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Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Gefangene Briten in Dieppe

Brückenkopf und an der Einschlleßungsfronf

Der Wehrmachiberichi

DRB. Aus dem Führerhauptquartier,

21. Hug.' Das Oberkommando der Wehrmacht gibt deutsche Kampsslugienge ein seindtiches Minen,uch. hnnl linh floMvihlrtf Otl O111 ffiplf PtPC, imTTXr. 1)12 llfi*

Zchriftleitung und SeschSftrstelle:

Sichen, Zchulstrahe 7-9

Seemacht in der Zukunft

Von Konteradmiral Reinhold Gadow.

boot und beschädigten ein weiteres schwer. Die fin­nische Luftwaffe versenkte am 19. und 20. August zwei Sowjetunterseeboote durch Bombentreffer.

In der vergangenen Nacht führten die Sowjets Störflüge über dem Generalgouvernement und

Ostdeutschland durch.

Die Zivilbevölkerung in Warschau hatte durch Bombenabwürfe einige Verluste. Vereinzelte bri­tische Kampfflugzeuge berührten nachts norddeut­sches Küstengebiet. Die englische Luftwaffe verlor am Tage und im Laufe der Nacht neun Flugzeuge.

Deutsche Kampfflugzeuge bombardier­ten in der Nacht zum 21. August erneut den Kriegs- Hafen Portsmouth und verursachten durch Bombentreffer schweren und schwersten Kalibers Zerstörungen und Brände im Werft- und hafeu- gebiet

Die feindlichen Verluste bei dem Lan- dungsverfuch an der Kanalküsle am 19. August er­höhen sich gegenüber den bisher angegebenen Zah­len auf 2095 Gefangene, darunter 617 Ver­wundete. Die Zahl der Gefallenen und Ertrun­kenen ist noch nicht festzustellen. Die bei diesem Unternehmen abgeschossenen seindlichen Flugzeuge erhöhen sich von 112 auf 127, die eigenen Verluste vermindern sich von 37 auf 35 Flugzeuge.

von Leningrad blieben erfolglos.

Im Finnischen Meerbusen ^ersenkten

Druck und Verlag: SrühlscheUniverfttStsdruckerei 8. Lange

bekannt:

Im Kaukasus sind die deutschen und ver- bündeten Truppen trotz zähen feindlichen Wider­standes in fortschreitendem Angriff. Flakartillerie schoß in der Straße von Kertsch ein Transport- schiff in Brand. 3m Asowfchen Meer versenk­ten deutsche Räumboote ohne eigene Verluste aus einem feindlichen Verband zwei gepanzerte artille­ristisch überlegene sowjetische Bewacher, zwangen die übrigen zur Umkehr und brachten Gefangene ein. I

An der Donfront scheiterten mehrere Ueber- sehversuche der Bolschewisten. Die Lustwaffe ver- senkte auf der Wolga drei Transportschiffe und be­fähigte einen Fluhdampfer.

Ostwärts Wjasma und bei R f ch e w wurden mehrfach Bereitstellungen feindlicher Truppen durch zusammengefahtes Feuer aller Waffen und wirk­same Unterstützung der Luftwaffe zerschlagen. An anderen Stellen der Front wurden Angriffe der Sowjets blutig abgewiesen.

Südostwärts des Ilmensees wurden in schwierigem Kampfgelände feil mehreren Tagen eingeschlossene Kräfte des Gegners vernichtet. Feindliche Angriffe gegen einen Wolchow-

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für die Siillimeter-Me von 22 Millimeter Breite: 7Rvi. für Aamiltenan-

zeigen und vrwaie Gelegenbeitsanzeigen

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Platzvorichrift (vorherige Vereinbarung) 25%ment

Samstag, 22.1 Sonntag, 23. August 1942

Annahme von An-einen

192. Jahrgang Nr. 197

Gricveink <aglich, auher Sonntags und feiertags

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Gießener ^amilienblätter Heimat imBild-DieScholle

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Wurzeln kaukasischer Kraft

Von Wassan-Girei Dschabagi.

