Die neue Kameradschastsordlimg der Studenten
Einsatz aller schaffenden Kräfte.
Kann. Die Ingangsetzung und der Zustand von et« nährungswirtschafllichen Betrieben hat erfreuliLs Fortschritte gemacht. Die Hoflandzuweisungen in® die Errichtung von Landbau-Genossenschasten werden, da sie sich günstig auf die Erzeugung und den Arbeitswillen der Landbevölkerung ausgewirkt haben, in verstärktem^Maße durchgeführt. Weiter wurden Fragen der Sicherung und Bereitstellung von landwirtschaftlichen Betriebsmitteln, Aufbau und Grenzen der Viehhaltung in den besetzten Dfb gebieten behandelt.
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in Indien herrschende Mangel an Chinin hat in Indien bereits etwa eine Million Menschenleben gekostet. Die zur Zett in Indien grassierende Mala r i a e p i d e m i e wird von der britischen Regierung als die bösartigste seit hundert Jahren bezeichnet. Die englische Regierung in Neu Delhi hat alle erreichbaren Chininvorräte für die britischen Truppen und Beamten deschlagnahm.t. Ms Folge dieser Maßnahmen ist Chinin säst nur noch im Schleichhandel zu unerschwinglichen Preisen erhäWch. In national, indischen Kreisen Bangkoks glaubt man, daß.20 000 von den Engländern gefangen gesetzte indische Na- ttonalisten die Malariaepidemie 'kaum überleben dürsten.
Mißstände in der englischen Flugzeugproduktion.
Stockholrn, 21. Dez. (Europapreß.) Der neue Minister für die Flugzeugproduktion, Stafford Cripps, schilderte in einer Rundfunkansprache Mißstände, die er bei einer kurzen Inspektionsreise durch Flugzeugfabriken festgestellt hat. Ein neuer Direktor, der „diktatorische Vollmachten" erhielt, werde nun diesen Mißständen entgegenarbeiten, da England es sich nicht leisten könne, die Vergeudung von Arbeit durch schlechte Leitung der Betriebe oder durch Fehlen am Arbeitsplatz zu dulden. „Wenn wir nicht im vergangenen Jahr unnötige Ausfälle gehabt hätten, würden wir jetzt über eine heträcht- liH größere Zahl von Flugzeugen verfügen", erklärte Cripps. Er warnte davor, über Nachkriegsinteressen und Spekulationen einzelner Gruppen, die jetzt England so unentbehrlichen Leistungen zu vernachlässigen.
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englischen Hetze kommen ohne Schwierigkeit neue französische Arbeiter nach Deutschland und gliedern sich zur vollsten Zufriedenheit in den Produktionsprozeß ein. Auch die vielen Ostarbeiter, die jahp zehntelang der Beeinflussung durch den Bolschewismus unterlagen, arbeiten mtt ihrem ganzen Können mit
Munst er, die 1528 in Basel gedruckt wurde, sowie das „Städtebuch" von Georg Braun aus Köln um 1600. Jedes dieser Werke ist in seiner Art ein ruhmvolles Zeugnis deutschen Wissens und mehr noch deutschen Kunstschaffens. Aber keins ist fo allumfassend und so ausschließlich auf das Leben des deutschen Volkes ausgerichtet wie die Topographie Merians, fo daß man sie Mt gutem Recht als das erste Bildwerk über Deutschland bezeichnen kann.
In ihm wird eine Ueberschau über die Kultur gegeben, wie sie sich in den Städten und Länd- chaften des ganzen deutschen Sprachgebietes wider- piegelt. Das Werk ist mit weit über 1000 Kupferstichen geschmückt. Sie geben von den Städten in der Hauptsache Ansichten aus der Vogelschau, von manchen aber auch nur Grundrisse. Ebenso wird geschichtlichen Begebenheiten, wie Belagerungen, seltenen Alterumsfunden sowie Denkmälern der Vorzeit ausgiebige Beachtung geschenkt.
