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Der Abschluß, der im Zeichen der Zunehmenden Geldfülle stand, wurde von uns schon bei Erschei­nen des gedruckten Geschäftsberichts eingehend im Gießener Anzeiger", Nr. 107 vom 9./10. Mai be­sprochen. Wir wiederholen daher nur die Ziffern der Bilanzsumme mit 7 219 984 RM., und des Jah­resumsatzes mit 103 313 735 RM. Die Jahresrech­nung und Bilanz, die mit einem Reingewinn von 38 764,32 RM. nach ausreichenden Rückstellungen und Abschreibungen abschließt, wurde einstimmig genehmigt. Es werden 5 v. H. Dividende an die Genossen verteilt, die gesetzliche Reserve steigt durch Zuweisung von 9970 RM. auf 230 000 RM.

Anschließend berichtete der Aufsichtsratsvorsitzende über die Revision der Bank durch den Depot- und Verbandsprüfer, die keine Veranlassung zu Bean­standungen gab. Die aus dem Aufsichtsrat ausschei­denden Herren Loth, Schilling und Schmal! wurden wiedergewählt. Für Herrn S t ü h l e r wurde Fabrikant C a rl Müller neu in den Auf­sichtsrat gewählt.

Oie Auslese der Begabten.

NSG. Vielerorts tauchen Zweifel auf, wann die Auslese der Begabten aus den Reihen der wehr­fähigen Männer erfolgen soll. Die Gauwaltung Hessen-Nassau der Deutschen Arbeitsfront gibt hier­zu ihre Stellungnahme bekannt. Nach dieser soll die Auslese, wenn es irgend möglich ist, vor dem Wehr­dienst erfolgen. Hierdurch ist es möglich, mit den Förderungsmaßnahmen sofort nach Ableistung des Wehrdienstes zu beginnen, was sowohl für den Geförderten wie auch für unser Volk einen wesent­lichen Zeitgewinn bedeutet. Darüber hinaus kann auch während der Wehrdienstzeit oft einiges im Sinne der geplanten Berufslaufbahn getan werden.

Vorsicht beim Genuß der Lorchel.

Der Genuß der Lorchel, Frühlingslorchel (Hel- vella oder Gyromitra esculenta), die fälschlich meist als Morchel bezeichnet wird, verursacht fast alljähr­lich im Frühjahr zahlreiche, in einzelnen Fällen sogar tödlich verlaufende Erkrankungen. Um die schädliche Wirkung dieses Pilzes zu vermeiden, ist es erforderlich, die zerkleinerten frischen Pilze mit einer reichlichen Menge Wasser zum Kochen zu bringen, mindestens fünf Minuten im Kochen zu erhalten, das Kochwasser wegzuschütten und die Pilze auf ein Sieb abtropfen zu lassen. Einfaches Abwaschen ist nutzlos, auch Abbrühen schützt nicht vor Erkrankungen. Getrocknete Lorcheln, wie sie auch im Handel erhältlich sind, haben ihre Giftig­keit verloren und ^bedürfen keiner besonderen Dor- bchandlung.

Schutz den Singvogelnestern!

Der Mai und der Juni sind die hauptsächlichsten Brutmonate unserer Singvögel. In den Wäldern, in den Hecken, in den. Obstbäumen und in den Gartensträuchern bauen sie ihre Nester. Im Hinblick darauf ist es notwendig, daran zu erinnern, welcher Schaden durch die Plünderung der Vogelnester an­gerichtet werden kann, denn die Singvögel sind mit unsere nützlichsten Helfer im Kampf gegen die schäd­lichen Insekten. Der eigene Nutzen zwingt uns also schon dazu, den Nachwuchs der Vogelwelt zu scho­nen und den Vögeln soweit als möglich das Brut- Mschäft zu erleichtern. Das wichtigste dabei ist, die Tiere, sobald sie mit dem Nestbau begonnen haben, vollkommen in Ruhe zu lassen. Vor allem schaue man nicht nach, ob nun das Weibchen heute wie­derum ein Ei gelegt hat, berühre die Eier nicht und lasse auch die Jungen in Ruhe! Allzu leicht geben die Alten, wenn der Mensch den Nestbau berührt hat, das Nest auf, und damit entfällt zum Schaden der Allgemeinheit wieder eine Brut. Auch die Neu­gierde der Kinder, an Brutplätze zu kommen, sollte man zügeln. Ganz allgemein vergesse man nicht, den Vögeln viel und möglichst gute Nistgelegen­heiten zu bieten.

