Ausgabe 
12.12.1942
 
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Unlösbare Kampf- und Gchicksalsgemeinschast

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Dreierpaklmächle gegen die USA. und England empfing Reichsauhenminifter von Rippentrop den kaiserlich-japanischen Botschafter Oshima und den königlich-italienischen Botschaftsrat L o f s a t o und hatte mit ihnen eine herzliche Aussprache.

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Oer LlGA.-Zmperialismus die wahre Kriegsursache.

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Berlin, 11. Dez. (DRB.) Aus Anlaß des I sei und die gemeinsame Kriegführung bedeutend er- ersten Jahrestages des gemeinsamen Kampfes der leichtert werde. ..... _

Die Diplomaten der verbündeten Mächte bei Ribbentrop.

Siegeswillen der im Kampf um chre Lebensrechte stehenden Völker des Dreimächtepaktes hervor. Der Präsident der Deutsch-Italienischen Gesellschaft, Staatssekretär Reichssportführer von T s ch a m - m er und Oft en brandmarkte die barbarischen Kriegsmethoden unserer Feinde und setzte diesen Methoden die sittliche Kraft der soldatischen Völker entgegen, die sowohl die japanischen Torpedoflieger im Pazifik wie den deutschen Grenadier in Stalin­grad und den italienischen Afrikakämpfer in Libyen zu einmaligen Taten des Heldentums befähige.

Mustert beim Führer.

DRB.Aus dem Aührerhauptquarlier, 11. Dezember. Der Führer empfing am 10. De­zember in seinem Hauptquartier den Leiter der Rationalsoziati st ischen Bewegung (R S B.) in den Riederland en . INussert, zu einer längeren vertrauensvollen Aussprache. 2Huf- sert war vom Oberbürgermeister und Parteibevoll­mächtigten der RSB. für Rotterdam, Müller, begleitet. Bon deutscher Seite nahmen au dem Empfang teil der Reichskommissar für die besetzten niederländischen Gebiete, Reichsminister Dr. Set)h-

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weigern, schufen sie sich eine Doktrin, die den ge­samten amerikanischen Kontinent von den Feuer­landsinseln bis Alaska als amerikanischen Lebens­raum in Anspruch nahm. Dieser primitive Impe­rialismus der herrschenden amerikanischen Schicht richte sich gegen das britische Weltreich wie gegen die Einheit der europäischen Kultur. Die Solidarität zwischen den Vereinigten Staaten und England ist heute, betont Gayda, ein zeitweiliges Zusammen­gehen oppositioneller Interessen mit dem Ziel, sich der Hilfe des anderen zu bedienen, um sodann den Bundesgenossen zu erledigen. Die Phrasen über Demokratie und Kampf gegen die totalitären Staa­ten sind für Washington nur ein Mittel, um einen Spalt zwischen England und dem europäischen Kon­tinent und sodann zwischen den einzelnen europä­ischen Völkern zu schaffen, um auf dieser Grundlage die Weltherrschaft der nordamerikanischen Industrie zu errichten. Die Nordamerikaner übernehmen heute den Geist und die Methoden ,mit denen das britische Weltreich groß geworden ist.

jedes Recht auf den notwendigen Lebensraum Völkern Deutschlands, Italiens und Japans ver-

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Das verkehrte Faschoda

Von unserer Berliner Schriftleitung.

Japan, Deutschland und Italien marschieren heute Schulter an Schulter im Geiste einer Völkerver­ständigung als Vorkämpfer der Welterneuerung. Ihr Ziel ist die Ordnung einer gerechten Welt, in der die Völker einander lieben. Wenn wir mit diesem erhabenen Ideal vor Augen eng mitein­ander verbunden vorwärts marschieren, werden wir jeden Widerstand brechen, der uns im Wege steht, und ich bin fest überzeugt, daß die Zeit nicht mehr weit entfernt ist, wo alle Völker in Asien und Europa unter unserem starken Schutz vom Druck Englands und Amerikas befreit, gemeinsam und glücklich leben.

titeln Mitt! ml i Ny midütii mge Ä. 4 M Sri.

