a großer sich bringen.
einander verbinden, waren breit a< doppelgleisige Transportbahn aufnehi
schlagen.
Folgen der Besetzung Akyabs
(Nachdruck verboten.)
23. Fortsetzung.
noch gewachsen.
Wenn die Engländer glauben, mit solchen Methoden die irakische Freiheitsbewegung abwürgen zu können, dann befinden sie sich in einem verhängnisvollen Irrtum. Aus der Saat, die sie säen, werden neue Blutzeugen und Kämpfer für die Sache der irakischen Freiheit erstehen, bis eines Tages auch
Die britische Admiralität gibt den Verlust des modernen Zerstörers Jaguar" durch Versenkung bekannt. Der „Jaguar" war 1690 Tonnen groß.
Dann blickte er auf und sagte:
„Wahrhaftig, Krähe, es stimmt. Donnerwetter, jetzt wird es ganz verrückt. Barthold schreibt die Warnung und wird selber ermordet. Da soll der Teufel draus schlau werden. Packen Sie die Akten Lanos zusammen, Krähe, und dann werden wir noch mal nach der Kurfürstenstraße fahren und uns noch mal das Zimmer ansehen. Namentlich die Uhr interessiert mich. Ich habe nämlich gestern abend festgestellt, daß Lanos um 19 Uhr im Variete- cofe war. Bon diesem Casö bis zur Kurfürsten- trahe fährt man mit der Bahn eine halbe Stunde, mit dem Auto zehn Minuten. Stimmt die Uhr, ist es gut, aber ich muß mich vergewissern, ob sie wirklich stimmt —"
Krähe packte die Akten zusammen und murmelte:
„Da war doch von der Kommission noch etwas ausgenommen worden wegen der Uhr, was war es doch gleich —"
„Kommen Sie, kommen Sie, Krähe, das werden wir an Ort und Stelle nachsehen."
Unterwegs sprach Wenig kein Wort. Durch die neuen Feststellungen hatte sich ein neues Bild ergeben, vor allem war die Täterschaft des Lanos mindestens zweifelhaft geworden. Wenn es stimmte, daß Barthold die Warnung geschrieben hatte — und daran schien kein Zweifel zu sein — so hatte sa Lanos gerade den Menschen getötet, der ihn retten wollte! „ r. . .
Eine halbe Stunde später standen sie m dem Mordzimmer. .
Frau Hauckroitz hatte den Kriminalrat mit einem Wortschwall empfangen, aus dem er nur heraushörte, daß sie das Zimmer gern frei haben wollte, um die Fenster putzen zu können. Nebenbei deutete sie noch an, daß sie unersetzliche Verluste durch das Leerstehen des Zimmers habe.
„Ihre Sorgen möchte ich haben", brummte Krähe und nahm die Siegel ab. Dann schob er sie in ihr Wohnzimmer und betrat mit dem Kriminalrat das Zimmer Lanos'.
Wenig nahm sich die Uhr und setzte sich auf das ! Sofa.
Krähe untersuchte noch einmal das Zimmer Meter tjür Meter.
diesen Raubüberfall Churchills auf Madagaskar voll und ganz unterstütze und jeden aktiven Widerstand der Franzosen in Madagaskar als „eine Kriegs- Handlung Frankreichs gegen Großbritannien und die USA." betrachte. Mit einem Wort: Der Gangster in Washington steht bei dem Raubzug seines britischen Gesinnungsgenossen Schmiere.
©er Irak unter britischem Terror.
Ankara, 6. Mai. (Europapreß.) Das eigens zur Aburteilung von Mitarbeitern des irakischen Ministerpräsidenten Raschid Ali el Kailani eingesetzte Militär-Sondergericht hat am Dienstag wiederum drei Todesurteile gefällt. Die Urteile, die gegen den Verkehrsminister Salauwi, den früheren Befehlshaber der irakischen Luftwaffe, Generalmajor S a n a n und Oberst F a ch m i Said, gefällt wurden, sind sofort nach ihrer Verkündigung durch den Strang öffentlich voll- st r e ck t worden. Die Hinrichtung hat eine u n g e - f) eure Erregung in der irakischen Bevölkerung ausgelöst. Man ist in Bagdad überzeugt, daß die Urteile unter englischem Druck erfolgten, aber auch aus Haß gegen die politischen Gegner zustandegekommen sind. Die inneren Gegensätze im Irak sind durch die Verhängung der Todesurteile
Warnung aus Stendal
Roman von A. Lothar Philipp
„Eine Kugel fand der Arzt in der Brust des Erschossenen", sagte dann der Kriminalrat, „welche Kugel hat die Uhr durchbohrt? Sie müßte doch noch zu finden sein,- und eine Patronenhülse auch!"