Auch in der Gegenwart leistet die muselmamsche Religion dem Patriotismus der Kaukasier unschätz­bare Dienste. Die Kaukaster hassen fett Jahrhunder­ten die Russen alsUngläubige", was mit den lln- terdrückungsmaßnahmen der russischen Verwaltung gegenüber den Einheimischen gar nichts zu tun hat. Die gottlosen bolschewistischen Kommissare werden daher selbstverständlich noch mehr als die früheren zaristischen Beamten Rußlands von den muselm^ schen Fanatikern verabscheut und verachtet, wobei man bedenken muß, daß die Kaukasier fast alle fanatische Anhänger ihrer Religion Hnd- Dieser zweifache Haß, der ebenso sehr auf religiösen, wie auch auf politischen Ursachen beruht, hat dahin ge­führt, daß die Russen niemals zusammen mit den Kaukasiern in einem Dorf nebeneinander leben kön­nen und daß nicht einmal ein Russe sich ohne die Begleitung eines Kaukasiers allein aufs Land wagen kann, weil er immer die Gefahr laufen griffen und getötet zu werden. Dies bewirkte an­dererseits, daß sich die Bevölkerung der Berge vor russischen Einfluß bewahren konnte und daß d auch nicht bie kleinste Bflimilatton 8«.

tnina die in politischer und sittlicher Ansicht cus Vst erfreulich für die Kaukasier bewertet werden

m$d allen nardkaukasischen Völkern, mit Aus-

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Eroberung der Russen -Merten Mestan meh.

ZM-MS hatte in seiner Gesamtheit nur einen geringen An. teil am Kampfe gegen die Russen, er knüpfte sog r

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Klassen eingeteilt, m ^ur^n^fr Den Dazu kam die

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schichte versuchten die Tschetschenen, aus ihrer Mitte einen Fürsten zu wählen, jedoch wurden er und seine Familie bald danach vom Volke ausgerottet. Dieser Stamm regierte sich durch seine erwählten Volksrichter. Im Falle eines Krieges wurde außer­dem ein militärischer Führer erwählt, und zwar nur für die Dauer des Krieges. Die höchste Gewalt im Land wurde durch die Volksversammlung aus­geübt.

Aus allem geht hervor, daß niemals ein nordkau­kasischer Volksstamm auf seine Souveränität zu­gunsten der Fürsten verzichtete, womit am besten die Freiheitsliebe und der Unabhängigkeitsdrang der Kaukasier bewiesen ift. Die Freiheitsliebe dieser Völker war immer grenzenlos stark, diese Liebe na­mentlich bewog sie, sich so lange tapfer gegen die Russen zu verteidigen. Sogar die Russen selbst und ihre größten Dichter haben sich veranlaßt gesehen, die Ritterlichkeit und das Heldentum ihrer Gegner aus dem nördlichen Kaukasus zu rühmen und zu schildern, manches Heldenepos aus dem kaukasischen Krieg hat seinen Weg sowohl in die russische Lite­ratur, wie auch in den Volksschatz der russischen Melodien und Gesänge gefunden. Es gibt keinen besseren Beweis von der Würde, dem Rittertum und der Mannhaftigkeit des kaukasischen Stammes, als den, daß in aller Welt die Heldengesänge der kaukasischen Kämpfer, die Zeugnis vom Freiheits­kampf der Kaukasier gegen die Rusten ablegen, auch bei den Rusten in ihrem Folklore Eingang gefun­den haben.

lichkeit mit harter Faust hinein.

