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mehrere Hunderte Gefangene eingebracht.

J5en deutschen Soldaten auch einen zahlenmäßig

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Im Kanal versenkten deutsche Rlmensuch- und überlegenen Gegner in die Knie zwingen. So

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Räumboote in einem nächtlichen Seegefecht ein

war die Initiative stets auf deutscher Seite. Sie zwang dem Gegner das Gesetz des Handelns auf

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Das Staatsbegräbnis für Korpsführer Hühnlein

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war, daß der tüchtige Kopfrechner sich jemals

vor,und gib mir mei- habe ich die Sache los.

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nicht mehr in sein offenes, ehrliches Soldatengesicht, seine klaren Augen nicht mehr mit der an ihm von uns

bringen wollte", schlug er nen Gulden wieder, dann sie macht mir Kopfweh!"

Da nicht zu erwarten Vogeljäger und schwache

Wir schauen treuherziges grüßen uns allen so ge- Leiden, von

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in der schwierigen Kunst des Handels zurechtfände, worüber er auch in der Tat recht bekümmert war, machte ich dem Scherz ein Ende. Ich erwiderte ihm, er solle den alten Nashornvogel nur behalten und drückte ihm zugleich den Gulden in die Hand. Nun aber begriff der Wackere sofort: der Vorteil war aus seiner Seite. Er lachte glücklich, nahm seinen alten Nashornvogel vergnügt unter den Arm und zog frohgemut zu den heimischen Pfählen und seiner braunen Rechenkünstlerin, die nun endlich mit ihrem Schüler zufrieden sein konnte.

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stellte, im Rahmen zu umfassenden Formen zu ge­stalten. Seine Glanzleistungen sind der Weiße Saal und das Treppenhaus in der Würzburger Residenz, überstrahlt von dem größten Deckengemälde der Welt, aus der Hand des Venezianers Tiepolv, die Kirchen in Bierzehnheiligcn und Deresheim. mit denen er Kuppel- und Langbau in genialer Weise verschmolzen hat. Es sind optisch erlebte Räume, die Balthasar erbaute. Deresheim, sein letztes großes Werk, ist als sein architektonisches Formbekenntnis anzusehen; das phantastische, malerische Gebilde von Vierzehnheiligen hat sich gewandelt in eine rein geistige, architektonische Raumschöpfung. Noch wäh­rend des Baues starb der Meister; sein Sohn Ägnaz hat die Kirche vollendet. Die feurige voll« blütige Kraft und Schönheit des barocken Stiles, der in Deutschland die schönsten Blüten hervor- brachte, hat in Neumann ihren stärksten Interpreten gefunden. DKD.

und verwandelte die aggressiven Absichten in defen­sive Manöver.

Schlacht folgte auf Schlacht, ein Kessel schloß sich nach dem anderen. So ungewöhnlich die Keile und Durchbrüche waren, so gigantisch waren in ihrem Ausmaß die Zangenbewegungen und Einkesselungen,

lem Deutschen die höchste deutsche Auszeichnung, die oberste Stufe des Deutschen 0t-

Fast alleForts derNordfront Sewastopols in deutscher Hand.

Nachtangriffe der Lustwaffe auf Rostow.

tisches Kanonenboot und ein Schnellboot, beschä­digten mehrere andere Schnellboote schwer und mach­ten im Nahgefecht eine Anzahl von Gefangenen. Ein eigenes Minensuchboot, das unter schwerem feind­lichen $mt ein beschädigtes Räumboot in Schlepp genommen halte, wurde dabei schwer beschädigt. Vor der holländisch-belgischen Küste schossen deutsche Jäger ohne eigene Verluste fünf britische Jagdflug­zeuge ab.

Britische Bomber griffen in der letzten Rächt einige Orte in Nordwesldeulschland vorwiegend mit Brandbomben an. 3n Osnabrück wurden zahlreiche Gebäude getroffen. Die Zivilbevölkerung hatte geringe Verluste. Neun britische Bomber wur­den abgeschossen.

