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Mittwoch, U. Januar M2

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Zchriftleitung und GeschastrsteNe:

Dietzen, Zchulstratze 7-9

Englische Befürchtungen

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seit für 100 Jahre in die fiänbe der USA. und Englands gelegt worden, es ; gelte, die Legionen Hitlers und seiner Trabanten in Italien und Ja­pan zu besiegen, entdeckt plötzlich, der Feind, den die Rooseveltianer vor allem niederringen müßten, seinicht Japan, auch nicht Italien, es ist Hitler und Hitlers Anhänger, Hitlers Deutschland." Denn die USA. dürfe die Atlantikschlacht nicht vergessen. Sie sei das wichtigste. Dahinter verbirgt sich das Geständnis, daß die USA. im Pazifik machtlos sind. Die Schläge der Japaner scheinen eine wirklich unerwartete Wirkung auf die Kriegs­hetzerbande Roosevelts gehabt zu haben, die einst den Himmel stürmen wollte und nun wissen sie nicht ein noch aus.

Erbitterte Kämpfe auf Bataan

Tokio. 13. Jan. (DNS.) Landungskorps der japanischen Marine besetzten auch an der Oft- lüste von Minahassa, der nördlichen Halb­insel von Celebes die Stadt Sema. etwa 40 km ostwärts der Stadt M e n a d o, bei der bereits am Sonntag japanische Streitkräfte an Land gingen. In Luftkämpfen wurden sieben feindliche Bomber j abgeschossen. Andere japanische Einheiten besetzten ! T o n d a n o südöstlich von Menado. Es ist anzu­nehmen daß die von der west- und von der Ostküste verflößenden Truppen sich bald vereinigen werden.

Druck und Verlag: vruhlsche UniversttatrdruckereiR. Lange

zwei Torpedotreffer auf einen USA.-Flugzeug- träger vomL e x i n g t o n"- Typ von 33 000 Ton­nen in den Gewässern westlich von Hawai erzielt hak. In dem Kommunique wird gesagt, daß es dem U-Boot nicht möglich gewesen sei, zu be­stätigen, daß der Flugzeugträger gesunken sei, da es schnell tauchen mußte, um einem Zerstürerangriff zu entgehen. Jedoch glaubt man bestimmt, daß das Schiff gesunken ist, da zwei heftige Explosionen ge- hört wurden, nach dem das U-Boot getaucht war.

Bei dem torpedierten Flugzeugträger handelt es sich entweder um dieLexington" selbst oder um dieSaratoga-, die beiden größten Flug­zeugträger, die die Bereinigten Staaten besitzen. Sie wurden 1925 als Schlachtkreuzer begonnen, der Bauplan aber nach dem Washingtoner Abkommen geändert. Beide Schiffe haben je neunzig Flugzeuge an Bord und 1400 Mann Besatzung.

Tokio, 13. Jan. (DNB.) Etwa 20 km südlich des Kriegshafens Olongapo im Gebirge au der Halbinsel Bataan auf Luzon versuchen ame- rikanische und philippinische Streitkräfte sich mit allen Mitteln zu verteidigen. Die feindlichen Haupt­kräfte auf Bataan werden mit 50 000 Mann ge-

Ein anderer Korrespondent des gleichen Blattes, der ebenso enttäuscht von der Front zurückkehrte, meint, daß Singapur schon in Kürze verloren sei, wenn nicht der Schrei der britischen Militärbehörden nach mehr Truppen und Flugzeugen endlich beant­wortet werde. Der Vormarsch der Japaner an der Ost- und Westküste gehe mit ungeheurer Präzision vor sich, wobei beide vormarschierenden Armeen sich immer in gleicher Höhe hielten, um die Englän­der vor sich herzutreiben. Die Engländer würden in der Mitte eingekeilt. (Ein englischer Sol­dat sagte, als er von der Front zurückkehrte,es ist ein verflixter Krieg. Man kann ständig von sechs Seiten vom Feind beschossen werden".

*

In Singapur wurde der nordamerikanische Rund­funkreporter Cecil Brown von den britischen Behörden v e r h a f t e t. Er funkte Tag für Tag von Singapur aus seine Berichte nach USA. Er wurde dabei von der Zensurstelle des britischen Bundes­genossen überwacht. Diese hat ihn nun hinter Schloß Und Riegel gesetzt, da, wie es heißt,seine Rund-

Geburt* reicht feitet ;licb

192. Jahrgang Nr.y

I Erscheint täglich, außer : Sonntags und feiertags

der sich folgendermaßen:

Gesamt- Abgegang.

