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Nachdem er für den Binnenländer lange Zeit

verschollen war, erscheint er jetzt wieder auf der

Bildfläche, sehr zur Freude seiner Verehrer: der

übtn wollen.

Schwere Kämpfe an der mittleren Front.

Stellung

Berlin, 21. Juli. (DNB.) Im mittleren

Zantabschnitt griffen Akoni, tert Tagen nach voro

die Bolschewisten in den letz­

vorangegangenem schweren Artil-

Gtadtfrauen im Ferieneinsatz

in-

abgeleistet haben, ein ganzes Jahr im Reichs-1 Zusammenf-etzung des Umsatzes nicht zu erwarten isdienst, und zwar die am 1. November einge-s sein. Die Unternehmer sind verpflichtet, alle Aus-

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Professor Bolza f.

Briefe in Bareiros Hand

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(Fortsetzung folgt )

ieciefeuer die deutschen Stellungen an verschiedenen Stillen mit starken Infanterie- und Panzerkräften

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arbeitsdienst, . v .

stellten fünf Monate im aktiven Reichsarbeitsdienst und sieben Monate im Kriegshilfsdienst, und die im Frühjahs 1943 eingestellten sieben Monate im akti­ven Reichsarbeitedienst und fünf Monate im Kriegs­

satz verlangten.

Die Stadtfrau kennt die Nöte der Bäuerin, die in keiner Weise Hemmungen zu haben braucht, ihre Helferin mit etwaigen Rückständen und Mängeln im Haushalt bekannt zu machen. Auch die viel­leicht hier und da auftretende Befürchtung, daß der Blick in die Speisekammer" eine mißverständliche Auffassung von reicherem Leben des Landvolkes in der Städterin erwecken könnte, ist von vornher­ein hinfällig, denn die Städterin weiß, daß die Vor­räte im Selbstoersorgerhaushalt auf eine entspre­chend lange Zeit eingeteilt und genau so sparsam verwendet werden müssen wie in der Stadt. Sie erwartet deshalb auch keineswegs Friedensoerpfle­gung, sondern ist mit der einfachen Kost der Bauern, familie zufrieden, wie sie sich natürlich im Ganzen nicht als anspruchsvoller Feriengast, sondern eben als helfender Kriegskamerad der Bäuerin einfindet.

fünfte, die für die Entscheidung über Gewährung und Bemessung des Durchschnittssteuersatzes dienlich sind, nach bestem Wissen und Gewissen zu geben. Der Antrag auf Gewährung eines Durchschnitts- steuersatzes ist für das Kalenderjahr zu stellen, von dem ab der Satz gelten soll, und zwar von Monats- zahlern spätestens am 15. Januar, von Viertel­jahrszahlern spätestens am 15. Februar. Für das Kalenderjahr 1942 können Durchschnittesteuerlätze nicht mehr beantragt werden. Der Erlaß regelt u. a. noch die Möglichkeit der Aenderung und Außerkraft­setzung der Durchschnittssteuersätze.

an, Beobachtungsposten und einen Bereitschafts­dienst aufzustellen. Um die sofortige Alarmierung bei Nacht zu gewährleisten, ist aus den Kräften des Bereitscyaftsdienftes ein ständiger WackMenst ein­zuteilen. Alle Vorbereitungen für den Fall unmit­telbarer Feindeinwirkung und für die Heranziehung nachbarlicher Hilfe sind .sicherzustellen.

Die Richtlinien befassen sich im einzelnen mit der Ge­räteausstattung der einzelnen Gehöfte, mit den Alarm­mitteln, mit der Sicherstellung der Löschwasserversyr, gung, der restlosen Durchführung der DerdunklunA, mit den Luftschutzmaßnahmen für Tiere jomie für die Ernte auf dem Halm und mit dem Schuh der landwirtschaftlichen^ Maschinen. Sämtliche männli­chen und weiblichen Volksgenossen, soweit sie körper- lich und geistig geeignet sind, einschließlich der aus­ländischen Arbeiter und der Kriegsgefangenen, sind zum Luftschutzdienst einzuteilen. Als Beobachtungs­posten kommen Kriegsgefangene allerdings nicht in Betracht. Die Ausbildung erstreckt sich insbesondere auf die praktische Bekämpfung von Entstehungs­bränden durch den Selbstschutz^ auf Bergungsübun­gen und die Erste Hilfe für Mensch und Tier.

