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bürgermeister Ritter. Dem Scheidenden sprach stellv. Direktor Dietrich aufrichtigen Dank für feine vielfältige Förderung der Sparkasse aus, fügte dem die herzlichen Wünsche für das weitere Leben und Wirken von Oberbürgermeister Ritter hinzu und überreichte ihm als Zeichen des Dankes und der Erinnerung ein Gemälde, das die Stadt Gießen bar» stellt.
Landrat Dr. Lotz als Vertreter der Aufsichtsbehörde würdigte mit Dankesworten die -gute Arbeit der Bezirkssparkasse im verflossenen Jahre und sprach zugleich die Anerkennung der Aufsichtsbehörde für das Wirken dieses Instituts aus. Sodann sprach er mit hoher Wertschätzung und aufrichtigem Dank von dem Wirken des scheidenden^Verwal- tungsratsvorsitzenden, Oberbürgermeister Ritter, der sich, wie um die Stadt Gießen, auch um die Bezirkssparkafse unvergängliche Verdienste erworben habe und dessen Wirken für alle Zeit bei der
einjährige Handelsfach klasse Beginn Qktober 1942. Anmeldungen und Auskunft im Schulgebäude, Gießen, Goethestraße 32 Ruf 2486.
1. Ausgabetag: Montag,
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Ausgabezeit von 8—13 und von 14.30 bis 17 Uhr.
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Betr.: Ausgabe der Zusatzkarten fürSchwer-, Schwerst-, Lang- und Nachtarbeiter.
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Die im 40. Versorgungsabschnitt nicht verausgabten Karten sind zurückzugeben. [2763D
Gießen, den 12. September 1942.
Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen Ernährungsamt, Abt. B.
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Absolventen anerkannter Fachschulen, die gemäß Runderlaß des ReichserziehungS- ministers vom 29. 4. 1939 wj 1480,
Bezirkssparkasse und deren Aufsichtsbehörde in guter Erinnerung bleiben werde Sem Weggang von Gießen werde allgemein bedauert, da unsere Stadt mit ihm einen warmherzigen Freund verliere, ab die herzlichsten Wünsche begleiteten chn für fein Wirken in seinem neuen Amt in Mainz.
' Oberbürgermeister Ritter betonte m fernen Dankes- und Abschiedsworten, daß ihm durch ferne guten und stets verständnisvoll für die großen Ziele mitschaffenden Mitarbeiter das Wirken m Gießen leicht gemacht worden sei. Bei £er Bezirkssparkafse seien es vor allem der stellv. Direktor Dietrich und das ehrenamtliche Vorstandsmitglied Beigeordneter Nicolaus gewesen, die ihm wertvolle stutze bei der Erfüllung feiner Aufgaben waren, und denen er dafür herzlich danke; aber auch den Beamten und Angestellten der Bezirkssparkasse gelte sein Dank und seine Anerkennung. Oberbürgermeister Ritter dankte ferner dem Landrat Dr. Lotz al^Vertreter
tunaen ausgewiesen, während das steuerlich ermittelte Vermögen der Sparkasse 2 700 000 RM. c 5,3 0. H. der Gesamteinlagen beträgt.
Hierauf dankte stellv. Direktor Dietrich dem Vorstand und dem Verwaltungsrat für die Unterstützung bei der Leitung der Sparkasse. Besonderen Dank sprach er dem scheidenden Vorsitzenden des Derwaltungsra-tes, Oberbürgermeister Ritt e r, aus, dessen Weggang von Gießen auch die Bezirkssparkasse Gießen außerordentlich bedauere, da sie in ihm stets einen hervorragenden Freund und Förderer hatte, der es verstand, die Schwierigkeiten, die sich aus der doppelten Stellung der Sparkasse als behördliche Einrichtung und als wirtschaftliches Unternehmen ergeben, zu überwinden. Daß die Ve- zirksfparkafse mit dem Gaudiplom für hervorragende soziale Leistungen ausgezeichnet wurde, rühmte der Redner als besonderes Verdienst des Derwaltungsrats mit feinem Vorsitzenden Ober-
Vekannkmachung.
Betr.: Ausgabe der Lebensmittelkarten für den 41.Bersorgungsabschnitt.
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VI. Ueber die Umwandlung von Bestellscheinen der Eierkarte in Berechtigungsscheine ergeht besondere Bekanntmachung.
VII. Alle Personen, die Kühe, Ziege« oder Schafe zur Eiyenversorgung mit Milch, sowie alle Geflügelhalter, die Hühner oder Enten zur Eigenversorgung mit Eiern halten, haben dies bei der Kartenausgabe unaufgefordert der Ausgabestelle zu melden.
VIII. Lebensmittelkarten ohne deutlichen Eintrag von Name und Wohnung des Inhabers sind ungültig und dürfen nicht beliefert werden.
IX. Es wird nachdrücklich darauf hingewiesen, daß verlorene Lebensmittelkarten nicht ersetzt werden; dahingehende Anträge sind zwecklos.
