Einzelbild herunterladen

8reltag.lZ.8ebr«arM2

jo!b.

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

»ernsvrechamcklub 2251 vrack unk Verlag:

BäWÄ BriüW.UniDttlttäMrMdaeiX.U.e.

Die Ansprache des Führers

Der Schöpfer des Westwalles

Zchristleitung unk Seschastrftelle:

Sietzen, Zchulftratze 7-9

Ich hatte den Plan gefaßt, gegenüber der Maginotlinie, aber nach anderen Gesichts­punkten, einFestungswerkaufzurichten, das unter allen Umständen selbst im Falle der Bin­dung großer deutscher Streitkräfte im Osten den ledenswchichtigen Westen des Reiches vor jedem Angriff schützen konnte. Es gab nur einen einzigen Mann, der in der Lage mar, diese ganz einmalige ingenieurtechnische Aufgabe in der Weltgeschichte zu lösen, und zwar in kürzester Zeit zu lösen. Als ich am 28.5.1938 der Armee und Luftwaffe meinen Entschluß bekanntgab, erteilte ich zugleich dem Ge­neralinspektor Dr. Todt den Auftrag, in Zusam­menarbeit mit den zuständigen militärischen Stellen die Verantwortung und Bauleitung über den ge­waltigsten Teil dieses neuen Riesenwerkes zu übernehmen, unter der Bedingung, daß bereits spätestens im September 1938 mindestens 5000 Beton- und Panzerwerke fertig bzw. verwendbar sein sollten. Das erste Programm wurde mit ins­gesamt 12 000 Objekten festgelegt, eine Zahl, die sich nur durch dauernde Erweiterungen im Gesam­ten dann einschließlich der Bauten der Luftwaffe sowie der Festungspioniere in knapp eineinhalb Jahren auf rund 23 000 erhöhte. Auch die jetzigen Kriegserfahrungen haben die Ueberzeugung nur noch verstärkt, daß es keiner Macht der Welt ge­lungen wäre, diese gigantischste Festungszone aller Zeiten zu durchbrechen. Dieses Wunderwerk ist in seiner bautechnischen Planung, den rein organisa­torischen Maßnahmen des Baues sowie des tech­nischen Ausbaues selbst für alle Zeiten mit dem Namen Dr. Todt verbunden.

nen gebracht werden können. Es ist so Einma­liges, was dieser Mann geschaffen hat, daß mir ihm alle nicht genug da­für danken können.

Wenn ich nun von dem Techniker und Organisa­tor Fritz Todt sprach, dann muß ich aber auch noch besonders des Menschen gedenken, der uns allen so nahe gestanden hat. Es kann keine bessere Cha- rakteristerung seiner Persönlichkeit geben als die

Annahme von Anzeigen für die Mittaasnummer bis8'/,Ubr desVormittagS

Ameigen-Preiser

Anzeigenteil 7 Rps. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbreite

Nachlässe:

Wiederholung MalstaffeH AbschlüsseMengenstaffelS Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/. mehr

Großdeutschlands Abschied von Dr. Todt.

Oer Führer sprach über das Lebenswerk feines treuen Mitkämpfers.

Es war sein ununterbrochenes Streben, ihre so­zialen Bedingungen zu verbessern, an die Stelle der früheren erbärmlichen Zelte moderne Schlaf- und Aufenthaltsräume zu setzen, den Lagern den Charakter liebloser Massenquartiere zu nehmen und vor allem im Arbeiter selbst das Gefühl zu er- rnecken, daß der Straßenbau - wie überhaupt das ganze Bauhandwerk eine Tätigkeit ist, auf die der einzelne jederzeit besonders stolz sein kann, weil sie Dokumente nicht nur von höchster menschlicher Wich tiqkeit, sondern auch von längster Dauer schassen. Vor Dr. Todt war die Tätigkeit des Straßenbau­arbeiters nur ein gering angesehener Beruß Heute sind die Zehn tausende deutscher Stra­ßenbauer eine stolze Gemeinschaft ge­worden, die sich ihres Wertes bewußt ist. Er hat

nen deutschen Straßennetzes, sondern der Erbau­ung neuer besonderer Autostraßen, zu verwirklichen. Es war dies eine allgemeine Planung, die im wesentlichen pur das Grundsätzliche umfaßte. In Dr. Todt glaubte ich nach langen Prüfungen und Erwägungen den Mann gefunden zu haben, der geeignet mar, eine theoretische Absicht in die prak­tische Wirklichkeit umzusetzen.