Hering, althochdeutsch harung oder herinc, wäh­rend im Neuhochdeutschen neben der Form Hering die Form Harig steht. Ihn liefern unsere Meere in riesigen Mengen, und er erfreut sich nicht erst seit

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in meiner Erinnerung erlaufen."

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Mdnete dafür gestimmt.

Kunst und Wissenschaft.

| Großer Andrang im hause der Deutschen Kunst.

plötzlich Wobei ,te v«.

Aus der Stadt Gießen

Dom Hering.

ibon.

Zeitung I habe da- g in ber I olitischen I gemacht. I kommen. I m ihren I

iniiche Außeninister Ruiz G u i n a z u wurde von .Lkssev'ertretern gefragt, ob die argentinische Re- iach will |gi|uny ihre entschieden neutrale Haltung, wie sie ngskam« . n Der geheimen Kammersitzung über Außenpolitik abschefs. $ |Ult1 Ausdruck kam, zu revidieren beabsichtige. Der Menminister verneinte diese Frage und wies datauf hin, daß die außenpolitische Stellung im Äegenteil gefestigt sei und das Kabinett die bis­herige Linie beibehalten werde. Auch fei n der Kammersitzung kein anderer Antrag auf Ab­bruch der Beziehungen gestellt worden. Selbst wenn |>ito der Fall gewesen wäre, hätten keine fünf Ab-

Darauf nicht zu antworten, ist ziemlich schwierig. Einen Augenblick zögert Katta:

Der Eigentümer ist Gerhard Hoffttede, der Bru­der von Frau Sierinck. Wenn Sie das bitte Frau Sierinck mitteifen wollen?!"

Einen Moment ist Bauer verblüfft er muß feine Gedanken ordnen es ist ihm, als ob eine Kinderfaust in ein wohlgefügtes Spielzeugbauwerk hineinführe die Steinchen und Klötzchen prasseln durcheinander.

Er packt feine Sachen zusammen in einem erbit­terten Gefühl gegen diese unleidliche Person.

Sie werden gestatten, daß ich noch einige Fra­gen an Ihre Bedienung richte!"

Bitte sehr, wenn Ihnen das Vergnügen macht!"

Es liegt ihm auf der Zunge heftig zu antwor­ten:Ich tue es nicht zu meinem Vergnügen!" aber er unterdrückt es.

Wollen Sie das Mädchen heremrufen?

Wenigstens entfernt sich die Person, ohne baß er sie darum ersuchen muß.

Das Mädchen Anna Frühaus starrt ihn an, als sähe sie mit angenehmem Gruseln ein Gespenst. Sie öffnet den Mund schon lange ehe sie gefragt wird, und sie vergißt ihn wieder zu schließen, wenn sie einen Satz zu Ende gebracht hat.

Nachdem die Personalien ausgenommen sind, ist Bauers erste Frage:Kennen Sie die Herren, die hier im Hause verkehren?"

Och ja, doch so ziemlich woll.

Haben Sie hier je einen Herrn Bareiro gesehen? Einen schlanken, großen, dunklen Herrn, ein bißchen grau an den Schläfen?"

Gesehn? gesehn habe ich den nie-..

Gesehen nicht aber Sie kennen ihn doch?

"Tscha, den Namen, den hab' ich woll schon ge­hört der fällt eim ja auch auf, nech?"

So den Namen haben Sie schon gehört und wissen Sie auch in welchem Zusammenhang?

« in Zusammenhang war das ja nu woll ei'ntlich nech aber des mar doch woll der Mann

Erhöhter Lustschuh aus dem Lande

7!eue Richtlinien.

kL^lich beim Mißtrauensantrag gegen Churchill, En die Regierung zu stimmen, dann werde er pir Rechenschaft gezogen. UeberatI fehle dis (tcrte Führung, und das fei am fchwerwie- lerbften beim Militär. Auf militärischem Ge- mache Englands Prestige zur Zeit ein Tief )mch wie nie zuvor in seiner Geschichte. Das gehe [o weit, daß man sogar einen Amerikaner tun Kommandierenden General der gesamten briti- jchin Wehrmacht einsetzen wolle. Unterstützt würden Wie Bestrebungen durch die wirtschaftliche Abhän« üjkeit, in die England von den USA. geraten sei. Mn verweise nicht nur auf Englands ständige militärischen Niederlagen, sondern auch darauf, daß Wshington den Engländern so gewaltige Men- jdyn- und Krieasmaterialmengen für die Weiter- fiijrung seines Krieges zur Verfügung stelle, daß die USA. nun selbft die Kontrolle über alles aus-

Die feindliche Luftwaffe hat in zunehmendem Umfang ihre Ziele auch auf dem flachen Lande ge- ucht und Dörfer und Einzelgehöfte angegriffen, um ne Ernährungswirtschaft des deutschen Volkes zu chädigen. Der Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe hat deshalb Richt­linien zur Erhöhung der Luftschutzbereitschaft auf dem Lande erlassen.