Diese Wirklichkeit ist gekennzeichnet durch eine ungeahnte Erschütterung der verbünde­ten a n g l o - a m e r i k a n i s ch e n Seemacht als Beherrscherin der Verkehrswege durch den Seekrieg. Die Vernichtung und Störung der Seetransporte am Eismeer, an der amerika­nischen und westafrikanischen Küste und im In­dischen Ozean durch die U-Boote und Handels­störer ist der Ausdruck und Auftakt eines neuen Machtsystems. Gegen die auf Schlacht­flottenmacht begründete Seeherrschaft erhebt sich das Gegengewicht des ihr tödlich verfeindeten U - Boots und Flugzeugs, und dieses Gegenge­wicht wird gesteuert von den Mächten des Dreier­pattes. Die feindlichen Seemächte, die die freie Be­nutzung der Seewege, sei es für militärische An­griffs-, Nachschub- oder für zivile Versorgungs- zwecke dauernd weiter einbüßen, die in ihrer inne« ren Existenz durch Rohstofflücken und TransportnoL

zu den oberen Ständen gehörten. Die souveräne Macht lag immer bei den Volksversammlungen, denen alle Klassen unterstanden, die über Krieg und Frieden beschlossen, und die den militärischen Ober­befehlshaber und die Volksrichter erwählten. Unter der alten russischen Verwaltung kam es allmählic auch hier zu einer Entartung der Klassengliederung. Trotzdem genoß der Adel vor der kommunistischen Revolution eine allgemeine Achtung. Die Edelleute selbst legten großen Wert darauf, sich durch Heirat nicht mit dem Volke zu vermischen, sie trachteten danach, ihre bevorzugte Stellung innerhalb der Ge­meinschaft zu bewahren. Die bolschewistische Revolu­tion versetzte allen diesen sozialen Vorrechten einen endgültigen Stoß.

Bei den Osseten herrschte eine soziale Gliederung, die den tscherkessischen Verhältnissen ähnlich war, jedoch mit dem Unterschied, daß der ossetische Adel meist von ein gewanderten, fremden Familien ab- stammte, unter denen sich Tscherkessen, Tataren-, Grusinier und sogar Ungarn befanden. Die Tschet­schenen, die das weitaus größte Volk unter den nordkaukasischen Stämmen bilden, kannten keine so­ziale Gliederung in Klassen. Sie waren alle gleich und betrachteten sich alle in gleichem Maße als adlig und Herren. Nur ein einziges Mal in der Ge-

Der amerikanische Reiteroberst a. D. und Marine- efretär Knox tat bei Gelegenheit den Ausspruch: Die ganze Welt erwartet, daß die Seemacht für die nächsten hundert Jahre in den Händen ver­bleibt, in denen sie heute liegt." Nichts könnte chiefer gesehen oder propagiert fein als dieses Weltbild. Schon in der Abrüstungskonferenz 1925/26 wurden deutliche Bestrebungen europäischer Staaten laut, darunter Frankreich, Rumänien u. a., die den Abbau des anglo-amerikanischen Ueberge- wichts zur See forderten. Das Scheitern jener Kon- erenz ging z. T. auf diesen Gegensatz zurück.

Es ist bekannt, in welchem Maße England durch sein Machtmonopol zur See das politische Geschick des Jahrhunderts nach Trafalgar zu feinen Gunsten gesteuert hat. Unter dem Tarnbild der Pax Britannica" geschah der Ausbau des Welt­reichs, der Zugriff auf die wesentlichen Rohstoffge­biete Afrikas und Asiens, der Widerstand gegen die koloniale Ausbreitung anderer, die Anhäufung eines nationalen Reichtums, der feine Macht mit dorn politischen Uebergewicht der von außen auf Europa wirkenden Seeherrschaft vereinte, um das bekannte »,Gleichgewicht" zu erhalten. Mit dem ersten Weltkriege war Deutschland, der noch unbewußte und verkannte Führer im Kampf Euro­pas um seine Seefreiheit, niedergeschlagen, jedoch erhoben sich die Vereinigten Staat en und I u p a n bereits zu Rivalen, die das britische See­macht-Monopol in Frage stellten. Schon in jenem Zeiträume konnte von einer Teilung dieses Mono­pols, einem Zerbrechen desDreizacks Neptuns" gesprochen werden, und die verschiedenen Flotten­konferenzen von 1922 bis 1936 vollendeten das neue Machtbild: in Oftasien wuchs Japan zur füh­renden Seemacht heran, im Westatlantik und Ost- Pazifik herrschte die mit England zahlenmäßig gleichgestellte USA.-Flotte, und die britische erschien auf den Ost-Atlantik, das Mittelmeer und den In­dischen Ozean verwiesen. Die Entwicklung blieb dabei nicht stehen. r _ , ,

