstände mehr geben.
Tie Finanzämter Alsfeld, Büdingen, Friedberg i. H., Gießen, Grünberg i. H., Hungen, Lauterbach, Nidda, Schotten.
NSG. Krall durch Freude
Wetterau
Allen, die ihre Teilnahme bekundeten, sei auf diesem Wege herzlichst gedankt.
Gießen, Frankfurts. M., Kaden (Westerwald), den 27. Dezember 1942.
3892D
Am Morgen des 20. Dezember wurde unser ?eliebter Vater, Schwiegervater, Großvater, Jrgroßvater, Schwager und Onkel
Herr Heinrich Schneider
im Alter von 77 Jahren aus einem arbeitsreichen Lebeh in die Ewigkeit abgerufen.
Dies zeigt im Namen der stilltrauernden Geschwister an:
Heinrich Schneider, Buchdrucker.
Auf Wunsch des Heimgegangenen fand die Trauerfeier in der Stille statt.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, am 2. Weihnachtsfeiertag vormittags meine liebe, gute Frau, unsere treusorgende, gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter
Frau Margarete Göbel, geb. Lieh
im Alter von 62 Jahren aus einem arbeitsreichen Leben, nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden, durch einen sanften Tod zu sich zu nehmen.
In tiefer Trauer:
August Göbel; Ludwig Göbel, z. Z. Im Felde, und Frau Elisabeths, geb.Seim, und Kind; Heinrich Wifiner und Frau Anna, geb. Göbel, und Kinder.
Londorf, den 28. Dezember 1942.
Die Beerdigung findet Dienstag, den 29. Dez., nachmittags 2.30 Uhr statt.
3897D
Die Verlobung unserer Tochter Magdalena mit Herrn Karl Heinmöller, Unterarzt, z. 25. im Felde, geben wir bekannt
Schulrat Arthur Kutzner und
Frau Ellida, geb. Wegner
Exin (Warthegau) Bahnhofstraße 9
Weihnachten 1942
♦* Eine Siebzigjährig«. Fran Ida Storto Wwe., Licher Straße 85, begeht heute, 28. Dezember, in körperlicher und geistiger Frische ihren 70. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich,
** Die Weitergeltung der Lohnsteuei> karten 1942 für das Kalenderjahr 1943 betrifft eine Bekanntmachung der Finanzämter im heutigen Anzeigenteil.
** Zuchttierschauen der Kanincherc h a l t e r. In der nächsten Zeit finden innerhalb der Landesfachgruppe Hessen-Nassau der Kaninchenzüchter vier Ausstellungen männlicher Zuchttiere statt. Sie werden in Frankfurt, Darmstadt, Worms und Butzbach abgehalten. ,
192.
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Lichtspielhaus
Täglich 2.30, 4.45, 7.30. — So. 2.00. 4.80, 7.30
Heute, Dienstag und Mittwoch fällt die 2.30-Uhr-Vorstellung aus
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ArbeMagung der Kreissiihrimg des ASRL
Rückblick und Planung.
Hauptfch cis Vetter: Dr. Friedrich WUHelm Lange. SttUvertrewr D<6 Hauptfchriftleiters: Dr. HanS Lhyriot. Verantwortlich für Polttü tmb Wider: Dr. Fr. W. Lange; für das Feutllewn: Dr.Hans Thyriot; ffc Stadt Gießen, Provinz, Wirtfchaft u. Sport: Ernst Blumschein CbeutL), k ^dLeriaq°BrühItche UniversitStSdruckerei R. Lanze ft.®. Berlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: HanS Beck.
Änzeigk-npreiSlMe Nr. 6.
