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in Erinnerung. Rechnungsführer Kam. K o r e l l legte hierauf seinem Rechenschafts- und Kassenbericht vor, der eh\ gutes Ergebnis auswies. Die Kassenfüh­rung war von den Kameraden Kern, Stork und Muhl geprüft worden, die alles in bester Ordnung fanden. Auf ihren Antrag wurde dem Kameraden K o r e l l mit herzlichen Worten für seine Mühe­waltung einstimmig Entlastung erteilt.

Der Schießwart Kamerad Kern, berichtete so­dann über das Schießwesen der Kameradschaft im verflossenen Jahr, das sehr gute Ergebnisse gebracht hat. Die Kameradschaft ehemaliger 116er hat bei dem Schießwettbewerb im Kreisverband mit an erster Stelle gestanden und für die guten Schieß­leistungen ihrer Schützen ein Kleinkalibergewehr als Preis erhalten; viele Kameraden wurden für gute Schießleistungen besonders ausgezeichnet.

Nach Bekanntgabe einer Reihe von Briefen aus dem Felde, darunter auch eines Schreibens von Oberstleutnant Scheuerpflug, in denen die enge kameradschaftliche Verbundenheit von Front und Heimat und der alten 116er mit den Kame­raden des aktiven Regiments eindrucksvoll zutage trat, gab der Propagandawart der Kameradschaft, Kamerad Röder, noch verschiedene Anregungen und Hinweise für die weitere Ausgestaltung der Kameradschaftsabende durch den Ausbau des Dor- tragswesens usw.

Hierauf führte Kreispropagandawart Kamerad H i e s e l einen Film über die Verdun-Schlacbt vor, der von den Kameraden mit großem Interesse aus­genommen wurde. Die begleitenden Schilderungen fanden ebenso wie der Film' den dankbaren Bei­fall der Kameraden.

Kriegerkameradfchast Lollar.

* ßoHat, 18. Jan. Am 18.Januar, am Reichs­gründungstag, hielt die Kriegerkamerad­schaft Lollar in ihrem Kameradfchaftslo'kal ihren gut besuchten Hauptjahresappell ab. Kamerad- fchafts'führer Säubert begrüßte die Kameraden, insbesondere den auf Urlaub weilenden verwundeten Kameraden Ernst Moos, den vom Osten auf Ur­laub weilenden Kameraden Stabsveterinär Dr. Limberger, den ältesten, im 89. Lebensjahr stehenden Kameraden, Ehrenmitglied Ehristoph R i n g l e b, sowie die Ehrenmitglieder Reise- weber, Bierau und Ludwig Geißler V. Bei gesenkter Fahne wurde in Ehrfurcht der im Jahre 1941 gefallenen Kameraden, sowie der in 1941 ver­storbenen Mitgliedr Karl Erdmann und Karl Gaul, der Opfer der Bewegung und des so plötzlich ver­storbenen Generalfeldmarschalls von Reichenau ge­dacht. Der Jahresbericht ließ wieder die enge Ver­bundenheit der Heimat mit der Front dadurch er­kennen, daß 62 Dankschreiben einberufener Kame­raden für übersandte Grüße aus der Heimat und für Lieb e sga b enp a k ete bekanntgegeben wurden. Im Vordergrund stand das Dankschreiben von Haupt­mann und Ritterkreuzträger mit Eichenlaub Carl Nordmann. Der Kassenbericht, vorgetragen von Kassenwart Johs. Schmitt, ließ einen günstigen Abschluß erkennen. Dem Kassenwart und den übri­gen Beiratsmitglredern wurde für ihre gewissenhafte Mitarbeit durch den Kameradschaftsführer gedankt. Das Schießwesen ließ eine rege Beteiligung beim Bundeswettkampfschießen erkennen. Dem Kamera­den Heinrich Viehl wurde die goldene Ehrennadel und den Kameraden Willi Borschel, Heinrich

Brück, Adolf Gottlich und Karl K a l e t s ch die [ gräberfürsorge. Alsdann wurden noch einige interne silberne Ehrennadel für gute Schießleistungen über- Kameradschaftsangelegenheiten besprochen. Mit dem reicht. Kamerad S ch i e f e r st e i n berichtete über Gruß an den Führer wurde ter Appell in der ub- die Kriegsgräberfürsorge. Seine Werbung hatte das lichen Weise geschlossen.

gute Ergebnis von 36 Neuanmeldungen zur Kriegs-1 z -----

SJ.-fport

Fußball-Meisterschastsspiele.

