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ge­

bracht hat.

.dakoils, zu Räubern und Banditen

oieber zu

übrigen stehen ren üderschmt«

10 Fortsetzung.

(Nachdruck verboten.)

und nur hinterlassen, sie würde

das Abendessen habe sie alles an-

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Bangkok, Anfang Februar 1942.

inalige König Thee-Baw verübt haben sollte. Das Parlament reagierte prompt, nach den Schauer- inärchen muhte in der birmesischen Hauptstadt Man­dalay das Blut der geknechteten Birmesen geradezu ii Strömen fließen. Die britischeVolksseele"

meldete Fabian, das Essen sei angerichtet.

Sie saßen allein an dem runden Tisch im Speise­zimmer, auf dem milde die Kerzen strahlten. Jetzt war die Reihe, zu erzählen, an Fontana. Ja, auch er war fortgewesen, drei Wochen, und ebenfalls

Äalb, ? Zerstörer. IW unbesieqj n Ritterkreuz. rIa9 seiner im >ung.

gebnir

"gen.

'k im 3anu« ^nifungen 1 bür bisher 66,43 NM. Proz. mehr oziole Leistung imt stolz sein. Jie die Opfer ureigen weiß, ewiß sein, daß erbereit hinter es aber mögen jebnis entneh. hen Volkes zu nd Front und nbfieg Deutsch«

Ja, Fräulein Ulla sei fortgefahren. Um vier Uhr, vährend der Herr Baron abwesend gewesen sei.

erst ganz kurz vor Weihnachten zurückgekommen; .mit einem befreundeten jungen Schauspieler-Ehe- ' nnn« »i* mtc JIRidtt m i f nähr nrhi Itrr

lienische Nachrichtenbüro Stefan! noch ergänzend aus Tanger meldet,, zog die empörte Menschen­menge auch zum britischen Konsulat und den Amtsräumen des britischen Geheim- d i e n st e s. Nachdem der Versuch, die Gebäude in Brand zu stecken, fehlgeschlagen war, riß die Menge die Schilder usw. herunter, warf die Fen­ster ein und zerstörte einige britische Kraftwagen.

Die spanischen Behörden haben angesichts dieser starken Empörung der Bevölkerung und zur Ver­meidung von Ausschreitungen den Belagerungs­zustand über den Stadtbezirk von Tanger Der»

düng der von TDegifdjen Re« er schwedischen iaß die lieber« atsangehöriger n Staates im . Gesandtschaft

produktiv gestimmt, habe ich wahrhaftig nie unter besseren Bedingungen gearbeitet"

Freut mich zu hören. So hat die alte Hütte doch noch mal was Gutes gestiftet. Mein Papa sagte auch immer, er habe seine besten Stunden, wenn er droben fei."

Ich bitte das begreife ich vollkommen! Und, wenn ich nicht zu heftig mit der Tür ins Haus falle ich kam heute eigentlich mit einer gewissen Frage"

Schießen Sie los, Derehrtester!" Fehr füllte ihm das Glas.

... der Frage nämlich, ob Sie es wohl über sich gewännen, slch von dem Häusel ganz und für immer zu trennen. lieber den Preis würden wir ohne Schwierigkeit einig werden."

Christian Fehr hob die weißen Augenbrauen. Nanu? Die Jagdhütte verkaufen? Aber das kam ja wie gerufen! Nichts anderes aus feinem ganzen Besitz hätte er so leichten Herzens hergegeben ...

Wollen mal sehen, lieber Herr Fontana", antwortete er:Aber ich fürchte, ich fürchte. Sie machen sich Illusionen. Auf die Dauer wird es doch nichts für Sie fein. Dazu ist es zu einsam."

