vom Führer beauftragt.
WM s
lstich, der nach dem g hier Dörnemann
die t
an
ablassen.
i4«.
ein Spatz ist oder ein Mensch — diese Mütter?
) eine kommt — it? Wir werden
Wi
Erleben kennt.
Gruppenführer Bielstich wurde zu Peine bet Hannover am 15. März 1895 geboren. Lei Ausbruch des Weltkrieges trat er als Kriegsfreiwilliger bei der Infanterie ein. Nach Genesung von einer Verwundung wurde er Flugzeugführer und blieb m dieser Eigenschaft bis zum Zusammenbruch 1918 an der Front. In die Heimat zurückgekehrt, schloß er sich einem Freikorps an und kämpfte in dessen Rechen in Berlin, Mitteldeutschland und Ober-
Dann rückte er — mit einem energischen Klaps — den grünen Hut tiefer in die Stirn, drehte sich mn und ging rasch davon. Sehr groß, sehr breitschultrig
Eine Ohrfeige für Roosevelt.
Der chilenische Staatspräsident Rios sollte auf Einladung Roosevelts am 15. Oktober nach W a = shington reisen. Selbstverständlich: Um das Wort des Herrn zu hören, nämlich — Roosevelts! In seinem Uebermut hat aber der stellvertretende Außenminister der USA. S u m n e r Welles in einer Washingtoner Pressekonferenz Chife beschuldigt, daß es an der Versenkung ame-
ibr schon zeigen, daß hier nichts zu erben ist für sie. Nun passen Sie mal auf, Fräulein! Kommen Sie ein bißchen abseits und sehen Sie zu. Die Alte wird ihn sich schon holen."
Gegenstück zur dichtenden Romantik erblicken, in der nicht die zerflatternden Gefühlsmodulationen der Tieckschen Theaterstücke, sondern die klaren dramatischen Konturen Kleists die bleibenden und typi- pischen Werte geliefert haben. Auch diese Reihe der Peinerschen Tafelgemälde erhärtet die Erkenntnis, daß die Hintergründigkeit des Kunstwerks nicht aus Unklarheit geschöpft wird, sondern daß die Klarheit eben so bedeutend sein muß, daß hinter ihr nicht mehr genau faßbare Zusammenhänge als ein Gefühl von den letzten Dingen empfunden wird.
Die Frucht dieses Entwicklungsganges, natürlich im großen gesehen, der vom Wandteppich über das Tafelgemälde wieder zu seinem Ausgangspunkt zurückkehrt, sind die in unwirkliche überirdische Farbe getauchten Wandteppiche der allegorischen Reihe und die für die Reichskanzlei bestimmten monumentalbetonten Entwürfe zu den Wandteppichen der Reihe „Deutsche Schicksals- schlachte n".
Alles ip allem scheint uns das Wunder dieser Gralsburg in dem Gesetz zu sein, das der Künstler sich und seinen Schülern aufgab: Idealisierung des Natürlichen ohne Auflösung der natürlichen For- men. Wir nähern uns damit wieder dem antiken Himmel, dessen Götter auch Menschenantlitz^ trugen. Vielleicht bezeichnet dieser Grundsatz überhaupt den augenblicklichen Standort zumindest der bildenden Kunst, in Deutschland.
Bis 1937 hat Peiner auf der Kronenburg als freier Künstler gelebt, umgeben und unterstützt von einem freiwillig sich unterordnenden Schülertreis. Zn Anerkennung der grundsätzlichen Bedeutung des Peinerschen Werkes hat Reichsmarschall Göring im Mai 1937 die Kronenburg zur Hochschule erhoben und sie unter dem Namen Hermann-Göring- Meisterschule für Malerei seiner persönlichen Förderung unterstellt. Die Satzungen sehen einen Höchststand von 15 Schülern vor und die Schule, deren von Fahrenkamp besorgter Bau als eine interessante Kombination nordischer und südlicher Bauelemente sich zwischen den Bunkern und Panzersperrlinien des Westwalls erhebt, kann die Eigentümlichkeit für sich buchen, die kleinste Hochschule des Reiches, ja vielleicht überhaupt der Welt zu sein.
Seit dem Bestehen der Meisterschule sind neben einer Anzahl von Tafelbildern die Folge der Falkenjagdteppiche, eine Folge von zehn Gobelins mit
It'
„Höchst böswillig.