Da die Kräfte eines einzelnen Hauses ober Be­triebes im allgemeinen auf dem Lande für die Be­kämpfung von Schäden nicht ausreichen, werden auf Anordnung des örtlichen Luftschutzleiters meh­rere Häuser oder Betriebe zu Land-Luftschutzgemein- chaften zusammengefaßt. Zugleich wird eine geeig­nete Persönlichkeit zum Land-Luftschutzleiter bestellt. In jeder Land-Luftschutzgemeinschaft werden Feuer- lösch- und 'Bergungstrupps aufgestellt. In Streu- iedlungen, abgelegenen Vorwerken usw., die nicht zu Land-Luftschutzgemeinschaften zusammengefaßt werden können, werden die Luftschutzmaßnahmen nach den Bestimmungen für den Selbstschutz durch­geführt. Größere Betriebe werden dem Erweiterten Selbstschutz zugeteilt. Insbesondere kommt es darauf

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reichen Feldarbeiten überlasteten Landfrau nicht auch noch bewältigt werden können. Da heißt es z. B. im Garten pflücken, Bohnen schneiden, Urkraut jäten oder die Einmachearbeit erledigen, Wäsche wa- schen und ausbessern, die Kinder müssen betreut werden, und hier und da ist eine hilfsbedürftige Al- tenteilerin ober jemand anderes aus der Familie zu betreuen. Das alles sind Arbeiten, zu deren Er­ledigung jede Frau von Natur aus die notwendi­gen Anlagen und Fähigkeiten besitzt und die vor allem denen liegen, die auch daheim Familie und Haushalt zu versorgen haben. Hinzu kommt das frohe Bewußtsein, der hart schaffenden Schwester auf dem Lande gerade in den Dingen helfen zu können, die auch der Bäuerin besonders am Herzen liegen und die sie doch oft schon seit Jahren ver- nachlä sigen mußte, weil die schwereren und für das Volksganze wichtigeren Arbeiten in der Erzeu­gung s chlacht von ihr rücksichtslos den vollen Ei"

wurde, geht daraus hervor, daß man im Jahre 1313 einen mißratenenheringsvank" als eine Strafe Gottes ansah.

Es ist sehr wohl möglich, daß man die Kunst des Einsalzens, die in ihren Anfängen zweifellos viel weiter als ins 14. Jahrhundert hinaufreicht, von den südlichen Salzfischbereitern gelernt hat. Megenberg erwähnt den Hering bereits in seiner heutigen Bedeutung, spricht aber weder vom Ein- salzen noch von einem Heringshandel. Erst als die Holländer zu Beginn des 15. Jahrhunderts in der Kunst des Einsalzens und Verpackens der Fische Vollkommenheit erreicht hatten, wurde der Hering zum richtigen Handelsartikel mit so großer Ver­breitung, daß der abgewandelte Name sogar in die romanischen Sprachen eindrang: im Italienischen begegnen wir dem Hering alsarringa, im Spa­nischen alsarenque, während er französischha- reng heißt.

Unter Hering schlechtweg verstehen wir den g e - fallen en Fisch, während der gerade aus bem Wasser kommende unter dem Namengrüner", frischer",weißer" Hering bekannt ist, und der geräucherteBückling" genannt wird.

