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NM. 1.80
Reichsmmster Dr. Todt tödlich verungtvkkt
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Oie starke Abwehr im Osten
Oie Japaner auf Singapur gelandet
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serlln. 8. Febr. (DJIB.) In soldatischer Pflichterfüllung ist heute Reichsminister Dr. Todt bei Durchführung seiner militärischen Ausgaben durch 'lugzeugabsturz tödlich verunglückt.
Der Führer hat für Reichsminister Dr. Todt tin Staatsbegräbnis angeordnet.
das Schutzwall-Ehrenzeichen.
Unvergängliche Werke und Leistungen des nationalsozialistischen Deutschlands in Krieg und Frieden sind für alle Zeiten mit dem Namen Todt unlöslich verknüpft. Das deutsche Volk verliert in ihm einen seiner genialsten Organisatoren, das Reich seinen technischen Minister und Waffenschmied, die Partei einen fanatischen Vorkämpfer und der Führer einen treuen Gefolqsmapn und schöpferisch begabten erfolgreichen Mitarbeiter. Deutschland trauert um diesen schweren und schmerzlichen Verlust, der eine Lücke reißt, die kaum zu schließen ist.
deutsche und finnische Luftstreitkräfte mit Erfolg Eisenbahnanlagen der Murmanstrecke sowie Barackenlager des Feindes. Am gestrigen Tage wurden ohne eigene Verluste 34 sowjetische Flugzeuge in Luftkämpfen abgefchossen oder am Boden zerstört.
3m Seegebiet um England versenken Kampfflugzeuge zwei feindliche Handelsschiffe mit zusammen 10 000 BRT. Fünf weitere große Frach. ter wurden durch Bombenwurf zum Teil schwer
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(92. Jahrgang Ur. 55 erscheint täglich, außer sonntags und Feiertags
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An der Ostküste Rordamerikas versenkten deutsche Unterseeboote sechs feindliche Handelsschiffe mit zusammen 38 003 BRT. Dabei zeichnete sich das Unterseeboot des Kapitänleutnants Rasch besonders aus.
s In Rotdafrika wurde im weiteren Vorstoß nach Osten Ain el Gazala erreicht. Deutsche Kampfsliegerkräfte unterstützten die Verfolgungs- kämpfe der verbündeten Truppen und bombardierten Materiallager westlich M a r s a M a t r u k. Lin deutsches Unterseeboot griff einen britischen Geleitzug vor der Lyrenaika an und erzielte einen Tor- pedotrefser.
Auf der Infel Malta trafen Bomben schwe- ren Kalibers wiederum Unterseeboot-Liegeplätze und Dockanlagen des Hafens La Valetta. Weitere Luftangriffe richteten sich gegen den Flugplatz h a l - far. In Luflkämpfen über der Insel verlor der Feind vier Flugzeuge.
Oer Wehrmachtbericht vom Sonntag.
DRV. Aus dem Führerhauplquartier, 8. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
3m 0 ff en dauern die fchweren Abwehrkämpfe an. Mehrere Kräftegruppen des Feindes wurden durch Gegenangriff vernichtet.
3m Kampf gegen vielfache feindliche Ueberlegen- heil Hal sich die irordwestdeutsche 269. Infanteriedivision besonders bewährt. Innerhalb von vier Wochen hat sie mehr als 120 feindliche Angriffe abgewiefen und in zahlreichen Gegenangriffen starke feindliche Kräfte vernichtet.
In der Zeit vom 31. Januar bis 6. Februar verlor die fowjelische Luftwaffe 239 Flugzeuge Davon wurden 117 in Luftkämpfen und 18 durch Flakartillerie aboeschossen. Der Rest wurde am Boden zerstört, während der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 13 eigene Flugzeuge verloren.
In Rordafrika beiderseitige Aufklärungs- tätigkeit.
In der Deutschen Bucht schossen am gestri- , gen Täte Jagdflugzeuge ohne eigene Verluste aus - einem britischen Bomberverband fünf Flug- ; z e u g e a b.
