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Zügiges Vordringen ostwärts Rostow

Ser Gauleiter vor den politischen Leitern Groß-Frankfurts

Front alter anständigen Volksgenossen gegen die Gerüchtemacher und -Verbreiter

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if Zuversicht unseres Volkes eintreten. Mr wissen nicht h! 'wann, und wissen nicht wie dieser Sieg errungen

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2 geniale Führungskunst des Führers als Staats-

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kes vergreifen wollen, wird sie durch exempla­rische Maßnahmen unschädlich machen. Jeder einzelne Parteigenosse werde darüber hinaus je länger der Krieg Lauert und je größer auch die dadurch verursachten Schwierigkeiten werden kön­nen, als lebendiger Propagandist der siegesfrohen

im konzentrischen Angriff von Westen, Norden und Osten auf Rostow" sind.

Welche Himmelsrichtung fehlt? Nur der Süden. Weil dort das Afowfche Meer und anschließend dar- an das Mündungsdelta des Don liegt, also ist dieser Angriff wirklichkonzentrisch".

Hier ist der wesentliche Unterschied zu dem hand­streichartigen Vorgehen im vorigen Herbst. Damals setzten sich deutsche Truppen im jähen Vorprellen in Rostow fest, worüber der Wehrmachtbericht vom 22. November Mitteilung machte. Aus der Gegen­überstellung des damaligen Handstreichs und des jetzigen konzentrischen Angriffs aus allen Himmels- gegenden ergibt sich, daß der jetzige Kampf um Rostow eine ganz andere Bedeutung hat als der im vorigen Herbst. Damals hatten unsere Truppen das innere Donezrevier als furchtbare Flanken- drvhung gegen sich, damals konnte die Sowjetfüh­

rung auf allen ihr zur Verfügung stehenden Bah­nen und Don-Schiffen Truppen und Material her- anbringen; damals griffen wir mit einer Hand nach Rostow. Heute haben wir das ganze Donez-Don- Gebiet zugedeckt. Heute haben wir alle Flanken­vorteile für uns, die die Sowjets in den Dezember- Tagen für sich benutzen, konnten. Heute ist der Feind moralisch erschüttert, der sich im Nvvember auf den nahenden Winter verließ.

Das Wesentliche ist, daß der feindlichen Stellung im inneren Donezrevier die Klauen beschnitten sind. Die Sowjets haben in Erwartung eines deutschen Frontalangriffs eine Verteidigungslinie von 50 Kilometer Tiefe ausgebaut. Diese sowjetische Ver­teidigungsfront ist durch die deutsche Umfassungs­bewegung sinnlos geworden. Die Sowjets können nur auf eines hoffen: daß sie möglichst viel Men­schen aus diesem gefährlichen Sack noch über den Don bringen. Darum hat der Satz des Wehrmacht­berichts vom 21. Juli ein so entscheidendes Gewicht« Die Brücken überden Don sind 3er ft ö r t.

bieten. Sekt Monaten hat man bereits mit aller Deutlichkeit amerikanische Verdächtigungen verschie­denster Art zurückgewiesen, in denen die Unterstel­lung enthalten war, daß Spanien unneutrale Hand­lungen unternehme. In einem Falle wurde eine solche spanische Zurückweisung kürzlich sogar mit der Einladung an amerikanische Zeitungskorresponden­ten begleitet, nach Santa Cruz de Tenerife zu rei­sen und an Ort und Stelle die Haltlosigkeit gewisser Veröffentlichungen der USA.-Presse zu überprüfen.

Neuerdings haben die Amerikaner, wiePenella de Silva" aus Guatemala berichtet, unfreiwillig einen Beitrag geleistet, um die Echtheit der spani­schen Kundgebungen zu erhärten. Im Uebereifer der Verfolgung der5. Kolonne" sind USA.-Agen­ten in Britisch-Honduras einer Reihe von Persön­lichkeiten auf die Spur gekommen, die von den ein­heimischen Behörden dann auch verhaftet wurden; sie sind sämtlich britischer Nationalität und stehen im Verdacht, Handlungen begangen zu haben, die sich gegen die USA. gerichtet haben. Wie_ im­mer die Zusammenhänge im einzelnen sein mögen, so ist dieser Vorfall in Spanien jedenfalls mit Schmunzeln zur Kenntnis genommen worden. Man sieht darin einen Beweis dafür, daß die Verdäch­tigungen der USA. gegenüber Spanien auf sehr schwachen Füßen stehen.