Natürlich natürlich könne er nicht dauernd dort wohnen, erwiderte der Komponist eifrig: das bringe feine ganze Existenz so mit sich er sei an die großen Städte gebunden, an Wien und Berlin vor allem, schon aus geschäftlichen Grün­den, wegen der Theater, Verleger und Agenten. Aber er würde sich unendlich glücklich schätzen, hier immer eine Zuflucht zu besitzen. In der er ein paar Monate des Jahres ungestört vom Lärm der Wett arbeiten könnte. Und er fordere den Baron auf, lich's einmal ernsthaft durch den Kopf gehen zu lassen.

Fehr war der Antwort überhoben, denn Fabian trat leise hinter seinen Stuhl und brachte auf dem silbernen Tablettchen aus der Diele ein Telegramm. Von Ulla!", schoß es ihm sofort durch den Kopf. Und um Entschuldigung bittend, riß er es au£

Nein, es war nicht von Ulla. Es kam aus Dres-

Die Geschichte der Unterwerfung Birmas die Briten schreiben Burma könnte als Musterbei-

richt,».

ion Bulgarien i|terpräfibenten Stellung. Die ndten Veckerle önig bekundete Haste Anteil« her.

irflärt, Mellt.

. hat sie heimlich fortgewollt .. tvird ja alles anders!" Und er schickte .»hen Gedanken zu Marion hinüber, k Arnold Fontana wartete in t

Der feurige Ofen

Boman von Hans von hülfen

EnglischesKuriergepäck" mit Sprengstoff

Schwere Explosion in Tanger.

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fett «ahne? j® fttinlagen aue[ 16 He 8er.

Englands wahres Gesicht

Bon unserem B.-Berichterstatter.

wieder am Zügel. Herzlich schüttelte er die Hand des Gastes, bat humoristisch um Entschuldigung alles sei heute ein wenig durcheinander, feine Tochter habe plötzlich verreisen müssen, er selber fei in Nieder-Lappersdors aufgehalten worden: ,^d) hoffe nur, daß wir etwas Ordentliches zu essen und vor allem zu trinken bekommen"

Der Komponist hatte indischen durch seine stark spiegelnde Hornbrille die Sammlung betrachtet; mit der ihm eigenen Lebhaftigkeit und Interessiertheit bewunderte er einzelne Stücke; Fehr gab Aufklä­rungen, froh, von Dingen reden zu können, die ihn von seinen Gedanken ablenften. Er erzählte, daß er den Grundstock der Sammlung ererbt, sie aber selber auf den jetzigen, ziemlich stattlichen Umfang gebracht habe. Sie sei eigentlich die einzige Leiden­schaft seines Lebens.Eine im ganzen freilich wohl I zu kostbare Leidenschaft." Er öffnete die Glastüren, j holte behutsam einige schöne Stücke heraus, ein; grünes venezianisches Trinkglas aus dem 15. Jahr­hundert, eine böhmische Glaskanne, französische Bakkaratgläser, um sie vorzuweisen; inzwischen

hängt.

Nach Meldungen aus Madrid wird die Tatsache, daß ein englischer Dampfer in großen Mengen Kriegs- und Propagandamaterial in den spanischen Hafen zu schmuggeln versucht hat, auch in amtlichen Kreisen als Beweis dafür angesehen, daß d i e Engländer die spanische Oberhoheit in Tanger mißachten. Man nimmt mit Be­stimmtheit an, daß der englische SchlepperRes- cue", der in Tanger ein bekanntes Schiff ist, schon viele solche gefährlichen Ladungen nach dort

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Tanger, 8. Februar. (Europapreß.) Eine hes- tige Explosion ereignete sich Freitagabend am Quai des Hafens von Tanger. Die Explosion, die 14 Tote und 20 Verletzte forderte, ist darauf zu­rückzuführen, daß im englischen Kurierge­päck Spreng st off nach Tanger ge- schmuggelt wurde.