Hauptmann Gollob, Kommodore eines Jagd­geschwaders, errang feinen 101. Lustsieg. Ein Jagd­geschwader unter Führung des Majors Traut- loft hat an der Ostfront seinen 2000.Abschuß erzielt.

Balthasar Neumann.

Der Baumeister des deutschen Barock.

Zum 255. Male jährt sich in diesem Jahre der Geburtstag des größten deutschen Architekten des 18.Jahrhunderts: Balthasar Neumann war ein genialer Konstrukteur, Vorläufer modernster Bau­technik, der seinerzeit das größte Baubüro der Welt besaß, ein Architekt und Raumgestalter, der die außerordentlichen Anforderungen seiner Zeit und ihrer Geistigkeit erfüllt hat, wie kein anderer. Seine plötzlich ansteigende Laufbahn hat etwas Dyna­misches: ein Genie setzte sich durch.

Aus Eger gebürtig (1687), ging Neumann als Stück- und Glockengießer nach Würzburg, wo er 1712 als Soldat in das Artilleriekorps eintrat. Auf Kriegszügen gegen die Türken soll er sich mancherlei architektonische Kenntnisse und Anschauungen erwor­ben haben. Vier Jahre später lieferte er die Pläne für das Treppenhaus im Kloster Ebrach. Dies war der Auftakt seines jähen Aufstiegs, denn schon 1719 übertrug ihm, demStückhauptmann und Inge­nieur", der neue Fürstbischof Philipp Franz von Schönborn die Riesenaufgabe des Würzburger Residenz-Baues, die sein Hauptwerk werden sollte; gleichzeitig wurde ihm die Bischöfliche Bau­kommission untergeordnet. 1723 unternahm Neu­mann eine Studienreise nach Paris und 1729 nach Wien. Im gleichen Jahre übertrug ihm, der zum Oberstlieutenant avanciert war, der Bischof Fried­rich Karl von Schönborn (ein Bruder des Würz­burgers) auch die Bischöflich Bamberger Baudirek­tion. Die letzten zwanzig Jahre er starb 1753 hat Neumann über das Frankenland und weit darüber hinaus maßgebenden Einfluß auf die Bau­kunst gewonnen' Er war der größte Architekt Deutschlands geworden, der überallhin Pläne liefern mußte: zur Hofburg in Wien, zu den Schlössern Stuttgart und Karlsruhe, für Bauten in Brühl, Bruchsal, Ellwangen, Trier, Mainz, Meersburg usw.

Das die Menschheit damals erfüllende Weltall-- gefühl, das in seinen pantheistisch-transzendentalen Neigungen in der immateriellsten Kunst, in der Musik, Ausdruck fcnrd, hat Neumann in die Raum­gestaltung übertragen. Wie kein anderer wußte er die landschaftlichen Räume, in die er seine Bauten

Und der Partei, die es am ehesten mit verdient hätten, den Tag unseres großen Sieges noch zu er­leben, geht dahin.

München, 21.Juni. (DNB.) Im Armee- Museum in München fand am Sonntagnachmittag für den dahingeschiedenen Reichsleiter der NSDAP., Korpsführer des NSKK., Generalmajor Adolf Hühnlein, eine Trauerfeier statt. Um die Mit­tagsstunde hatten Männer des NSKK. und der Wehrmacht auf Krafträdern die Lafette mit der sterblichen Hülle 311m1 Armee-Museum geleitet. Feierlich lohten vor der lorbeergeschmückten Front des wuchtigen Baues auf Feuertürmen die Flam­men zum Himmel. Ehrenformationen des NSKK., Männer der Gauleitung und Offiziere der Wehrmacht erwarteten den Toten, den Angehörige des NSKK. unter dumpfem Trommelwirbel auf ihre Schul­tern hoben und im Kuppelsaal des Armee-Museums aufbahrten. Reichsminister Dr. G o e b b e l s hatte inzwischen die Witwe und die Töchter Adolf Hühn­leins am Tor des Armee-Museums empfangen und geleitete sie zu ihren Ehrenplätzen. Nun betritt der Führer den Saal, um feinem toten Mitkämpfer die letzte Ehrö zu erweisen. Die Trauermusik aus derGötterdämmerung" von Richard Wegner, vor­getragen vom Orchester der bayerischen Staatsoper, erklingt. Sodann nimmt Reichsminister Dr. Goeb­bels das Wort zu seiner Gedächtnisrede.