Eine von ihm hevausgegehene Broschüre über neue Wege des Straßenbaues murde mir vorgelegt und bestärkte mich noch besonders in dieser Hoff­nung. Nack langen Aussprachen übertrug ich ihm am 30. 6.1933 die Aufgabe des Baues, der n e u e n Reichsautobahnen und im Zusammenhang damit überhaupt die Reformierung des ge­samten deutschen Straßenbauwesens als Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen. Damit hatte dieser Mann nun einen Rahmen ge­funden, den" er in wahrhaft unvergleichlicher und unvergänglicher Weise auszufüllen begann. Die deutschen Reichsautobahnen sind in der Planung der Anlage und Ausführung das Werk dieser ganz ein­maligen technischen und auch künstlerischen Be­gnadung.

Diese Straßen sind aus dem Deutschen Reich | nicht mehr wegzudenken, sie werden aber J in der Zukünft als selbstverständliche große Ver­bindungslinien im gesamteuropäischen Verkehrs-1 raum ihre Fortsetzung finden. Was aber nebenbei noch in dieser gleichen Zeit in Deutschland an Straßen verbreitert, verbessert, vergrabet, an schlech­ten Kurven beseitigt und an Brücken erbaut worden ist, ist so umfangreich, daß nur ein eingehendes Studium einen annähernd dieser Leistung gerecht werdenden Gesamteindruck vermitteln kann. Sie alle, meine lieben Parteigenossen, erinnern sich noch der eindrucksvollen Minuten, in denen unser General­inspektor für das Straßenwesen Dr. Todt auf den Reichsparteitagen in Nürnberg kurz und prägnant zusammen gefaßt das Bild des Werdens einer Auf­gabe zeigte, die weit über den Rahmen aller bis;

. herigen Ingenieurbauten der Welt hinauszuwachsen begann.

der Kaiser, lle aus der mtel in der chn hatte, nttbrett sie- lebens dm

Schließlich ien Pferde- . daß er in »ßte.

angenen.

ias Sander, ach den bis- ganas mit ia Lang, )adharn- uchthaus einzig blei­ten an ben hen. SBeibe apeter, die die Lauter Jahren. In igten aröei* !. September einem der

> Verhältnis. zusammen.

rii^e an die bestellt, ünb einem ®e« en den ®ej zusammen«

Männer, bildete eine n der Wah- jeianzt «nd iie eine An« ien gebacken > ein dritter n man hatte i Mann im i diese Frau rhalten nM sehen. Diese efängn'S bie beiden gemäß dem ien E >n in Kennt' jAjUtot ei"

Verehrte Trauergäste!

Liebe Frau Todt!

i Es ist sehr schwer für mich, eines Mannes zu gedenken, von dem die Taten lauter und eindring­licher zeugen, als es'je Worte zu tun vermögen. Als wir die schreckliche Nachricht von dem Unglück erhielten, dem unser lieber Parteigenosse Dr. Todt ;um Opfer gefallen mar, hatten wohl viele Mil- lionen Deutsche die gleiche Empfindung von jener Leere, die immer dann eintritt, wenn ein unersetz­barer Mann seinen Mitmenschen genommen wird. Daß aber der Tod dieses Mannes für uns einen unersetzbaren Verlust bedeutet, weiß das ganze deutsche Volk. Dabei ist es nicht nur die schöpferische Persönlichkeit, die uns genommen wurde, sondern es ist auch der treue Mann und unvergeßliche Kamerad, desien Weggang uns so

SoklNtüS die sür -E lagt Mr-ME

iefe.

Knllbruck Heinrich Denen Yör. Vieren und ungefähren n aon der .in den

sftJNe ernten, sfr" '

»Nen SZ

ifrjs

.""Mer > 31 u.