Bei der Landung des britischen Schlep­persR e s c u e" explodierte eine mit Sprengstoff gefüllte Kiste durch unvorsichtiges Hantieren. Außer den Derladearbeitern wurden am Kai herum­stehende Personen in Mitleidenschaft gezogen. An­dere englische Gepäckstücke, die durch die Explosion beschädigt wurden, enthielten Flugblätter^ in arabischer Sprache, durch die die Bevölke­rung von Spanisch-Marokko zum Aufstand g e. g-t n Spanien aus gehetzt werden sollte. Auf diese Weise wurde festgestellt, daß die Briten die ihnen großzügig von Spanien eingeräumten und weiter ^ugesta'ndenen alten Privilegien in Tanger ver­letzten. Die Explosion war so heftig, daß drei in der Nähe befindliche Autos zerstört und das spa­nische Zollhaus am Kai stark beschädigt wurde.

Der Dvrfaltt der feine Parallele in dem Ueber- griff in dem^panischen Hafen Fernando Po vor Monatsfrist findet, wo britische Kriegsschiffe dort friedlich vor Anker liegende deutsche Schiffe unter Verletzung der spanischen Neutralität beschossen, hat überall in Spanien, besonders aber in Tanger, größte Empörung hervorgerufen. In Tanger kam es zu einer Massendemonstration. Tausende von Arabern und Spaniern durchzogen mit marokkanischen und spanischen Fahnen die Straßen der Stadt und brachten Hochrufe auf Ge­neral Franco und auf den Kalifen und Neder- rufe auf die britischen Attentäter aus. In dem Zug wurden große Transparente mitgeführt, die Auf- chriften trugen wieTanger protestiert gegen das gemeine Attentat der Briten" undTanger befindet ich nicht im Kriege". Der Demonstratio ns zu g, an dessen Spitze die Vertreter zahlreicher städtischer Be­hörden marschierten, machte vor dem Gebäude der Tanger-Delegation des Hohen Kommissars halt. Die Führer der Delegatton übermittelten dem spanischen General Uruarte und dem Pascha der Stadt die Forderung der Menge nach schärfiter Bestrafung der Schuldigen an dem Munitionsschmuggel.

Einzelne Gruppen der Menge, darunter die An­gehörigen der bei der Explosion getöteten Araber, demonstrierten vor britischen Geschäften, wobei Steine gegen die Schaufenster geschleudert wurden und die Polizei einschreiten mußte. Wie das ita-

Das neue ägyptische Kabinett.

Ankara, 8. Februar. (Europapreß.) Der neue ägyptische Ministerpräsident Nahas Pascha hat sein Kabinett gebildet. K o n i g F a r u k hat die ihm von Nahas Pascha vorgelegte Ministerliste ange­nommen, worauf noch am gleichen Tage die neuen Minister vereidigt wurden. Nahas Pascha über­nimmt auch das Innen- und Außenministerium. Das Finanzministerium hat er Obeid Makram Pascha übertragen, der schon mit Zaglul, dem Grün­der der Wafd-Bewegung die Verbannung auf den Seychellen und auf Malta geteilt hat. An die Spitze des Verkehrsministeriums ist Mohammed Sabrik Abdul Alan berufen worden. Als Minister für die nationale Verteidigung nennt die Mimsterliste As­wan Muharram. Drei Ministerien sind weggefallen bzw. in die Ressorts anderer Minsterien übernom­men worden.

Tleuer türkischer Botschafter in London.

Istanbul, 8. Febr. (DNB.) Der bisherige Ab­geordnete des türkischen Parlamentes Rauf O r bar) ist zum türkischen Botschafter in London ernannt worden Der bisherige Botschaf­ter Rueschtue ist in den Ruhestand versetzt worden.