„Ja", sagte der Mann mit einem gewichtigen Nicken, „das ist die sicherste Art, ihn umzubringen."
„So!? Und wenn eine Katze kommt?"
„Erstens", sagte der Mann gemütlich, „kommt hier keine Katze. Und zweitens, wenn doch dann sind wmzwei beide ja da, nicht
titanischer Schiffe schuld sei, weil es nicht die B e < Ziehungen zu den Achsenmächten abgebrochen habe. Den gleichen Vorwurf hat er auch gegen Argentinien erhoben. Dabei ist die Politik Chiles und Argentiniens von eitler Vorsicht durchtränkt, die manchmal die Grenzen der Peinlichkeit nicht vermeidet. Aber dieser Tobak aus Washington war doch zu stark. Die chilenische und argentinische Presse hat energisch protestiert, obwohl sie zu einem sehr großen Teil achsenfeindlich eingestellt ist. Der chilenische Staatspräsident Rios hat nun .feines Washingtoner Besuch vorläufig abgesagt, und zwar mit folgender Begründung: ,Zch bedauere sehr, daß ich mich gezwungen sehen muß. Eurer Exzellenz (gemeint ist Roosevelt) mitzuteilen, daß die kürzlich in den Vereinigten Staaten in Umlauf gesetzten amtlichen Informationen über die internationale Lage meines Landes mich veranlassen, die Ehre, Eurer Exzellenz einen Besuch abzustatten, vorläufig aufzuschieben."
Sumuer Welles redet sich heraus.
Buenos Aires, 12. Oft (Europapreß.) Dec argentinische Außenminister gab am Sonntag bekannt, daß der argentinische Botschafter in Washington, Dr. Espil, dem Unterstaatssekretär Sumner Welles persönlich das Mißfallen der argentinischen Regierung wegen seiner Aeußerungen in Boston ausgedrückt und'ihn aufgefordert hat, die Tatsachen zu präzisieren, die seinen Aeußerungen zugrunde lagen. „Mr. Welles tat dies nicht und entschuldigte sich mit mllitärischen Gründen", wird in der Erklärung
„Alliierte" unter sich
besetzten Ort und noch zwei festungsartig ausgebaute Höhen nordwestlich Stalingrad. Dadurch zerschlug er die für einen Durchbruch vorgesehenen Ausgangsstellungen der Bolschewisten.
Feindliches Ll-Boöt versenkt.
Rom, 12. Oft (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Montag meldet u. a.: Eines unserer U-Boote unter dem Befehl von Kapitänleut- nant Raoul Galletti versenkte im mittleren Mittelmeer, ein feindliches U-Boot durch Torpedotreffer.
Erster Flug ins Leben.
Von Peter Mattheus.
„Hoppla!" sagte der Mann mit dem grünen Hut Hinter ihm war etwas mit sanftem Platsch auf dem Boden gelandet. Als ter sich umdrehte, saß ein junger Spatz da, einer von denen, die die ersten Flugversuche machen. Er sah erschrocken zu dem großen Mann empor, sagte „Piep!" und hüvfte mit gespreizten Flügeln fort. Ziemlich ungeschickt.
Eine Dame, die vorbeikam, blieb stehen und sah dem kleinen grau-braunen Federball voller; Mitleid zu. Dann klemmte sie resolut ihr Täschchen unter den Arm, bückte sich und versuchte, den Spatz zu fangen. „Piep!" sagte der junge Spatz sehr schrill. „Pip! Piep!? And hüpfte ängstlich flatternd fort.
„Pst — Sie!" sagte der Mann mit dem grünen Hut. „Was machen Sie denn da?"
„Sehen Sie ja — ich will ihn fangen", sagte die Dame spitz.
„Hm — woll'n Sie ’n sich braten?"
„Na, was Sie da reden!" sagte die Dame entrüstet. „Ich wohne hier. Ich will ihn mit hinauf- nehmen und füttern. Sie sehen 'doch, daß er ganz schwach ist, nicht? Und wenn er sich erholt hat, lasse ich ihn wieder fliegen."