Senken ' ta** »«d S er g«.

* '°tle nun

1 Kamerad, "nde über, 5 deutsche» ^itsstudent °lnerad, (et persönlich^ snnt Men, >chen Reife, ; dem Füh.

mollen.

Denn man kann jetzt ruhig sagen, daß die bol­schewistischen und die englischen Ziele gleich sind. Wir wissen, wie Sir Stafford Cripps die Meinung Churchills und Edens populari­sierte, wonach Berlin der europäische.Hauptort des Bolschewismus sein werde. Ein englisch-amerikani­sches Institut zur angeblichen Befragung der eng­lischen Oeffentbichkeit, das in Wirklichkeit aber nur Churchillgetreue interviewt, hat jetzt festgestellt, die überwieaende Mehrheit der Briten sei für die bol-

Rechten des Sarges halten drei Führer der O. T. die Kissen mit den Orden des verstorbenen Reichs­ministers. Zwei Generale der Luftwaffe, je zwei Führer der O. T., der SA. und des NS.-Haupt- amtes für Technik halten am Sarge die Ehrenwache.

Kurz vor drei Uhr wird der Kranz des Führers in den Mosaiksaal getragen. Wenig später trifft Reichsmarschall Hermann Göring ein. Er er­weist dem toten Kameraden die Ehrenbezeigung und erwartet bann die Witwe, den Sohn unb die drei Töchter des Verstorbenen, die Reichsminister Speer in den Saal geleitet. Frau Todt nimmt zwischen dem Reichsmarschall und Reichsminister Speer Platz.

Zu dem Staatsakt sind die Spitzen des gesamten öffentlichen Lebens, fast das gesamte diplomatische Korps, Generalfeldmarschälle, Reichsminister, Reichs­leiter, Reichsstatthalter, Staatssekretäre, Gauleiter, Führer aller Formationen und Gliederungen der Bewegung sowie führende Männer aus Technik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur erschienen.

Nachdem die Angehörigen ihre Plätze eingenom­men haben, betritt der Führer den Mosaiksaal. Er schreitet zum Sarge, grüßt.seinen toten Gefolgs-

Londoner Nihilismus.

Von unserer Berliner Schriftleitung.

Die Frechheit des britischen Konsuls in T a n g e r, gewissermaßen gegen die Explosionen des britischen Kuriergepäcks zu protestieren unb zu behaupten, sie seien von ben Deutschengemacht" worben, hat ganz unerwartete Folgen gehabt. Der Polizeibericht hat einwanbsrei erwiesen, baß bie Koffer a u [ einem britischen Dampfer unter bri­tischer Bewachung nach Tanger gebracht wur­den, daß kein Ausländer damit in Berührung ge­kommen ist, und wenn diese Koffer explodierten, dann ist es ein britisches Unglück, nicht eins der i Achsenmächte. Diese Panne ist, genau so wie bie des Gepäcks bes Sofioter Botschafters Seiner Ma­jestät bes King, Renbell, besten Gepäck in Istanbul in bie Luft ging, eine Panne bes Secret Service.

Diese Dynamitexplosion hat wieder gezeigt, mit welchen Mitteln bie englische Verbrecherbande ar­beitet. Die Polizei in Tanger hat nach diesem knal­lenden Hinweis umfassende Untersuchungen ange­stellt unb im Hotel Bristol, das von Beamten des britischen Konsulats bewohnt wird, in einem Ge­heimkeller ein ganzes Lager von Munition unb Material zur Herstellung von Bomben entbetft. Gleichzeitig melden zahlreiche Marokkaner, daß feit Monaten englische Agenten an sie herangetreten seien unb ihnen Munition, Bomben usw. verspro­chen hätten, wenn sie den Spaniern Schwierigkeiten machen würden, unb aus Sevilla kommen Meldun­gen über verdächtig große Oepäcksendungen an die l Adresse bes englischen Konsuls. Nun ist es kein I Wunder, daß, da bie spanischen Behörden rück­sichtslos durchgreifen unb auch^vor ben Engländern nicht Halt machen, plötzlich die anglo-amerikanische Judenpresse schreibt,- ba sähe pian die wirklichen Spanier, diese Faschisten, diese Reaktionäre, diese Diener Deutschlands, denn sie gingen nur deshalb so vor, um dieFreiheitsbewegung" abzudrosseln, also bolschewistische Wühlereien nicht mehr zu dul­den unb Spanien einen zweiten furchtbaren Bür­gerkrieg zu ersparen. Es sind, schon merkwürige Vertreter der Freiheitsbewegung, diese Juden unb Verbrechergenofsen, die mit Mord, Bombenwurf unb Terror ihre moskowitisch-englischen Ziele durchsetzen

