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Aus der Stadt Gießen

uf Vorschlag des Beauftragten für den Dierjahres-

Der Rechsminister des Innern und der Reichs-

Minister für Voltsaufklärung und Propaganda geben bekannt: Die am Reichsgründungstag

Bildung berufen.

S

die

erscheinen wird.

Du fällst im Alter keinem zur Last

wenn Du Dein Leben versichert hast. Tus liebe, heute als morgen!

Keine Beflaggung am 18. und 30. Januar.

Fischboeck wurde 1895 in Geras im Gau Rieder- hnou geboren. Im Weltkrieg kämpfte er an der .iroler. Gebirgsfront. Rach dem Kriege absolvierte ! seine juristischen Studien. Er war bei Wiener üroßbanken tätig und gründete schließlich aus der resterreichischen Creditanstalt heraus eine Grund- Psgesellschaft. Rach dem Zusammenbruch des- fschen Lebensversicherungsunternehmens Phönix mrde er 1936 zur Liquidation dieses Konzerns be-

!ISA., Argentinien, Brasilien und Haiti. Die Kon« «rrenz hat zwei Arbeitsausschüsse, einen fürVer« Dingung der Hemisphäre" und einen fürWirt- gastliche Zusammenarbeit".

Von den Kämpfen im D o ne z - B e ck e n sehen wir Szenen, in denen deutsche mit italienischen Truppen Hand in Hand kämpfen. Die Artillerie der Verbündeten zerschlägt wirksam jeden Angriffs, versuch.

Den Höhepunkt der neuen Wochenschau bilden Aufnahmen von Lu ft kämpf en in Rord- a f r i k a. Zum erstenmal erleben wir im Filmbild einen feindlichen Angriff auf einen Militärflugplatz, sind Zeuge, wie ihm männlich mrtT stark begegnet wird durch einen Gegenangriff deutscher Jäger, die englische Bomben- und «pitfire-Flugzeuge ab- schießen. Die Kühnheit der deutschen Jäger kommt im Film besonders dadurch gut zum Ausdruck, daß er die Nähe des Feindes erkennen läßt. Jeder Treffer im feindlichen Flugzeugrumpf bewirkt eine Flut von Del und Sprengstücken, die gegen die Glasverschalung des eigenen Flugzeugs prallt. So bilden Zeugnisse von höchster Einsatzbereitschaft die Krönung dieser filmischen Kriegsberichte. H. n. u.

Verdunkelungszelt:

16. Januar von 17.36 bis 9.23 Uhr.

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e Haupt- m24.De» ! beendet lusgangs- fchung« oben. Die uf 59000 t wurden.

Mischen' Versicherungs-AG In der ersten Regie- iing Dr. S'ih Inquart war Fischboeck Handelsmi- r iter. Die 2'bwicklung der österreichischen Landes- iglerung leitete Fischboeck als Wirtschafts- und sUnanzminister und übernahm dann die Leitung der i reditönstalt-Bankvere-in Wien. Ferner war er Lei- kr der Wirtschaftskammer Wien. Nach der Be­izung der Niederlande übernahm Dr. Fischboeck

Generalkommissar die wirtschaftlichen und fi­nanziellen Angelegenheiten im Rahmen des Reichs- imnniffariats für die besetzten niederländischen Ge-

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lpanislhen Halbinsel nach dem hefinben te Don« Makassar, von C-. vird von unterstützt, en Trup«

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Verbände A.'Triqt« indes ans ILuzon burd^ro« mehrere ht gesetzt irte über» sMtMS im Noro> eine Lat« zahlreiche

Or. Fischboeck Reichskomtüissar für die Preisbildung.

Berlin, 15. Ianuar. (DVV.) Der Führer hat

in den kommenden Festzeiten (Ostern, Pfingsten usw.) ein Urlauberverkehr nicht in Frage kom­men wird.

(18. Januar) und am Tag der nationalen Er­hebung (30. Januar) übliche allgemeine Veflag»

Gaustraßensammlung im Lahre 1942.

