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bogen den Heldentod. 3m Frankreichfeldzug wa.
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am 28. Juli 1942 als Zugführer in einem Gebirgs- bindungen,"Befehls
Die Erde ist allerdings kein regelmäßiger Magnet. Die Abweichung der Kompaßnadel von der genauen Nordsüdrichtung und die Abweichung einer genau um ihren Schwerpunkt drehbaren/vertikal freischwingenden Magnetnadel von der Waagerechten ist für verschiedene Orte der Erde abweichend, für andere wiederum gleich. Wenn man diese Orte mit der gleichen Abweichung durch Linien verbindet, dann entsteht, ähnlich wie bei den bekannten Längen- und Breitengraden auf unseren Land- und Seekarten, ein Liniennetz. Wir bemerken dann sogar dort, wo sich gewisse Linien schneiden, einen magnetischen Nokdpol und einen magnetischen Südpol, die sich allerdings nicht mit dem geographisches Nord- und dem geographischen Südpol decken. Der magnetische Nordpol z. B. befindet sich im bohen Norden Amerikas auf der Insel Boothia Felix. Er wurde erst vor 110 Jahren in seiner Lage bestimmt. Die Abweichungen der Magnetnadel von der Nordsüdrichtung und diejenigen von der Waagerechten ändern sich. Daneben zeigen sie außerdem noch kleine eigene tägliche Schwankungen, so z. B. nach dem Stand der Sonne, aber auch jährliche. Man hat in dieser Richtung u. a. Perioden von elf Jahren bemerkt. Es wurden aber auch plötzliche beim Auftreten von Sonnenflecken und Nordlichtern (magnetische Gewitter) beobachtet. Eine unregelmäßige Schwankung oder Störung'bezeichnet man als „Anomalie". Eine derartige Anomalie tritt im Gebiet von Kursk in stärkster Form auf.
Eisen hat, wie bekannt, im besonderen Maße die Eigenschaft, Kraftlinien an sich zu ziehen und zu verdichten. Jede magnetische Kraftlinie ruft im Elfen eine gewisse Anzahl neuer magnetischer Kraftlinien hervor. Diese Eigenschaft hängt von der Eisensorte ob. Sie ist geringer bei Gußeisen großer bei Schmiedeeisen, am größten z. B. in den Zum Dynamobau verwendeten Ankerblechen. Durch
gneten sich abstoßen, während sich ungleichnamige anziehen. Es zeigt daher ein beweglich aufgehängtes Magnetstäbchen mit dem einen Pol nach Norden, während es mit dem anderen nach Süden weist. Die anziehende Wirkung eines Magnetes geht also von seinen Polen aus.
Der Führer hat dem Komponisten und Dirigenten Geheimrat Professor Dr. Siegmund von Haus» egg er in München aus Anlaß der Vollendung feines 70. Lebensjahres in Würdigung seiner hervorragenden Verdienste um das deutsche Musikleben die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. Reichsminister Dr. Goebbels hat dem Komponisten telegraphisch seine herzlichsten Glückwünsche übermittelt
liegt, erst recht erklärlich ist: Man hatte den Eindruck, die Stadt habe sich in ihrer Verbundenheit zwischen Ueberlieferung und umbrechender Gegenwart einen eigenen Stil geprägt: den „Wagne> St i I". Bewußtsein ihres Wertes sprach aus ben Bayreuthern, liebenswürdiges Erhaben sein den Din. gen gegenüber, die der Fremde, der hier zu Besuch Weilende, erst zu ergründen gekommen ist.
All dies nun mitmachen, erleben und er fühle» Zu dürfen, hatte der Führer Soldaten und Arbeite«
Der Rion ist der Fluß von Kolchis, dem heutigen Imeretien. Aus seinem Tal führt eine Straße durch Buchsnurwald über den Sekary-Paß auf das jenseitige Hochland. Auf der Paßhöhe ist alles weit und breit bedeckt mit dem politischen Rhododendron, der hier seine Heimat hat. Hinab geht es nach dem klimatischen Kurort Abbas Tu man, wo der älteste Sohn Kaiser Alexanders II., der Thronfolger Nikolai, seine letzten Lebenstage verbrachte. Er war lungenkrank; eine junge schöne kaukasische Fürstentochter, die er liebte, durfte seine Gefährtin fein, und dem vom Tode Gezeichneten wurden feine
Der türkische Innenminister Fikri Tuezer, der diesen Posten seit Anfang Mai d. I. innehatte, ist gestorben.