Führungswechsel in -er GA.-Gruppe Hessen
Gruppenführer Bielstich
Desai dlfWunsi iÄndeirkei besondere Lng an 2er sind imit Alp h des Me, auj 1 sollen t krs ,chm W Gest '«"gehör
Meller zifioen R Mlebens 1 Präfidc
Wngen M wer ,'too und veutM
w,
7 dos K- «ji auch/
tienW lüi Mont x Mite -lhung'
< -lerne du
; -Mslha Agent
(Den dur Mlte ire der 1 xseille un
Am
Identer
-z»rM
item. Ui ler zu ' i eingela Zahressch in Rah' Hen Dick chalter u: Iju des seine Aus l Die 3i
Set ft y-
schlefien. !
Schon im Jahre 1922 schloß er sich in Ndunchen der nationalsozialistischen Freiheitsbewegung an und trat in die Partei ein. Aus feiner einsatzfreudigen und kämpferischen Haltung heraus focht er . während der Kampfzeit in den Reihen der SA. in Hannover, wo er die Untergruppe Hannover führte. Am 1. Februar 1934 wurde er Stabsführer dec Gruppe Hessen, führte im Anschluß daran die Brigade 148 in Wetzlar und später die Brigade 48 in Marhurg (Lahn) bis zum Sommer des Jahres 1938. Dann erreichte ihn die Berufung zum Stabs- führer der Gruppe Oder.
Bei Kriegsausbruch befand sich Gruppenführer Bielstich als Beobachter in einer Aufklärungsstaffel. Er nahm an den Feldzügen gegen Polen und iit Norwegen teil, wovon unter feinen Kriegsaus-. Zeichnungen in besonderer Weise der Narvik-Schlld zeugt Als Hauptmann der Luftwaffe und Angehöriger des fliegenden Personals eines Kampfgeschwaders war er auch an Luftangriffen gegen England beteiligt. Nach Ausbruch des Krieges im Osten kämpfte er in Nordfinnland und am Eismeer.
So blickt Gruppenführer Bielstich auf viele Jahre kämpferischer Erfahrung und härtesten Einsatzes sowohl im Braunhemd als auch im feldgrauen Rock zurück.
Mit der nunmehrigen Führung der SA.-Gruppa Hessen erwarten ihn neue und größere Aufgaben« Alle Angehörigen der Gruppe aber sind entschlossen, an ihrer Erfüllung unter seiner Führung im alten SA.-Geist mitzuarbeiten. '
Bolschewistischer Schwindel.
Eine deutsche Richtigstellung.
Berlin, 12. Okt. (DNB.) In der Einkefselungs- schlacht südlichdesLadogasees wurden nach Meldungen des OKW. vom 3. und 6. Oktober sieben bolschewistische Divisionen vernichtet und darüber hinaus weitere Divisionen und Brigaden schwer angeschlagen. Bei den vernichteten Divisionen handelte es sich im einzelnen um die 19. und 24. Gardedivision sowie die 191., 259., 265., 294. und 374. Schützendivision. Schwer angeschlagen wurden die 16., 24., 98. und 122. Panzerbrigade, das 501. und 507. Panzerbataillon sowie die 22., 23., 33., 53., *137. und 140. Schützenbrigade. Bei diesen Kämpfen erlitten weiterhin die 11., 327., 372. und 376. sowjetische Schützendivision schwerste Verluste.
An diesen vom OKW. gemeldeten Tatsachen können bolschewistische Falschmeldungen und Dementis ebensowenig ändern, wie das Verfahren der Kommissare, neu herangeführte Truppen mit den Nummern der vernichteten Einheiten zu versehen, um so die Existenz der aufgeriebenen feindlichen Verbände zu beweisen. Die bevorstehende Veröffentlichung weiterer deutscher Berichte und Kampfschilderungen vom Ladogasee wird die wirklichen Tatsachen stärker untermauern, als sie die jüdisch-bolschewistischen Lügen zu verschleiern vermögen.