Am Samstag, 17 und Sonntag, 18. Ianuar, findet die diesjährige Gauftraßenfammlung statt, 3m Hinblick auf die gewaltigen Leistungen unserer Soldaten im Osten, die trotz Schnee und Kälte allen widerstand zu brechen wissen, wird die Heimat er­neut ihre Opferbereitschaft unter Beweis stellen. Nach Abschluß der Wintersachensammlung, die einen ungeahnten Erfolg gehabt hat, wollen wir auch bei den geldlichen Opfern in keiner weise zurückslehen. Bei der Gaustrahensammlung am 17. und IS. Ja­nuar soll sich die Solidarität des gesamten deut- schen Volkes erweisen. Darum spende jeder, was in seinen Kräften stehlt

Lustkämpfe wie noch nie

Bilder aus der neuen Wochenschau.

Turenne zerstörte das Schloß.

Das Auerbacher Schloß bei der Gaustraßenfammlung für das Knegs-WHW.

Helene Fehdmer zum Gedächtnis.

Am 18. Januar 1872 wurde in Königsberg kchauspielerin Helene F e h d m e r geboren. Durch ihre 35jährige Tätigkeit an Berliner Buhnen und durch zahlreiche Gastspiele im Reich ist sie weithin bekannt geworden. Rollen wie die Generil im Lear", die Hermione imWintermärchen", die Frau John in HauptmannsRatten" deuten Um­fang und Spannweite ihres Gestaltungsvermögens an. Friedrich K a y ß l e r hat seiner 1*39 verstorbe­nen Lebensgefährtin zu ihrem 70. Geburtstage ein Erinnerungsbuch gewidmet: Helene Fehdmer zum Gedächtnis", das in Kürze bei Rütten und Löning

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Oie Sonnenkrast steigt.

Der kürzeste Tag des Winters ist inzwischen schon eine Reihe von Tagen.vorüber. Wenn wir aus dem Kalender die Sonnenaufgangs- und untergangs- zeiten nachprüfen, so stellen wir jetzt eine zunächst langsame, gegen Ende des Monats aber sich schneller steigernde Zunahme der Sonnenscheindauer und da­mit der Tageslänge fest. Um die Mitte des Monats ist es im Durchschnitt schon 8/< Stunden länger hell als es zu Weihnachten mar, und am Ende des Monats steigert sich die Dauer der Tageshelle um 1V< Stunden gegenüber den kürzesten Tagen bzw. die Zeit um Weihnachten. Mit dieser Vermehrung der Sonnenscheindauer und Tageshelle ist natürlich auch eine Verstärkung der Sonnenkraft und der Einstrahlung der .Wärme auf unsere gemäßigte Zone verbunden. In den Temperaturwerten des Januar sofern nicht ungewöhnlich günstige me­teorologische Verhältnisse bestehen macht sich diese vermehrte Sonnenkraft allerdings noch nicht geltend. Erst im Februar kann man in normalen Wintern feststellen, daß die Wärmkraft der Sonne die nächt­liche Erkaltung und den Gesamtwärmeverlust der Vorwochen wieder übertrifft, denn ab Ende Januar/ Februardegiün zeigen die Durchschnittswerte unse­rer Temperaturen ein langsames Steigen.

Mit dem Januar endet auch die dunkelste Zeit des Jahres. Nicht nur der Umstand, daß der Nacht­himmel des Januar eine Hochkonjunktur an hellen Sterben aufweist, macht die Januarnächte im all­gemeinen erträglicher (auch wenn keine Mond­scheinwirkung besteht), sondern auch Schneedecken steigern, sofern sie vorhanden sind, den Helligkeits­grad. Richtige pechschwarze Nacht ist allerdings dann noch im Januar zu erwarten, wenn bei fehlendem Mondschein (auch hinter den Wolken) und bei stark bewölktem Himmel Regen fällt. In diesem Falle bleibt nicht nur der Sternenglanz vollkommen aus, sondern auch der nasse Erdboden wirkt tiefschwarz und läßt alle Konturen verschwinden. Selbstver­ständlich ergeben sich bei Nebel ohne Mondschein­wirkung die gleichen Folgen.

Im ganzen ist der Januar der Wintermonat, wie er im Buche steht, wenn auch je nach dem Eha- rakter des Winters große Unterschiede bestehem kön­nen. Der Bauer wünscht sich vom Januar im all­gemeinen Schnee und Frost, damit eine Feuchtig­keitsreserve für den Frühling und Sommer ent­steht und das Ungeziefer vernichtet wird, aber es genügt ihm auch schon ein regenreicher Januar, da dieser den Grundwasf erstand ähnlich hebt wie eine Schneelage beim nachherigen Tauen.