Kampf den Maikäfern!

NSG. Dem in den vergangenen Wochen nur zögernd einsetzenden warmem Frühlingswetter ent­spricht das diesjährige verspätete Erscheinen der Maikäfer. In unserem Gau ist ein Maikäferflug­jahr und damit ein Massenauftreten dieser Schäd- lmge zu erwarten, das planmäßig im ganzen Schadenbezirk gleichzeitig bekämpft werden muß. Das beste Verfahren, die Fraßschäden der Käfer selbst und ihrer Nachkommen, der Engerlinge, ein­zudämmen, ist das Absammeln der Käfer vor Be­ginn der Eiablage, d. h. sofort nach Einsetzen des Massenschwärmens. Die von der Nachtkälte erstarr­ten Tiere lassen sich in den frühen Morgenstunden oder an kalten, regnerischen Tagen leicht auf unter­gebreitete Fangtücher abschütteln. Man tötet sie am zweckmäßigsten durch Ueberbrühen mit kochendem Wasser und verwertet sie als zusätzliches Futter für Schweine und Geflügel.

Gießener Schlachtviehmarkt.

Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt | (Schlachtvieh-Verteilungsmarkt) in der Viehversteige­rungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 40 bis 50 Rpf., Bullen 38 bis 54, Kühe 24,5 bis 48, Färsen 34 bis 49, Kälber 30 bis 54, Schafe 37 bis 48 Rpf. je. Vi kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise er­zielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,25 RM.. bl (136 bis 149,5 kg) 1,25, b2 (120 bis 1:34,5 kg) 1,25, c (100 bis 119,5 kg) 1,23, d (80 bis 99,5 kg) 1,15, ef (unter 80 kg) 1,11, gl (fette Specksauen) 1,25, i (Altschneider) 1,25, g2 (andere Sauen) 1,15, h (Eber) 1,15 RM. Marktverlauf: alles zugeteilt.

Gießener Dochenmarktpretze

* Gießen, 20. Mai. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, Vi kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg. 47, Spingt, Vz kg 25, Spargel 75 Rpf. bis 1,20 RM., Rhabarber 20 Rpf., Salatgurken 80, Salat das Stück 30 bis 45, yberkohlrabi 30 bis 35, Rettich 10 bis 15 Rpf.

*

** Goldene Hochzeit. Der Weißbinder­meister Theodor Z u t t und Ehefrau Helene, geb. Heim, wohnhaft in Gießen, Kaiserallee 27 N p, kön­nen am heutigen 20. Mai bei bester Gesundheit das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Dem Jubelpaar unseren herzlichen Glückwunsch.

** 7 0. Geburtstag. Am heutigen Mittwoch I kann Herr Dr. E. Hemmes, katholischer Stand-1 ortpfarrer i. N. und Klinikseelsorger, auf 70 Le-: bensjahre zurückblicken. Wir gratulieren herzlich. 1

Strafkammer Gießen.

Das Amtsgericht Friedberg hatte am 16. Deezem- ber vorigen Jahres den H. M. aus Melbach wegen Amtsunterschlagung zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt. Gegen dieses Urteil legte M. Berufung ein. Bei der Angelegenheit drehte es sich um das Auffinden einer Geldtasche mit etwa 200 RM. In­halt an der Bahnsteigsperre in Friedberg bei dem großen Menschenandrang anläßlich des Reiterfestes am 27. Juli 1941, und um das Wiederverschwinden dieses Fundgegenstandes. Dem M. konnte nicht nach­gewiesen werden, daß er die Geldtasche unterschlagen hat, da sehr wohl die Möglichkeit besteht, daß der Fund auch auf andere Weise wieder verloren­gegangen ist. Daher wurde das Urteil des Amts­gerichts Friedberg aufgehoben und M. freige­sprochen.