Berlin, 11. Dez. (DRV.) Am Freitagabend 2chen der Reichsauhenminifter von Ribben- op, der italienische Außenminister Graf ano und der japanische Außenminister Tani » Anlaß des Jahrestages des gemeinsamen iwfes der Dreierpaktstaaten gegen die USA. zu i Völkern der verbündeten Rationen.

und moralischer Weltanschauung beruht. Die Schick­salsschläge und Enttäuschungen, die sie dabea erlitten haben, waren um so stärker und übertrafen selbst unsere Erwartungen; jedoch stellen sie die wohlver­diente Strafe dar. Diese Staaten hätten mit uns gemeinsam an der Entwicklung des Weltfriedens mitwirken können, eines gerechten Weltfriedens, in dem die Völker die ursprünglichen Aufgaben eines jeden Volkes achten und verstehen. Ihre rettungs­lose Arroganz und ihr Mangel an Vernunft haben aber alle unsere Hoffnungen über Bord geworfen und schließlich die gegenwärtige Weltkrise herbei­geführt.

Rom, 11. Dez. (Europapreß.) Die Angriffe der italienischen Presse richten sich in diesen Tagen, in denen der Eintritt der USA. in den Krieg sich zum ersten Male jährt, gegen den Imperialismus der USA., der, in Roosevelt verkörpert, die Weltherr­schaft anftrebt. Gayda schreibt dazu imGiornale. d'Jtalia": Ohne Washington hätten Frankreich und England niemals gegenüber Deutschland und Ita­lien in den letzten Jahren vor Ausbruch des Krie­ges eine so provokatorische und intransigeante An­griffspolitik verfolgt, wäre der polnische Widerstand undenkbar gewesen,- wäre England nach dem Zu­sammenbruch Frankreichs auf die deutschen An­regungen eingegangen und wäre es niemals zu Komplotten mit Griechenland und Jügoflawien ge- kommen. Ohne Washington wären den europäischen Völkern die Leiden und Opfer und Verwüstungen erspart geblieben. Die wahre Kriegsurfache liege in der Furcht der nordamerikanischen Schwerindustrie und der nordamerikanischen Großbanken vor der wachsenden Konkurrrenz Deutschland und Japans. Dahinter stände das Judentum, das den Kampf gegen die Rassenpolitik Deutschlands und Italiens beschlossen hatte. Während die Vereinigten Staaten

die Drohung ihrer Anwendung dürfte genügen, England von einer Kompromißpolitik auf Kosten Frankreichs gemeint ist eine Fortsetzung der Politik von München' zurückzuhalten." Es ist derselbe Stiefelabsatz der Vereinigten Staaten, der heute dem schwächlichen England im Racken sitzt.

Nordafrika keine Entlastung der Sowjets."

Der Sowjetbotschaster bei Eden.

Stockholm, 11. Dez. (Europapreß.) Sowjet­botschafter Maisky wies Eden darauf hin, daß die sowjetischen Angriffe ihr operatives Ziel nicht er­reichen konnten und die Sowjettegierung ihre For­derung nach Materiallieferungen und nach der zweiten Front" wieder verstärkterheben müsse. Der Kreml habe diese Forderung vorüber­gehend zurücktreten lassen, um die anglo-amerika- nische Auffassung zu prüfen, ob in Nordafrika eine zweite Front" entstanden und damit die Sowjets entlastet seien. Tatsächlich sei das aber nicht der Fall, wie sich täglich mehr und mehr zeige. Daher sei für die Sowjetunion die gegenwärtige Lage trotz der. nordafrikanischen Invasion im Grunde d i e gleiche wie vor einigen Monaten als sie die For­derung nach derzweiten Front" immer drängender stellte. Maisky hat Eden gebeten, seine Intervention in der Geheimsitzung dem Unterhaus zur K-nnt- nrs zu bringen.