Mr haben, so sagt er, in den vergangenen Wochen und Monaten zu oft Abschied genommen von alten Freunden und Mitkämpfern, die unsere Reihen ver­ließen, um zur Armee der ewigen Deutschlandstreiter zurückzutreten, als daß wir die tiefe und erschüt­ternde Tragik, die in einem so schmerzvollen Ster­ben und Abschiednehmen gerade in dieser Zest liegt, Übersehen könnten. Die nächste Reihe um den Füh­rer, die der Ersten und Unentwegten, beginnt sich langsam zu lichten. Persönlichkeit'um Persönlichkeit aus der politischen Führungsgruppe des Reiches

Ein Lahr Kampf und Sieg im Osten.

Von Kriegsberichtes Siegfried M.Pistorius.

PK. Als der deutsche Soldat am 22. Juni vorigen Jahres nach Osten zu marschieren beAmn, gab es im Angesicht der gewaltigen Uebermacht an Men­schen und Material keinen Augenblick banger Be­sorgnis. Die allmähliche Erkenntnis der gegnerischen Kräfte stärkte die innere Bereitschaft. Denn hier ging es nicht nur um die Erhaltung heiliger Men­schenrechte, hier ging es um den Bestand des Groß- deutschen Reiches, hier ging es darum, Europa vor dem Untergang zu retten.

Der Kampf im Osten verlangte eine Aenderung der Taktik, stellte neue große Aufgaben und Pro­bleme. Für diesen Kampf gab es keine Anhalts­punkte und keine Vergleichsmöglichkeiten. Das bis­her Geschehene war nicht als Maßstab zu werten. Dieser Einsatz. ging nicht um Raumgewinn allein, sondern vielmehr lag die Entscheidung in der Ver­nichtung des Gegners.

Die deutsche -Strategie, von unglaublicher Kühn-- heit beseelt, vertraute auf die Verläßlichkeit und Leistungsfähigkeit des deutschen Soldaten und hat somit Taten vollbracht, die die Welt staunend be­wunderte und die in der Kriegsgeschichte nicht ihres­gleichen haben. Das Gefühl der Überlegenheit ließ

liebten Fröhlichkeit. Das heimtückische

dem wir alle wußten, über dessen Schwere er sich selbst aber nicht im klaren war, hat ihn dahin­gerafft, gefällt in der Blüte seiner kraftstrotzenden Männlichkeit. Der Führer und die Partei beklagen

material und Vorräten erbeutet. In scharfer Ver­folgung der geschlagenen Briten nach Osten wurden Bardia und Bir-el-Gobi genommen.

Bei Vorstößen zur k a n a l k ü st e verlor die bri­tische Luftwaffe am gestrigen Tage neun Flugzeuge im Luftkampf. Ein weiterer britischer Jäger wurde durch Boote einer Fluhfloktille abgeschossen. Britische Flugzeuge führten bei Tage wirkungslose Stör­angriffe im nordwe st deutschen Küsten- und Grenzgebiet durch. Bei Nachl- angriffen britischer Bomber auf die Stadt Emden entstanden Brandschäden vorwiegend in Wohn­vierteln. Nachtjäger, Flak- und Marineartillerie schossen zehn der angreifenden Bomber ab.

Vor Sewastopol haben sich der Kommandeur einer Radfahrabteilung, Rlajor Backe, fein Schwa­dronschef, Oberleutnant Kupsch, und der Ehef einer Pionierkampanie, Oberleutnant Stier, durch besondere Tapferkeit ausgezeichnet. Oberleutnant zur Lippe-Weißenseld errang in der letzten Nacht drei Luftsiege, Hauptmann Lent erzielte feinen 35. Nachtjagdabschuß. In der See- und Luft­schlacht im Wittelmeer bei der Zerschlagung der britischen Geleitzüge zeichnete sich ein Skurzkampf- geschwader unter Führung des Majors Sigel, die Jagdstaffel des Hauptmanns Belfer foroie die Besatzungen von zwei Kampftlugzeugen mit den Kommandanten Gruppenkommandeur Major Linke und Oberleutnant Schulte besonders aus.

