Ausgabe 
9.6.1942
 
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Verhalten We Empörung des gesunden Volks- empfinbens in hohem Maße herausgeforbert wor­ben ist. Es würbe- auf Grund biefer strafschärfenden Umstände eine Zuchthausstrafe von drei Jahren unb unter Hinweis auf ben ehrlosen Charakter der Straftat ber Verlust ber bürgerlichen Ehrenrechte für gleichfalls brei Jahre ausgesprochen.

Wirtschaft.

Beschränkung des Güterversandes.

Die Verkehrslage erfordert mit Rücksicht auf die dringenden Notwendigkeiten ber Wehrmacht und der Rüstung eine vorübergehende Drosselung des Güterverkehrs, soweit er nicht unbedingt kriegs­wichtig ist. Der Reichswirtschaftsminister hat in­

folgedessen eine Anordnung erlassen, durch die deck Betrieben der gewerblichen Wirtschaft gewisse Be­schränkungen in der Beanspruchung der öffentlichen Verkehrsmittl auferlegt werden. Die Beschränkun­gen umfassen auch den Stückgutverkehr, den Sam­melladungsverkehr und den Postverkehr. Zu den öffentlichen Verkehrsmitteln, die auf diese Weise vorübergehend entlastet werden sollen, zählen neben der an erster Stelle zu nennenden Eisenbahn auch der Kraftwagenfernverkehr sowie der Schiffsver­kehr, soweit es sich nicht um reinen Werkverkehr handelt. Die näheren Weisungen gehen den Be­trieben in den nächsten Tagen durch die Reichs­stellen oder durch die wirtschaftlichen Organisationen zu. Eisenbahntransporte für die Beschickung von Messen und Märkten werden bis auf weiteres nicht mehr zugelassen.

Oie Gebietsmeisterschast im Handball.

Bann 117 Mainz Dann 116 Gießen 17:7 (6:3).

Eine überraschend hohe Niederlage mußte die Bann-Auswahl im Entscheidungsspiel um die Ge­bietsmeisterschaft in Wiesbaden hinnehmen. Obwohl die Gießener in der stärksten Aufstellung antraten, gelang es nicht, an die Leistung des Gegners heran­zukommen. Der Sturm der Gießener brachte keine einheitliche Linie ins Spiel. Trotz der Niederlage war die Hintermannschaft noch der beste Mann­schaftsteil. Hier war es besonders der Torhüter Becker, der dieschärfsten Sachen" meisterte. Der Sieg der Mainzer ist in dieser Höhe verdient. Diese waren bedeutend schneller und zeigten auch die zweckmäßigere Spielweise.

Das Spiel begann für Gießen vielversprechend. Es dauerte geraume Zeit, bis Mainz die Führung ausgleichen konnte. Obwohl der Gegner nun etwas mehr vom Spiel hatte, holte Gießen immer wieder auf. Beim Stande von3:2 für Gießen hatte man immer noch Hoffnung. Mainz nutzte jedoch ein Nachlassen des Gegners aus und zog auf 6:3 davon. Nach dem Wechsel machte sich die größere Spiel­erfahrung bemerkbar, zumal bei Gießen Ermü­dungserscheinungen zutage traten. In regelmäßigen Abständen gelang es Mainz, weitere Treffer anzu­bringen, denen Gießen nicht folgen konnte.

Gebietsfachwart Heidt (Mainz) würdigte die Lei­stung der Gießener. Als Anerkennung wird im Mo­nat Juli ein Gebietsvergleichskampf in Gießen aus- getragen werden.

Fußball in Watzenborn-Steinberg.

Gießen-Land Gießen-Sladl 1:2 (0:0).

Watzenborn-Steinberg Garbenteich Jugend 2:2.

Einen wenig interessanten Kampf lieferten sich am Sonntag die Auswahlmannschaften Gießen- Land gegen Gießen-Stadt auf dem Sportplatz der Watzenborn-SteinbergerTeutonen". Die Gießener traten nur mit 9 Spielern an. Recht aufovferungs- voll kämpfte insbesondere die Hintermannschaft mit Kaatz und Petri (Luftwaffensportverein Gießen) und Schlitz (DsB.-R. Gießen). Das Spiel entschied die Läuferreihe der Stadtmannschaft mit Müller, Weiß (Luftwaffe) und Weniger (1900 Gießen), die stets hinten aushalf, aber auch zur gegebenen Zeit im Sturm auftauchte. Ganz anders dagegen war die Landmannschaft. Hier spielten einige Spieler gerade lustlos.

