Samstag, U./Somttag, 15. Zebruar 1942
9 Samstag, 14-/501
Gietzener Anzeiger
Beilagen:
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Tokio, 12. Februar 1942.
Oer Führer nahm Abschied von Or Todi
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der- und nschuß, ankhei- merzen.
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In seiner Abschiedsrede für Dr. Todt verlieh der Führer dem genialen Mitarbeiter die höchste Masse des von ihm neugestifteten Ordens für nationale Verdienste. — Hier heftet der Führer bei dem feierlichen Staatsakt in der Reichskanzlei die hohe Auszeichnung auf das Ordenskissen für Dr. Todt.— (PK -Aufnahme: Kriegsberichter Eitel Lange. sSch.j)
>92. Jahrgang Nr. 38
Erscheint täglich, außer ; sonntags und feiertags
Dr. lobt erhielt als erster den Orden für höchste nationale Verdienste.
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ke- R. Lwge S.E. toter: Hans BeL rfifimmel
Während eines feierlichen Staatsaktes im Mosaiksaal der Neuen Reichskanzlei nahm der Führer mit seinem ergreifenden Nachruf Abschied von seinem getreuen Gefolgsmann und genialen Mitarbeiter, Reichsminister Dr. Tod t. Unser Bild zeigt den Führer während seiner Abschiedsworte an Dr. Todt. (Scherl-Bilderdienst-M.)
stattfand, ist von der gleichzeitigen Luftschlacht nicht zu trennen. Wieder einmal haben die Briten auf dem Wasser und in der Luft zur selben Stunde eine Niederlage erlitten, die wegen ihres zeitlichen Zusammenfallens mit dem Verlust von Singapur besonders bitter ist. Wieder einmal hat das harmonische Zusammenwirken von Heer, Kriegsmarine und Luftwaffe einen Erfolg gebracht.
Während Fernkampfbatterien des Heeres und der Kriegsmarine die britische Küste unter ihrer Feuerwirkung hielten, geleiteten starke Jagdverbände die deutschen Kriegsschiffe vor den A u g e n d e r E n g l ä n d e r sicher durch den Kanal. Dieser erfolgreiche Vorstoß schwerer deutscher Seestreitkräfte wurde aber nicht nur im Hinblick auf die britischen Verluste von einem versenkten und einem beschädigten Zerstörer, sowie von 43 Flugzeugen, sondern auch noch in anderer Hinsicht zu einer peinlichen Schlappe für die Briten. Die deutschen Einheiten „S ch a r n h o r st", „Gneisenau" und „Prinz E u g e n" waren dieselben, die nach britischen Meldungen bereits früher mehrfach von Bomben getroffen und schwer beschädigt oder gar versenkt worden sein wollten.
Außer dem so erfolgreichen Einsatz der deutschen Luftwaffe in der Luftschlacht über dem Kanal griffen stärkere Verbände von Kampfflugzeugen am 12. 2. britische Flugplätze in Südwestengland im Defflug an und zerstörten dort Hallen und Unterkünfte. Weiter erzielten die Besatzungen in Lagerhäusern der Hafenanlaqen von.Torquay schwere Treffer und beobachteten in Exmouth mehrere Volltreffer in kriegswichtigen Anlagen, wobei ganze Gebäudekomplexe zum Einsturz gebracht wurden.
London: „Das kühnste Seemanöver des flamen KrieqeS."
Stockholm, 14. Februar. (Europapreß.) Die erfolgreichen Operationen des deutschen Geschwaders im Kanal bezeichnet man nach schwedischen Meldungen vom Freitagabend in e n g - lisch en Marinekreisen als das kühnste Seemanöver des ganzen Krieges und zugleich als ein weiteres Glied in der Kette der von England verpaßten Gelegenheiten. Die Londoner Presse erklärt, daß dieses Kanalgefecht die größte Operation im Kanal seit Dünkirchen war, und schreibt weiter, daß es vorläufig noch unerklärlich sei, wie die deutschen Schiffe sich durchschlagen konnten.
Das Eichenlaub zum Rttektteuz verliehen.
(DNB.) Aus dem Führerhauptquartier, 13. Febr. Der Führer hat am 10. Februar dem Hauptmann Heinrich Borgmann, Bataillons-Kommandeur in einem Infanterie-Regiment,
DNB. Aus dem Aührerhauplquartier, 13. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Im Osten setzte der Gegner seine Angriffe an zahlreichen Stellen der Front fort und erlitt hierbei erneut schwere blutige Verluste. An der Donez- front machte unser Angriff trotz zähen feindlichen Widerstandes weitere Fortschritte.
In den Gewässern ostwärts der Krim beschädigte die Luftwaffe durch Bombenwurf ein großes Transportschiff.
