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Gehemmte Kriegswirtschaft Indiens.

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Rechtes gegen das Unrecht. Alle werden bereit seit

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Die Aufgaben des Friedensrichters

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andern gibt Gert Adriam einen Ueberblick über t niederländische Landschaftszeichnung. Schöne Ws' proben veranschaulichen das Schaffen des Ttünd; ner Bildhauers Geor.q Müllen Nicht vergessen 1 auch eine ganzseitige Wiedergabr der berühmt Venus von Tizian.

Immer noch ist die Infanterie die Schlachtei scheiderin die Königin der Waffen.

Dabei berichtete Staatssekretär Ganzenmüktri daß in den Werken der Reichsbahn in diesem

Selten nur erwartet ihn nach dem Kampfe ein behagliches oder auch nur ein annehmbares Quar­tier. Schanzen, Wachstehen, Spähtrupps füllen seine Ruhe aus. Wald, Wiese und Rain, Stein­halde und Sumpf sind sein Nachtquartier. Und immer umfaucht und umzischt ihn der heulende Tod.

Und dann das Marschieren! Das Marschieren, das für das Fußvolk mit der immer mehr sich be­schleunigenden Dynamik des Krieges im Laufe der Zeiten nicht weniger, sondern mehr geworden ist. Es hört sich tröstlich an, daß der Infanterist heute auch während des Marsches nur das Sturmgepäck trägt, das andere ihm nachgefahren wird. wenn der Infanterist noch vor hundert Jahren, wenn es doch kam, 25 Kilometer im Tage mar­schierte, so sind es heute 50 und 60 und manchmal 70 und 80. Zwei Tagereisen alter Rechnung über harte Teerstraßen oder durch knietiefen Staub. Dicht mij herbstlicher Nebel lag er manchmal über den Talern. Und es ist kein fröhliches Marschieren wie einst hinter wirbelnden Trommeln, hinter Hörner- klang oder schmetternder Musik. Wie damals» als

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Die Sfaipr t dem ei ennanischei Friedri 4ors der

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für eine zusätzliche Waffenproduktion. z

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-er Betriebsgemeinschast.

Ter Cauleiter auf einem Tetriebsappell,

Kämpfe, die im Laufe dieses Jahres in den nordostchinesischen Provinzen stattfanden. Die Kämpfe in Nordchina konzentrieren sich hauptsächlich am großen Knie des Gelben Flusses, an der Lun- gai-Bahn und in der fruchtbaren Provinz Schan- tung. Im Laufe dieser Kämpfe wurden eine Anzahl selbständiger Einheiten der chinesisch-kommunistischen Armee besonders in dem Provinz-Dreieck Schansi HopeiHonan aufgerieben. In anderen Kampfge­

bieten wurden die feindlichen Truppen in wüsten- ähnliche Gebiete abgedrängt, wo ihnen jede Möglichkeit, sich mit Lebensmitteln zu versor­gen, fehlt. Diese Taktik erwies sich besonders in Süd-Honan an der Lunghai-Bähn als erfolgreich. Die Operationen in M e n chi a n g richteten sich gegen General Tschuhsiaoling. Auch dessen Truppen werden zum größten Teil in ein wasser­armes Gelände abgedrängt.

nächst Zeit werde jedoch noch mehr Härtern grabi langen, denn die Anforderungen, die an jeden ein Fez ij zelnen in Zukunft gestellt werden, werden bestiim Mebuna nicht leichter sein. Das deutsche Volk wurde gezww M§beho gen, diesen Kampf aufzunehmen gegen eine Wel M Bi die die Vernichtung Deutschlands will. Es gehe hir um den Kampf des Lichtes gegen die Finsternis, be 1

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Schanghai, 21. Dez. (DNB.) Die Verhaftung Gandhis, Nehrus und anderer indischer Führer durch die Engländer und die Zusammenstöße zwischen den britischen Behörden in Indien und dem indischen Volk haben, vereint mit dem passiven Widerstand der indischen Intellektuellen und der Arbeiter im gan­zen Lande ihr Teil dazu beigetragen, um das indische Wirtschaftssystem bis in seine Grundlagen zu er­schüttern.