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ende mit gutem Erfolg fortgesetzt. Aus Nanking wird berichtet, daß W a v e l l, der Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte im Südpazafik, die Verlegung des Sitzes der Burma-Regierung von Rangun nach Mandalay angesichts der Bedrohung Ranguns oorbereite. Die im Gebiet von Bengalen liegende Stadt Chillagong fei als Hafen für die Löschung von für Tschungking bestimmte Kriegsmaterialien in Aussicht genommen.
Oer Wehrmachtbericht vom Gamstaq.
DRV. Ausdem Führerhauptguartier, 7. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Im Offen dauern die Kämpfe bei großer Kälte und Schneeverwehungen an.
Im mittleren Frontabschnitt wurden starke Teile r~n zwei sowjetischen Divisionen ein- ^eschlossen und zerschlagen. Dabei fielen 15 tot schütze sowie 44 Maschinengewehre und Granatwerfer In unsere Hand. Bei den Kämpfen der letzten zwei Wochen wurden allein im Bereich einer Armee 80 Panzer, über 300 Geschütze, 1000 Maschinengewehre und Granatwerfer sowie mehr als 400 Kraftfahrzeuge und 850 Schlitten erbeutet oder vernichtet. Der Feind verlor außer zahlreichen Gefangenen über 18 000 Tote.
3m nördlichen Frontabschnitt fügten die deutschen Truppen dem Feinde bei mehreren Stoßtruppunfernehmungen schwere blutige Verluste zu und zerstörten eine große Anzahl feindlicher Kampfstände. „
An der karelischen Front bekämpften
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an der Westfront, zunächst beim Feldartillerie-Regi- mmt 14, dann als Bataillonsadjutant im Grenadierregiment 110, von 1916 ab als Fliegerbeobachter im Abschnitt Toul-Verdun, wo er im August 1918 im Luftkampf verwundet wurde.
Der NSDAP, gehörte Todt seit 1922 an. Die durch einen Jugendfreund vermittelte erste Begegnung mit Adolf Hitler war für das ganze Leben des jungen Ingenieurs entscheidend. Noch im gleichen Jahre gründete er in Eitting in Bayern eine Ortsgruppe. Als hervorragender Fachmann wurde er schon vor dem Umbruch in der Reichsleitung der NSDAP. Fachberater für Wirtschaftstechnik und Arbeitsbeschaffung. Die vielseitigen Kenntnisse, die er sich von der Picke auf durch die praktische Arbeit als einfacher Bauarbeiter erworben hat, wurden durch ausgedehnte Reisen durch alle deutschen Länder und darüber hinaus fast ganz Europa erweitert. So wurde Fritz Todt der Mann, den der Führer am 5. 7. 1933 zum General- Inspektor für das deutsche Straßenwesen bestellte. Seine Leistungen auf diesem Gebiet sind vorbildlich geworden und von der Welt anerkannt. Mit seiner Berufung durch den Führer wurde zum ersten Male in der deutschen Geschichte der gesamte Straßenbau einer einheitlichen Leitung unterstellt. Seine Hauptaufgabe war dabei der Bau eines geschlossenen Netzes von Autobahnen, dessen Länge ursprünglich auf 7000 Kilometer veranschlagt, später aber auf 12 000 Kilometer ausge-
fung als einfacher SA.-Mann eintrat, bekleidete er den'Rang eines Obergruppenführers.
Auf der Internationalen Ausstellung Paris 1937 erhielt Dr. Todt in der Klaffe „öffentliche Arbeiten" einen Grand Prix zuerkannt. Im Dezember 1938 erfolgte die Verleihung des Siemens-Ringes an ihn, im April 1939 feine Aufnahme als Mitglied in die Akademie für Luftfahrtforschung und im November 1940 seine Berufung in den Reichsforschungsrat. Am 23.11.1939 erhielt er als erster vom Führer
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Generalmajors verliehen.
Eine neue große Auszeichnung und zualeich eine Anerkennung seiner überragenden organisatorischen Fähigkeiten bedeutete seine am 17.3.1940 erfolgte Ernennung zum Reichsmini st er für Bewaffnung und Munition.