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Die Ausstellung, welche die NSKK.-Motorstan- barte 49, Frankfurt a. M., gegenwärtig in den Ausstellungsräumen der Daimler-Benz-AG., Kaiserstraße, veranstaltet, zeigt übersichtlich, wie weit die Konstruktion leistungsfähiger Generatoren gediehen ist, um den Explosivmotor von der Verwendung importgebundener flüssiger Treibstoffe frei zu machen. Das NSKK. will damit in erster Linie die große Bedeutung unterstreichen, die der Umstellung der Kraftfahrzeuge auf Generatorbetrieb mit esten Treibstoffen, wie Holz, Kohle, Anthrazit usw. ür unsere Kriegswirtschaft beizumessen ist. Es darf chon heute betont werden, daß dem Generator auch )ie Zukunft nach dem Kriege gehört, da die Reichsregierung mit allen Kräften bemüht ist, in der Kraftstoffversorgung Verhältnisse zu schaffen, die uns soweit als möglich für immer vom Auslande unabhängig machen sollen.
Ueber den Einbau von Generatoren und den Generatorbetrieb herrscht, den häufigen Anftagen beim NSKK. nach zu urteilen, noch viel Unklarheit. Es sei darum auf einige wesentliche Punkte eingegangen. Personen, die mit Generatoren umzugehen haben, sind verpflichtet, sich alle erforderlichen Kenntnisse anzueignen, die zu einer gefahrlosen Betriebsführung notwendig sind. Hierzu ist eine kurze
gehörige vor Beginn des Kalenderjahres 1943 das 25. Lebensjahr vollendet (vor dem 2. Januar 1918 geboren ist) oder die Kosten- Übernahme für die bezeichneten Zwecke vor dem 1. Januar 1943 weggefallen ist;
c) wenn KinderermMgung für Kinder eingetragen ist, die hn Kalenderjahr 1941 als Wehrmachtangehörige oder als den Wehrmachtangehörigen Gleichgestellte gefallen sind oder bei Luftangriffen getötet worden sind (Kinderermäßigung für gefallene Kinder wird nur für das Kalenderjahr, in dem das Kind gefallen ist, und für das folgende Kalenderjahr gewährt);
d) wenn Kinderermäßigung für Kinder eingetragen ist, die al» Lustnachrichten-Flugmeldehelserlnnen oder als Helferinnen im Luftschuhdienst tätig sind und sich außerhalb der Wohnung des Steuerpflichtigen aufhalten.
Ort den Fällen der Buchstaben a und b braucht die Ergänzung nicht beantragt zu werden, wenn es sich um Kinder des Arbeitnehmers (leibliche Kinder, Stiefkinder, Adoptivkinder oder Pflegekinder) handelt, die im Kalenderjahr 1942 alsWehrmachtange- hörige oder als den Wehrmachtangehörigen Gleichgestellte gefallen sind oder bei Luftangriffen getötet worden sind.
(2) Der Arbeitnehmer hat den Antrag auf Ergänzung seiner Lohnsteuertarte 1942 ohne besondere Aufforderung spätestens am 15. Januar 1943 zu stellen. Für die Ergänzung der Lohnsteuerkarte ist die Gemeindebehörde zuständig, in deren Bezirk der Arbeitnehmer zur Zeit der Antragstellung seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
(3) Ost für das Kalenderjahr 1942 eine Lohnsteuerkarte nicht ausgeschrieben worden und erfolgt die Ausstellung einer Lohnsteuer! arte 1943 (z. D. bei der Neugründung eines Arbeitsverhältnisses), so ist im Falle der Ausschreibung dieser Lohnsteuerkarte vor dem 1. Januar 1943 der Arbeitnehmer verpflichtet, eine Ergänzung der Lohnsteuerkarte bei der zuständigen Gemeindebehörde zu beantragen, sofern bei ihm in der Zeit nach der Ausschreibung der Lohnsteuerkarte 1943 bis zum 1. Januar 1943 Ereignisse eingetreten firtb, die eine Aenderung in dem auf der Lohn- steuerkarte eingetragenen steuerlichen Personenstand (Steuergruppe und Zahl der Personen, für die Kinderermäßigung gewährt wird) zur Folge haben.