Dom Anpfiff des Unparteiischen an hatte die Landmannschaft stets leichte Feldvorteile, die der schußschwache Sturm aber nicht auszunutzen ver­mochte. Hier war Stumpf I. fast vollkommen auf sich selbst angewiesen, der aber stets gut gedeckt wurde. Auch als Mittelläufer Haßler in den Sturm genommen wurde, änderte sich das Bild nicht we­sentlich. So wurden die Seiten torlos gewechselt. Nach Halbzeit weiterhin stets leichte Feldüberlegen­heit ber Landmannschaft; nach etwa 10 Minuten Spielbauer mußte sich Kaatz burch Haßler geschlagen bekennen. So stand das Spiel 1:0 bis etwa eine Viertelstunde vor Schluß. Einen auf der Mittel­linie wegen Handspiels gegebenen Strafstoß schoß Schlitz in den Strafraum der Landmannschast. Heil bekam den Ball jedoch unglücklich auf den Kopf und lenkte ihn am Tormann vorbei ins eigene Tor. Acht Minuten vor Schluß gelang der Stadtmann­schaft bei einem weiteren Vorstoß durch den Läufer Weniger der zweite Treffer. ,

Dor diesem Spiel standen sich die Jugendmann­schaften vonTeutonia" Watzenborn-Steinberg und Sportgemeinde Garbenteich gegenüber. Beide Mann- schäften hatten Ersatz in ihren Reihen. Den Lei­stungen entsprechend trennte man sich mit 2:2. Beide Mannschaften ließen mehrere Torgelegen­heiten aus.

Kurze Sporinotize«.

Im Frankfurter Sportfeld wurde im Kampf zwischen Eintracht Frankfurt und Reichsbahn 05 Mainz die Frauen-Handballmeisterschaft des Sport- gaues Hessen-Nassau entschieden. Die Eintracht-» Frauen siegten leicht mit 11:2 (5:0) Toren.

*

Im vollbesetzten Wiesbadener Paulincnschlößchen standen sich die Boxvertretungen der HJ.-Gebiete Hessen-Nassau und Moselland im Rückkampf gegen­über. Die Moselländer erwiesen sich aus diesmal als die Besseren und siegten im Gesamtergebnis mit 11:9 Punkten.

Verdunkelungszeit:

9. Juni von 22.42 bis 4.30 Uhr.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wrrtjchaft und Sport: Emst B'.umfchein.

Dmck und Verlag: Brühlsche Universitätsdmckeret R. Lange K. (5. Berlagsletter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck.

Anzeigenpreisliste Nr. 6.

dffentl.Abendvorlesungen d.UnlversItBt

Prof. Vollrath über

Englische Soldaten und ihre Führer am Mittwoch, dem. 10. Juni, 20.15 Uhr im Hörsaal 13 des

Vorlesungsgebäudes 02729

V eranstaltungsring der Hitlerjugend

Mittwoch, den 10. Juni 1942

3>ic (Raube, r

Schauspiel von Schiller

Beginn: 18.30 Uhr. 1838d Kartenversand ab Samstag, den 6. Juni 1942. Sämtliche Karten werden mit der Post zugeschickt.

Wir sind genötigt, auf die Herstellung des tfr-Mundatiick« der GÜLDENRINO-Zigarette bis auf weiteres n verzichten. Statt der GÜLDENRING werden wir nunmehr unsere Marke

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Im Beiprogramm steht man die neue Wochen­schau mit Bildberichten von der Schlacht um Kertsch, vom Staatsbegräbnis des Gauleiters Roever und vom ostasiatischen Kriegsschauplatz; außerdem einen Kulturfilm vom Leben in Mandschukuo.

Hans Thyriot.

KeinStoffbalkon" an Oamenhüten.

Der Leiter der Arbeitsmeinschaft im Deutschen Damenhutgerverbe hat auf Anregung der Reichsstelle für Kleidung folgende Anweisung erteilt:Es ist verboten, die neuerdings immer stärker auftretenden stoffvergeudenden seitlichen und rückwärtigen Dra­pierungen an Hüten, Turbanen und sonstigen Kopf­bedeckungen zu verwenden und auszustellen. Die schon sertiggestellten derartigen Kopfbekleidungen dürfen noch verkauft werden. Das Verbot betrifft nicht die sog. Kapuzen, soweit sie zum Schutz gegen Regen oder Kälte dienen."

Gießener Dochenmarktpreise.

* Gießen, 9. Juni. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 10, Kar­toffeln, 5 kg 48, Spinat 13, Römischkohl 15, Spar­gel 45 bis 85, Salat, das Stück 10, Rettich 15 bis 25, Radieschen, das Bund 8 Rpf.

