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Ausstellung oberhessischer Künstler
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ürdrger Auftakt der Kulturwoche derASDAP
Eröffnung in Gegenwart des Gauleiters.
;ek Welles, daß man gar keine Kolonien brauche, man ja „alles im freien Verkauf b e • onmen" könne, fehr drastisch.
Oie Ltnruhen in Indien.
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Vielleicht vermutet er, daß er gesucht wird, und hat sich deshalb verborgen" — Forester zögerte em wenig —, „obwohl ich natürlich nicht begreife, welchen Grund Senor Brackmann haben könnte, sich vor Ihnen zu verbergen-—"'
Er spürte, daß der Nachsatz mißverstanden und dahin gedeutet werden konnte, als sei er neugierig oder als dränge er Karen, ihm endlich über die Gründe ihres ein wenig merkwürdigen Unternehmens klaren Wein einzuschenken. Nichts wäre ihm peinlicher gewesen, als für neugierig zu gelten oder den Anschein zu erwecken, als ob er sich in Karens Geheimnisse hineinzudrängen beabsichtige, und so fügte er rasch hinzu: „Selbstverständlich geben mir unsere Bemühungen nicht aus!"
„Wir haben jetzt telephonisch oder persönlich sämtliche Rotels der Stadt abgesucht."
.Noch lange nicht alle. Wie gesagt, wenn Senor Brackmann einen Grund hat, sich unsichtbar zu machen, dann gibt es für ihst dazu genug Möglichkeiten. Die zahllosen kleinen Absteigequartiere tm Hafenviertel —, .. .
„Natürlich!" nef sie, von neuer Hoffnung ent-
Mit dem vom Wiesbadener Streichquartett gespielten ersten Satz aus dem Streichquartett in B-dur op. 67 Vivace von Johs. Brahms und dem vom Kreisleiter Backhaus ausgebrachten Gruß an den Führer fand dann die würdige Feierstunde ihren Abschluß.
Ausgabe der Menschenführung obliege, werde darum auch das deutsche Kulturleben trotz des Krieges immer voll aufrechterhalten und ständig erweitern.
Den bisherigen großen Erfolgendes vielsälligendeut- schen Kultur- und Kunstschaf fens stellte der Redner dann in wirkungsvoller Kennzeichnung die kümmerlichen Ergebnisse desien gegenüber, was unsere Feinde als ihre Kultur und Kunst betrachten und der Welt an» preisen. Er erinnerte habet als Charakteristikum u. a. an die Jazz- und Negermusik in Roosevelts Land, an die Theaterarmut in USA., dessen Hauptstadt Washington damit besonders gekennzeichnet ist, an den Filmkitsch von Hollywood usw., ferner wies er als Beispiel darauf hin, daß auch m England und USA. ein wahrhaftes Musikerleben ohne Wagner, Beethoven, Mozart und andere Großen der deutschen Musik überhaupt nicht denkbar sei. Aus dieser Gegenüberstellung ergab sich die turmhohe lieber- legenheit der deutschen kulturellen Leistungen gegenüber dem bescheidenen Wirken unserer Feinde auf diesem Gebiete. Dem Dernichtungswillen unserer Feinde gegenüber unserem Volke stellen wir nicht nur unsere nationalsozialistische Entschlossenheit zum Siege und unseren fanatischen Kampfgeist, sondern auch das deutsche Schaffen kultureller Ewigkeitswerte gegenüber. Dadurch schallen wir gememsam hohe Güter in einem freien und glücklichen Deutschland.