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Berlin, 21. Juli. (DNB.) Im Raum ostwärts von Rostow und am Don drangen deutsche Trup­pen, den zurückweichenden feindlichen Nachhuten nachstoßend, trotz Geländeschwierigkeiten und star­ken Minensperren zügig vor. Teile einer deutschen Infanteriedivision stießen dabei auf stärkere feind­liche Kräfte, die von 16 Panzern begleitet waren. Nach kurzem Kampf wurden 14 vernichtet. Schnelle Truppen bildeten weitere Brückenköpfe über den Donez und traten aus diesen wiederum zum An­griff an. Kampffliegerverbände bombardierten Bahnhofsanlagen und andere kriegswichtige Ziele in Rostow. Bomben schweren Kalibers setzten zahl­reiche Hallen und Lagerschuppen auf den Güter­bahnhöfen der Stadt in Brand und zerstörten Gleisanlagen und Gebäude. Südlich Rostow wur­den über 15 Züge in Brand geworfen. Heftige An­griffe richteten sich auch gegen die im Raum zwi­schen Norddonez und Don nach Osten zu­rückflutenden Kolonnen der Bolschewisten.

Südlich Woronesch wurden zwei feindliche, Kräftegruppen zersprengt. Ungarische Truppen säuberten den von ihnen gewonnenen Kampfraum. Gegen den Brückenkopf Woronesch führte der Femd !nach dem Zusammenbrechen seiner bisherigen Mas-

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senangriffe nur noch schwächere Vorstöße. Dabei wurden 14 feindliche Panzer vernichtet. Nördlich Woronesch wurden feindliche Vorstöße in hefti­gen Kämpfen abgewehrt und zahlreiche Gefangene emgebracht.

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Wir haben alle erwartet, daß es auf Rostow ging, als es am 9. Juli hieß, daß der Durchbruch im Südabschnitt der Ostfront die sowjetische Abwehr- front westlich des Don in mehr als 500 Kilometer Breite ins Wanken gebracht hat, und als die fol­genden Wehrmachtberichte das Abdrehen des Haupt­stoßes von der reinen Ostrichtung (über Woronesch hinaus) nach Südosten klarmachten. Am 14.Juli wurde gesagt, daß die deutsche Angriffsfrontnach Süden verbreitert" wurde undzäh verteidigte feindliche Stellungen durchbrochen" sind. Am 18. Juli wurde das Kind beim Namen genannt:Parn zeroerbände und motorisierte Infanteriedivisionen sind ostwärts des Donez weit nach Süden vorge­stoßen und haben den Unterlauf des Dons ö st l i ch von Rostow in breiter Front erreicht." Am Dienstag, dem 21. Juli, hieß es im Wehrmachtbe- richt, daß die deuffchen und verbündeten Truppen

FeMermlum gegen jüdische Finanzstrategie

Gauleiter Sprenger sprach zu den Bergleuten de« Oberlahnlreises.

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NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Spren­ger sprach am Dienstagnachmittag in Weilburg auf einem Betriebsappell z u den Bergleuten des Lahnbergbaues über den Sinn und die Hintergründe des Kampfes der jungen Machte der Ordnung gegen die plutokratisch-sowzetische Ver­schwörung des Weltjudentums.

Von Kreisleiter Jörgeling im Oberlahnkreis herz­lich willkommen geheißen, nahm der Gauleiter das Wort, um in mitreißender Rede die Fronten dieses Ringens mit historischen Rückblicken und einen aus die militärisch-politischen Erfolge der Achsenmächte begründeten Ausblick klar aufzuzeigen. In aller Deutlichkeit kennzeichnete er auch hier als letztes 9i»r ho« Wt>ltiuLentums Versklavung der deut chen

Ziel des Weltjudentums Versklavung der deutsch« Arbeitskraft für seine imperialen Machtpläne. Di Sklavenlos der Massen, das in der Sowjetunion ebenso wie in der britischen Monarchie und der amerikanischen Demokratie vom Judentum durch­setzt wurde, werde sich der deutsche Mensch niemals oktroyieren lassen. Mit seiner Hände Arbeit wie mit der tapferen Führung seiner Waffen, werde er dieses Vernichtungswerk vereiteln und die friedliche Entwicklung seines Voltes für alle Zeiten sichern.