schwer trifft. i

Dr. Todt war Nationalsozialist, unb er war dies , nicht nur verstanbesmäßig, seit dem Augenblick, ba i er zum erstenmal Kenntnis von ber Bewegung , erhielt, sondern auch aus seinem ganzen Herzen ; heraus. Die erste Berührung mit ber Partei im Jahre 1922, die erste Begegnung mit mir selbst, haben diesen Mann nicht nur sofort innerlich zu mir geführt, sondern ihn verpflichtet, auch nach außen hin zu dem zu stehen, was er als einzige Möglichkeit einer deutschen Wiedergeburt ansah. Dem Techniker unb Ingenieur, ber sich vorüber- gehend selbst durch feiner Hände Arbeit das Brot verdienen mußte, erschien die Verbindung des natio­nalen mit dem sozialen Gedanken nickt als ein Problem oder ga? als eine Frage, sondern als die kategorische Pflicht des Kampfes für eine deutfcheWiederauferstehung, die mehr fein mußte als eine bloße Restauration einer durch ben Zusammenbruch sich selbst schon als überlebt erwiesenen äußeren staatlichen Form. Schon im Jahre 1922 war es biesem Manne klar, daß bas Ziel ber beutschen Erhebung nicht eine Restaurierung zerbrochener alter Formen, fonbern eine Revolutionierung des deutschen Gei­stes, bes deutschen Denkens und damit des deut­schen Volkes unb seiner inneren gesellschaft­lichen Ordnung sein mußte.

Als Dr. Todt zur Bewegung stieß, zählte er 31 Jahre. Hinter ihm lag ein Leben, das von der Volksschule angefangen das humanistische Gymna­sium einschloß. Non 1910 bis 1911 diente der Ein­jahrig-Freiwillige beim Feldartillerie-Regiment 14 in Karlsruhe. Von 1911 bis zum August 1914 stu­dierte er wieder als Bauingenieur an ben tech­nischen Hochschulen in München unb Karlsruhe. Schon 1913 bestand er das erste Vorexamen an ber Technischen Hochschule zu München. Der Kriegs­ausbruch führte ihn im Felbartillerie-Regiment 14 Igur Westfront. Im Oktober 1914 wirb' er als Leut­nant ber Reserve zum Grenadier-Regiment 110 ab- tommanbiert. In ihm kämpft er bis zum Jahre 1916. Dann tritt er über zur Luftwaffe, wird Flie- flerbeobachter unb ist endlich Führer einer selbstän­diger Fliegerformation bis Kriegsende an ber West- iront. Im Luftkampf wirb er auch verwunbet. 1919 beenbigt er fein Studium und besteht im Minter 1920 an der Technischen Hochschule zu Karlsruhe lein Diplom-Examen. Seiner Doktorpromotion an ber Technischen Hochschule in München aber liegt das Thema zugrunde:Fehlerquellen beim Bau non Landstraßenbecken, aus Teer und Asphalt".