Nach einer Lesung von Oberspielleiter Mund vom Theater der Universitätsstadt Gießen „Der Dichter in Zeiten der Wirren" von Stefan George spielte das Wiesbadener Streichquartett den zweiten Satz aus dem Streichquartett in G-dur Nr. 12 Andante cantabile von Mozart. Hierauf begrüßte
Bürgermeister Or. Hill
im Namen der Stadt Gießen den Gauleiter, durch dessen Anwesenheit diese Feierstunde eine besondere Note erhalte, mit herzlichen Worten. Dann betonte er, daß es auch bei dieser Veranstaltung wieder gelte, die alte kulturelle Vergangenheit und Arbeit unserer Stadt erneut zu wahren und zu ich dafür zu sorgen, daß alle Volksgenossen^an 'den Veranstaltungen der Kultur- woche interessiert werden. Die Vielseitigkeit der Darbietungen sei geeignet, alle Wünsche und Interessen zu befriedigen. Es könne und müsse daher mit Recht erwartet werden, daß die Bevölkerung unserer Stadt und der Umgegend durch zahlreichen Besuch zum vollen Gelingen der Kulturwoche beitrage. Wir alle müßten froh und dankbar dafür sein, daß uns hier Stunden der Erholung und der Freude bereitet würden, die uns neue Stärke zur Arbeit in der Heimat geben könnten. Zum Schluß dankte der Redner der Kreisleitung als Veranstalterin und allen Mitarbeitern bei der Vorbereitung dieser bedeutsamen kulturellen Veranstaltung, der die Stadt den besten Erfolg wünsche.
Aus der E><adt Gießen.
Montagmorgen.
Gegen jeden vorausgehenden Sonntag setzt er sich hart ab. Er ist das ganz Andere, ist immer wie ein neuer Beginn. Jeder spürt das, wenn er am Mon- tagmorgen sich zu Arbeit und Dienst fertig macht, wenn er an seine Arbeitsstätte geht, wenn er den Hammer wieder zur Hand nimmt oder den Anlasser betätigt oder die Schreibmaschine zu den ersten Buchstaben zwingt. Es ist chm da, als stünde er in einer eigenartigen Tiefe, aus der es wieder herauszukommen gilt. Denn der Sonntag ist Höhe, ist wie ein Turm, von dem her man nach den Wolken schaut und greifen will, von dem ein Schwung in die frei strömenden Lüfte so unbedenklich wie not« wendia scheint. Mit der neuen Woche aber sieht man sich wieder so ganz auf der Erde, ganz im Hiesigen, das ruft und fordert, das bindet und fest- hält, -schon wenig später, da man wieder das Verläßliche tut, ist das Gestern nur noch wie ein Traum, der immer weniger faßlich wird. Die Arbeit hat uns wieder, die Kraft spannt sich zu ihrer Aufgabe, ob die der Arme oder die des Hirns — immer ist es das gleiche: Heimkehr ins Unfrige. Wir öffnen uns da wie die Blüten am Morgen, umfassen liebend das Kleine, um das Größere zu finden und ihm zu dienen. wro.
Für unsere Verwundeten.
Die NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" führte im Laufe der vergangenen Woche im Auftrage des Oberkommandos der Wehrmacht und in Zusammenarbeit mit dem Sonderreferat „Truppenbetreuung" im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda in hiesigen Lazaretten folgende Veranstaltungen durch. In einer netten Programmfolge mit dem Titel „Lachendes Leben" hatte Margarethe
war nur von kurzer Dauer, denn wenige Minuten päter tauchte Karen unter den Palmen auf. Auch ihr Gesicht war matt und mutlos. Forester kletterte aus dem Wagen und ging ihr entgegen. Bei ihrem Anblick verflog feine Müdigkeit.
„Nun?" fragte er, obwohl er die Antwort wußte.
„Nichts", erwiderte sie kopfschüttelnd, „es ist, als ob die Erde ihn verschluckt hätte." — Forester führte sie zu einer Steinbank am Rand des Platzes und setzte sich neben sie.
„Ich wollte Sie nicht entmutigen, Karen , jagte er, „aber ich habe unser Unternehmen, Tenor Brack- mann aufzufinden, von vornherein nicht für sehr aussichtsreich gehalten." , ,
„Aber er muß doch irgendwo wohnen! Er mutz doch irgendwo abgestiegen sein!"
