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Donnerstag, 16. Zull 19^2

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infolge höherer Gewalt

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!. Jahrgang Ur. 165

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Bezugsvreis:

Gietzener Anzeiger

MmeSXu» General-Anzeiger für Oberhessen*

Zerstörte Rückzugsstraßen

Von Kriegsberichter Hans Fritzsche.

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dem furchtbaren Schicksal dieser ganz mnrerreMares Band van der Front zur Hei- sel betroffen wurden, dann hat mat. Dieser erste Handgriff ist wie ein stiller Gruß

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t-enn sich am 17. Juli die deutsche Nation daran ifiUiKrt, daß an diesem Tage v o r h u yd er t Iah-

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fahrigen Richtern die Handhabe bot, den unbeque­men Volksmann in den Kerker zu schicken und ihn für fünf Jahre der politischen Rechte zu berauben.

In den letzten zehn Jahren (18971907) seiner Tätigkeit als Abgeordneter hatte sich sein Einsluß- gebiet in die Sudetenlande verlagert, wo die alten Deutschliberalen in der Abwehr des von der Regierung begünstigten Tschechentums völlig versagt hatten. Als er sich von seiner parlamentarischen Ar-

bekannt:

3m 0 ff en bringen die deutschen und ver­bündeten Truppen auf der gesamten An­griffsfront rafch vorwärts. Die Nachhuten des Feindes wurden geworfen, teilweise zersprengt oder vernichtet. Schnelle Verbände rieben in rastloser Verfolgung feindliche Kolonnen auf und durch­schnitten im Rücken des Feindes dessen Verbindun­gen nach Osten. Die Luftwaffe setzte ihre Angriffe auf die feindlichen Rückzugsbewegungen fort. Bei einem nächtlichen Luftangriff gegen Rostow ent­standen ausgedehnte Brände in der Stadt und im Bahnhofsgetände.

Starke feindliche Angriffe gegen den Brückenkopf Woronesch wurden in harten Kämpfen abge­schlagen und dabei 38 Panzer abgeschossen. In­fanterie- und Panzerverbände v e r n i ch t e t en die

an den Kameraden Rüstungsarbeiter, Erfinder, In» genieur yni> Organijatöv.

Rasch vorwärts aus der gesamten Angriffsfront

über, die nicht von L,... ------- - , ,

Vernichtung im Kessel betroffen wurden, dann hat man auch nicht den Eindruck einer etwa überragen­den Initiative. Ab und an streut bolschewistische

(en zu dürfen. Die Soldaten Roosevelts würden sich wundern, wie der Krieg in der Nähe aussieht, hinter

im Baum nordwestlich Woronesch einge­frorenen Kräfte und zerstörten hierbei 125 Panzer.

3m mittleren Frontabschnitt scheiter­ten örtliche Angriffe des Feindes. Nördlich und nordwestlich Drei hat sich die Zahl der durch Heer und Luftwaffe in erfolgreichen Abwehrkämp­fen vom 5. bis 13. 3uli vernichteten Pan-

ner eby e aus fe­il SM )te Ersq lltonuifc famw Tießenc besitze? x )cr erfe n. 3n feh )ecker ei-> tung no: etwas bf. oertig U GeitM! mang fei iS weiten vorzüglitz, verdim der, SBeat [e(s, MH.

Nach der Schlacht.

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die (L ien.kei, 'nen, $ 9Ung w Halle fe.

Oie Türkei und Europa.

Von Dr. Adolf Halfeld.

Auf dem großen Verkehrsmittelpunkt von Pera, hoch über Bosporus und Goldenem Horn, erstand vor wenigen Jahren ein Denkmal der Republik, das unwillkürlich jeden Besucher in seinen Bann zieht. Der Steinschmuck mit seinen zierlichen Arabesken steht in scharfem Gegensatz zum harten Realismus der Figuren, die vor dem Sockel eine fanatisierte Gruppe bilden: Der befrackte Kemal Atatürk inmitten seiner Mitkämpfer und eine türkische Frau entschleiert als Helferin im Ringen. Das Denk­mal verbindet auf seltsame Weise orientalische Stil­momente mit betonter Nüchternheit. Vor allem aber zeigt es eindrucksvoll den Riesenabstand auf, der das moderne Türkentum vom Reiche der Osmanen trennt, das schließlich erst vor zwei Jahrzehnten

