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Eichener Anzeiger

N2. Jahrgang Nr.M

zum Absturz zu bringen.

Trümmerfeld in Woronesch

er-

gebracht.

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Oer Wehrmachtberichi.

DJIB. Aus dem Führerhauplquartler, 16. 3ulL Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

3m Südabschnltt der Ostfront werden die Verfolgungskämpfe rastlos fortgesetzt. Linge- jchlosiene und abgeschnittene Gruppen des Feindes versuchten vergeblich, nach Osten durchzubrechen. Die

ImZentralen Schwarzerde-Gebiet" Von Dr. Paul Rohrbach.

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Madrid, Juli 1942.

Alle drei waren, gleich Woronesch, im früheren Rußland Gouvernements-Hauptstädte von provin­zialem Charakter. Die Bolschewisten haben Woro­nesch zu einem großen Industrie- und Rüstungs­zentrum mit mehreren hunderttausend Einwohnern gemacht und auch die Institute der Universität Dorpat, die ihnen mit der Errichtung des Est­nischen Freistaats verloren ging, hierher verlegt. Bis Woronesch reicht die Dampfschiffahrt aufwärts auf dem Don. Zur Zeit Peters des Großen war der Don noch sehr wasserreich, daß der Zar^ hier eine

IleeritrietM r Poliiil ui >an- Thvwr giumlyin.

Lange fl.l : Hans Hl

DNB. ...... 16. Juli. (PK.) Schon die Kämpfe im Weichbild der Stadt Woronesch, die sich nach lieberschreiten des Dons über zwei Tage und Nächte Nttnterbrochen hinzogen, ließen erkennen, daß die Bolschewisten unter allen Umständen versuchen woll-

Das Zentrale Schwarzerde-Gebiet gehört, wie schon fein Name besagt, zu der weiten Region hurch

Verluste des Gegners und die eingebrachte Beute sind bisher nicht zu übersehen. Starke Verbände der Luftwaffe griffen die rückwärtigen Verbindungen der Sowjets an und zersprengten zahlreiche Ko­lonnen. Kampfflugzeuge bombardierten R o st o w und mehrere Häfen an der K a u k a s u s k ü st e. In kriegswichtigen Anlagen der Stadt R o st o w ent­standen mehrere große Brände. Lin Frachtschiff wurde durch Volltreffer versenkt.

Gegen den Brückenkopf Woronesch fetzte der Feind feine starken Panzerangriffe fort. 3m Zu-

^Übunz gemein, hlieW iprodjen

mtämpjt | lften ioi I Ringen n haben, I Folgend I

Verfolgungskämpfe im Südabschnitt der Ostfront rastlos fortgesetzt.

Verluste des Gegners nnd eingebrachte Beute bisher nicht zu übersehen. Panzerangriffe -es Feindes gegen den Brückenkopf Woronesch abgeschlagen.

Dinger in den Leib. Schon brennt er, die Besatzung verläßt den Panzer und versucht zu türmen. Aber ihr Beginnen ist hoffnungslos. Dieser Spuk war wie ein Symbol für diese Stadt, dle sich m einem l-kten gewaltigen Aufbäumen dem Schicksal ent- qegenstellen wollte und der Kampfkraft deut^er Waffen und der Einsatzbereitschaft deutscher Sol­daten unterlegen ist.

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Woronesch, das die deutschen Truppen reicht haben, ist die Hauptstadt des .Zentralen

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Faktor in der spanischen Eisenindustrie dar. Doch nicht auf allen Gebieten konnte man den industriel­len Aufbau der Privat-Initiative überlassen, da teil­weise die Gewinnchancen als Triebfeder nicht klar in Erscheinung traten, zum anderen große Kapita­lien investiert werden mußten. Es handelt sich hier vornehmlich um die Gewinnung von Rohstoffen, die kein natürliches Vorkommen in Spanien haben oder nur in so geringen Mengen vorhanden sind, daß die Einfuhr bisher als unerläßlich erschien. Hier nahm die spanische Regierung das Steuer in die Hand und schuf durch Gründung von Gesell­schaften die Voraussetzung zu neuen Jndustriezwei- , gen.