Schweinemarkt in Friedberg.

* Friedberg, 20. Mai. Auf dem heutigen Schweinemarkt wurden 279 Ferkel aufge­trieben. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 25 bis 30 RM., 6 bis 8 Wochen alte 30 bis 35- RM., 8 bis 12 Wochen alte Tiere 35 bis 42 RM. Der Handel war lebhaft, es verblieb geringer Ueber- stand.

Schweinemarkt in Gedern.

* Gedern, 19. Mai. Der heutige Schweine­markt war mit 423 Ferkeln beschickt. Es kosteten 7 bis 8 Wochen alte Ferkel 30 bis 35 RM., 8 bis 10 Wochen alte 35 bis 40 RM., 10 bis 12 Wochen alte 40 bis 48 RM. das Stück, ältere Tiere ent­sprechend mehr. Bei flottem Geschäft wurde der Markt geräumt.

Die neuen Lebensmittelkarten.

In den nächsten Tagen werden die Lebensmittel­karten für die 37. Zuteilungsperiode vom 1. bis zum 28. Juni ausgegeben. Die Höhe der Rationen bleibt unverändert. Nur bei der Fettverteilung tritt unter Beibehaltung der Gesamtration eine Asnderuntz ein. An Stelle von Margarine, deren Erzeugung vorübergehend eingestellt wird, werden Butter und Speiseöl abgegeben. Für 62,5 Gramm wegfallende Margarineration erhalten die Verbraucher eine dem Fettgehalt nach gleiche Menge von 50 Gramm Speiseöl, für. die restliche Margarineration wird Butter in gleicher Menge ausgegeben. Lang- und Nachtarbeiter sowie Schwer - und Schwerstarbeiter, die ihre Zulagen bisher in Margarine oder Speiseöl beziehen konnten, erhalten auf die Kleinabschnitte ihrer Zulage- und Zusatz­karten Butter oder Speiseöl.

Damit. Speiseöl auch in den Gaststätten bezogen werden kann, gewähren einige der Kl ei nab schnitte der Fettkarten die Möglichkeit zum Bezüge kleinster Mengen Speiseöl. Butter kann in der 37. Zutei­lungsperiode auch auf die Reise- und Gaststätten­marken für Margarine bezogen werden, ferner aus die Margarineabschnitte der Reichskarten für Ur­lauber. Bei diesen bleibt daneben die Abgabe von

Speck und Schmalz zulässig. Die Speiseölverteilung ist durch eine Vorbestellung vorbereitet worden. So­weit die Händler Noch über Restbestände an Mar­garine verfügen, müssen sie diese bevorzugt vor Butter ausgeben auf die Reise- und Gaststätten­marken für Margariue, auf die Margarineabschnitte der Urlauberkarten, auf die Butter-Kleinabschnitte der Roichsfettkarten und auf die Fettkartenabschnitte der Zulage- und Zufatzkarten.

Der Erlaß bestimmt ferner, daß die Kleinhändler, wenn ihre Bestände an H a s e r f l o ck e n für eine gleichmäßige Belieferung aller Verbraucher nicht ausreichen, Haferflocken bevorzugt auf die Nährmit­telkarten für Kinder bis zu drei Jahren abzugeben haben. Zur Papierersparnis sind die Formate' wei­terer Karten verkleinert worden, so der Brotmarken, der Nährmittelkarten, der Milchkarten und einiger Fettkarten. Einige Brotkartenabschnitte sind dabei zu Abschnitten mit entsprechend höheren Werten zu­sammengefaßt worden^ Um den Kindern von drei bis sechs Jahren die Möglichkeit zu geben, mehr Weizenmehl zu beziehen, berechtigen auf der Reichs­brotkarte für Kinder von drei bis zu sechs Jahren künftig sämtliche Brotabschnitte auch zum Bezug von Mehl.

O.jl.-'Spoit

Krühjahrswaldlauf der Betriebe.

Verlängerung

der Anmeldefrist im Rhein-Vlain-Gebiel.