Jägerregiment Ritterkreuzträger^ Oberfeldwebel Hans Köckerbauer. Bereits im November 1941 hatte n das Ritterkreuz erhallen, nachdem er innerhalb von 24 Stunden sich bei der Abwehr von 16 schweren Angriffen hervorragend ausgezeichnet hatte.
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Bei den neuen Angriffsoperationen starb Ritter- kreuzträger Oberst Paul Belke, Kommandeur eines Pionierregiments, am 28. Juli 1942 am Don.
® ß r l i n , 15. Aug. (DNB.) Seit dem Frühjahr 1940 entstand an der Nordwestflanke Europas zwischen der Barent-See und dem Skagerrak in rastloser Arbeit der Festungspioniere eine gewaltige Berteidrgungsfront^ Das Küstenland mit den vorgelagerten Inseln, den steilen Felsabstürzen und den vielen überhöhendenBeobachtungspunkten ist von Na- tur aus zur Verteidigung gegen den See- und Luftraum wie geschaffen. Durch Neubau und Berbesse- rungen des Eisenbahnnetzes, Felsausbrüche für Straßenbau, Schneesichermachen von Gleisanlagen und Wegen wurden die Voraussetzungen für schnelle Verschiebung von Truppen und Material geschaffen. Kampfstände und Kasernen, Hohlgänge für Ver
trunken. Bei ben Kaukasiern gilt es als alle Körperkräfte stärkend.
Sie Ossetinische Straße, so genannt nach dem Bergvolk der Osseten, ist weniger gut ausgebaut als die Grusinische, aber mit Ausnahme einiger Wintermonate auch fahrbar. Die Osseten, die sich selbst Iran nennen, d. h. Arier, sind ein hochgewachsenes, blondes und helläugiges Volk, dem Namen nach meist Christen, aber ihre wirkliche Religion ist ein seltsames Gemisch aus urtümlichem Heidentum, Christentum und Islam. Dicht an der Straße, die sich bis 2700 Meter emporwindet, liegt ein Ossetenheiligtum, der Rekom, ein verschlossenes Blockhaus mit vielen Gehörnen von Steinböcken und Bergziegen. Den kultischen Feiern, die die Osseten hier begehen, darf kein Fremder beiwohnen. Ihre Dörfer zeigen schon die den Kaukasus- oölkern eigentümlichen steinernen Wehrtürme.
Ueberwältigend ist die Pracht der Koniferen- und Laubwälder auf der Hinabfahrt vom Mamisson- Paß. Wenn man sich der Ebene nähert, kommt man durch den meilenlangen Eichenwald von Adschamett, an dessen Stämmen sich die wilde Weinrebe emporrankt. In Platanen eingebettet liegt das Kloster © e la t i, eine alte Pflanzstätte des Christentums in Transkaukasien. Die Straße endet in Kutais, dem alten Kolchis, dem Land der Medea und des Goldenen Vließes, nach dem die Argonauten aus- 30gen. An einem Felsen des Kolchischen Kaukasus lag nach der griechischen Sage Prometheus ange- schmiedet.
sieg, worauf er das Eichenlaub mit Schwertern erhalten hatte.
kürzester Zeit den Uebergang über die Maas bei Gioet erzwungen hatte.
Die Technik der Kompaßnadel, wie die zu Onentterungszwecken benutzte Magnetnadel bezeichnet wurde, entwickelte sich im Laufe der Zeiten Viele Ausführungen entstanden. Natürlich sind die modernen Kompasse, welche unsere U-Boote auf ihren weltweiten Fahrten benutzen, nicht von so einfacher Art wie die bekannten Taschenkompasse. Es sind im Gegenteil sehr komplizierte Geräte von unglaublicher Genauigkeit. Mit besonderem Stolz können wir verzeichnen, daß der berühmte Kreiselkompaß des Deutschen Anschütz, wie er z. B. auf Schiffen verwendet wird, kaum noch übertroffen werden kann.