Eine der wichtigsten Fragen war die Stickstoff- beschaff ung für die spanische Landwirtschaft. Aehnlich wie Deutschland vor dem Kriege 1914, so war Spanien bis zum Ausbruch des Bürgerkrieges vom Ausland abhängig. Es beschritt nun den glei­chen Weg wie Deutschland. Die Regierung ver­pflichtete sämtliche Hüttenwerke zur Ausnutzung ihrer Abgase und Abfälle für die Stickstoffgewm- nung. Die GesellschaftAltos Hornos de Vizeaya" gliederte daraufhin ihren Hochöfen ein neues Werk an, das jährlich 125 000 Tonnen Ammonium-Sul- fat herstellt. Eine weitere Fabrik für 60000 Tonnssn errichtet die gleiche Firma in SagUnto. Die Gesell­schaftNitratos de Castilla" begann mit dem Bau eines Werkes für 60 OOO Tonnen Ammoniak und die AktiengesellschaftHidroelectrica Cspanola" mit einem solchen für 40 000 Tonnen Schwefelammo­niak. Neben diesen haben sich auch andere Firmen auf die Herstellung von Stickstoffprodukten vorbe­reitet, so daß Spanien den notwendigen Bedarf an Düngemitteln selbst decken kann. Allerdings - bleibt der Satz von 4,5 Kilogramm Stickstoffdünger pro Hektar noch weit hinter der in Deutschland ange­wandten Menge zurück. .

Eine nicht weniger wichtige Frage war die Be- schaffung von pflanzlichen-Rohstoffen für die Tex­tilindustrie, die durch die Verarbeitung von B a u m- wolle in starker Abhängigkeit von Südamerika und Aequatorial-Afrika stand. Auch hier dienten die von Deutschland beschrittenen Wege zur Herstellung von Kun st fasern den Spaniern als Vorbild. Die großen Investierungen von Kapital aber mach­ten eiye Intervention der spanischen Regierung not. wendig, die die Gründung von. großen Aktien-Ge- sellschaften veranlaßte. In Miranda del Ebro bildete

Oer Kampf nm Woronesch

Von Kriegsberichter Dr. Ernst Bayer.

8reltag.l7.Zuir 1942

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angebaut als Roggen. Die Ukraine ist Weizen­land, der Russe liebt das dunkle Schwarzbrot aus Roggenmehl. Eine Lieblingsnahrung des russischen Bauern ist Buchweizengrütze. B u ch w e i z e n ist daher, neben Roggen und Hafer, eine bäuerliche Hauptkultur im ganzen Zentralen Schwarzerde- Gebiet. Auch die Gerste wird gern zu Grütze ver­arbeitet. Im früheren Gouvernement Woronesch liegt das Hauptanbaugebiet der Sonnenblume. Els'Prozent der Ackerfläche, das sind mehr als 200 OOO Hektar, sind mit dieser Oelfrucht bestellt. Das Dreier Gebiet hat eine große Hanf Produktion, 50 000 Hektar sind mit Hans bepflanzt.

Im Gouvernement Orel wurden früher die be­rühmten russischen Traber gezogen. In der Troi­ka, dem russischen Luxus-Dreigespann, mit dem der Zar, die Aristokratie, die Generalität und die rei­chen Kaufleute, mit einem dickgepolsterten Kutscher auf dem Bock, zu fahren pflegten, mußten die bei- den Seitenpferde galoppieren, während das Mittel­pferd scharfen Trab ging. Das sind vergangene Dinge, aber eine schöne Troika mit einem Dreier Traber war ein Stück altrussischen Stolzes. In Drei wurde 1818 der Dichter Turgenjew geboten. 1852 verwies ihn die Petersburger Regierung tbe* gen der leidenschaftlichen Proteste gegen die Leib­eigenschaft, die seine Romane enthielten, auf sein Gut Spaßkoje im Gouvernement Drei. Dort schrieb er eins seiner berühmtesten Bücher, die stimmungs­vollenAufzeichnungen eines Jägers". Sein An­denken bewahrt das Turgenjew-Museum in Orel. Der Name Orel (die russische Aussprache lautet: Arial) bedeutet Adler.

