Ausgabe 
13.4.1942
 
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Erinnerungen aus dem Leben der Marine-Kamerad' schäft bekannt. Pg. S) i tz brachte die Glückwünsche der Partei und die Anerkennung für das bisherige Wirken der Marine-Kameradschaft zum Ausdruck, Sturmführer Sänger schloß die Glückwünsche der Marine-SA.-Standarte Fulda-Werra an und rühmte die gute Kameradschaft zwischen der Marinekame- radschaft und der Marine-SA. Kameradschaftsführer Müller überbrachte die Glückwünsche der Artille­ristenkameradschaft 1895 Gießen und unterstrich die guten kameradschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Bereinigungen der alten Soldaten, ferner wünschte er der Marine-Kameradschaft weitere glück­

hafte Fahrt in dem siegreichen starken Großdeutsch­land. Kameradschastsführer L i ch sprach den herz­lichen Dank der Marine-Kameradschaft für die viel­fachen Ehrungen aus und betonte, daß die Marine- Kameradschaft weiterhin wie bisher ihre Pflicht für Führer, Volk und Reich erfüllen werde.

Schweinemarkt in Alsfeld.

* Alsfeld, 13. April. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 90 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 35 bis 40 Reichsmark, 7 bis 8 Wochen alte 40 bis 48 RM. das Stück. Handel flott, ausverkauft.

S-J.-fpori

Vom heimischen Fußball.

Luftwaffe 1900 8:1 (6:0).

Wahenborn-äteinberg VsV.-R. 2:1.

Die Blau-Weißen mußten dieses Spiel unter den denkbar ungünstigsten Verhältnissen bestreiten. Hatte man bestimmt mit der Mitwirkung der Jugendlichen gerechnet, so war die Enttäuschung doch groß, als man erfuhr, daß die Jugendlichen vom Bannfach- wart in letzter Minute für ein Jugendspiel abge­stellt wurden. Als Ersatz mußten einige auf dem Sportplatz befindliche ältere Spieler eingestellt wer­den. Als dann noch der Tormann Ammon ausblieb, war es unter diesen Umständen von vornherein klar, daß mit dieser zusammengewürfelten Mannschaft kein günstiges Abschneiden erzielt werden konnte. Als der Schiedsrichter das Spiel anpfiff, hatte 1900 nur 9 Mann zur Stelle. Dadurch hatte natürlich die Luftwaffe leichtes Spiel. Bereits in den ersten Mi­nuten fiel schon der Führungstreffer der Luftwaffe. Die gefährlichsten Angriffe wurden von dem Rechts­außen vorgetragen, dessen Flanken Dörschel, der nicht genügend beachtet wurde, immer auf dem Posten fanden. Schon bei der Pause hieß es 6:0

für die Luftwaffe, von denen Dörschel die meisten Treffer anbringen konnte. Rach der Pause, als sich 1900 auf 11 Spieler ergänzt hatte, wurde das Spiel offener, eine Feldüberlegenheit der Luftwaffe war jedoch immer noch unverkennbar. Das einzige Tor der Blau-Weißen erzielte der Linksaußen Keil, gegen dessen Schuß der Tormann machtlos war. Bis zum Schluß war die Luftwaffe noch zweimal durch Dörschel erfolgreich. Durch diesen Sieg behält die Luftwaffe weiterhin die Tabellenführung.

Dörschel, Müller und Rose, welcher in der zweiten Hälfte wegen Schiedsrichterbeleidigung vom Platz gestellt wurde, waren beim Sieger die besten Kräfte. Bei 1900 konnten nur Schuck und Klein den An­forderungen genügen.

Mit dem gleichen Ergebnis wie im Vorspiel unter­lag her VfB.-R. auch in Watzenborn-Steinberg. Das Ergebnis von 2:1 für Watzenborn ist mehr als glücklich.

Handball-Meisterschaftsspiele.

SA. Frankfurt Polizei Frankfurt 4:7; LSV. Gießen GfL. Pfungstadt 10:8; Tg. Dietzenbach Tg. Rüsselsheim 19:1. .

Saldlaufmeisterschasten und Geländelauf.

e

Es war ein glücklicher Gedanke, in diesem Jahr die WaldlaufmeisterschafLen des Kreises bzw. Bann­meisterschaften mit den Geländeläufen der HI. zu verbinden. So kam eine Beteiligung zustande, wie sie hier noch nie zu verzeichnen war. Dem ausge­zeichneten Zusammenarbeiten der beteiligten Stellen, Wehrmacht, HI. und RSRL., ist dieses stolze Er­gebnis zu verdanken. Fast 4 Stunden lang starteten Mannschaft aim Mannschaft in den einzelnen Klas­sen. Eine ausgezeichnete Organisation, von Kreis* fachwart Lieb vorbereitet, eine gute Streckenord­nung, gestellt von der Luftwaffe, sicherten der unter Leitung des Sportkreisführers Stein und des L.-Stellenleiters K i r st e i n stehenden Veranstalt- tung einen reibungslosen Ablauf.