Urlaub für ausländische Arbeiter.

NSG. Die Gauwaltung Hessen-Nassau der DAF. teilt mit: Alle Betriebe (Firmen), die ausländische Arbeitskräfte beschäftigen (ausgenommen sind aus­ländische landwirtschaftliche Arbeiter), haben für das Jahr 1942 neu erstelltes Unterlagsmaterial (Vordrucke usw.) für die Belegung von Arbeiter- sonderzügen bei Urlaubsfahrten bzw. Rückbeförde­rungen bei der Deutschen Arbeitsfront, Gauwal­tung Hessen-Nassau, Transportstab, Frankfurt am Main, Bürgerstr. 69, anzufordern. Ausländische gewerbliche Arbeitskräfte dürfen in Zukunft nur mit Sonderzügen befördert werden. Die Benutzung von Regelzügsn kann nur in Ausnahmefällen er­folgen. Es Vird besonders darauf hingewiesen, daß

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Oie Bedeutung

der Bolksbitdungsarbeit.

Eine Tagung derkraft-durch-Freude"-Sreiswarte.

NSG. In einer Tagung derKraft-durch-Freude"- Kreiswarte sprach der komm. Gauobmann der Deut­schen Arbeitsfront, Gauamtsleiter E ck, über die Bedeutung der Volksbildungsarbeit. Er betonte vor allem die große Wichtigkeit der Vorträge zur Ver­tiefung der Allgemeinbildung sowie dis systematische Arbeit, die in ihren Arbeitsgemeinschaften geleistet werden muß. Als ebenso wesentlich stellte er ferner die Kulturfilmarbeit heraus wie auch die Notwen­digkeit, die Kräfte in den Kreisen noch weiter zu aktivieren. Als sehr ergebnisreich erwies sich eine Aussprache darüber, welche Vorträge vor allem das Land hören will.

Ueber die Dorfbucharbeit sprach Ortsgruppenleiter Link. Kreisfilmstellenleiter S ch e u r i ch gab einen interessanten Einblick in die Kulturfilmarbeit in Frankfurt, die vom Deutschen Dolksbildungswerk geleistet wird. Der Kreiswart der NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude" im Kreise Wetterau, Sche­mel, sprach als Beauftragter für die Volkstums­arbeit und ihr weitgespanntes Aufgabengebiet.

Oer Wohnungsschlüssel während der Reile '

Der Reichsluftfahrtminister und Ob^befehlshaber der Luftwaffe hat zu der Frage Stellung genom­men, ob ein Mieter im Hinblick auf etwa eintre­tende Luftangriffsfchäden verpflichtet ist. bei länge­rer Abwesenheit seine Wohnungsschlüsseln in er­reichbarer Nähe zu halten. Es wird zwar zur Der- Meldung von Nachteilen verschiedener Art, wie z. B. Versagung einer Entschädiguna by Kriegs­sachschäden wegen mitwirkenden Verschuldens, vom Mieter verlangt werden müssen, daß er bei länge­rer Abwesenheit seinen Wohnungsschlüssel in er­reichbarer Nähe hinterläßt. Eine Vorschrift, nach der der Schlüssel einer bestimmten Person, wie z. B dem Luftschutzwart, ausgehändigt werden muß, gibt es jedoch im Luftfchutzrecht nicht. Es ist auch nicht beabsichtigt, eine gesetzliche Pflicht dieser Art zu schaffen, da bei einem Zwang zur'Ueber- lassung der Wohnungsschlüssel an eine bestimmte Person das Reich die Haftung für die gewissenhafte und redliche Verwahrung der Schlüssel zu tragen hätte. Eine derartige Garantie kann jedoch nicht übernommen werden. Es muß daher jedem Woh­nungsinhaber überlassen bleiben, unter eigener Verantwortung die Schlüssel einer in der Nähe wohnenden Person anzuvertrauen. Diese Maß­nahme zieht irgendwelche Nachteile des Eigen­tümers bei der Entschädigung von Luftangriffen nicht nach sich.