Die Jahre seit der nationalsozialistischen Erhebung sahen Italien bald mit Deutschland ver­ein t und im Banne des Strebens nach Freiheiten Mittelmeer und auf den Wegen zu kolonialer Aus­breitung. Deutschland wählte den Weg zur vorerst zurückhaltenden Wiederherstellung einer gewissen Seemacht, die es mit England zu affortneren bereit mar. Auf die Verständigungsversuche folgte der Bruch und der zweite Weltkrieg, den wie die NeuyorkerDaily News" soeben bissig schrieb (Enfllcmb erklärte, um Danzig als Freie Stadt zu erhalten". Es ist zu bezweifeln, ob England in die­sem Stadium bereits außer dem Verlust seines Uebevgewichts über Europa auch eine Einschrän­kung seiner Seemachtstellung befürchtete, jedoch ist diese Folge trotz vielfacher Ueberlegenheit der briti­schen Kampfmittel eingetreten. Nicht nur war der N ässe Graben" vor England durch die Luftwaffe auf Grund der strategischen Lageverbesse­rungen seines Gegners außer Kraft gesetzt, sondern deutsche Seestreitkräfte machten ihm auch die Kanalgewässer streitig. Die britische Kampf- : flotte sah sich zum Rückzug zu den Westhäfen ge­zwungen, durch zahlreiche Verluste geschwächt und , ihres Hauptdaseins beraubt: der siegreichen Macht- ausübung durch Blockade.

Im Mittelmeer war die französische Flotte ' ausgeschaltet, die italienische im Aufstieg und heute ist Verbindung mit den deutschen Kampfmitteln ihrem Ziele nahe gekommen: der Ausschaltung der > britischen Seemacht auf der Seebrücke nach Afrika.

Die Stützpunkte Malta und Alexandria sind in ihrer Existenz bedroht, der Ausblick weist auf die völlige Verdrängung Englands aus dem mittleren und öst­lichen Mitteimeer einschließlich Aegyptens.

In O st a f i e n ist der Rückzug Englands aus dem Chinesischen Meer, dem Sundagebiet und Bengali­schen Golf besiegelt, weitere wertvolle Flottenteile gingen verlosen, mit dem Rest klammert sich die britische Macht am Rande des Indischen Ozeans fest, auf Madagaskar und Ost-Australien, hier be­reits weitgehend verdrängt durch die USA. Indien, als Kern des Weltreichs und seiner Wirtschafts- und Finanzmacht, steht vor unüberfeebaren Wirren.

Die Vereinigten Staaten haben, wie die allgemeine Deutung lautet, die Beerbung der briti­schen Machtstellung in allen Meeren, verbunden mit dem Zugriff auf alle außereuropäischen Rohstoff­kammern, mit anderen Worten die universale Welt­herrschaft sich zum Ziele gesetzt. In Ostasien zwar gleichfalls geschlagen und zum.Rückzug gezwungen und wertvoller Rohstoffquellen beraubt,, richten sie ihren Blick auf spätere Rückgewinnung dieser Ein­flußgebiete und Kontrollübernahme in Indien, zu­nächst jedoch auf Festsetzung in Afri ka, des­sen Mitte und Südteil von ihren Sttaßen- und Flugfeldbauten überzogen wird, und das als Auf­marschgebiet eines Millivnenheeres zurZweiten" ober ,/Dritten Front" ausersehen ift (Denkschrift des USA.-Generalstabes vom Dezember 1941). In ihre Pläne, die aus den eingangs zitierten naiven Wor­ten ihres Marineministers und Dielen anderen Gaskonaden ersichtlich sind, stößt jedoch die Wirk-

Nack der Zerschlagung des Invasionsversuches wurden die gefangenen Briten ins Gcmrmellager ? abgeführt. (PK.-Kriegsberichter Hausmann. fSch.j)

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) ;

Istanbul, August 1942.

