Der Abschluß, der im Zeichen der Zunehmenden Geldfülle stand, wurde von uns schon bei Erscheinen des gedruckten Geschäftsberichts eingehend im „Gießener Anzeiger", Nr. 107 vom 9./10. Mai besprochen. Wir wiederholen daher nur die Ziffern der Bilanzsumme mit 7 219 984 RM., und des Jahresumsatzes mit 103 313 735 RM. Die Jahresrechnung und Bilanz, die mit einem Reingewinn von 38 764,32 RM. nach ausreichenden Rückstellungen und Abschreibungen abschließt, wurde einstimmig genehmigt. Es werden 5 v. H. Dividende an die Genossen verteilt, die gesetzliche Reserve steigt durch Zuweisung von 9970 RM. auf 230 000 RM.
Anschließend berichtete der Aufsichtsratsvorsitzende über die Revision der Bank durch den Depot- und Verbandsprüfer, die keine Veranlassung zu Beanstandungen gab. Die aus dem Aufsichtsrat ausscheidenden Herren Loth, Schilling und Schmal! wurden wiedergewählt. Für Herrn S t ü h l e r wurde Fabrikant C a rl Müller neu in den Aufsichtsrat gewählt.
Oie Auslese der Begabten.
NSG. Vielerorts tauchen Zweifel auf, wann die Auslese der Begabten aus den Reihen der wehrfähigen Männer erfolgen soll. Die Gauwaltung Hessen-Nassau der Deutschen Arbeitsfront gibt hierzu ihre Stellungnahme bekannt. Nach dieser soll die Auslese, wenn es irgend möglich ist, vor dem Wehrdienst erfolgen. Hierdurch ist es möglich, mit den Förderungsmaßnahmen sofort nach Ableistung des Wehrdienstes zu beginnen, was sowohl für den Geförderten wie auch für unser Volk einen wesentlichen Zeitgewinn bedeutet. Darüber hinaus kann auch während der Wehrdienstzeit oft einiges im Sinne der geplanten Berufslaufbahn getan werden.
Vorsicht beim Genuß der Lorchel.
Der Genuß der Lorchel, Frühlingslorchel (Hel- vella oder Gyromitra esculenta), die fälschlich meist als Morchel bezeichnet wird, verursacht fast alljährlich im Frühjahr zahlreiche, in einzelnen Fällen sogar tödlich verlaufende Erkrankungen. Um die schädliche Wirkung dieses Pilzes zu vermeiden, ist es erforderlich, die zerkleinerten frischen Pilze mit einer reichlichen Menge Wasser zum Kochen zu bringen, mindestens fünf Minuten im Kochen zu erhalten, das Kochwasser wegzuschütten und die Pilze auf ein Sieb abtropfen zu lassen. Einfaches Abwaschen ist nutzlos, auch Abbrühen schützt nicht vor Erkrankungen. Getrocknete Lorcheln, wie sie auch im Handel erhältlich sind, haben ihre Giftigkeit verloren und ^bedürfen keiner besonderen Dor- bchandlung.
Schutz den Singvogelnestern!
Der Mai und der Juni sind die hauptsächlichsten Brutmonate unserer Singvögel. In den Wäldern, in den Hecken, in den. Obstbäumen und in den Gartensträuchern bauen sie ihre Nester. Im Hinblick darauf ist es notwendig, daran zu erinnern, welcher Schaden durch die Plünderung der Vogelnester angerichtet werden kann, denn die Singvögel sind mit unsere nützlichsten Helfer im Kampf gegen die schädlichen Insekten. Der eigene Nutzen zwingt uns also schon dazu, den Nachwuchs der Vogelwelt zu schonen und den Vögeln soweit als möglich das Brut- Mschäft zu erleichtern. Das wichtigste dabei ist, die Tiere, sobald sie mit dem Nestbau begonnen haben, vollkommen in Ruhe zu lassen. Vor allem schaue man nicht nach, ob nun das Weibchen heute wiederum ein Ei gelegt hat, berühre die Eier nicht und lasse auch die Jungen in Ruhe! Allzu leicht geben die Alten, wenn der Mensch den Nestbau berührt hat, das Nest auf, und damit entfällt zum Schaden der Allgemeinheit wieder eine Brut. Auch die Neugierde der Kinder, an Brutplätze zu kommen, sollte man zügeln. Ganz allgemein vergesse man nicht, den Vögeln viel und möglichst gute Nistgelegenheiten zu bieten.