NSG. Der Aufforderung des Reichsleiters der Deutschen Arbeitsfront, Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, folgend, ber- die Wichtigkeit des Breiten­sportes besonders herausgestellt hat, hat sich eine große Zahl der rhein-mainischen Betriebe zur Teil- nahme am Frühjahrswaldlauf gemeldet. Um aber die Möglichkeit zu geben, daß auch der letzte Schaf­fende unseres Gaues an dieser bedeutsamen sport­lichen Veranstaltung teilninünt, hat das Gausport­amt der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" die Anmeldefrist bis zum 25. Mai verlängert.

Zweite Vorrunde

zur deutschen Kußball-Meisterschast.

Im Kamps um die dritte deutsche Fußball-Kriegs- meisterschaft sind bereits neun Gau- bzw. Bereichs­meister auf der Strecke geblieben. Die restlichen 16 kämpfen am Pfingstsonntag in der zweiten Vor­runde um einen Platz unter denletzten Acht". Der Kampfplan lautet:

In Frankfurt a. M.: Kickers Offenbach VfL. 99 Köln;

in Straßburg: ff Straßburg 1. FC. 05 Schwein­furt:

in Gelsenkirchen: Schalke 04 1. FE. Kaisers­lautern;

in Bremen: Werder Bremen TVd. Eimsbüttel; in Dessau: SV. 05 Dessau Blau-Weiß Berlin;

in Planitz: Planitzer SC. SDgg. Breslau 02 in Wien: Vienna Wien Germania Königshütte; in Königsberg: VfB. Königsberg Ordn.-Pol. Litz- mannstadt.

Von diesen 16 Mannschaften haben bereits ff Straßburg, 1. FC. Kaiferslautern, Schalke 04, Wer­der Bremen, Dessau 05, Blau-Weiß Berlin, Pla­nitzer SC., Vienna Wien und VfB. Königsberg in der ersten Vorrunde ihre Feuerprobe bestanden, während die übrigen sieben Meister Freilos hatten. Der zum Teil überraschende Verlauf der ersten Vor­runde hat das Interesse an den Endspielen um die Viktoria" nur noch gesteigert, und mit Spannung sieht die große deutsche Fußballgemeinde dem Aus­gang der zweiten k.-o.-Runde entgegen.

Handball-Vorrunde.

Die Vorrunde zur Handball-Meisterschaft wurde am Sonntag mit drei Begegnungen fortgesetzt, so daß nur noch das Treffen zwischen TGM. Krupp Essen und Turnerkreis Köln-Nippes aussteht, das am Pfingstsonntag die Dorkämpfe abschließt. Sieger blieben diesmal Tura Grövelingen, LSV. Heiligen­beil und-die Sportgem. ff-Stuttgart.

In Kassel kam bereits am Samstag der Nieder- sachsenmeister Tura Gröpelingen über Tuspo. Hen« schel Kassel mit 20:11 (10:5) zum klaren Sieg. Der Meister von Hessen-Nassau war dem ausgereiften Können der Gäste nicht gewachsen.

Der Ostpreußenmeister LSV. Heiligenbeil lan­dete in Elbing über den Vertreter von Danzig/ Westpreußen HuS. Marienwerder mit 12:3 (3:2) einen glatten Erfolg. Dis zur Pause wehrte sich Marienwerder tapfer, erlag aber dann dem besse­ren Zusammenspiel der Ostpreußen.

Recht knapp war der Sieg der Sportgem. fh Stuttgart über den Elsaßmeister Borussia Straß«, bürg. Mit 12:11 (7:5) blieben die Stuttgarter Gäste schließlich siegreich, zumal der Sttaßburger Schluß­mann manchen haltbaren Ball durchließ.

Oie Handball-Zwischenrunde.

Für die am letzten Mai-Sonntag zur Entschei­dung anstehende Zwischenrunde um die Deutsche Handballmeisterschaft wurde jetzt die Einteilung vor-- genommen. Zu den in der Vorrunde siegreichen Mannschaften ein Spiel steht noch aus stoßen die rastenden Mannschaften, darunter auch die Mei­ster von Hessen-Nassau, Ordnungspolizei Frankfurt, und von Bayern, TV. Milbertshofen. Beide greifen

Schlckt Illustrierte an Die Front!