Die Jungvolkeinheiten, die 1000 Meter zu laufen hatten, eröffneten den Tag. Hier kam es nicht auf den Einzelkönner an, sondern auf die Gesamtlei­stung der Mannschaft. Dabei zeigten die Jungens vorbildliche Kameradschaft. Immer wieder blieben die Stärkeren zurück, um ihre schwächeren Kamera­den zu stützen und mit ins Ziel zu reißen. In der jüngsten Klasse dieses Wettbewerbs (Jahrgang 1930/31) wurde das Fähnlein 5/116 in 6,39,1 Min.

Sieger. Bei Jahrgang 1928/29 gewann das Lehr­fähnlein. Die HJ.-Ein heilen hatten je nach Alter 1000, 2000 und 3000 Meter zu laufen. In Klaffe I siegte die Marine-Gefolgschaft in 5,56 Min., Klasse II die SRD.-Gefolgschaft in 11,52 Min. und in Klasse III über 3000 Meter die Motor-Gefolgschaft in 13,15 Minuten.

Die Läufe um die Kreis- bzw. Bannmeisterschaft brachten die in unserer Vorschau angedeuteten Er­gebnisse. Kroismeister wurde erwartungsgemäß Hauptfeldwebel Becker vom LSV. Gießen in 15 :58,5 Min. vor Uffz. Roth er vom gleichen Verein mit 16:01,0 Min. Die Ueberrafchung war zweifel­los Rother. Man hatte ihn zwar au'f dem zweiten Platz erwartet, doch nicht damit gerechnet, daß das ENde zwischen ihm und Becker so knapp sein würde. Ist außer diesen beiden der zur Zeit verletzte Ock- stedt in Mainz dabei, dann geht die LSV.-Mann-' schäft mit den besten Aussichten in den Kampf um die Gaumeisterschaft.

lieber 3000 Meter gingen rund 60 Läufer auf die Strecke. Feldwebel Ruckelshausen, der für die Kameradschaft ,Hutten" des RSDStB. startete, wurde Sieger dieses großen Feldes in 11:34,8 Min.,

hart bedrängt von Füeger-Jng. Lieb, LSV., der ihn im Endspurt fast noch erreicht hätte.

Die Bannmeisterschaft gewann Hanno v. Bent­heim, Mot.-Gef./Mto., vor Feuser, Rachr.-Gef., und Klein, Londorf, in ausgezeichneter Zeit von 11:34,8, übrigens die gleiche Zeit, die der Sieger der aktiven Klaffe benötigte.

Ueber 2000 Meter (HJ.-Klasse B) siegte Beckert,

SRD.-Gef., in 11,07 von Wolkewitz, Fähnlein 5/116 und Heeg, SRD.

Bei dem Jungvolk holte sich aus einem starken Feld Hofmann, SRD., den Sieg. Zweiter wurde Deibel, Lehrfähnlein, dritter Richter, ebenfalls Lehr, fähnlein.

Einen Auszug aus der Siegerliste bringen wir noch.

Deutschland Spanien 1:1 (0:0).

Der dritte Fußballänderkampf Deutschland goegen Spanien wird in der glanzvollen Geschichte des deutschen Fußballs als ein Ereignis von ganz be­sonderer Bedeutung seinen Platz finden. 90000 Men­schen füllten am Sonntagnachmittag das Olympia­stadion bis auf das letzte Fleckchen. Unter der er­wartungsfroh gestimmten Menge hörte man die Sprachen fast aller europäischen Völker.