Hessen-Nassau.

Kickers Offenbach KSG. Wiesbaden 2:0; Ein­tracht Frankfurt SV. 05 Wetzlar 11:0; TSVg. 1860 Hanau FSV. Frankfurt 0:2; RSG. Rot- Weiß Frankfurt Union Niederrad 0:1; SV. 98 Darmstadt VfB. Groß-Auheim 10:0.

1900 Steinberg 1.1.

VfV.-R. Sinn 1:6. EhringshausenLuftwaffe 1:3.

Der Verlauf der gestrigen Meisterschaftsspiele hat an dem Tabellenstand keine Veränderungen verur­sacht.

1900 kam gegen Steinberg nur zu einem Unent­schieden, da einmal Goß, Kraft I, Schellhaas und Becker ersetzt werden mußten und zum anderen durch ein Eigentor den Gästen zu einem billigen Erfolg verhalfen wurde.

VfB.-R. mußte sich dem Kampfgeist der Sinner beugen, mit dem Torergebnis ist die Niederlage allerdings etwas zu hoch ausgefallen.

Die Luftwaffe wußte in Ehringshausen ihre Chance zu wahren. Nach einem bis an die Grenze erlaubten Kampfe blieben die Gäste verdient Sieger.

1900 V.-Steinberg 1:1 (0:1).

Die Hoffnungen der Blau-Weißen wurden wie­der einmal stark getrübt. Goß und Schellhaas muß­ten höheren Aufgaben folgen, und als Kraft! und Becker durch dienstliche Belange auch noch ausfielen, wurde die Sache weit schwieriger. Mit Wenz,

Muhl, Bötz, Carstens, Schäfer, Weniger, Schuck, Theis, Sittner, Kraft II, Ludolph kam aber dann doch noch eine Mannschaft zusammen.

Der Verlauf brachte wenig erhebende Momente. Muhl war es, der den Gästen durch ein Eigentor zur Führung verhalf. Diesen Vorspruna verteidig­ten die Gäste zäh und verbissen, und Da bei den Blau-Weißen kein rechter Zusammenhang in die Aktionen kam, dauerte es bis kurz vor Schluß, bis es Kraft II gelang, den Ausgleich zu erzielen. Der Siegestreffer wäre vielmehr zustande gekommen, wenn bei einem aussichtsreichen Angriff nicht die Hand mit im Spiel gewesen wäre. So mußten die Platzbesitzer statt des erhofften Sieges mit einem Unentschieden vorlieb nehmen.

VfB.-Reichsbahn B.E. Sinn 1:6 (1:4).

Das Spiel endete mit einer großen Ueberraschung. Die Reichsbahner traten mit Wiegel, Spatz, Leut- Heuser II., Bauer, Schlitz, Kirschner, Plaum, Schardt, Fleischhauer, Mattern, Burkhardt an. Sinn hatte seine alte Mannschaft, durch den Mittelstürmer Brück aus Burg verstärkt, zur Stelle.

Sinn spielte eifrig, aber ohne System. Das Zu­spiel der Gießener war weit besser, aber die Sin­ner fegten immer wieder dazwischen und verhinder­ten dadurch Erfolge. Die Gegenangriffe der Sinner führten durch Schnelligkeit und Schießen des Sinner Sturms zum Erfolg. Den Reichsbahnern fehlte ein Mittelläufer, ter das Spiel dirigierte und den Sturm besser einsetzte. In der Mannschaftsaufstel­lung muß unbedingt eine Umstellung vorgenom- men werden, wenn Erfolge erzielt werden sollen.

Deutscher WbaWeg in Agram.

Deutschland schlägt Kroatien 2:0 (1:0).