Das endgültige Gauergebnis.

Die Woll- und Wintersachensammlung in Hessen-Nassau.

NSG. Das abschließende Ergebnis der Woll- und Wintersachensammlung für die Front des Gaues Hessen-Nassau liegt nunmehr vor. Es erbrachte bis zum 13. Januar 1942, mittags 12 Uhr, folgende

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Von unterer Berliner Schriftlcitung.

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Neue Landungen auf Celebes

Oie Städte Kema und Tondano beseht.

Lleberredet oder gezwungen."

Verschärfter Druck Londons und Washingtons auf Irland.

Aus dem Gau Hessen-Nassau sind somit 119 Waqgons mit Wintersachen für die Front qesammelt wordem D.eses Erqebme tft ebenso ein Beweis der treuen Gefolgschast zum Führer wie die unzerbrechliche Kameradschaft der Heimat zur Front.

Der Marineminister Roosevelts, W. F. Knox hatte vor einigen Jahren Roosevelt als eine Katastrophe in Kriegszeiten bezeichnet. Danach fand er den Weg zu Roosevelt und machte seine Kriegspolitik intensiv mit. Aber jetzt fliehen nur mühsam die Geständnisse der unerwarteten Niederlage von seinen Lippen.

Ich würde Ihnen gegenüber nicht osten sein ,jo sagte er den USA.-Bürgermeistern,wenn ich eie 2U der Annahme verleiten würde, daß Sie günstige dramatische Entwicklungen durch triumphale ameri­kanische Marineoperationen im Stillen Ozean m naher Zukunft erwarten könnten." Und er erklärte das damit:Die Elemente von Zeit und Entfernung und die notwendig bedingte weite Verteidigung un­serer Marinestreitkräfte lassen das nicht zu, was meiner Meinung nach Sie alle von nur als Vor- chlag erwarten: einen baldigen entscheidenden Waffengang mit der japanischen Marine Denn , so sagte Mr. Knox,die kühl überlegene Führung unseres Oberstkommnndierenden, des Präsidenten, hat uns vor dieser Gefahr (!) bewahrt." Roosevelt befindet sich in der Defensive, denn Knox erklärte weiter, er hätte lange Küsten zu schützen weit zer-

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Stockholm, 13. Jan. (Europapreß.) Die Sicher­heit Indiens ist bedroht, das ist der Gedanke, der in und zwischen den Zeilen der britischen Kommen­tare zur Entwicklung in Ostasien zu erkennen ist. Immer deutlicher erscheint im Bewußtsein der eng­lischen Oeffentlichkeit die Vorahnung, daß Singapur nicht mehr gehalten werden kann. Bezeichnend hier- ür sind Sätze wie:Es ist nicht sicher, daß Singa­pur die japanische Bedrohung überleben wird", den der militärische Mitarbeiter derNews Chronicle gebraucht, während es in dem Kommentar der Times" heißt, es sei deutlich, daßdie Gefahr für die Verteidigung Singapurs eher zu- als abnimmt .

Die Landungen der Japaner auf Celebes haben in der öffentlichen Meinung Englands eine neue Welle von Pessimismus ausgelöst.Es scheint, daß die Japaner landen können, wo sie wollen, wann sie wollen und wie sie wollen. Wir können sie vor­läufig nicht aufhalten." So äußert man sich in Lon­don. Auch in Washington bezeichnet man bereits das vom Kriegsschauplatz noch roeit entfernte Australien alsnatürlichen Ausgangspunkt" für eine Gegen­offensive. Man müsse damit rechnen, daß die Ja­paner ihren Vorstoß weiter forffetzten, und es sei unmöglich vorauszusehen, wann man sie zum Stehen bringen könne. Ihre einzige Hoffnung setzen die Plutokratien auf die Tschungking-Chinesen. Sie sol­len die Japaner zum Stehen bringen, wozu Eng­land und die USA. sich als unfähig erwiesen haben. DerDaily Expreß" meint, die Japaner hätten

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Ü» R

Unerbetener Vorspann.