Auch die sattsam bekannte Methode der Bolschewisten, Siege auf dem Papier zu erfinden, hat neue Blüten getrieben. Seit längerer Zeit meldeten die Bolschewisten von der Leningrad-Front Erfolge im Raum von Sinjawino, einem Ort weit hinter den deutschen Stellungen. Da den Bolschewisten ihre sogenannten Erfolge offenbar selbst unheimlich geworden sind, haben sie soeben schleunigst eine deutsche Offensive erfunden, die aber den deutschen Truppen keine Erfolge gebracht habe. Immerhin gibt diese neue Lüge den Briten die Möglichkeit, von hohen deutschen Verlusten in diesem Abschnitt zu phantasieren. An diesen ganzen Meldungen von bolschewistischen Erfolgen und abgewehrten deutschen Angriffen ist kein Wort wahr, so daß auch die behaupteten Verlustzahlen der deutschen Truppen jeder Grundlage entbehren.
Weitere Lügen der britischen Regierung
Berlin, 12. Okt. (DNB.) Aus den Aussagen der beiden überlebenden deutschen Soldaten, denen es gelang, auf der Insel Sercq aus der englischen Gefangenschaft zu entkommen, werden weitere Einzelheiten bekannt, die die amtliche Erklärung der britischen Regierung vom 10.Oktober Lü- gen strafen. Die Briten haben bekanntlich behauptet, sie hätte die Hände der deutschen Soldaten aus dem Grunde gebunden, damit die Männer, die die Gefangennahme durchführten, sie durch Unterhaken der Arme abführen konnten.
Demgegenüber haben die beiden deutschen Soldaten bei ihrer Vernehmung ausgesagt, daß sie nicht untergehakt wurden. Die fünf deutschen Gefangenen wurden durch je zwei Engländer gefesselt und abgeführt, wobei jeweils ein Gefangener allein vor zwei Engländern hergehen mußte. Der von den Engländern zum Rückzug benutzte Weg ließ ein Nebeneinandergehen von drei Personen auch nur an ganz wenigen Stellen zu.
Die britische Regierung hat in ihrer Erklärung den feigen Mord an wehrlosen deutschen Gefangenen weiter damit begründet, daß die Gefangenen auf dem Wege zu den Booten an von den Deutschen besetzten Kasernen hätten vorbeigeführt werden müssen. Auch diese Behauptung ist falsch. Don der Stelle, wo die fünf deutschen Soldaten gefangen genommen wurden, bis zur Anlagestelle der Boote führte der Rückzugsweg an keiner weiteren Truppenunterkunft und auch nicht an anderen Gebäuden vorbei. Das einzige Gebäude im' Umkreis von 100 Meter ist ein kleines, unbewohntes und baufälliges Haus, das noch nie mit Truppen belegt war.
Das Ritterkreuz.
Berlin, 12. Okt. (DNB.) Der Führer vttlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Generalleutnant Erwin Iänecke, Kommandeur einer Infanterie-Division; Major Wilhelm Knetsch, Kommandeur eines Infanterie-Regiments; Hauptmann Konrad L y h m e, Bataillonsführer in einem Infanterie-Regiment; Oberleutnant Klaus Hilgern a n n , Chef der Infanteriegeschütz-Kompanie eines J.-R.; Oberfeldwebel Ernst Kruse, Zugführer in
einem Panzergrenadier-Regiment und Obergefreiten Fritz Faust, in einem Infanterie-Regiment; ferner auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, an Oberleutnant Stry, Flugzeugführer in einem Sturzfluggeschwa- der, und Leutnant Kutscha, Flugzeugführer in einem Zerstörergeschwader.
*
Major Wilhelm Knetsch, am 26.2.1906 als Sohn des Archivars Knetsch in Marburg.an der Lahn geboren, stürmte an der Spitze seines Bataillons in erbitterten Häuserkämpfen einen vom Feinde
der Darstellung foer weiblichen Tugenden, Entwürfe 3it acht Gobelins „Festzüge der Planeten" und schließlich die zwischen 1939/42 geschaffenen Entwürfe zu den Schicksalsschlachten der deutschen Geschichte; „Teutoburger Wald", „Ungarnschlacht Heinrichs I.", „Schlacht' bei Wien gegen die Türken", „Marienburg", „Kunersdorf" und „Leipzig"; ferner zwei Themen über die Schlachten dieses Krieges, die dem Künstler erst später aufgegeben werden. Gerhard Aichinger.
„Ach —!" sagte die Dame ganz gerührt. „Ach!
