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Eichener Anzeiger

Brfif)lHtUniottfttätebnKlereia.tange General-Anzeiger für Oberhessen $*rt#i^enfsd!e!Jtt«6t 7-9

tungslosen TagesslürflügeN griff die britische Luft­waffe in der vergangenen Nacht einige Orte W e st - deutschlands an. Die Bevölkerung hatte Ver­luste. Außerdem entstanden Schäden an Wohn­gebäuden. vier der angreifenden Bomber wurden durch Nachtjäger und Flakartillerie abgeschossen.

An der englischen Sübfüffe und im Osten der Insel belegte die Luftwaffe bei Tage und in der Nacht zum 16. August kriegswichtige Anlagen mit

Tanker, von den übriggebliebenen Handelsschiffen haben einige zum Teil stark beschädigt Malta an­gelaufen. Von den begleitenden Seestreitkrästen. die unter der Wirkung der deutschen und italienischen verbände nach Westen abdrehten, wurden der Flug­zeugträgerL a gl e" (22 600 Tonnen) und zwei Kreuzer, darunter der große KreuzerITCan- ch est e r" (9300 Tonnen), und drei Zerstörer ver­senkt. Ein Flugzeugträger vom TypIllustrious" (23 000 Tonnen), der in Brand geraten war, nicht, wie am 13. August gemeldet wurde, der amerika­nische FlugzeugträgerWasp", und der Flugzeug­trägerFürious" (22 450 Tonnen) sind schwer beschädigt in Gibraltar eingelaufen. Ferner wurden drei Kreuzer und Zerstörer schwer beschädigt. Die eigenen Verluste sind gering. Der siegreiche Kamp ist ein Ruhmesblatt der Zusammenarbeit der ver­bündeten Streitkräfte zu Wasser und in der Lust und der vorbildlichen Tapferkeit oller beteiligten Soldaten im Flugzeug und an Bord der Kriegs­schiffe.

Tokio, 15.Aug. (Europapreß.) Als Teil eines umfassenden nordamerikanischen Offensivplans gegen Japan sieht die ZeitungAsahi" den gescheiterten Vorstoß nordamerikanischer Flotteneinheiten gegen die Salomon-Inseln an. Es handle sich in erster Linie um den Versuch, eine zweite Ein- kreisungsaktiou um Japan zu errichten, von der aus die Luftwaffe zum Gegenangriff gegen Japan selber schreiten könnte. Die Angrifsswege würden noch diesem Plan sein: der Weg über die A l e u t e n ; der Weg vom Süden her mit Australien als Ausgangspunkt, Angriffe von der See her mit Hilfe von Flugzeugträgern und schließlich der Weg über China. Zur Zeit stehe nur dieser letzte Weg über China zur Verfügung. Nordamerikanische Flugzeuge in China nähmen einen gewissen Anteil an den Angriffen auf das von Japan besetzte Gebiet in China und hätten darüber hinaus den Ehrgeiz, auch Japan selber anzugreifen. Die Operationen gegen die Luftbasen in Ostchina hätten bisher zur Zerstörung der meisten nordameri- kanischen Flugzeuge geführt, doch seien die Nord­amerikaner hart am Werke, um chre Flugzeug und Pilotenbestände in China wieder aufzufüllen.

Asahi" gibt interessante Aufschlüsse über den umständlichen Weg, auf dem die nordamerikanischen Flieger und Flugzeuge nach Chinagebr acht werden müssen. Zunächst gehe es durch die Luft über den Atlantik nach Bathurst an der West­küste Afrikas und von dort nach Freetown, dann quer über den afrikanischen Kontinent nach Eritrea, wo sich eine voll ausgerüstete nord- amerikanische Basis befinde, von dort über den Irak und Iran nach Indien. Dort erfolge die weitere Verteilung. Der größte Teil der nord­amerikanischen Flieger und Flugzeuge in Indien werde zum Kampf gegen die Japaner in Burma und in den südlichen Gebieten angesetzt. Der Rest gehe auf die rückwärtigen Stützpunkte von Kweilin und Sumin. Diese Stützpunkte blieben die dauern­den Standorte für die schweren Bomber, während die Jäger nahe an die Front vorgeschoben wurden. Die schweren Bomber würden unmittelbar vor dem Einsatz an die Frontflugstützpunkte vorgezogen und dort stationiert, um ihre Bomben an Bord zu neh­men. Bisher hätten die Versuche der nordamerika­nischen Flieger allerdings keine praktischen Erfolge erzielt. Beispielsweise sei ein um den . 8. August geplanter Versuch, Kanton zu bombar- . dieren, durch rechtzeitige japanische Gegenangriffe gegen die feindlichen Luftstützpunkte unterbunden worden. Dabei seien 23 nordamerikanische Flugzeuge

