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terftfld zu nachhaltiger Wirkung, Herr Löffler hatte einen glanzvollen Rahmen um die Szenen gelegt, innerhalb dessen die wechselnd belichtete Zweiteilung der Bühne nicht allein einer effektvollen Raumgliederung und der Parallelwirkung nebeneinander herlaufender Szenen diente, sondern auch die in der Fabel beschworenen Gegensätze sinnfällig betonte. Die von Herrn Enterlein geschaffene und dirigierte Bühnenmusik fügte sich stil- und stimmungsvoll den Regieabsichten ein. —
Friedl Gollmann spielte die Katharina und führte sich mit dieser großen Rolle überzeugend ein; sie entsprach im Aufbau der Figur durchaus den Vorstellungen, die man sich nach der Lektüre des Schauspiels macht: Energie des Willens, Ehrgeiz und Stolz verbanden sich in ihrer Hellen, artikulierten Diktion mit gelassener Haltung und auch sehr weiblichem Gefühl und Temperament. Herr Mund als Peter war sichtlich gefesselt von den vielfältigen komödiantischen Reizen, welche die Verkörperung dieses schwankenden Menschenbildes gewährt; er unterstrich in flattrigen Gesten, heftigen Bewegungen und schroffen Uebergängen im Tonfall die innere Unsicherheit, Haltlosigkeit, Angst und gefährliche. Unberechenbarkeit des ewig gereizten und labilen Charakters. Bianca B l a ch a als die Zarin Elisabeth war eindringlich bemüht, den bei der Lektüre etwas ungewiß wirkenden Umriß der Gestalt organisch zu schließen, die Erscheinung zu heben und ihr neben der Würde der Majestät auch menschliche Teilnahme zu sichern. Renate F r e i h e n, apart und verführerisch in changierender Seide, gab die Gräfin Woronzow, eine triumphierende, von Ehrgeiz und wacher Witterung befeuerte Geliebte. Herr Fischer war der bedächtige und geistesgegenwärtig beherrschte Panin, Herr Funke der Graf Schuwalow, halblaut, gefährlich und undurchdringlich, Herr Zeppenfeld der Großkanzler Bestushew, eine würdige, respektfordernde Erscheinung im verdeckten Spiel um den Thron. Aus der großen Zahl der Mitwirkenden seien noch, im Bannkreise Katharinas, die Damen Rau, Lenzen und H e n z k y, Herr V o l ck als unaufdringlich geschmeidiger Gesandter Englands, Herr K ö ch- l i n g als jugendlich entflammter Günstling Ponjatowsky und Herr B o s n y als demütig ergebener Leibdiener Iwan mit Anerkennung genannt. — Das stark besetzte Haus dankte mit ausdauerndem Beifall und reichen Blumenspenden.
Hans Thyriot. *
Der festliche Charakter der Eröffnungsvorstellung wurde durch den Besuch von Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger nachdrücklich unterstrichen. Intendant Klein hieß den Gauleiter und die/mit ihm erschienenen Ehrengäste in einer Ansprache willkommen: es sei uns eine hohe Ehre und mache uns glücklich, ihn bei uns begrüßen zu dürfen; fein Besuch bezeuge die enge Verbundenheit zwischen Staat, Partei und Kunst. Zu Beginn des vierten Kriegsjahres sei es unser heißes Bemühen, die hohe Mission der Kunst in der Heimat zu erweisen und von der in Gießen geleisteten Kulturarbeit Rechenschaft zu geben. Das Theater sei stolz darauf, daß von seiner Arbeit der Bevölkerung ein unerschöpflich freudespendender Kräftstrom zufließe. Mit dem Bekenntnis zum Theater der Volksgemeinschaft und
zum kommenden Rationalcheater sprach der Intendant dem Gauleiter, der stets regen Anteil am Geschick unseres Theaters nehme, warmen Dank aus; nicht minder herzlich gedachte er des scheidenden Oberbürgermeisters Ritter, dessen Verdienste um das Theater und das gesamte Kulturleben der Stadt unvergessen bleiben, und den wir mit allen guten Wünschen auf seinem künftigen Wege begleiten. Auch dem neuen Stadtoberhaupt entbot der Intendant die besten Wünsche; er schloß seine Ansprache
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Gießener Fußballer auswärts.
Kreiself Dillenburg — Sladtelf Gießen 1:2 (1:0).