Dann besah er sich die Uhr genauer und holte eine Einschlaglupe heraus. _
Nach einigen Minuten blickte er auf. Krähe war aufmerksam geworden und trat näher.
„Sie sind auf eine Fährte gekommen, Herr Kri- minalrat", sagte er, „ich möchte wissen, was es ist.
Wenig reichte ihm Uhr und Lupe. „Sehen Sie sich mal die Uhr an."
Zwei Minuten brauchte Krähe, dann schaute er verdutzt auf. _ . .
„Na, was sagen Sie dazu?" meinte der Knmi- nalrat. • _ ,, r
„Das ist ein ganz raffinierter Bursche gewesen , sagte jetzt Krähe, „so eine Heimtücke, mir bleibt die Spucke weg."
Wenig nahm die Uhr wieder an sich.
„Sie sehen am kleinen Zeiger eine kleine Einbuchtung an der Kante. Das Loch, welches die Uhr aufweist, ist an der Ziffer 7. Dreht man nun Den kleinen Zeiger zurück zur 7, so zeigt es sich, daß die Einbuchtung genau auf das Loch im Ziffernblatt paßt. Was schließen wir daraus?"
„Ich kann nicht schließen, Herr Kriminalrat", klagte Krähe, ,aber es ist ganz klar, daß im Moment des Einschusses die Uhr kurz vor 7 Uhr zeigte und Der Täter Die Zeiger Dann auf 8 Uhr 50 geDreht hat, um uns über Die Zeit Des Mordes irrezuführen." ,, r
„Und das nennt der Mensch: er kann nicht schließen", lachte Wenig. „Mann, Sie schließen ja geradezu wundervoll. Demnach ist der Mord um 7 Uhr begangen worden und nicht um 8 Uhr 50, Krähe, das ist von größter Bedeutung, das entlastet nämlich Lanos. Petersen, einer der Willis-Leute, bat Lanos am Abend des Mordes um 7 Uhr im Varietecafä in Der Dorothsenftraße getroffen. UnD um 7 Uhr ist hier Der MorD begangen roorDen. Also kann Lanos den MorD nicht begangen haben
und ist unschuldig", vollendete Kxckhk.
ie ein Stalin-Fr iede aussehen soll England deckt die Ansprüche der Sowjets.
„Was hätten Sie Denn, Krähe", fragte Wenig, Dann fügte er hinzu: „Ach, richtig, Sie haben doch Die Hausfuchung in der Wohnung Des Barthold gemacht. Teufel, Krähe, was haben Sie gefunden?"
„Nichts Besonderes, Herr Kriminalrat, ich weiß nur jetzt, wer Den Warnungsbrief an Sie geschrieben hat —"
Der Kriminalrat hielt seine flache HanD an sein Kinn und zog sie langsam nach abwärts.
Krähe wußte, das bedeutete: so'n Bart. Er wurde jetzt ärgerlich.
„Wollen Sie etwa sagen, Sie wüßten es schon?" rief er und legte dabei seine Stirn in Falten.
„Nun, das wäre zu viel gesagt, aber ich kann es mir denken: Barthold. Er war in Stendal beschäftigt, das war ein wichtiger Hinweis, denn Der Brief kam auch aus StenDal, unD nach allem, was wir über ihn erfahren haben, war er wohl vorbestraft, aber fonst ein ganz orDentlidjer Kerl."
„Ich werbe mich pensionieren lassen", sagte Krähe zerknirscht, „Denn es hat doch gar keinen Zweck, hierzu arbeiten, und neue Sachen herauszuholen, wenn Sie doch schon alles wissen."
„Na, nun seien Sie nicht unwirsch, Krähe, wir beide ziehen an demselben Strang. Was haben Sie beim gefunben?"
Krähe legtq ihm einen Aktenbeckel mit einigen Papieren hin.
„Hier ist bas Protokoll und einige Briese, die auch in dieser Geheimschrift geschrieben sind, und bei denen ich auch die Lösung sand. Anscheinend hat er sich hin und wieder darin geübt. Es sind ganz unwichtige Briefe, der eine ist ein Liebesbrief an diese Frau Leeds, der andere ein Briefentwurf an Fräulein Perling." , .. ..
Wenig schlug den Aktendeckel auf und vertiefte sich in das Protokoll. Dann sah er Die Briefe durch und verglich die Schrift mit der Schrift des anonymen Briefes.
Aber Wenig wiegte den Kopf.
„Das wäre zu viel gesagt", wandte er ein, „er kann Den Mord durch einen anderen Täter begangen haben. Warum ist er dann geflohen? Warum meldet er sich nicht, wenn er unschuldig ist?"
