Einzelbild herunterladen

Ehrenämter und Feuerwehrpflicht.

Heranziehung von Ergänzungskrästen für die Freiwilligen und Pflicht-Feuerwehren.

Zur Erhöhung der Schlagkraft der Freiwilligen und der Pflichtfeuerwehr hat der Reichsführer ff und Chef der Deutschen Polizei einen Runderlaß herausgegeben, der znm Ausgleich der Personal­abgänge, der Feuerwehren die Ergänzung durch ge­eignete Volksgenossen ohne Ansehen der Person im Wege der Heranziehung zum kurz­fristigen Notdienst möglich macht. Diese Möglichkeit besteht an sich seit einem entsprechenden Runderlaß vom 9. 4.1941. Dieser Runderlaß wurde aber nicht in der Weise durchgeführt, wie es erforderlich ge­wesen wäre. In dem neuen Erlaß verlangt jetzt der Reichsführer ff und Chef der Deutschen Polizei eine gleichmäßige.Erfassung der einzelnen Be­rufskreise, einschließlich der Beamten und Ange- steltten des öffentlichen Dienstes. Die Zusammen­setzung der Feuerwehren soll ein Spiegelbild der Volksgemeinschaft sein. Gegenüber dem Feuerwehr­dienst, der heute unmittelbarer Kriegseinsatz ist, können nebenberufliche Belastungen, wie z. B. durch gelegentliche Wachen in Betrieben oder auch durch an sich wichtige- Ehrenämter, grundsätzlich niemals

als Hinderungsgrund anerkannt werden. Bei der Heranziehung der Ergänzungskräfte sind besonders alle irgendwie verfügbaren Volksgenossen zu er­fassen, die in der näheren Umgebung der Feuer­wehrgerätehäuser wohnen oder einen hausgebunde­nen Beruf haben.- Dasselbe gilt für Personen, die tagsüber ihre ständige' Arbeitsstelle im näheren Um­kreis der Gerätehäuser haben.

Befreiungen sollen nur,in besonders gelagerten Ausnahmefällen erfolgen, und zwar nur auf Grund einer Untersuchung durch den zuständigen Amtsarzt. Alle Notdienstpflichtigen werden durch ihre Heran­ziehung Angehörige der örtlichen Feuerwehr und unterstehen befehlsmäßig dem Feuerwehrführer bzw. dem örtlichen Luftschutzleiter. Unentschuldigtes Fehlen von Ergänzungskräften bei Hebungen oder schuldhafte Säumigkeit bei Alarm wird in Zukunft in jedem Falle nach den jeweils gegebenen Bestim­mungen ohne Rücksichtnahme geahndet. Auf den im heutigen Anzeigenteil veröffentlichten Aufruf des Oberbürgermeisters fei nachdrücklich hingewiesen.

Stadt und Land. Gewiß erscheint es auf den ersten Blick, als hätte der Mensch auf dem Lande noch reichlicher zu leben und könne daher unbeschadet abgeben. Es hieße den Zweck der Erntehilfe völlig verkennen, wenn man sie in der stillen Hoffnung leisten wollte, daß man damit eine sogenannte Quelle" erschließen könnte. Die Hilfe soll selbstlos und unentgeltlich gewährt werden, denn sonst ist an eine gerechte Verteilung der Nahrungsgüter nicht mehr zu denken. Das Landvolk hat wohl dies und jenes reichlicher zur Verfügung, als die Stadtbe­völkerung, dafür ist seine Kost aber auch viel ein­facher und eintöniger und muß außerdem einen gewissen Ausgleich gegen die übermäßige körper­liche Beanspruchung von früh bis spät gewähren.

Wenn wir uns zu wahren Kameraden des länd­lichen Menschen entwickeln, wenn w^r fröhlich und selbstlos mit ihm schaffen um des gemeinsamen Zie­les der Versorgung unseres Volkes im nächsten Win­ter willen, dann werden wir auch in selbstver­ständlicher Gastfreundschaft ausgenommen werden und teilhaben dürfen an dem, was das Land heute noch bietet. Und das wollen wir uns genug fein lassen neben dem stillen Gefühl der Befriedigung, die jeder echten Mühe Lohn ist.