Kampf den Maikäfern!
NSG. Dem in den vergangenen Wochen nur zögernd einsetzenden warmem Frühlingswetter entspricht das diesjährige verspätete Erscheinen der Maikäfer. In unserem Gau ist ein Maikäferflugjahr und damit ein Massenauftreten dieser Schäd- lmge zu erwarten, das planmäßig im ganzen Schadenbezirk gleichzeitig bekämpft werden muß. Das beste Verfahren, die Fraßschäden der Käfer selbst und ihrer Nachkommen, der Engerlinge, einzudämmen, ist das Absammeln der Käfer vor Beginn der Eiablage, d. h. sofort nach Einsetzen des Massenschwärmens. Die von der Nachtkälte erstarrten Tiere lassen sich in den frühen Morgenstunden oder an kalten, regnerischen Tagen leicht auf untergebreitete Fangtücher abschütteln. Man tötet sie am zweckmäßigsten durch Ueberbrühen mit kochendem Wasser und verwertet sie als zusätzliches Futter für Schweine und Geflügel.
Gießener Schlachtviehmarkt.
Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt | (Schlachtvieh-Verteilungsmarkt) in der Viehversteigerungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 40 bis 50 Rpf., Bullen 38 bis 54, Kühe 24,5 bis 48, Färsen 34 bis 49, Kälber 30 bis 54, Schafe 37 bis 48 Rpf. je. Vi kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,25 RM.. bl (136 bis 149,5 kg) 1,25, b2 (120 bis 1:34,5 kg) 1,25, c (100 bis 119,5 kg) 1,23, d (80 bis 99,5 kg) 1,15, e—f (unter 80 kg) 1,11, gl (fette Specksauen) 1,25, i (Altschneider) 1,25, g2 (andere Sauen) 1,15, h (Eber) 1,15 RM. Marktverlauf: alles zugeteilt.
Gießener Dochenmarktpretze
* Gießen, 20. Mai. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, Vi kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg. 47, Spingt, Vz kg 25, Spargel 75 Rpf. bis 1,20 RM., Rhabarber 20 Rpf., Salatgurken 80, Salat das Stück 30 bis 45, yberkohlrabi 30 bis 35, Rettich 10 bis 15 Rpf.
*
** Goldene Hochzeit. Der Weißbindermeister Theodor Z u t t und Ehefrau Helene, geb. Heim, wohnhaft in Gießen, Kaiserallee 27 N p, können am heutigen 20. Mai bei bester Gesundheit das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Dem Jubelpaar unseren herzlichen Glückwunsch.
** 7 0. Geburtstag. Am heutigen Mittwoch I kann Herr Dr. E. Hemmes, katholischer Stand-1 ortpfarrer i. N. und Klinikseelsorger, auf 70 Le-: bensjahre zurückblicken. Wir gratulieren herzlich. 1
Strafkammer Gießen.
Das Amtsgericht Friedberg hatte am 16. Deezem- ber vorigen Jahres den H. M. aus Melbach wegen Amtsunterschlagung zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt. Gegen dieses Urteil legte M. Berufung ein. Bei der Angelegenheit drehte es sich um das Auffinden einer Geldtasche mit etwa 200 RM. Inhalt an der Bahnsteigsperre in Friedberg bei dem großen Menschenandrang anläßlich des Reiterfestes am 27. Juli 1941, und um das Wiederverschwinden dieses Fundgegenstandes. Dem M. konnte nicht nachgewiesen werden, daß er die Geldtasche unterschlagen hat, da sehr wohl die Möglichkeit besteht, daß der Fund auch auf andere Weise wieder verlorengegangen ist. Daher wurde das Urteil des Amtsgerichts Friedberg aufgehoben und M. freigesprochen.
Schweinemarkt in Friedberg.
