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Aus der engeren Heimat

Tüchtiger Gtenotypisten-Nachwuchs

OrrFeldberogrpfcl im Besitz Frankfurts

Lpd. Frankfurt a. M., 9. März. Der Feld- Berggipfel mit einer Fläche von rund sechs Hektar einschließlich des alten Feldbergturmes und des Brunhildisfelsens ist in das Eigentum der Stadt Frankfurt übergegangen. Sofort nach Beendigung des Krieges wird die Stadt Frankfurt zusammen mit den beteiligten Stellen bemüht sein, den Feldberggipfel, die höchste Erhebung des Tau­nus, würdig in die Landschaft einzugliodern.

recht scharfe Bedingungen, die aber, wenn sie er­füllt werden, ein gutes Schriftbild gewährleisten und die Voraussetzung für einen schönen Brief geben, den man nicht, wenn er unterschrieben wer­den soll, zurückzugeben braucht. Es gilt also, Tipp- fehler unbedingt zu vermeiden. Das können inson­derheit die Zehn-Finger-Schreiber (Blindschreiber), denn grundsätzlich werden heuteTipper", die nur mit einzelnen Fingern schreiben und dauernd auf die Taften sehen müssen, zu den Prüfungen nicht mehr zugelassen.

Der Schreiber muß aber auch seine Maschine genau kennen, weshalb er in der Maschinenkunde geprüft wird. Das ist ebenfalls von großer Wichtig­keit, weil es Vorkommen kann, daß während des Schreibens plötzlich die Maschinebockt" und Hem­mungen in der Bedienung eintreten. Wer sich in diesen kritischen Augenblicken zu helfen weiß, wird die Hemmung schnell beseitigen.

Dank des andauernden Trainings, zu dem die Kurzschriftlehrer und -lehrerinnen der Städtischen Handelslehranstalt ihre Schüler angehalten hatten, blieb der Erfolg nicht aus. Das Ergebnis der Prü­fung ist als das beste feit Bestehen dieser Handels­kammerprüfungen in Gießen zu bezeichnen, denn alle 68 Teilnehmer haben die Prüfung bestanden.

Zuchterckreffe erneut ihr lebhaftes Interesse an der heimischen Ro toi eh zücht zum Ausdruck brachten.

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Futter, Saatgut und Brennmaterial geliefert. Art landwirtschaftlichen Erzeugnissen wurden 9000 Zenk ner abgeliefert und hierfür rund 70 000 RM. aus- bezahlt. Die Gesamtauszahlung der Molkerei an dis Erzeuger betrug in 1941 etwa 1,3 Millionen RM. Jahresrechnung und Bilanz wurden genehmigt». Ferner ist erwähnenswert, daß in Zukunft das Futter- und Düngemittelgeschäft aus organisatori­schen Gründen von der Molkerei getrennt wird und als selbständige Organisation dieBezugs- und 2Eb\ satzgenossenschaft Vogelsberg e. G. m. b. H." gegrün­det wurde.

Tödlicher Hufschlag eines Pferdes.

* Harbach (Kr. Gießen), 9. März. Vor einigen Tagen wurde, wie von uns bereits berichtet, oer. 15 Jahre alte Landwirtschaftslehrling Heinrich Gorr aus Burkhardsfelden, der in einem hiesigen landwirtschaftlichen Betriebe beschäftigt war, beim Putzen eines Pferdes von dem Tier m -itdemHuf an den Kopf geschlagen, so daß er mit schweren Verletzungen nach der Chirurgischen Klinik in Gießen verbracht werden mußte. Dort ist der bedauernswerte Junge nunmehr an den schweren Verletzungen geftorben.

Schweinemarkt in Alsseld.

Alsfeld, 9. März. Der heutige Schweine* m ar 11 war infolge ungünstiger Umstände nur mit 17 Ferkeln beschickt. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 30 bis 35 RM., S bis 12 Wochen alte 35 bis 40 RM. das Stück. Der Austrieb wurde vollständig ausverkauft.

G.A.-Eport.

Handball.

Das Treffen Luftwaffe SA. Frankfurt gelangte nicht zum Austrag.

Bann-Auswahl Luftwaffe komb. 12:10 (3:3).

