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Merkur neben Jupiter.

Sternschau im Mai 1942.

Von Dr. Erwin Kossinna.

rungsamtes Abt. 8 in unserer heutigen Ausgabe. Die Hausfrauen feien besonders darauf hingewiesen.

** Das Kapitänsexamen für große Fahrt hat Konrad Sänger aus Gießen, Sohn des Lokomotivführers Heinrich Sänger, Frankfurter Straße 127, auf der Seefahrtschule in Hamburg mit der NoteGut" bestanden. Ferner erhielt er für hervorragende astronomische Beobachtungen und Berechnungen ein Staatsdiplom. Dor zwei Jahren hat der erfolgreiche Seemann sein Steuermanns­examen mit Auszeichnung bestanden.

** Frühlingserwachen im L u f t f ch u tz- raum. Sauberkeit, Ordnung und Freundlichkeit sind die guten Geister, die jetzt im Frühling aus­geboten werden müssen gegen Staub, Unordnung und Liederlichkeit. Kein Luftschutzraum braucht muffig und gesundheitsschädlich zu fein. Deshalb sollen die fleißigen Hände, die sich beim Großreine­machen in den Wohnungen regen, auch den Luft­schutzraum nicht vergessen. Heber daswie" unter­richtet mit vielen Bildern ein Aufsatz im neuesten Heft derSirene", der großen deutschen Luftschutz- Illustrierten.

Aus -er engeren Heimat.

Landkreis Gießen

- Lich, 11. Mai. Am heutigen Montag konnten die Eheleute Karl Ludwig Schmidt, Wall- straße, Silberhochzeit feiern. Am morgigen Diens­tag vollendet der Brauereiarbeiter Karl Fnednch Schmidt, Hintergasse 10 wohnend, sein 80. Le­bensjahr. Allen unseren herzlichen Glückwunsch.

ch Großen-Buseck, 10.Mai. Am Samstag­nachmittag wurde der im Alter von 62 Jahren ver­storbene Leiter der hiesigen Volks- und Fortbil­dungsschule, Rektor Heinrich Änderth al, un­ter starker Beteiligung der Einwohnerschaft und feiner Freunde aus nah und fern zu Grabe ge­tragen. Schulrat Walter (Gießen) als Vertreter des Kreisschul- und Landratsamtes würdigte die Verdienste des Verstorbenen, der 42 Jahre im Dienst der Volksschule gestanden hatte. Für seine Mitarbeiter sprach Lehrer Jung von hier, wäh­rend der Kreisabschnitts-walter des NS.-Lehrer- bundes, Lehrer Heiß (Bersrod), für den NSLB. sprach. Den Dank der Gemeinde erstattete der stell­vertretende Bürgermeister Fuhr. Die Verdienste des Verstorbenen um die NS-Kriegerkameradschaft würdigte der Vertreter Pfeifer. Für das Deut­sche Rote Kreuz ließ der Kreisführer DRK.-Oberfeld- führer Landrat Lotz durch seinen Stellvertreter die Verdienste des dahinaeschiedenen Leiters der Gruvpe Großen-Buseck des DRK. dankbar würdigen. Auch die Schüler der letzten Jahrgänge und der Vertreter der Gemeinde Weitershain, in der Rektor Jnder- thal zwei Jahrzehnte als Lehrer segensreich ge­wirkt hatte, widmeten dem Heimgegangenen treuen Lehrer herzlich gehaltene Nachrufe. Die Ehrensalve der NS.-Kriegerkameradschaft beschloß die Trauer­feier. Rektor Inderth al stammte aus dem be­nachbarten Rödgen, besuchte die Präparandenschule in Lich und von 1897 bis 1900 das Lehrerseminar zu Friedberg. Er wirkte als Lehrer in Burkhards, Weitershain und kam nach dem Weltkrieg in unsere Gemeinde, in der er vor 20 Jahren zum Rektor er­nannt wurde.