Die Kohlenproduktion Indiens belief sich in normalen Zeiten auf 23 Millionen Tonnen im Jahr, während sie in diesem Jahr auf nur 18 Millionen Tonnen Zusammenschrumpfte. Ein weiterer Hemm­schuh in den Kriegsanstrengungen Indiens war die Knappheit an.Oehlen. Vor dem Ausbruch des Pazifik-Krieges importierte Indien auch aus Burma und aus Holländifch-Ostindien. Die Oelfelder von Assam und Pundschab mit einer Produktion von 75 Millionen Gallonen Rohöl wurden daher die Hauptstützen der indischen Oeloersorgung. Statt der erwarteten Steigerung der Oelgewinnung wurde in diesem Jahre eine Verminderung um rund-5 o. H. ersichtlich, so daß die britischen Behörden gezwungen wurden, Del aus dem Irak und Iran einzuführen.

Beinahe im selben Verhältnis nahm die Produk­tion von Kautschuk und landwirtschaftlichen Er­zeugnissen ab. Während die 31 ei 5 ernte 1941 33 Millionen Tonnen ergab, belief sich die dies­jährige Ernte aus nur 26 Mllionen Tonnen. W'äh-

tR grau Itate f, fF* oenn' r* kft i Fäh Kn 7,

den Fronturlaubern zur !

die Studenten, die von ...__,_____________

Gelegenheit zu ernstem Studium und kameradß licher Geselligkeit finden.

v jüngsten Heft der Monatsschrift5?uit| dem V o l k" (Verlag Heinrich Hoffmann, Win behandelt Heimo Kuchling das anmutige und <« ziehende ThemaDie Darstellung des Tanzes i#-« ei6 de, der brldenden Kunst"; zur Jllusttatton sind u. a. " zügliche Reproduktionen nach Werken von DotticeÄ Brueghel, Lancret, Aldegrever, Rubens, Thom) Schwind und Goya beigegeben. Ann Tizia fieiij

die allgemeine Leistung um 16 v. H. gesteigert »c den ist, nacktem die Lokomotiven- und Fahrzem. Produktion zum erstenmal in das Rüstungspn«

Das Verfahren vor dem Friedensrichter soll im wesentlichen feinem freien Ermessen überlassen fein. Die Staatsanwaltschaft soll daran nicht beteiligt, aber jederzeit in der Lage fein, eine vor dem Me- densrichter anhängige Sache an sich, zu ziehen. Das Güteverfahren, das auf den Vergleich zielt, soll grundsätzlich nicht öffentlich, das Spruchoerfahren jedoch öffentlich sein, wenn nicht die Oeffentlichkett rm einzelnen Falle ausgeschlossen wird. Nur wenn es dem Friedensrichter nicht gelingt, den (Streitfall gütlich zu schlichten, soll er einenFriedensspruch" erlassen. Der Friedensspruch könnte auf Freispruch lauten, der Friedensrichter könnte auch erklären, daß er trotz Feststellung einer Schuld von Maß- nahmen absehe, er könnte die Unwahrheit einer Be­hauptung oder das Fehlen jedes Beweises für eine ehrenkränkende Behauptung ohne besondere Suhne- maßnahme selbständig feststellen, eine Verwarnung erlassen, eine Friedensbuße in Geld festsetzen, viel­leicht bis zu 42 Tagesbußen, Sühnehaft bis zu etwa sechs Wochen anordnen, einer Partei eine Friedens- bürgschaft auferlegen (Sicherheitsleistung in Geld bis zu 42 Tagesbußen), schließlich die öffentliche Be- kOTMtmachung des Friedensschlusses anordnen.

Guter Ausbesserungsstand der Reichsbahn.

Der Reichsminister für Bewaffnung und Muni­tion, Speer, übernahm im Rahmen eines Be­triebsappells ein großes R e i ch s b a h n - A u s - besserungswerk für Aufgaben der Rüstung.