Obwohl die Platzverhältnisse nicht ideal waren, zeigten beide Mannschaften ein ftiWges Spiel. Dis Spieler der Luftwaffe verlegten sich mehr auf Ein- . zelspiel, wodurch vielleicht der Sieg vergeben wurde. Man muß jedoch auch berücksichtigen, daß die Mann­schaft in dieser Aufstellung ihr erstes Spiel lieferte. Die Vertretung des Bannes 116 überraschte nach der angenehmen Seite. Die Mannschaft fand sich sehr schnell zusammen und lag bald mit 2:0 in Füh­rung. Die Soldaten errangen schnell den Ausgleich und tonnten einen weiteren Treffer des Bannes aufholen. Rach dem Wechsel lag die Luftwaffe mehr im Angriff und konnte die neu eingestellte Vertei­digung des Bannes oft überwinden. Der Sturm der HI. ließ jedoch nicht nach und konnte die Treffer jedesmal wieder aufholen. Als gegen Schluß die Soldaten nochmals alles drastfetzten, vermochten sie nicht die verstärkte Abwehr des Bannes zu über­spielen. In den letzten Spielminuten stellte der Dani; den Sieg sicher. Der Sturm des Bannes war der beste Mannschaftsteil. Die Läuferreihe konnte sich zeitweise nicht dem Aufbau widmen, da die Vertei­digung überlastet war. Beide Tormänner genügten. Die Luftwaffe hatte in den bekannten Spielern der ersten Mannschaft die besten Kräfte.

**Kleingärtner-VereinPo st Gießen. Der seit 1919 bestehende Kleingärtner-Verein der Postbeamten in Gießen hat in zwei Versammlungen seine Mitglieder überErfolge im Gemüseanbau" und Unser Beerenobst im Frühjahr und Sommer" unterrichten lassen. Zum erstgenannten Thema sprach Stadtgartenmeister Lange in grundlegen­den Ausführungen über die Notwendigkeit und die Ausweitung des Gemüseanbaues für das Jahr 1942. Er gab dabei wertvolle Ratschläge über Sor­tenwahl, Anpflanzung, Pflege und Düngung sowie die Möglichkeiten der Vorratswirtschaft und die da­mit verbundene allgemeine Entlastung des Gemüse­marktes. Heber das zweite Thema sprach der 23er- einsleiter Nor 1 h. Er behandelte die verschiedenen Arten des Beerenobstes und gab u. a. Hinweise, wie der Ertrag und die Verwendung der Beeren- obsternte für den Haushalt von großer ernährungs­wirtschaftlicher Bedeutung fein können. In beiden Versammlungen wurden von den Mitgliedern An­fragen gestellt, die zu einem lebhaften Gedanken­austausch führten und in ihrer Auswirkung nutz­bringend fein können.

übrigen 4 Dullen dieser Klaffe wurden für die Kreise Biedenkopf, Siegen und Gießen, sowie für bas Generalgouvernement erworben.

Die Bullen der III. Wertklasse erbrachten gutes Durchschnittsmaterial, das durch seine ansprechenden Formen und hohen Ahnenleistungen bestens für die Landeszucht geeignet ist. Die 23 Tiere dieser Klasse führen mit wenigen Ausnahmen das Blut der wert­vollsten männlichen Vererb er und besten weiblichen Zluhtstämme. Die Nachfrage nach diesen Tieren war daher sehr groß. Die Entwicklung war trotz der knappgehaltenen Ernährungsweise voll befriedigend bis auf 4 Dullen, denen es etwas an dem gewünsch­ten Wuchs und der Muskelbildung mangelte.

Bei den 8 Bullen der IV. Wertklasse waren ver­schiedene Mängel im Exterieur festzustellen, dage­gen ließ die körperliche Entwicklung nichts zu wün­schen übrig. Sie fanden ebenfalls willige Abnehmer.

Sämtliche Bullen wurden flott abgesetzt, und zwar in die Kreise Wetzlar, Dill, Biedenkopf, Sie­gen, Oberlahn, Frankenberg und Marburg, sowie nach Oberhessen und ins Generalgouvernement. Von den 13 weiblichen Tieren wurden 12 günstig zum Absatz gebracht. Allein 9 tragende Färsen erwarb die Liegenschaftsverwaltung Lublin. Der Besuch der Veranstaltung war außerordentlich gut, wodurch die

Preistreiber am Pranger.