Gieben-Klein-Linden.

Der MännergesangvereinEintracht" hatte seine Mitglieder für Samstagabend in die Wirt­schaft von Fritz Rinn zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Vorstandsmitglied Friedrich Jung be­grüßte den Vertreter der Ortsgruppe Klein-Linden Pg. Wilhelm Gilbert und den auf Urlaub wei­lenden Vereinsführer Wilhelm Rinn. Sein beson­deres Gedenken galt den zu den Waffen einberufe­nen Sangeskameraden. Aus dem Geschäftsbericht war zu entnehmen, daß die Singproben eingestellt wurden. Sangeskamerad Jung gedachte der ge­fallenen Sangeskameraden August Pfeifer und Willi Steinmüller, deren Gedenken die Versamm­lung in üblicher Weise ehrte. Kassenwart Gilbert berichtete über die Jahresrechnung; Pg. Wilhelm Gilbert gedachte der stolzen Taten unserer Wehr­macht und schloß dann mit dem Gelöbnis der Treue zum Führer die Generalversammlung.

Gießener Wochenmarktpreise.

* Gießen, 24. Juni. Auf dem heutigen Woche^- markt kosteten: Markenbutter, Vi kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 10, Kar­toffeln, 5 kg 47, Weißkraut, % kg 27, Bohnen, grün 60, Erbsen 45, Saubohnen 37, Stachelbeeren 33, Blumenkohl, das Stück 40 bis 60, Salat 10 bis 12, Oberkohlrabi 10 bis 15, Rettich 8 bis 10 Rpf.

*

** Die Anmeldung von Schülern für das neue Schuljahr, das am 2. September beginnt, betrifft eine Bekanntmachung des Land- graf-Ludwig-Gymnasiums und der Oberschulen im heutigen Anzeigenteil.

** Gebührenpflichtige Verwarnung bei Verdunkelungsübertretungen. Während die Gebühr für gebührenpflichtige Ver­warnungen im allgemeinen 1 RM. beträgt, ist durch einen Erlaß des Reichsführers ff und Chefs der Deutschen Polizei im Einvernehmen mit dem Reichsftnanzminister bei Verstößen gegen die Ver­dunkelungsvorschriften die Verwarnungsgebühr em-

heillich auf 3 RM. festgesetzt worden. Es handelt sich hierbei aber um Fcllle, in denen lediglich eine Verwarnung in Frage kommt. Sobald eine Strafe für Zuwiderhandlungen ausgesprochen wird, kom­men höhere Sätze in Betracht.

Strafkammer Gießen.

Der F. D. und feine .Stieftochter A. Sch. m Dorn-Assenheim hatten sich wegen Blutschande zu verantworten. D. wurde zu sechs Monaten, seine Stieftochter zu drei Monaten Gefängnis verurteilt.

Kreis Wetzlar.

* Dutenhofen, 25. Juni. Am vergangenen Sonntag fand hier rm Saale der Gastwirtschaft Zum Adler" eine wohlgelungene Veranstal­tung für Verwundete aus Wetzlarer Laza­retten statt. NS-Frauenschaft und BDM. bewirteten die Verwundeten mit Kaffee und Kuchen; außer­dem erhiell jeder ein kleines Geschenk in Gestalt von Rauchwaren. Frau M a u e r e r als Leiterin der NS.-Frauenschaft, Ortsgruppenleiter Sonne- born und Bürgermeister Gerlach richteten herz­liche Worte der Begrüßung an die Soldaten. Unter Mitwirkung der Dorfkapelle, des Kindergartens unter Leitung der NSV.-Schwester Babette, von Schülern und Jungmädeln sowie des hiesigen Ge­sangvereins wickelte sich ein von Pg. Krebs zu­sammengestelltes unterhaltendes und humorvolles Programm ab. Propagandawart Walter begrüßte im Namen des NS.-Reichskriegerbundes, Kamerad­schaft Dutenhofen, die Verwundeten, die von der NS.-Frauenschaft zum Abendessen eingeladen wur­den und zum Schluß der Feier ihren herzlichen Dank für die gelungene Veranstaltung zum Aus­druck brachten.