I Georg Schönerer in Wien zur Welt kam, so t er dies nicht zuletzt dem ehrenden Gedächtnisse, ihm der Führer in seinem BucheMein pf" gewidmet hat. In den Grenzen des ehe- zen Oesterreich ist sein Wirken allerdings nicht essen, hat sein Wirken doch vielen den Weg ge- t, der fie später zu Adolf Hitler führen sollte, st kein Zufall, daß gerade in der Habsburger archie der Gedanke des Volkstums den über jenen des Staates davontrug. Konnte sich

Schlachtfeldes zu bemächtigen versuchen unb gegen die mit aller Energie und, wie man sagen darf, mtt Erfolg der Kampf der Aufräumungstrupps geführt wird, damit keine Seuchen entstehen.

Wenn die Initiative, die die bolschewistischen Truppen angeblich in der Hand hatten, zu dem Er­gebnis führt, daß der Boden des Landes in dieser Weise mit den Leichen seiner Menschen und den Trümmern seines Kriegsmaterials -bedeckt wird, barm kann man diese Initiative nur eine beschrankte Zeit lang fortsetzen. Späht man dann ein paar -tage danach von der jetzigen deutschen Front aus zu den Vorposten der Sowjettruppen yln-

. . . » . c ... iL.wXlü t /T f A T ATölöt*

Georg Ritter von Schönerer

Von Prof. Dr. Wilhelm Bauer (Wien).

PK ... Seit Wochen schon ist der vorher so viel genannte Name der Stadt Charkow aus den Meldungen und den Berichten von Moskau und London so gut wie verschwunden. In den bolschewi­stischen Berichten über die Kämpfe an diesem Front­abschnitt hört man nur noch Namen von Dörfern, die man erst auf der Karte suchen muß sowie dre immer gleichbleibende und ewig wiederkehrende Fest­stellung: Eine Einschließung von Armeen Timo- chenkos hat nicht stattgefunden, im Gegenteil, die deutschen Truppen seien schwer geschlagen und de­moralisiert und hätten ihre gesamte Ausrüstung ver­loren. Hierzu kann ich nachträglich einen kleinen Beitrag nach eigener Anschauung bieten. Sehen wir einmal die beiden Heere an, soweit wir sie über­blicken können. Einen Teil der Armeen Timoschenkos kann man noch heute, Wochen später auf dem rie­sigen Raum der Kesselschlacht nördlich Charkow eben. Es bieten sich da die unbeschrslblichsten Ge­gensätze. Wer heute das leicht gewellte, ab und zu von Waldstücken durchbrochene Gelände in der hei­ßen Sonne liegen sieht, der meint von einem ent­fernten Beobachtungspunkt aus, dag der Friede dort wohl nur vorübergehend gestört war Wer aber hm- einfährt in die Landschaft, der findet, und wenn er hundert oder zweihundert Kilometer kreuz und quer zurücklegt, Bilder des Grauens.

o Diele Wochen hindurch arbeiten nun schon zahl­lose Berqungskommandos an der Sauber u n g des Schlachtfeldes, auf dem mehrere Ar­meen Timoschenkos m wenigen Tagen zusammen- geschlaqen wurden. Diel länger aber als die Der- nic^unq brauchen die Aufräumungsarbeiten, obwoh wirklich genug Hände zur Verfügung stehen. Es gibt keine Photographie, keinen Film, derdas G r a u e n zu schildern vermöchte, das gerade fetzt über diesen Relt^i einer riesigen Heeresmacht liegt die ange­treten war, um die deutsche entscheidend zu durcbbrechen. Gewiß, man sieht im Bilde die Trüm­mer von Panzern und Kanonen, das Chaos rveg-