Am 12. Februar kam es im Zuge von Operationen deutscher Seestreitkräfte im Kanal sowie in der westlichen Nordsee zu Gefechtsberührung mit englischen Streitkräften. Durch den unter Führung des Vizeadmirals Liliax stehenden verband, der aus den Schlachtschiffen „S ch a r n h o r ft“, „G n e 1- f enau“ und dem Kreuzer „Prinz Eugen“ bestand, wurden nach den bisherigen Meldungen ein englischer Zerstörer versenkt und ein weiterer in Brand geschossen. Die anqreifenden starken Verbände der englischen Luftwaffe wurden unter schweren Verlusten abgewehrt. Nur ein deutsches Torpedoboot wurde durch Bombentreffer leicht beschädigt. Ein vorpostenboot ist gesunken, nachdem es das angreifende Flugzeug abgeschossen hatte.
Die Operationen unserer Seestreitkräfte wurden durch starke Luftwaffenverbände unter dem Oberbefehl des Generalfeldmarschalls Sperrte unterstützt. Die Verluste der feindlichen Luftwaffe betragen nach bisherigen PMbunaen 4 3 Flugzeuge, von benen bie Mehrzahl burch deutsche Iagbflugzeuae, die übrigen burch bie Flakartillerie der Seestreitkräfte und der Luftwaffe abgeschossen wurden. 2m Verlauf der heftigen Luftkämpfe gingen sieben eigene Flugzeuge verloren.
An der englischen S ü d k ü st e belegten Kampfflugzeuge im Tiefflug Hafenanlagen und Flugplätze mit Bomben schweren Kalibers.
In Nordafrika beiderseitige Aufklärungstätigkeit. Deutsche Kampf- und Sturzkampfflugzeuoe warfen bei Tages- und Nachtangriffen kriegswichtige Anlagen des Hafens Tobruk in Brand und fehlen durch Bombenvolltreffer Flakbatterien außer Gefecht. Auf britischen Flugplätzen der Marma- rica wurden mehrere Flugzeuge am Boden zerstört oder beschädigt: in Luftkämpfen verlor der Feind fünf weitere Flugzeuge.
Bei Angriffen deutscher Kampfflugzeuge auf Flug- und Seestühpunkte der Insel Malta schossen die zum Begleitschuh eingesetzten Jäger zwei feind- liche Flugzeuge ab.
Vor oen Augen der Engländer sicher durch den Kanal.
B e rl i n, 13. Febr. (DNB.) Das S e e g e f e ch t, das gestern zwischen deutschen und britischen Einheiten im Kanal und in der westlichen Nordsee
Annahme von Anzeigen für die Mittaasnummer bis8' »Uhr desVormittags
Anzeigen-Preiie:
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Nachlässe:
Wiederholung Malstaffel 1 AbschlüsseMengenstaffelS Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25"/«mehr
ich Ihnen als 71. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler."
Der Führer empfing Marschall Anionescu.
Besprechungen über die Politische und militärische Lage.
Aus dem Führerhauptquartier, 13.Fe- bruar. Auf Einladung des Führers stattete der rumänische Staatsführer Marschall Antonescu am 11.2. dem Führer in seinem Hauptquartier einen Besuch ab. Der Marschall Rumäniens war begleitet von Oberst Daoidscu, Oberstleutnant Co- mescu und Offizieren seines Stabes. Der rumänische Gesandte in Berlin, Bossy, und der deutsche Gesandte in Bukarest, von Killinger, nahmen gleichfalls an der Reise Antonescus teil.
Während des Aufenthaltes des Marschalls Antonescu im Hauptquartier fanden Bestechungen zwischen dem Führer und dem rumänischen Staatsführer über die politische und militärische Lage statt. Die Besprechungen waren getragen von dem Geiste treuer Freundschaft und unverbrüchlicher Waffenbrüderschaft der beiden Völker, die in dem gemeinsamen Kampf gegen die Feinde des neuen ‘(Europa Ausdruck und Bewährung findet. An den politischen und militärischen Besprechungen nahmen von deutscher Seite der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop und der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht Generalfeldmarschall Keitel teil. Am 12. Februar folgte Marschall Antonescu einer (Ein» ladung des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop und beite mit ihm eine eingehende freundschaftliche Aussprache. Zum Abschluß des Besuches war Marschall Antonescu Gast des Reichsmarschalls Göring. Nach der Besprechung gemeinsam interessierender wirtschaftspolitischer Fragen gab der Reichsmarschall einen Empfang, an dem neben der Begleitung des Marschalls Antonescu eine Reihe führender deutscher Persönlichkeiten teilnahm.
Singapur als Sprungbrett
Perspektiven von Japan aus gesehen.
Von unserem abs.-Korrespondenten.
Europa wächst zusammen.
Von Walther Funk, Reichswirtschaftsminister und Präsident der Deutschen Reichsbank.