Merians Liebe gehört, seiner Herkunft gemäß, den Städten. Sie sind ihm die'bewaffneten Hüter der deutschen Kultur. Starke Mauern umgeben sie, über den Toren wölben sich trutzige Wachtürme, dem Häusermeer aber entspringen die kunstvollen Aufbauten der-Dome, Kirchen und Klöster wie die Erker und Giebel der Rathäuser und Patrizierwohnungen. Besondere Sorgfalt wird auf die Bastionen in oder vor den Stadtmauern verwandt. Gern läßt Merian den Beschauer einen Blick in das Innere der Städte tun. Meisterstücke in dieser Beziehung sind die Marktplätze von München und Bremen Sonst erweisen sich die Bilder der vielen freien Reichsstädte in dem Bande Schwaben als ungewöhnlich dankbar, weil hier die alte Reichsherrlichkeit am sinnfälligsten zutage tritt.
Einen großen Teil der Kupferstiche hat Merian selbst gefertigt, besonders im Bereich Süd- und Mitteldeutschland. Für das Elsaß hat er auch selbst den Text abgefaßt, wie er unter diesem angibt. Sonst haben ihm wohl für die Kupferstiche seine Sohne Matthaeus und Kaspar geholfen, von denen der elftere nicht nur 1650 den Verlag des Vaters übernahm, sondern auch in seiner Zeit den Ruf eines bedeutenden Porträtmalers genoß. Etwa die Hälfte des Werkes ist bis 1650 unmittelbar unter Des Meisters Einwirkung entstanden. Dann nahm ihm der Tod den Stichel aus der Hand,
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2)er Utftiti ist schon feit Jahrhunderten nach Europa gelangt, besonders die Damen des Zarenhofes hielten ihn an Stelle von Schoßhündchen, und wirklich hat er von allen Affen das sanfteste Naturell. Im Urwald nährt er sich nicht nur von Früchten, fonbetn er hasckt auch Fliegen und Schmetterlinge, er fangt auch den Kolibri, wenn er kann. Er bewegt sich beim Laufen auf allen Vieren, das Hinter- ieil bßi sti"en flinken Sprüngen in die Höhe. Das Weibchen bringt zwei oder drei Junge zur Welt, für Affen eine hohe Zahl, die nur bei Krallen- asschen üblich ist; denn sonst bekommen die Affen tewetls nur ein Junges, Aber der kleine Uistiti
Bilderbuch deutscher Landschaft.
Merians „Topographia / Germaniae“.
1642. Deutschland ist durch den Dreißigjährigen Krieg verwüstet. Mit den letzten Kräften ringt man jahrelang in Münster und Osnabrück um den Frieden. Da faßt in Frankfurt a. M. der 1593 in Basel geborene Verleger und Kupferstecher Matthaeus M e r i a n den Plan, in seinem Verlag ein Bildwerk erscheinen zu lassen, das ganz Deutschland während der blühenden Vergangenheit vor dem Kriege in Bild und Wort umgreift und gewifsermaßen als stolzes Erinnerungszeichen für die kommenden Geschlechter ststhält.
Dieser Plgn ist tatsächlich in der „Topographia Germaniae", der Ortsbeschreibung Deutschlands, verwirklicht worden. Der erste ihrer 30 Bände erschien 1642 und behandelte Merians engere Heimat, die Schweiz. In den nächsten Jahren folgten, von Süden nach Nprden gehend, die übrigen Landesteile. 1655'war mit Niederdeutschland und Burgund das eigentliche Deutsche Reich abgeschlossen. Doch rechnet man zu dem Werk noch 13 Bände über Gallien sowie einen über die Stadt Rom und Italien. Ein Generalregister kam 1672 und 1726 heraus, das jedesmal den vielfachen Neuauflagen wie den Nachträgen und Anhängen Rechnung trug.
Meriaps Werk war nicht das erste dieser Art. Als feine Vorläufer muß man anfehen die Weltchronik des Nürnbergers Hartmann Sch edel von 1493, die wegen ihrer ausgezeichneten Städtean- sichten nicht nur im Zeitalter der Reformation sich einer weitverbreiteten Beliebtheit erfreute, sondern auch m unserer Zett durch einen wohlgelungenen Neudruck sich abermals viele Freunde erworben hat, ferner die „Cosmographia universales", die allgemeine Deltbeschreibung, des. Rheinhessen Sebastian
Rückständiger Urlaub in der Wirtschaft
Enffprechend der bereits in den Vorjahren getroffenen Regelung kann der rückständige Urlaub aus dem Jahre 1942 in der privaten Wirtschaft nach bis zum 30. Juni 1943 gegeben werden. Falls infolge der Kriegsverhältnisse ausnahmsweise der Urlaub auch bis zu diesem Zeitpunkt nicht mehr erteilt werden kann, ist ab L 7.1943 feine Abgeltung zulässig, wenn der UrlauÜ drei Wachen nicht übersteigt. Jugendlichen Gefolgschaftsmitgliedern ist in jedem Falle Urlaubsfreizeit zu gewähren, ebenso Gefolgschaftsmitgliedern über 18 Jahren, die für 1941 keine Urlaubsfreizeit erhalten konnten.