B. Berechtigung des Arbeitnehmers zum Antrag auf Ergänzung der Lohnsteuerkarte 1942 hinsichtlich des Personenstands.
Der Arbeitnehmer ist berechtigt, eine Ergänzung der Lohn- steuerkarte 1942 zu beantragen, sobald sich eine für ihn günstigere Steuergruppe (z. D. Steuergruppe 111 statt Steuergruppe I) ergibt oder die Zahl der Personen, für die Kinderermäßigung in Betracht kommt, sich erhöht hat.
C. Ergänzung der Lohnsteuerkarte hinsichtlich des steuerfreien Betrags.
Der steuerfreie Betrag, den das Finanzamt wegen höherer Werbungskosten und Sonderausgaben und wegen außergewöhnlicher Belastung für das Kalenderjahr 1942 auf der Lohnsteuerkarte 1942 eingetragen hat, gilt nur bis zum 31. Dezember 1942, wenn die Gültigkeit der Eintragung nicht schon vorher abgelaufen ist. Der Arbeitgeber darf aber den bis zum 31. Dezember 1942 gültigen steuerfreien Betrag noch bei der Lohnsteuerberechnung für Lohnzahlungszeiträume, die im Januar 1943 enden, berücksichtigen, wenn die Lohnsteuerkarte 1942 bei der Zahlung des Arbeitslohns noch nicht hinsichtlich des steuerfreien Betrags für das Kalenderjahr 1943 ergänzt worden ist. (Einen etwa erforderlichen Ausgleich kann der Arbeitgeber bei der Zahlung des Arbeitslohns in den Monaten Februar und März 1943 vornehmen. Arbeitnehmer, denen im Kalenderjahr 1943 höhere Werbungskosten und Sonderausgaben als 39,— RM. monatlich oder außergewöhnliche Belastungen erwachsen, müssen die Eintragung eine» für 1943 gültigen steuerfreien Betrag» auf der Lohnsteuer- karte 1942 beim Finanzamt beantragen. Die erforderlichen Antrags-
Meine Verlobung mit Fräulein Magdalena Kutzner, Aerztin am Roten-Kreuz-Krankenhaus in Posen, Tochter des Herrn Schulrat Arthur Kutzner und seiner Frau Gemahlin Ellidn» geb. Wegner, beehre ich mich anzuzeigen
Karl Heinmöller
Unterarzt, z. Z. im Felde
s 38950/
Meisterabend froher Unterhaltung
Donnerstag, 31. Dezember 1942, Neue Aula der Universität
19.30 Uhr
c eorges Boulanger der berühmte rumänische Meistergeiger
Maria von Schmedes
die beliebte Vortragskünstlerln des deutsch. Volkskonzertes mit ihrem Liedi «Es geht alles vorüber«
Heinrich Bensing, der ausgezeichnete Tenor
Max Wendeier, der bekannte Humorist Bella Vernici, die hervorragende Solotänzerin Das Orchester Theo Heidt
Eintritt! RM. 5.-. 4 -, 3.20. 2.50 und 1.50.
Vorverkauf». Kartenverkaufs stelle der NSG. »Kraft durch Freude«, Seltcrsw6g 60, Telefon 3961.
......... .-i'j.-,- .... ■ . .
Ein Fug fahrt ab
Dieser heitere Bavaria-Film schildert die unerwarteten Folgen eines Reiseflirts. Er ist ein amüsantes, überraschungsreiches Versteckspiel verliebter Leutchen.