*

** N S.- F ra u e n f ch a f t Deutsches Frauenwerk, Ortsgruppe Gießen- Mitte. Unser Gemeinschaftsabend findet Don­nerstag, 11. Juni, 20.30 Uhr, im Hörsaal des Bo­tanischen Instituts statt. Eingang Botanischer Gar­ten, am Brandplatz. Lichtbildervortrag von Prof. Dr. Küster überDeutsche Gärten".

** Unzulässige Annahme nichtfälli- ger Kleiderkartenabschnitte. Immer wieder wird die Feststellung gemacht, daß bei Ein­käufen unberechtigterweise auf noch nicht fällige Abschnitte der Reichskleiberkarte vorgegriffen wor­ben ist. Die Reichsstelle für Kleidung verweist noch­mals auf die Strafbarkeit eines solchen Vorgehens. Es gehe auf keinen Fall, daß sich skrupellose Ge­schäftsleute dadurch bei der Derbraucherschaft einen guten Namen machten, während der korrekte Ge­schäftsmann in den Ruf komme, ungefällig zu sein.

** Eine Gedankenlosigkeit. Es kommt immer wieder vor, daß Leute ihre Kanarienvögel ober andere Exoten aus irgendeinem Grunde fort­fliegen lassen. Fremde Vögel, besonders Kanarien­vögel, werden aber von den Spatzen verfolgt und grausam umgebracht. Der Tierschutzoerein weift des­halb darauf hin, daß ein solches Wegfliegenlassen eine Gedankenlosigkeit ist, die nicht begangen wer­den sollte. Wenn jemand glaubt, einmal gerade nicht geeignetes Futter für exotische Vögel zu haben, so kann er diese gut an Breitwegerichsamen und Ab- fallblätter, wie etwa von Salat und Spinat, ge­wöhnen.

Aus der engeren Heimat.

Landkreis Gießen.

Leihgestern, 9. Juni. Ihre silberne Hochzeit können morgen Mittwoch, 10. Juni, der hiesige Förster Otto Heß und Ehefrau Christine, geborene Martini, Hindenburgstraße, und der Me­tallarbeiter Georg Kraft und Ehefrau Klara, geborene Popp, Kirchstraße dahier wohnhaft, be­

gehen. Den Jubelpaaren unseren herzlichen Glück­wunsch.

+ Gründ erg, 8. Juni. In der Turnhalle fand am Sonntag die Freisprechung der Landarbeitslehr­linge und ber landwirtschaftlichen Hausarbeitslehr­linge für den Bezirk Grünberg statt. Nach Begrü­ßungsworten durch den Jungbauer Q u e ck b ö r - ner sprach zunächst Kreisstabsleiter Weber für den erkrankten Kreisleiter. Er bezeichnete den Nähr- ftanb neben dem Wehrftand als eine wichttge Säule im Staatsaufbau. Er forderte die Lehrlinge auf, als Pioniere aufklärend zu wirken unb sich später als brauchbare ©Heber in ihren Berufsstand einzu­reihen. Als Vertreter der Hitler-Jugend sprach Ge­folgschaftsführer Ger big, der besonders zwei große Aufgaben der Jugend herausstellte: Land- dienst und Besiedlung des Ostens. Kreisbauernführer Ott wies auf die Bedeutung des Bauernstandes hin, ber durch den Führer wieder seine Anerkennung gefunden, habe. Wir brauchen einen körperlich und aeistig gesunden Bauernstand, der von ernster Le­bensauffassung und Pflichtgefühl durchdrungen 'st und mit Stolz auf seinen Beruf blickt. Nur der solle zukünftig in diesem Beruf tätia sein, der praktisch ben Nachweis ber Befähigung dafür erbracht habe und Lust und Liebe dazu mitbringe. Nicht mehr dürfe es vorkommen, daß der Geldbeutel des Vaters ausschlaggebend bei der Erwerbung eines Gutes für den Sohn sei. Es erfolgte dann die Freisprechung der Prüflinge und im Anschluß daran die Ausgabe der Zeugnisse an diese. An 54 Landarbeitslehrunge und 60 landwirtschaftliche Hausarbeitslehrlinbe, die sich auf über 30 Gemeinden unb einzelne Höfe, ver­teilen, konnten Prüfscheine ausgeteilt werden.

Kreis Wetzlar.

* Nodheim a. d. Bieber, 7. Juni. In der Nähe des hiesigen Bahnhofs ereignete sich ein V e r -> kehrsunfall. Der Kaufmann Bremer aus Offenbach (Dillkreis), der mit feinem Motorrad auf ber Fahrt von Gießen nach Biedenkopf unterwegs war, stieß mit einem Lastauto zusam­men, wobei der Mann an Armen und Händen sowie cm Kopfe starke Verletzungen davontrug. Das Rote Kreuz in Gießen verbrachte ihn nach Gießen in die Chirurgische Klinik.

An Sendungen für verwundete Soldaten vergriffen.