Professor Thiel, Marburg, gestorben.

LPD. Marburg, 23.Juni. Im Alter von 64 Jahren starb hier der Direktor des Physikalisch- chemischen Instituts Professor Dr. Alfred Thiel. Der Verstorbene, der in Waldenburg in Schlesien beheimatet war, kam vor etwa 30 Jahren von Mün­ster an die hiesige Universität, wo er sich um die von ihm vertretene Wissenschaft, wie auch um die Entwicklung des ihm unterstehenden Instituts große Verdienste erwarb. 1926/27 war er Dekan der Phi­losophischen Fakultät, 1931/32 bekleidete er das Rek­torat.

Wirtschaft.

Buberus'sche Eisenwerke, Wehlar.

FWD. Aus dem Vorstandsbericht geht hervor, daß 1941 gesteigerte Anforderungen stellte. Der ausweis­pflichtige Rohüberschuß stellte sich auf 36,40 Mill. NM., dazu kamen 0,213 (0,120) Mill. RM. Beteili­gungserträge, 0,57 (0,55) Zinsen und sonstige Kapi­talerträge. 0,46 (0,70) oo. Erträge und 0,207 (0,15) Mill. RM. ao. Zuwendungen. Nach^Abzug von 36,31 Mill. RM Unkosten, Personalaufwand, Ab­schreibungen, Steuern usw. bleibt einschl. 51899 (27 701) RM. Vortrag ein Reingewinn von 1538 441 (1558 893) MR., woraus wieder 5% v. H. Divi­dende auf 26,0 Mill. RM. Kapital ausgeschüttet werden sollen. Die Verzinsung und Tilgung von Ge­nußrechten, die i. V. 0,076 Mill, beansprucht hatten, entfällt diesmal, so daß 108 441 RM. Restgewinn auf neue Rechnung gehen.

In der Bilanz (Zahlen in Mill. RM.) steht das

Anlagevermögen ohne 2,08 (1,08) Beteiligung letzt mit 16,0 (17,0) zu Buch, im Umlaufvermögen von 29,01 (28,76) sind u. a. Wertpapiere mit 4,21 (0,81), Konzernforderungen mit 0,84 (1,03), Bankguthaben mit 4,05 (3,85), Kasse mit 1,64 (1,42), Wechsel und Schecks mit 0,35 (0,36) enthalten, anderseits sind Rücklagen jetzt auf 8,400 (8,399) abgerundet, die Stiftung enthält 0,22 (0,21), Rückstellungen erschein nen mit 6,19 (5,86), Verbindlichkeiten mit 4,49 (5,01), darunter Konzernschulden 0,18 (0,17), Hypo­theken unv. 0,07. Erläuternd wird bemerkt, daß auf Beteiligungen noch eine Einzahlungsverpflichtung von 1,0 Mill. RM. ruht.

Nach über vier Jahrzehnten Tätigkeit an der Spitze des Unternehmens ist am 13. 12. 1941 der Vorsitzer des Vorstandes, Kommerzienrat Dr.-Jng. e. h. Adolf Koehler, plötzlich gestorben, ein schwerer Verlust für die Gesellschaft. HV. am 8. 7. in Frankfurt a. M.

w AM

Sieft Leine

W und) B.e' {jifolfl'

G.A-Eport.

Kurze Sportnotizen.

Kickers Offenbach und Blau-Weiß B erlin werden am Vortag des Endspiels um die deutsche FuUrallmeisterschaft, also am 4. Juli, in Berlin um den dritten Platz in der deutschen Fuß­ballmeisterschaft kämpfen. Schiedsrichter ist Rättig (Litzmannstadt).

