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Was koche ich morgen?

Aus dem I^eich.

Oie steuerliche Begünstigung der Frauenarbeit.

Der Reichsfinanzminister erinnert daran, daß die Einkünfte der Ehefrau aus nichtselbständiger Ard eit in einem dem Ehemann fremden Betrieb bei der Zusammenveranlagung der Ehegatten ausscheiden. Diese Vergünstigung soll der Förderung des Ar­beitseinsatzes der Ehefrau dienen, sie setzt deshalb das Bestehen eines gegenwärtigen ArbeitsVerhält­nisses voraus. Die Einkünfte der Ehefrau aus einem früheren Arbeitsverhältnis, beispielsweise Pensio­nen, Renten usw., scheiden demgemäß bei der Zu- sammenoeranlagung der Ehegatten nicht aus.

Oie neue HaucheNontrollkarte

Die Geltungsdauer der Raucherkontrollkarten läuft in den meisten Bezirken des Reiches in Kürze ab. Da sich die mit der Raucherkontrollkarte verbundene Regelung des Kleinverkaufs von Tabakwaren in der Praxis gut bewährt hat, wird sie beibehalten.

An der äußeren Form der Karten und an der Ber-- kaufsreaelung wird wenig geändert. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die Karten in Zukunft du r ch die Wirtschaftsämter an Hand amtlicher Listen auszugeben. Eine entsprechende Anordnung des Reichswirtschaftsministers ist im Reichsanzeiger veröffentlicht worden. 2m Interesse einer besseren Versorgung der Raucher ist in dieser Anordnung der Kreis der Bezugsberechtigten dadurch einge­schränkt worden, daß Frauen über 5 5 Jahre in Zukunft keine Karte mehr erhalten, sofern ; sich nicht ihr Ehemann oder mindestens ein unver­heirateter Sohn bei der Wehrmacht befindet.

Kunst und Wissenschaft.

Fritz Höger 65 Jahre alt

In diesen Tagen konnte der Erbauer des Hamburger Chilehauses, Fritz Höger, seinen 65. Geburtstag begehen. Er kam um die Jahrhundertwende nach Hamburg und hat in den folgenden Jahrzehnten durch bedeutende Bauten der Stadt auch in ihrer architektonischen Gestaltung ein typisch niederdeutsches Gesicht gegeben. Der Bau der

Mvnkebergstraße mit der Errichtung vieler Kontor­bauten gab Höger die Möglichkeit zur Entwicklung eines bestimmten Kontorhausstiles. Seine bedeutend­sten Bauwerke sind neben dem Chilehaus das Ver­waltungsgebäude der Hamburg-Amerika-Linie und der Springenhof in Hamburg, das Hochhaus zu Hannover und das Rathaus in Rüstringen. Höger, der an der Ausprägung des niederdeutschen Baustils wesentlichen Anteil hat, gab 1909 zusammen mit Paul Bröcker eine Schrift über die Architektur des hamburgischen Geschäftshauses heraus.

Zwei Sterne der Wiener Operette.

Die einstige Partnerin Alexander Girardis, The­rese Biedermann, ist, 78 Jahre alt, gestorben. In den 90er Jahren begann ihre Karriere am Theater an der Wien, sie wurde dann am Carl- Theater fortgesetzt, wodie Biedermann" Abend für Abend umjubelt und gefeiert wurde. Dorüber- gehend-war sie auch einige Zeit in Berlin. An ihrem Lebensabend war es um sie still geworden, und fast vergessen schloß sie in Wien ihre Augen. In Hannover starb als Intendant des Mellini- Theaters im Alter von 58 Jahren Robert N ä st l - berg er. Gebürtiger Grazer und ehemaliger Offi-

zier begann er seine Laufbahn als Operettentenor in Wien. Sein Name wurde durch seine Regie in Operettenfilmen und vor allem durch die Operette Der Reiter der Kaiserin", deren Textbuch er schrieb, bekannt. Bevor er 1941 als Intendant des KDF.- Theaters nach Hannover kam, hatte er am Wiener Raimund-Theater gewirkt.

Der Gaukulturpreis Sudetengau für einen Kunsthandwerker.

