Ausgabe 
9.7.1942
 
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Donnerstag, 9. ZuliMr

fy2. Jahrgang Ur. 159

Seneralfeldmarschall Rommel verhört britische Generale

teiderSchlachtumTobruk wurden auch eins Anzahl britischer Generale gefangengenommen, tt werden hier von Generalfeldmarschall Rommel (rechts) verhört. PK.-Kriegsberichter Moosmuller.

Protest ist offensichtlich ohne Erfolg geblieben, denn

941/42

auf Befehl von höherer Sowjet siel le

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Sofia, im Juli 1942.

Oer Durchbruch nach Süden erweitert

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U-Boote nicht vorliegen könne. Die schwedische Oeffentlichkeit. wünsche ein energisches Einschreiten der Regierung und wolle klaren Bescheid haben. Stockholms Tidningen" führt diese Piratenakte

sowjetische U-Boote wiederum schwedische Han­delsschiffe in schwedischen Hoheitsgewässern mit Tor­pedos angegriffen haben. Diesesmal wird es den Bolschewiken schwer fallen, ihre Verantwortung für diese neuen Ueberfälle abzuleugnen, denn ein von Iber schwedischen Marine gefundenes Spreng­stück eines Torpedos beweist eindeutig die sow­jetische Herkunft. Der StockholmerDagens Ryheler" nennt das Vorgehen der sowjetischen U-Boote in schwedischen Gewässern so rücksichtslos,

Moskau, wonach auf Grund amtlicher sowjetischer Quellen die Lage an der Ostfront als äußerst ernst angesehen wird, daneben werden die schwe­ren sowjetischen Verluste immer wieder unterstri­chen. In einem Moskauer Bericht desDaily Tele­graph" wird darauf verwiesen, daß der sowjetische Generalstab im Steppenland des Südostens nicht allzuviel Boden verlieren dürfe, wes­halb die Lage heute ernst sei und durch den Verlust von Woronesch verschärft werde. DieTimes" zitiert I eine Warnung derPrawda", daß die Sowjetunion sich in dauernder Todesgefahr befinde, was die äußersten Opfer verlange.Daily Expreß" sagt, die deutsche Wehrmacht hat mit der Einnahme von Wo­ronesch den bisher vielleicht größten strategischen ISieg in der Sowjetunion errungen! Die Deutschen hätten Positionen erreicht, die, sobald sie konsolidiert I seien, den ganzen Kriegsverlauf beeinflussen könn­ten. Der deutsche Erfolg zeige, daß es der Roten

I Armee nach wie vor an Waffen mangele.

selbst, denn Dimitroff riet den Agenten vor chrer Abreise, unter wechselnder Maske im bulgarischen Volk bei Ausnützung seiner vaterländischen Gefühle Anhänger zu werben. Geldmittel erhielten sie m reichlichem Ausmaß. Die Ausrüstung bestand aus Kleidern ohne jede militärische Kennzeichnung, aus falsthen Dokumenten und dem Handwerkszeug aller Terroristen, Waffen, Sprengstoff. Rundfunk-Emp-

rtiteletbd Bolifff unb i Thtzvoy imschem. ange 5. fcanJ Sei,

rend die weiter rechts sichenden Verbände in wei- abgesehen davon, daß man in kuybifchew mit fre- tem Bogen ausweichend durch die Wüste bzw. die I cher Stirn die Täterschaft sowjetischer Marinestreit- befahrbaren Durchlässe der Kattara-Senke nach Osten ftäffe ableugnet, berichtet die schwedische Presse, daß

daß die Frage nach der eigentlichen Absicht gestellt sei, da eine Fehlorientierung der

lönau.

und 3.50 .) und ja hFreud^ RM.L-

2055P

Sowjet-U-Boote torpedieren schwedische Handelsschiffe.

Stockholm, 8. Iuli. (DRB.) Die schwedische Regierung protestierte in Kuybifchew gegen die Torpedierung des schwedischen DampfersAda

Messe« ist diy Hessens ichtet adt als ie Der« tkrieges n ihrer s aber« größten

Oer Wehrmachtberichi.

DRV. AusdemFührerhauptquartier, t. Juli. Dos Oberkommando der Wehrmacht gibt jefannf:

Der Durchbruch der deutschen und verbünde­ten Truppen aus dem Raume zwischen Charkow rnd Kursk wurde nach Süden stark erweitert, feindliche Gegenangriffe nordwestlich W o r o - vefch scheiterten. 3m Kampf mit eingeschlossenen rnd zersprengten Truppen wurden zahlreiche Ge- fangens und große Bente eingebracht.