Das ^ußb a l l e nd s p i e l Schalke gegen Vienna am 5.Juli im Berliner Olympiastadion wird von Schiedsrichter Fritz Bouillon (Asko Kö­nigsberg) geleitet. Das Spiel beginnt um 16 Uhr.

*

Diebe utschenSchwimmei st erschaffen werden am 11. und 12. Juli in Hirschberg wieder heiß umstrttten fein, wurden doch 300 Meldungen aus 92 Gemeinschaften abgegeben. Von den Vor­jahresmeistern fehlen nur Werner Plath . (Berlin) und die 4X100-Meter-Kraulsttaffel von Nikar-Heidel- berg.

*

Deutsche Tennisspieler, nämlich Kurt Egert (Innsbruck) und Engelbert Koch (Berlin), be­teiligen sich vom 1. bis 6. Juli an einem Turnier in Ankara, wo sie mit den besten türkischen Spie­lern zufammentrefsen.

ch

Ein Radsportpionier verschied in der Person von Gregers Nissen in Altona. Nissen, der 75 Jahre alt wurde, hat insbesondere dem Rad- wandern den Weg bereitet und seine umfangreichen Erfahrungen aus ganz Europa in vielen Schriften niedergelegt.

Verdunkelungszeilr

25. Juni von 22.49 bis 4.30 Uhr.

Heber antai

's

TO ruoli Wannt

Jm { ta ttii

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de« Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. HanS Thyriot: für Stadt Gietzen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Biumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsvruckerei R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenletter: Hans Beck.

Anzeigenpreisliste Nr. 6.

trW i Bota. I tofiroal pSIe

non i

Plötzlich und unerwartet verschied nach kurzer, schwerer Krankheit mein innigstgeliebter, herzensguter Mann, unser treusorgender Vater, unvergeßlicher Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel

Artur Volkmann

im Alter von 37 Jahren.

In tiefem Schmerz: Ottilie Volkmann, geb. Hofmann und Kinder Willi, Henni, Horst Familie Friedrich Volkmann, Gastwirt Familie Otto Hofmann, Schneidermeister und alle Angehörigen.

Heuchelheim, den 25. Juni 1942.

Die Beerdigung findet Freitag, den 26. Juni, 17 Uhr, vom Trauerhause, Landwehrstraße 15, aus statt.

2006 D

Am 23. Juni entschlief plötzlich und unerwartet unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Groß­mutter, Urgroßmutter, Schwägerin undTante

Frau Christine Henn, geb. Cappeiler

Trägerin des Goldenen Mutterkreuzes

im Alter von 71 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Gießen (Buddestraße 7), Lang- Göns.

Die Trauerfeier findet am Freitag, 26. Juni, 14.45 Uhr, in der Kapelle des Neuen Fried­hofes statt.

03033

Die trauernden Hinterbliebenen:

Gießen, Neuen

Gießei

Straße 2

2003

i. Schwagers ^-Division,

b'ür die in so reichem Maße entgegen- tc brachte Anteilnahme in Wort, Schrift inu Tat bei dem Heldentod meines ge-

unser gedachten, herzlichst.

18, Bahnhofstraße 2.

__03032

liebten Mannes, unsres n Sohnes, Schwiegersohn Beyer, Rottenführer in e i wir unseren tiefgefühlt

Allen, die uns beim Soldatentod serös geliebten unvergeßlichen alte Sohnes und Bruders Norbert Triller, O soldat in einer FroutWaffenmeisterei, ihr

Danksagung.

Allen, die anläßlich des Verlustes unserer in Gott Ruhenden, mit Blumen, Wort und Schrift ihre Anteilnahme bezeugten, sagen wir hier­mit auch im Namen der trauernden Anver­wandten herzlichsten Dank.

Dr. Wilhelm Nicolaus Hauptmann u. Btl.-Kdr., im Felde

Bernhard Nicolaus, Funker im Felde.