Am Samstagnachmittag traf die Stadtmannschaft Gießen in Dillenburg auf eine sehr spielstarke Mannschaft, die sich aus Spielern der Vereine Burg, Dillenburg, Sinn, Biedenkopf und Betzdorf zusammensetzte. Die Gießener Mannschaft konnte erst durch letzten Einsatz das Spiel für sich entscheiden.
Vom Anstoß weg entwickelte sich sofort ein spannendes Spiel, das beide Mannschaften abwechselnd im Angriff sah. Engel, der Torwart der Einheimischen, klärte in dieser Zeit zwei schon sicher erscheinende Erfolge durch blitzschnelles Reagieren. Auf der Gegenseite wurde das Tor mit viel Glück gehalten. In der 35. Minute gelang Dillenburg aus einem Gedränge heraus durch den rechten Läufer die 1:0-Führung, der bis zur Pause nichts Zählbares entgegengestellt werden konnte. Nach dem Wechsel drückten die Einheimischen mächtig aufs Tempo. Pitz, der wiederholt im Sturm auftauchte, erzielte durch harten Schuß den Ausgleich. Andauernd war jetzt Gießen im Angriff und erzwang mehrere Ecken, die jedoch von der sich sehr energisch zur Wehr setzenden Hintermannschaft Dillenburgs vorerst noch geklärt wurden. In der 30. Minute ging Haßler einer Vorlage nach, umspielte mehrere Gegner und legte dem in guter Position stehenden Günther vor, der zum zweiten Treffer einschoß. Noch einmal versuchte Dillenburg, dem Spiel eine Wendung zu geben, scheiterte jedoch an der aufmerksamen Abwehr Gießens.
Rb. Friedberg — VfV.-R. Gießen.
Am Sonntag stand das Spiel Reichsbahn Friedberg — VfB.-R. Gießen in Friedberg auf dem Programm. Die Spielstärke der Friedberger ließ es ratsam erscheinen, mit einer starken Mannschaft anzutreten. Aus zweckmäßigen Gründen (wir glauben jedoch schon von einem gedeihlichen Zusammenarbeiten reden zu dürfen) verstärkten einige Spieler von 1900 die Reihen der Grün-Weißen. Der Erfolg war denn auch ein mehr als achtbarer. Gegen die mit Steitz, Keßler, Gutmann, Seckinger usw. vom VfB. Friedberg antretenden Reichsbahner errang die Gießener Kombination ein Unentschieden.-Die Härte des Kampfes geht am besten daraus hervor, daß ein Friedberger Spieler das Feld verlassen mußte. Ein Beweis, wie schwer es für die Gießener war, zu diesem Resultat zu kommen. Auf der anderen Seite aber auch der Beweis, daß, wenn beide Gießener Vereine den eingeschlagenen Weg weiter
mit dem Bekenntnis zur untrennbaren Einheit von Volk und Kunst.
Landkreis Gieren.
- Cid), 7. Sept. Am morgigen Dienstag, 8. September, vollendet der weithin bekannte und geschätzte Besitzer des „Holländischen Hofes^' Ludwig G l ö ck - ner in voller körperlicher und geistiger Frische sein 7 0. Lebensjahr. Dem Jubilar bringen auch mir unsere herzlichen Glückwünsche dar.
beschreiten, in Zukunft mit einem bessern sportlichen Geschehen und damit wieder mit sportlichen Erfolgen zu rechnen ist.
Kurze Sportnotize«.
Im Fußball-Reichsbundpokal qualifizierte sich die Auswahl des Bereichs Niederrhein durch einen in Wien erkämpften 1:0- (0:0) Sieg über Donau-Alpenland für das Endspiel. Das zweite Vorschlußrundenspiel zwischen Berlin und Nordmark endete in Berlin unentschieden 1:1 und muß wiederholt werden.
Die „letzten Vier" in der deutschen Hand- ballmeisterschaft der Frauen sind Stahlunion Düsseldorf, TVd. Eimsbüttel, Danubia Wien und KTV. Stettin. Die Düsseldorferinnen gingen aus dem letzten Vorrundenturnier, das in Düsseldorf stattfand, durch ein 3:0 über Eintracht Frankfurt siegreich hervor.