Krau Roosevelt desavouiert den Präsidenten.

Vigo, 11. Dez. (DRB.) Eine für Roosevelt be­sonders peinliche Enthüllung wird aus den USA. gemeldet. Seine Gattin weilte vor einem Jahr in Los Angeles, wo sie die Luftschutzbereitschaft der amerika­nischen Westküfte inspizierte. Zwei Tage nach dem Schlag von Pearl Harbour schüttete sie in ihrer Ver­ängstigung über dieses unvermutete Desastre der USA.°Flotte dem Bürgermeister von Los Angeles gegenüber ihr Herz aus.

Die Japaner kontrollieren den Pazifik", sagt« sie dabei, wie der Bürgermeister jetzt auf einer Tagung desKlubs der Rechtsanwälte" mitteilte. Einige die die Verantwortung für die Zivilbe­völkerung an der Westküste tragen, sollen die Wahr­heit erfahren. Wir verloren sechs Schlacht- s ch i f f e." Der Bürgermeister fügte hinzu, die Schil­derung, die ihm Frau Roosevelt über Pearl Har­bour gegeben habe, seiin der Tat etwas stär­ker gewesen als die kürzliche Bekanntgabe des Marinedepartements." Die Angst hatte Frau Roose­velt die Zunge gelöst. Glaubten doch selbst amtliche amerikanische Stellen, daß 8000 japanische Soldaten in jenem Augenblick genügt hätten, um ganz Kali­fornien zu besetzen. Deshalb sagte Eleanor Roosevelt die Wahrheit, die der Präsident zunächst ein Jahr lang verheimlichen ließ, um die Südamerikaner irr« zu fuhren und dann auch nur zum Teil eipgeftank

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n, in einem feierlichen Vertrage besiegelt. Dieser ag war die Antwort aus die Politik des Präsi- ten Roosevelt, der diesen Krieg systemati,cy jbeigeführt hat, um den jungen Völkern den Weg t Aufstieg au versperren und seine eigenen im- ialistischen Ziele durchzusetzen.

ller Stolz auf die unvergleichlichen ten ihrer Soldaten blicken Deutschland, lieft und Japan heute mit unerschütterlicher Zu­cht auf die kommenden Ereignisse, jeder deutsche, Uienische und japanische Soldat weiß, um was es t, denn die Feinde haben ihr Kriegsziel, erst tfchland und Italien und bann Japan zu wer­ten, offenbart. Er weiß daher auch, daß ihm mancher harte Kampf beoorfteht. Aber ebenso ßt ist er sich seiner Kraft und feiner großen erlegenheit über den Gegner, die ihn bisher von trfolg zu Erfolg geführt hat. Hinter den Soldaten Dreierpaktmäcyte und ihrer Verbündeten aber en geschlossen bie Völker. Auch sie n, baß es bei biefem gigantischen Kampf um in oder Nichtsein von uns allen geht. Gerade es Bewußtsein der schicksalhaften Verbundenheit drei Völker und ihrer Verbündeten gibt ihnen Willen und die Kraft, ihr Letztes einzusetzen, gibt ihnen bie Gewißheit, baß ihre gerechte siegen wird.

