Das interessiert die Hausfrau:
Kleine Marklumschau für die Hausfrau.
NSG. Das Hauptinteresse der Hausfrau richtet sich mehr und mehr auf die frischen Gerüche, die allmählich einen größeren Platz neben den Ußinter- kohlsorten und Rüben einzunehmen beginnen. Je nach Zuteilung bei den einzelnen Kleinverteilern stehen deine Mengen von Eskariol und Blumenkohl zur Verfügung. Bei letzterem sollte die Hausfrau daran denken, daß ein großer Nährwert auch in den grünen Blättern enthalten ist, und sie mitverwerten.
Eine willkommene Bereicherung des Küchenzettels bilden auch die Gefrierkonserven, die in diesen Tagen in den mit den dafür erforderlichen Kühltruhen aus- gestatteten Geschäften ausgegeben werden. Dieses ausgesuchte Obst und Gemüse, das gleich nach dem Auftauen am reichsten an Vitaminen und Nährstoffen ist, eignet sich aber nicht zur Aufbewahrung, sondern ist zum sofortigen Werbrauch bestimmt. In den Spezialgeschäften wird es bei 20 Grad minus gelagert. Obwohl für dieses Jahr weit mehr. Gefrier- konferven vorbereitet wurden als für den vor^gm Uebergang vom Winter zum Frühjahr, stehen doch von den Konserven, die in Großstädten und Industriegebieten verteilt werden, nicht mehr zur Perfügung als im vergangenen Jahr, da der Hauptteil selbstverständlich den Weg zu den Feldküchen unserer Soldaten findet. Die deutsche Hausfrau wird also klug einteilen helfen, keine unnötigen Hamsterkäufe tätigen, bei denen sie letzten Endes doch nur enttäuscht vor dem verdorbenen Gemüse steht, oder große Mengen in kurzer Zeit verbrauchen muß, die für ihren Haushalt im Augenblick überflüssig sind, aber vielleicht an anderer Stelle einem Kranken oder Kindern wertvollste Dienste leisten könnten.
Oer Leistungswettkampf der BOM.-Sruppen.
In der vergangenen Woche wurde, wie im ganzen Reich, der Leistungsentscheid der besten M.- und JM.-Gruppen ausgetragen. Mr den Bann Gießen (116) galt es, aus 24 Mädel- und ebenso vielen Jungmädel-Gruppen die besten' herauszusuchen, die bei einem Appell einen Querschnitt chrer Winterarbeit gaben und damit den Leistungsstand zeigten. In Gießen standen drei Jungmädel-Gruppen im engeren Entscheid, bei den Mädeln eine Gießener und die Wiesecker Mädel-Gruppe.
Als Pflichtwerkarbeit war in den letzten Monaten eine Burg mit Soldaten und Reitern entstanden, und jede Gruppe wetteiferte mit der anderen. Das „alte Gießen" entstand durch fleißige JM.-Hände, und wem der Weg auf den Gleiberg zu weit ist, der sehe sich das Modell der JM.-Gruppe 2/116 an! Die anderen Bürgen sind mittelalterliche Befestigungswerke mit Zugbrücken, dem Burgfried, Planwagen und Kaufleuten.
Aber; nicht nur auf die Wertarbeit kam es an bei den Appellen, die von der Mädelstabsleiterin Sylvia Reinhold und der Bannmädelführerin Inge Hack abgenommen wurden. Nach Ahnenpässen und Sippenbüchern wurde gefragt, nach Schwimmscheinen und Leistungsabzeichen. Welche Gebiete stehen unter deutschem Schutz, wen grüßen wir, und wie heißen die wichtigsten Gesetze?
Es war ein heißer Kampf — und das Ergebnis?