* Friedberg, 20. Mai. Auf dem heutigen Schweinemarkt wurden 279 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 25 bis 30 RM., 6 bis 8 Wochen alte 30 bis 35- RM., 8 bis 12 Wochen alte Tiere 35 bis 42 RM. Der Handel war lebhaft, es verblieb geringer Ueber- stand.
Schweinemarkt in Gedern.
* Gedern, 19. Mai. Der heutige Schweinemarkt war mit 423 Ferkeln beschickt. Es kosteten 7 bis 8 Wochen alte Ferkel 30 bis 35 RM., 8 bis 10 Wochen alte 35 bis 40 RM., 10 bis 12 Wochen alte 40 bis 48 RM. das Stück, ältere Tiere entsprechend mehr. Bei flottem Geschäft wurde der Markt geräumt.
Die neuen Lebensmittelkarten.
In den nächsten Tagen werden die Lebensmittelkarten für die 37. Zuteilungsperiode vom 1. bis zum 28. Juni ausgegeben. Die Höhe der Rationen bleibt unverändert. Nur bei der Fettverteilung tritt unter Beibehaltung der Gesamtration eine Asnderuntz ein. An Stelle von Margarine, deren Erzeugung vorübergehend eingestellt wird, werden Butter und Speiseöl abgegeben. Für 62,5 Gramm wegfallende Margarineration erhalten die Verbraucher eine dem Fettgehalt nach gleiche Menge von 50 Gramm Speiseöl, für. die restliche Margarineration wird Butter in gleicher Menge ausgegeben. Lang- und Nachtarbeiter sowie Schwer - und Schwerstarbeiter, die ihre Zulagen bisher in Margarine oder Speiseöl beziehen konnten, erhalten auf die Kleinabschnitte ihrer Zulage- und Zusatzkarten Butter oder Speiseöl.
Damit. Speiseöl auch in den Gaststätten bezogen werden kann, gewähren einige der Kl ei nab schnitte der Fettkarten die Möglichkeit zum Bezüge kleinster Mengen Speiseöl. Butter kann in der 37. Zuteilungsperiode auch auf die Reise- und Gaststättenmarken für Margarine bezogen werden, ferner aus die Margarineabschnitte der Reichskarten für Urlauber. Bei diesen bleibt daneben die Abgabe von
Speck und Schmalz zulässig. Die Speiseölverteilung ist durch eine Vorbestellung vorbereitet worden. Soweit die Händler Noch über Restbestände an Margarine verfügen, müssen sie diese bevorzugt vor Butter ausgeben auf die Reise- und Gaststättenmarken für Margariue, auf die Margarineabschnitte der Urlauberkarten, auf die Butter-Kleinabschnitte der Roichsfettkarten und auf die Fettkartenabschnitte der Zulage- und Zufatzkarten.
Der Erlaß bestimmt ferner, daß die Kleinhändler, wenn ihre Bestände an H a s e r f l o ck e n für eine gleichmäßige Belieferung aller Verbraucher nicht ausreichen, Haferflocken bevorzugt auf die Nährmittelkarten für Kinder bis zu drei Jahren abzugeben haben. Zur Papierersparnis sind die Formate' weiterer Karten verkleinert worden, so der Brotmarken, der Nährmittelkarten, der Milchkarten und einiger Fettkarten. Einige Brotkartenabschnitte sind dabei zu Abschnitten mit entsprechend höheren Werten zusammengefaßt worden^ Um den Kindern von drei bis sechs Jahren die Möglichkeit zu geben, mehr Weizenmehl zu beziehen, berechtigen auf der Reichsbrotkarte für Kinder von drei bis zu sechs Jahren künftig sämtliche Brotabschnitte auch zum Bezug von Mehl.
O.jl.-'Spoit
Krühjahrswaldlauf der Betriebe.
Verlängerung
der Anmeldefrist im Rhein-Vlain-Gebiel.
NSG. Der Aufforderung des Reichsleiters der Deutschen Arbeitsfront, Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, folgend, ber- die Wichtigkeit des Breitensportes besonders herausgestellt hat, hat sich eine große Zahl der rhein-mainischen Betriebe zur Teil- nahme am Frühjahrswaldlauf gemeldet. Um aber die Möglichkeit zu geben, daß auch der letzte Schaffende unseres Gaues an dieser bedeutsamen sportlichen Veranstaltung teilninünt, hat das Gausportamt der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" die Anmeldefrist bis zum 25. Mai verlängert.
