Ausgabe 
12.10.1942
 
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Die Kulturveranstalimgen der Hiiler-Ägend

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Kriege nicht nur die körperliche Ausbildung, sondern auch die kulturelle Betreuung der Jugend zu; diese Betreuung fei für die innere Haltung unseres Volkes von erhöhter Wichtigkeit. Wertvolle Filme seien ein geistiges Rüstzeug der Nation, und die deutsche Pro­duktion habe gerade in letzter Zeit zahlreiche jugend­werte Filme geschaffen, die uns große Personttch- keiten der Geschichte und des kulturellen Lebens nahebringen. Die Zahl solcher Filme solle in Zu­kunft noch vergrößert werden. Gute Filme seien auch für die Erziehung der Jugend als Ergänzung und Bereicherung der Erziehungsarbeit von Eltern­haus, Schule und HI. von weitreichender Bedeu­tung. Mit einem herzlichen Willkommengruß an die Ehrengäste, insbesondere die Verwundeten, er­öffnete Obergefolgschaftsführer Wolf die Winter­spielzeit der Jugendfilmstunden. Zur Aufführung gelangten die neue Wochenschau, ein Kulturfilm Das Bergbauernjahr" und der mit dem höchsten PrädikatFilm der Nation" ausgezeichnete Film Heimkehr" (mit Paula Wessely, Peter Pe­tersen, Attila Hörbiger, Carl Raddatz, Otto Wernicke). Der Film ist seinerzett bei der Gießener Erstaufführung an dieser Stelle ausführ­lich gewürdigt worden.

Ueberschuß, so sind nacheinander der Ehegatte, Kinder, der Vater, die Mutter, die Geschwister

Auch die Plastik ist. qualitätvoll und vielgestaltig, gebührend berücksichtigt. Im Mittelpunkt des Rau­mes erhebt sich beherrschend Bourcardes mo­numentale GruppeVereinte Kraft", die seinerzeit in München ausgestellt und hier besprochen wurde. Neben einer anmutigen, sitzenden RundfigurJu­gend" finden wir eine Anzahl sehr guter neuer Por- trätkövfe von Bourcardes Hand (Herr E., Herr M., Maler Hagenauer), die durch ihre individuelle Charakterisierung wie durch die weiche, belebte Materialbehandlung bestechen. Güng erich

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Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei HauptschrifÜeiterS: Ernst Blumschctn. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thvrtot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Univenitätsdruckerer R. Sange K. 6. Berlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzeigenletter: Hans Bell.

Anzeigenpreisliste Nr. 6

Rentner aber, die allein leben, werden zu prüfet haben, ob die beantragte Sterbegelderhöhung nicht über die zu erwartenden Bestattungskosten hinaus» geht. Es steht ihnen in solchen Fällen jederzeit frei, die beantragte Sterbegelderhöhung durch Mitteilung : an die Krankenkasse entsprechend herabzusetzen, sitz brauchen dann Zünftig auch nur die geringeren Bei, träge zu zahlen.

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** Vom Theater der Universitäts­stadt Gießen wird mitgeteilt: Zum ersten Malz. wird in Gießen Paul Linckes MeisterwerkFra« Luna" am Dienstag, 13. Oktober, in einer große, Prachtausstattung in Szene gehen. Das Theater will mit dieser festlichen Inszenierung des Intendan­ten Hans Walter Klein dem Altmeister der Ber­liner Operette eine Dankesschuld abtragen für sei,, reiches Bühnenschaffen. Intendant Klein fährt bamil fort in feinem Bemühen, auch die Operette als eine Kunftleistung eigener Prägung herauszustellen. Die Aufführung wird musikalisch betreut von Georg Pipping, die Tanzleitung hat Inge Berg, die Büh. nenbilder schuf Karl Löffler. In den Hauptrollenr? Käte Jaenicke, Valeska Lange, Gabriele Posfinke, Anja Rau, Annemarie Schwind, Milenka Sfiligoj, Lia Zimmer, Kurt Bosny, Willy Fuhrmann, Hugo Hellmers-Hallwegh, Franz Payer, Walter Vill- mann.