Beide vorjährigen Hiegergruppen haben beim Entscheid des Gebietes mitzureden. Die M.-Gruppe 3/116 Ost wurde mit 200 Punkten und die JM.- Gruppe 2/116 mit 203 Punkten Sieger. Beide Gruppenführerinnen M.-Scharführerin Lotte Burkhardt und IM.-Scharführerin Hannele Reuter dürfen stolz auf ihre Leistung sein. Sie und alle Jungmädel und Mädel kennen die Verpflichtung, die über ihnen steht und Deutschland heißt.
Um allen Eltern die wahrhaft künstlerischen Bm> gen zu zeigen, sehen wir sie bei dem Osterkonzert der Hitler-Jugend am Ostersonntag im Dorraum der Aula der Universität.
Vermeidbarkeit von Kinderkrankheiten.
Die Berufskrankenkasse der Kaufmannsgehilfen und weiblichen Angestellten veranstaltete im vollbesetzten großen Saal des Burghofes im Rahmen der alljährlich stattfindenden aufklärenden Mitgliederoeranstaltungen über den eigenen Gesundheitsdienst eine Frauenveranftaltunq. Fräulein Dr. med. Jensen (Univ.-Kinderklinik Giehen) sprach über die Vermeidbarkeit von Kinderkrankheiten. Allgemein wurde festgeftellt, daß eine gesunde Lebensführung der Mutter vor und während der Schwangerschaft von Einfluß auf die Entwicklung des Kindes sei. Gesunde Neugeborene seien durch zweckmäßige Pflege und richtige Ernährung im besten Gesundheitsstand zu erhalten. Bereits dadurch sei einer Anfälligkeit für die verschiedensten Krankheiten vorgebeugt vnd das Auftreten von Ernährungsstörungen infolge Nahrungsfehlern vermieden. Es wurde' die normale Entwicklung des Kindes im 1. Lebensjahr kurz dar gestellt. Aber auch bei einwandfreier Ernährung und Pflege gebe es Krankheiten, die jedes Kind befallen könnten, z. B. die Rachitis und die infektiösen Krankheiten. Allerdings könne man auch die Rachitis teilweise auf falsche Ernährung und Pflege zurückführen. Bei Rachitis sei unbedingt ärztliche Behandlung notwendig zur richtigen Dosierung des Vigantols. Es wurde auf die Einrichtung der Mütterberatung verwiesen. Dann ging die Vortragende auf die infektiösen Kinder- krankheiten ein, auf die Ansteckungsmöglichkeit, die Notwendigkeit der Isolation, vor allem auch gegen besuchende Angehörige im Krankenhaus. Eindringlich wurde auf den schweren Verlauf der Diphtherie in den letzten Jahren hingewiefen und die vielfach lebensrettende Diphtherie-Heilserumspritze. Das vollkommenste Mittel zur Bekämpfung der Diphtherie sei die Diphtherie-Schutzimpfung, die eche Erkrankung überhaupt verhüte. Wichtig sei die Behandlung der Tuberkulose im Kindesalter; dann könne sie meist vollkommen ausgcheilt werden.
Zusammenfastend wurde gesagt, daß die Mütter zum großen Teil durch richtiges Handeln und Befolgung' der ärztlichen Anweisungen manche Krank- heit ihrer Kinder vermeiden oder doch deren schlimmen Verlauf verhüten könnten.
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** VHC.- Zweig Gießen. Zur März-Wanderung hatten sich über 40 VHC.er an der Lahnbrücke eingefunden. Am Bismarckturm und Oberen Hardthof vorbei ging es auf den Gleiberg. In der Burg wurde Einkehr gehalten. Der schöne Blick ringsum und gute Aufnahme sorgten für die richtige Wanderstimmung. VHC.-Bruder Christ. Georg feierte seinen 73. Geburtstag, zu dem ihm herzliche Glückwünsche dargebracht wurden. In der jüngsten Mo
natsversammlung wurde dem Vorsitzenden des Wege- bezeichnungsausschusses Ant. Betz und dem langjährigen Wandermeister Carl Plank für ihre 10- bzw. 15jährige Mitarbeit im Vorstand durch lieber« reichung des kleinen Buches der Lahn gedankt.