Ironisch fertigte der Gauleiter dann die kurzsich­tige Rooseveltsche Auffassung von den Habenichtsen ab Dieser Judensöldling beurteilte uns allein nach unserem Golde und übersah dabei unseren wesent­lichsten, jedem anderen Wert der Welt überlegenen Reichtum, die deutsche Arbeitskraft. Diese im Be. reich der Wirtschaft heute auch unseren Feinden offenbar werdende Fehlspekulation habe ihre Paral­lele in der plutokratischen Auffassung gefunden, ihre mangelnde -militärisch- Begabung durch Pnanz-

Pensa 57 (Samara)

Serdobsk )

karte blickt, kommt er zu der Ansicht, daß Gibraltar kein ernst zu nehmender Brückenkopf ist. -Er malt sich aber die Folgen aus, die es haben würde, wenn die Algeciras-Bucht von den britischen Ge­neralen als Truppenlandungsplatz angesehen wer­den sollte.

Selbstverständlich gibt es noch andere strategische Punkte auf der iberischen Halbinsel und an der nord- und westafrikanischen Küste, die den Gegen­stand spanischer Aufmerksamkeit bilden. Spanische Reisende sind auf der Fahrt ckach Amerika in der britischen Kontrollstation Port of Spain zu oft nach der Küstenverteidigung auf den Kanarischen Inseln gefragt worden, als daß man in Madrid das große Interesse übersehen könnte, welches aus dieser Frage spricht. Je hemmungsloser die Eng­länder und Amerikaner die Trommel für die zweite Front schlagen, desto stärker fühlt sich Spanien zur Vorsorge auf den Kanarischen Inseln verpflichtet. Madrid ist bemüht, Angriffsgelüsten britischer oder amerikanischer Abenteurerstrategen keinen Anlaß zu

tt Nän. für dir

Veichsminister

Or. Geyß-Jnquart Sv Jahre.

Am 22^Juli wird Reichsminister Dr. Seyß- Jnquart, Reichskommissar für die besetzten nie­derländischen Gebiete, 50 Jahre alt. Was er unter gewiß einmaligen Verhältnissen bereits für Groß­deutschland geleistet hat, gehört bereits der Geschichte an, denn seiner Tatkraft und Energie ist es mit in erster Linie zu verdanken, wenn in dem ehemaligen Oesterreich ein volksfremdes Regime von der Bühne abtreten mußte und Millionen deutschbewußter Menschen ihr Sehnen erfüllt sahen: die Heimkehr ins Reich.

Arthur Seyß-Jnguart wurde am 22. Juli 1892 in Stammern bei Jglau geboren. Schon als Schüler auf dem Gymnasium Olmütz erlebte er den Natio­nalitätenstreit zwischen Deutschen und Tschechen. Nach dem Studium der Rechte nahm er mit den Tiroler Kaiserjägern an den Kämpfen auf dem rus­sischen, italienischen und rumänischen Kriegsschau­platz teil, wurde verwundet und viermal ausgezeich­net. Nach dem Kriege ließ er sich in Wien als Rechtsanwalt nieder. Seit der Gründung des Oester- reichisch-Deutschen Volksbundes im Jahre 1925 ge­hörte er diesem als Vorstandsmitglied an. Er trat auch dem Steirischen Heimatschutz bei, der schon bei der ersten Auseinandersetzung um die nationale Frage sich von Starhemberg trennte und 1933 gleichzeitig mit der NSDAP, in Oesterreich verboten wurde.