Beim 3. Deutschen Turn- und Spiel- fest in Nürnberg wurden folgende deutsche Meister ermittelt: Lt. Ruising (WH.), im turnerischen Zwölfkampf der Männer, Irma Walther (München) im turnerischen Achtkampf der Frauen, Lichtlustbad Frankfurt a. M. im Faustball der Männer und Leipziger Frauen-SC. im Korbball der Frauen.
Bei den H I.-V e r g l e i ch s k ä m p f e n im Rudern und Kanu in Mannheim gewann Hessen- Nassau den Achter vor Westmark und Moselland, während Württemberg im Vierer vor Baden und Hessen-Nassau siegreich durchs Ziel ging.
DeutschlandsSchützen gewannen in Karlsruhe den Dreiländerkampf mit der Schnellfener- pistole mit 288 Treffern vor Ungarn mit 285 und Italien mit ebenfalls 285 Treffern. Bester Einzelschüße war der deutsche Olympiasieger C. van Oyen mit 60 Treffern. — Die deutsche Meisterschaft im KK.-Schießen holte sich Feldwebel Sigl (Füssen) mit 1154 Ringen.
Deutscher Schwergewichts-Boxmei- st e r wurde am Sonntag in Berlin Walter N e u s e l. Er zwang den Titelverteidiger Adolf Heuser nach der achten Runde zur Aufgabe.
Weltrekordmann Rudolf Har big vertrat beim internationalen Leichtathletikfest in Malmö (Schweden) die deutschen Farben mit bestem Erfolg. Aus der 400-Meter-Strecke schlug er seinen Stockholmer Bezwinger, den Schweden Franzen, in 47,9 Sekunden überlegen. Bei der gleichen Veran
staltung stellte der Schwede Mikalsson neue Delhi bestleistungen im Gehen über 3000 und 5000 Meter auf. /
Im Meilenlauf stellte der Schwede HägZ mit 4:04,6 Minuten einen neuen Weltrekord auf; der Kieler Seidenschnur belegte hier den 3. PlaH
Deutschlands Schwimmer unterlagert in Genua im ersten Länderkampf gegen Italien mit 40:42 Punkten.
Äon der Börse.
Schwächere Börfenmärffe.
Frankfurt a. M., 4. Sept. In der verflösse, nen Berichtswoche setzte sich der Abbröckelungs« prozeß an den Aktienmärkten weiter fort* Zunächst war die Umsatztätigkeit sehr klein, diS Kursgestaltung uneinheitlich, doch kam im Der« laufe mehr Material heraus, das nur zu meist weiter gedrückten Kursen aufgenommen wurde. Nennenswert waren die Umsätze jedoch auch dann noch nicht. Nach längerer Pause wurden Heidelberg Zement mit 155,5 wieder notiert, d. h. fast 10 v. H« unter dem letzten Kurs und rb. 30 v. H. unter dem diesjährigen Höchststand von 195. Von den Stan* dardwerten blieben IG.-Farben weiter unnotiert, auch für Siemens kam nur an einem Tag eins Notiz auf letzter Kursbasis zustande. Eine Sonder« bemegung verzeichneten auch Scheideanstalt, dis aber den zweiprozentigen Kursverlust bald wiedeS aufholten, VDM. zogen dagegen weiter bis 166,-5 an. Daimler sanken bis 195 ab, auch BMW. gaben! bis 149 nach, Mannesmann verloren bis 154,5 und Westd. Kaufhof gaben unter die Parigrenze! (nach Notizumstellung auf berichtigtes AK.) nach/ Banken lagen ebenfalls ermäßigt, Reichsbank bi3 141,75. Am Einheitsmarkt waren Chem. Albert stärker ermäßigt, während BBC. erhöht lagen.
Am Rentenmarkt gab es bei Reichsanleihen Ermäßigungen bis XA v. H., bei Reichsschatzanwei^ fungen bis 0,35 v. H.- Reichsaltbesitz wenig verän« dert um 166,5, Steuergutscheine I nach vorüber^ gehender Befestigung auf 105 wieder auf 104 zurück« fallend. Stadtanleihen gaben bei kleinen Umsätzen! bis 101,50 nach, auch Jndustrieobligationen über« wiegend weiter schwächer, obwohl die Renditen« angleichung bei manchem Papier bereits erfolgt ift 5-v. H.-Aschaffenburger Zellstoff von 1940 verloren! rund 3,50 v. H., wie auch die Aktie selbst mit einem! Kursverlust von nahezu 5 v. H. recht schwach lag und zuletzt mit 145,50 Brief genannt wurde.