In der alten Glasstadt Steinschönau im Su­detenland fand die Verleihung des Gaukulturpreises 1942 durch den Gauleiter und Reichsstatthalter Kon-- rad Henlein statt. Mit Otto Pietsch dem Ael- teren, dem Nestor der sudetendeutschen M e i st e r. graveure, hat zum erstenmal ein Kunsthand­werker den Gaukulturpreis erhalten. Konrad Hen­lein betonte, Otto Pietsch habe nicht nur bewiesen, daß er alle Technik wie den Hoch- und Tiefschnitt, die Ueberfang- und Kameengravierung hervorra­gend beherrscht, er habe auch stets eine vorbildl'che Werkstofftreue und deutsche Kunstgesinyung bei sei­nen Arbeiten walten lasten. Der Gauleiter gab die Gründung eines sudetendeutschen Glas-Gau- Mu s e u m s in Steinschönau bekannt.

sichert Jhre eingemaMen Srüchte und Säfte uur Verderb.

Oberhess. Geschichtsverein

Montag, 15. Juni, 20% Uhr, Aula des Gymnasiums

Stadtbaudirektor Gravert:

Hugo von Ritgen, der Erneuerer der Wartburg

Gäste willkommen.

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24. Juni 1942

am Donnerstag, 25. Juni 1942

Verpflegung.

[1894D

Wir sind ab heute unter der Sammelnummer'

xüxut denken

4545

an das Fernsprechnetz angeschlossen

den darf.

Gießen, 13. Juni 1942.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen Ernährungsamt, Abt. B.

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Mit feuchtem Lappen gehts nochmal so schnell Wird der Lappen beim Putzen der warmen Herdplatte trocken, dann sofort wieder n a ch f e u ch t e n. So putzt es sich nicht nur sparsamer, sondern auch besser.

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Mit Heilmitteln soll man immer sparsam fefrt und heute erst recht. Also nicht mehr nehmen und nicht öfter, al» eS die Vorschrift verlangt!

Vor allem aber: Wirklich nur bann, wenn e8 unbedingt not tut.

Da» gilt auch für

SiCpkosca£in:iaUetten^

Wenn alle dies ernstlich bedenken, bekommt jederLUphoS- ealin, der es braucht.

Carl Bühler, Konstanz. Fabrik der pharm. Präpa rate Silphoscalin und Thylial.

Urlaubern und Inhabern von Wanderversonal- ausweisen ist vorn Ernährungsamt bzw. der Kar- tenstelle bei Empfang ihrer Lebensmittelbedarfs­nachweise ein Urlauberausweis für den Bezug von Obst und Gemüse auszustellen. Dieser Ausweis berechtigt, während der in ihm angegebenen Zeit­spanne bei einem beliebigen Klemverteiler Obst und Gemüse einzukaufen.

Sonstigen vorübergehend anwesenden Per­sonen sind in der gleichen Weise Urlauberausweise für den Bezug von Obst und Gemüse gegen Vor­lage der in ihrem Besitz befindlichen Nährmittel- karte der laufenden Zuteüungsperiode auszustellen.

Die an Inhaber von Wanderpersonalausweisen und an sonstige vorübergehend Anwesende aus-

Vorzulegen sind die roten Haushaltsausweise und sämtliche Nährmittelkarten 37.

Die Verteiler ( zum Handel mit Obst zugelassene Einzelhändler und ambulante Händler) bringen in ihren Schaufenstern oder an ihren Ständen einen Aushang mit der Aufschriftzur Entgegennahme von Anmeldungen zum Bezug von Obst zuge­lassen" an. Sie setzen in dem roten Haushalt­ausweis, und zwar m dem Feld über dem Buch­staben G (Seite 2) ihren Firmenstenrvel und trennen sämtliche Abschnitte Nr. 34 der Nähbrnittelkarte 37 ab.

Die Abschnitte sind auf Bogen zu 100 Stück aufgeklebt dem Ernährungsamt am Freitag, dem 26. Juni 1942, einzureichen. Sie erhalten eine Empfangsbescheinigung über die eingelieferten Abschnitte und reichen diese Bescheinigung mit den eingegangenen Großverbraucher-Bezugskarten un­verzüglich an ihre Wirtschaftsgruvpe ein.

Großverbraucher (Gaststätten, Werkküchen, Krankenhäuser, Gemeinschastslager, Anstalten u.a.) erhalten auf Antrag ab 20. Juni 1942 Großver­braucher-Bezugskarten, und zwar die Gaststätten durch ihre Wirtschaftsgruppe, die übrigen Groß­verbraucher durch das Ernährungsamt.

Das Ernährungsamt bestimmt den Zeitpunkt, von dem ab an Verbraucher und Großverbraucher Obst nur noch der neuen Regelung abgegeben wer-

Vekanutrnachuus.