Ergänzend ist noch zu bemerken, daß Dr. Todt das Hauptamt/für Technik der NSDAP., das Amt für technische Wissenschaft in der DAF. leitete und zugleich den Vorsitz im NS. Bund deutscher Techniker hatte. Er war seit 1940 auch Mitglied der Internationalen Handelskammer und Vizepräsident ihres Strahentransportausschusses.
In der SA., in die er lange vor der Machtergrei-
(Karte: Scherl-Bilderdienst-M.)
deutschen und verbündeten Truppen illusorisch zu machen. Man kann aber heute schon sagen, daß sich Moskau mit diesen Spekulationen gründlich verrechnet hat. Daran ändern auch nichts die verschiedenen minimalen Geländeopfer, die die deutsche Wehrmacht gebracht hat, weil sie sie bringen wollte. Nicht selten war der deutsche Wille, Gelände aufzugeben, durch die Rücksicht auf den sehr viel höheren Lebensstandard des deutschen Soldaten verursacht. Man wollte dem deutschen Soldaten die Feld- post näher bringen, ebenso wie man die Pflege und den Abtransport der Verwundeten besser zu ge- Halten sich bemühte. Auf alle diese Umstände nimmt ja die Sowjetführung bekanntlich keinerlei Ruck- sicht. . ,
Alles in allem kann man sagen, daß, wie es der Führer in seiner letzten Rede zum Ausdruck ge- bracht hat, der deutsche Soldat an Siegeswtllen und Kampfkraft dem Gegner turmhoch überlegen ist und daß er nur wartet, bis er unter günstigeren Be- dingungen den Vormarsch wieder antreten tarnt.
dehnt wurde. Durch den Anschluß Oesterreichs, des Sudetenlandes, durch die Errichtung oes Protektorates und die Rückgewinnung der ostdeutschen Landesteile erweitert sich diese Aufgabe abermals.
Eine ganz besonders große Leistung hat Dr. Todt sozusagen nebenher im Sommer 1938 vollbracht. Als im Frühjahr 1938 infolge der gespannten politischen Lage eine Verstärkung und Beschleunigung der Verteidigungsanlagen im Westen zur Sicherung des Reiches erforderlich wurde, erteilte der Führer ihm den Auftrag, die von der Festungsbauinspektion vorgesehenen Arbeiten, die seit zwei Jahren im Gang waren, bis zum Herbst 1938 fertigzustellen. Am 28. 5.1938 begann so die „Organisation Todt" mit dem Ausbau der deutschen Festungsanlaqen, die im September 1938 vor ihrer Vollendung standen, seitdem aber noch immer erweitert werden. Für diese und für seine Leistungen im deutschen Straßenbauwesen verlieh ihm der Führer im Rahmen des Parteitages den 1. Deutschen Nationalpreis des Jahres 1938.
Jenes Jahr brachte Todt noch weitere neue Aufgaben und Verpflichtungen. Im Dezember wurde er zum Generalbevollmächtigten für LieRegelungderBauwirtfchaft ernannt. Fast gleichzeitig erfolgte durch den Führer seine Ernennung zum Hauptdienstleiter der NSDAP., nachdem er ihn in Anerkennung seiner hervorragenden Leistungen beim Ausbau der Luft- verteidigüngszone West am 1.10.1938 zum Major d. 9L in der Luftwaffe befördert hatte. Nach Jahresfrist (Oktober 1939) wurde ihm der Charakter eines
Die militärische Gesamtlage im Osten h-at der Führer in seiner Red-e vom 30. Januar eindeutig mit den Worten charakterisiert, daß die Front im Osten jetzt steht. Das bedeutet, daß die Bolschewisten nach den vernichtenden Schlägen, die ihnen die deutsche Wehrmacht seit dem 22. Juni beigebracht hat, nicht mehr in der Lage sind zu operativen Dernich- tungsschlägen, und daß ein für allemal die Gefahr beseitigt ist, daß bolschewistische Horden das werdende Europa und vor allem Deutschland überfluten und vernichten.