X. Die Warenverteiler werden wiederholt darauf hingewiesen, daß alle Lebensmittel- kartenabschnitte nur wahrend der aufgedruckten Gültigkeitsdauer beliefert werden dürfen; die Warenabgabe vor Fälligkeit und nach Verfall der Abschnitte ist unzulässig.
XI. Während der Ausgabetage werden Anträge auf Bezugscheine für Svinnstoff- waren nnd Schuhe nicht angenommen.
G i e ß en, den 12. September 1942. [2745D
Der Oberbürgermeister der Stadt Gieße»
ErrräbrmrgsamtAbt. L.
der Aufsichtsbehörde für seine stete Förderung der Sparkasse und betonte dann, daß er mit dankbarer Erinnerung an Gießen, das er nur ungern verlasse, zurückdenken werde. Zum Schluß forberteer auf, wie bisher auch weiterhin m der Heimat mit allen Kräften und mit größter Energie für den vollen Sieg unserer Waffen zu arbeiten.
Bei den Ergänzungswahlen zum Verwaltungsrat wurden einstimmig Oberbürgermeister D 0 g t zum Vorsitzenden des Verwaltungsrats, Surgermeifter Dr Hill zum stellv. Vorsitzenden und Brauerei- direkter Hans Jhring in Lich zum Mitglied des Derwaltungsrats gewählt.
Es liegt im eigenen Interesse der Abholer, die frühen Morgenstunden zu nutzen, damit eine reibungslose Abfertigung ohne langes Warten gewährleistet wrrd.
Welcher Ausgabetag für die Bezugs.- berechtigten in Frage kommt, ist aus dem grauen Personalausweis ersichtlich.
Die Karten werden nur an Erwachsene ausgehändigt. Im Interesse einer restlosen Erfassung des Altpapiers müssen sämtliche Reste der Karten des 39. Versorgungsabschnittes zurückgegeben werden.
Mit den Lebensmittelkarten werden,an alle Personen, die nicht Selbstversorger m Kartoffeln sind, neue Bezugsauöweise für Sveisekartoffeln ausgegeben, die für die Zeit vom 14. Dezember 1942 bis 25. Juli 1943 gültig sind.
Ueber die Verwendung dieser Bezuys- ausweise sowie über den Umtausch in Em- kellerungsscheine ergeht demnächst besondere Bekanntmachung.
Sofort bei Entgegennahme sind alle Karten auf Zahl und Nichtigkeit der Altersstufen nachzuvrüfen; svätere Beanstandungen sind zwecklos.
Ausländische Zivilarbeiter, die nicht in der Landwirtschaft tätig und nicht in Gemeinschaftsverpflegung sind, erhalten ihre Karten nicht mehr durch die Bezirksgeschäftsstellen, sondern burd) die Betriebe, in denen sie beschäftigt sind.
Die Ausgabe der Wochenkarten an die Betriebe erfolgt auf Zimmer 14.
Die Bestellscheine der Eier-, Fett- und Marmeladekarten inüssen bis spätestens Samstag, 19. Sevtember 1942, bei den Warenverteilern eingereicht werden, da sonst nicht mit einer Belieferung der entsprechenden Abschnitte gerechnet werden kann. Bei verspäteter Ablieferung tritt eine Kürzung der auf den Bestellschein zu liefernden
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Merkblätter mit ausführlichen Angaben über die verschiedenen Laufbahnen — Seeoffizier, Mar.-Jng.-Lffizier, Mar.-Sanitätsoffizier, Mar.-Waffenoffizier,Mar.-Berwaltungsoffi- zier und Offizier der Marine-Artillerie — und über die Form des Einstellungsgesuchs sind bei allen Wehrbezirkskommandos zu erhalten. Einstellungsgesuche sind an das zuständige Wehrbezirkskommando zu richten. Auswahl erfolgt bet der Annahmestelle für -Offizierbewerber der Kriegsmarine in Stralsund nach persönlicher Vorstellung. Geeignet gefundene Bewerber werden alsbald zum freiwilligen Eintritt in die Kriegsmarine angenommen, jedoch zum weiteren Schulbesuch beurlaubt. Die svätere Einstellung in die aktive Laufbahn hat dann die Erlangung der Reife bzw. Zuerkennung der vorzeitigen Reife oder das Bestehen der Begabten- bzw. Sonderreifeprüfung zur Voraussetzung. Für die Reserveoffizierlaufbahnen bestehen Erleichterungen.
Nächste Einstellungszestvunkte sind der 1.12. 1942 und 1. 7.1943. Möglichst baldige Vorlage der Bewerbungsgesuche ist erwünscht. [27490
Oberkommando der Kriegsmarine.
Für die Einstellung in die Offizrer-Lauf- bahnen der Kriegsmarine sind für die Dauer des Krieges neue Bestimmungen erlassen. Danach können sich nach Vollendung des 16. Lebensjahres jederzeit melden:
Schüler der 5. bis 8. Klasse höherer Lehranstalten, auch solcher, deren Abschluß- Zeugnisse nur zum Hochschulstudium bestimmter Fachrichtungen berechtigen,- Bewerber, die die Begabten-Prüfung oder die Sonderreise-Prüfung bestanden haben;
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