Frühzeitig wurde beobachtet, daß die Kompaßnadel nicht genau nach Norden zeigt, sondern eine gewisse Abweichung aufweist. Kolumbus entdeckte (1492) auch, daß die Abweichung der Magnetnadel von der genauen Nordrichtung nicht an allen Orten der Erde dieselbe ist. 1600 wurde erkannt, daß die Erde ein riesiger Magnet ist Das magnetische Erdfeld umhüllt die ganze Erde und reicht weit in den Weltraum hinaus, wie wir heute wissen. Magnetisches Feld heißt ganz allgemein das Gebiet, in dem eine magnetische Kraft zur Wirkung kommt. Die Kraftlinien dieses Feldes gehen vom magnetischen Nordpol aus und endigen im magnetischen Südpol. Der Nordpol ist also gleichsam die Quelle und der Südpol die Sinkstelle des Kraftlinienflusses. Da die Kraftlinien geschlossene Linken sind, verlaufen sie im Innern der Erde vom Süd- zum Nordpol.
Nun ist ein einfacher Kompaß nichts anders als em dünnes Gifenmagnetftäbd)en, das infolge des Magnetismus der Erde nach deren mag ne-
Soldaten und Arbeiter als Gäste des Führers in Bayreuth
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Schanghai, 16. Aug. (Europapreß.) In Dacca durchzogen große Trupps indischer Nationalisten, vornehmlich Studenten, die Stadt, drangen in britische Schulen ein und steckten die Schulbücher in Brand. Die britischen Behörden ließen Polizei und Militär aufmarschieren. Ueberall in der Stadt kam es zu Schießereien, bei denen viele Inder getötet und verletzt wurden. Als die Dunkelheit hereinbrach, versagte die elektrische Beleuchtung. Wichtige Maschinenteile waren aus dem städtischen Kraftwerk verschwunden. In Aminabad bei Lucknow wurde bei der Explosion einer Höllenmaschine eine Anzahl Personen verletzt und darunter ein Polizeioffizier.
In der heiligen Stadt Benares gingen britische Polizisten gegen die demonstrierende Menge mit Bambusknüppeln vor und eröffneten das Feuer auf die Menge, als sie sich weigerte, auseinander- zugehen. In Kalkutta ist jetzt nur noch die Hälfte aller englischen Fabriken in Betrieb. Auch an der gesamten Ostküste Indiens sollen die Aufstände fortdauern. Schwere Ausschreitungen werden aus Nagpur berichtet. Drei Bahnhöfe und mehrere Polizei- stationen wurden in Brand gesteckt. Die Aufständischen stürmten das Hauptpostamt und die Central- Bank. Ueberall in den Straßen wurden Barrikaden errichtet, Autobusse umgestürzt und die Gleisanlagen der Eisenbahn aufgerissen. Geheime 21 g e n t en der Kongreßpartei sollen mit Hilfe gedruckter Handzettel jeden indischen Patrioten zu Sabotageakten an britischem Eigentum und an der Verwaltung der Briten aufgefordert haben. Von der britischen Polizei wird behauptet, diese Flugblätter enthielten den Befehl, vor allem den öffentlichen Verkehr auf jede Weise zu unterbrechen.
' „Letzi oder nie."
Ansprache Boses an das indische Volk.
Berlin, 15. Aug. (DNB.) Der indische Frei- hettssührer Subhas Chandra Bose nahm über einen Geheimsender zu den augenblicklichen Verhältnissen in Indien in einer Rede Stellung, in der er eingangs daraus hinwies, daß Indien sich heute im Zustand her Revolte gegen die britische Herrschaft befinde. „Um eine unbewaffnete Revolte niederzuschlagen", so führte er u. a. aus, „sind bere^ts P anzer- und G e -
mg ein, so üilligt; füi mber 194< iiiuererlafje rütute wer janbbriefe -Mg des Innung soll Uneben bri
Das Geheimnis der Magnetnadel.
Von Dipl.-Jng. Hanns Otto Karl.