Nördlich und nordwestlich Orel dauern -ie Angriffe des Gegners an. Sie wurden in harten Kämpfen und unterftühl durch starke Kampfflieger- tcäfte abgeschlagen. Allein im Abschnitte eines Ar­meekorps wurden hierbei in den letzten drei Tagen -5 feindliche Panzer vernichtet.

3m rückwärtigen Frontgebiet südlich kvn R s h e w wurden starke feindliche Gruppen auf großem Raum eingeschlossen, 20 sowjetrussische Pan­zer wurden erbeutet.

3m n ö r d l i ch en Abschnitt der Ostfront griff der Gegner an einzelnen Stellen erfolglos an.

3m hohen Karben wurden feindliche Flug- imö Seestühpunkte im Raum der Kola-Bucht bombardiert. 3m Seegebiet nördlich der Halbinsel Kanin wurde ein feindlicher Bewacher durch Bom-

vorstießen.

England der Todfeind des Arabertums.

erlernt." .

London in Gorge

bentreffer versenkt.

wie durch Sondermeldung bekonntgegeben, haben Kampffliegerverbande terfeeboote einen englisch-amerikanischenGroh- geleitzug im nördlichen Eismeer angegriffen enb zum größten Teil vernichtet. Der Konvoi be- fianb aus 38 Handelsschiffen, hatte Flug­zeuge, Panzerkampfwagen, Munition unb Lebens­mittel geloben, war nach Archangelsk bestimmt enb burch schwere feindliche Seestreikkräfte, Zer- slürer unb Korvetten, sehr stark gesichert. 3n enger Zusammenarbeit zwischen Kriogsmarine und Luft- maffe wurden durch Kampfflugzeuge ein schwe­rer amerikanischer Kreuzer und 19 Handelsschiffe mit 122000 BRT-, durch Un­terseeboote 9 Schiffe mit 70 400 BRT. versenkt. Bei Verfolgung der Reste des Geleit­zuges gelang es Unterseebooten, 4 weitere Schiffe mit 24000 BRT. zu versenken. Damit mürben aus diesem Geleit 3 2 feindliche Schiffe mit zusammen 217 100 BRT. vernich­tet. Durch Seenotflugzeuge wurde eine größere

_______' v ; w ~ . Gorthon" in schwedischen Hoheitsgewässern Kriegsberichter Moosmüller, durch ein sowjetisches U-Boot. Dieser

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CI Alamein.

Rom, 8.JuL (DMö.) Zn dem Dormarsch m Lordafrika wirb von berufener italienischer Seite folgendes erklärt: Am 29.6. wurde der Vormarsch bsi vereinzeltem gegnerischen Widerstand unaufhatt- sam weiter fortgesetzt. Am 30.6. erfolgte Gefechts- terührung mit dem Feind hei El Alamein. In jer zwischen dem Meer und dem nördlichsten Aus- Icufer der El Kattara-Senke liegenden, ungefähr -0 Kilometer langen Einengung des für den fponta- ven Vormarsch nach Osten geeigneten Geländes hat- icn die Engländer durch Anlage von Minenfeldern, starken Drahthindernissen und zahlreichen Kampf- verken bei El Alamein, dem letzten nur noch 120 Kilometer von Alexandrien entfernten militärischen Hindernis auf dem Wege nach Alexandrien, einen parken Widerstand organisiert. Das 21. italienische Armeekorps hielt den Küstenabschnitt, an den sich tte deutschen imb italienischen Panzertruppen in der Nttte anschlossen. Dahinter war das 20. italienische trmeekorps zur Ausnutzung des Erfolges bereit« gestellt. Weiter nach Süden schlossen sich das 10. ita= benische Armeekorps sowie eine italienische Panzer- broiswn an, die den äußersten rechten Flügel hielt, ber bis nahe vor Abu Dweis reichte. Am 1.7. er- silgte der Angriff, der nach harten Kämpfen mit fern sich zäh und entschlossen wchrenden Gegner rom Durchbruch auf dem rechten Flügel des 21. Armeekorps unb in der Mitte gekrönt war. Em balienifcher Verband schwenkte nach dem Durch, briich nach links ein und umging El Alamein, wah-

Berlin, 8.Juli. (DNB.) Zur Veröffentlichung der deutsch-italienischen Regierungserklärung über Aegypten sprachen der Grotzmufti Amin Hussein! sowie der Ministerpräsident Raschid Ali el Kailani im Rundfunk zu ihren arabischen Landsleuten. Der Großmufti erklärte, daß die Siege der deutsch-ita­lienischen Truppen in Nordafrika große Freude im ganzen Orient hervorgerufen hätten, weil sie im Kampf gegen die gemeinsamen Feinde, England und das Judentum, sowie gegen die Gefahren des Bol­schewismus errungen wurden, der nach Besetzung von Iran leider Nachbar der arabischen Länder ge­worden sei. Kailani erklärte, es sei ihm eine heilige Pflicht, von Berlin aus einen Aufruf an die Aegyp- , , .