Erde zwei Bilder (Der Sommeri' unb Herbst") von Lucas von Dalckenborch. Zu von Ruysdael, Hobbema, Cuyp, van Go

ImDeutschen Recht", dem Zentralorgan des NS.-Rechtswahrerbundes, hat Staatssekretär Dr. Rothenberger zur Frage des Friedensrichters Stel­lung genommen. Der Friedensrichter soll danach in erster Linie Friedensstifter sein; er soll dem eigent­lichen Gericht die häufigen kleinenPannen" des täglichen Lebens fernhatten, soweit chnen nichts Kriminelles, für die Rechtsordnung Gefährliches innewohnt. Solche Gedanken sprechen dafür, grund­sätzlich Laienrichter aus allen möglichen Berufen heranzuziehen, wenn sie nur über die besonderen Qualitäten verfügen, die sie für dieses Amt brau-

Wer nur einmal an vormarschierender Infantt vorbeigefahren oder vorbeigeritten ist, wer do auf dem Rückweg nach vielen Stunden wieder gleiche Kolonne überholte, wer die Todmud Staubüberkrusteten noch ihre Lieder fingen höi n>er wußte, daß sie seit dem grauenden Mor; marschierten und noch stundenlang weiter mußt bis tief in die Nacht hinein und daß auch dann I

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rung allgemeines Vertrauen genießt. Im einzelnen glaubt Dr. Rothenberger, daß sich eine gewisse natürliche Auslese bald von selbst er­geben werde, indem vor allem einflußreiche Bauern, angesehene Gewerbetreibende und Kaufleute, erfolg­reiche Fabrikanten, tüchtige Ingenieure, bewährte Arbeiterführer, bekannte Aerzte und Wissenschafter, hervorragende Lehrer, verdiente pensionierte Offi­ziere, Beamte und so weiter auf den Friedensrichter-- stuhl gelangen. Dem Friedensrichter sollen außer der bisher dem Schiedsmann übertragenen Ver­gleichsbefugnis echte Richtermacht und Spruchgewalt arwertraut werden. Er sollte zuständig sein für Vergleichsbemühungen in Angelegenheiten der bis­herigen Privatklage. Auf dem Felde des eigentlichen Strafrechts sollte seins Zuständigkett umfassen: Uebertretungen, Beleidigungen, Ehrabschneidung, Beschimpfung Verstorbener, fahrlässige und leichte vorsätzliche Körperverletzung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Verletzung des Briefgeheim­nisses, ferner Verleumdung, gefährliche Körper­verletzung und Bedrohung, diese drei jedoch nur mit Zustimmung des Staatsanwalts. Auch vermögens­rechtliche Ansprüche, die mit solchen vor dem Frie­densrichter schwebenden strafrechtlichen Sachen ur- sächlich oder psychologisch zusammenhingen, sollten

we^en innerhalb der Berufungsgrenze vor ihn ge­bracht werden; auch in diesen Fällen soll der Friedens­richter auf den ordentlichen Rechtsweg verweisen können, wenn ihm die Sache zu schwierig erscheint. Soweit ihm eine zivilrechtliche Zuständigkeit zu- kommt, soll er schließlich auch einstweilige Ver­fügungen erlassen können, freillch nur aus Grund mündlicher Verhandlungen.

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Lob des Fußvolks.

Von Alfons v. CzibuLka.