Auszug aus der Zweiten Bekanntmachung über die Durchführung der Anordnung des Landesernährungsamtes Hessen vom 15. Mai 1942 über den

Vevtauß von SVK

und Gemüse. Dom 10. Juni 1942.

S«UendeSNü«evr

Cicfert föute überfcf)üffi0e Muttermilch ab! Viele kranke Säuglinge müssen zugrunde gehen, weil es ihnen an Muttermilch fehlt. Das muß und kann vermieden werden, wenn alle Frauen, die über­schüssige Milch haben, diese unter der selbstver­ständlichen Voraussetzung peinlicher Sauberkeit ab­spritzen oder abvumpen.

denkt daran, daß Eure eigenen Kinder JllUilvl, einmal so krank fein können. Helft das wertvolle Gut unseres Volkes erhalten. Durch so gespendete Muttermilch zeigtJhr in schönster Weise edelste Hilfsbereitschaft und größtes Verantwor­tungsbewußtsein Eurem Volke gegenüber.

wennJhrüberschüssigeMilch habt,dann vllMlivl, wendet Euch sofort an die Universitäts- Kinderklinik Gießen, Friedrichstr.16, Anrnf 2062. Die dortige Frauenrnilch-Sammelstelle gibt Euch jede weitere notwendige Auskunft, ebenso auch rede Hebamme und Fürsorgeschwester.

Nach den Richtlinien der Reichsarbeitsgemeinschaft für Mutter und Kind werden für den Liter Frauen­milch RM.2,50 vergütet und während des Krieges außer der Nährmittelzulage für jede stillende Mutter noch 250 Gramm Fleisch und 125 Gramm Butter pro Woche als Sonderzulage gewährt. [isstD

Universitäts- Staat!. Gesundheitsamt Kinderklinik Gießen Gießen

II. Abschnitt.

Die Anordnung des 'Landesernährungsamtes Hessen vom 15. 5. 1942 über den Verkehr mit Obst und Gemüse wird mit sofortiger Wirkung, zunächst nur für den Verkauf von Obst, auch für die Städte Wiesbaden, Mainz, Darmstadt, Worms, Gießen und Wetzlar in Kraft gesetzt.

2.

Verbraucher im Besitz von rosa und blauen Nährmittelkarten haben bei der Anmeldung dem Kleinvetteiler ihren Haushaltsausweis und sämt­liche Nährmittelkarten 37 ihres Haushaltes oorzu- legen. Von diesen hat der Kleinverteiler den Ab­schnitt N 34 abzutrennen und den Kopf der vom Ernährungsamt zu bestimmenden Spalte des Haushaltsausweises mit seinem Firmenstempel zu versehen.

4.

Das Ernährungsamt bestimmt die Woche, in der die Anmeldung von Verbrauchern und Groß­verbrauchern bei den Kleinverteilern zu erfolgen hat.

5. .

Sonstige Bestimmungen, die der örtlichen Durchführung der Anordnung dienen, erlassen die Ernährungsämter.

III. Abschnitt.

Um neu in die Versorgung ttetenden Personen die Möglichkeit zum Bezug von Obst und Gemüse zu geben, dürfen die Kundenlisten bei den Klem- verteilern nicht geschlossen werden. Den Klein- vetteilern ist nicht gestattet, einen Antrag auf Einttagung in die Kundenliste abzulehnen.

2.

Als Grundlage für die Aufnahme eines neu in die Versorgung mit Obst und Gemüse einttetenden Verbrauchers haben die Ernährungsämter bzw. Kartenstellen auf Antrag dem Verbraucher eine Bescheinigung Z auszustellen. Wünscht der Ver­braucher sich zum Bezug von Obst und Gemüse bei 2 verschiedenen Verteilern eintragen zu lassen, sind ihm 2 Bescheinigungen Z auszustellen. Für das weitere Verfahren gilt Ziffer 2 Abs. 3 des I. Abschnittes entsprechend.

3.

Die Bescheinigungen Z sind auszustellen, ins­besondere für Zugänge, infolge Geburt, Zuzug von auswätts und Entlassung aus einer Gemeinschafts-

Verbraucher mit den Anfangsbuchstaben: am Montag, 15. Juni 1942

am Dienstag, 16. Juni 1942

am Mittwoch, 17. Juni 1942

am Donnerstag, 18. Juni 1942

19. Juni 1942 20. Juni 1942 22. Juni 1942 23. Juni 1942

Ein Transport erstklassige, tragende Vogelsberger u. Rotscbeckrinder zum Teil gefahren, sowie einige Jungrinder stehen ab heute, den 13. Juni, zum Verkauf.