Außenminister Gras Llano

rte u.d. aus: Man kann nie genug daran er- em, daß die Aktion Japans, Italiens und tschlands eur eine zwangsläufige jaktio n der Verteidigung war gegen angekündigten und bewiesenen Kriegswillen t Gegner. Man kann nie genug daran erinnern, der in Berlin am 27. September 1940 unter­ste Dreierpakt gegen niemand gerid)- tt mar, niemand bedrohte und niemand heraus- Kbertie. Sein Zweck war lediglich eine Festlegung K wesentlichen Bedürfnisse, der gerechten Forde- Bgen, der natürlichen geschichtlichen Posittonen lerer drei Völker, die, eingeschlossen von harten

Großer Sturm in England. Darlan, der fran­zösische Derräteradmiral, steht im Geruch der Eng- landfeindschaft, die sicher zu sein scheint, soviel an an dem M?nn auch unsicher sein mag. Als unter amerikanischem Schutz selbstbestellter französischer Staatschef" in Nordafrika verfügt er über einige Kriegsschiffe in Dakar, auch über etliche Handels­schiffe in den norbafrifanifdjen Häfen. Das ist sehr begehrtes Gut. Die Amerikaner babeit bie Vor­hand. Eden aber erklärt im Unterhaus zu der über bie marokkanischen Sender verbreiteten neuen Würde Sarians:Soweit ich weiß, war es eine einseitige Inspiration von Admiral Darlan selbst." Das Un­terhaus bricht in wieherndes Gelächter aus. Aus feiner Mitte wird freie Bahn für den Tüchtigen verlangt: Der Tüchtige ist der französische Verräter- general de Gaulle im englischen Sold.

Das war am 2. Dezember. Am 10. Dezember tritt bas Unterhaus zu einer Geheimsitzung zusammen. Aber bieTimes" läßt die Katze aus bem Sack. Sie prophezeit für die Geheimsitzung des Unter­hauses harte Zusammenstöße und spielt an auf die Versuche Churchills, zuvermitteln". Aber diese englischen Vermittlungsversuche sind gescheitert. Darlan wird als Regierungschef in Nordafrika a n» erkannt. Die Vereinigten Staaten haben gesiegt, rtiit fcmc/.r Griffe ist unterlegen.__

General-Anzeiger für Oberhessen

Auf Einladung der Deutsch-Italienischen und der Deutsch-Japanischen Gesellschaft fand in hem mit den Fahnen der verbündeten Nationen ge­schmückten großen Festsaal des Hauses der Flieger eine Kundgebung statt. Der Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, Admiral z. V. Förster, begrüßte die Missionschefs und hob.den Rooseveltfchen Imperialismus hervor, der geglaubt habe, von Japan den Verzicht auf seine Rechte auf dem asiatischen Kontinent verlangen zu können. Es gab für Japan nur den Entschluß, blitzschnell zu bandeln und die Machtmittel des zum Kriege ent­schlossenen Feindes in seinen AuMarschstellungen zu zerschmettern..

Botschafter Oshima erklärte, die Waffenerfolge in Europa und Dftafien hätten in geschickter Hebel- Wirkung in beiden Räumen eine unerschütterliche militärische Lage geschaffen, aus der mit immer er­neuter Kraft die Schläge zur Erringung des End­sieges ausgeteilt würden. Gleichzeitig mit den Kampfhandlungen schreite der Wiederaufbau in den besetzten Gebieten sowohl in Europa wie in Ost- asien rüstig voran, so daß die Lage der Dreierpakt, möchte auch wirtschaftlich unangreifbar geworden

Es sind 44 Jahre her, daß England bie franzö­sische Regierung zwang, bie Trikolore in Faschoda, dem heutigen Kodok, im Sudan niederzuholen. 1898 hatte der französische Major Marchand die fran­zösische Flaggge am Oberlauf des Nils gehißt, um das französische Kolonialreich im Westen Afrikas mit den französischen Besitzungen in Ostafrika zu ver­binden. Lord Kitchener machte kurzen Prozeß. Er stellte Marchand vor die Frage: Kampf oder Ab­zug. Auf Anweisung der Pariser Regierung mußte Marchand abziehen.