' zerstört worden.

rfonfahrt nicht, wie aue Flugzeuge unueqeun nut einer Assensay <g ü0n Flakwolken gekommen waren. Im -Morgengrauen flogen wir den Standort noch ein-

als Zweck der Reise angegeben:

1. Die Sorge Churchills um die ernste Lage, in der sich die Sowjetunion durch den unaushalt- amen deutschenvormarsch befindet, und die es Churchill als dringlich erscheinen lieh, durch eine persönliche Anwesenheit den Widerstands­willen der Sowjets mit allen Mitteln aufrechtzu­erhalten.

2. habe es Churchill für notwendig gehalten, Stalin persönlich- seine Auffassung über die Lage und die Frage der zweiten Front darzulegen.

3. Wollte sich Churchill aus eigener Beobachtung über die Stabilität des Sowjet-Regi­mes unterrichten und sich schon jetzt nach solchen Kräften umfehen, die, falls es wider Erwarten zu einer Krise des Regimes käme, imstande und be­reit wären, den Krieg der Sowjetunion an der Seite Englands fortzusehen.

Panzer. V.. _ -

JmRaumvonDoronesch halte ein eigener Spreng- und Brandbomben. Sämtliche Flugzeuge örtlicher Angriff vollen Erfolg. Gegenangriffe des I kehrten zurück.

Die nordamen'kam'schen Offensivpläne gegen Japan.

Ungriffe jum Teil im Nahkomps.

Die durch Sondermeldung bekanntgegeben, Hal die Luft- und Seeschlacht im Wittel- m e e r durch den heldenmütigen Einsatz der verbun- deten Luft- und Seeflreitkräfte zu einer vernichten, den Niederlage für den Feind geführt. Nach den bisher vorliegenden Meldungen wurden von den 21 feindlichen Transportern, Handelsschiffen u Tankern, die unter stärkstem Ge eitschuh durch d e

Feindes scheiterten. Ostwärts Wjasma und bei Rschew brachen wiederholte Angriffe des Feindes in schweren Abwehrkämpfen zusammen. An mehreren Stellen gingen eigene Truppen zum Gegenangriff vor. In diesen Kämpfen verlor der Feind allein im Raum von Rschew wieder 71 Pan­zer. Südostwärts des Ilmensees am Wolchow wurden erneute' Angriffe des Feindes blutig abgewiesen. Die finnische Lustwasfe schoß in Luftkämpfen zehn feindliche Flugzeuge, darunter neun vom Muster hurricane, ab.

Bei Einflügen in die besetzten Gebiete wurden gestern ein britischer Bomber und drei Jagd­flugzeuge zum Absturz gebracht. Weitere vier Jagd­flugzeuge wurden durch leichte deutsche Seestreit­kräfte und Marineflak abgeschossen. Nach bedeu-

Tankern, die unter ffärtffem «eie',-yuy onrrn , --- , gerechnet werden

Sijitienftrafje durch;ubrechen versuchten IS S*r0E "

mit rund 180 000 LRT. oerfentt, darunter famtt'che tan .

Kritik an der britischen Kriegführung.

Zürich, 15. Aug. (Europapreß.) ImColliers Magazine" kritisiert Lord Strabolgi, ein be­kannter Marinefachmann die englifche Generalität sehr scharf. Die britische Armee habe in diesem Kriege furchtbare Verluste erlitten, vor allem, weil sie von dem dekadenten Teil der herrschenden Klasse des Landes kontrolliert werde. Beispiele persönlicher

Der vernichtende Schlag gegen den britischen Geteitzng im Mielmeer

Widerstand feindlicher Nachhuten im Kaukasus gebrochen.

Der Wehrmachtbericht vom Gamstag.

