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Ein bewundernswertes Spiel der großen Schauspielerin Paula Wessely in ®ie3uliHa mit Attila Hörbiger Gina Falkenberg Fred Hennings
Beiprogramm »Wochenschau Heute Donnerstag
Lichtspielhaus
Täglich 2.30 4.45 7.30 Uhr Sonntags 2.00 4.30 7 30 Uhr Jugend ab 14 Jahren hat Zutritt 3425C
Tagung -er Ausbildungsleiter der OAK
** Das Derk aufsver bot für W erh - nachtskerzen läuft am 15. November ab. Die im Einzelhandel vorhandenen Bestände stehen dann nach Maßgabe näherer Bestimmungen zum Berkaus
Hauptschriftleiter: Tr. Friedrich Wilhelm Lauge. Stellvertreter be8 Haiiptichristleiiers: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadl Gießen. Provinz Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschetn.
Truck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. G. Verlagsletter: Tr.-Jng. Ericl, Hamann Anieig-nleiter: Hans Beck.
Anzeigenpreisliste 9Zr. 6.
wurzeln 30, Feldsalat 50, Aepfel 30 bis 40, Lauch 15, Sellerie 16, Endivien, das Stuck 10, Oberkohlrabi 8 bis 10, Rettich 8 bis 15 Rpf.
ferner sind Lazarette und Kinderheime mit Vorrang zu beliefern. Die Einzelheiten der Kerzenabgabe wird das Wirtschaftsamt mit der zuständigen Fach- orgamsation regeln und m den nächsten Tagen bekanntgeben.
** Schützt Scheiben vor Frost. Der Beginn der kalten Jahreszeit macht es erforderlich, dem Frostschutz der in Kriegszeiten nur schwer ersetzbaren Scheiben in Wohnungen und Schaufenstern besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Gefrorene
er zur Leistungssteigerung kommen kann, aber er selbst muß mithelfen, denn es wäre falsch, wenn keine Schwierigkeiten vom einzelnen zu überwinden wären. Unsere Aufgabe ist es, die Talente in denen, die guten Willens sind, zu wecken und auszuwerten. Natürlich kann keiner über die Veranlagung — den Erbstrom —, das was er mitbringt, hinaus. Heute ist es für uns eine schwere Aufgabe im Be- rufserziehungswexk, den richtigen Mann an den richten Platz zu bringen. Früher hieß es, jedem einen Arbeitsplatz, und heute, und insbesondere nach dem Siege, heißt es: jedem seinen Arbeitsplatz. Diese Forderung war und ist eine politische Notwendigkeit geworden. Die Menschen durch praktische Berufserziehung zur Freude an der Arbeit zu erziehen, ist nicht nur eine Leistungs-, sondern auch eine politische Aufgabe.
lieber „Wege und Ziele der Berufserziehung führte der Vortragende u. a. aus: Für die Zukunft wird im Berufserziehungswerk auf eine erstklassige Untermauerung der Fertigkeiten und Fähigkeiten der arbeitenden Menschen hingesteuert werden. Wie soll dieser Weg aussehen? Vor Beginn der Lehre haben wir die Einfachstschule upd Berufsberatung, während der Lehre oder Anlernzeit die Berufsschule, die Lehrwerkstätten und die eigentliche Lehre, anschließend das Prüfungswesen, hierauf aufbauend die Lehrgemeinschaften. In den Lehrgemeinschaften wird als erste Stufe das Kennen und in der zweiten Stufe das Können vermittelt. Das Beherrschen und Gestalten bleibt den Aufbaukameradschaften vorbehalten. Wer z. B. das vielseitige und schwierige Gebiet der kaufmännischen Buchführung durchdringen will, mußte nach einer geordneten Lehrzeit die Lehrgemeinschaften „Einführung in die doppelte Buchführung", „Buchhaltung für Fortgeschrittene" und „Abschlußtechnik" als Stufe I, schwierigste Abschlüsse und die Bilanzlehre als Stufe II der Lehrgemeinschaften durcharbeiten. Hierauf aufbauend folgen die Aufbaukameradschaften in Arbeitsgemeinschaftsform und als Zielsetzung die Bilanzbuchhalterprüfung. Die Prüfungsordnung der Bilanzbuchhalterprüfung kann man von dem Amt „Betriebsführung und Berufserziehung" erhalten. Wer an feinem Wohnort zu diesem Aufbau keine Gelegenheit hat, dem steht der Weg über die Fernschule der DAF. offen. Das Deutsche Reich hat heute jedem den Weg in die höchsten Stellen frei gemacht. Die Stelle für Begabtenförderung im Berufserziehungswerk bemüht sich um die Begabten.