+ (Brünberg, 11. Mai. Der V o rs ch u ß v e r- ein Grünberg hielt am Samstag in der Gast­wirtschaft Peppler am Bahnhof seine Hauptver- fammtung unter der Leitung des Vorsitzenden des Aufsichtsrates Heinrich Schmidt II. ab. Das An­denken des Angestellten Ernst Rock und des Mit­gliedes Otto Mathies jun., die beide im Osten gefallen sind, wurde geehrt. Vorstandsmitglied Müller erstattete dann einen ausführlichen Ge­schäftsbericht für das Jahr 1941. Er konnte, wie im Vorjahre, auf eine günstige Entwicklung Hinweisen. Die wichtigsten Posten zeigen durchweg Erhöhungen: die Bilanzsumme 1 582 301,78 RM. gegenüber 1 292 745,62 RM. im Vorfahre, Spareinlagen und Gelder in laufender Rechnung 1 342 412,73 RM. (1 054 664,34 RM.), die flüssigen Mittel 1 082 777,54 RM. (752 435,35 RM.). Rückgang der Kredite von 535 990,17 RM. auf 492 053,24 RM. Heinrich Schmidt II., als Vorsitzender des Aufsichtsrates, berichtete über dessen Tätigkeit. Der Jahresabschluß wurde genehmigt und Vorstand und Aufsichtsrat Entlastung erteilt. Der Reingewinn von 6436.74 NM. wurde in der vorgeschlagenen Weise verteilt.

Don allen mit freiem Auge sichtbaren Planeten ist der Merkur weitaus am schwierigsten zu ve- obachten, da er sich stets in der Nähe der Sonne aufhält und von dieser überstrahlt wird. Um Mer­kur aufzufinden, muß man ihn suchen, wenn er auf seiner scheinbaren Bahn am weitesten von der Sonne nach Osten oder nach Westen ausschwingt. Eine solche günstige Gelegenheit bietet sich Mitte Mai. Merkur gelangt am 18. Mai in den größten, rund 22 Grad betragenden Abstand von der Sonne. Der Planet geht dann IVz Stunden nach der Sonne unter und ist etwa 3/< Stunde lang tief am nord­westlichen Horizont sichtbar. Da die Helligkeit des Merkur ziemlich rasch abnimmt, beginnt man jroecfc mäßig schon an den Abenden vom 10. Mai nach dem Planeten zu suchen. Diesmal kommt uns dabei der viel hellere Jupiter zu Hilfe, der das Aufsuchen des Merkur sehr erleichtert. Wir finden Merkur rechts neben Jupiter und nur wenig tiefer. Am 17. Mai erscheint noch die schmale Sichel des zu­nehmenden Mondes unter Jupiter, so daß die drei Gestirne eine reizende Konstellation bilden, deren Schönheit freilich nur bei sehr klarer Luft zur Gel­tung kommt. Denn bei dem tiefen Stand der bei­den Planeten geht viel Licht in den unteren, oft dunstigen Luftschichten verloren. Man wird daher bei der Beobachtung mit Vorteil einen Feldstecher benutzen.

Unter den großen Planeten ist Merkur der kleinste, I u p i t e r der größte. Dieser ist fast 30mal so groß wie Merkur und auch von ganz anderer Beschaffen­heit. Bei Jupiter sehen wir auf eine dichte, kräftig reflektierende Wolkenhülle, die dauernden Verände- rungen unterworfen ist. Merkur dagegen besitzt keine oder jedenfalls nur eine außerordentlich dünne Atmosphäre. Seine Oberfläche wirft nur 7 v. H. des auffallenden Lichtes zurück, ist also dunkel wie frischer Ackerboden und läßt wegen der Ueberstrah- lung durch die nahe Sonne selbst im Fernrohr nur wenig Einzelheiten erkennen. Merkur zeigt große Aehnlichkeit mit dem Erdmond, dessen Oberfläche ebenfalls nur 7 v. H. des Sonnenlichtes reflektiert und größtenteils aus dunklen vulkanischen Lava­gesteinen und Tuffen besteht.