Wenn man das wirtschaftliche Geschehen des ver» gangenen Jahres einer zusammenfassenden Betrachtung unterzieht, so sehen wir auf ein Jahr gewaltiger Umwälzungen zurück und sind uns bewußt, daß die Zukunft ebenso einschneidende Wandlungen und Vollendungen in ihrem Schoße birgt. In stürmischem Tempo haben sich die deutschen Aufgaben auf Perspektiven vergrößert. Wir stehen nicht mehr vor der längst erfüllten großdeutschen Aufgabe, sondern sind bereits in eine europäische M i s- i o n und Verantwortung hineingewachsen, ja, die letzten Ereignisse im pazifischen und ostasiatischen Raum haben uns im Verein mit unseren Verbündeten vor eine weltumspannende Aufgabe gestellt, für die es in der Geschichte kein Beispiel gibt. Die Folgerichtigkeit und die Gemeinsamkeit des Geschehens, das den ostasiatischen Raum mit Europa wie ein System kommunizierender Röhren verbindet, bestätigt den tiefen geschichtlichen Sinn des deutschen Kampfes. Denn auch dort liegt das Problem des ostasiatischen Lebensraumes ähnlich dem. des europäischen Lebensraumes. Auch dort sind wesensgleiche Gestaltungs- und Ordnungskräfte ausgelöst worden wie auf dem europäischen Kontinent. Auch dort können die Gegner den neuen Ordnungskräften nur überlebte Gewohnheiten der angelsächsischen Hegemonie und Völkerausbeutung entgegensetzen, aber keine sittliche und konstruktive Idee des Kampfes.
Wie Deutschland und Italien die bistorische Berufung zur Neuordnung des Erdteils empfinden, fühlt sich Japan als Träger einer geschichtlichen Mission zur Neuordnung eines Weltteiles berufen. Das alte Europa aber wandelt sich in den Geburtswehen einer neuen Zeit und ver'ünqt seine vielfach mattgewordenen Kräfte und Säfte. Wir stehen mitten in einer Umformung der wirt-
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Samstagnach,
Seegefecht im Kanal.
Erfolgreiche Operationen von Kriegsmarine und Luftwaffe. — 43 britische Flugzeuge abgeschoffen. - Ein feindlicher Zerstörer versenkt.
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Bedeutete schon der Fall Hongkongs eine schwere Schädigung des britischen Ansehens in Ostasien, so st die Eroberung Singapurs, das seit jeher, aber insbesondere seit seinem Ausbau als Flottenbasis aller Welt als Sinnbild der Größe des bri- 'ijchen Imperiums galt und ein entscheidender Knoten in dem das Empire zusammenhalten'den Bande vor, ein unersetzlicher Prestigeverlust für England. Der Fall Singapurs wird eine entscheidende Schä- Diaung des Ansehens Britanniens in den Augen aller Bölter Asiens mit sich bringen, insbesondere Chinas, dessen Widerstand im hohen Maße von her Unterstützung durch die chinesische Kaufmann- ichaft Malayas abhängig ist. In Indien aber Dürfte die schwere Niederlage Englands das Signal •ein für neuerliche Unabhängigkeitsbestrebungen, if die gesamte arabische Welt wird her Erfolg Japans ausstrahlen, da die Malayen- Halbinsel ' von zahlreichen Mohammedanern be-
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Außer diesen Auswirkungen, die wahrscheinlich nicht sofort sichtbar werden dürften, hat aber der Fall Singapurs auch unmittelbare Folgen auf die Entwicklung des Krieges in Ostasien. Zunächst wird bprch diesen Ersola Holländisch-Jndien betroffen, denn die Küste Sumatras ist nunmehr durch den Angriff Japans unmittelbar bedroht. Das Oberkommando in Holländisch-Jndien ist ange- ichts der ebenso akuten Bedrohung des südlicheren Javas durch den Vorstoß Japans in der Makassar- Straße vor die unlösbare Aufgabe gestellt, etwa 4000 Kilometer Frontlinie einheitlich zu sichern.
Noch größer dürfte auf längere Sicht der Einfluß sein, den der Fall Singapurs in Australien suslösen wird. Als die japanischen Truppen so
toit Gießener F-amilienblatter Heimat imPildDie^ckolle Bezugspreis:
Monatlich.. RM.1.80 L. | Zustellgebühr .. « -.25 nin. B dueb bei Nichterscheinen ,mn-31 L oon einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt
anftrengung am Johore-Sund sammelten, war es zu spät. Die militärische Aufgabe Singapurs bestand darin, eine mächtige Flottenbasis für England zu sein, weshalb ein erfolgreicher und strategisch nützlicher Widerstand so weit nördlich von Jo- hore hätte organisiert werden müssen, daß die Flottenbasis durch die Kämpfe nicht hätte bedroht werden, können, Nur so hätte die britische und die Flotte von USA. sich dort zum Gegenstoß gegen Japan sammeln können.