Du liest in der Zeitung, hörst ober siehst in der Wochenschau die Wirkung der Stukas, siehst sie wie riesenhafte Adler niederstoßen auf den Feind. Du erlebst, wenn auch in der Geborgenheit des heimat­lichen Lichtspielhauses,, wie die Bomben sich lösen und stürzen, wie sie Bahnhöfe und Rüstungswerke vernichten und wie der brüllende Tod Verderben und Panik in die flüchtenden Kolonnen des Fein­des trägt. Du siehst den Aufklärer, umschwirrt, um­kracht und umsplittert von Flakgranaten einsam schweben, fühlst wie aus Dunstschleier und Wolke in jedem Augenblicke feindliche Jäger auf den Ein­samen niederstoßen können. Du bewunderst die Fall- schirmjäger. Du liest von dem kühnen Vorwärts­jagen, von dem Durchbruch unserer Panzerdivisio­nen, die, dem übrigen Heere weit voraus, die Linien des Gegners zerschlagen und seins Front zum Ein­sturz bringen. Und du weißt, daß jeder dieser Flie­ger, dieser Panzermänner, dieser Fallschirmjäger ein Held ist.

Du hörst von den Feuerstößen und dem Trommel­feuer, von der Furchtbarkeit unserer Arttllerie. Und du neigst dich in Ehrfurcht vor den Herzen, vor der Kühnheit dieser Männer, vor dem Willen und Geist, der all dies Ueberacwaltige in wenigen Jahren aus dem Nichts erschaffen hat.

Aber du bist leichr versucht, die Leistung der In­fanterie zu unterschätzen, jener Männer, die keine anderen Waffen ihr eigen nennen, als die sie mit sich zu tragen ober zu schleppen vermögen, deren Schutz nur ihre Gewandtheit ist und die zur Uebermin- bung der Räume nichts besitzen als ihre eigenen Beins.

Ueber den todesmutigen Einsatz der Flieger, über das mitreißende Vorwärtsstürmen der Panzertrup­pen und der Aufklärungsabteilungen, über die brül­lenden Donnerschlünde von Sankt Barbaras Jün­gern vergißt man die Leistung, Not und Todesmut des Infanteristen und seines anderen Ich, des Pio­niers. Vergißt sie, wie sie schon in früheren Zeiten Oft vergessen *nb gering erachtet wurde über bis

rend im vergangenen Jahr 10 Mllionen Tonnen Weizen erzielt wurden, beläuft sich die diesjäh­rige Produktton auf nur rund sieben Millionen Tonnen. Die Teegewinnung verringerte sich von 395 auf 323 Millionen Pfund, dis von Baum­wolle von sieben Millionen Ballen zu je 400 Pfund auf weniger als 4 Millionen, die von Zuckerrohr von» sieben Millionen Tonnen auf nur rund sechs Millionen.

Aber auch die indische Schwerindustrie litt er­heblich unter den Sabotageakten und der passiven Resistenz der Arbeiterschaft. Die Produktion von Roheisen ergab 1941 1,5 Millionen Tonnen. Ob­wohl die britischen Behörden eine Steigerung der Produktion auf 2 Millionen Tonnen im laufenden Jahr planten, haben die bisher vorliegenden Er­gebnisse nur eine Produktion von weniger als einer Million erwiesen. Dasselbe gilt für die Stahl- gerotnnung, die 1941 1 250000 Tonnen ergab, während die Produktion dieses Jahres nicht einmal die Million erreichen wird.

Obwohl die britischen Behörden in Indien mit den strengsten Maßnahmen jede Ruhestörung, ineibie Kriegsanstrengungen des Landes behindern könnte, Unterdrücken, bewirken dis täglich zunehmenden Eisenbahnunglücke, die Bombenattentate gegen Zen­tren der Kriegsindustrie und die Streiks, daß die Aussichten für die industrielle Produktion Indiens im Jahre 1943 keineswegs günstiger scheinen.

in begrenztem Umfange vor fein Forum kommen; von Amts wegen, bei Streitwerten bis zu 100 Mark, auf Antrag des Klägers, bei Streitwerten über 100 Mark bis zur jeweiligen Berufungsgrenze der Zivil- vrozeßorbnung, auf übereinstimmenden Antrag bei­der Parteien bei allen höheren Streitwerten. Von den Zivilsachen sollten zur Zuständigkeit des Frie­densrichters zunächst geringfügige Störungen des Haus- und Nachbarftiedens gehören, jedoch nur bann, wenn er dis Sache wegen ihrer Geringfügig­keit annimmt; er soll sie auch auf den ordentlichen N^tswk'a n-rweilen können. Alle übrigen ver-

Kulturpflanzen, so hat die systernattsche Züchtung, um die sich besonders die Niederländer verdient ge­macht haben, auch den Heloeabaum der Kautschuk­plantagen erheblich ergiebiger zu machen gewußt als die Wildpflanzen.