Als mit dem Anlaufen unserer Offensive im Osten non Kursk aus dieser Name häufiger in aller Ttunbe war, wurde auch auf die Bedeutung jenes Gebietes mit feinen ungeheuren Eisenerzlagerstätten in Presse und Rundfunk hingewiesen. Eine physikalisch-technische Besonderheit verbindet sich aber außerdem mit dem Namen Kursk. Es ist dies die sogenannte „Anomalie von Kursk". Unsere Landser haben sie, soweit sie einen Kompaß, also eine Magnetnadel, in Händen hatten, immer wieder mit Erstaunen bemerken können. In diesem Gebiet nämlich wird die Kompaßnadel, die doch sonst stets die Nordsüdrichtung einzunehmen und horizontal zu stehen bestrebt ist, dauernd stark abgelenkt und damit zur Orientierung unbrauchbar. Der Grund liegt in den dortigen riesigen Eisenerzvorkommen, die einen störenden Einfluß auf die Magnetnadel ausüben.
Unter Magnetismus versteht man die Eigenschaft gewisser Körper, andere Körper anzuziehen. Der Name Magnet stammt von dem bei der Stadt Magnesia gefundenen Magneteisenstein. Der Magnetismus entsteht durch kreisende Elektronen. Ein kreisendes Elektron erzeugt durch Induktion ein sogenanntes „magnetisches Moment", das sich im Anziehen oder Festhalten von z. B. Eisen aus- wirkt.
Daß sich derartige aus Magneteisen bestehende Nadeln stets nach der Nordrichtung einzustellen versuchen, hat man frühzeitig beobachtet und sie daher als Geräte zurBestimmungderHim- melsrichtung benutzt. Schon jahrhundertelang haben sich die Seeleute auf ihren Fahrten nach der Magnetnadel gerichtet. Man nimmt an, daß die Chinesen als erste das Geheimnis der Magnetnadel gekannt haben; sie benutzten schon 200 Jahre vor öer Zw für Landfahrten eine Magnetwaage. Im 11. Jahrhundert wird in Europa in der Geschichte non der Entdeckung Islands die Verwendung von Magneten erstmalig erwähnt. In den alten beut»
fammengefunden. Nicht weit entfernt davon fahr» Verwundete. Weiter zur Mitte des Zuges standen Zivilisten am Gangfenster. Neben der DRK.-Schw- ster debattierten Maiden des RAD. eifrig mit einem Erbhofbauern.
Musik stand übrigens qls stets begleitender ChaZ rakterzug über den gesamten Tagen. Musik zur Aj-- fahrt, Musik zur Ankunft, Musik zum Essen, Dttisik im Festspielhaus, Musik beim Abschied und letztlich auch wieder Musik bei der Ankunft in Frankfurt a. ä
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schewisten als autonome Sowjetrepublik organisiert worden fein. Ich mochte wissen, was die Swaneten, von denen nur einzelne nur ein paar Brocken Russisch konnten, mit diesem Moskauer Segen ange- - - v- ------- ------- ------- fangen haben! Aber damals war es fd)ön, einmal
^tandesschwrengketten mehr gemacht. Wäre der durch diese fremde Perg- und Völkerwelt zu mar-
---— - 'schieren.
Jüngling am Leben geblieben, so hätte die europäische Geschichte vielleicht einen anderen Lauf ge-
Der Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader Oberleutnant 0 ft e r m a n n i-st am 9. August am Ilmensee gefallen. Nach 62 Luftsiegen war er am 13.3. 1942 durch Verleihung des Eichenlaubs zum JRit- terkreuz ausgezeichnet worden. Der Wehrmachtbr
die Entdeckung des Elektromagnetismus, der dem unter 8er Beeinflussung des elektrischen Stroms das Eifen stark magnetisch wird, wurde der Magnetismus eine der Grundlagen der elektrischen Maschinen. Er greift also in die moderne Technik ein. Magnetische Forschungen sind deshalb unge» Heuer wichtig.
Durch die 'geniale Erfindung des Kreiselkompasses von Anschütz, der eine Wende in der Na- oigation bedeutete, sind die Fehler und Nachteile des magnetischen Kompasses bei der Orientier rung auf See, bei der Flugorientierung usw. aus» geschieden. Der Kreiselkompaß beruht auf dem Gesetz der Drehbewegung, nach der ein Kreisel be» ftrebt ist, stets die Richtung seiner Drehachse festzuhalten. In einem Gehäuse kreist der Kreisel in kardanischen Ringen, von einem kleinen Elektro» motor angetrieben, mit rund 20 000 Umdrehungen in der Minute. Als kardanische Ringe bezeichnet man drei im rechten Winkel gegeneinander beweg» liche Ringe. Jeder im innersten Ring befindliche Körper behält auch bei Lagenänderung des Systems |cine natürliche Lage bei, also z. B. auch der rotierende Streifel im schwankenden Schiff. Macht das Schiff eine Drehung, so hält der Kreisel trotzdem seine Nordsudstellung fest. Es stellt sich also seine Achse selbsttätig parallel zur Erdachse (Nordsüdrichtung) ein. Dadurch ist es jederzeit möglich, die genaue Himmelsrichtung und damit die Position eines Schiffes in Verbindung mit anderen Beobachtungen festzustellen.