Zum Schluß sei noch eine Anekdote vom Hering erzählt, die sein Lob in besonders hohen Tönen singt, für bereit Wahrheit wir allerdings nicht die Hand ins Feuer legen wollen. Es wird nämlich berichtet, daß Kaiser KarlV. den Hering zu seinem Lieblingsfisch erkoren habe; zur Bekräftigung dieser Behauptung weist man auf eine Inschrift hin, die eingeritzt steht auf dem Grabstein des Wilhelm Böckel zu Enthuysen, einer Ortschaft an der Zuider- fee. Dieser Wilhelm Böckel soll angeblich der Er­finder des Einsalzens der Heringe gewesen sein, und die Schrift auf seinem Grabstein meldet, Kaiser KarlV- sei mit feiner Schwester Maria zu dem Grab gewallfahrtet, um des Erfinders her genann­ten leckeren Fischzubereitung in Dankbarkeit zu ge­denken. Ja, das kaiserliche Geschwisterpaar soll so­gar zum Gedächtnis Böckels an seinem Grab einen gesalzenen Hering verspeist haben,maßen dieser Kaiser ein sonderlicher Liebhaber des Herings ge­wesen sein soll". L- B-

Sprechstunde des Kreisleiters.

Die Sprechstunde des Kreisleiters findet am Don­nerstag, 23.7.42, nachmittags doiäIo bis 17 Uhr, in Gießen, Alicenstraße 10, stakt?

Amt für Agrarpolitik.

Die Sprechstunde des Amtes für Agrarpolitik fin­det am Donnerstag, 23.7.42, nachmittags von 15 bis 17 Uhr, in Gießen, Alicenstraße 10, statt.

Arbeitsdienst und Pflichtjahr.

Bei der Musterung des Geburten jahrganges 1924 zum Reichscrrbeitsdienst der weiblichen Jugend taucht bei Eltern und Erziehern die Frage auf, ob und inwieweit die Ableistung des Pflichtjahres sich auf die Dauer der Dienstzeit im aktiven Reichs- arbeitsdienst und im Kriegshilfsdienst auswirkt. Nach Mitteilung der Reichsarbeitsdienstleituna bleiben hie Dienstpflichtigen, auch wenn sie das Pflichtjahr be-

Nutzt die Wald- und Wildfrüchte!

Die Bevölkerung auf dem Lande und in den Kleinstädten ist von jeher bestrebt gewesen, sich die Schätze des Waldes für die Ernährung nutzbar zu machen. Jetzt im Kriege kommt es besonders darauf an, baß nichts umfommt und alles zur Ergänzung unserer Ernährungslage Dienende verwertet wird. Der Reich^forstmeister hat daher jetzt im Einver­nehmen mit den beteiligten Stellen angeordnet, daß Waldeigentümer Staat, Gemeinde, Genossen­schaften, private und sonstige Nutzungsberechtigte verpflichtet sind, das Sammeln von Beeren, Pilzen und Wildgemüsen auch außerhalb der öffentlichen Wege zu gestatten, soweit sie diese Erzeugnisse nicht ist allerdings so höflich, seinem ungebetenen Be- facher einen Stuhl anzubieten.

Ja, bitte? Machen Sie's möglichst kurz. Meine Zeit ist äußerst knapp bemessen!"

Ich werde Sie nicht länger in Anspruch neh­men als unbedingt nötig ist, Herr Sierinck!" Sur­fen ist ein wenig beleidigt. Er kommt schließlich nicht als luftiger Bittsteller, den man ersucht, sich möglichst kurz zu fassen. Diese Leute haben eine Art, Dinge als Lappalie hinzustellen, die weit wichtiger sind als ihre dringenden Geschäfte!Es handelt sich schließlich um die Aufklärung eines schweren Verbrechens."

Ach du lieber Himmel! Ist das die Angelegen­heit, in der Sie meine Frau schon vernommen haben? Nun, ich kann Ihnen die Versicherung ge­ben, daß ich nichts davon weiß, ebensowenig wie meine arme Frau. Peinlich genug, daß sie diesen Herrn vor Jahren einmal persönlich gekannt hat. Aber mit wem er jetzt verkehrt hat oder befreun­det oder verfeindet war, davon haben wir keine Ahnung, weder meine Frau noch ich. Genügt Ihnen das?"

Nein, Herr Sierinck, tut mir leid, Ihnen mit­teilen zu müssen, daß mir das nicht genügt." Ein feines Lächeln spielt um Lürsens Mundwinkel,sie werden mir schon noch ein paar Fragen beantwor­ten müssen."

Also bitte." Sierinck lehnt sich etwas in seinem Stuhl zurück, die Spitzen seiner gebogenen Finger liegen auf der Schreibtischplatte, aber er unterläßt es vorläufig noch, damit zu trommeln.

Zunächst einmal: Wo waren Sie am siebenten dieses Monats in der Zeit sagen wir ht der Zeit von drei bis sechs?"