Die englische Presse hat in den letzten zwei Tagen eine Türkenkampagne eröffnet. Die ver­sprochene Auslieferung Europas an die Sowjet­union hat schon im August 1941 in der Türkei em orgenvolles Echo gefunden. Was damals schließlich nochPrivatarbeit" derTimes" war, wird jetzt durch zwei hervorstechende Akte der britischen Poli­tik unterstrichen. Eden erklärte am 8. Januar im Unterhaus:Das Prinzip der modernen Türkei ist ein enges Einvernehmen zwischen der Sowjetunion, und der Türkei." Er berief sich dabei auf Mustafa Kemal Atatürk. Aber wenn wir nicht irren, war England der leidenschaftliche Gegenspieler der Türket in ihrem bewunderungswürdigen Freiheits­kampf gegen das geplante Friedensdiktat von Sevres. Woher in aller Welt nimmt Eden, der Ver­treter der Macht, die alles iat, um denunaus­sprechlichen Türken" von den Küsten des Mittel« meers abzudrängen und in das kleinasiatische Hoch­land zu verbannen, den Mut zu einer Erklärung über die türkische Polittt, wie sie sein sollte?

Es ist richtig, daß die Türkei in den Jahren ihres Befreiungskampfes von der damaligen Sow­jetunion mit (Übrigens nicht allzu umfangreichen) Materiallieferungen unterstützt wurde. , Aber die Sowjetunion von 1920 ist nicht die Sowjetunion von 1941/42. Die Sowjetunion von 1920 war mit sich selbst beschäftigt. Sie glaubte auch noch an ihre ursprünglichen Ideale. Sie trat eine Reihe von Grenzbezirken an*die Türkei ab, die sich die Zaren mit rauher Kriegshand genommen hatten. Die Sta- linsche Sowjetunion ist eine andere Sow­jetunion. Sie hat nicht umsonst Peter I. und Suworow zu ihren Ahnherren proklamiert. Die Stalinsche Sowjetunion ist das Machtgebilde des roten" Zaren. Ob der Zar rot oder weiß ist, kann jenen gleichgültig sein, die seine Opfer werden. Die qlte Sultans-Türkei ist von den moskowiti- schen Zaren berannt und entkräftet worden, bis sie dertönerne Koloß" oderder kranke Mann wurde. Atatürks Befreiungskampf war ein Protest gegen diese schmähliche Rolle. Atatürk würde sich im Grabe umdrehen, wenn er hörte, daß ihn ein englischer Außenminister zu seinem Kronzeugen macht. .

Die Reichsregierung hat die türkische Regierung darüber unterrichtet, daß Molotow feiner Zeit bei seinem Besuch in Berlin die Zustimmung Deutschlands zu einer vertraglichen Abmachung nut der Türkei zum Zweck der Schaffung einer Basis für Land- und Seestreitkräfte der Sowjetunion am ; Bosporus und an den Dardanellen auf der Grund- läge einer langen Pacht forderte. Deutschland hat es damals abgelehnt, Stalin Hilfsdienste zu leisten bei dem Versuch, auf die Politik Peters des Großen

Die frühzeittge Eroberung der südlichsten Philip- pmenhalbinsel Mindanao bezeigte schon den Drang der Japaner nach Süden: ihre Landun­gen in Borneo Md Celebes sind die grad­linige Fortsetzung. Nach ihren Erfolgen auf den Philippinen im Osten, der Malaiischen Halbinsel im Westen greifen sie die zweite Linie der eng- lisch-amerikanffch-niederländischen Front an: dahin­ter liegen Neuguinea und Australien. Zwischen der Malaiischen Halbinsel und (Sumatra im Westen, Neuguinea und Aüstralien im Südosten erstreckt sich ein unendlich mannigfaltiges Jnselgewirr. Hier pfleg­ten sich die ostindischen und Südsee-Piraten vergan­gener Jahrhunderte mit Vorliebe zu verstecken. Die­ses Versteckenspiel gewinnt im Zeitalter der Luft­waffe und der U-Boote eine neue Bedeutung, die sehr viel weiter reicht: für defensive und für offen­sive Zwecke. Niederländisch-Ostindien ist der Ruhm unb der Reichtum der Niederlande gewesen. Es ist jetzt zum Kampfobjekt geworden. Roosevelt und Churchill haben der Exkönigin Wilhelmina versi­chert, daß sie mit ihrem ganzen Einsatz Niederlän- disch-Ostindien verteidigen werden. Die ganze Welt wartet auf die Einlösung dieses Versprechens. Die Exkönigin Wilhelmina war leichtsinnig und stur zu- glffch. Immerhin sie hat ein Versprechen. Das nie der ländische Volk hat Sorge.