Welche Bedeutung der erdmagnetischen Forschung zuerkannt wird, zeigt sich darin, daß in den meisten Staaten magnetische Observatorien eingerichtet» sind, die aus wissenschaftlichen, feemänni» scheu, bergbaulichen und anderen Zwecken ihre Forschungen betreiben. Kompaßmessungen werden z. B. auch im Grubenbetrieb oft angewendet. — Wir können für uns in Anspruch nehmen, daß in Deutschland vor rund 100 Jahren (1833) in Göttingen das erste Observatorium eingerichtet worden ist.
Die deutsche Wissenschaft hat besondere Verdienste auf dem Gebiet der erdmagnetischen Forschung. Wir können gewiß fein, daß nach dem Endsieg auf einem vergrößerten Raum weitere Forschungen einsetzen, die sich auf vielen Gebiete» ausanrten werden.
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fechtswagen eingesetzt worden, und in der näheren Zukunft werden wir hören und sehen, daß auch die modernsten Kampfmittel zum Einsatz gelangen werden, die der britische Imperialismus in seiner Brutalität und Terrorwirtschaft so gern gegen unbewaffnete Völker dann einsetzt, wenn sie das Verbrechen begehen, um Freiheit zu bitten!" Indien schreie die Frage in die Welt hinaus: „Wo sind die vier Freiheiten?" Diese Worte flogen über die sieben Meere in alle E^ken der Welt — aber Washington gab keine Antwort. Nach einer Pause frage Indien wiederum: „Wo ist die Atlantik-Charta, die jeder Nation eine eigne Regierung garantierte?" Auf diese Frage antworteten Downing Street und das Weiße Haus gleichzeitig: „Diese Charta giltmicht für Jnd'ien."
Bose wandte sich dann direkt an die Inder, die den britischen Imperialismus ja schon seit 1857 kennen, als unschuldige und unbewaffnete Menschen durch Kanonen zerrissen wurden, und erinnerte seine Landsleute daran, daß 'der Imperialismus jetzt in feinen letzten Zügen liege! „Brüder und Schwe-, stern!",'rief er ihnen zu, „sammelt in dieser tritt-' scheu Stunde alle eure Kraft und euren Mut! Vor Sonnenaufgang ist immer die dunkelste Sftmde, und bevor der britische Imperialismus mit großem Krach verendet, wird er noch die schlimmsten Schläge austeilen. Wenn wir diesen Schlußangriff aushalten können, wird Indien wieder frei fein. Laßt euch durch die Verhaftung all eurer Führer nicht entmutigen. Vor allem seid eingedenk, daß ihr den britischen Behörden alle nur möglichen Schwierigkeiten machen müßt. Ihr müßt auf jeder Front und mit allen Mitteln, kämpfen, so daß die britische Verwaltung Indiens letzthin unmöglich gemacht wird." Nachdem Bose seinen Landsleuten fernerhin mitgetettt hatte, daß die ganze Welt den Kampf der Inder gegen das britische Empire aufmerksam verfolgt, schloß er seine Rundfunkansprache mit dem Kampfruf: „Jetzt oder nie" und „Sieg oder Tod!"
Kleine politische Nachrichten.
Der Führer empfing im Führerhauptquartter in Anwesenheit des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop den von seinem Posten abberufenen
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ihm vom Führer das Ritterkreuz verliehen worden, wen 85 v. nia a f nt c 0 <.
Hirne leer
Kgl. bulgarischen Gesandten in Berlin, Paroan Dragan o f f, zu seinem Abschiedsbesuch.