Am 17. Juni 1937 wurde Dr. Seyß-Jnquart von Bundeskanzler Schuschnigg zum Verbindungsmann zwischen der nationalen Opposition und der Bundes- regierung ernannt. Er bereitete den Weg mit vor, der zur Umgestaltung der Regierung am 16. Fe­bruar 1938 führte, und wurde im neuen Kabinett Bundesminister für Inneres. Nachdem Dr. Schusch­nigg ohne Wissen der übrigen Minister.am 9. März in Innsbruck für den 13. März eine Volksbefragung angekündigt hatte, gab der nationalsozialistische Staatsrat Dr. Jury bekannt, daß die Anhänger seiner Richtung sich bei der Wahl der Stimme ent­halten sollten. Schuschnigg verlangte die Abberu­fung Dr. Jurys, was jedoch Dr. Seyß-Jnquart nicht

daher natürlich, daß z. B. eine Reife des britischen Botschafters in Madrid, Sir Samuel Hoare, nach Gibraltar heute in Spanien eine ganz andere Auf­merksamkeit findet als es der Fall gewesen wäre, wenn Rommel nicht bei El Alamein stünde. Man hvrt hier auch von britischenA b l ö s u n g e n" in Gibraltar, vernimmt aber seltsamerweise immer nur, daß neue Truppen nach Gibraltar kommen, dagegen nie, daß alte gegangen wären. Man be­merkt, daß die Kräfte-Konzentration in der Felsen- fe|f ung größer ist als für reine Dertoidigungszwecke in Aussicht genommen würde.

Die dem Spanier geläufigen Gesprächsthemen, dir sich mit dem Wort Gibraltar charakterisieren las­sen, weiten sich deshalb heute zu einer Erörterung des Themas, das einem von englischer und ameri­kanischer Seite aufdringlich genug nahegebracht wird, vamlich dem Themazweite Front". Die britisch Merikanischen Bemühungen, die Möglichkeiten einer zweiten Front glaubhaft zu machen, haben propa­gandistisch das Ergebnis gehabt, daß auch solche Kreise die Ohren spitzen,, die nach dem Wunsche Lon- ton5 und Washingtons wahrscheinlich eingeschüchtert totrben sollten. Wenn der Spanier auf die Land-

Spanische Gespräche

«Von unserem H-Korrespondenten.

wird, so schloß der Gauleiter seine Ausführungen, wir wissen jedoch, daß er errungen wird und wir sind stolz darauf, dafür Garanten zu sein.

Nach dem Gauleiter sprach Kreisleiter Schwe- b e l nochmals mit eindringlichen Worten über die schicksalhafte Bedeutung unseres Freiheitskampfes, der an der Front wie in der Heimat entschieden werde. Der Feind, der wisse, daß er das Reich mi­litärisch und wirtschaftlich nicht niederringen könne, setze seine letzte Hoffnung auf eine Zermürbung der geistig-seelischen Kraft des deutschen Volkes. Seine Agitationsversuche gelten daher der Erschütterung

Mittwoch, 22. Juli 1942

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer ' bis8'/,UhrdeßVormittagS

Anzeigen-Preise

für die Millimeter-Zeile

von 22 Millimeter Breite:

7 Stof. für Familienan- zeigen und private Gelegenbeitsanzeigen

14 Stof. f. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenheitsanzeigen

Platzvorschrift (vorherige

Vereinbarung) 25% mehr

strategische Maßnahmen ersetzen zu können. Unsere Erfolge auf diesem Gebiet seien das Ergebnis einer nationalsozialistischen Auslese, die weder nach Her­kunft noch nach Geld frage, sondern einzig und allem die Leistung bewerte. Wenn heute ein Kritisches Blatt in wehklagender Kritik, die es an der pluto­kratischen Auslese übt, darauf hingewiesen habe, daß es ein Generalfeldmarschall Rommel in England nur bis 3um Sergeanten hätte bringen können, so sei in dieser Erkenntnis der Vorsprung des national» ozialistischen Auslese- und Führungssystems auch von der Feindseite bestätigt. Ein Adolf Hitler uyd sein Feldhermtum, so führte der Gauliter aus, sei in den Ländern der Plutokraten, wo allein das Aktienpaket regiere, einfach undenkbar.