geköpft und die Kopse öffentlich zur Schau _______ Am 1. April 1937 trat die Abtrennung lirmas von Indien in Kraft, aber praktisch änderte sich an der bestehenden Rechtlosigkeit der Birmesen

in neuerer Zeit sich auch stärker in politische Fragen eingeschaltet haben. So konnte es nicht wunder- nehmen, daß der jetzt von den Briten gefangen- gehaltene Ministerpräsident U Saw, ein weit­blickender und um das Wohl seines Landes be­sorgter Mann,'bereits im November o. I. nach der famosen Atlantik-Erklärung Churchills und Roose- velts die Forderung stellte, die in dieser Erklärung gemachten Versprechungen auf Birma unverzüglich anzuwenden, um dem Land wirklich die Freiheit zu geben. Was U Saw erreichte, der nach London fuhr, um dieser Forderung mehr Nachdruck zu geben, ist bekannt. Er wurde mit leeren Ver­sprechungen, ja, mit offensichtlichem Hohn abge­wiesen und unter fadenscheinigen Vorwänden daran gehindert, in sein Land zurückkehren zu können.

Die Gründe liegen auf der Hand. Birma ist zu­nächst einmal eines der ältesten Oelländer der Welt. Benangyaung, südwestlich von Mandalay, war schon mehrere Jahrhunderte eine Oelstadt, ehe Captain Cox dort im Jahre 1798 nicht weniger als 520 aktive Delquellen vorfand. (Man vergleiche die 'Jahreszahl mit der desfriedlichen" Erwerbs eines Stüjtenftrei'fens des Landes!) Bis vor wenigen Jahren war das Oelgebiet am mittleren Jrawadi das größte des britischen Emvires, das inzwischen von Trinidad übertroffen worden ist. Da aber das Oei auf Trinidad von nordamerikanischen Konzer­nen auggebeutet wird, das Del Birmas aber von dem britischen Shell-Konzern, hatte England schon wichtige Eründe", um U Saw die kalte Schulter zu zeigen. Außerdem ist Birma ein von Natur reiches Land, das gleichermaßen mit fruchtbarem Boden wie mit industriellen Rohstoffen und Bodenschätzen ausgestattet ist. Die Reisausfuhr nach Indien spielt eine außerordentlich wichtige Rolle, da das über­völkerte Indien einen starken Zuschußhedarf an die­

sem wichtigsten Nahrungsmittel hat. Aber außer Oel und Reis wird in Birma noch Blei und Blei­erz in beträchtlichen Mengen abgebaut, jährlich rund 8000 Tonnen Kupfererz und über 3000 Tonnen Wolfram gewonnen, von den reichhaltigen Silber» funden und der weltbekannten Rubinfckürfung nicht zu sprechen. Birma ist also ein außerordentlich wich- tiger Rohstoffproduzent, der in erster Linie Indien versorgt, das nicht weniger als 60 v. H. der Gesamt­ausfuhr, also den größten Teil der Reis-, Erdöl- und Holzerzeugung Birmas auf nimmt. Die Inder haben entsprechend der nicht besonders entwickel­ten wirtschaftlichen Fähigkeiten der Birmesen auch sehr starke Kapitalinteressen in Birma. Ihre Investierungen stehen an erster Stelle. Der größte Teil des hochwertigen Landes im Süden und be­sonders um Rangun ist in indischen Händen. Von 10 Millionen acres fruchtbarsten Ackerlandes hat die reiche ndische Jetttarsekte allein rund 5 Millionen in ihren Besitz gebracht. An zweiter Stelle kommen die Engländer, deren Kapitattnterefsen vor allem im Bergbau und in der Oelindustrie sowie in der Teak- holzausbeutung liegen.