Das erste Fußball-Länderspiel im neuen Jahr wurde von der deutschen Nationalelf zu $inem schö­nen Erfolg gestaltet. Sie gewann |am gestrigen Sonntag in der kroatischen Hauptstadt im zweiten Ländertreffen gegen Kroatten verdient mit 2:0 (1:0) Toren. Rund 20 000 Besucher wohnten dem Kampf bei. Die Svielbedingungen waren nicht die besten, aber die Leistungen beider Mannschaften standen doch auf einer hohen Stufe. Deutschlands Füh­rungstreffer kam durch ein Eigentor des kroati­schen Verteidigers Brozovic zustande, und nach Seitenwechsel schoß ter Wiener Decker, der erst­mals in der Nattonalelf stand, düs zweite Tor, Deutschland: Jahn; Sesta, Schmaus; Wag­ner, Mock, Hanretter; Riegler, Decker, Conen, Wal­ter, Durek.

K r o at i e n : Glaser; Brozovic, Dubac; Puksec, Jazbinsek, Kokotovic; Cimermancic, Wölfl, Pavle- tic (Lesnik), Antolkovic, Plese.

Die kroatische Nationalelf sand sich zunächst bes­ser zurecht, und schon mußte Janes gegen den vor- stürmenden Cimermancic eingreifen. Gleich darauf kam Wölfl über den ausgleitenden Schmaus hin­weg zum Schuß, der Ball flitzte jedoch am Tor­pfosten vorbei. Sesta in unserer Abwehr ließ die unermüdlich vorstürmenden Kroaten vergeblich an­rennen. Auf der Gegenseite mußte auch Glaser feine ganze Kunst aufbieten, um einen Schuß Deckers im Hinwerfen unschädlich zu machen. Wal­ter fand als erster unserer Stürmer festen Halt, aber fein Schuß strich über die Latte. Am wenig­sten kam Conen ins Spiel, feine Paßbälle gerieten stets an den Gegner. In der Wiener Deckung be­mühte sich Mock mit steigendem Erfolg um ein flaches Paßfpiel, wodurch unser Sturm zu den ersten zusammenhängenden Aktionen auflief. Die Kroaten gaben Jahn immer wieder schwere Arbeit. So konnte der Berliner einen Schuß Wölfls nur

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Für die liebevolle Anteilnahme bei dem Heldentod unseres lieben Sohnes und Bruders Obergefreiter Theodor Weber sagen wir allen auf diesem Wege unseren herz­lichen Dank. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Trautwein für die trostreichen Worte.

Philipp Weber XI. und Familie.

Fellingshausen, den 19. Januar 1942.

Unser sonniger Junge, mein lieber Bruder. Schwager, Onkel und Neffe

Karl-Heinz Noll

Leutnant in einer Aufkl.-Abteilung starb am 22. Dez. den Heldentod im Osten für sein Vaterland, für Recht und Freiheit.

In tiefem Schmerz:

Karl Noll und Frau Walter Jeroch und Frau Bärbel Jeroch Emmi Schmidt.

Gießen (Bahnhofstraße 6), Neuwied.

Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen.

246 D

DANKSAGUNG.

Allen denen, die uns bei dem schweren Ver­lust anläßlich des Heldentodes meines in- nigstgliebten, unvergeßlichen, braven Man­nes, meines lieben, teuren Vaters, unseres einzigen hoffnungsvollen Sohnes, unseres guten, un­vergeßlichen Bruders und Schwiegersohnes. Schwa­gers, Nellen, Paten und Cousin Philipp Brück II., Gefreiter in einem Inf.-Regt. in Wort und Schrift ihre Anteilnahme bekundeten, sowie allen Teil­nehmern der Gedächtnisfeier, besonders Herrn Pfarrer Bönning für seine liebevollen Worte, sagen wir auf diesem Wege unseren tiefen Dank.

In tiefem Schmerz: Lina Marie Brück, geb. Weller und Töchterchen Renate nebst allen Angehörigen.

Annerod, den 13. Januar 1942.

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Am 22. Dezember 194,1 fiel in den schweren Abwehrkämpfen im Osten unser geliebter einziger Sohn, Bruder und Schwager

Franz Werner

Schütze in einem Inf.-Panzerjäger-Reg.

Als 19 jähriger Freiwilliger gab er sein Leben für Führer, Volk und Vaterland.