Der Frontsoldat wird dafür dankbar sein.

gegen benachbarte Gaumeister ein, so daß die vier noch im Wettbewerb befindlichen süddeutschen End- spielteilnehmer unter sich gepaart sind. Das letzte Vorrundentreffen zwischen Köln-Nippes und Krupp Essen wird am Pfingstsonntag nachgeholt. Der Ge­winner muß acht Tage später gegen den Titelver­teidiger Ordnungspolizei Hamburg in der Hansa- stadt antreten. Für den 31. Mai ergibt sich in der Zwischenrunde folgender Spielplan: ff Stuttgart gegen TV. Milbertshofen (Sch. R. Längin-Karls- ruhe); Ordnungspol. Frankfurt SV. Waldhof (Schuchardt-Kaffel); Tura Gröpelingen MSV. Hindenburg Minden (Bräger-Berlin); Ordnungspol. Magdeburg LSV. Wurzen (Lorenz-Hannover); Ordnungspol. Berlin LSV. Heiligenbeil (Meyer, Magdeburg): LSV. Reinecke Sri eg Ordnungspol. Wien (Heide^Krakau): Ordnungspol. Litzmannstadt gegen Ostbahn Krakau (Hein-Danzig): Ordnungspol. Hamburg TK. Nippes oder Krupp Essen (Dali­bor - Wil h elm sh a ven).

Handball der HZ.

Spiel um die Gebietsmeislerfchofl.

Bann 116 Gießen

gegen Bann 303 Dillenburg 33:1 (16:1).

Das erste Spiel um die Gebietsmeisterschaft zeigte den Bann 116 Gießen als überlegenen Sieger. Hatte man schon mit einem günstigen Resultat ge­rechnet, so überrascht doch dessen Höhe. Für die weiteren Spiele darf dies jedoch kein Maßstab sein, denn der Gegner war sehr schwach. Alle seine An­griffe scheiterten schon an der Gießener Läuser­reihe. Diese konnte sich vollkommen dem Aufbau widmen, wodurch der Sturm in regelmäßigen Ab­ständen seine Treffer anbringen konnte. Die weni­gen Gegenangriffe der Dillenburger wurden sofort abgestoppt. Neben der Angriffsreihe konnten sich Läufer und Verteidiger als Torschützen betätigen. Die Tore verteilten sich auf Kirstein (1), Pfann (2), Rühl (3), Bentheim (4), Becker (6), Stoll (7), Menges (10). Schiedsrichter Großer (Luftwaffe Gie­ßen) hatte bei anständiger Spielwerse beider Mann­schaften ein leichtes Amt.

Radfahren Bannmeisterschasten im »Ersten Schritt.

Am Sonntag setzte der Bann 116 seine eifrige Tätigkeit im Straßenfahren mit den Bannmeister- schaften imErsten Schritt" fort. Dies ist eine Eig­nungsprüfung, zu der nur Fahrer zugelasseß sind, die noch kein Rennen gefahren haben. Die Jg. setzten sich schön ein und boten gute Leistungen. Bei den Jüngsten siegte August De i b e l. In der HJ.- Klasse A setzte der Streifendienst seine Erfolgsserie durch einen weiteren Sieg fort. Ergebnisse: HJ.- Klasse A: 1. Rügge (SRD.), 1:27,15 Std.; 2. Heyd (Jungstamm), 1:27,20; 3. Greilich (SRD), 1:27,22; 4. Lsuning (Mar.-HJ.), 1:31,32; 5. Weber (Gef. 1), 1:32,05; auf gegeben: Vater (Gef. 1), Gehbauer (SRD.) HJ.-Klasse B: 1. August Deibel (Mat.-HJ.), 1:05,35 ; 2. Adolf Deibel (Fhl.II); 3. Schaffner

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Herrn Wilhelm Konrad Grieb I.

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zu sich in sein himmlisches Reich.

In tiefer Trauer: Sophie Grieb, geb. Jäger Familie Heinrich Grieb III. Familie Otto Wagner Martha Grieb.

Holzheim, Leihgestern, den 19. Mai 1942.

Die Beerdigung findet Donnerstag, 21. Mai, nachmittags 2 Uhr statt.

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