Schwere Zuchthausstrafe ssir den gemeinen Verbrecher.

Lpd. Darmstadt, 8. Juni. Der seit Juni 1939 als Reichsbahnarbeiter in der Güterabfertigung des Bahnhofs Bickenbach beschäftigte Ad. Dreher aus Rodau öffnete in der Zeit von Oktober 1941 bis März 1942 teils unter Ausnutzung der zur Luftabwehr erforderlichen Verdunkelungsmaßnah­men, teils auch begünstigt durch sonstige Kriegsum- stände mindestens zehn Expreßgutpakete und eine Anzahl Obstsendungen, um sich einen Teil des In­halts anzueignen. Die beraubten Sendungen ver­schloß der Angeklagte wieder und beförderte sie weiter, um nach Möglichkeit einer Entdeckung seiner Verfehlungen vorzubeugen. Da es sich um insge­samt mindestens zehn Einzelfälle handelt, in denen sich ber Täter fast ausnahmslos an Sendungen für verwundete Soldaten vergriffen hat, bestrafte das Sondergericht Darmstadt das fort­gesetzte Kriegs» unb Dolksschädlingsverbrechen ohne Rücksicht auf die bisherige Unbescholtenheit des An­geklagten besonders empfindlich, weil durch fein

Am 8. Juni, morgens 3 Uhr, entschlief sanft unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Groß­mutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Margarete Lefe, geb. Heil

Inhaberin des Mutterkreuzes in Silber

im Alter von 76 Jahren. Sie folgt ihrem lieben Sohn Willi, der im Osten fiel.

Es trauern herzlich um sie ihre lieben Kinder:

Georg, Sofie und Anna

nebst allen Angehörigen.

Gießen, Mainz-Gustavsburg, Mainz-Weisenau, Hettenhausen, München.

Die Beerdigung findet Mittwoch, 10. Juni, um 15.15 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

____________________________________.__02753

Der Herr über Leben und Tod nahm am I Sonntagabend meine liebe, herzensgute Toch- I ter, meine einzige Schwester, unsere liebe I Schwiegertochter, Schwägerin, Nichte, Patin | und Kusine

Fräulein Emilie Bernhardt

im 23. Lebensjahr zu sich. Sie folgte ihrem I geliebten Bräutigam, der im Osten gefallen I ist, in die Ewigkeit.

In tiefem Schmerz:

Fr. Luise Bernhardt Wwe., geb. Kramer I Emmi Bernhardt; Familie Hrch. Unger M und alle Angehörigen.

Fellingshausen, Heuchelheim, 9. Juni 1942. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 10. Juni, I um 15.30 Uhr, vom Trauerhause, Krofdorfer I Straße 94, aus statt.

1852 D B

Bekanntmachung.

Maul- und Klauenseuche in Gießen.

Unter dem Viehbestand des Fuhrunternehmers Job. Elmshäuser zu Gießen, Leihgesterner Weg 51, ilt der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche amts­tierärztlich festgestellt worden. Das Gehöft wird zum Sperrbezirk, der Südostteil Gießens (Leih- gesterner Weg, Aulweg, Wartweg, Ebelstraße und die angrenzenden Stratzenzüge) zum Beobachtungs- gebiet erklärt.

Die vom Kkreisveterinäramt Gießen getroffenen vorläufigen Maßnahmen werden von mir bestätigt. Im übrigen finden auf Sperrbezirk und Beobach- tungsgebtet die gesetzlichen und viehseuchenpoli- zeilichen Vorschriften Anwendung. maC

Gießen, den 5. Juni 1942-.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen Veterinärvolizci.

I. V.: Nicolaus.

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sanft entschlafen.

Ernst Kornemann, Univ.-Professor a. D.

Lothar Kornemann, Hauptmann, z.Z. Ostfront

Irene Kornemann, geb. Nessel, und Kinder zugleich im Namen der übrigen Hinterbliebenen.

München, den 8. Juni 1942.

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Für die zu unserer Verlobung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir auch im Namen unserer Eltern recht herzlich

Elli Schmidt

Hans Dürrbeck

Gießen-KLLindcn, im Juni 1942 __________________ 02752 /

Statt Karten!

Für die zahlreich. Glückwünsche und Geschenke anläßlich un­serer Vermählung danken wir herzlichst Richard Becker und Frau Emilie, geb. Fuchs

Rödgen, im Juni 1942 \ 02751/

+Meine Sprechstunden

Mittwoch, den 10. Juni, fallen ans, Die nächsten Sprechstunden

Mittwoch, den 17. Juni. Fran B.Gulden, seit 35 Fr.W.Henkel Gieflen, Am Riegelpfad 32,9-17 Uhr. [I356d

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