Erleichterte Zulassung zurMeisterprüfungfürKriegsleUnehmer

Die den fachlichen Vorschriften für die Meister­prüfungen im Handwerk zugrunde liegenden Anfor­derungen stellen das Mindestziel der handwerklichen Berufserziehung dar. Die besonderen Verhältnisse der zum Kriegsdienst eingezogenen Gesellen ver­langen aber eine Ausnahmeregelung, um ihnen trotz mehrjährigen Wehr- und Kriegsdienstes be­sondere Nachteile zu ersparen. Eine Bevorzugung darf sich allerdings nicht auf die Prüfungsanforde­rungen erstrecken, da damit den Kriegsteilnehmern selbst nicht gedient wäre. Dagegen können die Zu­lassungsbedingungen erleichtert werden. Der Reichs- Handwerksmeister hat deshalb angeordnet, daß Kriegsteilnehmer zur Meisterprüfung zugelassen werden können, wenn sie mindestens drei Jahre aktiben Wehrdienst, davon mindestens ein Jayr während des Krieges, abgeleistet haben, wenn sie eine Gesellenzeit von mindestens zwei Jahren nach­weisen und an einem anerkannten Meistervorbe­reitungskursus von mindestens 150 Stunden teil, genommen haben. Soweit Kriegsteilnehmer für die Ablegung der Prüfung von der Wehrmacht beur­laubt werden, kann von dem letzten Erfordernis abgesehen werden. Soweit es .zeitlich möglich ist, soll jedoch der Meistervorbereitungsrursus besucht werden. Die Handwerkskammern haben dafür Sorge zu tragen, daß Kursusgelegenheiten für be­urlaubte Kriegsteilnehmer geschaffen werden. Die Prüfungsgebühren für Wehrmachtangehörige wer- den um ein Drittel ermäßigt. Die Handwerkskam­mern find in begründeten Einzelfällen zu weiteren Ermäßigungen ermächtigt.

Dem Versicherten sein Recht!

Mehr als bisher ist die deutsche Sozialversiche­rung bestrebt, frei von bürokratischen Hemmungen ihre Aufgabe zu erfüllen und das Recht der Ver­sicherten an die Spitze zu stellen. Neuerdings ist das Reichsversicherungsamt in Erwägung darüber eingetreten, ob nicht bei den Versicherten, bei denen nur einige wenige Beiträge fehlen, auf die Mög­lichkeit, diese fehlenden Beiträge nachzubringen, von Amts wegen hingewiefen werden könnte. Das Reichsversicherungsamt hat den Rentenversicherungs­trägern jetzt ein entsprechendes Verfahren zur Pflicht gemacht. Ergibt sich aus den Akten, daß Bei­träge fehlen, die noch nachentrichtet werden können, Iso ist der Versicherte auf diese Möglichkeit hinzu-

von Württemberg, als dieser geachtet war und mit den schwäbischen Städten in Fehde lag, als Zu­flucht und Versteck diente, bis Philipp der Groß­mütige den Herzog wieder in sein Land zurück- führen konnte. 1664 aber brach das Unheil über die schöne Feste herein. Damals lieh der französische General Turenne die Burg zerstören und nieder- brennen, wütend über den tapferen Widerstand der Besatzung. Seitdem ist das Auerbacher Schloß eines der schönsten Ausflugsziele der Bergstraße, von wo man einen unvergleichlichen Rundblick ge­nießen kann.

Wer am kommenden Samstag oder Sonntag eines der hübschen Kunstharzabzeichen der Gau- Straßensammlung oder gar alle miteinander er­wirbt, erhält sehr reizvolle Wiedergaben geschicht­licher Zeugen unseres Heimatgaues. Vergesse aber niemand, oaß es gilt, bei der Straßenfammlung am 17. und 18. Januar feine Opferbereitschaft zu beweisen, die den Geschichte machenden Taten un­serer Soldaten im Osten würdig sein soll!

Wenn auch die Wintennonate für die große Strategie als eine Art Pause gelten, so zeigt doch die neue Wochenschau, daß der Soldat an der Ost­front keine Wartezeit kennt. Stets ist er in Be­reitschaft, auf dem Sprung, den angreifenden Feindkolonnen zu begegen ober zum Gegenstoß auszuholen. So sind die von der H'eimat gesam­melten Woll- und Pelzsa.chen ein wahrhaft schönes Geschenk für den Soldaten, der am Tage mehrere Stunden lang Wache steht, der am Flak­geschütz aber bei ber Artillerie Dienst tut. Es ist beglückend, feststellen zu können, daß die ersten Sendungen wärmender Winterkleidung nun schon im Kampfgebiet eingetroffen sind. Wir sehen Sol­daten mit neuen Pelzwesten schon auf dem Marsch.