ims durch und durch Deutschgesinnter mit ganzer veiie einem Staat verschreiben, der seit dem Aus- hLß aus dem Verbände der übrigen deutschen stacken dem Ansturm der zur Mehrheit geworde- en Slawen nicht mehr standzuhalten vermochte? Illi Schönerer sich 1873 in den österreichischen liemstag wählen ließ, waren knapp sieben Jähre egangen, da Oesterreich nicht meßr dem Deutschen Zchde angehörte, dieser selbst zu Grabe getragen gmöen war. Dafür hatte sich jenseits der schwarz- elten Grenzpfähle etwas anderes vollzogen: die Mrzahl der übrigen Deutschen hatte sich auf den rarzösischen Schlachtfeldern zusammengefunden und ute zu Versailles ein großes und stolzes Reich ge- Midet mit dem Preußenkönig als Kaiser an der 5pi(c. Der Schöpfer dieses Reiches aber, der den )tttschen wieder zu der ihnen gebührenden welt- roitischen Stellung verhalf, war Bismarck. Diese fachen muß man sich vergegenwärtigen, will roli verstehen, wie' es kam, daß Schönerer, dessen N iter übrigens aus demReiche" stammte, von ächn nationalen Erlebnissen nie ganz loskam und ui gar nicht loskommen wollte. Ihre Größe und u e überglänzte ihm alle Schatten, die Bismarcks '8t tik auf das Schicksal der Deutschösterreicher warf.

dem ihr Präsident herlief. .

Im übrigen haben diese Soldaten in den ver­gangenen Wochen auch eine ganz große Freude er- lebt Es war die Erfüllung des Versprechens auf n e u e , n o ch b e f s e r e W a f f e n. Man muß ein­mal erlebt haben, mit welcher Begeisterung neue Kanonen und neue Munition, neue Wagen und neue Maschinenpistolen an der Front begrüßt werden. Wie sich die Nachricht von ihrem Eintreffen herum- spricht! Mit dem ersten Griff, der an der neuen Waffe getan wird, spannt sich ein unsichtbares, aber

beit zurückgezogen hatte, ahnte er nicht, daß er noch den Fall des Deutschen Reiches erleben sollte. Als Neunundsiebzigjähriger schloß er am 14. August 1921 die Augen. Seinem Wunsche gemäß fand er auf dem Waldfriedhof im Sachsenwald nahe der Gruft Bismarcks seine letzte Ruhestätte. In dem oft un­gezügelten Draufgängertum dieses Kämpfers für Alldeutschland, wie er sich selbst nannte, und ebenso in der kindlichen Demut gegenüber Bismarck zitterte die gleiche Liebe für ein Reich aller Deutschen, dem er einen Reiter wünschte, dermit seinem Rosse verwachsen wie ein Fels alles Anstürmende zum Scheitern bringen wird".

^ie Aussagen von Gefangenen bestätigen das Bild der tiefen Erschütterung, die die vergebliche Offensive bei den Sowjets ausgelöst haben muß. Es hat sich drüben manches verändert. Wenn früher der Posten eines Kommissars sozu­sagen den Juden vorbehalten war, so drängt sich heute, wo der Kommissar mit in die Feuerlinie muß, der Jude gar nicht mehr an diese Posten, sondern bevorzugt die Ueberwachung des Nachschubs. Offi- ! ziere der Bolschewisteck sind oft in wenigen Wochen fünfmal befördert worden. Die Masse der Schutzen ist ganz kurz ausgebildet. Lediglich die Angehöri­gen technischer Waffen machen in Ausbildung, Aus­rüstung und Verpflegung eine Ausnahme.

Und wie sieht es nun auf deutscher Seite aus, welchen Eindruck macht die Truppe, die nach Moskauer Gerüchten schwer angeschlagen und demo­ralisiert sein soll, ja deren gesamte Ausrüstung an- geblich verloren ging? Nun, ich bin bei vielen Ein­heiten dieser Truppe gewesen, und ich habe aus­nahmslos unter dem überwältigenden Eindruck einer einfach großartigen Stimmung, Haltung und Kampf­kraft gestanden. Wenn diese Truppe bei Beginn der I Schlacht um Charkow nach all den Mühen und Op- Ifern des Winters nicht in dem Gedanken kämpfte, nur den Dreck verteidigen zu müssen, in dem sie -----lag, sondern wenn sie schon damals von der ersten

überladen Wrniffaren mit Man brutalen M-th°d°n

K"feiS6Cmti7°w°1dTner&ZT*ins gmfi?rtff^maOp1^f,gefaUfflbin mich'JmSchutze merkwürdig: mit wievielen Soldaten und osf^ie- SlL Tnt Pin ten gebaut Man grüßt Wunsch riämltd), doch einmal, ein einziges kleines k.s gsB s g-iÄsa« LL west, als die anderen,, die Infekten, m ] aj 1 | ' . .. . SoIlbaten Roosevelts wurden sich

js war kein fertiges Programm, mit dem der uiye Schönerer auf den politischen Kampfplatz trat.