Die Insel Celebes, die durch die japanische Lan­dung in den allgemeinen Blickfang gerückt ist, ge­hört zu den großen Sunda-Jnseln, nebst Borneo, Sumatra und Java. Die Insel ist mit ihren 179 400 qkm fast ein Fünftel größer als Großbri. iannien (ohne Schottland). Sie gleicht einem Tin­tenfisch, der seine Fangarme nach vier Seiten aus­streckt. Die Einwohnerzahl wird auf 4,2 Millionen angegeben, darunter knapp 8000 Europäer. Die Insel ist sehr gebirgig und hat eine Reihe noch tätiger Vulkane. Einige dieser Vulkane erheben sich auf der nach Nordosten ausstrahlenden langen und schmalen Halbinsel Minahassa, an deren schwieriger Steilküste jetzt die Japaner und zwar an drei Stellen zugleich gelandet sind. Auf dieser Halb­insel Minahassa finden sich aber auch einige breite Täler, auf denen in jüngster Zeit ein ganz hervor­ragender Kaffee (neben Baumwolle, Zuckerrohr und Reis) angebaut wird, der über den wichtigen Handelsplatz Menado alsMenado-Kaffee" ver­schifft wird.

Aus die Dauer entmutigend."

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sunkberichte zu pessimistisch gewesen seien und auf die Bevölkerung Singapurs eine abträgliche Wirkung ausgeübt hätten".

Zwei Torpedotrejfer auf LtGA.-Flugzeugträger.

Nach heftigen Explosionen wahrscheinlich untergegangen.

Tokio. 14. Januar. (DNB. Funkspruch.) Das kaiserliche Hauptquartier gibt bekannt, daß ein ja­panisches U-Boot am Abend des 12. Januar

einen großen Teil ihrer Erfolge der Unfähigkeit ge­wisser Prahlhänse zu verdanken.Es ekelt mich an , heißt es in dem Blatt,die Beschreibungen zu lesen, die die Japaner lächerlich machen sollen. Um den Sieg über diesen entschlossenen Feind davonzutra- gen^ bedarf es anderer Dinge als einer Aufzählung von Schimpfworten."

Einer der Hauptunzufriedenen mit der Unter­stellung britischer Streitkräfte unter nordamerikani- sches Kommando ist der englische Abgeordnete, Ge­neral Sir George Joffrey. Dieser politisierende General ist ein Exponent der zahlen- und einfluß= mäßig nicht unbedeutenden englischen Adelskreise, die keine Lust verspüren, sich in Singapur von nordamerikanischen oder anderen ausländischen Of­fizieren kommandieren zu lassen. Joffrey vor allem ist es, der in aller Oeffentlichkeit über die alliierte Kriegführung Beschwerde führt. Die nichtenglischen Offiziere, so meint er, müßten sich erst einmal be­währen, die nordamerikanische Flotte beispielsweise habe überhaupt keine Kriegserfahrung. Es sei eine Schande, englische Soldaten von Nordamerikanern befehligen zu lassen. England müsse führen, es müsse zuerst kommen und an vorderster Stellung stehen. Joffrey ist der Vertreter des Britentums schlechthin.Daily Expreß" gibt dafür folgenden Beweis: In Boulogne-sur-mer sei seine Antwort auf die Frage eines französischen Zollbeamten nach seinem Gepäck gewesen:Mein Herr, sprechen Sie englisch mit mir oder überhaupt nicht."

Stockholm, 13.Jan. (DNB.) Im Zusammen­hang mit den Londoner Gerüchten, daß die britische Regierung von Südirland Stützpunkte für Flotte und Luftwaffe -verlange, mel­detStockholms Tidningen", man halte es in Lon­don für wahrscheinlich, daß in Nordirland, wo schon seit längerer Zeit bedeutende Stutzpunkt eingerichtet worden seien, USA.-Truppen stationiert würden. Deshalb liege es auf Mr Hand, daß die Verhandlungen über gewisse Plane zur Zusammenarbeit in der Verteidigung von Sud- irland im Falle eines Angriffs aufgenommen wur­den. Wenn weitgehende Vorschläge über Stutzpunkte in Südirland vorgebracht werden sollten, so halte man es jedoch für natürlicher, daß Washington diese Vorschläge mache.Chicago Sun" erklärt, daß Amerika diese Stützpunkte brauche. AuchChi­cago Tribüne" schreibt:Kein Land hat mehr ge­tan als die USA., um Irlands Sache zu fordern, und selbst wenn eine Überlassung von Stützpunkten in einer Weise diese USA.-Unterstützung ausgleichen würde, so brauchte eine solche Handlung keine an­dere Empfehlung als Irlands eigenes Interesse. Wenn irgendein Amerikaner irischer Herkunft dem Vor chlag entgegenarbeitet, so hilft er Irland darin, seine eigene Unabhängigkeit zu verlieren.Daily Telegraph" führt aus, man beabsichtige, de Dalera Angebote zu machen, die auch britische und amerikanische Konzessionen auf wirtschaftlichem Ge­