Kunft und Wissenschaft.
H ochschulnachrichten.
Im fast vollendeten 76. Lebensjahr starb der m o. Professor für Gynäkologie an der Universität Kiel, Dr. med. Karl Holzapfel. Er war tn Neuyork geboren, studierte in Würzburg, Berlin und Straßburg, war Assistent in Straßburg, Erlangen und Kiel und habilitierte sich 1899 dort, ueber 40 Jahre hat er als ein in ganz Schleswig- Holstein gesuchter Frauenarzt gewirkt. Seine technische Begabung entwickette zahlreiche gebürt sh ilf« uche und operationstechnische Verbesserungen. — Stabsarzt Dr. Heinrich Niemeyer, Assistent an der UmoersiLätssrauenklinik Tübingen, ist am 29. November 1942 in Smolensk gestorben. Nie- meyer, der 1906 in Wattenscheid geboren mar,1 gehörte seit 1934 der Tübinger Klinik an. Seit Krieas- begmn stand er im Feld, zuletzt als Truppenarzt lm Osten. -- Ein Institut für gerichtliche Medizin wurde in diesen Tagen an der Universität Freiburg eröffnet. Zum Leiter wurde Dozent Dr. Herbert Elbel ernannt. Dr. Elbel wurde 1907 in St. Martin (Kärnten) geboren. Er studierte m Innsbruck und habilitierte sich 1937 in Göttingen. 1938 erhielt er in Heidelberg eine Dozentur — Dozent Dr, phil, habil. Wilhelm Eppler von' der
anderen Verräter de Gaulle. Die englische Dirffchaft hat allen Grund zu fürchten, von den Juden in Washington erdrückt zu werden. Dazu kommt Stalin, der seine Aspirationen über Europa als dritter im Bunde einmal mit Churchill und dann mit Roose- velt abspricht und hofft, alle beide verschlingen zu können, nachdem er Europa bolschewisiert hat. Ein sauberes Kleeblatt, in dem der eine den anderen ZU betrügen versucht, um ihn später zu vernichten. Das ist die „Demokratie" von Roosevelts oder Churchills oder Stalins Gnaden, die je nach ihren Befürwortern amerikanisch, ober englisch ober bolschewistisch schimmert, immer aber den Sinn eines brutalen Imperialismus hat, der darauf ausgeht, das Dasein der anderen zu vernichten. Die Welt ist von diesen Gegensätzen -erfüllt, sie werden nicht einmal geleugnet. Hinter dem Phrasenmantel der „Demokratie" lauert der Dolch auf den „Freund" und fo ist dieser Krieg zu einem Krieg der „Alliierten" gegeneinander geworden und einer fürchtet den anderen!
Die Bösartigkeit Churchills geht an ihrem eigenen Gift zugrunde. Er hatte sich wider besseres Wissen, die Folgen seines Krieges fürchtend,' erdreistet, über Mussolini und Italien Schauermärchen der englischen Lügenpresse in aller Oeffentlichkeit zu erzählen. Mussoline hat vor seinem Volke die einzig würdige Antwort darauf erteilt: „Für das italienische Volk gibt es nur eine einzige Aufgabe, bie heißt: Kämpfen, unb zwar Schulter an Schulter zusammen mit Deutsch land." Der englisch-amerikanische Nachrichtendienst hat auf Befehl Churchills Mussolinis Antwort verschwiegen, das ist bezeichnend nicht nur für Churchills Charakter, sondern auch für die Lage der Briten und der Dankees, die von ihren Kriegsverbrechern in Lüge unb Dummheit gehalten werden. Jetzt gibt selbst der englische Admiral Richmond zu: „Alle alliierten Feldzüge find bisher defensiv verlaufen", jetzt werden nicht nur vom USA.-Abgeordneten Mel Maas aus Minnesota Rdosevelt Lüge unb Verschleierungen, vorgeworfen, jetzt schreibt auch bie Zeitschrift „Time", Millionen Bolschewisten müßten diesen Winter an Hunger sterben. Ein stärkerer unb einiger Wille, eine neue unb bessere Weltanschauung wird diese auseinanöerftrebenben Kräfte der Zersetzung vernichten. Die Spldaten Deutschlands, Italiens unb Japans und ihre Verbündeten kämpfen dafür auf den Schlachtfeldern der Welt. Unb sie kämpfen in einer Siegesgewißheit unb Eintracht, bie ihre Führer auch in ber politischen Zielsetzung gestaltet haben. Geschloffene Führung unb gemein? sames Ziel, beides haben wir, und die Mächte ber Plutokratie unb des Bolschewismus werden daran zugrunde gehen.