Ronsberg, den 23. Juni 1942.

___________________________2001 D

03041

2000 D

IGLORIr

ÖKK

MAj

Ein

Deutsche Wochenschau

Landgraf-Ludwig-Gymnasium

Langemarckschule, Oberschule für Jungen J.-v.-Liebigschule, Oberschule für Jungen Oberschule für Mädchen

Heute Donnerstag Erstaufführung

Fast neuer Sprech-Apparat verkauf. [03031 Preis 35r- RM. Asterweg 3.

VeWsligUNg

in Geschäft.

Schr. Ang. unt. 03030 a.d.G.A.

Ufa-Film mit

Erika von Thellmann Aribert Wäscher, Hans Leibelt, Karl Kuhlmann GeorgAlexander Herbert Hübner

la Wiesenheu

kauff frei Hof oder ab Wiese

Joh. Fischer mso

Kohlenhandelsgesellschaft

Gießen, Alicenstraße 42-44

Telefon 3172 und 3176

Spielleitung« Georg Jacoby

'Aarlka Rökk spielt In diesem ersten deutschen Farben-Großfllm eine kapri döse Tänzerin, der es gelingt, eine ganze .feindliche Armee" in Schach zu halten ihrem Landesfürsten einen unschätzbaren Dienst zu erweisen und sich den Mann hres Herzens trotz größter Widerstände tu erobern I Wie sie das macht? Nun - »Frauen sind doch bessere Diplomaten*

Danksagung.

Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Tode meiner lieben Frau, unserer treu­sorgenden Mutter und Großmutter dankt herzlichst im Namen der Hinterbliebenen

Wilhelm Hainbach

Reichsbahn-Obersekretär.

Gießen (Asterweg 52),

Wiesbaden, Bayreuth,-Karlsbad.

WER GELI> ANLEGEN WILL, prüft auch die Möglichkeiten, die die Lebensver­sicherung ihm bietet. Dabei wird ein großer Vorteil sofort bewußt: Mit dem planvollen Spa­ren durch eine- Lebensversicherung sichert man das eigene Alter und die Zukunft der Familie, der die volle Versicherungssumme sofort zur Verfügung steht, auch wenn sie - unerwartet - eines Tages ganz allein auf sich angewiesen ist,

Täglich: 3.00, 5.15, 8.00 Uhr

Sonntag: 2.30, 5.00, 8.00 Uhr

Jugend hat keinen ZutrittI 1998 A

Ausruf

zum Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr.

Der Freiw. Feuenvehr fallen zur Zeit Aufgaben von besonderer Bedeutung zu. Durch Einberufung gerade der jüngeren Kräfte sind ihre Reihen so gelichtet, daß sie den Anforderungen nicht mehr voll gerecht werden kann. Der Reichsführer H hat deshalb in einem besonderen Erlaß die Erhöhung der Schlagkraft der Freiw. Feuerivehren ange- ordnet. Dienst in der Freiw. Feuerwehr ist un­mittelbarer Kriegseinsatz/ demgegenüber jede an­dere/ an sich noch so wichtige ehrenamtliche Tätig­keit zurücktritt. Besonders erwünscht ist die Meldung von handwerklich oder technisch vorge­bildeten Männern. Wenn nicht genügende frei­willige Meldungen eingehen sollten/ iverden Not- dienstverpflichtungen angeordnet/ ohne Ansehen der Person und des Standes.

Ich richte daher an alle einsatzfähigen gesunden Männer des Stadtkreises Gießen den dringenden Aufruf, sich der Feuerwehr freiwillig zur Ver­fügung zu stellen. Sie helfen damit nicht nur dem Reich, sondern auch ihrer Heimatgemeinde und sich selbst. Denn wenn nicht schnellste Brandbekämp­fung bei Luftangriffen sichergestellt ist, gehen heute schwer ersetzbare Werte verloren.