In den Hauptrollen t e
Leny Marenbach, Ferdinand Marian Lucie Englisch, Georg Alexander
Spielleitung: Johannes Meyer
Musik: Lothar Brühne
WOCHENSCHAU UND KULTURFILM
ausgenutzter beträchtlicher Aufwand an Ausstattung, Architektur und vor allem hochqualifizierten Schauspielern zu Gebote. Die Handlung kommt ein wenig schwerfällig in Gang, und die Einfädelung der zur entscheidenden Auseinandersetzung führenden Intrige mit der kompromittierenden Bildermappe mutet etwas allzu geflissentlich hergerichtet an. Marianne Hoppes klare, kühle, norddeutsch verhaltene Art paßt gut zum Wesen der Felicitas. Carl Kuhlmann gibt dem brutal und bedenkenlos dem geschäftlichen und gesellschasllichen Erfolge verschriebe, nen Senator Jversen manche Züge des gerissen spekulierenden Londoner Rothschild, den er vor einiger Zeit spielte. Ernst von Klip st ein gibt sympathisch und anständig, obwohl nicht ganz frei von einer gewissen Starre, den jungen Maler Ohlsen, Eugen Klöpfer mit sonorem Baß einen väterlich jovialen Bürgermeister, ein wenig fremd in dieser steifen norddeutschen Umwelt. Dom großen Ensemble nennen wir noch Fritz Odemar, Ernst W a l d o w, Herbert Hübner und Albert F l o - rath. —
2m Beiprogramm laufen die neue Wochenschau, die schon besprochen wurde, und ein Kulturfilm aus dem Leben der Bergbanern. Hans Thyriot.
Ritterkreuzträger Oberst Adam.
Der Führer verlieh das Rittenkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberst Wilhelm Adam, geboren am 28. März 1893 als Sohn des Landwirts Jakob Lldam in Eichen (Kreis Hanau). Er verteidigte Ende No- vember bei den schweren Kämpfen am Donbogen an der Spitze einer Kampfgruppe eine wichtige Stellung erfolgreich gegen die andauernden Angriffe des zahlenmäßig weit überlegenen Feindes. 2n vorderster Linie leitete er die schweren Abwehrkämpfe und meisterte die gefährliche Lage mehrfach durch persönlich geführte kühne Gegenstöße.
Oberst Adam, der bereits im Weltkriege Reserveoffizier war, verwundet wurde und das Eiserne Kreuz I. und H. Klasse erhielt, ist der Schwiegersohn des vor zwei Fahren verstorbenen Lehrers Wagner in Münzenberg. Frau Lldam wohnt jetzt in Münzenberg; der Sohn Heinz fand als Fahnenjunker den Heldentod.
Polizeistunde in der Silvesternacht.
Nach einem Erlaß des Reichsführers jj und Chefs der deutschen Polizei ist in der Silvesternacht die Polizeistunde einheitlich auf 1 Uhr festzusetzen. Eine spätere Festsetzung ist unzulässig. Ausnahmen dürfen nicht gestattet werden. Auf einen früheren Zeitpunkt als 1 Uhr darf die Polizeistunde nur festgesetzt werden, wenn besondere örtliche Verhältnisse dies zwingend verlangen.
Ausnützung der Waggon« in der verkehrsstillen Zeit.
NSG. Da während der Weihnachtszeit . , rungsgemäß die Anforderungen von Eisenbahnwaggons Nachlassen, werden die Betriebe der LotKwirtschaft und Ernährungswirtschaft aufgefordert, diese Zeit zur Verladung ihrer Erzeugnisse restlos auszunützen. Auch das angefallene Lehrgut ist in dieser Zeit zum Versand zu bringen. Nach dem 4. Januar 1943 darf es bei den Betrieben der
Die Berichte der Fachwarte (Leichtathletik, Turnen, Sommerspiele, Fußball, Handball, Schwimmen, Tennis, Rudern, Kanu, Rollschuh, Radsport, Schilauf) stellten mehr den Leistungsstand in den Vordergrund. Hier marschiert der Sportkreis mit an der Spitze des Gaues, wie die überaus zahlreichen erfolgreich bestandenen Wettkämpfe zeigen. Wichtig ist vorerst die Fortführung der Lehrtätigkeit und die Vorbereitung für die WHW.-Veranstaltungen, die im Laufe des Winters durchgeführt werden foffen. Das Fachgebiet Radsport (Kreisfachwart Deibel) plant am 30. Januar wieder, ähnlich wie im letzten Jahre, eine Veranstaltung, bei der deutsche Meister, die besten Kräfte im Kunstfahren, auftreten werden.— Mit dem Dank für die geleistete Arbeit, der Bitte um weitere Mitarbeit und dem Gedenken an Führer und Wehrmacht wurde die Tagung geschlossen.
