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Landkreis Gießen.

-- Li ch, 22. Dez. Im alten Jahr können noch drei Ehepaare unserer Stadt ihre silberne Hochzeit feiern, und zwar die Eheleute Karl Jakob Leder« mann, Maurer in der Brauerei Jhring-Melch°or (Butzbacher Straße) am 25. Dezember, die Eheleute Ludwig Heuser, Postbeamter (Hungener Straße) am 29. Dezember und die Eheleute Martin Siej.

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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, am 22. Dezember meinen lieben, herzensguten Mann, meinen treuen Lebensgefährten, unsern lieben, treusorgenden Vater, Schwiegervater, Großvater, meinen lieben Bruder, Schwager, Onkel und Paten

Johannes Maid

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im 70. Lebensjahre von seinem über 11 Jahre langen, schweren mit großer Geduld ertra­genem Leiden durch einen sanften Tod zu

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meines lemsZiniM gesucht. [06739 Zuschriften an löscht, Wolfstratze 26.

Gemüsesamen ist heute ein kostbares Gut und muß sparsam verwendet werden. Um die Selbst­versorgung des deutschen Boltes mit Gemüse sicher­zustellen, muß jede Vergeudung von Samen ver­mieden werden. Daher sollte auch der Kleingärtner von der bisher üblichen Aussaat in großen Men­gen ab geh en und zu einer recht dünnen Aus­saat übergehen. Dazu gehört in erster Linie, daß er von der Reihensaat ab geht und nur die Stufen­saat vornimmt, denn auch bei der Rechensaat kön­nen; soweit Möhren, Schwarzwurzeln, Radieschen, Buschbohnen usw. in Betracht kommen, viele Pflan­zen sich infolge der Aussaatdichte nicht voll ent­wickeln. Die Stufensaat dagegen ermöglicht bei min­destens gleichem Flächenertrag wesentliche Samen­einsparungen.

Im Jahre 1943 werden die meisten Sämereien für den Kleingärtner ab 4. Februar wieder m Kleinverbraucher Packungen und als Bunte Tüten" zur Verfügung stehen, nur Selbst­versorger, die schon früher vom Samenoersandhandel bezogen, können gegebenenfalls schon früher ihre Sämereien bekommen. Wichtig ist aber zu wissen, daß zunächst der Erwerbsgartenbau bevor­zugt mit Gemüsesamen bedient werden muß. Dieser selbst wird zweckmäßigerweise seinen Bedarf schon jetzt umgehend aufgeben. Im Rohmen der jetzt er­folgten Neuregelung durch die Hauptvereinigung der deutschen Gartenbauwirtschaft ist bestimmt, daß der Erwerbsgärtner seiner Bestellung einen Derpflich-

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Für die uns zu unserer Verlobung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche sagen wir, nuch im Namen unserer Eltern, herzlichst Dank

Ehrengar d Riß Otto Brück

^-Unterscharführer i. d. Waffen ff

Großen-Buseck, im Dezember 1942

______________________06738/

Seid sparsam mit Gemüsesamen!

Zur Neuregelung des Gamenverkehrs für 1943.

Frau Katharine Maid, geb. Stier; Otto Maid und Familie; Karl Lang IV. und Frau Mathilde, geb. Maid ; Robert Fett und Frau Lina, geb. Maid; Karl Mald.z. Z. Im Felde, und Frau; Theodor Maid, z.Z. Im Felde; Ludwig Maid und Familie; Familie Willi Neumann; Familie Walter Jänicke und 6 Enkelkinder.

Watzenborn-Steinberg, Erfurt und im Felde, Leihgestern, Friedberg, Lang-Göns,

den 23. Dezember 1942.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 24. Dezember, nachmittags 2 Uhr statt.

_________________________________________06740

1., zwei 2., einen 3. Preis, Heinz Poch, einen Ehre preis, zwei 3. Preise, Heinz Wörner einen Ehre[ preis, Friedrich Krauß einen Ehrenpreis, eüun 3. Preis, Hans Don-Eiff einen Ehrenpreis, vier ÄfF 3. Preise, Wilhelm Scharf drei Ehrenpreise, erneu

Kreis Marburg.

Lpd. Marburg, 22. Dez. Dieser Xage wurde gemeldet, daß aus einem Hanauer Krankenhaus em Mikroskop gestohlen wurde. Ein gleicher Diebstahl wurde nun im Hygienischen Institut der Universität Marburg verübt. Es handelt sich nn) ein Leitz- Mikroskop ohne Spiegel, Nr. 300 707. Auf dem Sta­tiv befindet sich die EingravierungHygienisches In­stitut Marburg 2".