Oer Wehrmachtberichi vom Gamstag.

DNB.Aus dem Führerhauptquartier, 20. Juni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Vor S e.w astopol schreitet die Vernichtung der noch nördlich der Sewernaja-Vucht stehenden Reste des Feindes fort. Ein Artilleriewerk und das Ge­lände beiderfeits eines Trockendocks wurden ge­

nommen. Um das letzte noch haltende fiüftenfort tm Nordteil der Festung find erbitterte Kampfe im Gange. Im Südabfchnitt der Linschließungssront drangen deutsche und rumänische Truppen nach Abwehr feindlicher Gegenangriffe weiter vor und erstürmten mehrere befestigte höhen. Die Luftwaffe setzte die Zerschlagung der Festungsanlagen mit Bomben schweren und schwersten Kalibers fort. Ein deutsches Schnellboot versenkte in der Nacht zum 19. Juni vor Sewastopol einen Truppentranspor­ter von 3000 BRT. Im Schwarzen Meer versenk­ten italienische Schnellboote ein Sowjet-Untersee­boot und zwei kleine Kriegsfahrzeuge.

Im Raum nordostwärts Charkow wurde eine sowjetische Division durch umfassenden Angriff eingeschlossen und zum größten Teil vernichtet. Im mittleren Teil der Ostfront wurden weitere Gebiete von zersprengten bolschewistischen Banden gesäubert. Im Nordabschnitt wurde an ver­schiedenen Stellen die eigene Front im Angriff vor­verlegt. An der Wolchow-Front scheiterte ein von Panzern unterstützter Durchbruchsversuch der Sow­jets in harten Kämpfen.

In Nordafrika sind die deutsch-italienischen Truppen im Angriff Jinb in der Verfolgung. Es wurden wichtige Versorgungslager erbeutet und

In diese Reihe der Geschiedenen müssen wir nun unseren Kameraden Adolf Hühnlein einreihen. Nun wird von jetzt ab seine wuchtige Persönlichkeit nicht mehr in unserem Kreis stehen.

Oer Wehrmachtbericht vom Sonntag.

DNB. AusdernFührerhauptquarlier, 21.3uni. Das Oberkommando der Wehrmacht teilt mit:

Im Nordteil der Festung Sewastopol fiel am gestrigen Tage auch das Vefesiigungswerk Lenin. Damit sind sämtliche Forts der Nordfront von Sewastopol mit Ausnahme des küstenforks in deutscher Hand. Darunter die starken Werke Sta­lin, Maxim Gorki, Bastion Molotow, zahlreiche alte Forts und mehrere Artilleriewerke. In das vom Feind noch zäh verteidigte Küstenfort sind deutsche Truppen eingedrungen und stehen im harten Nah­kampf um die vom Gegner noch gehaltenen Bunker. Im Südteil der Festungsfront schlugen deutsche und rumänische Truppen mehrere Angriffe ab und brachen im Gegenangriff das feindliche Stellungs­system weiter auf. Die Luftwaffe unterstützte auch gestern mit starken Kräften die Kämpfe um die Be­festigungen und bombardierte Versorgungsanlagen in der Stadt sowie seindliche Schiffe im Hafen. Lin Sowjetschnellboot wurde bei einem Vorstoß gegen den Schwarzmeerhafen Ialta durch Küsten­artillerie so schwer beschädigt, daß mit seinem Ver­lust zu rechnen ist. Nachtangriffe der Luftwaffe auf Rostow riefen in mehreren Stadtteilen größere Brände hervor. An der übrigen Ostfront nur örtliche Kampftätigkeit.

Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, er­stürmten deutsche und italienische Truppen unter dem Befehl des Generalobersten Rommel gestern den größten Teil der stark ausgebauten F e st u n g Tobruk. Daraufhin hat heute früh ein englischer Parlamentär bei einem italienischen Korpsstab die Ucbergabe der Festung angeboten. Stadt und Hafen sind beseht. Bisher wurden über 25 000 (Befangene, darunter mehrere Generale, eingebracht und unübersehbare Wengen von Waffen, Kriegs-

Grade au5; Die Unbestechlichkeit und Kompromiß- lostgkeit seines kämpferischenWillens ist für dasNSKK beispielgebend. Zwar sehen die, die ihn nicht kennen, einen rauhen und kantigen Mann im Umgang nach außen. Seine Freunde aber wissen, daß unter dieser harten Schale ein weiches und gütiges Herz ver­borgen lag. Nichts haßt er mehr als das Oberfläch­liche. Wie selten einer geht er den Dingen auf den Grund. Mehr als nur die Pflicht zu er­füllen, das ist das eigentliche Glück seines Lebens. In dieser höchsten Pflichterfüllung wird er hart und rücksichtslos gegen sich selbst. Es ist richtig, was einmal ein ausländischer Journalist über ihn ge­schrieben hat:Er hat das in Holz geweißelte Antlitz eines zum Landsknecht des Dreißigjährigen Krieges gewordenen Bauern, der den Pflug mit dem Schwert vertauscht hat."

Die 500 000 Männer, die er im NSKK. sammelt und organisiert, stehen vor allem, .mit uns, seinen alten Kameraden, trauernd vor seiner Bahre. Das NSKK. ist sein eigenstes Werk; in ihm hat er ein Kraftfeld geschaffen, das alle Motorbegeisterten und alle, die gewillt sind, neben der eigenen Berufs­arbeit das Mehr an Pflichten des politischen Sol­daten auf sich zu nehmen, in seinen Bann zieht und das vor allem auf die deutsche Jugend ausstrahlt. Welchen Geist er diesem Korps einzuimpfen ver­standen hatte, das zeigt sich beim Ausbruch des Krieges, lieber zwei Drittel aller Führer und Männer des NSKK. eilen zu den Fahnen. Hühn­lein wird Beauftragter des Reichsmarschalls für den motorisierten Transport der Kriegswirtschaft. Die NSKK.-Verkehrskompanien, im Frieden für den Krieg gebildet und organisiert, folgen dicht hinter

einen ihrer ältesten Mitkämpfer, Hunderttausende deutscher Männer des NSKK. den Tod ihres ge­liebten und verehrten Korpsführers, die alte Par­teigarde einen guten Freund und Kameraden, das ganze deutsche Volk aber eine der markantesten Persönlichkeiten unserer nationalsozialistischen Revo­lution und der durch sie geschaffenen politischen und staatlichen Gegenwart.

Adolf Hühnlein war von Hause, von Tempera­ment und Charakter aus Zeit seines Lebens Soldat. Seine ganze militärische und politische Tätigkeit durchzieht wie ein roter Faden die Unbeirrbarfeit seiner Persönlichkeit, die Lauterkeit seines Charak­ters, die Geradheit seiner kämpferischen Gesinnung und die Unerschütterlichkeit seines politischen Glau­bens. Immer und in erster Linie ist er Soldat deß Führers, sei es im Kriege, sei es im Frieden. Wie selten einer unter den führenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zeichnet er sich durch persönliche Anspruchslosigkeit und Bescheidenheit im höchsten

großer Jäger, aber ein schwacher Kopfrechner war, zunächst einmal ruhig gehen.

Zwei Tage danach stellte er sich auch wieder bei mir ein. Verlegen kratzte er sich hinter dem Ohr und meinte, bei unserem Geschäft stimme etwas nicht, er wisse nur nicht, was es sei, beständig hätten er und seine Frau darüber nachgedacht, seien aber nicht darauf gekommen.Sie haben", jagte er zu mir,den jungen Vogel und ich den alten warum habe ich aber da eigentlich nichts, gar nichts verdient?"