Wenn man diese wirtschaftspolitischen Zusam­menhänge kennt, ist es auch nicht schwierig, zu be­greifen, daß England gar nicht daran dachte, den bisherigen Status Birmas aufzuheben und ebenso wie es im Jahre 1885 den letzten birmesischen König Thee-Baw gefangensetzte, heute den Minister- präfioenten U Sawin Sicherheit" gebracht hat. In- zwischen hat aber der ostasiatische Krieg auch diese Probleme auf eine ganz neue Ebene verlagert. Wenn dieser Bericht in Deutschland erscheint, ist es nicht ausgeschlossen, daß die Japaner und die mit ihnen verbündeten Thailänder bereits vor Rangun stehen oder es schon erobert haben. Damit ist der nicht nur in letzter Zeit außerordentlich wichtige Verbindungsweg mit Tschungking völlig blockiert, der in den letzten Jahren ein weiterer Grund, war, Birma die Selbständigkeit vorzuenthalten, sondern mit diesem Ereignis würde auch ein neues Kapitel in der Geschichte dieses Landes beginnen, das anzu­deuten wohl noch verfrüht sein dürfte.

toi können... Ader gerade das hatte sie wahr- kheinlich nicht gewollt! Eine Demonstration hatte 1« vorgehabt eine Demonstration gegen den eigenen Vater...! Lieblich...! Was war aus der feinen Ulla von einst geworden?

Unter diesen ärgerlichen Gedanken stieg er die treppe hinab. Ihm graute insgeheim davor, den -tnzen Abend mit dem ziemlich fremden Mann..............

Jein zu fitzen. Er liebte es nicht, wenn feine paar übrigens, das er aus Wien mitgebracht, um Ifrau am Tisch war.Jetzt rächt sich's", dachte er, dos Fest vergnügt zu verleben. (..Vergnügt", dachte i^ ich sie so egostisch hier festgehalten habe.: Fehr.) In Wien war er gewesen, und vorher in ffenmer hat sie heimlich fortgewollt ... Na, bald Berlin und in Mailand und Zürich, wo er Auf- schickte einen Herz- führungen seiner Werke beigewohnt hatte. Drei lüber. ziemlich turbulente Wochen!Aber nun bin ich

-------- uv.huhu UA.UCU ... derGalerie", dem heilfroh, wieder in Ruhe arbeiten zu können ... ^ggestreckten Anbau mit den sieben schmalen Fen- Wissen -Sie, lieber Baron, Sie köynen es sich gar

fern, in dem die Gläsersammlung untergebracht1 nicht vorstellen, was Sie mir angetan haben, als Br. Fadian hatte in den Vitrinen das elektrische Sie mir das entzückende Häusel überließen. Ich k«cht eingeschaltet, wie immer, wenn Gäste kamen, i habe mich niemals, ohne Uebertreibung, so wohl ? Mit dem Augenblick, da Christian Fehr die gefühlt, wie dort im ewigen Singen der Wälder fvhwelle überschritt, hielt er sich, nach feiner Art, I und des Schnees, |a> fo direkt zu jeder Stunde

lachte, als Londoner Zeitungen in sensationellster ffufmachunq berichteten, daß König Thee-Baw miß­liebige Hofbeamte zur Belustigung der Einwohner- jhaft in einer Arena durch Elefanten niederttam- peln lasse. Jetzt brauchte man nur einen Vorwand, um zugreifen in der britischen Ausdrucksweise: befreien" zu können. Er wurde gesunden, als iine britische Gesellschaft, die in Oberbirma Teak­holz schlagen ließ, die Verträge brach und nur einen Zruchteil des geschlagenen Holzes angegeben hatte. Als die birmesifche Regierung lonale Einhaltung hrr Verträge forderte und auf Nachzahlung drang, mürbe diese mit zynischer Offenheit abgelehnt, wo« rauf Mandalay die britische Niederlassung sperren lieft und jede weitere Tätigkeit von der Erfüllung her Verträge abhängig machte. Das war für die Briten endlich der gewünschte Fall. Transportschiffe mt Truppen fuhren, von Kalkutta kommend, den Jrawadi hinauf bis zur Hauptstadt des Landes, Men den König gefangen, knüppelten den völlig mzureichenden Widerstand nieder und erklärten kurzerhand gleichwertig mit der Verkündung der Einbeziehung Birmas' alle Freiheitskämpfer als iiten und Räuber, die massenweise exekuttert m. Damit hatte England im Jahre 1885 sein dem Land dieFreiheit" zu bringen, erreicht, n muß man wissen, daß die Birmesen als histen ein außerordentlich friedfertiges und jenseitigen Dingen und geistigen Interessen oandtes Volk sind. Trotzdem haben die Bir- i seit den Montague-Chelmsford-Reformen für n immer wieder die Loslösung von Indien den, da sie eine von den Indern völlig ver- ene mongolische Rasse mit anderer Sprache, ion und anderen Gebräuchen sind. Durch die Innung Sectton 46 des Government of Jndia Dpn 1935 erhielt Birma endlich den Status iftnerautonomen" Regierung, ähnlich der den indi­schen Provinzen gewährten Autonomie. Birma wurde eine britische Kolonie. Als vor einigen Iah­en wieder eine Unabhängigkeitsbewegung auf- lockerte, wurden die Aufrührer nach alter Praxis