ter zu richten, die das Grauen der englischen Unter- zurück, sofern man nlchk völlige Disziplinlosigkeit in terdrückuna seit 60 Jahren über sich ergehen lassen der sowjetischen Armee annehmen müsse.

müßten. Die Engländer, die sich den arabischen Ländern als Freunde und Befreier ausgegeben hätten, hätten sich hinterher als ihre bittersten Feinde und grausamsten Unterdrücker entpuppt. Jetzt sei die Stunde der 'Befreiung Aegyptens angebro­chen, die den alten Ruhm der Araber und des Islams wiederherstellen werde.

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8VrUbr desVormittagS Anzeigen-Breise

für die Millimeter-Zeile von 22 Millimeter Breite: 7Rvf. für Familienan-

Hintergründe des Prozesses von Sofia

Von unserem i.-Korrespondenten.

Trübe Ahnungen.

Von unserer Berliner Schriftleitung.

Die schweren Schläge, die den bolschewistischen Armeen überall dort zugefügt werben, wo die deutschen Truppen und ihre Verbündeten zu Offen- iven angetreten sind, haben auch diesmal unerhörte Erfolge gezeitigt. Die Angriffe erfolgen mit einem Elan und einer Kraft, die niemand in der Welt nach diesem furchtbaren Winter für möglich gehal« ten hätte, die bolschewistischen Armeen sind nicht imstande, diesem Ansturm zu widerstehen. So wur­den in wenigen Tagen Räume überwunden, die die Größe von Ländern haben. Welche Namen in den Wehrmachtberichten auch genannt werben, sie alle mb Male neuer deutscher Siege.

Es ist bezeichnend, daß die feindliche Agitation diesmal nicht wie sonst die Niederlagen unb Ver­luste in Siege unb Gewinne umzufälschen versucht, onbern daß sie in einem bemerkenswert pessimisti- chen Tone zu der Lage Stellung nimmt, soweit sie sich nicht, wie dies insbesondere von Moskau aus diesmal beliebt wird, überhaupt ausschweigt oder auf die knappste Formulierung beschränkt. Ein Musterbeispiel für diese Art bolschewistischer Bericht­erstattung ist der sowjetische Heeresbericht vom 7. Juli, der in lapidaren Worten nur folgendes zu sagen hat:Im Lause des 7. Juli nahmen die er­bitterten Kämpfe westlich von Woronesch und süd­westlich von Starij Oskel ihren Fortgang. An den anderen Frontabschnitten sind keine wesentlichen Veränderungen eingetreten." Die bolschewistische Ar­meezeitungRoter Stern" befleißigt sich ebenfalls einer verdächtigen Kürze, indem sie lediglich be­richtet, daßdie Deutschen versuchen, die Ufer des Don-Flusses an verschiedenen Stellen zu gleicher Zeit zu stürmen und daß sie Massen von Panzer­wagen einsetz^n, während weitere, Panzerabteilun­gen den Fluß entlang zum Angriff bereitstehen."

Der Londoner Nachrichtendienst fügt diesen Angaben die Bemerkung zu, daß derRote Stern" die Lage als sehr ernst bezeichne. Im übri­gen versuchen die Londoner Bundesgenossen auch diesmal so zu tun, als ob sie noch nichts von deutschen Erfolgen wüßten. So ließ sich der Lon­donerTelegraph" aus Stockholm melden, daß die Bolschewisten die Deutschen gehindert hätten, zu ihrem Ziel Woronesch durchzubrechen, wobei zuge­geben wird, daß diese Stadt ein großes Getreide­zentrum unb eine bedeutende Industriestadt fei, und daß elf deutsche Elite-Didisionen, von denen vier Panzerdivisionen sind, sowie etwa 1000 Flug­zeuge nicht zu dem Hauptziel Woronesch hätten durchbrechen können. Das wurde gemeldet, nachdem die Deutschen Woronesch längst genommen hatten. Um aber auf diese Hiobsbotschaft die englische De­

angs- unb Sendegeräten, und aus einer besonder- heimtückischen Waffe, Ampullen mit Typhus-Ba­zillen.