Kursk ist eine alte russische Stadt und war früher die Hauptstadt eines der später von Moskau verschlungenen Teilfürstentümer. Unter den land­landwirtschaftlichen Erzeugnissen des Kursker Ge­biets ist besonders der russische Bauerntabak zu nennen, die Machorka, ein grobes, aber sehr kräf­tiges Kraut. Merkwürdig ist die Kursker Magne­tische Anomalie, eine ausgedehnte Region, innerhalb derer die Magnetnadel auffallende Ab­weichungen zeigt. Die Entdeckung geschah noch kurz vor dem Weltkrieg durch vieljährige magnetologische Beobachtungen eines deutschen Gekehrten, des 1918 verstorbenen Professors an der Moskauer Universi­tät Ernst L e y st. Dieser vermutete Eisenerzvorkom­men in der Tiefe. 1921 bis 1923 ließ die Sowjet­regierung Bohrungen vornehmen, durch die in einer Tiefe von 160 Metern massenhaftes Eisenerz fest- gestellt wurde. Die Schätzung lautete auf 15 Mil­liarden Tonnen, doch wurde bisher nicht zur Aus­beutung geschritten, weil in den zutage geförderten Proben der Eisengehalt nur zwischen 30 und 40 vom Hundert betrug. Die Eisenerze von Kriwoi Rog sind weit reicher, und auch die auf der Halbinsel Taman sind noch gehaltvoller als die yon Kursk. Immerhin handelt es ssch im Bereich ber Kursker Magnetischen Anomalie, wenn die Berechnungen der Sowjetgeologen richtig sind, um eine bei* größten Erzvorkommen ber Welt. 1 i

Woronesch unb Kursk gehörey mit bem Stromgebiet bes Don noch zur Einzugsreqion bes Schwarzen Meeres; Drei liegt am Oberlauf ber Oka, bie bereits ein Nebenfluß ber Wolga ist. Oka unb Wolga finb bie Mutterströme Rußlanbs; der D n j e p r ist bie ukrainische Lebensader. Das Utrainertum ist jedoch lebenskräftiger als das Rufsentum, es hat im Lauf der beiden letzten Men­schenalter auch den Unterlauf des Don überschritten unb sich bis an ben Fuß bes Kaukasus ausgedehnt.

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Unter Spanien stellt sich der Laie ein Land vor, das, von südlicher Sonne bestrahlt, nur Blumen unb Früchte hervorbringt. Bis zu einem gewissen sarnrnemvirken mit der Luftwaffe wurden sämtliche @rabe mar früher diese Ansicht berechtigt, denn Angriffe in harten Kämpfen blutig abgeschlagen. | Spanien wies noch vor wenigen Jahren einen Ein- An ber übrigen 0 ft f r o n t nur Kämpfe örtlicher fuhrsatz an Industrie-Artikeln auf, der seinen Bedeutung. landwirtschaftlichen Charakter klar in Er-

3tn Tinniicken IN e e r b u i e n versenk- scheinung treten ließ. Lediglich im Norden des Lan- sowjetische Unterseeboote. ~ Ausfuhr ber geförderten Erze stets weit über der 3n Aegypten wurden mit starken Kräften ge- eigenen Verarbeitung. In der Provinz Katalonien, führte Angriffe des Feindes im mittleren Abschnitt mit ihrer Hauptstadt Barcelona stand die Textil- der (El-2ltamein- Stellung abgewiesen. 3m In d ustr i e im Vordergrund, die mit ihren Tuchen Verlaufe der erbitterten Kämpfe wurden im Gegen- nicht weit hinter der englischen zurückblieb, Außer- angriff 1200 Gefangene eingebracht und eine Anzahl dem stellte man Kl e me i sen«' und Metall-

Panzerkampfwagen und Kraftfahrzeuge vernichtet. I b^sonde/s deutsche, haben sich um die

3m westlichen IHitfetmeer wurde ein Entwicklung der Industrie in Katalonien sehr oer- brilischer Kreuzer von deutschen Kampfflugzeugen y[ent gemacht. Der übrige Teil Spaniens behielt, angegriffen und durch Vombenvolltreffer beschädigt, abgesehen von einigen Minengebieten, seinen land- Bei Vorstößen britischer 3agbflieger an die Küsten wirtschaftlichen Charakter bei.

der besetzten Westgebiete gelang es, im Laufe des Als nach dem Bürgerkriege die nationale Regie- gestrigen Tages sechsseindlicheFlugzeuge rang Spaniens mit dem Wiederaufbau begann war

3 1 es ihr Hauptziel, das Land von ber Einfuhr fo

weit wie möglich unabhängig zu machen. Zu die­sem Zweck wurden die bereits bestehenden Industrie­zweige ausgebaut. Die BezeichnungNationales Er­zeugnis" als Schlagwort war bald auf allen Ge­brauchsgegenständen zu finden. -Der Ausbruch des zweiten Weltkrieges und die damit verbundenen Cinfuhrfchwierigkeiten förderten diese Entwicklung in starkem Maße. Neue Fabriken schossen wie -Pilze aus dem Boden und ihre Produkte ersetzten zum großen Teil die bisher eingeführten. Diese auf der Privatinitiative beruhende Entwicklung wurde jedoch bald durch einen außerordentlichen Mangel an Rohstoffen gehemmt. Obwohl Spanien selbst reich an Bodenschätzen ist, fehlte bis dahin doch die erste Verarbeitung im Lande in ausreichendem Maße. Auch hier sand die private Wirtschaft auf einigen Gebieten eine Lösung, besonders in der Ei- I (en, und Metallindustrie, wenn auch bie Qualität einstweilen gegenüber den aus dem Auslände ein­geführten Materialien noch zurückbleibt. Die stark erweiterten Zieh- und Walzwerke in ber baskischen Provinz Dizaya stellen heute einen bedeutenden