„Irgendwo gewiß, wahrscheinlich aber nicht in den Hotels, in denen wir ihn zu finden glaubten. Vielleicht vermutet er, daß er * , ~:-s ,,wX
sich deshalb verborgen" —
Bangtof, 11. Okt. (Europapreß.) In Kal- 1111 a fanden wahrend der letzten Woche zahlreiche Inuhen statt. Wie jetzt bekannt wurde, setzten :ie '-Briten erneut Flugzeuge ein, um die Demon- irchiten zu bekämpfen. Ein weiteres Postamt Hiße am Samstag in Brand gefetzt. In einem jMchen Teil der Provinz Bengalen wurden irike Dörfer eine Kollektiostrafe von 15 000 Ru- tzisien belegt. In dem Distrikt B a r d w a n wur- leit sieben Lager und ein Regierungsgebäude in jnw gesetzt. Im Distrikt Hooghly erhielten iripe Dörfeer eine Kollektivstrafe von 15 000 Ru- «li, weil dort Regierungseigentum angezündet eben war. In einem anderen Teil der Provinz fre ein Gerichtsgebäude in Brand gesetzt. In rProvinz Bombay kam es in Ahmedabad Zusammenstößen zwischen Polizei und Demon- arten. Die Demonstranten bewarfen die Polizei it Steinen, während diese dreimal auf die Menge e. 16 Personen wurden verhaftet, weil sie nttüge veranstalten wollten. In Bombay selber jppbierte eine Bombe in einer Werkstatt. In do na wurden 10 Demonstranten verhaftet. In rntm anderen Teil der Provinz wurden drei Per- ei verhaftet, die eine Bombe sowie einen Re- hier mit sich führten. Ein weiteres Mitglied r legislativen Versammlung in der Provinz ssa m ist verhaftet worden. Damit sind im ganzen
Mitglieder verhaftet worden. In Madras kodierte eine Bombe, 12 Personen wurden des- 6 verhaftet.
sucher die Aufforderung, das eine ober andere Werk käuflich zu erwerben. —
Die Ausstellung gibt im Gesamtbilde einen beachtlichen Querschnitt durch den gegenwärtigen Stand der bildenden Kunst in Gießen und Ober- Hessen, obwohl naturgemäß auf manchen Namen verzichtet werden mußte. So sieht man etwa von Wilh. V i e h m a n n (Klein-Linden) neben dem kernigen, kraftvoll durchgebildeten Porträt „Alter Schleswiger" in zartoioletten Tönen eine „Frühjahrsstimmung in Schleswig-Holstein" und, kräftiger im Kolorit, ein „Bauerngehöst in der Geest". — O. F. Kutscher (Bad-Nauheim) gestaltet in meh- reren Jndustriebildern die geballte Kraft und den dramatischen Rhychmus der Arbeit: doch wurden, wie etwa das „Stahlwerk in Mitteldeutschland" bezeugt, dem aktuellen Vorwurf nicht pur stoffliche, sondern auch überraschende koloristische Reize abgewonnen. — Walter Kröll'ist vielseittg vertreten, beispielsweise mit einem großen, dekorativ auf gemachten Figurenstück „Mädchenbildnis"; der „Blick auf Schotten" gibt einen sanft hingebreiteten heimatlichen Landschaftsausschnitt mit einem zmttfabia lichten Himmel darüber; die Landschaft „Bilstein', an sich von ähnlichem Charakter, wirkt daneben in der ansteigenden Komposllion und der geballten Bewölkung dramatischer; nicht unerwähnt seien auch die beiden Soldatenköpfe. — Mueller- Leutert zeigt neben den großen Komposittonen
Mann rechnet ab
Roman von Horst Biemath
Kzortsetzung. (Nachdruck verboten.)