Sowas!" j Irot'ff
„Ja, ja", sagte der Mann und nickte, „ob das nun • ~ ..... * ........ . »st
NSG. Gruppenführer Diel, Ausscheiden von Gruppenführer Dörnemann vom Führer mit der Führung der SA.-Gruppe Hes- fen beauftragt wurde, kommt von der Gruppe Oder, wo er bis zu feinem Kriegseinsatz zuletzt als Stabsführer tätig war. Indessen ist er für die Gruppe Hessen kein Fremder, hat er doch jahrelang zuerst als Stabsführer und dann als Brigadeführer in ihr gewirkt. So kann die Gruppe Hessen als ihren neuen Führer, einen alten Mitkämpfer ihrer eigenen Reihen begrüßen, der Männer und Verhältnisse der Gruppe aus eigener Anschauung und eigenem
Als Beittag zu den Kriegszielen der USA. hat dieser Tage die amerikanische Wochenzeitschrift „Life" in einem offenen Brief an das englische Volk die Aufforderung an die Briten ergehen lassen, den Kampf für das britische Empire einzustellen, da die Amerikaner sicherlich nicht da- ür kämpften, das englische Weltreich zusammenzuhalten. Diese Aufforderung, die ganz in der Linie der Rooseveltschen Erbschleicherpolitik liegt und die zweifellos aus dem Weißen Haufe veranlaßt worden ist, hat natürlich in England lebhaftes Aufsehen erregt und ist vor allem dem englischen Kriegsverbrecherkumpanen schwer ins Gebein gefahren. Damit man aber ja in London nicht auf den Gedanken käme, diese Ausführungen der Zeitschrift „Life" als literarische Expektoration abzutun und über sie zur Tagesordnung hinwegzuschreiten und damit die britischen Spießgesellen auch nachträglich an den Emst der Situation erinnert werden, hat die Rooseveltklique die Ausführungen der Zeitschrift „Life" gleich kräftig dadurch unterstrichen, daß sie durch amerikanische Truppen -die britischen Bahrein-Inseln kurzerhand besetzen ließ und damit dokumentierte, daß das, was bis jetzt zum britischen Empire gehöre, in Zukunft von den USA. als Eigentum betrachtet werde. Die Bahrein-Inseln sind seit 1861 englisches Protektorat, und weder die Araber noch der Schah von Persien, die beide lebhaftes Gelüste nach diesen Inseln hatten, konnten das erreichen, was jetzt die Amerikaner mit einem Handstreich zustande brachten. Im übrigen ist diese Besetzung der Bahrein-Inseln durch amerikanische Trup- Sen durchaus keine sensationelle Angelegenheit. Die merikaner haben sich ja aus der britischen Erbschaftsmasse bereits viel bessere Rosinen herausgepickt. Daß jetzt auch die Bahrein-Inseln daran glauben müssen, ist nur insofern ein pikantes und ausfälliges Ereignis, als die Besetzung ungefähr im gleichen Augenblick vollzogen worden ist, als man in den USA. die Aufforderung plakatiert hat, die Briten sollten von ihrem Kampf für das Empire
flotte, die es jemals gegeben habe. Sie werde nach dem Kriege die größte Aufgabe haben, den internationalen Handel in aller Welt wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Diese Werbuna wird noch mit Versprechungen höchster Heuer besonders schmackhaft und verlockend gemacht.
Das zmückgehattene Kriegsmaterial der LlSA.
Stockholm, 13. Okt. ^Europapreß.) Heber wachsende englische Kritik an der Unzulänglichkeit der nordamerikanischen Kriegsmateriallieferungen berichten schwedische Korrespondenten am Montag aus London. Es scheint in London der Eindruck vorzuherrschen, daß diese Kritik an dem nordamerikynischen Bundesgenossen mit dem offenen Brief des „Life" in einem gewissen Zusammenhang steht. Im besonderen beklagen die Blätter, daß die nordamerikanische Regierung einen erheblichen Teil der Rüstungsproduktion für die Ausrüstung von Armeen zurückhalte, die frühestens in zwei Jahren in Aktion treten könnten. Bezeichnend für die Stimmung ist die von Garvin im „Sunday Expreß" ausgegebene Devise: „Vereinigte Nationen — vereinigt euch!" Dabei beklagt Garvin, da es nicht einmal zwischen Washington und London ein Uebereinkommen über eine gemeinsame Strategie gäbe, geschweige denn zwischen den angelsächsischen Mächten und Moskau. Andere Blätter kommentieren die Entwicklung der letzten Wochen in ähnlichem Sinne und verzeichnen dabei auch das Gerücht, wonach Stalins Klage über feine Verbündeten durch das Ausbleiben einer fest gugefagten größeren Sendung nordamerika- n i scher Flugzeuge ausgelöst worden sei. Die „Daily Mail" fordert in diesem Zusammenhang erneut einen Vereinigten Generalstab mit einem gemeinsamen Oberbefehlshaber, der nach Auffassung des konservativen Blattes auch unbeschränkte Vollmachten für die Verteilung des Kriegsmaterials auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen haben müsse. Dabei werden die USA. eindeutig angeklagt, von ihrem Kriegsmaterial allzuviel zurückzuhalten und damit die Position Englands zu gefährden.