** Gießener Vortragsring. Zum nächste, Vortragsabend des Gießener Vortragsringes Goethe-Bund, Kulturelle Vereinigung und Volks, bildungsstätte Gießen ist die oftpreußifche Dich, terin Agnes M i e g e l zu einer Lesung eingeladei, worden. Es ist ein Vortragserlebnis von tiefes Wirkung zu erwarten.

Von der Börse.

Ruhige Akkienmärkle, freundliche Renlenmärtte.

Frankfurt a. TI., 9. Oft An den A k ti en, Märkten standen, bei im allgemeinen recht rühm gern Verlauf Montanwerke im Vordergrund des In­teresses im Hinblick auf Aufstockungserwägungen. Dor allem Hoesch, Harpener, Stahlverein tonnten bis 2 v. H. anziehen. Im Verlaufe, als sich heraus« stellte, daß vielfach zu optimistische Erwartungen gehegt wurden, kam es zu leichten Rückschlägen, sc> daß stärkere Kursanstiege vermieden blieben. An den übrigen Aktiengebieten war die Umsatztätigkeit sehr klein, Rheinmei^ll schwankend, doch überroic« | gend fester, auch Autoaktien fest bei kleinen Rück«' schlügen. Fest lagen Holzmann (plus 1,75 v. H.j, auch JG.-Farben bis 173,75 bis 174 erholt, Scheide, anstatt dagegen abbröckelnd. Metallgesellfchaft bis 147 anziehend, später 146,50. Elektroaktien wenig i verändert, AEG. um 181. Kursaussetzungen waren zahlreich, vor allem auch am Einheitsmarkt. Hier fielen Schöfferhof-Dinding mit 3,50 v. H. Kurs« erholung auf, daneben auch Kupferberg Sekt etwas

Schwarzlach vor der Bebauung",jfcüfte am Kanal" undIn der Bretagne", die bereits in der Septembernummer unsererHeimat im Bild" in größerem Zusammenhänge ausführlich gewürdigt wurden, ein sehr feines, kleines Bild aus der letzten Zeit:Straße in Laval", ganz einfach im Vor­wurf, von ausgesprochener Delikatesse des farbigen Zusammenklanges. (Uebrigens wird von Mueller- Leutert, wie wir hören, demnächst hier eine Kollek­tivausstellung zu sehen fein.) Wilhelm R i x (Gießen) ist mit derNiedersächsischen Räucherkate" und derAbendstimmung am Wetensee", einer friedlichen Naturszenerie, vertreten; beide Bilder würden wohl in einer stärkeren Belichtung erst zur vollen Geltung kommen. Gustav Rohrbach, gegenwärtig als Unteroffizier im Felde, zeigt in einem reizvollen Durchblick die Kathedrale von Le Mans, auch ein anmutiges Kinderköpfchen Ingrid". Von Margret Kranz (Butzbach) findet man einige ihrer liebevoll und präzis ausgeführten Blu- men-Aquarelle. Sehr hübsch: die improvisatorisch locker hingesetzten Aquarelle und die ganz leicht kolo­rierten hessischen Städtebilder von Otto Erk. Geilfus (Bad-Nauheim) ist mit seinen originellen Tier- und Jagdszenen als Malerhumorist hier seit langem bekannt; als Romantiker zeigt er sich mit dem Altgießener WinkelEs war einmal''. Prof. Schlarb gibt mit seinen Dorfrühlingsbil- dem vor dem Taunus und an der Nidda empfind­same Naturstimmungen; derHochsommer im hes- schen Bergland" wurde durch günstigere Belich­tung noch gewinnen. Dr. Götz (Homberg) zeigt das schön aufsteigende Stadtbild von Marburg mit feinen kompositorischen und farbigen Reizen. Don Lotte Bingmann-Droefe findet man eine Gruppe vorzüglicher Fischerbilder von der Kubischen Nehrung, deren sehr lichte Tönung durch eine Anzahl zarter Farbflecken überaus pikante Akzentuierungen erhält. (Der ursprüngliche kompo­sitionelle Dreiklang des Triptychons ist allerdings in dieser Auswahl nicht mehr gewahrt.) Hage­nau e r, der mit Figurenbild, Porträt und Land­schaft ausgiebig vertreten ist, läßt eine starke, in­dividuell geformte Weiterentwicklung feiner ur­sprünglichen Begabung erkennen. ImOpfer für die Zukunft" sehen wir ein gewissermaßen zeitloses Kriegsbild von tiefem Ernst des Ausdrucks und des seelischen Gehaltes, in der Einfachheit der mensch­lichen Gebärde ungemein eindrucksvoll und jeder­mann ansprechend. Die menschliche Figur im Zu­sammenspiel mit der Landschaft zeigenNeues, Werden" undMensch und Natur"; hier wie in den reinen Landschaften (bis in die kleinen Aqua­rellstudien und Zeichnungen hinein) beweist sich in schweren Konturen, großen, gefüllten Farbflächen und sehr plastischer Komposition Hagenauers Stre­ben zur Vereinfachung, zum Wesentlichen als dar­stellerisches Grundprinzip; als vorzüglicher Porträ­tist bewährt er sich in Bildnissen etwa eines Schwäl- mer Bauern und des Bildhauers Bourcarde.