j Biadmann spürte ein leichtes Schwindelgefühl. Mindenlang tanzten schwarze Flocken vor seinen Maen. Hunger. — Sein Magen ließ sich nicht Eger Hinhalten. Er entdeckte das Schild eines Mischen Speiselokals in unmittelbarer Nahe. Der Mc begrüßte ihn mit einem hofU-h-n Zahne- feen und nahm seine Bestellung auf. Das total •e Hein, ein halbes Dutzend Tische standen darin, ir jedem Tisch die übliche tönerne Wasserflasche falz, Essig, Del und eine Schale mit brennend ^ackmann^war der einzige ®“L2enäJtamflCunf it Speisen mit zauberhafter Geschwindigkeit u, 'n Tisch. Eiswasser, Brot, Nudelsuppe Gulasch, imelett, Bratfisch, Beefsteak, Reis, gerostete Kar Mn, Kaffee und ein Stuck Torte. Ein Indio, kidchen stellte alle Gerichte zugleich vor Brackman iih auf einem riesigen Tablett in großen ä) f!I • Wer begann was er und wremel er ve
L-Ä-sr SS-ä Mß verdiente er so viel, daß er 3 Stadtviertel i Stückchen näher an die besseren Stadtvlerr hnrüdte — aber Brackmann empfand ili ’rine Aufgabe, dieses Rätsel zu los
Ingefahr zur selben Stunde wartet- Dr^ Frank pfter in feinem Wagen an der M Z uni) Kren Oraassa. Er sah müde und verstaubt a '"stchte, die Beine zwischen Kupp-AnxI P b ; iitiebcl lang auszustrecken. Die sryomng p
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Im Rahmen der Kullurwoche wurde am Sonntagvormittag im großen Hörsaal der Unioerfität eine Ausstellung von Werken oberhessischer Künstler eröffnet. Kreisleiter Backhaus richtete an die zahlreichen Besucher herzliche Worte der Begrüßung; er wies auf das reichhaltige Programm der Kulturwoche hin und betonte, daß die hier eröffnete Ausstellung Zeugnis davon ablege, wie sehr uns gerade im Kriege die Pflege der Kunst und die Förderung der Künstler am Herzen liege. Den beteiligten Künstlern stattete der Kreisleiter feinen Dank für ihre Arbeit ab. Es werde hier an Werken der Malerei wie der Plastik vieles geboten, und man möge, dem Beispiel des Gauletters folgend, die Arbetten nicht nur würdigen, sondern auch sich zur Erwerbung anregen lassen, Im vierten Kriegsjahre bedeute eine Kulturwoche eine besondere Leistung. Gerade unsere Soldaten, die von der Ostfront kommen, werden erfreut sein, in der Heimat sich an deutscher Kultur erfreuen zu können. Damit erklärte Kreisloiter Backhaus die Ausstellung für eröffnet und bat Professor Dr. Rauch, die Führung zu übernehmen. Dieser wies einleitend auf das hohe Niveau der hier Bereinigten Arbetten hin; es gelte für die Besucher, sich einzufühlen in Form und Inhalt der Werke, in Ausdruckswillen und künstlerische Absicht der Schaffenden; nachdem er auf einem Rund- gange eine Reihe charakteristischer Arbeiten erläutert hatte, richtete auch Prof. Rauch an die Be-
Schratt die Lesung übernommen. Das hettere Allerlei und Fröhliche aus der Heimat brachte viel Frohsinn. Marie d'Orwill (Sopran) erfreute mit Volksliedern und verschiedenen Wiener Liedern. Erika Netto (Geige) spielte Konzertstücke und gefiel besonders mit der Ungarischen Rhapsodie. Magda Goebel begleitete am Klavier und bereicherte durch zwei Musikstücke die Vortragsfolge. — In zwei Lazaretten war „Ernstes und Heiteres" die Vortragsfolge. Friedel Drehfen (Sopran) fang Lieder von Brahms, Zeller, Doftal. Elfis Bruck (Violine), Liefet Kroos (Cello) und Willi Renner (Klavier) spielten den ersten Satz aus dem O-dur-Trio von Häydn und Konzertstücke von Brahms, Schumann und Marie. Die Ls-dur-Polonaise für Klavier brachte Willi Rehner. — Der Film „Winternachtstraum" wurde in zwei Lazaretten gezeigt, während in einem anderen Lazarett „Mit versiegelter Order" gefpielt wurde. — Im Auftrage der Kreisbildstelle führte Lehrer Appelmann die Filme „Im Spreewald", „Torfstechen im Teufelsmoor", „Fährschiff Deutschland—Schweden" und „Kreidegewinnung auf Rügen" vor und gab hierzu die nötigen Erläuterungen. — Musikabteilungen der Wehrmacht erfreuten durch Konzerte die Verwundeten in den Lazaretten. — Die Dortragsvereinigung hatte zur Dichterlesung Hans Watzlik eine Anzahl Verwundeter eingeladen. — Zur Eröffnung der Kulturwoche der NSDAP, und der Kunstausstellung waren aus den Lazaretten Verwundete erschienen. Bei der Morgenfeier der HI. im Lichtspielhaus mtt dem Film „Heimkehr" hatten sich Verwundete, die früher dem Bann 116 oder anderen Bannen angehört hatten, eingefunden. — Die Ortsgruppe Queckborn hatte eine große Zahl Verwundeter zum Sonntag ein- geladen. Nach der Begrüßung am Bahnhof waren die Gäste bei den Familien. Eine Gemeinschaftsfeier vereinte Front und Heimat und wird allen Teilnehmern in steter Erinnerung bleiben.