Schweinemarkt in Butzbach.
* Butzbach, 24. März. Der heutige Schweinemarkt war mit 51 Ferkeln beschickt. Es kosteten
6 bis 8 Wochen alte Tiere 40 bis 45 RM. das Stuck. Der Markt wurde geräumt.
Schweinemarkt in Alsfeld.
* Alsfeld, 23. März. Zu dem heutigen Schweinemarkt waren 64 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten 7 bis 8 Wochen alte 35 bis 40. 8 bis 12 Wochen alte 40 bis 55 RM. Marktverlauf flott; kein Ueberftand.
9. Jl.-Spott
Verleihung des Re-chssportabzeichens.
Im Zuge der Verordnung über die staatliche Spgitaufsicht und die öffentliche Sportpflege vom 20. Juni 1940 ist mit Wirkung vom 1. Januar 1942 eine umfassende Dezentralisation in der Vorbereitung der Reichssportabzeichenoerleihung dadurch eingetreten, daß die Durchführung eines Teiles der seither vom Reichssportamt wahrgenommenen Be- lange den staatlichen Aufsichtsstellen der Mittelstufe (Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung) und der Unterstufe (Landrat des Landkreises Gießen und Oberbürgermeister der Stadt Gießen) übertragen wurde. Die Prüfer stellen die sporttreibenden Verbände, bei den betreffenden Behörden sind besondere Sachbearbeiter für den Sport bestellt war-- den. Auf Anforderung hat Sportkreisführer Stem folgende Sportabzeichenprüfer für den Stadt« und Landkreis Gießen namhaft gemacht: Hans Stein, Karl Reuter, Willi Becker, Paul Lieb, August Deibel, Fritz Pascoe, Karl Lang, Artur Scharmann, Friedrich Levermann, Eduard Gondner, Emil Heß, Walter König, Franz Sauer — alle aus Gießen. Karl Daupert, Karl Bettin, Wieseck. Die SA. hat Artur Butz, Gießen, gemeldet. Obmann des Prüfungsausschusses ist Karl Heller, Wieseck. Diese Prüfer können einzelne oder auch mehrere Hebungen für das Reichsfportabzeichen abnehmen. Durch sie sind alle Fachgebiete der Leibesübungen mit geprüften Kampfrichtern des NS.-Reichsbundes für Leibesübungen besetzt, so daß die Gewähr für die einwandfreie Abnahme des. Reichssportabzeichens und des Reichsjugendabzeickens gegeben ist. Die Prüfung ist eine staatliche Amtshandlung, und die 93er« leihung des Reichsfportabzeichens erfolgt künfttg durch den Vertreter der Unterstufe (Landrat, Oberbürgermeister) in öffentlicher Form. Das Reichssportabzeichen stcht mit dem neuen Gesetz unter dem Ordensschutz.
Die Prüfungstermine werden in der Tageszeitung veröffentlicht. Die Meldungen der Prüflinge find an den Landrat des Landkreises Gießen oder den Oberbürgermeister der Stadt Gießen oder an den Prüfungsabmann Harl Heller, Gießen-Wiefeck, zu richten.
Leistungsbücher können, soweit in Sportgeschäften noch vorrätig, dort bezogen werden, künftig sind die Bestellungen an die Unterstufe zu richten. Ersatz für in Verlust geratene Sportabzeichen ist ebenfalls bei der Unterstufe zu beantragen.
Vorgesehen ist in jedem Monat eine Prüfung, und zwar an dem 1. Mittwochnachmittag ab 18 Uhr, beginnend im Mai. Für die leichtathletischen Uebun- gen dürste der Umversttäts-Sportplatz zur Verfügung stehen. Schwimmen wird bei günstigem Wetter
in der Müllerschen Badeanstalt, Turnen in der Turnhalle von 1846, Radfahren auf der Straße nach Heuchelheim, Start am Keldschlößchen, Rudern auf der Lahn und Schießen auf den Gießener Schiehständen abgenvmmen.