In tiefem Schmerz:

Robert Werner und Frau Katharina, geb. Müller Irmgard Willmes, geb. Werner

Klara Voßmann, geb. Werner

Dr. Fritz Willmes

Dr. Heinz Voßmann, z.Z. im Felde.

Hungen u. Reiste (Kr. Meschede), 16. Jan. 1942. _______________________________________________247 D

Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß ent­schlief sanft am Freitag, dem 16. d. M., abends um 6 Uhr, nach kurzem, schwerem mit großer Geduld ertragenem Leiden, mein lieber, her­zensguter Mann, unser treusorgender, nimmer­müder Vater, Schwiegervater, Großvater, Bru­der, Schwager und Onkel

Wilhelm Seipp

im Alter von 60 Jahren.

In tiefem Schmerz:

Karoline Seipp, geb. Inderthal

Wilhelm Seipp, z. Z. im Felde, u. Frau Otto Hahn, z.Z. im Lazarett, u. Frau und ein Enkelkind.

Rödgen, Grpßen-Buseck, den 17. Januar 1942.

Die Beerdigung findet am Dienstag, 20. Jan., nachmittags um 2 Uhr statt.

Todes-Anzeige.

Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß meine liebe, gute Frau, meine gute Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gote

Katharine Becker, geb. Benner

gestern nach kurzem, schwerem Leiden im 74. Lebensjahre sanft entschlafen ist.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Heinrich Becker 7.

Elisabethe Hofmann.

Alten-Buseck, Daubringen, Gießen-Wieseck, Frankfurt a. M., den 18. Januar 1942.

Die Beerdigung findet Dienstag, 20. Januar, nachmittags 4 Uhr, vom Trauerhaus, Hofburg­straße 43, aus statt.

____________________248 D M

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DANKSAGUNG.

Für die vielen Beweise liebevoller Teilnahme beim Heimgang meines lieben Mannes, unseres guten Schwagers und Onkels sagen wir hierdurch herz­lichen Dank. Besonders danken wir noch Schwester Lina für die liebevolle Pflege während seinem langen Leiden, Herrn Pfarrer Dr. Jost für die trostreichen Worte am Grabe, der Reichsbahndirektjon Frank­furt, vertreten durch Herrn Reicbsbahninspektor Rau. und der Gesangsabteilung der Lokomotivführer in Gießen für die Kranzniederlegungen.

Im Namen der Hinterbliebenen:

Katharine Vogt, geb. Bärthel.

Gießen-Klein-Linden, den 16. Januar 1942.

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Vorzulegen ist der vom Ernährungsamt heraus- Gegebene rote Haushaltsausweis und der Lebensmittelkarten-Personalausweis.

Sonstige Verbraucher (Handwerker, Gewerbe­treibende, Baugeschäfte, Fuhrunternehmer u. ä.) decken ihren Bedarf unmittelbar bei dem Groß­handel. Beträgt der monatliche Bedarf mehr als 20 Liter Petroleum, so müssen sich diese Ver­braucher an die Reichsstelle für Mineralöl, Berlin SW 68, Krausenstraße 22/24, wegen Zu­teilung von Pettoleum wenden. 250D

Gießen den 17. Januar 1942.

Der Oberbürgermeister der Stadt Äießen. Wirtschaftsamt.

Verdunkelungszeit:

19. Januar von 17.42 bis 9.20 Uhr.

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Bekanntmachung.

Bekr.: Verkauf von Petroleum.

1. Mit Mrkung vom 20. Januar 1942 dürfen Kleinverteiler Petroleum nur gegen Vorlage des roten Saushallsausweises, in welchem auf Seite 4 ein VermerkPetroleum für Haushalts- zwecke" aufgestempelt ist, abgeben. Die Klein­verteiler erhalten von dem Wirtschaftsamt eine schriftliche Benachrichtigung über das bei der Petroleumausgabe zu beachtende Verfahren.