Mit einer Feierstunde, die am Samstagabend in Anwesenheit des Gauleiters Reichsstatthalters Sprenger in der Aula der Universität stattsand, wurde die von der Kreisleitung Wetterau der NSDAP, veranstaltete Kulturwoche vom 10. bis 25. Oktober eröffnet. Mit dem Gauleiter erschienen der Hoheitsträger im Kreise Wetterau, Kreisleiter Oberbereichsleiter Backhaus, Kreisleiter e. h. Oberbürgermeister Ritter, der Rektor der Universität Gauamtsleiter Professor Dr. Kranz; außerdem nahmen noch viele Vertreter der Partei, des Staates, der Wehrmacht und zahlreicher Behörden neben den die Aula fast bis zum letzten Platze füllenden Volksgenossen an der Feier teil.
Das Wiesbadener Streichquartett leitete die Feierfolge mit dem 1. Satz aus dem Stteichquariett in e-moll op. 18,5 Allegro ma non tanto von Ludwig van Beethoven ein. Dann sprach
Kreisleiter Backhaus,
der zunächst den Gauleiter Sprenger begrüßte und ihm für fein Erscheinen mit feiner Gattin dankte. Die Anwesenheit des Gauleiters in dieser Feierstunde sei ein erneutes Zeichen dafür, daß er dem Kulturschallen in unserem Gau besondere Aufmerksamkeit widme und überall fördernd wirke, um die deutsche Kultur auch in der KriHszeit zur Geltung zu bringen. Nach der Begrüßung der übrigen Gäste und Besucher teilte der Redner mit, daß die Kulturwoche der Hitler-Jugend in die von der Kreisleitung veranstaltete Kulturwoche eingebaut worden sei, wodurch sich die Veranstaltung auf die Zeit bis zum 25. Oktober erstrecke. Er wies dann auf die Vielseitigkeit der Darbietungen hin, die jedem Volksgenossen Wertvolles brächten, machte besonders auf das in der Kunstausstellung vor die Oeffenllichkeit gebrachte Schaffen unserer oberhessischen Künstler aufmerksam, dankte allen Mitarbeitern und Helfern bei der Vorbereitung der Kulturwoche, besonders auch der Hitler-Jugend, und eröffnete dann die Kulturwoche, der er die Beteiligung aller Volksgenossen und einen vollen Erfolg wünschte.
Sauschulungsleiter Ziegler, Frankfurt,
Nach einem Hinweis auf den gegenwärtigen Kampf zweier Weltanschauungen, in dem sich eine zur Uteige gehende, vom Judenttnn geführte Welt dem Aufstieg unseres Volkes entgegenzustellen versuche, betonte der Redner die Wichtigkeit der Aufgabe, gerade auch jetzt im Kriege unermüdlich Kul» turleisttingen an die deutschen Menschen heranzu- tragen, um unser Volk, das nach dem Kriege die politische und wirtschafttiche Führung Europas zu übernehmen habe, auch stark und reif zur geistigen und kulturellen Führung des europäischen Kontinents zu machen. Die kulturelle Arbeit werde eine der stärksten Einwirkungen auf andere Völker sein. Die Völker Europas würden dann verstehen, daß unser Führungsanspruch nicht allein nicht auf der Macht beruhe, sondern auch durch das große Kulturschaffen unseres Volkes begründet fei. Im Hinblick auf diese große Zukunftsaufgabe, aber auch zur inneren Erhebung der deutschen Menschen in der Gegenwart sei das Kulturschaffen erst recht jetzt im Kriege eine dringeicke Notwendigkeit. Die Partei, der die hohe
Die freie indische Radiostation in Schonan meldet, ß die Briten in Indien zunehmende Schwierig- tm haben mit der indischen Polizei, vor allem den Zentralprovinzen und in den Provinzen »bat), Madras und Orissa. Die indischen ol i z l st e n hätten sich wiederholt geweigert, f die unbewaffnete Volksmenge zu schießen und andere Befehle mißachtet. Die Briten sind rum gezwungen worden, mehr Europäer und mlo-Jnder für die Polizei anzuwerben.