DNB. AusdemFührerhauptquartier, 15. Aug. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im Kaukafusgebiet schreit der Angriff der deutschen und verbündeten Truppen in harten Ge- birgskämpfen unaufhaltsam weiter vor. Nördlich des Gebirges wurde die Stadt Georgijewsk an der Bahnlinie RostowBaku genommen, hierbei wurden 20 schwere Geschütze erbeutet. Die Lustwaffe trug mit starken Sturzkampf- und Zerstörerverbän­den zur Zermürbung des feindlichen Widerstandes bei. Räumungsbewegungen und Schiffsverkehr an der Schwarzmeerküfle wurden weiterhin bekämpft. Lin Zerstörer und vier Küstenfahrzeuge wurden versenkt, ein zweiter Zerstörer schwer beschädigt. Nördlich und nordwestlich von Woronesch setzte der Feind seine vergeblichen Entlastungsangriffe fort. Sie wurden in harten Kämpfen unter Mit­wirkung starker Kampsfliegerverbände abgeschlagen. Der Feind verlor erneut 73 Panzer. Ostwärts Wjasma und bei Rschew wurden in den weiter andauernden schweren Abwehrkämpfen ins­gesamt 83 zum größten Teil schwere Panzer ver­nichtet. Südostwärts des Ilmensees und a m w o l ch o w scheiterten wieder mehrere feindliche

Tapferkeit habe die Armee viele geliefert. Jrn gan­zen aber habe sie schlecht abgeschnitten. Auf dem europäischen Festtand fei sie immer geschlagen worden und habe nur mit kleineren Expeditionen Erfolg gehabt. Jrn Kampf gegen die Japaner und die Deutschen habe sie nur Niederlagen erlit­ten. Die Ursache dieser Mißerfolge sieht Lord Stra- bolgi darin, daßdieser Krieg ein Volkskrieg ist, die britische Armee aber noch nicht eine Volksarmee ist". Noch immer sei die Technik und Natur dieses Krieges nicht erfaßt worden. Man habe kein Verständnis für das Dolksempfinden und das Denken der Gegenwart. Sowohl in Whitehall als auch auf dem Schlachtfeld hätten sich die briti­schen Generale als unfähig erwiesen, den modernen totalen Krieg zu verstehen, erklärt Lord Strabolgi weiter. Dauernd habe man Mittelmäßigkei­ten den Vorzug gegeben vor wirklichen Führern.

Flugzeugträger sind unentbehrlich.

Der Wehrmachtbericht vom Sonntag.

DNB. AusdemFührerhauptquartier. 16. Aug. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt -ekannt:

Im Kaukasus-Gebiet brachen deutsche und verbündete Truppen den Widerstand starker feind­licher Nachhuten und dringen in fortschreitendem Angriff weiter vor. In den Schwarzmeerhäfen so­wie in der Straße von Kertsch wurde die Bekämp­fung feindlicher Räumungsbewegungen und Ein- schiffungsverfuche aus der Luft fortgesetzt. Die Sow- jetflotte verlor dabei zwei große Transportschiffe und zwei Küstenfahrzeuge. Ein weiteres großes Transporffchiff und zwei Wachboote wurden schwer beschädigt.

In der Nordostschleife des großen Don- Vogens durchbrachen Infanterie-Divisionen und Schnelle Verbände in engem Zusammenwirken mit der Luftwaffe feindliche Stellungen und fließen bis an den Don durch. Ungarische Truppen vernichteten in erfolgreichen Kämpfen 16 feindliche

mal an. Der größte Teil der Bewächungsfahrzeuge war nach Westen abgedreht und hatte die restlichen Handelsfahrzeuge im Stich gelassen. Ueberall auf der weiten See lagen brennende Schiffe und Tanker, riesige Brandwolken bedeckten im Osten den Himmel. Hunderte von Men- chen trieben in ihren Schwimmwesten oder auf Schiffstrümmern aller Art im Wasser. Auf weite Flächen hin brennt das Meer. Am Abend des 13. August wissen wir, daß der größte britische Ge­leitzug im Mittelmeer sein Ende gefunden hat. Wir fliegen heim und sinken in unsere Betten. Es waren etwas anstrengende Tage.

Churchill in Moskau.

Der Zweck seines Besuches bei Stalin.

Berlin, 16. Aug. (DNB.) wie das Deutsche Nachrichtenbüro erfährt, befindet sich Churchill seit dem 13.August in Moskau. In seiner Be­gleitung befindet sich außer einigen englischen Mili­tärs auch der Vertreter Roosevelts, Harriman. Desgleichen ist der amerikanische Botschafter in An­kara, Steinhardt, in Moskau eingetroffen. Churchill hat den Flugweg KairoTeheran gewählt und alles getan, um die Reife geheimzuhal­ten. Das ist verständlich, weil nur größte Sorge und Ratlosigkeit über die weitere Entwicklung des Krieges ihn dazu bewegen konnten, nach Moskau zu reifen. Nach Informationen aus diplomatischen Kreisen in Bern, die kürzlich in der schwedischen ZeitungAflonbladet" verösfentlicht wurden, wurde

und Zusammensetzung des Pulks und hielten uns als Ahlunghalter am Feind. Kampsverband nach Kampfverdand führten wir an das Ziel heran. Zu gleicher Zeit gingen unsere U.-Boote in An- arifftposition. Am Nachmittag stieg plötzlich ausdem ^lua£uaträqerE a gl e" eine gewaltige ot\df flanime De? Riese, von vier Torpedos gettoffen, versank in sieben Minuten.