RSG. Der Reichschatthalter in Hessen, Stelle für die Preisbildung, teilt mit:

Der Kaufmann und Instrumentenbauer Adolf Brodbeck hat in Worms, Kämmererstraße 39, eine Musikalienhandlung betrieben. Beim Verkauf von Musikinstrumenten hat B robb eck wesentlich höhere Preise berechnet, als nach den preisrecht­lichen Vorschriften zulässig gewesen sind. So hat er Musikinstrumente nicht nur bereits mit übersetzten Verkaufspreisen verschlüsselt ausgezeichnet, sondern darüber hinaus beim Verkauf dieser Musikinstru­mente noch über den ausgezeichneten Preisen liegende Preise gefordert. Kennzeichnend für feine Einstellung zu den Preisvorschriften überhaupt ist sein zur Rechtfertigung feines Verhaltens vorge­brachter Hinweis auf die Schwierigkeiten des heuti­gen Einkaufs und die zur Zeit bestehende Konjunk­tur. Die ganze Verwerflichkeit des Geschäftsgebarens Brodbecks tritt aber unverhüllt darin zutage, daß er den Verkauf von Musikinstrumenten von der Lieferung von Lebens- und Genußmitteln durch den Käufer abhängig gemacht hat. Eine derartige Hand­lungsweise kann nicht scharf genug angeprangert werden. Gegen solche Geschäftemacher wird mit aller Strenge vorgegangen.

Wegen vorstehender Verfehlungen hat der Reichs­statthalter in Hessen Landesregierung, Stelle für die Preisbildung das Musikhaus Brodbeck in Worms, Kämmererstraße 39, mit sofortiger Wirkung auf d i e Dauer geschlossen und den Kauf­mann Adolf Brodbeck an Stelle einer an sich ver­wirkten höheren Geldstrafe in eine solche von 3000 RM. genommen.

Molkereigenossenfchast Hoher odskopf

(D Schotten, 9. März. In der Generalver- ammlung der hiesigen Molkereigenossen- chaftHoherodskopf wurde im Jahresbericht ür 1941 u. a. mitgeteilt, daß im Berichtsjahre wie­der eine recht beträchtliche Zunahme der Milchab­lieferung, und zwar um 200 000 Kilogramm, zu verzeichnen war. 1940 betrug sie 4 818141 Kilo­gramm, sie stieg im Jahre 1914 auf 5 019 484 Kilo­gramm. Die Zahl der Milchkühe im Einzugsgebiet hat sich um 132 vermehrt. Als Spitzengemeinde steht Einartshausen da mit 1600 Kilogramm je Kuh und Jahr: Betzenrod steigerte seine Ablieferung um 9 v. H. Die größten Milchmengen wurden geliefert von Gedern mit 534 000 Kilogramm, Eichelsachsen mit 530 000 Kilogramm und Rudingshain mit 480 000 Kilogramm. Bezüglich des Fettgehaltes der Milch steht Sichenhausen an der Spitze mit 3,79 v. H. bei einem Durchschnitt von 3,665 v. H. Der Milchpreis beträgt je Kilogramm 19,71 Rpf., wurde jedoch für den Winter auf 20,6 Rpf. erhöht. Die Jahreserzeugung war folgende: 4280 Kilogramm Butter, 180 000 Liter Vollmilch und 2 680 000 Liter Trinkmilch: an die Milchlieferer zurückgegeben wur­den 450 000 Liter Magermilch. Sehr günstig hat sich auch das Warengeschäft der Molkerei ent­wickelt: hier war eine Zunahme um 30 v. H. zu verzeichnen. Für 178 000 RM. wurden Düngemittel,

- Am Samstag und Sonntag herrschte in der Städtischen Handelslehranstalt Hochbetrieb. Die In­dustrie- und Handelskammer hatte mit der Direktion dieser Anstalt vereinbart, daß den Schülern der Abgangsklassen Gelegenheit gegeben werden sollte, über ihre Fertigkeit in Kurzschrift und Maschine­schreiben in einer besonders eingelegten Handels- fammerprüfung nach den reichseinheitlichen Be­stimmungen Zeugnis abzulegen. Das Interesse für diese Prüfung war bei den Schüleringen und Schü­lern sehr groß, denn es hatten sich im ganzen 68 Teil­nehmer gemeldet, so daß in 3 Gruppen vor der Prüfungskommission geschrieben werden mußte.

Wer sich das amtliche Zeugnis eines Stenoty­pisten in dieser Vorprüfung erringen will, muß vier Forderungen erfüllen. Die erste Aufgabe besteht in der stenographischen Ausnahme eines' Diktats von zweimal fünf Minuten in der Geschwindigkeit von 120 Silben in der Minute und der Übertragung dieser Ansage auf der Schreibmaschine. Dann folgt bab zehn Minuten dauernde Abschreiben einer maschineschriftlichcn Textvorlage. Als dritte Auf­gabe wird ein Text in der Geschwindigkeit von 120 Silben diktiert. Dieses Stenogramm ist dann als formgerechter Brief innerhalb 20 Minuten säuberlich auf der Maschine zu übertragen. Neben der Fixigkeit und Richtigkeit werden bei der zweiten und dritten Aufgabe besonders die gleichmäßig an­geschlagenen Buchstaben und die schöne Anordnung des Schriftstückes gewertet. Als Fehler werden ge­rechnet jedes zuviel geschriebene oder fehlende, über­druckte, falsche, umgestellte, nicht zum Abdruck ge- kommene, eingeklemmte, am Zeilenschluß nicht in voller Breite abgedruckte Schriftzeichen, fehlende oder überflüssige Leerräume, fehlende oder zweimal geschriebene Wörter, das Anhäufen am Zeilenschluß, unregelmäßiger Zeilenabstand, mangelhaft geführte Umschaltung, Irrtum in der Zeile u. a. Es sind das

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Schüler.