Viehhandluog Ernst Viand Münchholzhausen 147.

3 ist gut und ausgiebig.

Emil H. Müller KG., Holzwarenfabrik

6ießen, Schillerstraße 18-26 _______________________________________________1897 D

Frl., 43 I., ev., m.Ersp.,wünscht

Heirat.

in Stadt oder aufs Land.

Zuschriften unt. 02841 a.d.G.A. Der Mellt einen kleinen

Sessel?

Schr. Ang. unt. 02831 a.d. G.A.

zustellenden Urlauberausweise für den Bezug von Obst und GenMe sind mit Gültigkeit längstens bis zum Schlüsse der laufenden Zuteilungsperiode.aus­zustellen. Bei länger währender Anwesenheit ist die Ausstellung eines Ausweises erneut zu bean­tragen.

Darmstadt, den 10. Juni 1942.

Der Reichsstatthalter in Hessen

Landesregierung Landesernährungsamt.

I. V.: gez. Weintz.

Zur vorstehenden Bekanntmachung wird fol­gende ergänzende Anordnung erlassen:

Für Gießen erfolgt lediglich die Eintragung der Verbraucher in die Kundenlisten für den Bezug vonObst.

Die Eintragung der Verbraucher und Groß­verbraucher m die Kundenlisten für den Obstbezug erfolgt bei oen durch Aushang gekennzeichneten einschlägigen Geschäften an den nachgenannten Tagen nach folgendem Plan:

Wir haben uns verlobt

Juni 1942

02784/

02844/

Elfriede Dittmar

Eleonore Dittmar

02813/

1889 D/

02852/

Ihre Verlobung geben bekannt

Hilde Diegel Fritz Marburger

Gießen, im Juni 1942

Mittelweg 7

Inge Marburger

Karl-Heinz Themann

Georg Jäckel

z. Z. bei der Luftwaffe

Willi Pfeiffer

z. Z. bei der Wehrmacht

Friedensstr. 41 Seltersweg 31 z.Z. Stuttgart

Seltersweg 31 Amern (Rheinl.) z.Z. Gießen

Leipzig N 22 (Weinligstr. 14), den 11. Juni 1942

z. Z. Privatklinik Dr. Pasch, Salomonstraße 8a

Ihre Verlobung geben bekannt

Elfriede Flamm

Gießen

den 14. Juni 1942

Am 9. Juni wurde unser Töch­terchen Marion-Ingrid geboren. In herzlicher Freude

Ingeborg Wagler, geb.Woll Waldemar Wagler

Hauptmann u. Kompaniechef an einer Fliegertechn. Schule

Gießen, Gartenstraße 26 z.Z.Univ.-Frauenklinik,Privat­station Prof. Dr. von Jaschke

Die Geburt ihrer Tochter Claudia , geben bekannt

Roll Engelberg, geb. HauB Horst Engelberg

Statt Karten

Für die zu unserer Verlobung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche danken wir recht herzlich

Gretl Hochreuther Theo Schaus

Karl Wilhelm Schmidt Elektromeister und Frau Ria, geb. Schickedanz Vermählte

Gießen Am Sandfeld 11 Bleichstr. 8 z. Z. Wiesbaden z. Z. im Felde Geisbergstr. 3 im Juni 1942

Bücher

Seltenheiten, Klassiker ausgaben, ganze Bibliotheken und Einzel­stücke kaufen wir und erbitten An­gebote mit genauen Angaben Verlag, Erhaltungszustand usw. Versandbuchhandlnng derFackel- träger-Verlag KG.,Berlin NW 40 In den Zelten 9. hbsV

Ihre Vermählung geben bekannt

Jupp Altendorf

Hauptfeldwebel in einem I.-R.

Lieselotte Altendorf geb. Hofmann Gießen Duisdorf b/Bonn Werner wall 62

13. Juni 1942

________________________02804/

Hans Petzoldt Ingenieur z. Z. Feldwebel in der Luftwaffe Freiburg/Brsg. Zwickau/Sa. Freiligrathstr. 100 Gneisenaustr. 4

13. Juni 1942

s 02792/

Für die zahlreichen Glückwün­sche und Geschenke zu unserer silbernen Hochzeit danken wir herzlich

Julius Henkel und Frau

Hanni, geb. Klingelhöffer

Gießen (Sonnenstr. 18), 13.6.42 _________________ 02818/

Ninrm

\ ohne Hühneraugen.

Hühneraugen -Tropfen 1XTU 1UU