Lehrgänge des Fachgebietes Turnen im ASNL.
Als Abschluß des Jahresarbeit führte das Fachgebiet Turnen im Dezember je einen Lehrgang für Turner und Turnerinnen durch. Die Arbeit galt der Ausbildung von Uebungsleitern und -leiterin- nen, aber auch der Vorbereitung für die in diesem Winter noch auszutragenden Gerätwettkämpfe. Kreisfachwart Daupert schulte unter Mithilfe des Lehrwartes Paul Lieb die Turner in der Turnhalle der Schillerschule, und Kreisfrauenwartin Jdel Hauck leitete die Lehrarbeit der Turnerinnen in der Turnhalle der Alten Pestalozzischule. Beide Lehrgänge waren gut besucht.
Bekanntmachung Weitergeltung der Lohnsteuerkarten 1942 1 für das Kalenderjahr 1943.
Der Reichsrninister der Finanzen hat auf Grund des Z 17 - Absatz 2 Sah 1 der Reichsabgabenordnung angeordnet, daß die । Lohnsteuerkarten 1942 auch für das Kalenderjahr 1943 gelten. Di« Eintragungen auf der Lohnsteuerkarte 1942 hinsichtlich , des steuerlichen Personenstands (Steuergruppe und Zahl der 1 Personen, für die Kinderermäßigung gewährt wird) und hinsichtlich der etwaigen Eintragungen des Finanzamts über einen steuerfreien ■ Betrag sind jedoch unter bestimmten Doraussehungen zu ergänzen. 1 Es ergeben sich hieraus sowohl für die Arbeitnehmer als auch für 1 die Arbeitgeber Pflichten und Siechte, auf die im Nachstehenden hingewiesen wird: 1 '
A. Verpflichtung des Arbeitnehmers zum Antrag auf i Ergänzung der Lohnsteuerkarte 1942 hinsichtlich des I Personenstands.
(1) Der steuerliche Personenstand, der für das Kalenderjahr 1943 < maßgebend ist, bestimmt sich nach den Verhältnissen am 1. Ja- ; nuar 1943. Oft der steuerliche Personenstand am 1. Januar 1943 ein anderer als der steuerliche Personenstand, der bis dahin auf der Lohnsteuerkarte 1942 eingetragen war, so sind die folgenden Arbeit- । nehmer verpflichtet, eine Ergänzung der Lohnsteuerkarte 1942 zu beantragen:
1. Arbeitnehmer, die kinderlos verheiratet sind und auf , deren Lohnsteuerkarte 1942 di« Steuergruppe I lI eingetragen ist, wenn die Ehe schon am 31. Dezember 1937 bestanden hat. Es ist die Steuergruppe II einzutragen. Den Antrag brauchen diese ; Arbeitnehmer nicht zu stellen:
a) wenn die Ehefrau spätestens am 1. Januar 1943 ein Kind geboren hat, das bei der Geburt gelebt hat. oder
b) wenn aus einer früheren Ehe eines der Ehegatten ein Kind lebend hervoraegangen ist, oder
c) wenn em Ehegatte früher wegen eines ehelichen Stiefkindes ober wegen eines Adoptivkindes oder wegen eines für ehelich erklärten Kindes Kinderermähigb.ng gehabt hat oder bei Anwendung des geltenden Einkommensteucrrechts gehabt hätte, oder
d) wenn ein Ehegatte vor Beginn des Kalenderjahres 1943 das 65. Lebensjahr vollendet hat (vor dem 2. Januar 1878 geboren ist), oder
e) wenn ein Ehegatte vor dem 2. Januar 1884 geboren ist und die Ehegatten im Kalenderjahr 1937 nicht mehr als 12000 RM. Einkommen gehabt haben, oder
f) wenn das Einkommen der Ehegatten (elnschl. der Einkünfte der Ehefrau aus nichtselbständiger Arbeit) voraussichtlich im Kalenderjahr 1945 den Betrag von 1800 RM. nicht übersteigen wird;