Nach einer Darstellung der militärischen Situation, die das deutsche Volk nicht mit Hurrapatriotismus, wohl aber mit fiegesfroher Zuvechcht erfülle, kenn­zeichnete die Rede die totale Bedeutung des Ost­raums für unser Volk. Die Verpflichtung jedes ein­zelnen sei es, zur Erreichung des Zieles durch Ge­sinnung und Handeln alle möglichen Kräfte einzu­setzen. Der Gauleiter sprach dabei den Bergleuten, die in der Stunde, da sie zur Mitarbeit aufgerufen wurden, ein glänzendes, ihnen unvergessen bleiben­des Zeugnis ihrer Opferbereitschaft erbracht hatten, den Dank der Volksgemeinschaft aus. Er schloß seine Worte mit dem Appell, im Arbeitseinsatz, der der Schaffung der Waffen unserer Soldaten sowie der Sicherstellung der Ernährung und damit dem Leben unseres Volkes diene, nicht nachzulassen. Der deutsche Bergmann werde alles dransetzen, um weiterhin mit £ner Leistung vor dem Führer und dem Dpfertum

ns» Soldaten bestehen zu können

der Stimmung und Haltung und damit des Wider- standswillens der Bevölkerung. Nachdem der Kreis­leiter dann unter dem Gelächter der Versammelten jene Gerüchte wiedergab, die in den letzten Tagen über die Person des Gauleiters verbreitet wurden, forderte er die Parteigenossenschast nochmals aus, die hinter diesem schändlichen Treiben versteckten Absichten des Feindes durch Ausstrahlung eigener Glaubenskraft und restlose Erfüllung der übertra­genen Pflichten zunichte zu machen.

Der Appell war ein beredter Ausdruck des ttotz großer personeller Schwierigkeiten voll intakten izührungsapparates der Partei. Er bewies die kraftvolle Entschlossenheit der Bewegung zur Erfül­lung jeder vom Führer gestellten Aufgabe und gab damit auch den Parteigenossen an der Front die Gewißheit, daß die Heimat den ihr Angewiesenen Auftrag im Freiheitskampf unseres Volkes in Treue zur nationalsozialistischen Idee und im Glauben an | den Führer erfüllen werde.

NSG. Gauletter und Reichsstatthalter Spren­ger sprach am Montagabend zu den im Saalbau m Frankfurt am Main zu einem Appell oersam- Mlten Politischen Leitern, Führern der Gttederun- gen und Führerinnen der Frauenschaft der Gau- - bauptftabt über die erhöhten Anforderungen, die die Ausgaben der Heimat an die Partei stellen und Grundsätze, nach welchen sie zu erfüllen seien. Nach­dem Kreisleiter Schwebe! die in Stärke von , 2221 Mann angetretene Politische Führerschaft des Kreises Groß-Frankfurt dem Gauleiter gemel- I bet hatte, nahm dieser das Wort zu seiner immer Nieder von stürmischem Beifall begleiteten Rede.

Der Gauleiter behandelte unter Hinweis auf vie

_______________ sind zerstör t.

Ob noch andere Umstände später zur Auswirkung kommen, lassen wir heute dahingestellt. An die sieg­reiche Kunde von Rostow schließt sich noch ein Satz, der wohl alle hat aufhorchen lassen:Weiter nörd­lich ist eine deutsche Armee in schnellem Vormarsch nach Süd osten und hat sich dem Donabschnitt westlich Stalingrad auf 80 Kilometer genähert." Der Don fließt in weitem nach Westen offenen Bogen auf knappe 70 Kilometer an hie Wolga heran. Dort, wo die Landbrücke zwischen Don und Wolga am engsten ist, liegt am Westufer der Wolga das große Industrie- und Verkehrszenttum Stalingrad (Z a r y z i n). Am 16. Juli wurde gemeldet, daß der sowjetische Generalstabschsf Schaposchnikow in Sta­lingrad eingetroUey fci und Stglin dort erwartet toerdk

Madrid, 18. Juli.