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Der Führer hat auf Vorschlag des Reichsministers der Justiz den SA.-Brigadeführer H o h m, den HI.- Oberrichter Obergebietsführer Ministerialrat John und den HI.-Obergebietsführer und Führer des Gebietes Mittelland 15, Reck werth, auf die Dauer von fünf Jahren zu ehrenamtlichen Mitgliedern des Dolksgeeichtshofes bestellt.
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Der Führer beförderte auf Vorschlag des Reichsführers den -Brigadeführer Franz Br e.i t- haupt zum ^-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-^ und ernannte ihn als Nachfolger des kürzlich verstorbenen ^-Obergruppenführers Scharfe zum Chefdes ---Hauptamtes ---Gericht.
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Stabschef der SA., Viktor Lutze, weilte im Rahmen einer mehrtägigen Besichtigungsfahrt bei der S A. - G r u p p e Pommern, um sich von öen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen der SA.-Männer zu unterrichten, unter denen sie auf dem Lande als Bauern und Landarbeiter ihren Beittag im Kampf um die Ernährungsfreiheit leisten. U. a. besuchte der Stabschef Landarbeiterwohnungen und Musterhetriebe in den Kreisen Schlawe und Stolp. Die Fahrt wurde mit der Besichtigung der SA.-Siedlung in Augusthof bei Schlochau beendet, wo sich der Stabschef von der vorbildlichen Siedlungsarbeit überzeugen konnte, die hier bei der Ansetzung von A.-Männern geleistet worden ist
NSG. Vom 9. bis 28. Juli führte die N S G. „Kraft durch Freude" die Festspiele in Bayreuth durch, an denen nach dem Willen des Führers als feine Gäste rund 20 000 Menschen aus allen deutschen Gauen, vor allem Rüstungsarbetter und viele schaffende Frauen teilnahmen. Auch Rüstungsarbeiter, Soldaten und RAD.-Angehörige des Rhein-Main-Gebietes hatten Gelegenheit, einer Aufführung des „Fliegenden Holländer" bei- zuwohnen. Daß es einem Volke möglich ist, nach fast dreijährigem, schwerstem Ringen in einem Kampfe um Sein oder Vergehen diese Volksgenossen — wenn auch nur für kurze Zeit — aus ihrer täglichen Umgebung herauszunehmen und sie an einen Ort zu führen, der aller Welt als Ausdruck suchenden deutschen Geistes gilt, stellt allein schon eine Anstrengung dar, wie sie nur eine wirkliche Gemeinschaft hervorbringen kann, die sich ihrer Kraft, aber auch der Richtigkeit ihrer Ziele vollauf bewußt ist. Wenn droben auf dem Festhügel in Bayreuth der Schlosser aus dem Rüstungsbetrieb, der in seinen freien Stunden Harmonium spielt, neben dem Ijntersturmführer der Waffen--- steht, und beide sich mit einer Maid des weiblichen Reichsarbeitsdienstes darüber unterhalten, warum wohl Richard Wagner dieses Haus vollkommener Schmucklosigkeit hingestellt habe, dann dürfte dieses eine Beispiel schon bewiesen haben, wie hoch der völkisch-kulturelle Wert einer solchen Fahrt anzu- setzen ist.
Oder wenn man bei der Heimreise an einem Abteil stehenbleibt, von dem man weiß, daß hier auf öer Anreise eifrig Skat gespielt wurde, den Gespräche zuhört, die sich zwar keineswegs nur mit Wagner beschäftigen, dann erkennt man, welch fort- jeu^emöe Wirkung allein dieses eine Mal Losgelöstsein vom Alltag bedeutet. Hier war von den Werten des Lebens die Rede, von Dingen, die normalerweise kaum in die Rede des schlichten Mannes kommen, die aber nun hier, keineswegs fehl am Platze, als natürliche Folgerung des Vortages durchaus verständlich waren. In einem Abteil hatten sich Soldaten sechs verschiedener Waffengattungen zu-
nommen. Er war eine weiche Natur, gleich seinem Vater; statt seiner kam sein jüngerer Bruder, der harte Reaktionär Alexander III., auf den russischen. Thron, und durch seine dänische Heirat mit der Schwägerin Eduards VII. wurde die St. Petersburger Polittk ins englische Fahrwasser gebracht.