Neditsch warnt das serbische Volk vor England.
B e l g r a d, 21. Dez. (DNB.) Am Sonntag wandte sich Ministerpräsident General Neditsch über den Belgrader Rundfunk erneut an bas serbische Volk. Er nahm scharf gegen bie englische Politik unb deren Versuche Stellung, das serbische Volk wie irgendein beliebiges Kolonialvolk für Englands Ziele zu opfern. Er rief das serbische Volk auf, an den Folgen der Tätigkett eines Dras cha Mihailo- witsch den Wert seines Werkes zu beurteilen. General Neditsch kündigte an, daß er mit allen Mit- teln gegen Drascha Mihailowitsch und alle Anhänger Londons.vorgehen werde: „Die Rettung des Vaterlandes ist bas. oberste Gesetz, unb ich werbe es bis zum Ende erfüllen", schloß ber MinisterpräsÄent.
Wangtschmgweis Besuch in Tokio.
Tokiä, 22. Dez. (Europapreß.) Der Präsident der chinesischen Nationalregierung, W a n g t s ch i n g- w e i, wurde in Tokio durch den japanischen Premierminister T o j o , den Außenminister T a n i und den Großostasienminister Kazuo Aoki empfangen. Wangtschingwei hatte nach seinem Empfang durch den Tenno eine Reihe von Besprechungen mit Premierminister Tojo und anderen Ministern. Vor der Presie bekundete Wangtschingwei erneut bie Ent- : schlossenheit Chinas zur rückhaltlosen Zi^- ‘ iammenarbeit mit Japan und betonte, baß feine Besprechungen mit ben japanischen Ministern ' Zu einer vollständigen Uebereinftimmung ber Auffassungen über bas Zusammenwirken beiber Ratio- nen geführt Hätten. Die chinesische Nationalregierung fei fest enffchlosfen, die völkische Kraft Chinas zu < sieben, um Japan in seinem Kampf Unterstützung ge- - wahren zu können.
Malariaepidemie inIndien ohne Chinin ,
Bun gkok, 21. Dez. (Europapreß.) Der nach t dem Verlust von Niederländisch-Jndien und Malaya i
Büchertisch.
—- Wilhelm Fredemann: Der schwarze H e s s e. 76 Setten. Rütten 6- Loening Verlag, Pots- bum 1942. — „Etwas von ben alten Zetten aufzu- schreiben — bas wäre eine Aufgabe für einen ENN, ber mst ber Feber umgehen und im Winter mit der Zett nicht fertig werden kann ..." Dieser Satz aus der Einleitung klingt so, als ob der Er- zähler sich selber gleichsam habe bas Stichwort geben wollen. Ein wenig später findet man bann Die Aufzeichnung aus einem alten Gemeindekirchen- buch, bie gewissermaßen bie Keimzelle ber Erzählung bilbet: „Am 17. July würbe eine fterbenbe Sol- datenfrawe am Wege aufgefunben, welche vor ihrem Enbe angab, aus Hessen zu kommen, allwo ihr Mann nach Amerika in ben Krieg verschicket sei. Gute Leute in Köntrup haben sich bes Knaben erbarmet und ihn in ihr Haus genommen." Die Gemilchte des hessischen Findelkindes bildet ben Inhalt ber Erzählung; es ist ein einfaches, bäuerliches Schicksal, das sich da um die Franzosenzeit, als Napoleon zum Zuge nach Rußland rüstete, erfüllt: eine schlichte, wortkarge Geschichte, in ber Liebe unb Haß, Eifersucht unb gütige Opferbereitschaft dis menschlich bewegenden Triebkräfte der sparsamen Handlung bilden. Der Stil, die landschaftliche Um« wett unb das Thema der Erzählung, die übrigens schon im 30. Tausend erscheint, mögen den Äser manchmal an Hermann Löns erinnern.