. Am Abendhimmel ist ferner Mars zu sehen, der sich im Sternbild der Zwillinge bewegt. Mars ent­fernt sich mehr und mehr von der Erde und ist nur noch ein Stern zweiter Gröhe; er geht drei Stun­den nach der Sonne unter. Venus ist Morgen­stern, wegen ihrer stark südlichen Stellung jedoch nur eine halbe Stunde sichtbar. Saturn verschwindet

Danach kommen, wie im Vorjahre, 5 v. H. als Divi­dende mit 4213 RM. zur Verteilung, 995 RM. zur gesetzlichen Rücklage, während 1228,74 RM. auf neue Rechnung vorgetragen werden. Infolge des stetigen Anwachsens der Einlagen wurde die seit­her bestehende Höchstgrenze dafür von 2 Millionen RM. auf 4' Millionen RM. heraufgesetzt. Die aus­scheidenden Aufsichtsratsmitglieder Hrch. Schmidt II., Georg Daniel Haas und Otto Matthies wurden wiedergewählt. Auf Anregung des Deutschen Ge- nossenschaftsverbandes stellten Vorstand und Auf­sichtsrat den Antrag, den seitherigen NamenVor­schußverein (Brünberg" zu ändern und als neuen NamenVolksbank (Brün berg (Hessen) e. G. m. b. H." zu wählen. Der Antrag fand- ein­stimmige Annahme, und damit hat die im Jahre 1862 gegründete Genossenschaft nach 80jährigem Be­stehen einen neuen Namen erhalten. Ortsgruppen­leiter Schütz wies auf die segensreiche Tätigkeit der Genossenschaft hin und gab der Hoffnung'Aus- druck, daß sie auch unter dem neuen Namen in gleichem Sinne wirken möge.

)( Ruppertsburg, 10. Mai. Unsere N S.- Frauenschaft konnte dieser Tage ihr zehnjäh­riges Bestehen feiern. Die Mitglieder hatten sich zu einer schlichten Feier in ihrem Heim versammelt. Die Leiterin Hermine Diehl gedachte der Zeit vor zehn Jahren und der Mitbegründerinnen Beim Ge­sang schöner Lieder und dem Vortrag von Mund-

Anfang Mai in den Strahlen der Sonne und wird im Juli am Osthimmel wieder sichtbar.

Der abendliche Fixsternhimmel gewinnt im Mai fein sommerliches Aussehen. Mähend im Nord- westen die letzten Winterbilder, nämlich die Zwil­linge Kastor und Pollux, Prokyon im Klemen Hund und Kapella im Fuhrmann, sich zum Horizont herabsenken, steigen im Osten die Sommerbilder Herkules, Leier und Schwan empor. Gegen 22 Uhr Sommerzeit sehen wir hoch im Südosten einen sehr hellen Fixstern von tiefgelber Farbe. Es ist Ark- turus im^Bootes, den wir leicht finden, wenn wir den Bogen der Deichselsterne des nahe dem Zenit stehenden Himmelswagens nach unten verlängern. Der Große Löwe als typisches Frühlingssternbild hat bereits seine höchste Stellung überschritten. Zwischen dem Löwen und Bootes befindet sich das zierliche Sternbild Haar der Berenike, eine leicht gekrümmte Linie schwacher Sterne in Form einer herabhängenden Haarlocke, die im Feldstecher an mondlosen Abenden einen reizvollen Anblick ge­währen. Unter dem Arkturus funkelt die weiße Spika in der Jungfrau. Dieser schöne Stern wird an Helligkeit noch übertroffen von der blauweiß strahlenden Wega in der Leier, dem hellsten Stern des Sommerhimmels. In Farbe, Spektrum und Strahlungstemperatur (11000 Grad) ähnelt die Wega dem Sirius. Bei einem Abstand von 26 Licht­jahren (1 Lichtjahr = 10 Billionen Kilometer) hat Wega jedoch die doppelte Leuchtkraft wie Sirius und die 50fache der Sonne.