Für die rücksichtslose Raffgier der USA. ist eine Meldung aus Buenos Aires bezeichnend, wonach die Kaufkontrakte, die Argentinien mit Bolivien, Peru und Ecuador abgeschlossen hatte, unter dem Druck der USA. annulliert werden mußten, weil die Iankees alle nur irgendwie erreichbaren Vor­räte an Rohkautschuk aus den südafrikanischen Er- zeugungsländern für sich beanspruchen. Daß Argen­tinien vei einem Jahresverbrauch von 9000 Tonnen Kautschuk und einem ßagerbeftanb von nur noch 3000 Tonnen dadurch selbst in schwerste Versor- aungsnöte gerät, kümmert Roosevelt und feine Kriegshetzer wenig. Bedenkenlos setzt man sich über alle vertraglichen Abmachungen hinweg, denn wo Amerikas Interessen auf dem Spiele stehen, gilt eben nur noch die Gewalt.

Die Versorgungslage der USA. ist allerdings alles andere als erfreulich. Neben den Wildkautschuk­quellen in Südamerika unb in Westasrika, die aber, wie gesagt, immer nur geringe Ergebnisse liefern können, find unsere Gegner heute praktisch auf Ceylon als einziges Lieferland für Plantagen- gummi angewiesen. Die neu angelegten Pflanzun­gen können nun eben einmal höchstens erst in fünf bis sechs Jahren Erträge liefern. 1941 belief sich nun die Nettoausfuhr Ceylons an Gummi auf 81 603 Tonnen, d. h. auf etwa den zehnten Teil dessen, was allein die Vereinigten Staaten in Frie­denszeiten an Kautschuk eingeführt hatten.

Vergebens versucht man in den USA. diese trost­lose Lage mit Phantasiezahlen über die künftige synthetische Gummierzeugung zu verschleiern. Auch hier kann man nicht in Monaten einholen, was man in Jahren versäumt hat. Wenn auch die ame­rikanische Agitation sich förmlich darin überschlägt, diese künfttge synthetische Kautschukerzeugung der USA. zu einer revolutionären Wende in der wirt­schaftlichen Entwicklung der Welt zu stempeln, so wird doch bamit die Tatsache nicht aus der Welt geschafft, daß es der deutsche Buna-Gummi war, der längst vor dem Amerikaner diese Wende in der Weltwirtschaft herbeigeführt hat, zumal er keines­wegs das einzige Produkt der sehr umfangreichen derttschen Produktion an neuen künstlichen Roh- und Werkstoffen ift? Und wenn di? Amerikaner mit lau­tem Iubelgeheul die hohe Qualität ihrer künstlichen Gummiprodukte bei den vorgenommenen Ge- .brauchsprüfungen in die Wett schreien, so steht die- Isen Laboratoriumsprüfungen der Amerikaner im­mer die jahrelange praktische Bewährung des deut­schen Buna-Gummis bei den härtesten Beanspru­chungen des Krieges gegenüber. Außerdem muß trotz der Phantasieziffern dann doch immer wieder ein­mal zugegeben werden, daß, alles zufammenge- nommen, nicht langt. So hat erst kürzlich der Jude Baruch, der es als Wirtschaftsdiktator der USA. ja wissen muß, festgestellt, daß auch bei größten An­strengungen und unter Benutzung aller nur mög­lichen Quellen für 1943 immer noch ein Defizit von 200 000 Tonnen bleibt.