Die Bilder von der Front um Leningrad sind gekennzeichnet durch den trostlosen Eindruck, den das Zerstörrmgswerk der Sowjets nach der Sprengung der Schleusen am Stalin-Kanal hinter­lassen hat. Durch die herbe Winterlandschaft wälzt sich die graue Flut eines aufgeregten Stroms.

NSG. Der Wanderer ober Reifende, den der Weg an der Bergstraße vorüberführt, sieht stets mit Bewunderung die alte Burgruine über Auer­bach. Das Auerbacher Schloß ist eine der schönsten und weitläufigsten Ruinen der Bergstraße. Sie trägt zwei starke Trutztürme, deren einer im Jahre 1821 plötzlich einstürzte. Es gehen von diesem Schloß viele Sagen durchs Land, namentlich von einer Burgjungfrau, die, in weißem Gewände zur Mittagszeit mit einem Schlüsselbunde gesenkten Hauptes in den Trümmern umherwandelnd, ge­sehen wird.

Mehr als die Ortssage weiß die Geschichte von dieser Burg zu berichten, wenngleich nicht immer Verbürgtes. Das Schloß soll, wie mitunter behaup­tet wird, von Karl dem Großen erbaut und wegen ber häufig in jener Gegend damals hausenden Ur- stiereUrberg" genannt worden sein. Als Eigentum der fränkischen Könige kam es an das Kloster Lorsch und bann an Mainz, von welchem es die Grafen von Katzenelnbogen erhielten. Interessant ist auch, daß das Schloß wahrscheinlich dem Herzog Ulrich

gung unterbleibt in diesem Jahre.

Vorzeitige Zurückzahlung eines Eisernen Sparguthabens.

In einem neuen Erlaß des Reichsfinanzministers, der eine Reihe von Durchführungsanweisungen für das Eiserne Sparen gibt und im Reichssteuerblatt Nr. 2, 1942, veröffentlicht ist, wird in Abschnitt 12 auch die Frage der vorzeitigen Zurückzahlung von Eisernen Sparguthaben behandelt. Der Reichs­finanzminister gibt hierbei eine Reihe von Fällen an, die aber wohl nicht als ein vollständiger Kata­log der möglichen Fälle anzusehen ist, sondern nur als eine Aufzählung ber wesentlichen denkbaren Fälle gewertet werden muß.

Als Grundsatz für vorzeitige Rückzahlung ist festgelegt, daß ein dringender Notfall vor­liegen muß. Als Beispiel für einen dringenden Not­fall werden benannt, daß einem Eisernen Sparer durch die Geburt eines Kindes, durch Verheiratung eines Kindes, durch Todesfall oder Krankheitsfall in ber Familie, durch Umzug, Luftbefchädigung oder durch einen ähnsichen Anlaß so hohe Kosten erwachsen, daß ihm ihre Zahlung aus dem laufen­den Arbeitslohn ober aus anderen Mitteln (z. B. gewöhnliche Sparguthaben, Geburtsbeihilfen, Not­standsunterstützungen ober ähnliche Zuwendungen) nicht zugemutet werden kann. Für die Hinterbliebe­nen kann auch ber Tob des Eisernen Sparers evtl, ein dringender Notfall fein. Dem Antrag einer Ar­beitnehmerin, die aus Anlaß -ihrer Verheiratung ihr Eisernes Sparguthaben ganz ober zum Teil ab= heben möchte, ist regelmäßig zu entsprechen, wenn eine Bescheinigung über das bestellte Aufgebot vor­gelegt wird. Zum Schluß wird noch einmal wieder­holt, daß die Steuerfreiheit und die Beitragsfreiheit, die für die Eisernen Sparbeträge gewährt worden find, durch die vorzeitige Zurückzahlung nicht hin- fällig werden.

Geplatzte Rohrleitungen.

LPD. Der Aufforderung, freiliegende und der Kälte besonders stark ausgesetzte Rohrleitungen vor dem Einfrieren zu schützen, sind manche Volksge­nossen nicht in genügender Weise nachgekommen, so daß bereits zahlreiche Rohre geplatzt sind. In manchen Fällen sind nur Frauen zu Hause, die sich mit dem sachgemäßen Rohrschutz nicht zurecht- finben. Auch in solchen Fällen ist es Pflicht für jedermann, helfend einzugreifen, damit Schäden vermieden, Arbeitskräfte erspart werden und wert­volle Volksgüter erhalten bleiben.