Die Bergvölker des Nordkaukasus zerfallen in der ! Hauptsache in vier große Hauptgruppen ober i Stämme: bie westlichen Abyghe, eigentlich T s ch e r - . kessen und Kabardiner, welche vorwiegend das Kuban-Gebiet und einen Teil des Terek-Gebietes ! bewohnen, weiter die Osseten, die am Lauf des . Terek-Flusses längs der berühmten Grusinischen ; Heerstraße wohnhaft sind, die T s ch e 1 s ch e n e n im mittleren Teil des Nordkaukasus und die Lesghier . ober Dqghestaner an ber Küste des Kaspischen ' Meeres. Obgleich alle diese Volksstämme, die die wichtigsten des nördlichen Kaukasus sind, unterschied­liche Sprachen sprechen, so zeigen sie hinsichtlich ihrer Sitten und Gebräuche nur unwesentliche Unterschiede auf, was auch für ihre Volkstrachten gilt.

Airders verhält es sich, mtt den Religionen. Die überwiegende Mehrheit ber nordkaukasischen Dölker- ftämme bekennt sich mit großem Eifer zum Islam. Nur bei den Osseten besteht eine Ausnahme: der Adel gehört zum Islam, das Volk hat die christliche Religion angenommen. Bei den Osseten sind daher drei Viertel ber Volksangehörigen Christen, unb ein Viertel Muselmanen. Das erklärt sich leicht da- durch, baß bie Osseten von attersher enge Beziehun­gen mit den christlichen Georgiern pflegten. Der gleiche Umftanb hat zur Folge gehabt, daß die Osseten, als christliche Orthodoxe, den Russen näher standen als die anderen nordkaukasischen Völker unb daher noch vor der Eroberung des Kaukasus durch die Russen dem russischen Einfluß unterlagen. Das zeigt sich auch noch in ber gegenwärtigen Zeit. Trotzdem haben auch die Osseten die Sitten unb Gebräuche ber übrigen Bergstämme bewahrt unb bemühen sich, ihrer kaukasischen Abstammung unb Tradition treu zu bleiben. So tragen bie Osseten zum Beispiel zwei Namen, einen offiziellen unb einen kaukasischen. Der erste wird nur im Verkehr mit den sowjetischen Behörben angeroanbt, währenb der andere Name Gültigkeit in den Beziehungen un­ter den Kaukasiern hat. Schließlich hängen die Osseten auch unverrückbar fest an dem kaukasischen Abat", b. h. ben ungeschriebenen Gesetzen ber Tra­dition ber Berge, die zugleich auch die sozialen Verhältnisse innerhalb der Stämme regeln.

Von ben anderen Völkern des Nordkaukasus |mo am frühesten bie Lesghier zum Islam uberge- treten, unb zwar schon im achten Jahrhundert, zur Zeit, als Daghestan von den Arabern erobert wurde. Viel später erst haben die Tschetschenen bie Religion des Islam von den Lesghiem übernommen. Die Adyghe-Tscherkessen wurden im Lauf des sechsten Jahrhunderts durch die Griechen zum Christentum bekehrt und ~blieben Christen bis zum siebzehnten, teilweise bis zum achtzehnten Jahrhun­dert. Erst mit dem Erscheinen der Türken in der Krim unb an ber kaukasischen Küste des Schwarzen Meeres, beginnend mit dem 16. Jahrhundert, er­folgte allmählich ber Uebertritt zum Islam. Diese Islamisierung wurde besonders dadurch begünstigt, daß zur selben Zeit die Russen zum Schwarzen Meer und nach dem Nordkaukasus vorruckten und die Selbständigkeit der Tscherkessen gefährdeten. Der stetige Kampf gegen das russische Vordringen ver­anlaßte die Tscherkessen, vom Christentum abzula - sen und ben Islam anzunehmen. Auf diese Weise wurde tn jener Zeit schon der Eslarn zmn größten Hindernis gegen ben Einbruch der Russen m den

bni lück-amerikanische Jnvasionsversuch bei Dieppe wurde völlig zerschlagen, llwch vor den ersten brach ber °°N

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