Es wird vermutlich in Wirtlichkeit noch größer fein, denn der Gummibedarf im Kriege untersteht eigenen Gesetzen, zumal ja auch mit Versenkungen sowohl an Rohstoffzufuhren als auch an Fertig­erzeugnissen gerechnet werden muß. Was 200 QÖO Tonnen Gummi bedeuten, ergibt ein Vergleich mit der Weltproduktton. Jrn Jahre 1940 belief sich die Weltproduttion an Rohstoffkautschuk auf 1,4 Mil­lionen Tonnen. Davon entfielen auf die Gebiete, bte jetzt von Japan beherrscht werden, 1,24 Mil­lionen Tonnen. Der Kautschukverbrauch Deutsch­lands, Italiens und der sonstigen Länder Festland- europas belief sich vor oem Kriege auf ungefähr 275 000 Tonnen «jährlich. Daraus kann man am besten ermessen, was den Amerikanern mit 200 000 Tonnen Gummi fehlt. Herr Roosevelt hat schon recht, die Lage wird immer Kritischer, und es ist zweifellos mit Recht anzunehmen, daß auch der- artige Erwägungen mit dazu bei getragen haben, das nordafrikanische Unternehmen früher als ur» fvrünglich beabsichtigt zu starten. Man steht näm­lich unter dem Gesetz der Zeitnot. V. A.

Japanische Erfolge in Nordchina.

Petina, 22. Dez. (Europapreß.) Tschiangkai- scheks 700 000-Mann-Armee, die in Nordchina und Menchiang (Innere Mongolei) operiert, ist auf weniger als ein Drittel ihres ursprüng­lichen Umfanges zusammengeschrumpft, heißt es in einer Uebersicht über die japanischen militärischen Operationen in Nordchina. Der Bericht schildert die

diese Absicht unserer Feinde zu zerschlagen un u alles hingeben, damit der Sieg auf unserer Seite is ? 22 Dieser Sieg führt uns in eine große Zutuns teflum D( Deutschlands und darüber hinaus des gesamte Europa.

mögen Bomber und Stukas auch die Erde zum Er­beben brinaen: der letzte, härteste Einsatz wird doch vom Fußvölk verlangt. Mögen die feindlichen Bun- ker und Werke in einem Feuermeer schwerster Gra­naten versckwinden, alle Mtttel der Vernichtung sie umtoben: der Infanterist muß doch den letzten Sturmlcmf wagen gegen Panzer und Beton, muß den letzten Widerstand der immer noch aus allen Scharten und Rohren feuernden Werkbesatzung bre­chen Mögen vorn Feind besetzte Häuser und Ort­schaften von den Sturzbombern in Trümmer ge­worfen, Sperren und Straßenbarrikaden von den Panzern durchstoßen und durchfahren fein: bas Fußvolk muß doch die Hauptlast tragen, muß den Feind aus den Trümmern werfen, aus Keller und Dach, muß ihm immer wieder Aug in Aug entgegen- treten und Brust an Brust mit ihm ringen.

3n den Wäldern aber, wo die schweren Waffen nicht nachkommen können, wo auch die Artillerie nur wenig zu helfen vermag weil niemand ge­nau weiß, wo Freund oder Feind stehtt ist der In­fanterist auch beute wie einst ganz auf sich allein gestellt. Sein Mut, fein Kampf allein bringen die Entscheidung.

brausenden, klirrenden, schimmernden Reiterheere die wohl dem Fußvolk den Weg zu bereiten, ihm aber nur selten den letzten, höchsten Einsatz zu ersparen vermochten.

Seit vor den langen Spießen der Landsknechts­beere die ritterliche Welt zusammenbrach, besteht der Ausspruch zu Recht, den bald nach dem Dreißig­jährigen Kriege der große Kriegsmeister, der kaiser­liche Feldmarschall Montecuccoli, der Türken-^ sieger und Ueberminber des berühmten Turenne, in seinenAphorismen der Kriegskunst" getan hat: Das Fußvolk ist sowohl in Schlachten wie bei Be­lagerungen Grundpfeiler und Stütze der Armee." Die Infanterie ist, wie das deutsche Exerzierregle­ment es später eindeutig festlegte, die Hauptwafte, trägt die Hauptlast des Kampfes und bringt die größten Opfer. Sie ist die Königin der Waffen. Daran haben auch die neuen Waffen und die über alle Vorstellung ausgebaute.Kriegstechnik nichts ge­ändert.