Wo ich war? Hier im Geschäft."

Nein. Sie haben ausnahmsweise das Geschäft schon mittags verlassen und sind nicht zurückgekom­men."

Alle Probleme sind nur solange Probleme, bis man sie entschlossen anpackt. So ist auch für die dringende Entlastung unserer Landfrauen nichts an­deres notwendig, als guter Wille zu schwesterlichem Verstehen zwischen .Bäuerin und Stadtfrau. Der von der Reichsfrauenführerin an die städtischen Hausfrauen gerichtete Appell, ihre Freizeit ober doch einen Teil ihrer Ferien für die Erntehilfe zur Ver- ügung zu stellen, wird daher ohne Zweifel zu einem vollen Erfolg führen.

Wie oft haben unsere Fronturlauber und erst recht die Verwundeten in den Städten von deut- chen Frauen und Mädchen zu hören bekommen, daß es ihr sehnlicher Wunsch sei, den tapferen Kämpfern in irgendeiner Weise helfend zur Seite zu stehen. Nun, es gibt keinen besseren und einfache­ren Weg zur Erfüllung dieses Wunsches als den der Ferienhilfe auf dem Lande, denn die Sicherung der Nahrungsverforgung von Front und Heimat ist eine her entscheidenden Voraussetzungen für den Sieg. Gerade weil nicht jede unserer Frauen, die im* eigenen Haushalt tapfer alle kriegsbedingten Sorgen und Schwierigkeiten trägt und überwindet, zugleich auch in der Betreuung der Soldaten ein­gesetzt werden kann, wird sie um so dankbarer den Weg beschreiten, der ihr hier gewiesen wird. Den Beweis hierfür hat bereits in den vergangenen Jchhren her von her NS.-Frauenschaft vermittelte Einsatz freiwilliger Arbeitshilfe her Stadtfrauen er­bracht, der dem Lande 1 236 000 Hilfskräfte für 1940 und 1371000 für 1941 während der Bestellungs- und Erntezeiten zur Verfügung stellte.

Selbst diejenigen Frauen, die durch langjährige berufliche Arbeit bem eigenen Haushalt in gewissem Maße entfremdet wurden, können mit geringer An­lernling die Arbeiten im bäuerlichen Haushalt und Garten übernehmen, die an sich nicht allzu schwer sind, die aber von der mit schweren und umfang«

Hilfsdienst.

Durchschnittssätze der Umsatzsteuer auch für kommende Jahre.

Durchschnittssteuersätze bei der Umsatzsteuer, die der Reichsfinanzminister erstmals für 1942 zuge­lassen hat, können auch für die künfttgen Kalender­jahre gewährt werden. Ein Erlaß des Reichsfinanz­ministers, der im Reichssteuerblatt Nr. 60 bekannt­gegeben wird, regelt die näheren Einzelheiten dieser für das 'deutsche Wirtschaftsleben wichtigen Frage. Danach kann das Finanzamt dem Unternehmer auf Antrag gestatten, die Umsatzsteuer aus dem Ge­samtumsatz nach einem einheitlichen Steuersatz, dem Durchschnittssteuersatz, zu berechnen. Es muß dabei aber jede der folgenden drei Voraussetzungen gege­ben sein: 1. Der Unternehmer muß steuerlich zu­verlässig fein; 2. Es müssen bei hem Unternehmer mehrere Steuersätze oder neben steuerpflichtigen Um­sätzen auch steuerfreie Umsätze ober sonstige Steuer- Vergünstigungen vorkommen; 3. Es dürfen bei dem Unternehmer auf übersehbare Zeit, wenigstens für ein Kalenderjahr, erhebliche Aenderungen in der dem unfe Herr Nehl den Kragen umdreihn wollte."

So, war her so wütend auf ihn? Wer ist denn der Herr Nehl?"

Das is doch her Herr Detlev Nehl, her immer hier kommt ; un her war ja woll mächtig wütend ob das nu aber auf den Herrn Bareiro war, das kann ich nu so genau nich sagen."

Sie wissen also nur, daß er wütend mar?" Bauer seufzt.Aber nicht auf wen? Das nützt mir leider nicht viel."

Tscha, das soll denn doch woll der Bareiro ge­wesen sein denn meine Dame hat ihn denn ja gleich angerufen, und er sollte doch man die Kette zurücknehmen, denn da hätte sie nix wie Unannehm­lichkeiten von."