Das ganze Unternehmen endete dank einer Reihe von glücklichen Umständen überaus kläglich. Die bulgarische Polizei war wachsam unb hat sich bei ber Vereitlung ber Aktion, die leider auch Opfer gefordert hat, glänzend bewährt. Die Bevölkerung hals zur größten Enttäuschung ber Agenten eifrig an ber Aufdeckung mit, in vielen Fällen unter Ein- atz ihres Lebens. Ein weiterer Umstand kam ber Liquidierung dieser Aktion entgegen, daß nämlich die sowjetischen Transportflugzeuge, die fünf Grup­pen ber Terroristen über bulgarischem Territorium mit Fallschirmen absetzten, sich in einigen Fällen verirrten unb ihre Insassen in einem ihnen unbe­kannten Gelänbe niederließen. So irrten viele völlig ratlos wochenlang in wilben Schluchten des Balkan­gebirges ober in den Niederungen von Saloniki umher, bis sie aufgespürt und in heftigen Feuer- gefechten mit Polizisten, Soldaten unb Zivilisten entweder getötet oder gefangen wurden. Wie hoff­nungslos für einzelne Agenten die Lage war, ver­raten einige Selbstmorde, aber auch freiwillige An­gebote an die bulgarischen Behörden, bei ber Ver­folgung ihrer Genossen Hilfe zu leisten.

Zweifellos ber geriebenste unter .ben Terroristen war ber Oberst 91 ab o in off, ber von Sewasto­pol burch ein Unterseeboot an einen Punkt südlich non Varna gebracht unb mit einem Gummiboot ans Ufer gesetzt würbe. Er schlug sich bis nach Sofia burch unb konnte monatelang unter falschem Na­men das Verschwörernetz organisieren, bis er auf Grunb einer Photographie erkannt unb nach einem erbitterten Hanbgemenge bingfest gemacht wurde. Auf dem gleichen Wege sinb vier Gruppen nach Bulgarien gekommen, doch verrieten sie sich ent­weder durch den Versuch Sprengungen" burchzu- führen ober bei Annäherung an Bauern unb Hirten, die scheinbar auf ihre Angebote der Mithilfe ent­gingen, sofort aber den nächsten Polizeiposten be­nachrichtigten.

In gewissem Sinne ist ber Prozeß von Sofia ein Gegenstück zu dem Prozeß von Ankara gegen die Morbgenossen bes Demer Tokat. In beiden Fällen versuchten die Sowjets mit den gefährlichen Mitteln des Terrors und des Aufruhrs einen Eingriff w die inneren Angelegenheiten von Ländern,- die mit der Sowjetunion diplomatische Beziehungen unter­halten. Dort wie hier waren es als Zivilisten ge­tarnte und ohne jede militärische Kennzeichnung ausgestattete gründlich geschulte Meister aller Raf­fen ber Unterwelt. Anders aber war das Verhalten der offiziellen sowjetischen Stellen zu ben Atten­tätern von Ankara unb anders zu ben Sowjet­agenten in Sofia. In dem einen Falle scheute sich Moskau nicht, mit allen Mitteln bes biplomatischen Drucks die Mittäter von Korniloff und Pawlow zu retten. Die vor Gericht stehenden bulgarischen Emi­granten aber, die sich nicht nur gegen die Gesetze Ides bulgarischen Staates, sondern auch gegen ihr Volkstum vergangen haben, wurden von ihren Aup traggebern offiziell fallen gelaßen.

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen rssaas*

Stockholm, 8- Juli. (Europapreß.) Die Ent- weu ------ ----- ~ Wicklung an der Ostfront wirb in London mtt stan-

Zahl amerikanischer Seeleute gerettet und gefangen- big wachsender Sorge verfolgt. Sie Lo^oner Nach- u ' mittagspresse bringt ausführliche Berichts aus

Das vor einigen Tagen in Sofia gegen 2 7 Sowjetagenten ausgesprochene Urteil unb die Vollstreckung des Tobesurteils an 18 Angeklagten ~ iburd) Erschießen ist ber dramatische Abschluß einer

?? * S v p k e n erlitten die ^nten bei emem dunklen Aktionen, mit denen die bolschewisti-

erfolglosen Angriff gegen den Sudflugel der deutsch- L$en Zentralstellen in Moskau den Boden für eine italienischen Front starke Verluste. Expansion des Kommunismus auf Kosten ber Bal-

Auf Malta wurden bei Tag und Rächt Flug- tanftaaten vorbereitet hatten. Mit dieser Aufgabe plähe und Flottenstützpunkte bombardiert. 3n Lust- wurde kurz nach Ausbruch des Krieges im Osten kämpfen verlor der Feind 14 Flugzeuge. der damals 46jährige Oberst der Roten Armee