»Tag der Wehrmacht" in Hessen-Nassau
Am „Tag der Wehrmacht" sind im Sportgau Hessen-Nassau keine Fußball-Meisterschaftsspiele angesetzt, die NSRL.-Gemeinschaften wirken vielmehr bei den vielen Veranstaltungen der Wehrmacht mit, bei denen der Sport einen breiten Raum einnehmen wird. Im Gaugebiet sind u. a. folgende Fußballspiele vorgesehen: Gießen: Stadtmannschaft — Luftwaffe; Frankfurt: Samstag: Stadtelf Groß- Frankfurt — Flak Frankfurt; Sonntag: Stadtelf Frankfurt — Jnf.-Ers.-Batl.; Friedberg: Sonntag: RSG. Friedberg — Wehrmacht Friedberg; Butzbach: Sonntag: Wehrmacht — SV. Großkarben oder TSV. Butzbach; Büdingen: Sonntag: SG. Büdingen — Wehrmacht.
Kurze Sportnotizen
Arthur Kilo gefallen. Eine der markantesten Erscheinungen des Gießener Sportes und eine der Hauptstützen seines Vereins, der Spielvereinigung 1900, Arthur Kilo, ist am 1. März 1942 im Kampf gegen den Bolschewismus gefallen. Kilo hat sich in der Hauptsache als Diskuswerfer einen Namen gemacht. So wurde er 1932 (damals noch für Wetzlar startend) Zweiter bet den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften und wirkte in demselben Jahr auch im Länderkampf Deutschland— Frankreich mit. Im früheren Gau Hessen-Hannover war er sieben Jahre hintereinander Diskusmeister. Kilo, der nicht nur durch sein Können, sondern auch durch seine ausgezeichneten Charaktereigenschaften und seine Lebensführung ein leuchtendes Vorbild für die Jugend war, wird in den Herzen aller Sportler unserer engeren Heimat weiterleben.
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D i e beiden Fußball-Endspiele um die Gaumeisterschaft von Hessen-Nassau finden am 6. und 12: April in Frankfurt und Offenbach statt. Endspielgegner sind Kickers Offenbach und RSG. Rotweiß Frankfurt.
Derdunkelungszeil:
24. März von 20.41 bis 6.45 Uhr.
Hcmptschriftleiter: Dr. fttfebrtdr) Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptjchriftleieers: Ernst Viumschetn. Verantwortlich für Politik und Bilder- Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thlirtot; für Stabt Gießen, Provinz, Wirtichast und Sport: Ernst Blumschein.
Truck unc» Verlag: Brühlsche Universitätsdruderel R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck.
Anzeigenpreislistc Nr. 6.
taler
01289
Lollar, den 25. März 1942.
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Danksagung.
Statt Karten.
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01261
Gießen, den 24. März 1942.
Statt Karten!
Danksagung.
Gießen -Wieseck, im März 1942.
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Gießen, den 23. März 1942.
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Im Namen der Hinterbliebenen:
Frau Elsa Koch-Grünberg. -
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Am 20. März verschied sanft unser lieber Schwager und Onkel
Professor Dr. Joseph Collin
im 79. Lebensjahr.
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Die Einäscherung fand in der Stille statt.
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Danksagung.
Für die uns in so großer Zahl erwiesene liebevolle, schriftliche und mündliche Anteilnahme bei dem Heldentod meines lieben, braven Sohnes, Bruders und Schwagers, Fritz Geißler, Gefreiter in einem Inf.-R.gt., sagen wir allen recht herzlichen Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Lina Geißler Wwe.