Aus Scherz nahm ich die Sache ernst und ant­wortete:Es war doch ein ehrlicher Handel, mein Freund, jeder hat das Seine: ich gab dir den alten Vogel, und du hast mir meinen Gulden zurück- bezahlt!"

Darauf kratzte er sich wieder verzweifelt hinter dem Ohr und nickte:Ja, so ist es, und nicht anders, die Sache stimmt also doch!" und begab sich lang­sam, wie zögernd und nachdenklich, auf den Heim­weg zu seiner klugen Ehefrau.

Als abermals ein Tag um war, hatte diese den Rechenunterricht mit ihrem Manne beendet und schickte ihn neuerdings auf den Weg. Er kam mit dem Vogel angerückt und erzählte eifrig, seine Frau wäre der Meinung, daß die Sache mit dem Vogel keineswegs in Ordnung sei.Nun gut!" er­widerte ich, mich dumm stellend,wenn es so ist, was sollen wir tun?"

Nimm den alten Vogel, den ich zu dem Züchter

Oer Vogelkauf.

Von Friedrich Schnack.

Mein Haus auf Sumatra lag, erzählte der Pflan­zer, in der Nähe eines malaiischen Dorfes, eines Kampongs. Eines Tages bot mir ein Dorfbewoh­ner zwei puterrote Vögel zum Kauf an, einen uralten und einen jungen Nashornvogel, die zu den Rakenvögeln gehören und auf ihrem Schnabel einen flachen Aussatz haben, Wald- und Gehölzbe­wohner, die in Höhlen brüten und ihre Weibchen in der Brutzeit einmauern. Er verlangte dafür einen holländischen Gulden. Die Vögel, die er vor kurzem im Wald mit Schlingen gefangen hatte, waren un­verletzt, nur zeigten sie sich eben nach Alter und Aussehen sehr voneinander verschieden. Ich wollte nur den jungen haben, da ein bejahrter Nashorn­vogel nicht mehr zahm wird. Von der Trennung der beiden Waldgefährten wollte der Malaie nichts wissen, sie sollten brüderlich beisammen bleiben der Schlaufuchs wollte sie beide an mich verkaufen. Da er von seinem Vorsatz nicht abging, erstand ich sie endlich. Nach Abschluß des kleinen Handels lun­gerte der Vogelfänger noch eine Weile am Haus herum, indes ich meinen braunen Diener heranrief und ihn beauftragte, den alten Vogel für den Mit­tagstisch zuzubereiten. Mich gelüftete nach diesem mir noch unbekannten Waldgericht. Kaum hatte ich aber den Auftrag erteilt, forderte der bestürzte Mann den Vogel wieder zurück. Die Malaien sind, wie ich häufig beobachten konnte, große Dogellieb- baber: sie halten die Vögel in Bambusbauern in ihren Hütten ober tragen sie in kleinen Käfigen alsGlücksvögel" mit sich, damit sie ihren Ge­schäften und Unternehmungen Erfolg bringen. Er wisse einen Züchter, sagte er, der auch einen alten Nashornvogel zu zähmen verstehe, und diesem wolle er ihn bringen. Ich war damit einverstanden, er­klärte ihm jedoch, da er den Vogel wieder haben wolle, müsse er mit auch meinen Gulden zurück­erstatten. Ich hatte es im Scherz gemeint, doch leuchtete dem Vogelfänger diese unbillige Forderung in der Tat ein, bereitwillig zahlte er den Gulden zurück, klemmte seinen großen alten Nashornvogel unter den Arm und entfernte sich. Da ich wußte, wo er im Dorf wohnte, ließ ich ihn, der zwar ein

Zeitschriften.