2lus Imeretien führt das Tal des I n g u r zum Betscho - Paß hinaus. Diese Tour begann mit einem mächtigen abendlichen Rotweintrinken in der Behausung eines Bergfürsten. Zuerst kreisten die gefüllten Stierhörner, aus denen zu trinken eine Kunst ist, wenn die Neige sich naht; dann wurden langsttelige silberne Kasserollen hervorgeholt, mit denen der imeretische Mundschenk in die tief im Erdboden gebetteten tönernen Behälter hinabfuhr, die das duftende, schwarzdunkle Getränk bargen. Kein Trunk durfte getan werben, ohne einen Trinkspruch auszubringen, der Reihe nach auf die Anwesenden, die Frauen, den Zaren, den deutschen Kaiser, das imeretische Land und Volk.
Durch eine Klamm des Jngur, die bei Hochwasser unpastierbar ist, steigt marl aus Imeretien in das Swanetische Hochtal empor. Die Schlucht war gefährlich wegen der Jahreszeit, darum zogen wir es vor, einen hohen Sattel zu überfteigen. Bei den Swaneten hier oben war man noch im vollen Mittelalter, ausgenommen die langen, silberbeschlagenen Vorderlader in der Bewaffnung der Männer. Auf der Brust steckten in beiderseitig aufgenähten Stoffhülsen die Patronen, Pulver und Blei; am Gürtel hing der scharfe kaukasische Dolch, an der Wand in einem hochragenden Wehr türm noch ein Panzerhemd. Imposant saß auf den Kopsen die riesige kaukasische Pelzmütze. Nach einigen Derhand- lunge glückte es, Träger für das Gepäck ü b e r ö e n Betscho - Paß zu bekommen. Er führt über ein großes Firnfeld und ist yur im Sommer benutzbar. Selbst das weltferne Swanetten soll von den Bol-
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In Privatguartieren untergebracht, hatte in Bau- r reuth jeder Teilnehmer Gelegenheit gehabt, sich schon jt vor dem sonntäglichen Einfuhrungsvortrag und btr j! , anschließenden Stadtbesichtigung den ersten Kontakt mit der Stadt zu verschaffen, wenn er ins Gespräch ü .rfüö11, mit Einwohnern kam. Und hier herrschte — allge. n 1-un^ mein wurde das festgestellt — eine eigenartige Atmo- H sphäre, die heute, nachdem all das hinter einem fipnt orVt r.Ofhi prFlÄrftrh iff- HTJah ’hnH.o Jvs« fluni 194-
ausersehen. Hier zeigte sich der Unterschied der Wel^ anschauungen, die gegeneinander im Kampfe stehen: dem plutokrattschen Geldsäckel, der die Kunst als „nun einmal zum guten Ton gehöria" ansieht uni I zu verteidigen behauptet, dem Vott aber felbf ' keinerlei Gelegenheit gibt, an dieser Kunst teilzu haben, steht ein Volk gegenüber, das teilhaben will an den Schönheiten dieser Welt. Ein Volk, das it diesem Weltkampf die alte, überlebte Welt zusanif. menschlägt, baut sich bereits mitten im Kampf aus eigener Kraft seine neue Welt. Einen Baustein bajii' gaben die Fühnenfestspiele in Bayreuth. Lange noch wird in den Besuchern aus Werkhallen \unö Kon. toren, Kasernen und Lazaretten dieses Wisse-n wei« tedeben als lebendiger Garant des Sieges!
& barchen und Sagen kommt foga^ein Magnet- t i s ch e n P o l e n zeigt. Hierbei gilt das Gesetz, daß 9ln^hunnJrJer? aus Magneteisen von so starker gleichnamige Pole von zwei frei beweglichen Ma- Anziehungskraft, daß ihn niemand besteigen kann, —*— r:j- , r‘ r ”r *■ - - 9 -
dessen Schuhe mit eisernen Nägeln genagelt sind. Dieser Berg entzieht den vorübersegelnden Schiffen alles Eisen und bringt ihnen, nach der Sage, auf diese Weise den Untergang. — Im Mittelalter soll um 1300 ein italienischer Gelehrter einen Schiffskompaß gebaut haben; jedoch hat man darüber keine genauen Angaben. — Eines jedoch ist sicher: Erst die Benutzung der Magnetnadel gestattete die eigentliche Hochseeschiffahrt.