Gießen, den 5. März 1942.

Stadtschulamt Gießen.

LV.r Walter, Schulrat»

Bekanntmachung.

Anmeldung zur Berufsschule in Gießen.

Die an Ostern aus der Volksschule ausscheiüenden Schüler und Schülerinnen sind verpflichtet, sich zum Besuch der Berufsschule anzumelden. Schüler(mnen) einer Oberschule, die diese nicht vollständig durch­laufen, sind in der Regel berufsschulpflichtig (in solchen Fällen empfiehlt sich Rückfrage bei dem Leiter einer Berufsschule).

Zur Ausfüllung eines Fragebogens ist bei der Anmeldung das erforderliche Schreibzeug (Feder­halter) mitzubringen.

Die Anmeldungen finden wie folgt statt:

a) kaufmännische Berufsschule, Wernerwall 18, am Freitag, dem 13. März 1942, um 10 Uhr für die aus den Volksschulen der Stadt Gießen ausscheidenden Schüler(innen);

vom 16. bis 21. März 1942 für die aus den Höheren Schulen der Stadt Gießen abgehenden und noch berufsschulpflichtigen Schüler(innen).

b) Mädchen-Berufsschule, Kirchstraße 16, am Mitt­woch, dem 11. März 1942, um 10!4 Uhr für die Schülerinnen aus der Schillerschule und Volks­schule Gießen-Klein-Linden

am Donnerstag, dem 12.2Narz 1942, um 10 % Uhr für die Schülerinnen aus der Pestalozzi- und Goetheschule sowie Schülerinnen aus den Höheren Schulen der Stadt Gießen, die noch berufsschulpflichtia sind.

c) 2Nädchen-Vernssschule Gießen-Wleseck am Frei­tag, dem 13. Blärz 1942, um 9 Uhr in der Fa- brikschule.

d) Gewerbliche Berufsschule, Kirchstraße 16, am Mittwoch, dem 11. März 1942, um 8 Uhr für die aus den Volksschulen der Stadt Gießen, am Donnerstag, dem 12. TNSrz, um 8 Uhr für die aus, den Volksschulen Gießen-Klein-Linden und Gießen-Meseck abgehenden Schüler;

vorn 16. bis 21. März 1942 um 8 Uhr für die aus den Höheren Schulen der Stadt Gießen abgehenden und noch berufsschulpflichtigen

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Besichtigans: 15 bis 19 Uhr.

Friedrichstraße 10 III.

Die Deutsche Arbeitsfront

Bepifserziehungswerk, Übungsstätte Gießen

Anfang April 1942 beginnen in Gießen neue

Lehrgemeinschaften

für Berufstätige. Es kommen zur Durchführung:

b) Einzelhandelsbuchführung c) Kaufmännisches Rechnen d) Die Steuern des Kaufmanns e) Warenkunde für den Lebensmittelkaufmann f) Förderlehrgang für kaufmännische Lehrlinge im dritten Lehrjahr (zur Vorbereitung auf die Kaufmannsgehilfen­prüfung im Herbst 1942 und Frühjahr 1943)

g) Kurzschrift und Maschineschreiben für Anf. t^. Fortgeschr.

h) Technisches Rechnen, Stufen I bis III (Eisen und Metall) i) Technisches Zeichnen, Stufen I bis III (Eisen und Metall) k) Techn. Rechnen zur Vorbereitung auf Refa-Grundlehrgang

1) Elektrotechnik, Stufen I bis III.

Auskunft und Anmeldung bei der Kreiswaltung der Deutschen Arbeitsfront, Hauptstelle für Berufserziehung und Betriebs- führung, Gießen, Schanzenstraße 18, täglich von 9 bis 13 und

14.30 bis 18 Uhr (außer Samstagnachmittag).

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Mittwoch, den 11. dies. Monats werden wir bei Herrn

August ABmann, Dutenhofen erstklassige ' 8Md Ferkel und Läuferschweine

zum Verkauf bringen.

Gehr. Scheerer, Niederdieten

Zu verkaufen:

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