Als einen weiteren Umstand, der der japanischen Wehrmacht sowohl den Vormarsch in Malaya, als auch die Einnahme Singapurs erleichterte, bezeichnen militärische Kreise Japans die erfolgreichen Operationen Deutschlands und Italiens in Nordafrika, welche zahlreiche feindliche Luftstreitkräfte banden, die andernfalls ziemlich rasch auf Singapur hätten eingesetzt werden können.
Singapur
als neuer Ausgangspunkt japanischer Operationen. Der Aktionsradius für Flotten- und Luftopera- lionen, die von Singapur ausgehen und jetzt nicht mehr von den Engländern, sondern von den Japanern durchgeführt werden können, ist in u-nserer
Karte anschaulich dargestellt. (Karte: Scherl-Bilderdienst.)
rasch durch Malaya marschierten und sich Singapur immer mehr näherten, zeigte sich in der öffentlichen Meinung Australiens ein gefährliches Absinken des Zusammengehörigkeitsgefühls gegenüber dem britischen Empire und eine zunehmende Unlust, auf fernen Schlachtfeldern unter unfähiger britischer Führung weiterzukämpfen, während der japanische Vormarsch im Südpazifikraum Australien unmittelbar bedrohte. Es ist ein interessanter Gradmesser der Stimmung in Australien, daß nicht nur im Volke, sondern auch in Regierungskreisen diese Meinung setzt ganz offen ausgesprochen wird. Das Gefühl einer wachsenden Isolierung dürfte infolge des Falles von Singapur weiter verstärkt werden, weil luftralien sowohl finanziell zum Ausbau Singapurs in beträchtlichem Maße beisteuerte als auch an der Verteidigung zahlenmäßig stark beteiligt war und hohe blutige Opfer brachte.
Dam Standpunkt Japans bedeutet der Fall Singapurs die endgültige Sicherung der besetzten Gebiete gegen Angriffe aus dem Westen. Wie kürzlich Ministerpräsident T o j o darlegte, beabsichtigt 3apan, Singapur wie auch andere strategisch wichtige Positionen zur erfolgreichen Verteidigung des neuen Großraumes fest in feiner Hand zu behalten, sodaß Singapur eine Basis Japans und ein Zentrum feiner Flotte und Luftwaffe in seiner Verteidigungsstellung gegen W e st e n werden dürfte. Japan wird aber in Malaya voraussichtlich nicht in der Defensive verharren, sondern, wie von jopanischer Seite wiederholt betont wurde, die »usfallstellung, welche Singapur imIndi - Ich en Ozean bietet, zur Ausdehnung feiner auf das militärische Endziel, also auch nach Westen, gerichteten Operationen benützen.
. Ihren überraschend schnellen Erfolg verdanken die japanischen Truppen hauptsächlich zwei Umständen. $ie Japaner ließen sich durch die britischen Meldungen nitfit täuschen, welche vor dem Kriegsaus- 6rud) der Welt verkündeten, Singapur sei dank der kroßen Verstärkung seiner gewaltigen Befestigungen unangreifbar. Die Japaner bewiesen vielmehr, nachdem sie den Boden Malayas betreten hatten, sehr foneH, daß diese Meldungen zum Hauptteil Bluff Jaren. Der zweite Faktor, der sich zu Gunsten der Japaner auswirkte, war die vielleicht noch nie fo eklatant bewiesene Unfähigkeit der britischen Füh- ’ lana, die es den Japanern von Anfang an möglich pachte, ziemlich widerstandslos zu landen und dann > &e britischen Stellungen nacheinander niederzukämp-
|n. Obwohl die britischen Truppen zahlenmäßig den Japanern nur um ein Geringes unterlegen waren, lerzettelte die britische Führung ihre verfügbaren
Kräfte in nutzlosem Widerstand kleiner Einheiten, anstatt eine starke, tief gegliederte Stellung in genügendem Abstand van Singapur auszubauen. Auch in taktischer Beziehung waren die britischen Truppen den Japanern nicht gewachsen, die eine größere Beweglichkeit zeigten und das Terrain geschickt zu Umgehungsmanövem benutzten. Sa gelang es den japanischen Truppen immer wieder, sich sammelnden britischen Widerstand im Keime zu ersticken. Als sich die Briten endlich mit einer letzten Kraft-
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vrühlsche Univerfitätrdruckerei H. Lange General-Anzeiger für Oberhessen Gießen. Lchulftrahe 7-9
das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und an ihn nachstehendes Telegramm gesandt: । w——% .
„In Würdigung ihres heldenhaften Einsatzes ! Kapitänleutnant 5 r et E) er r d. T t e j e np a u len im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe' versenkte das Schlachtschiff „Barham . (Scherl-M.)
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