Nationale Freiheit und Unabhängigkeit durch die tung eines unabhängigen souveränen Staates" rte der Präsident der allindischen Moslem-Liga, chinah, in Neu-Delhi. Dschinah unterstrich die chlossenhett seiner Anhänger, für dieses Ziel, im nötig, auch zu kämpfen.
Nachdem, wie bereits gemeldet, der Premier- Inifter des indischen Staates. Sind aus Protest gen die Behauptung Churchills, die indischen Mos- lehnten die Forderungen der Kongreßpartei Jein Amt niederlegte und Churchill gegenüber in ier Erklärung zum Ausdruck brachte, daß auch Moslems Indiens die Befreiung vom britischen ch forderten, haben sich nunmehr diesem Protest- rtt weitere Mitglieder der Regierung in Sind gtschlossen. So find, wie aus einer Reutermel- aus Neu-Delhi hervorgeht, der Erziehungs- ster, der Minister für örtliche Selbstregierung Landwirtschaft und der Minister für das Staatskommen zurückgetreten.
Japaner versenkten USA -Tanker.
Vigo, 12. Okt. (DNB. Funkspruch.) Nach einer merikanischen Meldung versenkte ein isches Unterseeboot an der W e st t ü st e einen ördamerikanischen Tanker. Der Damp- ging in Flammen auf. Die Besatzung konnte sich en.
Oie Summisorgen in USA.
Lissabon, 11. Okt. (Europapreß.) 50 000 tnnen Rohgummi in 18 Monaten sind das mussichtliche Gesamtergebnis von Verträgen, die USA. mit 15 iberoamerikanischen Republiken britischen Kolonien zwecks ausschließlicher fite» g ihrer Rohgummiproduktion an die USA.
-eschlos en haben. Diese Menge steht einem Jah- sbebarf der USA. von ungefähr 800 0 0 0 Ion» en gegenüber, dessen Deckung den USA. nach dem all der von den Japanern eroberten Roh- nini quell en in Ostasien große Sorge verursacht.
Kieine politische Nachrichten.
Am 30. September fand bei den schweren Kämp- an der Ostfront der Kommandeur des Jnsan- rieregiments Groß-Deutschland Nr. 2, Ritter- cujträger Oberst Eugen Garski aus Thorn, den tientob.
Lin Sonntag empfing Pierre Laval den Ober- lshader der französischen Land-, Luft- und rettträfte, Admiral Darlan, zu einer Beleihung. ... _
der portugiesische Ministerpräsident Oliveira « a ° azar empfing am (Samstag den britischen Bot- er in Portugal, Sir Ronald Campbell.
„Allerdings werden Sie die Nachforschungen dort schon mir allein überlassen müssen —"
„Wie denken Sie sich das, Frank? Ich kann Sie doch nicht allein —"
„Es ist wirklich unmöglich", unterbrach er sie, „daß Sie sich daran beteiligen!"
„Weshalb denn?"
Forester errötete ein wenig: „Weil eine Dame jenes Stadtviertel nicht betreten kann", antwortete er schließlich. Und dann fiel ihm ein neuer Gedanke ein. „Wäre es übrigens nicht möglich, daß Senor Brackmann einen anderen Namen angenommen
„Daran habe ich nicht gedacht", bekannte Karen bestürzt; „wenn das der Fall fein sollte, dann wäre ja unsere ganze Mühe umsonst gewesen."
Forester starrte auf feine Stiefelspitzen: ,3ä) glaube, Sie dürfen in dieser Hinsicht beruhigt fein, Karen, wir hätten uns die Mühe, Brackmann m Den Hotels der City zu suchen, überhaupt sparen können Aus den Andeutungen, die Sie mir gemacht haben, entnehme ich, daß Brackmann nicht entdecki zu werden wünscht ..." Er sah Karen an, und sie nickte worilos. „Deshalb wird er dort untergeschlupst jein, wo seine Entdeckung am schwierigsten ist. Ich hätte wirklich früher darauf kommen können!" Er machte eine Bewegung, als wolle er sich erheben, um sofort von neuem auf die Suche zu gehen.