Ein Blick auf die Veranstaltungsübersicht der Kulturveranstaltungen der Hitler- Jugend im Rahmen der Kulturwoche der NSDAP, in Gießen lehrt, daß diese Arbeit in zwei verschiedene Aufgabengebiete zerfällt: die eigene kulturelle Tätig­keit der Hitler-Jugend in Form von musikalischem, laienspielmäßigem und gesanglichem Schaffen und die kulturelle Betreuung der Hitler-Jugend. Eine besondere Bedeutung kommt auf diesem Gebiete dem HJ.-Veranstaltungsrina zu, der in vier verschiede­nen Reihen, die bas Theater, den Film, das Konzert, die Dichterlesung usw., umfassen, in diesem Jahr etwa 3000 Jugendgenossen und Jugendgenossinnen aufnehmen konnte.

An erster Stelle stehen die Eröffnung der Jugend­filmstunden für das Winterhalbjahr und ein Sin­fonisches Konzert des Bannorchesters. Eine Dichter­stunde, in welcher Kurt Arnold Findeisen aus eige­nen Werken lesen wird, bietet den Eltern erstmals Gelegenheit, die kulturelle Betreuung innerhalb des Veranstaltungsringes kennenzulemen. Zu dieser Veranstaltung am Mittwoch, 14. Oktober, wird eine größere Anzahl von Eltern als Ehrengäste geladen werden, ebenso zur Eröffnung des HJ.-Veranstal- tungsringes 1942/43 mit nachfolgender Festauffüh­rung des SchauspielsDer Thron zwischen Erd­teilen" am Donnerstag, 22. Oktober 1942. Anläßlich der Eröffnung werden Kreisleiter Backhaus und der K.-Leiter der Hauptabteilung III des Gebietes Hessen-Nassau (13) Bannführer Dr. Bösken, Wiesbaden, das Wort ergreifen. Eine Morgenfeier am Sonntag, 18. Oktober, 11.15 Uhr, im Theater steht unter dem TitelIn den Ostwind hebt die Fahnen". Die Feierrede hat der Kreiskulturstellen­leiter Rüffer übernommen, während der K.- Bannführer Obergefolgschaftsführer Wolf über Sinn und Bedeutung der HJ.-Kulturveranftattungen im Rahmen der Kulturwoche sprechen wird. Den Abschluß der Veranstaltungsfolge bildet ein <5ingr und Spielabend unter dem MottoFroh zu sein bedarf es wenig", gestaltet von der Bann- und Bannmädelspielschar des Bannes Gießen (116) am

Samstag, 24. Oktober, um 19.30 Uhr im Studenten­heim.

Im ganzen ergibt sich also eine abgerundete lieber- sicht über die Kulturarbeit der Hitler-Jugend im Bann Gießen (116), die mit Interesse zu prüfen niemand versäumen sollte. V.

Das Sterbegeld krankenversicherter Rentner.

zugsberechtigt, wenn sie mit dem Verstorbenen zur Zeit seines Todes in häuslicher Gemeinschaft ge­lebt haben. Fehlen solche Berechtigten, so verbleibt der Ueberschuß der Kasse. Die Rechtsprechung des Reichsversicherungsamtes hat den BegriffBestat­tungskosten" erheblich ausgedehnt. Zu ihnen gehört neben den unmittelbaren Kosten der Bestattung auch das Herrichten des Grabhügels, das Setzen eines ortsüblichen Grabsteines einfacher Art und die Todesanzeigen, fofem in ihnen Ort und Zeit der Bestattung angegeben wird.