Seit einigen Tagen hat sich das Interesse der spa- nischen Oeffentlichkeit für den Ostfeldzug und für ten Kampf in Nordafrika betont gesteigert. In den (^sprächen, in denen diese Fragen erwogen werden, n &rr' lctIt jich der Blick Spaniens naturgemäß auf das ie Wn? Tun und Treiben der Engländer in Gibraltar. Sv ist es oon alters her gewesen, wenn im Mittel­en , nnerraum sich bedeutende Ereignisse abspielten; so D9e* ist es noch stärker der Fall in diesem Kriege, an dem Jben h (Spanien zwar nicht teilnimmt, in dem es aber eine rfänff Brobachterrolle besonderer Art spielt, nachdem es en K i durch Erschütterungen und Läuterungen historischen Ai hn*I Ausmaßes hindurchgegangen ist. Zum Verständnis 1 dir spanischen Politik muß man immer wieder bar- j auf Hinweisen, daß dem großen Wssltbrand, den wir jefct erleben, der spanische Bürgerkrieg vorangegangen ist, an dem die Großmächte in ver- , . HAter Form Interesse nahmen, in dessen Verlauf

bit Fronten dieses Kriegs aber bereits enthüllt wur- dm. Spanien ging aus diesen Kämpfen in neuer if L r Gestalt hervor, die auch seine fetzige Rolle bestimmt. tVtUK i Ochon vor Jahr und Tag hatte man in Spanien u'te egte besondere Auffassung über den Automatismus dir Ereignisse. Tiefgreifende Veränderungen am einen Ende des Mittelmeeres müssen nach spanischer Ansicht die Probleme in ein neues Licht rücken, die di anderen Ende des Mittelmeeres bestehen. Es ist

mann und Feldherr und der tapferen Bewährung tr Front, die sieghafte Zuversicht der Heimat und cing dann im einzelnen auf die befand e r e n Huf gab en der Partei ein, die ihr vom Fuh­rn übertragen wurden. Die Partei, fo erklärte er, dir es sich 'zur Ehre anrechne, vom Führer stets mue Aufgaben anvertraut zu erhalten, werde für dir Aufrechterhaltung des Wider- siandswillens in der Heimat und damit für die anhaltende und stetige Versorgung der Front Mit den besten Waffen Sorge tragen. Sie werde alle Widerstände, die sich hierbei in den Weg stellen 14 feilten, mit der ihr innegewohnten Dynamik uber- vinden. Hierbei befaßte sich der Gauleiter beson­ders mit jenen Spaltpilzen innerhalb unserer Lalksgemeinschaft, die auf die Langmut der Partei hauend, glauben, unsere Gemeinschaft durch Ge° tichtemacherei zersetzen zu können.

Nachdem der Gauleiter noch einmal auf die Not- ttenbigfert, die ihn aus Gründen der Gerechtigkeit zur Bewirtschaftung der Kartoffeln und des Gemüses veranlaßt hatte, emgegam gen war, erklärte er, daß es jenen Hetzern, die sich bei diesen Schwierigkeiten offenbarten, keineswegs uiy die Versorgung der Bevölkerung mit Obst um) Gemüse gehe, sondern daß sie allein eine 3 e r setzung der Volksgemeinschaft anstre­ben. Die von ihnen ausgestreuten und verbreiteten Gerüchte decken sich genau mit den Pamphleten der Feindaqitation. Mit ihren Machenschaften versuchen M nichts anderes, als das vertrauen des Wolfes zur Partei zu zerstören. Die Partei also, die jene Kräfte ausgelöst hat, denen wir heute i unsere Erfolge verdanken und die der Feind daher als seinen schärfsten Gegner ansehen muß, versucht man unwirksam zu machen. Wir haben das er- ;k)mt und werden diesem Gift, von welcher Seite es auch ausgeftreut fein möge, entschieden entgegen» i festen.

; Der Gauleiter rief dann die Partei genossen schäft ouj, ab sofort jeder ehrverletzenden Ver­leumdung von führenden Mannern ds r Partei, womit man die Partei selbst treffen Dill, energisch zu begegnen. Der entschlos- W Abwehrwille der Parteigenossenschaft gegen« iibtr diesen Volksschädlingen, die sich an der unter Hgern aufgebauten Gemeinschaft des deutschen Vol-

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