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sichtes. Zwischen unb über ben bleicher Fleck, auch das Kinn ragt noch hell aus ben schwarzen Backenhaaren hervor. Die abstehenden weißen Pinselbüsche vor ben Ohren werben in ber Erregung zurückgesträubt, von biefer Eigentümlichkeit rührt ber Name Weiß-Pinseläffchen sier. Das übrige Fell des Aeffchens ist lang unb weich, Haar für Haar ist ,an ber Wurzel schwärzlich, bann roftgelb, roieber schwärzlich unb schließlich weiß, |o baß eine sehr hübsche Mischung des Farbtons entsteht.
Das brafitianische Aeffchen „Ouistiti“ nannte ber 'französische Naturforscher Buffon so nach bem vogel- ariig-zarten Gezwitscher, bas es plauoernb hören laßt einen Laut von ähnlicher Klangfarbe wie bas Golbhahnchenaewisper unserer Nadelwälber. Der utftiti ist nicht größer als ein Eichhörnchen, nur gleicht sein schwarzer, mit vielen weißlichen Ringen gezeichneter Schwanz mehr bem ber Katze. Wie alle Krallenafs^n hat ber Uistiti an ben Vorberglieb- mafjen keine entgegenfteübaren Daumen, bie fünf ginger strecken sich' alle nach vorn. Er hat also keine Greifhanbe, unb ber große Vorsprung, ben die Assen eben wegen ihrer,Hände vor den übrigen Säugetieren haben, ist btzm Uistiti nicht gegeben. Trotzdem jft es sehr verwirrend, wenn der eichhörnchenhatt hmgebückte kleine Vierfüßler das Gesicht hebt unb uns betrachtet. Der Blick ber ovalgescynittenen braunen Augen hat etwas Neugierig-sanftes, er ist leicht umflort, unb im Schauen wird das Köpfchen etwas schief gelegt. Das Gesicht hat die Farbe des menschlichen Gesicht ~ '
Augen steht ein l
Mit Beginn bes kommenden Jahres ist für die studentische Erziehung eine neue Kamerabschafts- orbnung ergangen. Die Kamerabschaft erfaßt bas Leben der Studenten ganz, ihr sollen sie auch nach Beendigung des Studiums in ber Altherrenschaft angehören. Als wesentlichen Bestanbteil der Erziehung verlangt bie Kamerabschaft praktischen Einsatz an ben Brennpunkten völkischen Lebens. Die Kameradschast. besteht aus Jungburschen (Stubenten- bunbanroärtern), Burschen und Altburschen (Stu- bentenbunbmitgtiebern). Der Kameradschaft eng verbunden sind die Alten Herren ihrer Altherrenschaft. Jeder an der Hochschule eingeschriebene Student, der den Aufnahmebedingungen der Partei entspricht und seinen Arbeits- unb Wehrdienst ehrenvoll erfüllt hat, kann sich um die Aufnahme in die Kameradschaft bewerben. Der Jungbursch unterliegt in ben zwei Semestern ber Jungburschenzeit in besonderem Maße der studentischen Selbsterziehung. Er ist auch verpflichtet, eigene Verstöße gegen die Gesetze des Studenten ober freiwillig übernommene Pflichten bem Kameradschaftsführer' zu melben. In der vorlesungsfreien Zeit wird er im Land- unb Fabrikbienst eingesetzt. Am Enbe ber zwei Semester unterzieht er sich ber Burschenprobe, bie aus einem weltanschaulich-politischen unb einem sportlichen Teil besteht. Der eigentliche Träger der Kameradschaft unb ihrer Arbeit ist ber Bursch. Bei Abschluß der Burschenzett wird er zum Altburschen ernannt.
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ber seine Erfahrung, unb Tatkraft weiterhin in den Dienst ber Kamerabschaft stellt. Formen des Kame- rabscyaftslebens sind ber Politische Abend, die Ge- meinschaftsstunbe als kulturelle Veranstaltung unb der Kameradschaftsring. Für die Jungburschen ist bie Jungdurschenstunbe die, Erzrehungsstunde. Die Fechtstunde ist verbindlich für Jungburschen unb Burschen. Der Kamerabschaft können auch Gast- fameraben attgeschlvssen werben, Etubenten einer auswärtigen Kamerabschaft ober Stubenten deutscher Abstammung, bie wegen ihrer fremben Staatsangehörigkeit der Partei nicht angehören dürfen.