Wie mit dem Aufkommen der nicht mehr in Schritt ober schwerfälligem Trab heranklirrenden, sondern in jagender, jauchzender Attacke anreiten- den Reitergeschwader die Aufgaben des Fußvolks nicht leichter, sondern schwerer wurden, weil es sich nicht mehr nur gegen seinesgleichen, sondern auch gegen diese Mauern aus Menschen- und Pferde- leibern, aus Lanze und Pallasch zu wehren hatte, so ift es auch heute. Die neuzeitliche Kriegstechnik hat der Infanterie wohl manches Schwere abge­nommen,' ihr aber dafür noch weit schwerere Auf­gaben gestellt, an deren Lösung auch die Tapfersten älterer Zeiten nicht einmal zu denken gewagt hätten.

Immer schon war der Infanteriesturm. die Uefber- Windung des letzten, kugeldurchpeiffchten Raumes vor dem verschanzten Feind, das Niederringen des Gegners mit der blanken Waffe die höchste Mannes­leistung überhaupt. Aber die Gewehre schossen einst langsamer und ungenauer, Maschinenwaffen gab es keine, die feindlichen Stellungen waren nicht aus Beton und Stahl. Wohl vermögen dafür die schweren Waffen, Feuerstoß und Trommelfeuer der Arttl- lerie, Pak und Flak der Infanterie den Weg ganz anders und vernichtender zu bahnen als früher.

Mag die eigene Artillerie noch jo trommeln.

Jahresschlußappell der Frankfurter Spar - taffe von 1822 auf die Aufgaben ein, die heul A an jede Betriebsgemeinschaft gestellt werden. Jed< einzelne, ganz gleich an welchem Arbeitsplatz i 9 stehe, habe die Verpflichtung, seine ganze Krg MJwp einzusetzen und so seinen Teil zur Derwirklichui, der vom Führer gestellten Aufgaben beizuttager Lc So wie der Führer das ganze deuffche Volk zu ein, um fi untrennbaren Gemeinschaft zusammengeschmie- ^unfl habe, so muß auch heute jede Betriebsgemeinscha Dr Pii zusammenstehen zum Nutzen der Allgemeinheit. A letzten Kriegsjahre haben alle härter gemacht, di

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Mit Rücksicht auf die im Winter 1941/42 durchg, mi] führte Schi-Sarnrnlung sowie die kriegs- und lebens J - wichtigsten Aufgaben der Verkehrsttäger hat bt , M Reichsverkehrsminister üm Einvernehmen mit bt ie{ weiter zuständigen Stellen durch Anordnung di »_ ~ Aufgabe zur Beförderung und die Mitnahme vo L nrtA c Schi im Eisenbahn-, Straßenbahn-, Krastwagen-un Schiffsverkehr verboten. Das Verbot erstreckt su nicht auf die Mitnahme von Schi auf Bergbahnen un auf die Beförderung von Schi als Wehrmachtgut un \ als Privatgut für die Wehrmacht. Im übrigen läj rIL die Anordnung in bestimmten Fällen, z. B. mi amtlicker Sondererlaubnis, aus dienstlichen Grün den ober zum Zweck der Jugend-Ausbildung Aus nahmen von dem Verbot zu.

chen: persönliche Autorität, Volksverbundenhett, Le- mögensrechtlichen Streitigketten sollen nur bei Streit- benserfahrung, Menschenkenntnis, Charakter, Takt trto. . öm inn Ai-k/ifk Xam ******** ***** 11».-

und auch ein wenig Humor.