vrühlsche Univerfitätrdrucker'el 8. tauge General-Anzeiger für Gberhefsen $ «ietzen^chulftrahe r-4

Zäh und verbissen wehrt sich der Gegner, jeher

Straßenzug, jeder Stadtteil muß ihm abgekämpft, -- /

werden. Das ist das unangenehmste an diesen Humus dunkel gefärbten Loß-Ablagerungen, die sich Kämpfen.- Kaum einer ber Sowjets ist zu sehen, durch ben ganzen Süden Osteuropas von ben «ar. unb boch knallt es überall. Sie haben ihre guten pathen bis zum Ural und noch tief nach Sibirien Schlupfwinkel, und wenn es zu brenzlig wird für hinein, hmziehen. tf)ter hegt aber unter oemloB sie, bann wissen sie auch, auf welchen Schleichwegen schon eine dicke Schicht fest zusammen geb ack ne sie entwischen können, um sich an anderer Stelle eiszeitlichen Schutts die an den Flußelnschnittenof- mieber auf die Lauer zu legen. Selbst SttaßenzÜge, ters zutage tritt. Die Bewaldung war von jefyer die gut durchgekämmt sind, können als nicht sicher schwach und,st m den letzten Hundert sfahren noch gelten, denn oftmals schaffen sich die Bolschewisten geringer geworden, weil um der Ausdehnung des wieder in den Rücken der vorrückenden Landser Ackerbaus willen viel Wald gerodet wurde Im und beginnen die Schießerei von hinten. Durchschnitt mmmt er innerhalb des Zentralen.

An Schlafen ist nicht zu denken. Der Kampflarm I schwarzerde-Gebiets nur noch.510 v H. der Bo. ebbt ab ohne jedoch ganz zu verstummen, und als denflache em. 7 5 8 5 v. I [ n & f d) tb ar es bie erste' Helle des neuen Tages sich meldet, da geht Ackerland, der Rest entfallt ^u.f Wiesen, bre tn es erneut los. Der infanteristische Widerstand läßt der Sommerhitze stark verdorren Kulturunfahiges langsam nach. Die Bolschewisten wissen nun, baß bte ßanb gibt es bi er überhaupt Acht

Gtabt nickt mehr zu halten ist, unb versuchen an Das Zentrale Schwarzerde-Gebiet umfaßt etwas Mmschenundb Material ^en,' was zu über 190 00 Quadratkilometer das ist wehr als

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^Bisher hat sich kaum ein Zivilist sehen lassen. Die Norden Westlich des SIuHes lwd Kursk uiÄ> frhßint außer den Soldaten, menschenleer, Orel bie wichtigsten Stabte, östlich Tambow.

nun a$rfommen fie ^eroor. Zunächst Frauen, > mu- hrrf mnr.n nl-ick Woroneick. im früheren dann Kinber, schließlich auch halbwüchsige Burschen und Greise. Und bann hasten diese zerlumpten Ge­stalten durch bie Stadt unb beginnen ihre Plun­derei. Unbekümmert um bie noch anhaltende Schie­ßerei stürzen sie sich vor allem auf die Verpsl^ gungslager. Während die deutschen Soldaten noch alle Hände voll zu tun haben, das riesige Gebiet der 320 000 Einwohner zählenden Stadt zu sichern, raubt dieses Volk, was nicht niet- unb nagelfest ist.