„Und wie wollen Sie ihn finden? Sie kennen chn doch nicht!" . , . ,
„Nun, ich glaube nickt, haft jene Hotels unter einem Ansturm europäischer Gäste leiden", meinte er mtt einem flüchtigen Lächeln, „Sie dürften dort zu den weißen Raben gehören. Immerhin, es kann natürlich nichts schaden, wenn Sie mir von Senor Brackmann eine Beschreibung geben .. ." Er stieß plöAich einen leisen Pfiff aus. „Wissen eie , rief er, „ich habe da eine neue Idee, einen großartigen Einfall!" Er zog seine Brieftasche und entnahm ihr zehn einzelne Pesoscheine, die er forgfältig über» einanderschichtete und vorsichtig in zwei Hälften zerriß.
„Um Himmels willen, was machen Sie da?" fragte Karen erschrocken.
Forester schob die eine Hälfte der Banknoten in die linke und die andere Hälfte in die rechte Tasche und grinste pfiffig: „Furchtbar einfach" — er klopfte auf die rechte Seite —, „das ist die Anzahlung, und das hier" — er deutete auf seine linke Tasche —, „das ist die zweite Rate für zehn Jndiobengel, die ich auf Brackmanns Spur heben werde. Und wer von den kleinen braunen Schuften uns Brackmanns Aufenchalt meldet, bekommt noch eine Extraprämie von fünf Pesos! — Nun? Was sagen Sie dazu? Ist das nicht ein glänzender Einfall?"
„Großarttg, Frank!" rief Karen begeistert. „Das ist wirtlich eine wunderbare Idee! — Ich bin so froh und weiß gar nicht, wie ich Ihnen danken soll. Sie stehen mir so freundschafllich bei ..."
„Oh", wehrte Forester ab, „was reden Sie da? Ich freue mich, Ihnen helfen zu dürfen!" Er war nahe daran zu gestehen, daß er Brackmann im Grunde seines Herzens dankbar sei. „Aber jetzt muß ich ein paar Anhaltspunkte von Ihnen haben, damit ich meiner Garde die nötigen Hinweise geben kann, sonst erwischen die Bengel womöglich doch noch den Falschen. Senor Brackmann ist Deutscher, nicht wahr? Können Sie ihn ungefähr beschreiben, damit ich den Burschen so eine Art Steckbrief mit- geben kann?"
Karen zögerte sekundenlang. Soltte sie Frank Forester alles erzählen? Sie hatte ihm bis zu diesem Augenblick nichts über den wahren Grund, weshalb sie Brackmann suchte, gesagt, sondern sich damit begnügt, ihm zu erklären, daß sie Brackmann unter allen Umständen finden müsse. War Forester nicht vertrauenswürdig? Oder beging sie etwa einen Der- trauensbruch an Malte, wenn sie Forester alles erzählte? Nein, aber gewiß gewann sie einen Verbündeten, denn Malles Geschichte mußte auch ihn erschüttern. Sie hob den Kopf und sah Forester an.
(Fortsetzung Mgf.)
Jnfeln.
jine nord« - wie aus Bahrein- Begründung. USA. dort iens. Gleich- rmmissar der iseln, der seit lenheit eine« durch einen werden soll i liegen klar die Bahrein- ► n Erdöl, rch die Drd- MmgSM'
^rwMft unme der (F tel Kaper.
wies in feiner anschließenden Festansprache zunächst auf den steilen Aufstieg hin, den unser Volk seit 1933 auf allen Gebieten seines Lebens, insbesondere auch auf dem Gebiete der Kunst, durch den Natto- nalsozialismus erfahren hat. Mit dem Aufbau unserer Macht sei der Aufbnu einer neuen deutschen Kultur Hand in Hand gegangen. Kultur und Kunst seien vom Nattonalsozialismus bewußt in den Dienst unseres Volkes gestellt worden, sie seien uns kein Zeitvertreib, sondern eine unabdingbare Lebensnotwendigkeit. I