Anna hat durchaus keinen Haß gegen Katta Se­rena. Noch weniger hat sie etwa die Absicht, einen schweren Verdacht auf sie zu lenken. Sie erzählt, was sie weiß, weil sie danach gefragt wird. Weil sie Angst hätte zu fügen, und vielleicht auch, weil sie sich ein bißchen wichtig vorkommt mit allem, was sie weiß. Und wenn irgendein Gefühl dabei mit- spricht, ist es keineswegs Haß und Rachsucht efjer eine tief geheimgehaltene und halb unbewußte Liebe eine Liebe zu Detlev Nehl. Es ist keine eifer- süchtige Liebe, sie gönnt ihm alles Gute, sie gönnt ihm sogar hie Liebe feiner schonen Freundin, aber sie wacht herüber, daß er der Bevorzugte, her ein­zige ist und ihrer Meinung nach sollte das Fräu­lein die ganze alberne Tänzer ei aufgeben, und sehr zufrieden sein, wenn ein Mann wie Detlev Nehl sie heiratet. Denn daß er sie liebt und wie sehr er sie liebt das weiß Anna Frühaus sehr genau viel besser als Katta selbst.

50.

Albrecht Sierinck ist durchaus nicht erbaut, als der Kommissar Lürsen ihn im Geschäft aufsucht und bittet, einige Fragen an ihn richten zu dürfen. Er ist im stillen her Meinung, daß man reichlich genug dieser Angelegenheit belästigt worden ist er

eist am 12. Mai feinen 85. Geburtstag feierte, ge­storben. Der Lebensweg des Gelehrten führte von feiner Vaterstadt Bergzabern zunächst zum Studium nod) Berlin, Heidelberg, Straßburg und ©ottingen, W er Schüler von Weierstraß und Klein war. 1888 mürbe Bolza Mathematiklehrer in Baltimore, spa­te Professor in Worcester und Chikago und siedelte 1910 nach Freiburg über. Das Hauptarbeitsgebiet 2alzas war vor allem die Jnvariantentheone.

enfc Starke Kürzung der Fleischration tt $rni, in der Schweiz.

} ü r i d), 20. Juli. (Europapreß.) Wie das Eid- der WÖssische Kriegsernährungsamt mitteilt, muß die Mschration von 1000 Punkten, die einer Menge »d 1000 Gramm pro Person entspricht, für die

heute allgemeiner Wertschätzung.

Unzählige Male wurde er besungen; schon in Uhlands Volksliederjammlung steht zu lesen:se Hand ze Dorneck ein hörig gessen, darnach erst z Straßburg trunken". In seinemGaudeamus' besinat Scheffel den Fisch, denHarung im Salze" als, Linderungsmittel für das durchvielen Mal­vasier" errungene Zipperlein.

Das Wort Hering stammt wohl von dem latei­nischenhalec, worunter ursprünglich sowohl eine Art Thunfisch verstanden wurde, der feit Ur­zeiten ebenso im Schwarzen wie auch im Mittel­ländischen Meer gefangen und mariniert weithin ausgeführt wurde als auch verschiedene Alsen- arten.

Der Handel mit solchen Salzftschen muß sich ftüh bis nach Oberdeutschland hin ausgedehnt haben: sowohl halec als auch sardinia wird als Hering glossiert. Das Meraner Stadtrecht erwähnt im 14. JahrhundertHäringe und dürre Vische". Auch her Norden Deutschlands lernte die Salz fische ken­nen, und allmählich ging der Name über auf einen ähnlichen heimischen Fisch, her sich zu bestimmten Zeiten in sehr großen Mengen an den Küsten Englands und Norddeutschlands zeigte und den Küstenbewohnern als Hauptnahrungsmittel diente. Als wie wichtig und wertvoll der Hering betrachtet

, . in der Großen Deutschen Kunstausstellung in >oüe di: »Wnchen hat die Besucherzahl nach 16tägiger Dauer I bchtts das erste Hunderttausend überschritten. Un­ter aM «wohnlich groß ist auch das Kaufinteresse. Seit rpere t-1 (Öffnung der Ausstellung wurden nahezu 300 em, u^l1 jhnfhDerfe im Werte von rund 2 Millionen RM. i)öfe, um | ttttauft, darunter ein erheblicher Teil der Ge­il Ilnibe und Graphiken und mehrere in Marmor zu andere:I üef.'rnhe Monumentalplastiken.

die Uni«|j Professor Werner Noack.