Mit anderen Vorzeichen wiederholt sich das­selbe heute in Nordafrika. Nur sind es d i e Eng­länder, die vor ihrem mächtigen Bundesge­nossen genau so kapituliert haben, wie vor 44 Jah­ren Frankreich vor England kapitulieren mußte. England war gewarnt. In dem Weißbuch, bas die deutsche Regierung auf Grund der in Warschau vor­gefundenen Akten zur Vorgeschichte des Krieges veröffentlichen konnte, wurde ein Bericht des pol­nischen Botschafters in Paris Lakufiewicz abgeb ruckt Er enthielt folgende Erklärung des damaligen USA. - Botschafters B u 1 l i 11:Die Vereinigten Staaten verfügen 'England gegenüber über verschie­dene und ungeheuer bedeutsame Zwangsmittel." In welcher Art diese Zwangsmittel eingesetzt wer­den sollen, sagte Bullitt im nächsten Satz:Allein

England zwischen Amerika und Europa.

Von Universitäts-Professor

Dr. Karl Heinz Pfeffer, Berlin.

Dem normalen Europäer fehlt das Verständnis ür die Leichtigkeit, mit der bie englische Oeffentlich- feit das zunehmende Uedergewicht der Ver­einigten Staaten hinzunehmen scheint. Ueberall im Herrschaftsbereich Englands: In Austra­lien und am Roten Meer, in Nordirland und auf Jamaika, in Neufundland und in Afrika erscheinen amerikanische Truppen. Die amerikanische Wirt- chaft verdrängt bie Engländer aus alten, anschei« nenb sicheren Stellungen. Die gemeinsame Kriegs- wirtschaft öffnet der amerikanischen Wirtschafts- pionage in England alle Türen. Seitdem der Außenminister Eden im Herbst 1941 in aller Form den Verzicht aüf englischen Außenhandel ausspre- chen mußte, scheinen die Amerikaner in dem alten englisch-amerikanischen Kampf um die Märkte ge­legt zu haben.

Zu dem Gegensatz der Machtinteressen, der sich auf einer wirtschaftlichen, einer politischen und einer militärischen Ebene abspielt, tritt ein innerer Gegensatz, den alle gegenwärtigen Verschleiß rungsoersuche nicht aus der Welt schaffen können: Führende Offiziere der amerikanischen Besatzungs­armee in England tragen Namen, die keineswegs auf eineangelsächsische" Gemeinsamkeit der bei­den Staaten schließen lassen. General Spaatz ober General Eisenhower können mit bestem Willen nicht alsAngelsachsen" bezeichnet werben. Dem eng­lischen Bürger graust es, wenn er an bieamerika­nischen" Millionen benkt. bie aus allen möglichen Ccken der Erbe in bas so laut gelobte Land jen­seits des Atlantik gezogen sind. Selbst bei den Ame­rikanern englischer Herkunft stört bie Fremd­heit des Lebensstiles. Der Engländer, der den bekannten Reiseführer für die amerikanischen Truppen in England schrieb, in dem er sie zu einigermaßen anständigem Benehmen ermahnt, schreibt sehr offen über den Gegensatz der inneren Haltung:Die Amerikaner übertreiben im­mer, um sich selbst daran zu erinnern, baß sie was sind. Die Briten dagegen verkleinern sich mit Vorliebe. Sie möchten niemand ausdrücklich an die Großartigkeit erinnern, die ihrer Meinung nach jedermann ihnen zuerkennt. In Amerika gibt es den Kult der grenzenlosen Zahl als eine Art Selbsterinnerung. Ein Mann stellt sechs Telephone auf seinen Schreibtisch, um sich daran zu erinnern, daß er ein vielbeschäftigter Beamter ist. Sie bauen größere und bessere Wolkenkratzer, um sich daran zu erinnern, daß sie jetzt eine größere und bessere Nation sind usw* Die amerikanische Lautheit ist bem blasierten Engländer im tiefsten zuwider. Die englischen Arbeiter wissen sehr genau, daß auch im New Deal in Amerika der rücksichts-