Besitzer eines großen Landgutes trieben ihn Erst landwirtschaftliche Sorgen in die Oeffentlich- 'eit Im Parlament wurde er so recht erst inne, wel- he; Uebergewicht in Staat und Gesellschaft damals len beweglichen Kapital zufiel. Dem stand --'-ch fast die gesamte Presse zu Diensten. Obwohl Hei junge Abgeordnete anfangs wie so viele andere Weit Zeitaeiste des Liberalismus gehuldigt hatte, Kolbe er" durch die Gewalt der Erfahrungen im Mehr mit anderenVolksvertretern" schrittweise n -as gegnerische Lager gedrängt. Daß das Volks- vor allem am Boden haftet und mit ihm «nvurzelt, von ihm gar nicht zu lösen ist, dps wurde W wohl schon bald zu voller Gewißheit. Dem be- Mclichen Kapital, das zumeist anonym war, ging e- ,iur um möglichst hohe und sichere Verzinsung. Lsanqe das herrschende Regime ihm zu Willen wi gab es sichpatriotisch", wie es morgen der ' i^olution seinen Schutz angedechen ließ. In den Üiiirenben Schichten empfand man es als störend, fea{ der allmählich allem Parteizwang sich entzie- frerne Schönerer ganz unoerhüllt von den Deutschen Del erreich erklärte, sie blickten gerne in das stamm- mvandte Deutschland, und 1878 feststellte, man böi: immer lauter den Ruf:Wenn wir nur schon tun Deutschen Reich gehörten!" Solche Bekennt­nis waren danach angetan, seine Parteifreunde m Br ruf zu bringen, aber darum kümmerte er sich dlii'wenig. Andererseits übte gerade sein unbeirr- baies Losstürmen nicht geringe Anziehungskraft am. Die Jugend, besonders die studierende Jugend, bkc.-isterte sich an dem offenen Auftreten, an der

Mrache dieses Mannes, der sich nicht scheute die 2h qe beim wahren Namen zu nennen. Selbst et- lich' Juden, die aus der Kritik, die Schauerer laut ; tmrben ließ, nur das Negative heraushorten, folg- i t:n seiner Spur und haben später so getan, als oo de Sorge um die Industriearbeiter, die aus seinem

j Engramm von 1882 (dem sogenanntenLinzer Programm") deutlich genug sprach, allein ihrem An-

| (H an den Beratungen zu verdanken sei.

!' Um diese Zeit ging über alle deutschen Lande und | Näher hinaus auch über die Nachbarstaaten eme I Klle der Gegenwehr gegen das an Macht und 6-r fluß überhanduehmeude Judentum. In -Byrh

I hefte Hofprediger Stoecker die Massen aus ihrer Se^ankenlosigkeit, bot Eugen D ü h r i n g die wi en- sh ftlichen Grundlagen zur !Bekämpfung derjuöi- f6n Rasse, warnte Treitschke vor der semitischen

I Unerheblichkeit. Aber von diesen dreien mar nur IWring an den Kern der Frage vorgedrungen. Er j iDLx- in gewissen Grenzen Schopenhauer und Sirjarb Wagner erkannten das schicksalhaft Un- erl-innbare im Wesen des Judentums als solchem Ui) Schönerer? Die Große feiner ß^nghegt h:in, daß er diese Erkenntuisst in p^tlsche Werte

I Msetzte. Damit hatte er dem Ringen der Deutschen I im politische Selbstbehauptung und »m das Her- ui recht im eigenen Lande erst Tiefe und Kraft -

| h»5en: ©ie Saat, die er dam^s gesät hatte und ft^r , he vorerst W nur in Deutschosterreich volles slii'idnis zu treffen war, sollte erst nach 1918 zu ftitischer Ernte gedeihen. . - -7^..^,