Sofort nach dem Anstoß der Spanier ergaben sich für diese zwei Eckbälle, die brenzliche Augenblicke vor unserem Tor heraufbeschworen. In der 6. Mi­nute brach erstmals der deutsche Angriff durch. Von (Tonen kam der Ball zu Dörfel. Der Hamburger lief noch einige Schritte und schoß dann ungeheuer wuchtig, doch der Pfosten rettete. Die Spanier ant­worteten mit einem phantastisch schnellen Gegen­angriff. Campos stellte Jahn auf eine harte Probe. Sekunden später schon schoß der Halbrechte Alonso an dem sich werfenden Berliner aus nächster Nähe vorbei. Unablässig waren die deutschen Abwehr­spieler unter Druck. Der deutsche Angriff fand noch nicht den rechten Fluß, da vor allem Conen den Sturm bremste und nicht eine direkte Verbindung zwischen dem schnellen Decker und Fritz Walter Her­stellen konnte. Großes Pech hatten unsere Stür­mer nach etwa 20 Minuten Spielverlauf. Nachein­ander schossen Decker, Walter und schließlich Conen auf das spanische Tor, aber immer stand ein rettendes Bein der Spanier im Wege. Der spanische Angriff blieb nichts schuldig. Das Zuspiel der Gäste wurde im Gegenteil noch genauer, und die Bälle wurden mit akrobatenhafter Gewandtheit über das Feld gespielt. Mit ihrem offensiven Mittelläufer hatten die Spanier vorerst noch ein Plus an Ge­fährlichkeit des Angriffs. Aber auf beiden Seiten fehlte den Stürmern das Glück bei ihren Schüssen. Aus kurzer Entfernung verpaßte Alonso das Tor. Auf der anderen Seite schoß Conen aus nur acht Metern den Ball Martorell in die Hände. Zwei Ecken für unsere Mannschaft brachten nichts ein. Die Spanier sprangen höher als die deutschen Stür­mer und verstanden es immer wieder, sich aus be­drohlichen Lagen zu winden. Nach 35 Minuten ver­paßte Walter eine gute Gelegenheit. Statt selbst zu schießen, gab der'Pfälzer den Ball an Conen, der jedoch gleichfalls nichts ausrichtete. Bevor Dörfel den vierten Eckball recht und schlecht hereingab, gab es einen kleinen Zwischenfall. Der spanische Halbrechte Alonso wurde bei einem Zusammenstoß verletzt und mußte vom Feld. Als neuer Mann sprang Sorrentino ein. In den letzten zehn Minuten vor der Pause kam der deutsche Angriff etwas besser in Fahrt. AbSr die Spanier vereitelten durch unerhörte Schnelligkeit alles. Dadurch endete die erste Spiekbälfte torlos.

Die deutsche Mannschaft begann nach der kurzen Pause ausgezeichnet. Walter jagte mit dem Leder am Fuß durch die spanischen Reihen, aber seinen gutgemeinten Schuß machte Martorell unschädlich

Das Spiel unserer Mannschaft wurde wuchtiger, doch vorerst ließ der Torschuß noch auf sich warten. Walter und Decker glänzten durch ihre feine Technik. Der unerhört wendige Walter war dabei von gro­ßem Pech verfolgt, als er einen Schuß direkt aus der Ballannahme auf das Tor feuerte, wo jedoch Martorell auf dem Poften war. Im Gegenstoß ver­paßte der spanische Rechtsaußen Epi die Gelegen­heit zur Führung. Aus kurzer Entfernung ging der gezogene Ball Über das deutsche Tor. Der deutsche Angriff ließ nicht locker. Ueberraschend war hier das gute Spiel von Frido Dörfel. In der 57. Minute siel endlich das deutsche Führungstor. Decker stürmte über das Feld und gab aus etwa 14 Meter halb­hoch einen saftigen Schuß ab, durch den sich Mar­torell zum ersten Male geschlagen bekennen mußte. Von diesem Augenblick an lief das deutsche Spiel noch besser, wenn auch Dörfel erneut Pech bei einem Schuß hatte, nachdem er kurz vorher von einem spanischen Verteidiger einen Meter vor dem Strafraum gelegt worden war. Keineswegs waren inzwischen die Spanier müßig. Jahn konnte sich gei­stesgegenwärtig in einen Schuß von Campos werfen, der Ball sprang über seinen Körper, und von der Torlinie schlug ihn erst Janes endgültig ins Feld zurück. Das Spiel hatte nun seinen Höhepunkt er« reicht. Im Gegensatz zu den etwas zerfahrenen ersten 45 Minuten steigerten sich beide Mannschaften 511 erstrangigen Leistungen. Immer wieder griffen aud> die Spanier an. Aber die deutsche Abwehr stand wie eine Mauer. Von unseren Flügeln wurde un­ermüdliche Aktivität entfaltet. Aber wie schon vor­her, so war auch jetzt Conen kein umsichtiger An­griffsführer. Decker schoß schon nach etwa 30 Mi­nuten auf eine Flanke Dureks wieder schön auf das spanische Tor, aber Martorell hielt abermals sehr sicher. Als keinerlei Gefahr für unsere Mannschaft bestand, fiel in der 75. Minute völlig unerwartet der Ausgleich. Jahn ließ einen hohen Ball, den er an­statt zu fausten fangen wollte, fallen. Dom linken spanischen Flügel wurde das Leder über den Schluß­spieler über das Tor gehoben. Da riß Rohde die Hände hoch, um den sicheren Erfolg zu verhindere Der Schiedsrichter mußte- aufElfmeter" entschei­den. Wuchtig, wenn auch nicht allzu placiert, schoß Campos den Ball ein. Unsere Mannschaft war durch diesen Erfolg des Gegners für einen Augen­blick verwirrt, während Die Spanier selbstverständ­lich Auftrieb bekamen. In den letzten zehn Minuten versuchte der deutsche Sturm noch einmal den Sieg zu erringen. Mitten in einem deutschen Angriff pfiff der ausgezeichnet leitende italienische Schiedsrichter Barlassina den Kamps ab.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriftleiters: Ernst Blumichein. verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Tbyriot; für Stadl Gießen, Provinz Wirtichaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühtsche Univerfttätsdrucleret R. Lange K. G. Verlagsleiter: Tr.-Jng. Erich Hamann: Llnzeigenleiter: Hans Beck.