Scheiben dürfen nicht gewaltsam aufgetaut wewen! Keineswegs sind sie durch elektrische Sonnen, Kerzen usw wieder klarzumachen. Durch den großen Temperaturunterschied platzt oft das jetzt schwierig zu beschaffende Glas. Auch die Versicherungsgesellschaften können für solche grob fahrlässigen Schäden nicht haften. Mehr noch als im Frieden ist Glas wertvolles Volksgut, das in erster Linie denen zur Verfügung stehen muß, deren Scheiben oder Schaufenster durch Feindeinwirkung zerstört wurden.
Amtsgericht Gießen.
Fünf Frauen aus Schotten und Umgegend hatten sich vor dem Amtsgericht in Gießen zu verantworten. Sie hatten von der Emmi Luch in Schotten, die in einer dortigen Wollwarensabrik während längerer Zeit Wolle und Wollsachen gestohlen hatte und dafür kürzlich vom Soydergericht zu einer erheblichen Zuchthausstrafe verurteilt wurde, Wolle und Fertigwaren aus Wolle ohne Abgabe von Punkten gekauft. Zum Teil wußten die Frauen, daß die Wollsachen von der Luch gestohlen worden waren, oder sie hätten sich selbst sagen müssen, daß derartige Sachen auf reelle Weise nicht ohne Punkte abgegeben werden könnten. Besonders hätten sie schon dadurch stutzig werden müssen, daß die Verkäuferin Luch in der Wollwarenfäbrik beschäftigt war. Bei den Sachen handelte es sich um Gegenstände im Werte von 62, 40, 30, 24 und 20 RM. Die Angeklagten wurden wegen Hehlerei und Ueber- tretung der Verbrauchsregelungsstrafoerordnung wie folgt verurteilt: Die E. Th. in Kohden zu drei Monaten Gefängnis, die I. L. in Schotten zu zwei Monaten Gefängnis, die E. R. in Schotten an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe von einem Monat zu 120 RM. Geldstrafe, die A. G. in Einartshausen an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe von zwei Wochen zu 50 RM. Geldstrafe, die E. S. in Schotten zu einem Monat Gefängnis.
Lebensmittel zu Unrecht bezogen.
Lpd. Rüsselsheim, 10. Nov. Eine Wohnungsinhaberin in Rüsselsheim hatte ein Zimmer mit voller Verpflegung vermietet und demgemäß die Lebensmittelkarten des Untermieters in Verwahrung. Als dieser zum Wehrdienst einberufen wurde, verheimlichte sie dies und bezog durch Täuschung des zuständigen Ernährungsamtes noch sechs Monate lang unberechtigt und zum eigenen Vorteil die Lebensmittelkarten weiter. Das Amtsgericht Darmstadt bezeichnete den Fall im Hinblick auf die Sicherheit der öffentlichen Bedarfsdeckung als besonders schwer und verurteilte die Angeklagte auf Grund der Verbrauchsreglungsstrafverordnung zu 4 Monaten Gefängnis.