Der Aktienfreiverkehr verzeichnete etwas Geschäft, Geiling 3 v. H. fester und 133, auch Fränk. Schuh etwas freundlicher, Frankfurter Handelsbank gingen nach längerer Pause mit 90 (zuletzt 92) um. Katz & Klumpp exkl. 6 v. H. Dividende 230 (nach 234). Im Telephonverkehr fanden Berg-Hütte neue Aktien Beachtung zu 144, Salzschlirf 78,50 nach 78. Tagesgeld unv. 1,75 v. H.
Haupifchristletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de» Hauptschriftleiters: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtlchaft und Sport: Emst Blumschetn.
Druck und Verlag: Brühlsche Universttätsdruckerei R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck.
Anzeigenpreisliste Nr. 6.
Hart und schwer traf uns die schmcrz- "1 liehe, unfaßbare Nachricht, daß mein jß,"*1- innigstgeliebter, herzensguter, unvergeßlicher Mann, der glückliche, liebevolle Vater seines Söhnchens, unser guter, hoffnungsvoller Sohn und Bruder, unser liebevoller, hilfsbereiter Schwiegersohn, Schwager, Enkel, Pate und Neffe
Walter Dick
Gefreiter in einem Panzerjäger-Regt. am 8. August im blühenden Alter von 22‘/2 Jahren, nach kurzem Eheglück bei den schweren Kämpfen im Osten in treuer Pflichterfüllung den Heldentod fand. Wer ihn gekannt, weiß was wir verloren.
In tiefem Schmerz:
Elfriede Dick, geb. Riohm und Söhnchen Günther
Wilhelm Dick und Frau Lina, geb. Scheid
Albert Dick z. Z. bei der Luftwaffe
Emmi Dick
Gustav Riehm uud Frau Marie, geb. Albach
Uffz. Albert Riehm und Familie und alle Verwandten.
Gr.-Linden, Aliendorf a./Lahn, im Sept. 1942.
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Y 29. 1.1904 X 19. 8.1942 In treuester Pflichterfüllung fürFührer, tiSik Volk und seine geliebte Heimat ist mein lieber, herzensguter Mann, der treusorgende Vater seiner drei Kinder, mein lieber Sohn, unser guter Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Cousin, Neffe u. Onkel, Vermessungs-Inspektor
Georg Dietrich
Leutnant in einer Panzerjäger-Abteilung Inhaber des E. K. II. KL, des Kriegs-Verdienst- kreuzes mit Schwertern, des Infanterie- Sturmabzeichens, des Ostabzeichens und des Verwundeten-Abzeichens
im Osten auf dem Felde der Ehre gefallen. Er ruht auf dem Heldenfriedhof in Pretschisstoje- Starino.Unser ganzes Glück deckt fremdeErde. In unsagbarem Schmerz: Frau Tilly Dietrich, geb. Häuser, und Kinder Margot, Ernst und Ellen. Frau Barb. Dietrich Wwe., geb. Licht. E. L. Dietrich, z. Z. Rev.-Obw. d. Sch. d. R. und Frau. Gretel Dietrich. Willi Dietrich, Ober, gefr., z. Z. im Felde. Frau Elise Häuser Wwe., geb. Schmidt. Darmstadt (Schlageterstr. 133), 4. Sept. 1942 Mainz-Kastel, Mainz und Gießen.
Mit den Angehörigen betrauert auch der Amts- yorstand und Gefolgschaft des Städt. Vermessungsamtes in Darmstadt einen jederzeit tat- und einsatzbereiten Beamten. 2695 D
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Wiederbeginn derTurnstunden am 8. 9. 1942: 16.00-17.00 Uhr Kinder (3-9 I.), 17.00-18.45 Uhr Z.-M.-Svortd.- Gr. (10-14 I.), 20.00-22.00 Uhr Tui.- u. BDM.- Leist.-Gruppe.
Unerwartet und schwer traf uns die MAW unfaßbare Nachricht, daß am 10. Au- gust 1942 unser über alles geliebter, unvergeßlicher Sohn, Bruder, Enkel, Pate, Neffe und Kusin
Walter Zulauf
Uffz. in einer Art.-Abtlg., Inh. des Kriegsverdienstkreuzes m. Schw. und der Ostmedaille bei den schweren Abwehrkämpfen bei Rschew im Alter von 24 Jahren für seinen Führer und Großdeutschland gefallen ist.