2. Arbeitnehmer, die verheiratet waren und auf deren Lohnsteuerkarte 1942 die Steuergruppe II oder III eingetragen ist, wenn die Ehe am 1. Januar 1943 nicht mehr besteht unb bis dahin aus dieser Ehe kein Kind hervorgegangen ist. Es ist die Steuergruppe I einzutragen. Bei weiblichen Arbeitnehmern ist statt der Steuergruppe I die Steuergruppe II einzutragen, wenn sie vor dem 2. Januar 1893 gekoren sind. Den Antrag brauchen diese Arbeitnehmer nicht zu stellen:
a) wenn aus einer früheren Ehe spätestens am 1.Januar 1943 ein Kind lebend hervorgegangen ist, oder
b) wenn sie früher wegen eines ehelichen Stiefkindes oder wegen eines Adoptivkindes oder wegen eines für ehelich erklärten Kindes Kinderermäßigung gehabt haben oder bei Anwendung des geltenden Einkommensteuerrechts gehabt hätten, oder
c) wenn sie vor Beginn des Kalenderjahres 1943 das 65. Lebensjahr vollendet haben (vor dem 2.Ianuar 1878 geboren sind), oder d) wenn sie Frauen sind und spätestens am 1. Januar 1943 ein Kind geboren haben, das bei der Geburt gelebt hat, oder
e) wenn sie Frauen sind und der Ehemann als Wehnnacht- angehörtger oder als den Wehrmachtangehörigen Gleichgestellter nach dem 25. August 1939 gefallen ist, oder
f) wenn sie Frauen sind, vor Beginn des Kalenderjahres 1943 das 50. Lebensjahr vollendet haben (vor dem 2. Januar 1893 geboren sind) und auf ihrer Lohnsteuerkarte die Steuergruppe III eingetragen ist.
Polnische Arbeitnehmer, di« verheiratet waren und auf deren Lohnsteuerkarte 1942 di« Steuergruppe II eingetragen ist, haben den Antrag auf Ergänzung der Lohnsteuerkarte in jedem Fall zu stellen, wenn bi« Ehe am 1. Januar 1943 nicht mehr besteht. Es ist die Steuergruppe l einzutragen;
3. unverheiratete Arbeitnehmer, auf deren Lohnsteuerkart« 1942 die Steuergruppe III nur deshalb eingetragen ist, well sie Vollwaisen sind und sich in der Ausbildung für einen Beruf befinden, wenn sie vor Beginn des Kalenderjahres 1943 das 25. Lebensjahr vollenden (vor dem 2. Januar 1918 geboren sind) oder sich am 1. Januar 1943 nicht mehr in der Berufsausbildung befinden. Es ist di« Steuergruppe I «tnzutragen;
4. Arbeitnehmer, auf deren Lohnsteuerkarte 1942 bl« Steuergrupp« IV und Kinderermäßigung eingetragen ist, xverm die Zahl der Personen, für die Kinderermäßigung eingetragen ist, sich bis zum 31. Dezember 1942 vermindert hat. Das ist der Fall:
a) wenn Kinderermäßigung für minderjährige Kinder oder für andere minderjährige Angehörige wegen Haushaltszugehörig- kett eingetragen ist und das Kind oder der andere Angehörige vor Beginn des Kalenderjahres 1943 volljährig wird (vor dem 2. Januar 1922 geboren ist) oder vor dem 1. Januar 1943 aus dem Haushalt des Arbeitnehmers, z. B. durch Heirat oder Tod, ausgeschieden ist;, b) wenn Kinderermäßigung für minderjährige oder für volljährige Kinder oder anbere Angehörige wegen Uebernahme der Kosten des Unterhalts unb der Erziehung oder Berufs- fci6MlJ?uns «lNgetMSiy P wb har Sinh pSer Heh antw Alh-t