Verdunkelungszeik:
12. November von 17.35 bis 7.09 Uhr.
Dieser Tage fand im „Burghof" 3u Gießen eine Tagung der Ausbildungsleiter der Kreiswaltung Wetterau der Deutschen Arbeitsfront unter Leitung des Kreisberufswalters Hofmann statt.
Zur Eröffnung der Tagung nahm Kreisberufs- walter Hofmann in großen Umrissen Stellung zu der Berufsausbildung im Kriege. Er machte dabei unter Hinweis auf die weittraaenden wirtschaftlichen Auswirkungen des vorigen Krieges die ,zwingende Notwendigkeit einer sorgfältigen Berufsausbildung unserer Nachwuchskräfte auch im Kriege überzeugend klar und betonte u. a. besonders die Kriegsnotwendigkeit dieser Ausbildung, deren Früchte nicht nur der Gegenwart zugute kommen, sondern auch für die Wurzeln unseres Volkslebens eine wünschenswerte Stärkung sind.
Im Verlaufe der Tagung beschäftigte sich u. a. Ausbildungsleiter Wilhelm Rinn in interessanten Darlegungen mit bedeutsamen Fragen der Berufs- erziebung. lieber „die außer- und innerbetriebliche Berufserziehung" sagte er u. a.: Die Berufserziehung soll keine schulmäßige Angelegenheit sein. Hier soll die Berufsschule nicht ersetzt werden. Bei unserer Tätigkeit als praktische Uebungsleiter hat der Betrieb im Vordergrund zu stehen. Unter Berufserziehung verstehen wir die planmäßige Entwicklung der ererbten Anlagen und Fähigkeiten durch Lehre und Hebung innerhalb des Arbeits- lebens mit dem Ziele, die sich ergebende Leistung zuchtvoll in den täglichen Dienst an der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft einzuordnen. Auch in der Raumgestaltung lehnen wir das Schulmäßige ab. Eine halbrunde Platzverteilung wäre das ideale, wenn es die Räumlichkeiten zulassen, damit sich keiner hinter dem Rücken des Vordermannes verstecken kann. Wir sind uns darüber klar, daß es keine Erziehung ohne Unterricht gibt. Der Unterricht soll aber nicht vorherrschend sein, die Vermittlung des Wissens soll nie über die Pflege einer natürlichen Kameradschaft gestellt werden. Sehr wesentlich für den Erfolg einer Maßnahme ist die Methode. Derjenige Erzieher, der in der Lage ist, vom persönlichen Arbeitserlebnis des einzelnen auszugehen, und der dabei an die praktischen Fälle anknüpft, die der Betrieb täglich bietet, wird immer die Gemeinschaftsarbeit frisch und lebendig gestalten, er wird also nie ermüdend wirken. Langeweile ist der Tod jedes Unterrichts in der Gemeinschaft. Wir wollen also versuchen, immer vom praktischen Fall auszugehen. Das Berufserziehungswerk will jedem einzelnen nur soviel Steine wegräumen, daß
markt kosteten: Wirsing, % kg 8 bis 10 Rpf., Weiß-11 , ,
kraut 6 bis 7, Rotkraut 8, rote Rüben 10, Spinat zur Verfügung. Bevorrechtigten Kaufanspruch er- 12 bis 15, Römischkohl 10, Unterkohlrabi 6, Schwarz-1 halten Familien mit Kindern bis zu 14 Jahren,
Nassau" bestellt. Die Geschäftsräume des Baubevollmächtigten und des Gaubeauftragten befinden sich im Verwaltungsgebäude der Obersten Bauleitung der Reichsautobahnen Frankfurt a. M., Adolf-Hitler- Anlage 2.
Regelung am Bußtag.