Ulrich Christoffel gibt im Juni-Heft der Mo« natsschriftDie K u n st" (Verlag F. Bruckmann, München) einen Ausschnitt aus den Werken des Münchener Malers Franz Naager mit Abbildungen seiner Werke, die in ihrer farbigen Erfindung, Im­provisation und Komik unmittelbarer Ausdruck feiner Menschlichkeit sind. Don Georg Kolbe zeigt Fritz Hellwag einige seiner schönsten Arbeiten. Fritz Nemitz betrachtet Herbert Tucholski als Zeichner und zeigt.den Weg der Entwicklung, Len Tucholski als solcher in den letzten Jahren zurückgelegt hat. Das Heft bringt im zweiten Teil den von Palm, Ueberlingen, entworfenen Umbau eines Gutshofes am Bodensee Die Gärten Friedrich Heilers, Kemp­ten, haben ihren größten Reiz darin, daß sie Haus und Garten zu einer Einheit verbinden, was an einigen ©artenplanen veranschaulicht wird. Kleine Häuser des Architekten Kehr, Berlin-Zehlendorf, die in die anmutige Havelland schäft hineingestellt sind, zeigt Klara Trost, Hannover. Nicht unerwähnt foh­len die gestickten Bildteppiche der Werkstätten Graef- Preisinger, München, die Hand getriebenen form­schönen Geräte der Stolberger Werkgemeinde und die Jnnenraumgestaltungen des Architekten Reinhold Stolz, Wuppertal-Barmen, bleiben.

Einsatz des NSKK. im Nachschubdienst bei Heer uni) Luftwaffe an allen Fronten, insbesondere an der ge­samten Ostfront und in Nordafrika, ist eine Tat von höchster krietzsgeschichtlicher Bedeutung. Sie plan­mäßig vorbereitet und durchgeführt zu haben, ist das große soldatische Verdienst unseres Parteigenos» sen Hühnlein.

Seinen 60. Geburtstag verbringt er noch an der Front bei feinen Männern, um Ehrungen in der Heimat zu entgehen. Anschließend ist er zwei Tage Gast des Führers in feinem Hauptquartier. Hier kann ihm der Führer noch einmal bescheinigen, daß das NSKK. entscheidenden Anteil an den Erfolgen unseres Krieges gehabt habe. Das ist sein letzter großer Tag. Bald nach seinem 60. Geburtstag zieht er sich zunächst ein Beinleiden zu. Er geht zur Kur nach Gastein. Am 8. Dezember wird er operiert Die Aerzte stelle» fest, daß keine Hoffnung mehr besteht, sie können nur noch eine Scheinoperation durchführen. Er verbringt einige Wochen in Oberst­dorf und Meran, wo fein Zustand eine gelegent­liche Besserung erfährt. Vor drei Wochen kehrt er, als triebe ihn eine geheime Sehnsucht heimwärts^ nach München zurück. Die schleichende Krankheit wirft ihn auf sein letztes Lager. Zwei Tage vor seinem Tode noch glaubte man, daß eine Besserung möglich sei; dann aber fordert der Tod gebieterisch, was ihm zusteht. Mit Schmerz und Stolz scheiden wir von ihm. Sein Name ist aus der Geschichte der nationalsozialistischen Revolution nicht wegzuden­ken. Dem Führer treu ergeben, ein ewiger Sol­dat des deutschen Volkes, in dessen Dienst er sich verzehrte, so wird er für alle Zeiten in unserem Gedächtnis weiterleben.

Nachdem Dr. Goebbels den Hinterbliebenen teil­nehmend die Hand gereicht hat, tritt der Führer vor und widmet feinem alten getreuen Mitkämpfer den wundervollen Lorbeer, den er vor den Katafalk breitet. Unterdessen ist das Lied vom guten Kame­raden durch die Kuppelhalte geklungen und nun folgen ihm die Lieder der Nation.

Gemessenen Schrittes bewegt sich dann die Trauerparade zum Münchner Nordfriedhof. Vom Eingang tragen Angehörige des NSKK. den Sarg zum Grabe. Die Nationalhymnen und ein Trauer- fahit einer Batterie beschließen die Stunde.

Deutschlands höchste Auszeichnung für Adolf Hühnlein.

Der Führer hat dem verstorbenen Korpsführer des NSKK., Re'.chsleiler Adolf Hühnlein, als dril-

der kämpfenden Truppe und sorgen für glatte Durch- 1 - ----<* - ~

schleusung der einzelnen Verbände. Der gewaltige dens, verliehen.