biet vorsähen. Diese Probleme seien auch unlängst mit dem Premierminister Nordirlands bei seinem Besuch in London erörtert worden.

Sunday Expreß" schrieb:Es ist an der Zeit, de Valera und Eire gegenüber ein deutliches Wort zu sprechen. Das arme, wehrlose Land ist ü u ß e r st unwillig, Großbritannien oder den USA. zu er­lauben, eine Verteidigung zu übernehmen. Die Ir­länder würden nicht imstande sein eine Flottenbasis oder einen Flugplatz auch nur eine Stunde zu halten. Natürlich würden britische Truppen und Flugzeuge ,gegebenenfalls aus Nordirland heran- geftürmt kommen, doch würden sie ohne Zweifel zu spät erscheinen, um eine Gefahr für die Alliierten abwehren zu können. Ein amerikanisches Expeditionsheer solle nach Europa entsandt werden, und Irland wäre der selbstverständliche Ausbildungsplatz und Derteidigungsposten für dieses Heer. Eire spiele eine hoffnungslose Rolle, wenn es nicht überredet ober gezwungen werde, seinen ehrenvollen Platz in der Front der Alliierten' einzunehmen. De Valero müsse jetzt der ,amerika­nischen gesunden Vernunft sein Ohr zu leihen und einer amerikanischen Streitmacht zur Verteidigung Irlands den Willkomm entbieten'. Wenn er aber nicht hören wolle, bann müsse man durchHandlungenzu ihm reden."

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der einzelnen Kreise glie-

wend, u ~ ,11 freute aut-öaraan roeroen mu juwu ge­streute Stutzpunkte und den Panamakanal z ~ roüen unter starkem Lebensmit-

sichern. Dazu langten 9$Ie9r^r^teiqIlAd>|n A^m tetmangel leiden. Artillerie in Zusammenarbeit mit

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des Vorjahres erzählte, die Beherrschung der See tert geführt.

Schanghai, 13. Januar. (Europapreß.)Der . kritische Rückzug von Kuala Lumpur ist eines der hervorragendsten Ereignisse in der Geschichte dieses Krieges", so schreibt der Sonderkorrespondent von Reuter, Willert Maut der den britischen Truppen auf Malaya zugeteilt war, über den jüngsten briti­schen Rückzug. Auf die Dauer sei es aber ent- j m u t i g e n b , über Rückzüge zu schreiben, fährt er | fort. Die von Kuala Lumpur nach Süben führende i Straße sei neun Stunden lang mit marschierenden : Soldaten und Kriegsfahrzeugen vollgestopft gewesen.

Ein pessimistisches Bild über die Lage auf der Malayen-Halbinsel geben auch die anderen aus Kuala Lumpur geflüchteten Korrespondenten, die sich | jetzt in Singapur aufhalten. Aus ihren Berichten ! spricht die Gewißheit, daß Singapur nicht zu halten i ist.Daily Telegraph" meint, daß es nicht lange ! dauern wird, bis japanische Schlachtschiffe vor ? Singapur erscheinen, um die Festung mit schwerer : Artillerie zu belegen, nachdem Sturzkampfbomber die britischen Batterien zum Schweigen gebracht unb die Flugplätze vernichtet haben.Daily Expreß" hieint, daß auf der Malayen-Halbinsel feine Flug­zeuge stationiert seien, die sich den japanischen An­griffen widersetzen könnten. Wenn man im Kampf­abschnitt das Dröhnen eines Flugzeuges höre, laufe alles automattfch m den Dschungel, da man die Gewißheit habe, daß sich nur feindliche M a - s ch i n e n zeigen. Die Japaner nutzten ihre lieber» ; legenheit gut aus unb bepflasterten Straßen und Truppenansammlungen mit Bomben, ohne daß eng- i lisch- Flakgeschütze in Aktion träten.

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37 756

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