Als wir den Geleitzug gegen Mittag des folgen­den Tages wieder erblicken, ist sein zweiter Flugzeugträger in Rauch und Feuer gehüllt. Zwei schwere Bomben haben ihn mittschiffs und Vorschiffe aetroffen Er liegt mit starker Schlagseite regungs­los und spater nur mit schwacher Fahrt in see. Der ganze Pulk ist zerzaust. Fast die Haffte der L-rhifie dort unten ist angeschlagen, raucht oder hat Schlagseite, Handelsschiffe von 10 000 bis 20 000 Tonnen gehen in Flammen auf.

Jo der Dämmerung starten die Stukas zum l e tz - ten großen Angriff. Bas gefamte glatfeutt bes mu[f5 auch der schon schwer beschädigten Schm-, richtet'sich gegen den gesnhrlichen Angreifer. Dre Stukas stürzen in eine F-uerholl«. Mit er­staunlicher Sicherheit l-«e» sie die Bomben in die Schifftmitte oder neben die Bordwand. Nur WO Meter über dem Meer ziehen sie weg. Ein etufa= fiieqer berichtet nach dem Angriff, noch nie hatte er ein so geballtes Flakfeuer erlebt. Er wußte selbst nicht, wie alle Flugzeuge unversehrt durch diese

Hauptquartier. , ftartctcn wir nach

Bald nach seiner Rückkehr h_n m--

Westen. Nach 1>/- Stunden dreisache

leitzug. Die Flanken waren $orn uni)

Mauer non Kriegstzhrzeugen gei sie

rückwärts des gewaltigen Pulk m

Flugzeugträger. Der vorn fahrend MM röhrend Wind, daß er als Landeplatz biene $ etwa die anderen als Startplatz " bort unten

45 Minuten schienen wir den Herren lästig zu werden.Jager voraus.

Flugzeugführer. Wir gingen !---_ e[an waren auf den G°l°ihMg u°ch unt-m D^s- Standort die Jager nicht gewachsen,-----

Leichte deutsche Kampfflugzeuge belegten bei Tage an der englischen Südküsie kriegswichtige Anlagen mit Bomben schweren Kalibers. In der vergangenen Nacht wurde die Stadt Ipswich angegriffen. Explosionen und ausgedehnte Brände wurden beobachtet. Sämtliche Flugzeuge kehrten von ihren Tages- und Nacheinsähen zurück.

In der Zeit vom 3. bis 13. August verlor die britische Luftwaffe 154 Flugzeuge, davon 82 über dem Mittelmeer und in Nordafrika. Wah­rend der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 45 eigene Flugzeuge verloren.

In der Nacht zum 14. August kam es im Kanal zwischen deutschen Vorpostenbooten und englischen Schnellbooten zu einem kurzen Gefecht, in dessen Verlaus ein feindliches Boot so schwer beschädigt

Das Mittelmeer brennt

Von Kriegsberichter Leo Gölitzer.

wie mehr als 20 HAA^ch Ü - Geleitzug

Aufklärer, die als Ahlunghalter DOn

flogen war Leutnant S., der mir.

Flakfp'ittern zerfetzten Flugzeug und ei m M LeugtKer^wie die

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Eagle" herrschte ein Betrieb wie ,m wr°b°i

Kaukasus-Fahrien.

Von Dr. Paul Rohrbach.

(Nachdruck verboten.)

Ueberraschend schnell ist der Kaukasus durch die militärischen Ereignisse uns nahegerückt. Ich habe ihn in früheren Jahren, vor dem Weltkrieg, drei- . mal durchquert: mit der alten russischen Kurierpost auf der G r u s i n i s ch e n H e e r ft r a ß e von Wladikawkas nach Tiflis; mit der Lineika, einem merkwürdigen Gefährt, das eigentlich nur aus einem gepolsterten Brett auf vier Rädern besteht, auf der Osfetinischen Straße von Ala- gir im Norden des Gebirges nach Kutais auf der Südseite, und einmal in umgekehrter Richtung zu Fuß über den vergletscherten Betscho-Paß, etwas östlich vom Elbrus.