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wurden für ihre Verdienste im Osten mit dem Kriegsverdienst kreuz zweiter Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 22. Dezember feierte der gräfliche Wiesenwärter Friedrich Silk in voller Rüstigkeit seinen 7 0. Geburtstag. Er steht seit seinem 14. Lebensjahr in gräflichen Dien­sten und geht noch täglich seinen Pflichten nach Wir gratulieren! Die Kreisdienststelle Wetterau vonKdF." veranstaltefe im Rahmen der Wehr­machtbetreuung und auch für die Laubacher Be­völkerung einen Bunten Abend, der von Max Äaa (Ansage), Grete Fleckenstein sTanz), Ulla As^ mus (Gesang), Erna Reuter (Tylophon), Walter

Ortsbauernsührer Goebel sowie den Kreiszucht- wart Kreiling (Gießen) begrüßen konnte. Er führte aus, daß der Gedanke der Kleintierhaltung, insbesondere der Kaninchenzucht in allen Kreisen der Bevölkerung, soweit sie im Stande ist, die Tiere auf eigener Futtergrundlage zu hatten, sich immer mehr verwirklicht, und daß hiermit wertvolle Bei­träge zur Volksernährung geleistet werden. Dies beweise auch die Stiftung zahlreicher Ehrenpreise, an denen sich die Stadt Laubach, Graf Solms, die Bezirkssparkasse, die Laubacher Bank und zahlreiche Mitglieder beteiligt haben, die Herr Wolter eben­falls in seinen Dank einschloß.

Besondere Auszeich.rungen wurden dem Fellwart Lindesmeyer, der sich bereits seit 40 Jahren mit der Kaninchenzucht befaßt, zuteil. Er erhielt den Reichsfachgruppenehrenpreis, den Landes­bauernehrenpreis, den Zuchtstammehrenpreis, den Leistungsehrenpreis sowie fünf andere Ehrenpreise, während dem Rei chbahnob erse kretä r Heinrich Wahl, der Kreissachtzruppenehrenpreis zugespro­chen wurde. Es erhielten aus Laubach: Heinrich Wahl elf Ehrenpreise und zwei 1. Preise, Ludwig Wolter sieben Ehrenpreise und acht 3. Preise, Karl Graulich vier Ehrenpreise und zwei 3. Preise, Karl Pitz zwei Ehrenpreise und zwei 2. Preise, Wilhelm Lindesmeyer zwölf Ehrenpreise und zwei 1. Preise, August Braun einen Ehrenpreis und einen 1. und einen 2. Preis, Jacob Laub er einen Ehrenpreis, zwei

Der Verkauf von Theaterkarten für die Vorstellungen vom 29. bis einschHeßl.

31. Dezember 1942 beginnt ab:

26. Dezember 1942

(2. Weihnachtsfeiertag ausnahmsweise ab 10 Uhr)

Für die Vorstellungen vom 1. bis einschließlich 3. Januar 1943 ab:

Montag, den 28. Dezember 1942

Nach den Feiertagen Verkauf wie üblich, ab Samstag für komijiende Woche bis einschließl. Sonntag. Schrift!. u. telefonische Bestellungen können z. Z. nicht angenommen werden.

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1 Nachdem unser lieber Sohn Karl an einer WSW schweren Krankheit im Osten den Helden- tod gestorben ist, erhielten wir jezt die tief­erschütternde, schmerzliche Nachricht, daß nun auch unser lieber, herzensguter jüngster Sohn, mein heiß­geliebter, guter Bräutigam, unser lieber, guterBruder, Schwiegersohn, Schwager, Pate, Onkel und Neffe

Parteigenosse und #f-Mann

Richard Friedrich

Obergefreiter im Afrikakorps, Träger des E. K. 2, des Panzersturmabzeichens, des Verwundetenab­zeichens, des Westwallabzeichens und der Erinne­rungs-Medaille Italienischer und Deutscher Feldzug in Afrika,

bei den schweren Kämpfen In Afrika, im blühenden Alter von 25 Jahren, den Heldentod für Führer, Volk und seine geliebte Heimat fand.

In tiefer stiller Trauer:

Karl Friedrich und Frau Else Schmidt, Braut und alle Angehörigen.