In vielen Fällen wird durch diese weite Aus­legung des Bestattungskostenbegriffs ein Barüber­schuß des Sterbegeldes nicht verbleiben. Rentner, die mit Angehörigen in häuslicher Gemeinschaft leben die übrigens durch Kriegseinberufung eines Sohnes nicht unterbrochen wird, sofern sie vorher bestand, sichern also den etwaigen Ueberschuß des Sterbegeldes diesen Angehörigen. Sonstige

zeigt einen apart getonten, expressiven Kriegerkopf und eine Mussolini-Büste, deren Vitalität und ge- sammelte Energie den bildhauerischen Ausdruck be­stimmen. Ködding hat neben zwei kleinen Figuren, die teils genrehaft, teils episch anmuten, eine ganz gedanklich aufgebaute GruppeNeues fiebern1 beigesteuert, bemerkenswert im Zusammen­spiel der beiden Gestalten, außerdem eine markante PorträtplastikGraf W. zu S. L."

Hans Thyriot.

Eröffnung der Winterspielzeit der Jugendfilmstunde.

Als erste Veranstaltung der Hitler-Jugend im Programm der Kulturwoche fand am Sonntagvor­mittag im Lichtspielhaus die Eröffnung der Winterspielzeit der Jugendfilm­stunden mit dem Wien-FilmHeimkehr" statt. K. Bannführer Obergefolgschaftsführer Wolf rich­tete zu Beginn an die zahlreichen Besucher aus HI. und BDM. eine kurze Ansprache, in oer er u. a. folgendes ausführte: die Pflege der Kultur fei im gegenwärtigen Ringen Großdeutschlands von beson­derer Wichtigkeit. Der Hitler-Jugend komme jetzt im

fester, Gebr. Ädt plus 1 v. H.

Renten lagen still. Jnduftrieobligationen fetzte« Cencral ihre Erholung in kleinem Ausmaß fort. Reichsalt« besitz zwischen 168 und 168,50 schwankend, Steuer­gutscheine I unv. 104,90, Kommunalumschuldung auf 103,40 abbröckelnd. In Pfandbriefen lag kaum Ma°

Durch die Verordnung über die Rentenversiche­rung ist den krankenversicherten Rentnern die Mög­lichkeit geboten, das Sterbegeld für sich und ihre Angehörigen zusätzlich zu erhöhen. Der Reichs­arbeitsminister hat ausdrücklich darauf hingewiesen, daß dieses Sterbegeld nach den gleichen Richtlinien wie auch das sonstige Sterbegeld aus der reichs­gesetzlichen Krankenversicherung zu verwenden ist. Hiernach sind vom Sterbegeld zunächst die Kosten der Bestattung zu bestreiten oder an den zu bezah­len, der die Bestattung besorgt hat. Bleibt

Hart und schwer traf uns die unfaß- bare Nachricht, daß unser lieber ein- Ä®£k. ziger Sohn, mein guter Bruder, Enkel, Neffe und Cousin

Heinrich Leicht

Schütze in einem Infanterie-Regiment Inhaber des Infanterie-Sturmabzeichens

Wir erhielten die schmerzliche Nach­richt, daß nach Gottes Fügung mein innigstgeliebter Mann, der treusor­gende Vater seines einzigen Kindes, unser lieber Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Neffe

San.-Uffz. Walter Feyerabendt

Obertruppführer im RAD.,

Inhaber des E. K. 2. Kl. u. and. Auszeichn., im Alter von 29 Jahren in die Ewigkeit abge­rufen wurde. Er starb am 2k Sept, an einer schweren Verwundung auf einen! Hauptver­bandsplatz im Osten. Sein junges Leben gab er hin für Führer, Volk und Vaterland.

In tiefem Schmerz:

Frau Anni Feyerabendt, geb. Beil, und Töchterlein Jngrid; Farn. Peter Feyerabendt; Selma Rathke, geb. Feyerabendt; Otto Rathke, z. Z. Im Felde; Familie Adam Beil.