Gegenüber Lern Säkularen dieses von s^nschern itefte eingegebenen Einblickes »n den tag von dem nationalen Erbe, das nt unseren ttrn roUt, mit dem Wesen des Volkstumss tritt das persönliche an Schönerers Leben M dis zweite LiE V Schn eines der bedeutendsten V'°nE des kiisnbchnbaus in deutschen Landen der um ferner ie-dienste willen 1860 geadelt wurde wuchs G-org Silier von Schönerer in gesellschaftliche Verba ll hein, die ihm ein geruhsames Genieß:trieb in fl- ta tet hätten. Er aber opferte seinen Idealen Gellt uti Kraft und Freiheit. Umtost vom SuMter fht- lierenden Jugend, von Bouern, Handwe^ern und laienständigen Kaufleuten als Anwalt wider me liriffe jüdischer Praktiken verehrt, wurde er gwar 10t der liberalen Presse als bloßer RudaupvlU ker I kennzeichnet, schließlich aber von Regierum^I i ^inaftie gefürchtet. Mau war in . 'hi

; ^a-um froh, als er durch sein Einbringen Kiume desNeuen Diener Tagblattes 1888 w

W» 5. und y

überwunden wurde.

Die emanzipierte Frau von heute wäre m den Zeiten Abdul Hamids ebensowenig am Platze^ ge­wesen wie die Plastik überhaupt und wie der Frack als Galakleid des Staatsmanns oder der Zylinder­hut als Kopfbedeckung für den altererbten Fes. Auf türkischem Boden wirb man schwerlich die Statue eines Sultans oder bas Ebenbilb eines islamischen Heiligen finden. Die Männer, die einst von der Hohen Pforte aus ihr großes Reich regierten, emp­fehlen sich der Nachwelt durch die Prachtbauten ihrer Moscheen. Heute gibt es keinen Scheik-il-Jslam i p r auf 446 erhöht. I mehr, der in Konstantinopel das Recht für alle

Bei Cuftangriffen auf einen feindlichen JfcgMj im Gebiet von Blurmanf k zahlreiche als Nationalstaat zu verjüngen suchte,

Treffer in hallen und zwischen abgestellten Flug- gerabe deshalb mußte sie auf das Kalifat verzichten zeugen erzielt. , ___ auf jene religiöse Einrichtung, die in ihrem Zei-

AnderägyplifchenFront wurden im Süd- ^exx eme Fülle verschiedenster Völker nur noch ober- abschnitt starke britische Aufklärungskräfte im An- slächlich in einem Reiche zu vereinigen vermochte, griff geworfen. Kampf- und Sturzkampfflugzeuge Die Gebete werden freilich heute wie vor alters fügten dem Aeinde schwere Verluste zu. Zahlreiche in den Moscheen Stambuls verrichtet, und ,n den Kraftfahrzeuge wurden zerstört oder beschädigt.

Aus Malta wurden n.mt°rische Anlagen bei I nm deutsche Stützpunkte ab.

Tag und Nacht bomvarolert. Man sieht wohl, wie drüben in der feindlichen ßmie

---------- * in einem zerschossenen Hause eine Beobachtungsstelle eingerichtet wird, aber selten nur folgt bei allzu un- vorsichttgen Bewegungen auf unserer Seite der Feuerstoß eines Maschinengewehrs oder der Einzel­schuß eines Scharfschützen. Bolschewistische Flieger schleichen sich zwar bei günstiger Bewölkung einmal an deutsche Nachschubstraßen ober Verbindungs- wege heran, lassen einige Bomben fallen und wer­fen Flugblätter mit der Versicherung ihres Wohl- l wollens für den deutschen Soldaten hinterher. Es kommt wohl auch vor, daß einige Bomben aus ganz großer Höhe herunterfallen. Aber das alles sind keine Zeichen von Initiative, wie man sie etwa nach der gelungenen Lösung einer militärischen Aufgabe

Oer Wehrmachtbericht.

DNB. AusdemFührerhauptquartler.

15.3uli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt

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