Reichsstudentenführer Dr. Scheel erklärt zu der neuen Kamerabschaftsorbnung, daß bei aller Hervor- kehrung ber positiven Werte ber Tradition manches im Laufe ber Jahre bei ben studentischen Korporationen leere Form ohne rechten Inhalt geworben sei. Das nationalsozialistische Zeitalter verlange aber eine totale politische Erziehung der Jugend. Mehr denn je gelte dies im Kriege. Darum werde mitten im Kriege die neue Kamerabschaftsorbnung herausgebracht, bie eine bestimmte klare Form für das Kameradschaftsleben geben solle. Seit dem Umbruch sei hier bereits wertvolle Aufbauarbeit geleistet worden. Ueber 1000 Kameradschaften des NS.-Studen- tenbunbes standen bei Kriegsbeginn schon als Zellen ber nationalsozialistischen Bewegung an den deutschen Hoch- und Fachschulen.
dessen zwei Söhne in diesem Krieg gefallen sind, Kommandeur einer In fantevie- Di Vision.
Der Cholm-Schild
für da» Polizeibataillon Cholm.
An bas gegenwärtig im Generalgouvernement eingesetzte Polizeibataillon Cholm, das während der harten Kämpfe des vergangenen Winters an dem ruhmreichen Einsatz der Kampfgruppe Scherer in ber Stadt Cholm im nördlichen Teil ber Ostfront beteiligt gewesen ist, wurde durch den Chef der Ortsnungspolizei, ^-Oberst-Gruppenführer und Generaloberst ber Polizei Daluege ber vom Führer für alle Cholm-Kämpser gestiftete Cholm-Schild verliehen. Dem feierlichen Akt in Krakau wohnten neben bem Befehlshaber ber Orbnungspolizei im Generalgouvernement, ^-Gruppenführer und Generalleutnant ber Polizei Becker, auch ber Gouverneur des Distrikts Krakau, A-Brigadeführer und Generalmajor ber Polizei Dr. Wendler sowie ber frühere I O-Offizier der Kampfgruppe Scherer bei.
Das Weihnachtsgeschenk für Kriegsgefangene und Internierte.
Jas Deutsche Rate Kreuz hat auch zu diesem Weihnachtsfest wieder allen deutschen Kriegs- gefangenen unb Zivilinternierten, bie in ben Der- schiebenen Teilen ber Welt in ausländischen Lagern untergebracht find, durch seine unermüdlichen, ehrenamtlichen Helferinnen ein ansehnliches Weihnachtspaket gepackt. Ein auch zum späteren Gebrauch bestimmter Kasten aus Holz enthält die Gaben: Ad- reiß- und Taschenkalender, 120 Zigaretten, 300 g £abaf nebst Zigarettetipapier, Nürnberger Lebkuchen und Früchtebrote, Kopierstift, Drehbleistift, Ble stift' anspitzer, ein Buch, ein Unterhaltungsspiel, Mundharmonika und Skatkarten, ein Weihnachtslicht mit Lichthalter, einen Weihnachtszweig und als besonderen Weihnachtsgruß eine kleine, liebevoll zusammengestellte Weihnachtsbroschüre: Stimmen deutscher Meister in Vers unb Prosa unb Aussprüche deutscher Denker zeigen bie Quellen beutscher Kraft und Selbstbehauptung, bie auch das härteste Schicksal bezwungen haben.
Oie Landwirtschaft in den besetzten Ostgebieten.
Unter Leitung von Kriegsverwaltungschef Riecke sand bei ber Chefgruppe Landwirtschaft des Reichs- mlnisteriums für die besetzten Ostgebiete unb des Wirtfchaftsstabes Ost eine Tagung ber Chefgruppenleiter statt. Staatssekretär Backe nahm an den Verhandlungen teil. Die Chefgruppenletter aus ben besetzten Ostgebieten berichteten, daß bie Winteranbaufläche dieses Jahres die des Vorjahres erheblich überschritten hat und die Versorgung von Wehrmacht und Zivilbevölkerung aus diesen Gebieten für die nächste Zeit als gesichert angesehen werben
Generalmajor Eibl,
Wie bereits gemelbet, mürbe als 21. Soldat ber beutschen Wehrmacht ber in Znaim beheimatete Generalmajor Eibl, Kommandeur einer Infanterie- Division, mit bem Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz ausgezeichnet. Bereits im Westfeldzug hat er als Kommandeur eines Grenadier-Bataillons für die Erstürmung der zäh verteidigten Ortschaft Chuignolles bas Ritterkreuz erhalten. Im mittleren Abschnitt ber Ostfront errang er entscheidende Erfolge bei dem schweren Ringen am Brückenkopf von Zwieahel. Die Verleihung des Eichenlaubs zum Ritterkreuz am 31. Dezember 1941 war dafür bie Anerkennung. Jetzt hat er in den harten Abwehrkämpfen am Don alle Durchbruchsversuche des Gegners zum Scheitern gebracht.