Nichtsdestoweniger hat aber in den schweren Wintermonaten die militärisch Lage im Osten doch eine Veränderung erfahren. Das Oberkommando der Wehrmacht hat mit Einbruch der außerordentlich harten und strengen Kälte den Uebergang vom Angriff zur Abwehr angeordnet. Diese Wendung nutzten die Bolschewisten aus. Sie versuchten unter größtem Aufwand von Menschen und Material ihrerseits zum Angriff überzuqehen und die deutschen Linien zu überrennen oder wenn es möglich sein sollte, in Großumfassungen zu vernichten. Es ist ihnen aber weder das eine noch das andere gelungen. Wenn sie davon geträumt haften, etwa auch eine Umfassungsschlacht zu schlagen, wie deren in dm Schlachten von Byalistok und Minsk, Smolensk, Uman, Dnjepro- petrowsk, Gomel, Welikije Luki, Kiew, Ilmensee, Melitopol, der Krim, Wjasma und Brjansk, die deutsche Wehrmacht zehn siegreich beendete, so hatten sie sich bitter getäuscht. Ihre hohen Opfer an Menschen und Material brachten ihnen nur den einen Erfolg, daß sie an einzelnen Stellen einigen Bodengewinn errangen und eine Anzahl Ortschaften zurückeroberten, von denen aber nicht viel übrig war, als Trümmer. Und dabei kam es noch darauf an, ob die deutsche Führung von sich aus bereit war, diese Gebiete aufzugeben. Dort, wo das deutsche Oberkommando der Wehrmacht den Besitz eines Geländes für notwendig hielt, da blieb er auch in deutscher Hand, oder er wurde, wenn er vorübergehend verloren gegangen war, wieder zurückerobert. Das heißt also, daß auch die Initiative in der Abwehr in deutscher Hand lag.
Das zerbrochene Prestige.
Wenn Churchill bei der Debatte im Unterhause erklärte, England sei niemals in der Lage gewesen, allein die Achsenmächte zu schlagen, so hat er das getan, um sich gegenüber den Vorwürfen über die Vernachlässigung der Verteidigung Ma- layas zu rechtfertigen. Gleichzeitig offenbart diese Entschuldigung, die in unseren Augen völlig unmöglich ist, weil wir unter staatsmännischer Verantwortung denn doch etwas mehr verstehen, noch etwas anderes. Churchill scheut nicht vor dem Eingeständnis zurück, daß er den Krieg vom Zaune gebrochen haft obwohl er genau wußte, daß England niemals in der Lage sein konnte, zu siegen. Damit ist nach deutscher Auffassuna der Stab über ihn als Staatsmann gebrochen, keineswegs aber nach englischer Ansicht, denn Churchill hat damit nur das getan, was vor ihm schon viele englische Staatsmänner getan haben, er hat „d a s englische P r e st i g e" als einen wesenllichen Faktor in seine Kriegsrechnung mit eingesetzt, d. h. die Angst der anderen vor der seit Jahrhunderten bewußt übertrieben geschilderten Macht Großbritanniens. Englands Kriege sind immer Koalitionskriege gewesen, mit Ausnahme seiner kolonialen Raubzüge, wo es freilich stets von vornherein die Gewißheit des Sieges hatte. Diese Koalitionen beruhten aber letztlich stets auf dem Glauben an die — auch früher schon keineswegs immer vorhandene — Macht Englands und auf der Furcht der anderen vor dieser Macht. Es ist ja auch Churchill in diesem Kriege noch tatsächlich gelungen, immer wieder kleine Staaten mit dieser Pre tigepolitik auf Englands Seite zu bringen, genau |o wie schon vor dem Kriege die Politik der „Garantien" hie und da Erfolg hatte.
Daß also Churchill nach unseren Begriffen so verantwortungslos gehandelt hat, ist nach englischer Ansicht keineswegs das eigentlich Bedenkliche. Be- deutlich ist nur, daß er diese Tatsache mit seiner Bedrängnis aussprechen mußte, denn damit ist eine englische Prestigepolitik alten Stiles für immer unmöglich gemacht. Ja noch mehr, damit wird auch der Schleier von der uns so oft sehr merkwürdig anmutenden Politik Roosevelts gezogen. Man hat sich in Deutschland oft verwundert gefragt, wie ein Land, das so wenig auf den Krieg vorbereitet war wie die USA., eine derartig provozierende Sprache gegenüber der japanischen Großmacht führen konnte. Das war genau so Prestigepolitik wie Englands Garantiepolitik vor dem Kriege, nur in etwas gröberem amerikanischen Stil, so daß man besser von
{•ernfvredmnfdUiifo 2251 Drahtanschrift: „Anzeige^ Vostfckeck 11686 Frankl. M.