Am 5. 1. 1923 tritt dieser Doktor-Ingenieur Fritz tobt aus Pforzheim endgültig ber NSDAP, bei, unb zwar in ber Ortsgruppe Ettling in Bayern. Sofort nach Aufhebung des Verbots der Partei im llovember 1923 bis 1925 wirb er wieder Mitglied. '3n der Zwischenzeit agitiert er unentwegt, und erst 11924 werden bie verschiedenen gegen ihn angelau- fenen Strafverfolgungen eingestellt. 1931 kommt er >ur SA., unb zwar wie ein wahrer Nationalsozia- f list, beginnend als einfacher SA.-Mann. Er wird kann Scharführer. Im selben Jahr erfolgt noch seine Beförderung zum Standartenführer, um in der Zeit dis 1939 zum Oberführer, Brigadeführer, Gruppen-

unb Obergruppenführer emporzusteigen. Allem feine Tätigkeit in ber Partei geht nicht im Dienst ber SA. allein auf. Er ist anfangs Mitarbeiter des Kackpfbundes deutscher Architekten unb Ingenieure in München unb außerdem Fachberater für Stra­ßenbau im damaligen Amt für Wirtschaftstechnik unb Arbeitsbeschaffung ber NSDAP. 1932 wird er Leiter der Fachgruppe Bauingenieure und Landes­leiter des Kampfbundes deutscher Architekten unb Ingenieure. 1934 erfolgt bann ber Zusammenschluß ber von ihm geleiteten Abteilung mit ber bes Kampfdunbes deutscher. Architekten unb \5ngeniepre zum Ami für Technik unb endlich zum NS.-Bund deutscher Technik unter seiner Führung. 1936 wird das Amt für Technik wegen der besonderen Lei­stungen zum Hauptamt Technik erhoben.

Unterdes erfolgt ber Eintritt bieses Mannes in jenen Wirkungsbereich, ba ihn zum erstenmal nicht nur das deutsche Volk, sondern darüber hinaus ein großer Teil der übrigen Welt kennenlernen sollte. Anschließend an bie im Jahre 1933 erfolgte Er­öffnung ber Automobilausstellung versuchte ich, die damals proklamierten Grunbsätze auch auf das Ge­biet nicht nur ber Verbesserung bes schon vorhanbe-

>Berlin, 12. Febr. (DNB.) Unter außerordent­lich starker Anteilnahme ber Berliner Bevölkerung, ter Frontarbeiter, der Schaffenden aus der deutschen Rüstungsindustrie und seiner alten Mitkämpfer aus >er Bewegung wurde am Donnerstagnachmittag ieichsminister Dr.-Jng. Fritz lobt, tien ein tragi­sches Geschick aus einem an Leistungen und Erfol­gen ungewöhnlich reichen Leben gerissen hatte, zu hrabe getragen. Der Führer selbst gab der tiefen trauer des ganzen deutschen Volkes bei dem feier­lichen Staatsakt in der Neuen Reichskanz^i, dem iie Spitzen des gesamten öffentlichen Lebens beb wohnten, in einem warm empfundenen Nachruf iUf feinen getreuen Gefolgsmann unb genialen Mitarbeiter Ausdruck.

Es war daher nur selbstverständlich, daß dieser Mann endlich zum Generalbevollmächtig­ten ber Regelung ber gesamten Bau­rn irtschaft ernannt wurde und bann auch im Vierjahresplan als Generalinspektor für Sonder­ausgaben feine besondere Stellung erhielt. I überwieaende Mehrheit der '-önten-jei jur Die ooi-

Unterbes begannen rings um Deutschland die schewistifche Politik Churchills und für die Heber«

Wolken einer mehr unÄ mehr drohenden Kriegsge- lasfung Europas an Stalin, und bei der Stupidität fahr aufzusteigen. Als es sich, besonders infolge der der Briten konnte auch nichts anderes erwartet wer- unentwegten Hetzreden Churchills und feines An- den. Es ist vielleicht kein Zufall, daß übrigens auch Hanges in England, nicht mehr übersehen ließ, daß aus den USA. die Meldung kommt, die sich 'bei den labilen Verhältnissen ber parlamentari- Tribüne", eins der größten Massenblatter, habe sich sehen Demokratien in diesen Ländern eines Tages aeäußert, der Bolschewismus werde Europa beherr- ein Wechsel des Regimes gegen ben Frieden er- sthen, wenn Deutschland unterliegen rourbe, rnnb geben könnte, sah ich mich veranlaßt, die Derlei- hinzuge(etzt:Wennder Bolschewismus slegreich ist, Ligung des Reiches beschleunigt und großzügig sicher- dann wird er bie alte Linie seiner Politik befolgen, zustellen ber Bolschewismus zuerst!