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tte Vrui' nn oruKii ouhiiu

1 hr tefie i Ml für britische Heuchelei und Brutalität gelten, er'- Denn in der englischen Geschichtsschreibung wurde mipriUnb bann hier nicht etwa ein selbständiges, friedfertiges und et, ne rollt Sv auf eine uralte Kultur zurückblickendes Land mit (L..M einen, allen Mitteln politischer und wirtschaftlicher Prak- RjMeit ^7 nken vergewaltigt, sondern wieder einmal einem ^,e9es j^l(unterdrückten Volk" dieFreiheit" gebracht, was e Hngland nach der Beseitigung des Königreiches so oefitand, daß es sofort daran ging, die reichen

Bodenschätze des Landes auszubeuten und Birma ljh. (einem indischen Besitz einzuverleiben. Begonnen bpr o Derlieli hatte der Erwerb hinterindischen Besitzes bereits lim Lahre 1824, als nach altbewährter Methode ro <>ei,3 bej zunächst von den Briten ein Küstenstreifen besetzt hnh^berl ourde, den man in späteren Kämpfen erweiterte auf i und im Jahre 1862 derChief-Commissionersbip Uli Qfl allen pntish Burma" unterstellte. In ihrer grenzenlosen cov i Cin« Nenschenfreundlichkeit wollten die Engländer da- 'dNlqtet inals nurLeib und Leben der Bewohner" schützen, wugtöerf Agz sie nicht daran hinderte, das hinter dem- WlenLi iteagebiet liegende Land als ,chrittfches Interessen- ^Ulht enjJ (gebiet" zu betrachten. Die Interessen stellten sich h britii(hen i^nn auch sehr bald ein. Die reichen Bodenschätze ourch bie 3irmas lockten- die Auguren in London lächerlich 'IWoffenem und schon erschienen in der britischen Presse Mel- riil Notwass.^ düngen über angebliche Grausamkeiten, die der da- I 3* fnlt . " a. Oahia a a - fO n n n nt l hnhan (riffln

unb der Ausbeutung und Unterdrückung des Lan­es nichts, im Gegenteil, die Engländer hielten es ogar für angezeigt, die Buddhisten Birmas von en Hindus Indiens zu trennen, um das Land so eichter regieren zu können. Aber in diesen rund 15 Millionen Menschen, die im 18. Jahrhundert ns den beiden Reichen Arakam (Unterbirma) und ßlwa (Dberbirma) zum Birmanischen Reich zusam- inengeschlossen wurden, lebt ein sehr altes, aus der .....DOit Mütezeit des 1113. Jahrhunderts stammendes ne,,; tote Anabhängigkeitsbewutztsein, das vor allem dadurch E' r :nl Äahrung erhält, daß die buddhistischen Priester, die ^Liheren* !inen sehr großen Einfluß besitzen und praktisch das ihm als p9 gesamte Geistesleben des Landes beherrschen, onen,» * f tote tinf'l® I 11 o Diele ff 1 idjti ju I

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habe um drei Uhr ejn Telegramm bekommen, tna*pe hastig gepackt lV_ ..... V' .7 GeVohM§b , lhreiben. Für das ibt und,

.georbnet, wie immer...Riemchens" altes, fal- Mes Gesicht war undurchdringlich.