Strafte zum Südwestausgang ber Stadt ein bolfche- die Türken gebaut wurden, deren- Flotte damals miltücker Vanzer herunter Er muß sich irgendwo Nicht nur bas Schwarze, sondern auch das A|ow- wistlfcher ganzer yerun v i / » dicht, Ische Meer beherrschte. Durch bte starke Rodung, die

Rohren feuernd^ ber Eisenbahnbrücke zu. während des letzten Jahrhunderts in Zentral-Ruß-

Au! e nm°? bl°!bt Min unb ® jur Stadt land geschah, hat sich die Wasimührung des Dan, zurück Da ist aber auch schon einer unserer dicken mit Ausnahme des Fruhjahrshochwasfers, stark oer- P°nztr.d° im» Je6t. \ WWt lag im Zentralen Schwarz,

erde-Gebiet die Südgrenze des Zartums Moskau gegen das Gebiet ber Krimschen Tataren, bie in ber ganzen Politischen Steppe die Herren waren. Orel wurde 1564, Woronesch 1586 als moskowitische Befestigung gegen die Ta­taren angelegt. Die Bevölkerung ist hier schon über­wiegend russisch, die Ukrainer bilden eine Mm- Nwcheit in den Sübbezirken. Weizen wird weniges

Wirtschaftliche Wandlungen im neuen Spanien

Von unserem T.-Berichterstatter.

llngeheuer ist das Bild ber Vernichtung innerhalb ber Stabt ^eme ©trafte unb ©afte ift oon ber I irfe^ de?^,,Russischen^ Föderativen

vernichtenden Wirkung unserer Waffen verschont gebheben. (PK.-Aufnahmer Kriegsberichter Bauer, dowjetrexmblik". Sie ist einer der Gliedstaaten, unb PBZ'l 1^4)1 I jxuar ber größte unb herrschende innerhalb ber

UdSSR., berUnion der Sozialistischen Sowjet- Republiten", und an ihr allein haftet noch offiziell ber frühere Name Rußlands. Für die Gesamt­union wurde er schon oon 'Lenin abgeschafft, um andere, zukünftige Sowjettepubiliken, Deutschland voran, um so eher zum Beitritt einzuladen.

ten, Die deutschen Brückenköpfe einzu - drücken, unb unsere Verbände wieder hinter den Don zurückzuwerfen. Als es klar wurde, daß dieser Plan an ber Standfestigkeit ber i deutschen Solbaten scheitern mußte, ba wurde die Parole ausgegebn, Woronesch selbst, wenn möglich, zu halten und so teuer als möglich zu verkaufen.

Alles wurde aufgeboten, was kämpfen konnte, truppen, bie gerade beim Exerzieren waren, als die deutsche Panzerspitze ben Uebergang über ben Don erzwang, wurden vorn Exerzierplatz hinweg in <\l / li die Front gesteckt. Miliz wurde aufgeboten und das fdV / / Rückgrat bildeten die NKWD.-Brigaden, besonders ' \//, Einheiten, die normalerweise im Dienste des Innen- dinmissariats und der GPU. stehen.

Als die ersten Schützen einer Panzerdivision, un­terstützt von Panzern, am Abend des 6. Juli von büdwesten her in die Stadt einzudringen begannen, 1 hatten schwere Artillerie und Stukas anständig vor- ; gearbeitet. Rauchende Trümmer überall. Wohl leine Scheibe in ber ganzen Stabt ist mehr heil. Ein Gewirr von elektrischen Leitungen und Tele- phondrähten bedeckt bie große Hauptstraße bie Panzer müssen sich in Schlangenlinien durch bie Straßen winben, um ben Granat- unb Boden­trichtern auszuweichen. Straßenbahnen sind durch ben Luftdruck umgeworfen worben. Beizender Rauch zieht durch die ganze Stadt.

i Ueberatt knallt unb knattert es noch. Rasch haben bk Bolschewisten Barrikaden aufgebaut, hinter de­nen sie sich verschanzen. Sie haben dazwischen Platz fcj! zur Durchfahrt für bie Panzer gelassen, die in er- ij! hedlichen Mengen überall in ber Stadt auftauchen und wild um sich schießen. Sichernd nach allen Sei­ten, eng an die Häuser gedrückt, Hanbgrmiaten H Durfbereit, arbeiten sich bie Schützen durch bie Äraßenzüge. Es ist eine harte Arbeit, denn Haus um Haus muß durchsucht werben. Plötzlich taucht bann wieder ein bolschewistischer Panzer auf, ra|t leiernd durch die Gegend, verschwindet hinter der ' ncchsten Straßenecke. Da gibt es dann nur eines: ? Volle Deckung. Hier in ber Stadt, wo bie -oie|ter öe ber Teufel fahren, blitzschnell auftauchen und , z lieber verschwinden, kann kaum mit geballten La­bungen gearbeitet werden. Hier knöpfen sich sie >Ichnell an den wichttgen Straßenecken aufgebauten i . Vaksicherungen und unsere dicken Panzer die Bur- leben vor, und bald sind auch bie ersten zur Strecke