01 > In allen europäischen Blättern wird die offene

Erklärung Englands für den Bolschewismus mit Entrüstung ausgenommen, und man fragt, ob Sta­lin plutokratische Methoden oder Churchill bolsche­wistische Methoden übernommen habe, um sich bie* , , ul(cn Zwiespalt der britischen Natur einigermaßen

Kampf eingreifen konnten, bet dem sie sonst ost 3U erklären. Aber nach allem ist in diesem Kampf nicht zur Stelle hätten sein können. um das noch zu erlegende Fell Stalin Sieger ge«

Der Sieg in Norwegen unb der Sieg im Westen Sieben unfo Churchill bolschewisiert worden, und so- brachten neue Aufgaben. Nachdem schon vorher [ gar ejn Westschweizer Blatt weist darauf hin, baß Parteigenoffe Todt zum Reichsminister für man in (jnglanb sowohl wie in Moskau boch Bewaffnung und Munition ernannt wor- ^hl gründlich verrechnet haben könnte. Das glatz- den war, unb damit ein neues wahrhaft ungeheures ßcn rojr aU($ Gebiet zu ordnen und zu steuern halte, trat nun- mehr-die Aufgabe hinzu, die eroberten K ü ft e n------ ", "" ,

gegen feindliche Angriffe durch die Anlage Feststellung, daß dieser gewaltigste Menschenlenrer

neuer gewaltiger Befestigungen zu der Arbeit weder in der Bewegung noch unter sei-

fchützen. Darüber hinaus sollten Heimat und Front nen Mitarbeitern jemals einen Feind besessen hat.

mit' Bauwerken des passiven und aktiven Lu f t-i Ich selbst muß ihm besonders dafür danken, datz s ch ;u tz e s versehen werden, die in ihrer Art eben- er das nationalsozialistische Gedankengut, die Ziele falls in der Geschichte einmalig und bisher uner- der Bewegung im Uebermaß seiner Arbeitsbelastung reicht sind und es wohl noch lange bleiben werden, nicht nur nie verloren oder verlassen hat, sondern

So war es feinemErfindungs- undOrganisations- im Gegenteil zum Mitfchöpf er, un se r er qenie gelungen, in kürzester Frist für zahlreiche Id een w e l t g e wo rden ®ar.Unbbies g U-Boote Betonbauten zu errichten, die besonders für feine Einstellung zu den sozialen Pro- auch durch schwerste Bomben gänzlich unzerstörbar blemen des Lebens. Der Mann, ber selbst Mlllio« sin? Gigantische B a 11 e r i e - A n l a g e n aus Be- nen von Arbeitern dirigierte warnur oer. ton und Stahl sind unter seiner Leitung entstanden, standesmaßig, sondern vor allem seinem Herzen Für zahllose Hunderttausende von Menschen wurden nach em m i r k li ch er So zi a li |t. Q .. Luftschutzräume und Bunker zum Teil ^hn, den größten Straßenbaumeister aller Zeiten, in Slusführunaen erstellt, die ebenfalls, ihresgleichen h°t das Schicksal emst genau ° wie mich tn meinen in keinem Lande der Welt besitzen. lungen Jahren gezwungen, sich als etnfadjer Ar

Der Krieg im Osten hat die Organisation beiter das tägliche Brot zu verdienen. Er hat sich Todt wieder vor neue Aufgaben gestellt. Die Kilo- dessen nicht nur nie geschämt, sondern.unp«egenteil. Meterlängen der ausgebesferten Straßen sowohl als es waren Wer stets Augenblicke st°K» und be- die Wahlen der neu gebauten Brücken gehen ins gluckender Erinnerungen, wenn er, der gewaltigste Unendliche Dieses ganz ungeheure Werk aber ein- Bauleiter, den die Welt bisher hatte, sein eigenes schließlich feiner Tätigkeit als Reichsminister für Bild betrachten oder zeigen konnte aus dem er Bewaffnung und Munition meisterte dieser Mann se bst nochi von S aub und^Schmutzi bedeckt mit zer- mit einem Minimum an chilsskrästen. Er war ohne rissenem Arbeitskleid an der Straße °rbeite e oder Zweifel auf diesem Gebiet der bisher g r ö ß t e °°r^em, Menben I«rtenel ftanö. Er hatte des- Organisator, den das deutsch« Volk sein eigen halb auch seine deutschen Straßenbauer wie er nannte. Fern jeher Bürokrgtisierung verstand er es. sie nannte besonders in fern ^^eingetoloff . mit einem denkbar geringsten Apparat sich all ber1"----r':" streben, ibre io-