I Fehr wurde es höchst unbehaglich zumute. Ulla art! Und auf eine Depesche hin? W.as bedeutete dos? Was braute sich da zusammen...? Wohin tonnte sie gefahren sein...? Das war doch keine Art, so Hals über Kopf... Sie wußte doch, daß er hüben bei De mb l in saß, und hätte ihm telephonie-

Aus der Stadl Gießen.

(Sine Frucht, gesund und rund..."

Die Verse von Matthias Claudius zum Preis der Kartoffel, die soschon rötlich sind und weih wie Alabaster", sind heute, da wir die Knollenfrucht als eines unserer wertvollsten Nahrungsmittel wieder nach ihrem Werte schätzen, wieder sehr bekannt geworden. Doch, Claudius war nicht der einzige Dichter, der die Kartoffel besungen hat. Auch der Schwabe Karl Gerok hat an ihr sein besonderes Gefallen gefunden und hat ihr einen hübschen Vers gewidmet:

Blühendes Kartoffelkraut, / sanft vom Sommer­wind umkost, / immer wenn ick dich geschaut. / warst du mir ein Augentrost! / Mit der Büsche Laudgezelt, / mit den Blüten rötlichblau, / hebst du wie ein Blumenfeld / dich hervor aus grüner Au. / Unter dir im Erdengrund / wächst will-

Verdunkelungszeit:

9. Februar von 19.20 bis 8.19 Uhr.

komrn'ne Hausmannskost, / eine Frucht, gesund und rund, / alt und jung ein Magentrost ...".

Die beiden Dichter sind sich also über den Wert der Kartoffel für den Menschen einig, obwohl sie von den neuen ernährungsphysiologischen Erkennt­nissen unserer Zeit, von Vitaminen und Mineral­salzen, ixichts gewußt haben. Um wieviel mehr haben wir, die wir um diese Vorzüge wissen, Grund, sie nach Gebühr zu schätzen.

Die braune Knolle ist nicht nur sättigend, sie ist auch von hohem gesundheitlichen Wert, weil sie fast mit allen Stossen ausgestattet ist, deren der Mensch zur Erhaltung feiner Leistungsfähigkeit be­darf. Dazu ermöglicht sie so vielerlei Zubereitungs­arten, daß man ihrer nie überdrüssig wird. Voraus­setzung für die gesundheitliche Ausnutzung der Frucht ebenso wie für die Erschließung ihres vollen Wohlgeschmacks ist die richtige Zubereitung. Das Schälen vor dem Kochen beraubt sie gerade ihrer wertvollsten Bestandteile, weil bei ihr nicht nur die an basischen Mineralien und Ergänzungsstofien reichen, sondern auch die eiweißhaltigen Zellen so dicht unter der dünnen Schale liegen, daß sie beim Rohschälen mit entfernt werden. Außerdem lost das Kochwasser dann noch die übrigen Stoffe. Kocht man jedoch die Kartoffeln in der Schale, so wird eine Auflösung der Werkstoffe vermieden, Ge­schmacks- und Duftstofse bleiben ebenso erhalten, wie die Vitamine und Mineralsalze. So holt man alles aus ihr heraus, was für Gaumen und Magen wertvoll und wichtig ist. Zur volkswirtschaftlichen Pflicht, den Schälverlust zu vermeiden, gesellt sich der gesundheitliche Vorteil.