theoretische unb praktische Ausbilbung notwendig, welche nur von Lehrberechtigten erteilt wirb, bte von ber Technischen Führerschule bes NSKK. in München geschult und geprüft sind. Nach erfolgreicher Teilnahme wirb für Fahrer ober Wagenbetreuer ein Betriebsberechtigungs- bzw. Betreuungsschein durch die NSKK.-Motorgruppe Hessen, Frankfurt a. M., Lindenstraße 7, ausgehändigt. Es ist dem Fahrzeughalter zu empfehlen, rechtzeitig, möglichst schon vor Einbau des Generators seinen Kraftfahrer bei den NSKK.-Motorstandarten für den Erwerb dieser Scheine anzumelden. Die Anmeldung kann auch bei lehrberechtigten Fahrlehrern, die von der Motorstandarte nachgewiesen werden, direkt erfolgen. Um Mißverständnissen vorzubeugen, sei ausdrücklich betont, daß diese eben erwähnten Scheine zum bereits vorhandenen Führerschein zusätzlich erworben werden müssen. Für den Umbau des Wagens jedoch ist das NSKK. nicht zuständig. Umbaugenehmigungen erteilt für die Fahrzeuge aus dem Wehrkreis IX der Bevollmächtigte für den Nahverkehr in Kastel, Schöne Aussicht 5.
Noch wenig bekannt ist, daß das Reich bei der großen volkswirtschaftlichen Bedeutung des Generators zum Umbau des Fahrzeuges ganz erhebliche, nicht rückzahlbare Beihilfen, die sich nach
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Dienstag, 29. Tezbr. 1942, 20 Uhr, Darmstädter Haus, Walltorstr. 6.
Die Sportkreisführung Gießen des NSRL. trat zu einer Arbeitstagung zusammen, in der stellv. Sportkreisführer Heller die im letzten Jahre zur Wehrmacht einberufenen Mitarbeiter und alle Sportkameraden im Einsatz grüßte und besonders der Kameraden gedachte, die im Kamps um Deutschland ihr Leben Hingaben. Ein Rückblick über die Tätigkeit im vergangenen Jahre zeigte die Vielseitigkeit ber im NSRL. geleisteten Arbeit, die durch die gute Zusammenarbeit aller Kameraden der Sportkreisführung erfolgreich gestaltet werden konnte. Die vielen, großen, gut vorbereiteten und durchgeführten Veranstaltungen waren nur dadurch möglich, daß in den Gießener Gemeinschaften, aber auch in vielen Land vereinen noch vorbildliche Ausbildungsarbeit geleistet wird und dadurch immer wieder Nachwuchs für das öffentliche Auftreten und für die Wettkämpfe zur Verfügung steht. In der gleichen Richtung wirkt sich die dauernde Schulungsarbeit -im Kreis aus, bei der gut ausgebildete Lehrwarte und Lehrwartinnen eingesetzt roetben können. Die Prüfungen für das Reichssportabzeichen, die im letzten Jahre ausschließlich durch den NSRL. durchgeführt wurden, brachten wohl eine starke Mehrbelastung, trugen aber wesentlich zur Stärkung des Sportgedankens bei, denn über hundert Verleihungen konnten im Laufe des Jahres vorgenommen werden. Daß immer eine ausreichende Zahl von Mitarbeitern zur Verfügung stand, beweist, daß alle mit dem Herzen bei der Arbeit sind und auch die letzte freie Minute zur Verfügung stellten. Dieses Bewußtsein berechtigt zu der Hoffnung, daß auch im nächsten Jahre die verlangte Arbeit geleistet werden wird.