Es ergibt sich, dag die Gründe, die gegen die Wahl eines Rechtspflegers ober des Gemeindevor­stehers aber eines Hoheitsträgers ober anderer ent­sprechender Amtsträger der Partei sprechen, über­wiegen, soviel im einzelnen Falle auch dafür vor­gebracht werden mag. Der Vorschlag geht deshalb dahin, daß Amt des Friedensrichters jedem ange­sehenen deutschen Volksgenossen im Alter von min­destens fünfunddrsißig Jahren zugänglich zu machen, der sich ohne Rücksicht auf Vorbildung urtb Lebens­stellung nach seiner ganzen Persönlichkeit für dieses hohe Amt besonders eignet undinderBevölke-

NSG. Am Dienstagnachmittag ging Gauleit!

Reichsstatthalter Sprenger auf eftici g

viele keine Ruhe war, daß sie auf Wache und DlH w L» poften ober gar gleich in den Kamvf ziehen miif it? fffi1 ten, der ist von Ehrfurcht vor dieser Waffe erfüllt r oem

Ammer noch entscheidet ihr Marschieren, Ü NeiC Kampf den Krieg. Denn was hülfe es, wenn 6 hn?« ? Panzer den Feind durchbrächen, wenn die Boa m»-- ber feine Stellungen erschütterten und zerschlüciet tue x n raenn tne 5aUfd)irinjäger in Städten landeten, wo*«, Ven nicht me Infanterie nachkäme, diese Kühnen entfejl Hinft J unb bann die Schlacht durchkämpfte bis zur letz« tin 1 Entscheidung. ' J,QnOer

Ammer noch ist die Infanterie die Schlachtet vtz t

gramm ausgenommen wurde. Reichsminister Spej erklärte, es sei gelungen, den Lokomotivbo Pg t «auf über 80 v. H. der höchsten je erzielten Jcchrcx,]La gd)t leiftung zu steigern. Ferner seien einige tausend t vorigen Winter zu Schaden gekommene Lokomoüo^ ptr dem Verkehr wieder zugeführt worden. Jetzt tue übt {et

ein Teil der Belegschaft als Kern einer großen V, triebsgemeinschaft schwere Waffen schaffen. Die legschaft habe die Lokomotiven schnell mieberherg, stellt und damit in den Werkhallen Raum geschM

ZRUfernadjtsnif des Senders Belgrad.

Wer in den letzten Tagen um Mtternacht feil Empfänger auf den Sender Belgrad eingestellt ha der konnte hier erstmalig den neuen Mitternack ruf vernehmen. Durch Worte des Sprechers i Kunden klingt wenige Minuten vor 24 Uhr das t Friedrich Meyer neukomponierte Lied ,^)eidn auf, dem das Läuten von Glocken mit einer barüL- geblafenen FanfareMit unseren Fahnen ift btfl gortfehun ©ieg folgt. Den Ausklang der Sendung bildet dal Hat»- Lied ,Lch nehm mein Herz in meine beiden $änbt1£ ,n auf bem Fußvolk noch die Straße gehörte. Sönbrrtzhlen/s?! ein Dorwärtshasten hinter und zwischen nwti fierten Kolonnen, ratternden Batterien und st 'benben Krads.

Versehrlen-Wohnhelme für Stuheniel

Die Münchener Dersehrten-Wohnheime wurd« ^225? durch den Leiter des Reichsstudentenwerkes, Reise, eröffnet. Der Leiter der Kanzlei des FH! rers der NSDAP., Reichsleiter B o u h l e r, fprai M Diesb zu dem Gästen und Heimbewohnern. Das Studev M Teilt tenwerk München hat fünf Wohnheime für Der /"kell, schrie eingerichtet, in denen 210 Studenten unter gebracht werden können. Auch in anderen Hoch schulstädten sind Wohnheime für Versehrte errichte 2er Führ worden. In Wien, Posen, Prag, Breslau unb an Reimern [ bereu Hochschulstädten sind bestehende ^Wohnheim erlin aus! in Wohnheime für Versehrte umgewandelt worden rez m Wi Auch die übrigen 60 Wohnheime des Reichsstuden r.^i ienfd temverks stehen in erster Linie den Versehrten uiNe, die (3

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