Zur Rachschubregelung nach USA. entsandt.
Lissabon, 13. Oft. (Europapreß.) Der britische 23erforgungsminifter hat, wie die „Times",berichtet, General Walter V e l l i n g zum Generaldirektor der britischen Versorgungsabteilung in Washington ernannt. General Velling war bis. vor kurzem Gene- ralquartiermejfter der britischen Armee und geht als Zivilperson nach Washington. Er wird Nachfolger des kanadischen Industriellen Eduard P. Taylor, der diesen Posten feit August 1941 innehatte. Angesichts der Spannungen wegen der Zuteilung des nordamerikanischen Kriegsmaterials an England hat man es anscheinend vorgezogen, einen Engländer und nicht einen Kanadier auf den wichtigen Beschaffungsposten zu setzen, dazu noch einen General, der die Versorgung der Truppe anders befürworten und durchdrücken kann als ein Zivilist. So ihm das gelingt.
su gliebi Hichte in üing, die Mbatentin Bin Völl er übei «idjte, Dr
3 Büchel satur, bi ammg ei
(
Wem ispiel bei ün Austo mbenb Ei ft Der i «lthove W Wied tönbigen
,Meinen Sie?" sagte die Dame zweifelnd und stellte sich abwartend neben ihn.
„Jawoll — das meine ich!"
Etwa eine Minute lang geschah gar nichts. Dec kleine Spatz faß auf den Steinen und sagte durchschnittlich alle zehn Sekunden „Piep!" Dann löste sich plötzlich ein Schatten aus dem nächsten Baum, und gleich darauf saß die Mutter neben dem Kleinen. Sie sagte sehr viel, die Alte. Und ihr Tonfall klang höchst energisch. Offenbar war sie nicht ganz zufrieden mtt ihrem Kind. Dann flog sie jäh auf einen Mauersims, drei oder vier Meter entfernt' und etwa mannshoch über der Erde, und zwitscherte von oben weiter.
„Na —?" sagte die Dame gespannt.
Im selben Augenblick breitetet der Kleine unten die Flügel aus, tat ein paar ungeschickte Hovsec und landete ziemlich glatt neben der Mutter auf dem Sims. Er sagte zweimal höchst befriedigt „Piep!" Die Alte ließ ihm Zeit, sich zu verpusten.
Eine Weile saßen die beiden still auf dem Mauersims. Dann flog die Alle blitzschnell auf den untersten Zweig des nächsten Baumes, kehrte zurück, flog wieder auf den Zweig, kehrte abermals zurück und flog zum drittenmal. Diesmal blieb sie auf dem Zweig sitzen und lockte. „Piep!" klang ihre Stimme tief und voll zwischen den Blättern hervor. Und „Piep!" klang es vom Mauersims — schrill und ängstlich.
„Jetzt passen Sie auf", sagte der Mann mit dem grünen Hut. „Jetzt passen Sie auf — sie hat 's chm gezeigt."
Mit einemmal — purr — segelte der Kleine vom Sims und flatterte — unsicher zwar, aber doch ganz kräftig — hinüber zu dem Zweig. Er erreichte ihn. Und in einer Orgie vom wechselseitigen Pieps hüpfte er hinter der Alten her, höher hinauf, dem Stamm zu.
t R( Nefcun 'joren $
L"» em Ä i d° ,'Anen
•8 ■ M 8h
r 5r
Genf, 13. Okt. (DNB. Funkspruch.) Die. Londoner Presse vom 12. Oktober zeigt, daß der in den amerikanischen Zeitschriften „Fortune" und „ßrfe" erschienene „offene Brief an das britische Volk" die Gemüter in Großbritannien weiter stärkstens beschäftigt. Der diplomatische Korrespondent der „Times" spricht dabei von einem „Angriff auf Großbritannien" und sagt, der Artikel habe sehr viel böses Blut gemacht. Britischerseits werde man die Aufmerksamkeit der USA.-Regierung „auf diesen höchst böswilligen Artikel" lenken.