Eric Knight: This Above All, London 1941, S. 188. ' ,

5 p2. Jahrgang Nr. 295 ki'ckeim io find) außer SomttaaS und ttetertaaS

W Reichsaußenminisler von Ribbentrop öeiN kürte il a. folgendes aus: Arn 11. Dezember 1941 en Deutschland, Italien und Japan sich getreu Geiste des Dreimächtepaktes zu einer unlös- WrenKampfes-undSchicksalsgemein- i f t zusammengeschlossen. Sie haben dabei ihren en, den ihnen aufgezwungenen Krieg mit allen en zur Verfügung stehenden Machtmitteln ge- infam zum siegreichen Ende zu füh-

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rklicht werden. Wenn diese der Klärung und Schutze dienende Zielsetzung scheiterte, so nur «halb, weil schließlich Monate mühsettgen Der- Meins gerade durch die dabei geübte Geduld den eis erbrachten, daß jede Möglichkeit einer litenbiaung endgültig und unrettbar durch den pegen gestellten Willen der Anglo-Amenkaner Nichte g ema cht worden war.

r Krieg im Osten und im Stillen Ozean hat die gleichen tiefen Gründe wie der Krieg m und auf dem Atlantik, er wird gespeist _en gemeinsamen unabdingbaren Ansprüchen N Leben und Arbeit, auf Luft und Raum, welche Dreierpaktmächte stellen. Ihre friedliche' Er- ng haben das italienische, das japanische und _ deutsche Volk Jahre und Jahrzehnte lang ver- hlich gefordert. Ohne sie aber war und wäre der kicke der Wett dazu bestimmt, immer nur vor- rig und trügerisch, unsicher und schwankend zu . Die gesamte italienische Ration, die feit bret- Monaten neben dem großen Verbündeten tschland vom Mtttelmeer bis Aum Atlantik, vom ton bis nach Rußland und Afrika ihren harten ' kämpft, begrüßt heute, an diesem Jahres- £, im Geiste der Kameradschaft das große japa- Volk und seine unbesiegten Kampfer zu . zu Wasser und in der Luft.

Der japanische Außenminister Tani

e aus: .Heute von einem Jahr haben sich pan, Deutschland und Italien in einem feierlichen ^cd-!.^übde fest verpflichtet, diesen Krieg gemeinsam bis ffU |l M erfolgreichen Ende durchzukampfen und für iti Aufbau einer neuen Weltordnung auf bas ißfte zusammenzuarbeiten. Wir können mit gutem «Dissen behaupten, daß dadurch zum für irere Verbündeten drei Rationen und für Die vze Menschheit die Grundlage für den Aufbau ner neuen Weltordnung geschaffen worden i|t. Üoch sind die Opfer der Menschheit auch groß ge- ie|en, bis mir so viel erreicht haben. Die D e r a n b 11 r t u n a trifft, wie im Dreierabkommen deutlicy Nt worden ist, die f ü h r e n d e n M a nner h glanb s und Amerikas, die diesen Krieg Evoziert haben. Sie waren es, die Japan an Der to'ung des China-Konfliktes . hinderten und Die vländisch-Indien zum Widerstand- aufhetzten, Die Wan einzukreisen versuchten, und cs sogar mag- h, die wirtschaftlichen Beziehungen auzubrechew 'it waren keinesfalls bereit, die wahren Absichten °!»ans zu verstehen und lehnten den Grundge- irken des gemeinsamen Gedeihens der Volker a - Jt haben damit versucht, Dftafien in ewiger Knecht­est zu halten und auszubeuten. Sie handelten l'ien den natürlichen Lauf der Dinge und die gott- ivollten Gesetze der Natur. Sie sind derart in ihrer seriellen Weltanschauung befangen, daß sie nichi der Lage sind, die Geburt einer neuen Welt- Innung gu erkennen, einer Welt, die au,.,.;.,-

JVf Zfr G Samstag, 12. /Sonntag, 13. Dezember 19§2

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