Steinbach, Albach, Lieh, Birklar, Annerod, Saasen, den 19. Dezember 1942.

Die Gedächtnisfeier findet am 27. Dezember, 13*/, Uhr, in der Kirche zu Steinbach statt. 0M41

Mit der Familie trauern auch wir um unseren lang-' jährigen treuen Arbeitskameraden. eM44

Georg Herpel, Metzgerei, und Gefolgschaft,Gleisen

Kaninchen-Ausstellung in Laubach.

* Laubach, 22. Dez. Eine ansehnliche Tierschau zeigte die FachgruppeKaninche n" des Lauba cher Kleintierzuchtvereins am Samstag und Sonntag in der Turnhalle. 137 Ka­ninchen waren zu bewerten, wobei die Vereinsrasse, die Weißen Wiener, mit rund siebzig Tieren ver­treten war. Daneben sah man kräftige Deutsche Widder und Groß-Chinchilla, auch stämmige Deut­sche Rie sen, Helle Groß Silber sehr schön im Fell, Klein-Chinchilla und Blaue Wiener. Aus­gestellt hatten die Züchter aus Laubach, Röthges, Wetterfeld, Stockhausen unö1 Freienfeen. Das Inter­esse der Besucher aus allen Kreisen der Bevölkerung war außerordentlich rege. Von den Mitgliedern des Vereins hatten 22 Züchter ihre Tiere gezeigt, was angesichts des erst einjährigen Bestehens des Ver­eins eine erfreuliche Leistung ist. Ebenso aufschluß­reich wie die Besichtigung der einzelnen Tiere war die mit der Tierschau verbundene Fellausstellung. Es ist erstaunlich, wie vielseitig die Kaninchenfelle bei sachgemäßer Behandlung verwendet werden können. Pelzarten wie Biberette, Maulwurf, Skunks, Nutria, Seal, Zobel, Leopard und Nerz lassen sich daraus Herstellen.

Am Sonntagvormittag fand die Eröffnung durch Zuchtwart Ludwig Wolter statt, der Bürger­meister Kopp, den Ortsgruppenleiter Pott, oen

tungsschein beizufügen hat, wonach er u. a. ver­sichert, keine Doppelbestellungen vorge­nommen zu haben, seine eigenen Samenvorräte berücksichtigt hat, die Bestellung unter Zugrunde­legung der von der Hauptoereinigung festgesetzten höchstzulässigen Samenmenge je Flächeneinheit' be­rechnet wurde. Für Kohlsämereien ist für den Klein­gärtner wichtig zu wissen, daß er in diesem Jahr keinen Samen erhalten wird, sondern auf dön Be­zug von Jungpflanzen von dem Erwerbsgärtner an­gewiesen sein wird. Auch Porree und Sellerie kön­nen nur als Jungpstanzen bezogen werden. Schließ­lich kann auch für Küchen- und Gewürzkräuter für den Selbstversorgergartenbau Samen nicht nach freiem Ermessen zur Verfügung gestellt werden, auch hier wird nur eine Jungpflanzenver­mittlung möglich sein. Um rechtMig hiese Jung- pflanzen zu erhalten, muß der Gartenbesitzer recht­zeitig bei seiner Organisation, beim nächsten Gar­tenbaubetrieb, dem Bezirks- oder Kreisleistungs­ausschuß für Gemüsebau, dem Kreisfachwart Gar­tenbau oder der Kreisbauernschaft seinen Bedarf getrennt nach Gemüse art und nach frühen, mittel­frühen und späten Sorten aufgeben, damit die Er­werbsgärtnerschaft rechtzeitig für die erforderlichen Jungpflanzen sorgen kann.

Die Neureglung setzt voraus, daß die Verbraucher diszipliniert und verantwortungsbewußt handeln und ihrerseits dazu beitragen, daß die gleichmäßige Versorgung sichergestellt werden kann.

nendeu Weihnachtsbaum! Verwahrt in diesen Tagen besonders sorgfältig alle Streichhölzer vor Kinder­hand! Stellt in die unmittelbare Nähe des Weih­nachtsbaumes stets ein mit Wasser gefülltes Gefäß zum Löschen bereit!

Wichtig für Betriebssichrer!