Tokio. 9.Febr. (DRV.Funkspruch.) Wie die Agentur Domei auf Grund von Weidingen aus Iohur Vharu berichtet, haben j a p a n i f ch e T r u p- pen am Wontag früh die Straße von Iohur überquert und find auf der Jnfel Singapur gelandet.
Rach einer weiteren Meldung von Domei aus Saigon sind unmittelbar nach der er st en Delle japanischer Truppen japanische Panzereinheiten unter dem Schutz starken Art'ck- leriefeuers über die Meerenge nachgestohen. Trotz des wütenden feindlichen Abwehrfeuers waren die gelandeten Truppen in der Lage, ihre Boden- gewinne rasch weiter auszubauen.
Meuter bestätigt.
Stockholm, 9.Febr. (DRV.Funkspruch) Wie Reuter aus Singapur amtlich meldet, sind die Japaner in der Rächt zum Montag mit starken Kräften an der Westküste der Insel Singapur gelandet. Der Kampf dauere, wie die britische Agentur hlnzufügl, an.
Oie japanischen Operationen am Wochenende.
Tokio, 9. Febr. (Europapreß.) Don japanischer militärischer Seite wurde bekanntgegeben, daß am Samstag japanische Streitkräfte in Lahat Vatu auf Borneo gelandet sind. Lahat Batu liegt an der Darvell-Bucht nordöstlich pon Tawao, im nordöstlichen Teil des englischen Gebietes von Borneo.
Heber Niederländisch-Jndien herrschte am Samstag und Sonntag lebhafte japanische Lufttätigkeit. Die Angriffe der 'Luftwaffe richteten ' sich vornehmlich auf Surabaya und den Flugplatz Djimbawan auf Bali. Bei dem Angriff auf den Kriegshafen von Surabaya wurden, wie das Kaiserlich-japanische Hauptquartier mitteilt, 6 feindliche Flugzeuge, darunter 11 amerikanische Flugzeuge, z e r st ö r t. Bei dem Angriff auf den Flugvlatz Djimbawan auf Bali wurden insgesamt 8 Flugzeuge abgeschossen oder zerstört. Damit vernichtete die japanische Luftwaffe • an zwei Tagen insgesamt 34 feindliche Flugzeuge.
Auch die Angriffe gegen B u r ma und gegen die Hauptstadt Rangun wurden über das Wochen-
Eichener Anzeiger
,.M1. General-Anzeiger für Oberhessen
Fritz Todt wurde am 4. September 1891 in tzsorzherm in Baden geboren Er studierte Jnge- ierwissenschaften an den Technischen Hochschulen in Machen und Karlsruhe und beschäftigte sich dabei ilngehend mit Straßenbau. Er promovierte 3U~ Vr.-Jng. mit der Schrift „Fehlerquelle beinL B. von Landstrabendecken aus Teer und Asphalt'. Im Kriege war Todt vom ersten bis zum letzten Tage
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'cbonen;
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Daß naturgemäß der deutsche Soldat im Osten an dem ungewohnten östlichen Winter schwerer zu leiden hatte als der Bolschewist, gab den Bolschewisten gewisse Vorteile. Gerade mit dieser Tatsache scheinen die bolschewistischen Machthaber gerechnet zu haben, als sie ihre Truppen immer und immer wieder zu Angriffen vorschickten, obwohl sie sich ier rouroen uimy wmuenwMn ju». *-*■>• . blutige Köpfe holten. Zweifellos argumentierte man
beschädigt Westlich von England versenkte ein Un-|in Moskau so, daß nur im Winter noch eine Mög- fcrjeebool einen britischen Zerstörer. lichkeit lag, die endgültige Vernichtung durch die
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