An der K a n a l k ü st e bekämpften Fernkampf. Koleff R a do in o ff ein aus Bulgarien emigrier- b«..°nen bes feeres ftiegsw^ige Stete im Raum Ihm zur Seite

von Dover, vor der englischen Sudkuste ver- ber Oberst Zatscheff Winaroff, wie

enkten leichte Kampfflugzeuge bei Tage ein Radoineff Absolvent ber Moskauer Militärata- fkindliches Schiff von etwa 10000 BRT.: demie, unb ber Heeresingenieur Boyeff Pet- ein zweites Schiff gleicher Gröhe wurde durch Born- scheff, beide bulgarische Kommunisten, die den benrourf schwer beschädigt. Zentralstab ber Aktionsgruppe bildeten. Sie bedien-

Kampfflieqerverbände bombardierten in der letz, ten sich in erster Linie ihrer in der (Sowjetunion riathf »rnpnf hns unb Induttrieaebiet weilenden Landsleute als Helfershelfer, doch waren

X mlb bTTb-7o Ä | mchr«. Reih-N auch zwei Ruifcn und ein Tscheche

und große Zerstörungen wurden beobachtet. £>er ihnen von der Komintern erteilte Auftrag

lautete Kampf gegen ben deutschen Einfluß in Bul- i/vF garien, Vorbereitung von Sabotageakten, Entfesse-

Der Wehrmachtbericht vom 8. Juli meldet eine I ^9 einer bolschewP im^bub

ftarfe Erweiterung des ^eufichew Durchdru^s aus des Staatsstreiches sollten die Rote Armee

dem Raum von Eharkow unb Kursk nach Süden. I . m3nr:n(, ~rhmnrten gjlppr eine Landuna Mit. andren Sorten: dir grofec San ddruck- unb,

1 c ? ? *hnf Truppen sollten in Bulgarien einmarschieren, timotonto< Örn SübaMdjniHh)er Gomietgeneraiftob hatte di- Agenten ange-

auf dieser Landbrücke seine Rordslanke stehen. Es I . , . sn1.fnnrjpri tnifitnrifche Obiekte au ivren-

läßt sich ihm nachfühlen, daß er hier irgendwie eine - aWioen gegen die dort anwesen- stabllisierung dieser Nordslanke zu ^reichen sucht. 9 ' Tninnen xu führen und eine Bar-

^uch um ^ ^15 tifanenorgamfation für Südosteuropa aufzuziehen

Die grundsätzliche Bedeutung Durchsioßes aus Agenten rechneten offensichtlich auf

Woronesch muß immer wieber bann gesehen wer Verstärkung durch Zustrom aus dem bulgarischen den, daß die svwsetischen Nahtstellen zwischen e ^Q5 'juneri D0R ihren Auftraggebern als reif

südlichen und.. Mittleren Abschnitt hier eine Revolution geschildert wurde. Die größten

schenko im Süden unb nchukow in Mitte noch Öffnungen setzte Moskau auf die drei Offiziere, Bahnverbindungen zur ' 3 be5 die über Erfahrungen im spanischen Bürgerkrieg

r l! s e » mürbe Die starke Erweiterung ^e5 Lcrfügten bßr ehemalige kommunistische Sobran,e- Durchbruchs nach Süden vergrößert den so .emp- ordnete S t o j a n o f f sollte in Sofia residieren,

sindlichen Riß Machen den beiden sowieti,chen Ausbildung der Agenten erfolgte in einem Hauptkommandos. Die Entlastungsvorstoße bei Orel f .fi ^he von Moskau durch einen Major unb nordwestlich von Waron^ch haben ttotz chre^ Armee im Gebrauch von Handgranaten,

Härte unb Dauer dieses Schicksal nicht wenden »euerma|fen unb Explosivstoffen, durch Schieß- können Die Moskauer Prawda leistet sich in mit gutomattschen Feuerwaffen unb durch ihrem Leitartikel vom 8. 3uli folgenben fe^ melan- Unter9ri(, t jm Kartenlesen unb in ber Geländeorien- ,^0(1^11 tmiffen öie^t^ri Heruhg^ 6ämtli(f>e Agenten waren geübte Fall-

schlagen; wir können bies erreichen aber dazu ge - Zweifellos hatten die Komintern

hort noch vieles. Die Rote Armee besitzt attes, um 9gro^e5 Vertrauen in die Zuverlässigkeit

siegen zu können nur eines fehlt ihr. sie I roenjgen legalen Kommunisten in Bulgarien hat die Kriegführung noch nicht gründlich ff honn Dimitroff riet den Agenten vor ihrer

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.1939, m bi lz- K "t. Da.

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