Im Raume zwischen Wega und Arktur bemer­ken wir das ausgedehnte Sternbild des Herkules und die halbkreisförmige Nördliche Krone, in, wel­cher Gemma als hellster Stern strahlt. Auf der rechten Seite des oberen Sternvierecks im Herkules erkennt das bloße Auge an mondlosen Abenden einen verwaschenen Lichtfleck, den der Feldstecher deutlicher zeigt. Dies ist der berühmte Kugel- sternhaufen im Herkules. Der Kugelstern­haufen zeigt eine außerordentlich starke Verdichtung der Sterne nach der Mitte zu. Im ganzen handelt es sich um eine Ansammlung von über 100 000 Sonnen, darunter mehr als 500 gelbe und rote Giganten, die in der unvorstellbaren Entfernung von 33 000 Lichtjahren im Raum schweben.

lieber dem nordöstlichen Horizont steigt der Schwan, das ,Mreuz des Nordens", mit Deneb als Hauptstern, empor. Im Norden zeichnen die fünf hellsten Sterne der Kassiopeia ein lateinisches W an den Himmel. Links von der Kassiopeia funkeln die Sterne des' Perseus.

arigedichten ging die Feierstunde rasch dahin. Hier verstarb der in weiten Kreisen bekannte För­ster Reeg im Alter von über 92 Jahren. Lange war er Förster auf dem Petershainer Hof bei Ulrichstein und zuletzt auf der Kiliansherberge bei Schotten gewesen. Er wurde auf dem Friedhof zu Schotten beigesetzt.

Beim Experimentieren tödlich verunglückt.

LPD. Marburg, 11. Mai. Ein bedauerlicher Unglücksfall, bei dem ein junges Menschenleben ver­nichtet wurde, ereignete sich in Marburg. Ein 16- jähriger Schüler experimentierte in seinem selbst- eingerichteten Laboratorium, wobei sich bei einem Versuch plötzlich eine Explosion ereignete. Der Schü­ler wurde durch Splitter an der Schlagader des Oberschenkels schwer verletzt und verstarb auf dem Wege in die Klinik an dem starken Blutverlust.

Eine seltene Tieroperation.

LPD. Frankfurt a. M., 8. Mai. Eine seltene Operation gelang einem Tierarzt in Frankfurt a. M.-Höchst bei dem wertvollen Windspiel eines Höchster Einwohners. Das Tier war kürzlich auf einem Taunusausflug, auf den es sein Herr mit­nahm, von einem anderen Hund angefallen wor­den. Dabei wurde ihm ein großes Stück Fleisch

ausgeriffen und die Halsschlagader vollstaE durchbissen. Sein Herr erkannte sofort die Ver­blutungsgefahr und hielt die Schlagader mit den Händen so lange zu, bis sie notdürftig abgebunden werden konnte. Das Tier wurde spater dem Tier- arzt in Behandlung gegeben. Seiner ärztlichen Kunst gethng es, dem Hund das Leben zu erhalten, der sich mit durchbissener Schlagader und bei nur einseitiger Durchblutung anscheinend recht wohl fühlt. Der Fall dürfte auf veterinärarztlichem Ge­biet zu den Seltenheiten gehören.

G. A.-Eport.

Gießener Schwimmer in Offenbach.

Am Sonntag starteten im Offenbacher Hallenbad die besten Staffelmannschaften des Bereiches Hessen- Nassau. Die spannenden Kampfe und guten Leistun­gen fanden bei den zahlreichen Zuschauern großen Beifall. Die Gießener Schwimmer konnten auch hierbei wieder gut abschneiden. Im 3 X 8-Bahnen- Kraulschwimmen (Männerklasse) belegte die Mann­schaft Öttersdorf, Pfeiffer, Focken- b r o ck den 3. Platz. Einen sicheren Sieg verschenkten die Gießener in der 3 X 8-Bahnen-Bruststaffel (Männerklasse). Irrtümlich schwamm Braun nur sechs Bahnen, und als er den Fehler bemerkte und die zwei fehlenden Bahnen weiterschwamm, war der Vorsprung der anderen Mannschaften schon so groß, daß federt und Funk nur noch den 3.Platz erkämpfen konnten. Ganz überlegen gewann Mur die HJ.-Mannschaft des Gießener Schwimm-Ver­eins die 3 X 8-Bahnen-Bruststaffel. Der Sieg der Mannschaft Pfeiffer, Beckert/Funk stand nie in Frage. Schon der Startmann Pfeiffer erkämpfte gut 3 Meter Vorsprung, den B e d e r t auf 5 Meter vergrößern konnte. Als Funk dann als Schlußmann anschlug, war der Erste Frankfur­ter Schwimm-Club, der zweiter Sieger wurde, um über zwei Bahnen (das sind über 26 Meter) ge­schlagen. Die Offenbacher und Darmstädter Vereine konnten in diesem Wettkampf nur ganz untergeord­nete Rollen spielen.