Die Grusinische Heerstraße Grusien ist der russische Name für Georgien ist der älteste lieber« gang über die Hochkette. Nachdem Georgien 1801 russische Provinz geworden war, wurde hier eine Fahrstraße angelegt und allmählich mit großen Kosten so weit verbessert, daß die 230 Kilometer lange Strecke mit achtmaligem Pferdewechfel auf einer Reihe von Relais-Stationen in 24 Stunden zurückgelegt werden konnte. Der Kreuzberg- P a ß, wo der Abstieg nach Süden beginnt, ist 2300 Meter hoch. Der großartigste Anblick während der Fahrt ist zur Rechten die weißglänzende Pyra­mide des über 5000 Meter anfsteigenden Kasbek. Wild romantisch ist die Darjal-Schlucht, durch die der Terek brausend hinabschießt. Durch sie geht der Aufftieg von Wladikawkas zur Paßhohe. Jenseits des Passes folgt in unendlichen Windun­gen der Abstieg von Mlety in das warme Land Georgien.

Man nähert sich dem Kaukasus von Norden mit der Bahn von Rostow nach Wladikawkas, das von den Bolschewisten nach einem der Hauptheffer Sta­lins, auch einem Georgier, in Ordschonikidse umbenannt wurde. Bei der Station Mineralnyia Wody zweigt eine Linie nach dem prachtvoll ge­legenen Pjatigorsk und den berühmten kau- kasischen Bädern ab, Kislowodsk, Essentuki und an­deren. Psatigorsk heißt auf deutsch Fünfbergen, nach fünf vulkanischen Bergmassen, die hier dem Erd- innern entstiegen sind. Mit der vulkanischen Tätig­keit hängt der Reichtum an Heilquellen zusammen. Zur Zeit des kaiserlichen Rußland entfaltete sich sich ein luxuriöses Badeleben. Das Wasser der Riesenquelle" Narsan, des stärksten Kohlensäure­sprudels der Welt, wurde in ganz Rußland ge»

Genf, 16. Aug. (DNB.) Der Marine-Korre- spondent derTimes" gibt zu, daß der Geleitzug im Mittelmeervom überwiegenden Teil der bri­tischen Mittelmeerflotte gesichert" wurde. Die Geleit­züge, die heute durch das Mittelmeer fahren, muß- ten schon, wenn sie überhaupt Aussicht auf einen Durchbruch der feindlichen Sperrzonen haben woll­ten, einen besonders starken Geleitschutz besitzen. Der Verlust des FlugzeugträgersEagle" sei um so bedauerlicher und schmerzlicher, als es bereits der fünfte Flugzeugträger fei, der in die­sem Krieg, in dem dieser Typ eine so große Rolle spiele, verlorep ging. Flugzeugträger machten heute einen unermeßlichen Bestandteil der Flotten aus, insbesondere dann, wenn Operationen im Aktions­radius der gegnerischen, an Land stationierten Luft­waffe durchgeführt werden müßten, ohne daß man selbst vorn Land aus in der Lage sei, den eigenen Schiffen den notwendigen Schutz im Luftraum ge- währen zu können.

Der ABE-Dertreter in Lissabon erklärt, England kann es ohne eine ausreichende Zahl von Flugzeugträgern überhaupt nicht wagest, einen Geleitzug auslaufen zu lassen oder sonst ir­gendwelche Flottenaktionen zu unternehmen. Da aber England heute nach der Versenkung desCoura- geous", desGlorious" vor Norwegen, desArk Royal" im Mittelmeer, desHermes" im Süllen Ozean, desEagle" im Mittelmeer und der Außer- gefechffetzung desFurious",Argus" undJllu- strious" in der letzten Seeschlacht im Mittelmeeik nur noch über drei dienstfähige, wäh­rend des Krieges erbaute Flugzeugträger derJllu- ftrious"-K1affe verfügt, ist feine Flotte zur Untätig­keit verdammt.

JapanischeU-Boots-Erfolge.

Das japanische Hauptquartier gab bekannt, daß in australischen Gewässern operierende japa­nische U-Boote zehn feindliche Schiffe mit ins­gesamt annähernd 90 000 BRT. in der zweiten Juli« und der ersten Augusthälfte versenkte»