* ?'l der Freiburger Museumsdirektor Dr. Werner nr-k« INv a ck wurde zum Honorarprofessor an her Uni- 'U (I »eritat Freiburg ernannt. Professor Noack ist 1888 linGießen geboren. Er studierte in München, < Berlin und Halle Kunstgeschichte und promovierte LJW12 in Halle. 1922 wurde er Konservator der ' ei ' Stcdtische Sammlungen in Freiburg, nachhem er sich durch seine Arbeiten über die Pfalz in Gelnhausen ' unb den Dom zu Bamberg bekannt gemacht hatte.

Mlnate August und September, also f ü r f a ft neun Wochen ausreichen. Die Maßnahme ist vtzen der Verhältnisse auf dem Schlachtviehmarkt notwendig geworden. Noch im Monat Juni betrug )ie Fleischration 500 Gramm pro Woche, was auf Mi Monate einer Menge von etwa 4400 Gramm mtiprad), die auf nun 1000 Gramm reduziert wer­den mußte, nachdem bereits im Juli beträchtliche Kürzungen vorgenommen werden mußten. Die Fett« ui* Oelzuteilung wurde gegenüber der Julizutei- luig um 50 Gramm gekürzt.

Argentinien bleibt neutral.

Buenos Aires, 21.Juli. (DNB.) Der argen«

an. Es kam zu schweren Kämpfen. Stellenweise ge-

laiy es dem Feind, zwischen den vordersten deut- ar :'d)(rt Gefechtsposten einzudringen, doch wurden nach das ift lrb ttertem Ringen Mann gegen Mann alle A n - ' junger, gkifse zerschlagen. Eine bayerische Jnfan- len. Ts ieriedivision vernichtete neun schwere Panzer und wieder »rechte zahlreiche Gefangene ein.

löegenfiano in ^nrem xjcihjV-'* . ,,

M 'Sff I .bauernsmert schlechtes Gedächtnis doch vielleicht , den manchmal an den Geber erinnern?

IIDas ist nicht gefagt. Ich vergesse auch die @e- ! fit fjflenftänhe in meinem Besitz." M

s ||Sehr merkwürdig. Dann wissen Sie auch wohl

se | Mt vielleicht zufällig, ob Sie in her letzten Zett

»ilies yL 11-eine goldene Halskette geschenkt bekommen haben.

.Geschenkt bekommen ist nicht der richtige ^Aus- i, f,-, teil Eigentümer.

JrfdjeinM Roman von Anna Elisabet Weirauch

"eiS l| Rechte durch Carl Duncker Verlag. Berlin W 35.

R. Fortsetzung. (Nachdruck verboten^)

Ll |Das wäre nicht sehr günstig für Sie, also Sie

^Urd-'Mn nicht mehr, wo uni mtt roem Sie den I Donnerstag nachmittag verbracht haben.

(3# F -'Nein 3dl weih es nicht mehr!

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London 1 lde ßagt| 'tschllste um ihn en wer.! 'erlangte ' Churchill f eit ins

nterhauie I Sn Freiburg ist Professor Dr. Oskar Bolza, der fes mehr reter,

I ri°s°r Satz ist eine so offenbare Beleidigung, daß als £ Salta vor (Empörung aufglüht. Aber diese Glut wird ftn I nicht sichtbar auf ihrem kühlen hellen Gesicht.

Le H Auch nicht immer. Man kann sich keinen Platz

INein. Ich weiß es nicht mehr!"

|Schon. Aber Sie kennen doch sicher einen ge- I Wifi en Fernando Bareiro?"

| Einen Augenblick stutz« Katta. Was hat Bare'ro mit dem Nachmittag zu tun, den sie mit A.brecht ^Sierinck verbracht hat? , r. . ff ... |Bareiro? Bareiro?" wiederholt sie.Vielleicht fmne ich ihn, vielleicht kenne ich ihn auch nicht. ISh kenne so entsetzlich viele Menschen *?teUe^ ist da auch einer darunter, der Bareiro heißt. Ich kann mich schlecht auf Namen besinnen. Und noch Idichter auf Gesichter." .

Nun, Sie würden sich doch vielleicht auf , em and flbtpnnen können, her Ihnen kostbare Geschenke