Don der Börse.

Ruhige Akkienmärkle.

Frankfurt a. M., 8. Mai. In der Berichts« wache lagen die Aktienmärkte in ziemlicher Ruhe. Seitens der Bankenkundschaft und auch vom Berufshandel äußerte sich nur geringe Nachfrage, anderseits blieb auch das Angebot recht klein, jo daß verhältnismäßig bedeutungslose Orders Kursaus­schläge bewirkten. Fest lagen auf die Aufstodung hin Demag, die an einigen Tagen mangels Ange­botes nicht notiert werden konnten und mit 234 um etwa 9 v. H. über letzter Notiz schlossen. In IG. Farbenindustrie waren die Umsätze ebenfalls noch größer, ohne daß der Kurs, Der zwischen 209,75 und 210,40 schwankte, nennenswert sich, veränderte. In Ver. Stahlwerke dagegen waren die Umsätze sehr klein, das Papier erholte sich jedoch bis 159. Don den Werten, die leicht anziehen konnten und bis Wochenschluß fest lagen, seien noch BMW. und Daimler erwähnt. Zellstvffwerte ruhiger und teil­weise eher noch leichter. Scheideanstalt holten den Dividendenabschlag wieder voll auf, in DDM. er­gab sich unter Berücksichtigung des Abgangs von 8 v. H. Bezugsrecht per Saldo ein kleiner Rück­gang von 2 v. H., Metallgesellschaft wenig verän­dert und um 230. Bis 3 o. H. höher wurden u. a. genannt Hoesch, Salzdetfurth, Wintershall, Felten, RWE. tagen kaum verändert, schwächer Feldmühle, Conti Gummi etwa je 3 o. H. In Siemens und in Lahmeyer wurde die Nottz meist gestrichen. AEG. konnten bis 186,5 anziehen. Eine Sonderbewegung hatten wiederum Südd. Zucker, die innerhalb kurzer Zeit erneut die 200er-Grenze überschritten und mit 204,5 nach etwa 193,5 vor einer Woche schlossen. Banken meist freundlicher. Am Kassamarkt waren die Umsätze sehr klein, die Kursveränderung ent­sprechend selten, Dt. Steinzeug gewannen bis 5 v. H. auf 245. Auch Ehern. Albert höher, dagegen Schöf- 'ferhof leichter.

Renten lagen bei kleinen Umsätzen wenig ver­ändert, die Reichsaltbesitz konnte im allgemeinen den Stand von 165,5 behaupten, dagegen zeigten Steucrgutscheine I eine stetige Abwärtsbewegung bis 102,75. Das anlagesuchende Kapital wandte sich wiederum in stärkerem Ausmaß den 3,5 v. H. Reichs­schätzen von 1942 zu.

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Bekanntmachung.

Betrifft: Eierbezug bei Huhnerhaltern.

Diejenigen Haushaltungen, die ihre Eier un­mittelbar von Hühnerhaltern beziehen wollen, wer­den aufgefordert, die

Bestellscheine Jlr. 36 der Reichseierkarte auf Zimmer 16 des Ernährungsamtes in der Zeit von 8 bis 13 Uhr zum Umtausch in Berechtigungs­scheine vorzulegen. 15690

Es wird darauf hingewiefen, daß der Eierbezug nur bei einem Geflügelhalter im Stadtkreis Gießen erfolgen kann.

Gießen, den 11.5.1942.

Der Dberbürgermeifter der Stadt Gießen.

Ernährungsamt Abt. 8.

Oberhessischer Kunstverein

20. Mai 1942, 17 Uhr:

Mitgliederversammlung im Konferenzzimmer der Commerzbank, Eingang Goethestraße

Tagesordnung : 1. Bericht des Vorsitzenden 2. Satzungen

3. Verschiedenes

Bei Beschlußunfähigkeit findet um 17.15 Uhr eine neue Versammlung statt.

Der Vorsitzende.

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