Gießen (Asterweg 50), Landau b. Danzig, Danzig und J^euß a, Rhein. 05086

an seiner am 1. September erlittenen Ver­wundung am 6. September den Heldentod für Großdeutschland auf einem Hauptver­bandplatz im Osten im Alter von 18% Jahren starb. jn tiefem Schmerz: Heinrich Leicht

und Frau Katharine, geb. Mohr Edeltraut Leicht und alle Angehörigen.

Watzenborn-Steinberg, Burkhardsfelden und Großen-Buseck, den 8. Oktober 1942.

Betriebsführung und Gefolgschaft der Allgemeinen Orts­krankenkasse für Stadt- u. Landkreis Gießen werden dem gefallenen Arbeitskameraden ein ehren­des Andenken bewahren.

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Am Donnerstag entschlief sanft nach kurzer Krankheit im Alter von 3 Jahren unser liebes Töchterchen

Helga

In tiefer Trauer:

H. Zimmerschied, Uffz. in einem Inf.-Rgt.

Minni Zimmerschied, geb. Schuldhels.

Gießen, Bahnhofstraße 29.

05088

Mehr Sveude an der Natur durch Bevmühlev-Vüchev l

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Unser Hans-Joachim hat ein Schwesterchen bekom- , men. In dankbarer Freude zeigen die ans

Erna Arnold, geb. Hamel Willi Arnold, z.Z.im Felde

Gießen, Goethestraße 65 z. Z. Ev. Schwesternhaus

3062V/

In großer dankbarer Freude zeigen wir die Geburt unserer Tochter Elisabeth an

Marie Breves, geb. Stroh

Karl Theo Breves

Leutnant der Luftwaffe

Gießen, den 11. Oktober 1942

Bahnhofstraße 43

________________________05084/

Am Freitag. 16. Okt. 1942 beginnt die neueDeutsche Relchs- Dotterie. In fünf Klassen werden 102 899 760 BHI Gewinne aus­gespielt. Je­der kann mit­spielen, jeder kann gewin­nen. Lose er­hält man in

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im Rahmen der Kulturwoche bringen wir:

Montag, 12. bis Mittwoch, 14. Okt. ... reitetfür Deutschland mit Willy Birgel

Donnerstag, 15. bis Sonntag, 18. Okt.

Operette

mit Willy Forst, Maria Holst

Montag, 19#- bis Mittwoch, 21. Okt.

Ohm Krüger mit Emil Jannings

Donnerstag, 22. bis Mittwoch, 25. Okt.

Der große König mit

Otto Gebühr, Krista Söderbaum

Täglich: 2.30 4.45 7.30 Uhr

Sonntag: 2.00 4.30 7.30 Uhr

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Donnerstag, 15. Oktober 1942,19 Uhr, im Theater

Wetterauer Heimatabend

Ein Abend froher und besinnlicher Heimatkunst unter Mitwirkung der Volksmusikgruppen Leih­gestern und Lang-Göns (Leitung: G. Heß), der Volksmusikgruppe Gambach (Lehrer Lahm), der Wetterauer KdF.- Spielgemeinschaft (Leit.: Oberstudiendirektor W. K. Philipps).

Im ersten Teil:

DieVolkstumsgruppen zeigen einen frohen Dorfsonntag.

Im zweiten Teil:

Aufführung eines Wetterauer Heimatstückes t

Des Kroagekneppche"

von W. K. Philipps.

Karten zu RM. 3 -, 2.50, 1.80, 1.30, 1- In der Kartenverkaufsstelle Seltersweg 60.

Freitag, den 16. Oktober 1942,18.30 Uhr, Im Theater

TANZABEND

der Kammertanzgruppe der Staatsoper Berlin Künstlerische Leitung: Daisy Spieß. Am Flügel: Isolde Dobrovolny.

Karten zu RM. 4.-, 3.20, 2.80, 2.-, 1.- in der Karten Verkaufsstelle der NSG. ,, Kraft durch Freude, Seltersweg 60, u. an der Theaterkasse.

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Goethe-Bund / Kulturelle Vereinigung / Volksbildungsstätte Gießen der NSG.Kraft durch Freude

Dienstag, den 13. Oktober 1942, abends 7.15 Uhr Neue Aula der Universität

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