USA. wollen auch die britische Handelsflotte erben.
Lissabon, 12. Oft. (Europapreß.) Die Nord- ameritaner sind anscheinend entschlossen, nachdem sie inzwischen die Engländer aus den meisten internationalen Schiffahrtswegen hinausgedrängt haben, diese Posittonen für immer zu behaupten und damit das Erbe des dem Untergang geweihten britischen Empires auch auf diesem Gebiet anzutreten. Das Mißtrauen der Engländer gegen ihren Bundesgenossen, das sich darin ausdrückte, daß, sie die nordamerikanische Küstenschiffahrt, die Verbindungen zwischen Südamerika und England oder Amerika und Afrika sowie Amerika—Oftafien erst auf stärksten Druck der USA. aufgaben, ist daher verständlich. Aus dey Werbeplakaten der USA.-- Schlffahrtsbehörde, Die jetzt in allen Teilen der Vereinigten Staaten Mannschaften für die Todesfahrt über die von den U-Booten der Achsenmächte beherrschten Meere werben sollen, heißt es u.a., die USA. brauchten die größte Handels-
Nie Gralsburg in der Eifel.
Das Werk Werner Peiners.
Nicht jedem Künstler ist das Glück so vollkommenen Sieges beschieden gewesen wie Werner Peiner; dem Impressionismus bei Bejahung der Farbe die klare Form einer monumentalen Linie, Dem Expressionismus bei Bejahung der Linie den feftbeftimmten gedanklichen Inhalt feiner malerischen Komposition entgegensetzend, wuchs er aus der Zeit über sie als Künder des Neuen. Das Haus und die Ateliers, die sich Der DüsselDorfer „Sezef- sionist" auf einem Hügel Der Eifel, dicht unter Den Ruinen Der Kronenburg, gebaut hat, würde wohl noch heute von Gegnern berannt werden, hätte nicht das Ereignis Des Jahres*1933 aus Dem Trutzbau eine Gralsburg gemacht. So ist ihm Verkündung und Erfüllung, Revolution und Sieg, Aussaat und Ernte vom Schicksal zugemessen worden.
Die weihevolle Abgeschiedenheit der Allegorie, der Glanz eines Wundersehnsuchtshimmels liegt über dem Werk, das auf Der Kronenburg entsteht: die Entwürfe zu Dem von Reichsmarschall Göring und Reichsminister Speer für Die repräsentativsten Bauten Des neuen Deutschland in Auftrag gegebenen Wandteppiche. Hier also formt sich ein künstlerisches Antlitz, das bestimmt ist, sich als typische Prägung unserer Zeit kommenden Geschlechtern zu überliefern.
Peiner ist bald nach Dem Weltkrieg hauptsächlich durch Gobelin-Entwürfe bekanntgeworden. Später erst folgen Tafelgemälde, vor allem Die für Die Entwicklung Des Künstlers besonders wichtigen afrikanischen Bilder, die zum Teil auf Den Ueberseeschiffen „Europa" und „Bremen" zu sehen gewesen sind, und mit Dem nachhaltigen Eindruck, den sie hinterließen, Peiners Namen entscheidend durchsetzten. Minutiöse Detailausführung, eine stark betonte klare zeichnerische Linie bekommen in diesen Bildern durch ein raffiniertes Kolorit fast überirdisches Leuchten. Der angestrebte Zweck, den Eindruck eines paradiesischen Landes hervorzurufen, appelliert an ein unbestimmtes Sehnsuchtsgefühl, und es ist interessant, daß die Auslösung dieser Impression eines nicht genau Abwägbaren nicht durch unbestimmte Farben, sondern durch eine betonte Klarheit erreicht wird. Man kann hier ein
und sehr männlich. Und ein kleines bißchen verlegen.
'S
5’K
rhS
Sh