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Im Beiprogramm:
Die verlorene Königskrone und ein Farbentonfilm
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Statt besonderer Anzeige.
Heute morgen erlöste ein sanfter Tod meine liebe, gute Frau, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Johanna Hill, geb. Clafe
von ihrem schweren Leiden kurz vor Vollendung ihres 42. Lebensjahres.
In tiefer Trauer:
Bürgermeister Dr. Philipp Hill.
Gießen, Alzey, Blödesheim, 24. Dez. 1942.
Die Einäscherung im Krematorium zu Gießen findet in aller Stille statt.
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Men i Mont ui ? schrn Seest ’im Fininlc varstecheno 1942 d° [4 aftsl' teifitrifter jxeMrun firn), so sck wie oll die so veitgesti vor allem Brennholz! sowie für i kirtunfl sir
Man red leiten, man nüchtern se ordentlicher die Gesamt Parole: „6 anzulegen Darin liegt kinheit der tr zu tun tz schoftsarbei tin großes Meten fk chaftsarbei angebracht. Holz-Talkoi neter Holz «tlvas ran ilrbeitskräf lann man finem Helt Woerftäs rrjunde Ci digen Maß famte Situ «ich die Er dir hriLe w
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bem Typ und der Große des ^cHrz^es vichfe^ gewährt. Fernerhin ist das Generatorfahrzeug au^ ßerordentlich steuerbegünstigt. So beträgt z.B der Steuernachlaß eines 3-Tonnen-Lastkraftwagens, der nach dem 1. 4.1935 zugelassen wurde, 50 v. H . so daß statt RM. 410,— nur noch RM. 205,— zu zahlen sind. Diese Ermäßigung, wie die Tatsache, daß die heimischen Betriebsstoffe viel billiger sind als die flüssigen Kraftstoffe, machen den Generatorbetrieb außerordentlich wirtschaftlich. Daran ändert auch nichts die in den Durchführungsbestimmungen der Kriegswirtschaftsvervr'd- nung vom 12.10.1939 oorgeschriebene Fahrerentlohnung, welche für die beim Generatorfahrzeug enfftehende Mehrarbeit zusätzlich gewährt werden muß. Vorgesehen ist eine Vergütung von 1 Pf. für den Kilometer. Bei einer Durchschnittsleistuno von monatlich 3000 Kilometer würde also ein Kilometergeld von RM. 30,— zu erstatten sein. Dieser Mehraufwand ist für den Fahrzeughalter bei den niedrigen Betriebskosten und den damit verbundenen Einsparungen ganz unerheblich.
Zum Schluß seien die zahlreichen Anftagen bei den Motorstandarten dahin beantwortet, daß eine Umstellung von Personenwagen, einschließlich Behelfslieferwagen, noch nicht erfolgen kann. Für den Umbau sind zur Zeit geeignet: Leichtlastwagen ab 2 Tonnen aufwärts, Schwerlastwagen, Omnibusse, Motorboote, Ackerschlepper usw., natürlich auch alle ortsfesten, mit flüssigem Treibstoff betriebenen Motoren. — Bei allen noch offenen Fragen wende man sich cm die zuständigen. NSKK.--Starcharten der Motorgruppe Hessen, die jederzeit bereitwillig Auskunft erteilen und beraten.
Gleßen-KIein-Linden.
Jm Kreise seiner Kinder, Enkel und Urenlel beging am ersten Weihnächtefeiertag der Reichsbahnangestellte i. R. Ludwig F e i s e l, Klein-Lindek, Frankfurter Straße 68, bei verhältnismäßig guter- Gesundheit seinen 8 4. Geburtstag. Wir übermitteln ihm noch nachträglich unsere herzlichen Glückwünsche.
Verdunkeluugszeii:
28. Dezember von 1744 bis 8.03 Uhr.