Zweite Vorrunde
zur deutschen Kußball-Meisterschast.
Im Kamps um die dritte deutsche Fußball-Kriegs- meisterschaft sind bereits neun Gau- bzw. Bereichsmeister auf der Strecke geblieben. Die restlichen 16 kämpfen am Pfingstsonntag in der zweiten Vorrunde um einen Platz unter den „letzten Acht". Der Kampfplan lautet:
In Frankfurt a. M.: Kickers Offenbach — VfL. 99 Köln;
in Straßburg: ff Straßburg — 1. FC. 05 Schweinfurt:
in Gelsenkirchen: Schalke 04 — 1. FE. Kaiserslautern;
in Bremen: Werder Bremen — TVd. Eimsbüttel; in Dessau: SV. 05 Dessau — Blau-Weiß Berlin;
in Planitz: Planitzer SC. — SDgg. Breslau 02 in Wien: Vienna Wien — Germania Königshütte; in Königsberg: VfB. Königsberg — Ordn.-Pol. Litz- mannstadt.
Von diesen 16 Mannschaften haben bereits ff Straßburg, 1. FC. Kaiferslautern, Schalke 04, Werder Bremen, Dessau 05, Blau-Weiß Berlin, Planitzer SC., Vienna Wien und VfB. Königsberg in der ersten Vorrunde ihre Feuerprobe bestanden, während die übrigen sieben Meister Freilos hatten. Der zum Teil überraschende Verlauf der ersten Vorrunde hat das Interesse an den Endspielen um die „Viktoria" nur noch gesteigert, und mit Spannung sieht die große deutsche Fußballgemeinde dem Ausgang der zweiten k.-o.-Runde entgegen.
Handball-Vorrunde.
Die Vorrunde zur Handball-Meisterschaft wurde am Sonntag mit drei Begegnungen fortgesetzt, so daß nur noch das Treffen zwischen TGM. Krupp Essen und Turnerkreis Köln-Nippes aussteht, das am Pfingstsonntag die Dorkämpfe abschließt. Sieger blieben diesmal Tura Grövelingen, LSV. Heiligenbeil und-die Sportgem. ff-Stuttgart.
In Kassel kam bereits am Samstag der Nieder- sachsenmeister Tura Gröpelingen über Tuspo. Hen« schel Kassel mit 20:11 (10:5) zum klaren Sieg. Der Meister von Hessen-Nassau war dem ausgereiften Können der Gäste nicht gewachsen.
Der Ostpreußenmeister LSV. Heiligenbeil landete in Elbing über den Vertreter von Danzig/ Westpreußen HuS. Marienwerder mit 12:3 (3:2) einen glatten Erfolg. Dis zur Pause wehrte sich Marienwerder tapfer, erlag aber dann dem besseren Zusammenspiel der Ostpreußen.
Recht knapp war der Sieg der Sportgem. fh Stuttgart über den Elsaßmeister Borussia Straß«, bürg. Mit 12:11 (7:5) blieben die Stuttgarter Gäste schließlich siegreich, zumal der Sttaßburger Schlußmann manchen haltbaren Ball durchließ.
Oie Handball-Zwischenrunde.
Für die am letzten Mai-Sonntag zur Entscheidung anstehende Zwischenrunde um die Deutsche Handballmeisterschaft wurde jetzt die Einteilung vor-- genommen. Zu den in der Vorrunde siegreichen Mannschaften — ein Spiel steht noch aus — stoßen die rastenden Mannschaften, darunter auch die Meister von Hessen-Nassau, Ordnungspolizei Frankfurt, und von Bayern, TV. Milbertshofen. Beide greifen
Schlckt Illustrierte an Die Front!