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Plötzlich und unerwartet verschied heute nacht 12 Uhr meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Schwester

Frau Henriette Rüster, geb. Hoimann

im Alter von fast 63 Jahren.

Im Namen

der trauernden Hinterbliebenen:

Ludwig Rüster.

Oppenrod, 11. April 1942,

Beerdigung Dienstag, den 14. April, nach­mittags um 15 Uhr

Mittwoch, den 15. Avril 1942 abends 19 Uhr, im Zeichen­saal der Schillerschule

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Hart und schwer traf uns die unfaß­bare Nachricht, daß unser herzens­guter, unvergeßlicher, jüngster Sohn, unser lieber, herzensguter Bruder, unser heiß­geliebter, sonniger Nelle

Hans Engel

Gefreiter in einem Infanterie-Regiment im blühenden Alter von 20 Jahren an seiner schweren Verwundung gestorben ist.

In unsagbarem Schmerz:

Franz Engel und Frau Emma, geb. Schmidt

Lotte Engel

Walter Engel, z. Z. im Felde Ursula Engel

Familie Hans Engel Familie Paul Valentin Anna Engel.

Gießen, den 10. April 1942.

Plötzlich und unerwartet verschied heute 1.30 Uhr mein lieber, herzensguter Mann, unser lieber, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Herr Ludwig Schaum IV.

Rangiermeister i. R.

im Alter von 75 Jahren. Sein ganzes Leben war Liebe und Sorge für die Seinen.

In tiefer Trauer:

Frau Katharine Schaum, geb. Euler Wilhelm Schmidt u. Frau Kath., geb. Schaum Heinrich Luh und Kind Ursula

Otto Weinandt und Frau Milli, geb. Schaum 7 Enkelkinder und alle Verwandten.

Großen-Linden, Münster, den 11. April 1942. Die Beerdigung findet Dienstag, den 14. April, nachmittags 3% Uhr, von Frankfurter Str. 78 aus statt.

MkseW"

Heute mittag 12 Uhr entschlief still und Gott ergeben unser lieber Vater, Schwieger­vater, Großvater, Urgroßvater, Bruder und Onkel

Herr Wilhelm Heinrich Leidich I.

Kirchenrechner i. R.

nach kurzer Krankheit im Alter von 89 Jahren. In stiller Trauer:

Katharine Fay, Wwe., geb. Leidich Adam Bender und Frau Luise, geb. Leidich Wilhelm Engel und Frau Erna, geb. Fay Anneliese Fay, geb. Lotz, und Kinder Karl Jäger und Frau Frieda, geb. Bender und alle Angehörigen.

Gröningen, Gießen, den 12. April 1942.

Die Beerdigung findet Dienstag, 14. April, mittags 2 Uhr, statt.

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Plötzlich und unerwartet wurde unser innigst- geliebtes Söhnchen u. mein liebes Brüderchen

Walter

im Alter von 6 Jahren aus unserer Mittegerissen

In tiefem Schmerz: Familie Friedrich Müller und alle Angehörigen

Gießen (Am Kugelberg 41), den 11. April 1942

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im 23. Lebensjahr.

In tiefer Trauer:

Edith Schmittgall, geb. Golk Familie Willi Seipp Familie Ludwig Schmittgall Familie Emil Stork Familie August Goß Familie Karl-Heinz Goß

Gießen, den 13. April 1942.

Die Trauerfeier findet am Dienstag, 14. April, nachmittags 2 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt.

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