In stiller Trauer:
Karl Zulauf und Frau Lina, geb. Bücher Uffz. K. Zulauf, z. Z. Genesungs.-Komp. und alle Angehörigen.
Gießen, Flensungen, im September 1942. Wernerwall 18
Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu
Krankheitshalber bleibt mein Betrieb oiaes diese Woche geschlossen
öeBflagellietneli Donau.
WlW- oder StMeWlse in Haushalt gesucht. [04343
E. Sauer, Bleichstraße 6.
Oie Deutsche Arbeitsfront
Kreiswaltnng Weiteren
Berulserxiehingiwerk Gießen, Schanzenstraße 18 ruft alle Schaffenden zur Teilnahme an den letzt beginnenden
Lehrgemein sebaiten
des Winterhalbjahres 1942/43 auf.
Der Arbeitsplan ist bei allen DAF.-Dienststellen erhältlich.
2691D
Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gienen und Lauterbach, sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen.
Betr.: Speisekartoffelversorgung.
Um die rechtzeitige Bereitstellung der Kartoffeln srcherzustetten, werden die Versorgungsberechtigten, die rm Besitze eines Kartoffelbezugsausweises sind, aufgefordert, die Bestellscheine 41 des Bezugsausweises im Laufe der Woche vom 7. bis 12. 9. 1942 bei den von ihnen zur Belieferung gewählten Verteilern abzugeben.
, Die Kleinverteiler haben zu Beginn der darauffolgenden Woche diese Bestellscheine ordnungsgemäß aufgeklebt zur Ausstellung eines Bezugscheines A emzureichen. Der Bezugschein A ist dann sofort an den Empfangsverteiler weiterzugeben.
, -- ??ie Feststellungen ergeben haben, sind Einzelhändler dazu übergegangen, jeweils nur an einigen zeigen oder nur an einem Tage der Woche Sveise- kartostel auszugeben. Da die Kartoffelbelieferuug bettelhchemgebunden ist und infolgedessetl innerhalb eines Versorgungsabschnittes nur bei einem Verteiler bezogen werden kann, mache ich darauf auf- merkmrn, daß Kartoffel täglich abgegeben werden MUsseN. [2690D
Gießen, den 4. September 1942.
Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Fnedbera, Gießen und Lauterbach, sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen.
Der Landrat des Landkreises Gießen.
Dr. Lotz.
Suche für sofort 1 krusksMer in Dauerstellung.
Hans ßuamhusch Essigfabrik, 2693D Gießen, Alicenstr. 22.
Frau oder Mädchen für wöchentlich 2mal 2 Stunden zur Hilfe im Haushalt gesucht. [04300 Aulweg 30 II, links.
Ehepaar sucht 2-3immet- MVNg mit Küche in Gießen.
Schr. Ang. unt. 04295 a.d.G.A. Junger, kaufm. Angestelltersucht Ml. Zimmer mit oder ohne Pension. - Schr. Ang. unt. 04357 an d. Gieß. Anz.
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Verkauf: Zozelsgasse 9 und Liebigstraße 88.
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__04323X
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Hermann Schwalm cand. med.
Verlobte
Großen-Lindeq Friedberg
6. September 1942 ____________________ 2686 D/
Wiederaufnahme der Praxis
am Montag, dem 7. Sept.
Dr. Franz Geyer Arzt
2687 D
Mtnm müffett f- frßR
mit Hertha Feiler, Hans Söhnker
Paul Hörbiger, Viktor Janson Spielleitung:
Arthur MariaRabenalt Heute Montag
Lichtspielhaus
Tägl. 3, 515, 8 bis So. einschl.
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BtbSlti
Heute Montag Erstaufführung
Luise Ullrich
Das tragische Schicksal eines österreichisch. Leutnants, der in den Verdacht der Fahnenflucht gerät.
Paul Hubschmid, Karl Schönbbck Elisabeth Markus, Sepp Rist
Norbert Rohringer, Heinz Salfner
Spie Ileitung : Paul Verhoeven Musik : Norbert Schultze
Deutfche Wochenfchau
Tägl. 300,515,800 So. 230,5°°, 800
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