2. Verbraucher, die Petroleum für Haushaltszwecke (Heiz-, Koch- und Leuchtzwecke) benötigen, müssen sich' ab Montag, den 19. Januar 1942, bei dem Wirtschaftsamt, Liebigstraße 16, Zini- mer 1, einen Einkaufsausweis ausstellen lassen.

im Sturz abwehren, wahrend er gleich darauf einen hohen Flankenball im Sprung herunterholte. Decker schlängelte sich durch die gegnerische Abwehr, seinen nach rechts Gegebenen Ball nahm Riegler, der aber in vollem Lauf vorbeischoß. Die erste Ecke der Kroaten verlief ebenfalls ergebnislos, aber der gegnerische Angriff blieb weiterhin durch sein schnel. les Zusammenspiel gefährlich. Schon fand man sich mit dem torlosen Halbzeitstand ab, da erwischte Riegler in vollem Lauf das Leder und schoß scharf gegen Glasers Tor. Der von Decker hart bedrängte rechte kroatische Verteidiger Brozovic hatte beim Dazwischenfahren das Pech, den Boll für Glaser unhaltbar zum ersten deutschen Treffer ins eigene Tor zu lenken. Damit übernahm die deutsche Mann- schäft eine glückliche, wenn auch nicht unverdiente 1:0-Führung.

Gleich eine der ersten Aktionen nach Wieder­anpfiff gab Riegler Gelegenheit zu einem schönen Flankenball, Durek setzte ins Tor, aber der Schied s, richter versagte dem anscheinend völlig gerechtfertig, ten Treffer seine Anerkennung. In der 54. Minute gab Lesnik, der an Stelle von Pavletic getreten mar, erstmals seine Karte bei Jahn ab. Der lange Berliner vermochte das Leder zwar abzuschlagen, aber Plese nahm den Lall in kurzer Entfernung vor dem Tore auf, hatte jedoch das Pech, am Pfosten vorbeizuschießen. Nach einer Minute des Gedenkens für die Opfer des kroatischen Freiheits­kampfes lief das Spiel mit einer wunderbaren deut» fchen Aktion wieder an. Das Leder wanderte von Decker über Conen und Walter zu Riegler, dessen Flanke jedoch mißlang. Als der flinke Lesnik Sesta umspielte und auch Hanreiter mit einem kurzen Haken täuschen konnte, bestand größte Gefahr für Jahn. Wieder strich der Ball am Tor vorbei. Jahn hatte dann neuerdings Glück, als er, am Boden liegend, von Plese angeschossen wurde. Der zweite Eckball gegen Kroatien wurde wieder eine Beute Glasers. In der 69. Minute fiel aber dann das für den weiteren Fortgang des Spieles entscheidende zweite deutsche Tor. Wieder einmal hatte sich Riegler durchgekämpft, seinen hohen Flankenball verfehlte Conen. Decker erfaßte die Situation und schoß kurzentschlossen halbhoch ins rechte Eck. Die Deut­schen beherrschten nun völlig das Spiel.

Handball-Meisterschostsspiete.

Hessen-Nassau.

SA. Frankfurt TV.Mombach 12:6; RG. Rüs» selsheim Polizei Frankfurt 6:10; GfL. Pfungstadt TG. Offenbach 7:4; TG. Dietzenbach TG. Hanau 10:4; LSV. Gießen TG. Friedberg 11:5.

Stuttgarter Turnersieg in Frankfurt.

Im ausverkauften Frankfurter Schumann-Theater kam es am Sonntagvormittag zu einem turnerischen Mannschaftskanvf zwischen Frankfurt, Stuttgart und einer Riege der Wilhelmshavener Kriegsmarine, aus dem erwartungsgemäß die Stuttgarter Mann­schaft siegreich hervorging. Die württembergischen Gäste siegten mit 517,6 Punkten ganz überlegen vor Frankfurt (487,8) und Wilhelmshaven (486,8) und stellten in Theo Wied den besten Einzelturner des Hages.

ofematerie

mit Viktoria v. Ballasko

Viktor Stahl Käthe Baak Theodor Loos, Paul Dahlke, H. A. Schlettow Spielleitung: HailS Deppe. Neueste Wochenschau!

Täglich 2.30, 4.45, 7.30; So. 2.00, 4.30, 7.30 Uhr

Jugend ab 14 Jahre hat Zutritt! 24tA

Die Vorstellung heute Montag, 7.30, fällt aus

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