Der Frontsoldat wird dafür dankbar sein.
gegen benachbarte Gaumeister ein, so daß die vier noch im Wettbewerb befindlichen süddeutschen End- spielteilnehmer unter sich gepaart sind. — Das letzte Vorrundentreffen zwischen Köln-Nippes und Krupp Essen wird am Pfingstsonntag nachgeholt. Der Gewinner muß acht Tage später gegen den Titelverteidiger Ordnungspolizei Hamburg in der Hansa- stadt antreten. Für den 31. Mai ergibt sich in der Zwischenrunde folgender Spielplan: ff Stuttgart gegen TV. Milbertshofen (Sch. R. Längin-Karls- ruhe); Ordnungspol. Frankfurt — SV. Waldhof (Schuchardt-Kaffel); Tura Gröpelingen — MSV. Hindenburg Minden (Bräger-Berlin); Ordnungspol. Magdeburg — LSV. Wurzen (Lorenz-Hannover); Ordnungspol. Berlin — LSV. Heiligenbeil (Meyer, Magdeburg): LSV. Reinecke Sri eg — Ordnungspol. Wien (Heide^Krakau): Ordnungspol. Litzmannstadt gegen Ostbahn Krakau (Hein-Danzig): Ordnungspol. Hamburg — TK. Nippes oder Krupp Essen (Dalibor - Wil h elm sh a ven).
Handball der HZ.
Spiel um die Gebietsmeislerfchofl.
Bann 116 Gießen
gegen Bann 303 Dillenburg 33:1 (16:1).
Das erste Spiel um die Gebietsmeisterschaft zeigte den Bann 116 Gießen als überlegenen Sieger. Hatte man schon mit einem günstigen Resultat gerechnet, so überrascht doch dessen Höhe. Für die weiteren Spiele darf dies jedoch kein Maßstab sein, denn der Gegner war sehr schwach. Alle seine Angriffe scheiterten schon an der Gießener Läuserreihe. Diese konnte sich vollkommen dem Aufbau widmen, wodurch der Sturm in regelmäßigen Abständen seine Treffer anbringen konnte. Die wenigen Gegenangriffe der Dillenburger wurden sofort abgestoppt. Neben der Angriffsreihe konnten sich Läufer und Verteidiger als Torschützen betätigen. Die Tore verteilten sich auf Kirstein (1), Pfann (2), Rühl (3), Bentheim (4), Becker (6), Stoll (7), Menges (10). Schiedsrichter Großer (Luftwaffe Gießen) hatte bei anständiger Spielwerse beider Mannschaften ein leichtes Amt.
Radfahren — Bannmeisterschasten im »Ersten Schritt.
Am Sonntag setzte der Bann 116 seine eifrige Tätigkeit im Straßenfahren mit den Bannmeister- schaften im „Ersten Schritt" fort. Dies ist eine Eignungsprüfung, zu der nur Fahrer zugelasseß sind, die noch kein Rennen gefahren haben. Die Jg. setzten sich schön ein und boten gute Leistungen. Bei den Jüngsten siegte August De i b e l. In der HJ.- Klasse A setzte der Streifendienst seine Erfolgsserie durch einen weiteren Sieg fort. Ergebnisse: HJ.- Klasse A: 1. Rügge (SRD.), 1:27,15 Std.; 2. Heyd (Jungstamm), 1:27,20; 3. Greilich (SRD), 1:27,22; 4. Lsuning (Mar.-HJ.), 1:31,32; 5. Weber (Gef. 1), 1:32,05; auf gegeben: Vater (Gef. 1), Gehbauer (SRD.) HJ.-Klasse B: 1. August Deibel (Mat.-HJ.), 1:05,35 ; 2. Adolf Deibel (Fhl.II); 3. Schaffner
Houptfchriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei HauptfchriftleiterS: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange,' für daS Feuilleton: Dr. HanS Thyriot: für Stadl Gießen, Provinz, Wirtichaft und Sport: Ernst Blumschcin..
Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsvruckeret R. Lange K. G. Berlagsleiter: Tr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck.
Anzeigenpreisliste Nr. 6.
Der Herr über Leben und Tod nahm heute nach kurzem Krankenlager meinen lieben Mann, qnseren guten Vater, Schwiegervater, Großvater, Paten und Onkel
Herrn Wilhelm Konrad Grieb I.
Landwirt und Kirchenvorsteher
zu sich in sein himmlisches Reich.
In tiefer Trauer: Sophie Grieb, geb. Jäger Familie Heinrich Grieb III. Familie Otto Wagner Martha Grieb.