Der Bußtag, der zu den auf einen Sonntag verlegten Feiertagen gehört, fällt in diesem Jahre auf Sonntag, 15. November. An ihm sind der Unterhaltung dienende Veranstaltungen verboten. Eine in diesen Tagen verkündete Verordnung beschränkt diese Bestimmungen, ähnlich wie in den früheren Jahren, auf die Zeit von 6 bis 14 Uhr. Auf bäe besonderen Verhältnisse in den luftgefährdeten Gebieten und auf die Wiedereinführung der Normalzeit ist dabei Rücksicht genommen. Im übrigen gelten die Bestimmungen über das Verbot der Unterhaltung von Veranstaltungen nur für die Teile des Reiches, in denen der Bußtag staatlich anerkannter Feiertag ist.
Gießen-Klein-Linden.
Professor Dr. Trusen (Marburg) sprach am Samstagabend in einer Veranstaltung der NSG „Kraft durch Freude" über das interessante Thema „Der englische Geheimdienst". Er schilderte in anschaulicher Weise die Tätigkeit des Intelligence Service und des Secret Service. Ortsgruppenleiter Jung dankte dem Vortragenden für die aufschlußreichen Ausführungen.
Kreisschule des 7!GRL.
Am Samstag und Sonntag wurde der zweite Lehrgang der Kreisfchule durchgeführt. Im Volksbad trafen sich am Samstag die Teilnehmerinnen zu einer Schwimmstunde, in der Kreisfachwartin Lore Prahl die Anweisungen gab. Das Arbeitsgebiet für den Sonntag war wieder sehr reichhaltig. Es begann um 9 Uhr mit Spruch und Lied und dem Gedenken an den 9. November, brachte bis zur Mittagspause Lauf, Körperschule, Keulenübungen, Gerät- und Bodenturnen, am Nachmittag Bewegungsspiele nach Grauerholz, Leichtathletik und Ballspiele. Neben den Lehrwarten und -wartinnen, die schon im ersten Lehrgang eingesetzt waren, wirkte diesmal auch Kreisfrauenturnwart Schneider mit. Am 12. und 13. Dezember soll die Arbeit weitergehen. Inzwischen werden sich die Lehrgangsteilnehmer gemeinsam mit den Turnerinnen des Kreises Wetzlar am 21. und 22.11. in Krofdorf zu einer Schulung des Fachgebietes Turnen zusammenfinden.
Waldlauf des NSRL.
Das Fachgebiet Leichtathletik tritt am nächsten Sonntag noch einmal mit dem Herbstwaldlauf, der um 10 Uhr beginnt und mit Start und Ziel Mtv.- Platz durchgeführt wird, vor die Oeffentlichkeit. Für die etwa 5 km lange Strecke ist Einzel- und Mannschaftswertung vorgesehen.
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Frau Minna Stürtz, geb. Mandler der Schwester Elisabeth für die liebevolle Pflege, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Missionars Walther, sprechen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank aus. AugustStürtz. Hans Höhne u. Familie. Willi Stürtz u. Frau. Gießen, Hultschiner Str. 3, Weserstr. 18, den
Heute früh um 3 Uhr verschied sanft nach langem, schwerem, geduldig ertragenem Leiden meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin, Cousine und Tante
Frau Sybille Wagner, geb. Wurm
im gerade vollendeten 53. Lebensjahre.
In tiefer Trauer: Heinrich Wagner Fritz Bernd und Frau Anni, geb. Wagner Hans Günther und Frau Marie, geb. Wagner Frau Gertrud Geißler Wwe., geb. Wurm und vier Enkelkinder.
Gießen (Kaplaneigasse 5), Salzburg, Roth, den 12. November 1942.
Die Beerdigung findet am Samstag, 14. November, 11 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt.
tfc-3L.fi Danksagung.
Für alle Liebe und herzliche Anteil- nähme, die mir beim Heldentode meines geliebten Mannes, unseres guten Vaters zuteil geworden ist, sage ich auf diesem Wege meinen tiefempfundenen Dank
Annemarie Knebel, geb. Schmidt nebst Kindern,u.allen Angehörigen.
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