NSG. Die Landesversicherunasanstalt Hessen weist darauf hin, daß von allen Betriebssührern zum Jahresende in den Quittungskarten bzw. in den Ein­lagebogen zu den Quittungskarten der inoalidenver- . sicherungspstichtigen Gefolgschaftmitglieder die zwi­schen dem 29.6.1942 und dem 31.12.1942 liegende Zeit der Beschäftigung sowie der in dieser Zeit er­zielte Gesamtbruttoverdienst zuzüglich des Wertes der Sachbezüge (Kost und Wohnung usw.) zu be­scheinigen sind. Einlagebogen zu den Quittungskarten alten Formulars sind bei allen Quittungskarten­umtauschstellen und in den Städten mit eigenen Der- sicherungsämtern bei diesen erhältlich.

Dreiecktuch und erste Hilfe.

NSG. Das Dreiecktuch gestattet eine vielgestaltige Verwendung in der ersten Hilfe. Bei der Ausbildung in den Luftschutzschulen des Reichsluftschutzbundes lernen und üben die Laienhelferinnen, wie man mit dem Dreiecktuch schnell und einfach Verbände an­legt, wie es bei der Schienung gebrochener Glied­maßen verwendet, wie man es als Tragetuch oder Augenverband benutzt, und was man sonst noch allerlei Nützliches damit anfangen kann. Dabei kann ein Dreiecktuch aus jedem kräftigen und sauberen- Stoffrest ungefertigt werden. In jeder Luftschutz. Hausapotheke müssen sich eine Anzahl Dreiecktücher befinden. Das Dreiecktuch darf auch nicht in der Luftschutzbereitschaftstasche der Laienhelferin fehlen.

Giehener Dochevmarttpreise.

* Gießen, 23. Dez. Auf dem heutigen Wochen- istarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 9 bis 10, Kartoffeln, 5 kg 53, Wirsing, % kg 10, Weißkraut 7, Rotkraut 10, rote Rüben 8, Spinat 18, Unterkohlrabi 8, Grün­kohl 6, Lauch 15, Sellerie 16, Feldsalat, i/io 6 Rpf.

Verdunkelungszeit:

23. Dezember von 17.11 bis 8.02 Uhr. *

** Don der Ludwigs-Universität. Der Zahnarzt Dr. med. dent. Wilhelm Schneider in Gießen ist beauftragt worden, in der Medizinischen Fakultät der Universität Gießen vom Beginn des Wintersemesters ab die Zahnheilkunde in Vorlesun­gen und Hebungen zu vertreteü. Dr. Wilhelm Schneider wurde am 1. Oktöber 1909 in Großen- Buseck geboren. Nach dem Besuch der dortigen Volks­schule und der Oberrealschule in Gießen studierte er in Gießen, Greifswald und Marburg Zahnheilkunde, war von 1934 bis 1937 Assistent am Zahnärztlichen Institut in Marburg und ließ sich 1937 als Zahnarzt in Gießen nieder. Von 1939 bis Frühjahr 1942 stand Vr. Schneider im Heeresdienst.

, ** Silberne Hochzeit. Die Eheleute Fritz Donath und Frau Lina, geb. Jagusch, Landgraf- Philipp-Platz 12, feiern am kommenden Sonntag, 27. d. M., das Fest der silbernen Hochzeit. Wir gratulieren!

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3etnfpreiljölenflnnDen$elertflsen Infolge der starken Belastung der Fernsprechleitungen mutz dieDauer der privaten Ferngespräche am Weihnachtsabend und in der Neu­jahrsnacht von 19 Uhr an auf 3 Minuten beschränkt werden.

Giehen, den 22. Dezember 1942.

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zember. Allen Jubelpaaren herzliche Glückwünsche!» dein' - * Laubach, 22. Dez. Der Obergefreite Wichelm II deine > ih hör ftrinef

kohlenklau will uns durch Ritzen und Spalten bestehlen!

Seht nur, wie er seine Tatze durch die Ritzen und Spalten von Fenstern und Türen zwängt, um uns die Warme aus der geheizten Stube zu stehlen. Aber warte nur, Freundchen! Wir geben uns einen Ruck (eigentlich wollten wirs ja schon im Herbst tun) und dichten die Ritzen und Spalten der Türen und Fenster ab, vor allem der Fenster, die wir während des Winters zum Lüften nicht brauchen. Wenn du und ich und wir alle das tun, sparen wir in einem Winter viele tausend Zentner Kohle!

So, nun ist der Kohlenklau ausgesperrt und soll vor Wut noch schwärzer werden. Aber hüten wir uns trotzdem vor ihm! /{itfütßr Uw tudfa utaUiefcr

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