Botschafter von Mackensen übergab das neuge- jschaffene Heim und die Dienststelle der HI. in Rom feiner Bestimmung.

In dem unter britischem Protektorat stehenden (Emirat Kowait äst die Pest ausgebrochen. Die ira­kische Regierung hat ihre Grenzen geschlossen, um eine Verschleppung der Seuche in den Irak zu ver­hindern. Kowait, an der Nordwestküste des Persi­schen Golfes, hat eine Bodenfläche von etwa 5000 Quadratkilometer und 80 000 meist arabische Ein­wohner.

Kunst und Wissenschaft.

>ene J/ plan, Reichsmarschall Göring, den Minister a. D. tiäre. N. Hans Fischboeck unter Ernennung zum J staatssekreiär zum Reichskommissar für die Dreis-

unb 2 luitzen. Nhofeit rlJIHUZ er ,Ut <JIV|UIUUVIU11 jvvnavi. ny VU-

obge, sten Er Übernahm bann die Leitung ber Oester- - - M m-*!-

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liftte.

Ein italienischer General mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.

> Berlin, 15. Januar. (DNB.) Der Führer und tyerfte Befehlshaber der Wehrmacht verlieb das Merkreuz des Eisernen Kreuzes dem Divisions- !l?neral Fedele bi Giorgio, Kommandeur der ralienifchen Division Savona. Er hat mit den ihm (üirterfteUten italienischen und deutschen Truppen in »rbildlicher Weise den Stützpunkt bei S o l - ?!um gegen die Angriffe der Engländer zäh vertei- digt. Ihm ist es zu verdanken, daß die Stützpunkt- 0nt trotz des Falles von Bardia und ttotz der » !hwierigsten Dersorgungsverhältniffe bis beute« im Wesentlichen sich behauptet und damit starke Feind- fräfte gebunden hat.

General di Giorgio wurde 1887 in Chivasso (Tu- nn) geboren und begann seine militärische Laufbahn als Leutnant.der Alpini. Er nahm am italienisch- 'irtischen Feldzug 19111912 teil, sowie am Felb- M 19151918. Er war bann Führer der Militär- mssion in Ecuador, wo er an der Kriegsakademie ii Quito lehrte. Im Kommando der Gebirgsdivision ; 3ulra nahm er an der albanischen Expedition teil und Übernahm im Oktober 1941 das KonAnando ?iber die Division Savona in Libyen. Er ist mit der bronzenen Tapförkeitsmedaille und dem Kriegsver- )kenstkreuz ausgezeichnet, ist Komtur des Ordens ber italienischen Krone und des Kolonialordens, sowie Offizier des Ordens der Heiligen Moritz und Laza- lUs. Vom Führer wurde ihm der Deutsche Adler- irlben mit Stern verliehen.

Kleine politische Nachrichten.

Reichswirtschaftsminister und Reichsbankpräsident sprach bei der Eröffnung einer Vortragsreihe ber Wirtschaftshochschule Berlin zu dem Thema .Das wirtschaftliche Gesicht des neuen Europa".

j Im unbesetzten Frankreich haben sich in den letz- ten Tagen erneut zahlreiche Freiwillige zum Kamps gegen den Bolschewismus gemeldet. So wurden jetzt in Lyon und Marseille Formationen 6er französischen Legion gebildet, die zunächst nach hrer Sammelstelle, Versailles, abrücken.

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Der italienische Außenminister ^Gras Ciano ist vom ungarischen Reichsverweser ih Prioataudienz empfangen worden. Am Nachmittag veranstalteten ;bie Präsidenten beider Häuser des Reichstages einen Empfang im Kuppelsaal des Parlaments.

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Der portugiesische Staatspräsident (Tarrn o n a, dessen Amtsperiode am 15. April 1942 zu' (Enbe ist, ^aiirb sich am 8. Februar zum dritten Male als Kan­didat für die Staatspräsidentschaft aufstellen lassen.

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Die erste deutsche Derwaltungsakademie im fremb= völkischen Raum wurde durch den Generalgouver- wur Reichsmimster Dr. Frank in Krakau eröffnet.