Stellen unb Kräfte zu bebienen, die für bie Lösung seiner Aufgaben entweder früher zustän-dig ober sonst dafür brauchbar zu sein schienen.

Vieles von dem, was dieser Mann geschaffen hat, wird erst nach dem Kriege bem deutschen Volk zur Kenntnis und damit wohl zum bewundernden Stau-

h-2. Jahrgang Nr. 37

Ifcrfcbeint täglich, außer »korurtagS unb feiertags

Beilagen:

Kteßener Familienblätter Heimat irnBild- DieScholle

Bezugspreis:

Monatlich... .RM.1.80

Zustellgebühr .. -.25 uich bei Nichterscheinen aon einzelnen Nummern sniolge böberer Gewalt

Der ausbrechende Krieg aber gab diesem gewal­tigsten Organisator ber neueren Zeit sofort neue zusätzliche Aufträge. Ein System großer Auf- mar sch st raßen mußte in kürzester Frist in Ge­bieten des Reiches erstellt werben, bie bisher ge­rade in ihren Verkehrswegen sehr vernachlässigt worden waren. Tausende und Abertausende Kilo­meter von Straßen wurden entweder neu gebaut oder verbreitert, mit harten Decken versehen und staubfrei gemacht. Jo, als enblich ber Kamps be­gann, marfdjierten bie- von diesem einmaligen Or­ganisationstalent ins Leben gerufenen Verbände hinterundmitbenTruppen vorwärts, beseitigten Hindernisse unb zerstörte Brücken, ver­besserten Straßen, schufen überall neue Uebergänge über Täler, Schluchten, Flüsse, Kanäle unb, er­gänzten so in einer unersetzbaren Weise bie Pio­niertruppen, bie durch diese Entlastung befähigt würben, sich enger an die vorwärtsdrängende Front zu hängen und dadurch noch mehr aktiv in den

Im Dorraum zum Mosaiksaal in der Reichskanz­lei stehen acht Kranzttäger der Frontarbeiter-Orga- nifation, die den Namen des Verstorbenen trägt, mit dem Kranz, des Führers dessen Schleife bie Ans­chriftAdolf Hitler" zeigt. Die ganze Stirnwand des Saales ist bis zur halben Höhe mit Lorbeer verkleidet. Davor leuchten weißer 5fieber, weiße und rote Tulpen. Aus ben erzenen Schalen hoher Pylonen züngeln Flammen empor. In der Mitte der Stirnseite steht unter dem goldenen Hoheits­zeichen vor dem mit dem Freiheitsbanner der natio- ualsozialistiscken Bewegung verkleideten Durchgang auf hohem Katafalk der mit der Reichskriegsflagge bedeckte Sarg, geschmückt mit Stahlhelm und Degen. Zu Häupten des Toten die Standarten, an feinen

mann und die Hinterbliebenen.

Die Trauermufik aus derGötterdämmerung" leitet den Staatsakt ein. Als bas unsterbliche Werk Reichskriegsflagge Richarb Wagners in ber vollendeten Wiedergabe " ' * ~ . durch Das Berliner Staatsopernorchester unter !ßro»

jjaupien ve» .lumi i» vmwuuni, «h iou.^i feffor Heger verklungen ist, tritt der Führer Seiten die Sturmfahnen der deutschen Freiheits- neben ben Sarg, um seines Mitarbeiters zu ge- bewegung jomie die Fahnen der Luftwaffe. <3ur deyken.