. Meldungen sind beim Stadtbauamt, Freiw. Feuerwehr, Asterweg 9, abzugeben. [2005C

Gießen, den 24. Juni 1942.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen.

Ritter.

in Privathaus- balt sofort ge- fucht. l-004 D

Adolvb Lyncker, Ertrug affe 7.

| Mietgesuche |

Für das Winter­semester 1942 I oder 2 Zimmer für 2 Muden- tinnen gesucht. Sehr. Sing. unt. 03038 a.d.G.A.

|Stellengesuche| |stellenan9ebote|

3nntt011 WsgeWn

PQ[^QST Giessen

Kinder- Sitzkörbchen für Damenfahr­rad gesucht. Schr. Ang. unt. 03037 a.d.G.A.

| Verkäufe

Perk. ncnw. gr.

Boirsenmfüngn

Wechselstrom, RM. 60,- (03040 Harden, Wiescck, Gienen. Str. 67.

SchreWlse evtl, im Hause des Bewerbers, gesucht.

Schriftl. Angeb. unter 03042 an den Gieß. Anz. Kaofgeanche

Eine gute

Milchziege z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 03034 an den Gieß. Anz.

Klavier

z. kaufen gesucht.

G. Ebert Klaviermacher Bleichstr.17.K27v

Die Anmeldungen für das am 2. September beginnende neue Schuljahr werden entgegengenommen

Donnerstag, den 2. Juli, von 8 bis 12 Uhr

im Direktor-Zimmer der betreffenden Schulen. Vorzulegen sind: Das Zeugnis der Grundschule, der Geburts- und der Impfschein. Aufgenommen werden die Schüler, die 1938 in die Grundschule eingetreten sind, bei guter körperlicher und geistiger Entwicklung auch solche vom Jahre 1939.

Die Aufnahmeprüfung findet statt am Mittwoch, 8. Juli, 8 Uhr.

Die Oberstudiendirektoren:

Dr. Wolkewitz Angelberger. I. V. Dr. Kiefer. Schelborn.

Neuwertiger

Gasherd oder elektrische Kochplatte z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 03026 an den Gieß. Anz.

Anthrazit- ofen

nen oder gebr., z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 1990Da.d.G.A.

Gnt erhaltener Fahrrad-Rahmen (Ballon) z. kaufen gesucht. Schr. Ang. -unt. 03039 a.d.G.A.

Die Geburt eines Jungen zeigen an

Herta Hamann, geb. Lange Dr.-Ing. Erich Hamann

Gießen, den 24. Juni 1942

2002V/

Spielleitung Karlheinz Martin

Benj amino

Gigli

in

mit

Isa Miranda Gustav Waldau Josef Sieber Joe Stöckel

Deutsche Wochenschau

Heute Donnerstag Wiederaufführung

Lichtspielhaus

Täglich: 3.00, 5.15. 8.00 Uhr

Sonntag: 2.30, 5.00. 8.00 Uhr

Jugend hat Zutritt

1397 A

Freibankverkauf

am 26. Juni 1942: jogsA

von 8- 9 Uhr Nr. 271-340 von 9-10 Uhr Nr. 341-400 von 10-11 Ubr Nr. 401-460 von 11-12 Uhr Nr. 461-520

am 27. Juni 1942:

von 8- 9 Uhr Nr. 521-590 von 9-10 Uhr Nr. 591-660 von 10-11 Ubr Nr. 661-720

Fleischbrühe!

Stadt Schlachthof, Gießen.

Gießener Konzertring 1941/42

Arbeitsgemeinschaft NSG.Kraft durch Freude Konzertring Theater

Heute, Donnerstag, den 25. Juni 1942, 20 Uhr Neue Aula der Universität

Klavier-Konzert

Gisela Sott

Karten an der Abendkasse!

1(14 Süb raun Weg ün l lolgreid I *\\ tagen.

w

MW Wgi Sombei Die: Slug:

3" ^en ! iitiu

«1 6 Hilf«

1