Es ist irrig zu meinen, daß zu bestimmten Spei­sen, z. B. Kartoffelbrei; Eintopf usw. die Kartofseln geschält werben müßten. Sie lassen sich durchweg auch aus Pellkartoffeln heritellen. Die noch beiß abgewogenen Pellkartoffeln lassen sich zum Brei ebenso durch die Maschine treiben und weiter ver­arbeiten wie roh geschulte und bann erst gekochte. Nur wird der Kartosselbrei, der aus Pellkartofieln hergestellt w^rd, vollmundiger schmecken und mehr Nährwerte enthalten. Zu Eintopfgerichten schneidet man die geschulten Pellkartoffeln in Scheiben, die mit den übrigen Zutaten in den Topf geschichtet werden. Obwohl nun das Gemüse roh in den Topf gegeben wird, während die Kartoffeln schon gekocht sind, zerfallen diese nicht, der Eintopf wird nicht Mus^

In der Verwertung der Pellkartoffel müssen nur erst einige unzutreffende Vorstellungen überwunden werden, dann wird die Hausfrau merken, daß sie daraus wohlschmeckendere und gesundheitlich wert­vollere Gerichte herzustellen vermag, als aus den ihrer besten Stoffe beraubten Schälkartoffeln.

Für unsere Verwundeten.

Das Oberkommando der Wehrmacht veranstaltete durch die NS.-GemeinschastKraft durch Freude" im Laufe der vorigen Woche in einem Lazarett eine Filmvorführung. Der FilmDie Julika" war den Verwundeten eine schone Unterhaltuna.

In drei Lazaretten zeigte Lehrer Appelmann im Auftrage der Kreisbildstelle einige Filme. In­teressant und lehrreich warenHolzabfuhr in den bayerischen Bergen" undPferdezucht in Arizona", während der PuppenfilmDas Gruseln erlernen" die Verwundeten sehr belustigte.

den und enthielt die Nachricht, daß man feinen brieflichen Vorschlag im Prinzip annehmen, und daß morgen mittag Direktor Bönike nach Lappers­dorf kommen werde.

Gott sei Dank!", dachte er erleichtert:Nicht Abb eg, wie das vorige Mal!" Und steckte die De­pesche zu sich. Er hatte, seit er am Dienstag früh den Eilbrief, das Resultat seiner nächtlichen Rech­nereien, zur Post geschickt, sich neben allen anderen unangenehmen Vorstellungen auch mit der herum- ne sch lag en, daß möglicherweise dieser gräßliche Abbeg kommen würde, um zu verhandeln. Und er hätte es nicht vermeiden können, so unsympathisch ihm der Gedanke auch war. Also nur Bönike und nicht derRaubfisch"! Gut, dreimal gut!

Von diesem Alpdruck befreit zu sein, machte ihm heitere Laune, und so verlief der Abend tn ange­nehmem Gespräch. Mehrmals stellte Fehr bei sich ausdrücklich fest, daß der Wiener eigentlichein Mir passabler Mann" sei, den man sich schon als Nachbarn" wünschen konnte. Uebrigens kannte er ja Marion ach. Marion!

Als hätte er diesen geheimen Gedanken erraten, sagte Fontana:Wir sprachen doch seinerzeit, im Oktober, von der Brakel in München. Erinnern Sie sich, Baron? Die Sängerin? Ich habe ihr neu­lich geschrieben, wollte ihr mein aufrichtiges Be­dauern ausshrechen, daß man ihr micht die Haupt­rolle in meiner neuen Operette gegeben hat. Aber ich habe keine Antwort bekommen."

,Kann ich gut verstehen Herr Fontana." Fehr blinzelte ihm listig zu:Fräulein von Brakel ist nämlich nicht mehr in München."

Nanu? Sie war doch für die ganze Spielzeit

engagiert..."

Ja. Aber es hat irgendwelche ernsthafte Dif­ferenzen gegeben. Sie hat den Vertrag gelost und ist fort. Und kehrt auch nicht mehr zurück."

Noch München?"

Weder nach München noch überhaupt zur Bühne."

(Fortsetzung folgt.)