General Eibl wurde 1891 als Sohn eines Bahn- Jnfpektors in Steg (Gau Oberbon au) geboren. Rach dem Besuch der Militärakademie iy Wiener- Neustadt wurde er 1914 Leutnant. Als Frdntoffizier nahm er am ersten Weltkrieg teil. 1938 wurde er Vataillonskommanbeur, 1941 Kommandeur eines ostmärkischen Grenadier-Regiments, 1941 General- major. Seit Februar 1942 ist Generalmajor Eibl,
wird wohl zu häufig eine Beute der Schlangen unb Raubvoael, darum muß bie Nachkommenschaft zahlreicher sein. Wenn im Dunkel bes Urwaldes solch ein bleiches Gesichtchen auftaucht, bas auf menschliche Weise herzublicken scheint, muß ds wie ein Spuk unb eine Verzauberung sein.
Richard Gerlach.
In Hamburg sprach der Generalbevollmächtigte für ben Arbeitseinsatz, Gauleiter Sauckel. Dieser Krieg ift nicht nur der Krieg der Front, so betonte er, sondern zugleich ein Appell an bie Leistungsreserven der Völker. Wer über bie besseren Maschinen und den besseren Stahl, über die Höchstleistungen in Chemie unb Technik verfügt, der hat in diesem Kampf die Anwartschaft auf ben Sieg. Und bie bessere Technik wirb der haben, ber bie besten .....
Arbeiter der Stirn und der Faust hat. Trotz der He Werk
In allerjüngster Zeit hat man sich der „Topo» graphia Germaniae" wieder erinnert. Die Sammlung „Die deutschen Städtebücher" hat ihr den zweiten Band gewidmet (1935), unb die weit verbreiteten „Bucher der Rose" brachten gleichfalls aus dem reichen Schatz eine einbrucksvolle Zusammenstellung (1939). In beiden findet der wichtigste Textschrelber Merians, der Schulinspektor Martin <5etiler aus der Steiermark, den man wohl nicht mit Unrecht ben Baedeker seiner Zeit anspricht, eine freunbliche und gerechte Würdigung. Das' liebevollste Buch über Matthaeus Merian und sein Geschlecht schrieb der Buchhändler Heinrich Eckardt vor genau 50 Jahren. Dr. H. Dreyhaus.
Der Ehrenausschuß ber „Stiftung für Opfer bei Arbeit" trat zu seiner Jahressitzung zusammen. Der yr. pi Vorsitzende Staatsrat Schuhmann gedachte bes ! JJu verstorbenen Staatsrates Dr. von Stauß, mit dem EL fü bie Stiftung einen tatkräftigen Förberer verloren habe. Ministerialrat Prof. Dr. Ziegler berichtete, daß dje Betreuungsmaßnahmen der Stiftung trotz tierf bes Krieges in erweitertem Umfange durchgeführi werben. Es würben von 3672 Gesuchen 2374 mit -1 Unterstützungen in Hohe von 531 980 RM. bedacht; barunter befindet sich eine erhebliche Anzahl von Gesuchstellern, die bereits zum zweiten oder dritten Male eine Zuwendung erhalten haben, auch Hinterbliebene, beren Ernährer auf See verunglückt sind. Seit Bestehen ber Stiftung wurden damit 7,7 Ml. lionen RM. auf 33 100 Hinterbliebene von Opfern der Arbeit verteilt. Der Ehrenausschuß beschloß, für bas kommenbe Jahr erhebliche Mittel für eine Kinderverschickung bereitzustellen, die Waisenkinder, deren Ernährer im Berufe verunlückt find, umfassen soll. Die Auswahl und Einweisung wird in Zusammenarbeit mit der NSV. vorgenommen.