Holzheim, Leihgestern, den 19. Mai 1942.
Die Beerdigung findet Donnerstag, 21. Mai, nachmittags 2 Uhr statt.
_________________________________02381
Ihr Berater in allen Punktfragen
das große Spezial-Haus für gute
Herren- und Knaben-
'KÖHLER.
* GIESSEN
M i iliÜilm
Kleidung
Bis auf weiteres am Montag- und Donnerstag -Vormittag geschlossen!
357 A
Mietgesuche | ute, möblierte Zimmer m. 1 u. 2 Betten in der Nähe des Bahnhofs z. mieten gesucht.
Schriftl. Angeb. unter 1679 D an den Gieß. Anz. Beamter sucht möbl. Wohn- u. Schlafzimmer mögl.m.Äüchen- benudung. Schr. Ang. unt. 02364 an o. Gieß. Anz. Alleinsteh.Mann sucht möbliertes Zimmer (eptl. auch gemeinschaftlichen
Haushalt).
Schriftl. Angeb. unter 02378 an den Gieß. Arn. [Stellenangebote] Weg. Berheirat meiner Hausgehilfin suche ich für bald ob. auch später eine zuverlässige, Vers. Hausgehilfin z. Führ, meines Haushaltes.
Frau [1634D Stöbet Elges, Med.-Drogerie, Seltersweg 66.
Für leichte Arbeiten weibl. Hilfskräfte für ganze oder halbe Tage ges. Grobwäscherei Edelweife
Schützenstraße 12.
1432 D
Wir kaufen gebrauchte, gut erhaltene KRAFTWAGEN aller Fabrikate
OPEL IN GIESSEN Ruf 2847-48
. 1678 DZ
Student sucht Bürobeschäftigung für halbe Tage. Bürokenntnisse vorhanden.
Schr.Angeb.unt. 02375 an d.G.A.
| Verkäufe
Frischmelkende
MM
Simmentaler Grstling, zugfest, gut in
Milch, verkauft fian (Bamüßfl) i68o Obcr- Widdersheim.
Roßhaar-
Matratzen,
3teil., Drell des., 1 Kovfkcil, für RM. 45,— zu verkaufen.
Schr. Ang. unt.
02377 a.d.G.A.
W"
.witSMak
In dieserPackung erhaltenSie in den Geschäften Salmiak- ATA. E$ ist besonders geeignetbeiallen groben und hart- näckig.Verschmutzungen, beseitigtspielend Rost u.Fleckel
ei dieser altbewährten
Nahrung wird auch T)CU/U Rii/uL
THEATER
der Universitätsstadt Gießen
Soitraier zu verkaufen. Buddestraße Nr. 3P: r. 102386
Gebrauchtes
Domenfoörtoö u. MriWN z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 02365 a.d.G.A.
Schwarzer Gasherd mit Tisch, für RM. 12,— z. verkauf. \ 02.379 Lötzerstraße 7, vart., links.
| Verschiedenes |
Herrenrad tauscht gegen Damenrad
Weisere! Berto Bismarckstr. 10.
| Kaufgesuche |
Gut erhaltener
Anzug zu kauf, gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 02382 an d. Gieß. Anz. erbet.
KleineAnzeigen int Gießener Anzeiger werden von Tauienden beachtet und geleleu.
Mittwoch, den 20. Mal 19 bis 21.30 Uhr:
33.Mittwochmiete u.HalbmieteA
Der Vetter aus Dingsda
Operette von Eduard Künneke.
Preise von 0.90 bis 8.60 RM.
1666 D
Als Verlobte grüßen Gertrud Leib Gefr. Heinz Bramhoff
z. Z. R. A. D. Oberhausen-
Laubach Buschhausen
17. Mai 1942
S.02385 Z
Ihre Vermählung geben bekannt
Franz Payer Irmgard Payer,geb.Ludwig
Kaiserallee 48 Johannesstr. 5
Gießen, 20. Mai 1942
\02372/
LICHTSPIEL-TH E ATE»
Gloria-Palast, Seltersweg:
Die Erbin vom Rosenhof
Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:
Dahinten in der Heide 16S1a
Tägl. 3,5.15,8, So. 2.30,5,8 Ohr