Leni Zipp, geb. Geißler Walter Zipp, z. Z.im Felde
IJSÖW Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme an dem schweren Verlust, den wir durch den Heldentod unseres lieben, unvergeßlichen Sohnes, Bruders, Schwagers, Paten und Onkels Otto Betz, Soldat in einem Kradschützen-Bataillon, erlitten haben, sagen wir allen auf diesem Wege innigsten Dank.
In tiefer Trauer: Gustav Betz und Frau Elisabeths, und alle Angehörigen, [geb. Engel
Gießen-Wieseck, im März 1942.
Danksagung.
Für die vielen Beweise inniger Teilnahme beim Heimgange meines geliebten Mannes sage ich herzlichen Dank.
Gertrud Gorr, geb. Dittmer.
Heuchelheim, den 23. März 1942.
Danksagung.
Für die überaus große und herzliche Anteilnahme bei dem mich betroffenen schweren Verlust sage ich allen meinen innigsten Dank.
Mia Stahl, geb. Kolb.
Am 23. März 1942 starb nach schwerem Leiden in der Klinik in Gießen unser lieber Sohn, Bruder und Enkel
Heini Grölz
im 9. Lebensjahre.
In tiefer Trauer:
Familie Wilhelm Heinrich Grölz nebst allen Angehörigen.
Daubringen, den 23. März 1942.
Die Beerdigung findet Mittwoch, den 25. März,, nachmittags 4 Uhr, statt.
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Unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter
Frau Marie Wifoner Wwe.
geb. Belloff
ist am 22. März 1942 im 89. Lebensjahre heimgegangen.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Gießen (Am Riegelpfad 52).
Die Beerdigung findet in der Stille statt.
Beileidsbesuche dankend abgelehnt.
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Nach kurzem Leiden verschied mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater und Onkel
Herr Philipp Gans
im 83. Lebensjahr.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Margarete Gans Friedrich Gans Anna Gans Greta Gans Karl Heinz Gans, Enkel.
Gießen (Dammstraße 34), 22. März 1942. Beerdigung findet Mittwoch, nachmittags /23 Uhr, Neuer Friedhof statt.
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Für die uns erwiesene herzliche Anteilnahme an dem schweren, schmerzlichen Verlust unseres in Rußland auf dem Felde der Ehre gefallenen lieben, unvergeßlichen Sohnes, Bruders, Schwagers, Onkels, Enkels, Neffen und Paten Schütze Ernst Stapp in einem Panzer-Regt. sagen wir auf diesem Wege unseren tiefempfundenen Dank. - Gleichzeitig danken wir der Betriebsführung und Gefolgschaft der Deutschen Bank, Zweigstelle Gießen, für den ehrenden Nachruf und Herrn Pfarrer Schmidt für die trostreichen Worte bei der Gedächtnisfeier. Jakob stapp und Familie. Treis (Hessen), den 23. März 1942.
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Allen denen, die uns bei dem schweren Verluste unseres lieben Sohnes, Bruders und Enkels Hans Vogel, Obergefreiter in einer Kraftfahrer-Abteilung, mündlich und schriftlich ihre herzliche Teilnahme erwiesen, sagen wir auf diesem Wege unseren aufrichtigen Dank.
Im Namen aller Angehörigen:
Familie Adolf Vogel.
Zu dem Anfang April 1942 beginnenden Sommersemester der Ludwigs - Universität werden noch
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dringend benötigt. — An alle Volksgenossen, die seither möblierte Zimmer für die Studierenden zur Verfügung gestellt haben u. diese noch nicht wieder anmeldeten, ergeht die Bitte, diese unverzüglich beim Studenten- werk Gießen, Sonnenstr. 19, während der üblichen Dienststunden anzumelden. Jeder, der dazu in der Lage ist, muß gerade jetzt dazu beitragen, daß alle Studierenden, die sich für die Ludwigs - Universität entschieden haben, entsprechend untergebracht werden und so die alte Verbundenheit zwischen Stadt und Universität aufs neue unter Beweis stellen.
Gießen, den 23. März 1942.
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