Krähe setzte sich an den Schreibtisch und packte die Akten Lanos aus. Er blätterte von hinten nach vom und von vorn nach hinten, las einige Seiten durch und blidte dann auf.
„Da haben wir es, Herr Kriminalrat, sagte er endlich, „aber das kommt davon, daß erst Die Mordkommission durch den Kommissar alles aufnahm und Sie dann die Sache bekamen. Hier steht ein Bericht über die Kugel, die in Der Uhr gefunden wurde, und auch die Patronenhülse wurde gefunden — nur die Sache mit den verstellten Zeigern haben sie nicht herausgekriegt."
„Zeigen Sie mal her.
Der Kriminalrat las sich Den Bericht des Instituts über die Untersuchung der in Der Uhr gefundenen Kugel und Der dazugehörigen Patronenhülse durch, die man, wie bas Protokoll ergab, unter Dem Schrank gefunben hatte.
„Auf Grund Der oben näher bezeichneten Kugel unb Patronenhülse konnte bas System Der Waffe ermittelt werben. Es handelt sich Dabei um eine Der kleinsten HanDseuerwassen vom Kaliber sechs fomma fünfunbDreißig, Modell W 7 von Der Firma Fritz Mann in Suhl. Die Länge Der Pistole beträgt einhundertzwei Millimeter, Die Lauflänge fünfundvierzig Millimeter, Die Drall- Länge zweihundertfünfundvierzig Millimeter, Das Leergewicht Der Waffe zweihundertfünfzig Gramm. Das Magazin faßt fünf Patronen. Be- sonbere Systemmerkmale: an ber Hülse: vorhan- bene Auswerferfpur, der Winkel zwischen Aus« werfer unb Auszieherspur ist größer und kleiner als zweihunbertzehn Grad, Der Durchmesser des Abbrucks vom Schlagbolzenloch beträgt zwei tomma fünfundzwanzig bis zwei fomma Dreißig Millimeter. Am Geschoß: Felderzahl sechs, Felder- breite null fomma achtzig bis null fomma fiebern undachtzig Millimeter, Drallrichtung rechts, Drall- winfel vier fomma sieben Grad."
(Fortsetzung
war, eine Blitzwendung um 180 Grad und stellt naiv und unverfroren fest: „Die militärische Bedeutung von (Torregibor ist seit ber Einnahme von Bata an abgeschrieben."
Corregidor war eine Der stärfsten Naturfestungen der Welt. Die ganze Insel war Durch ausgedehnte DerteiDigungsstellunaen unterminiert Die unter* irdischen Galerien, Die Die einzelnen Stellungen mit* einanDer verbinben, waren breit aenug, um eine boppelgleisige Transportbahn aufnehmen zu können. Selbst Das Hospital befanD sich unter Der Erde. Nach Der Eroberung Der Bataan-Halbinsel Durch Die Japaner war Die Felseninsel von Der Außenwelt völlig abgeschnitten. Die schweren japanischen Bombenangriffe Der letzten Wochen zerstörten fast sämtliche Tunneleingänge unD Wasserreservoire. Am 5. Mai mußte sich CorregiDor ergeben. Die Einfahrt m Die Bucht von Manila ist frei. Bisher war Manila Der militärischen Nutzung Durch Die USA. entzogen; jetzt wirb es Die aftive Basis Der japanischen Flotte in
Aufruf.
In Der Tat liegt Dieser neue feige Ueberfall Churchills ganz auf Der Linie jener Politik der Erpressungen, die die Briten seit dem Waffenstillstand 1940 ihrem ehemaligen Bundesgenossen gegenüber verfolgt haben. Die bisherigen, von Briten und Gaullisten zusammen durchgesührten Ueberfälle auf das wehrlose Frankreich hatten ein unterschiedliches Schicksal. In Mers el Kebir, dem französischen Kriegshafen in Nordafrika, erlitt Die französische Kriegsmarine gleich nach Dem Waffenstillstand schwere Verluste, aber die Engländer setzten sich doch nicht durch. Der zweite englische Vorstoß gegen Dakar endtete sogar mit einer Schlappe. Dann überfielen Engländer und Gaullisten unter dem heuchlerischen Vorwand, den Mittleren Osten vor einem Angriff durch die Achsenmächte schützen zu müssen, die französischen Levantetruppen in Syrien. Und nun ist also der vierte Raubzug der Briten gegen Frankreich im Gange. Daß es diesmal di? Engländer nicht für nötig gehalten haben, sich auch der Mitwirkung von Gaullisten zu versichern, die bisher die Straßenräubereien eines Churchill gegen Frankreich unb bas französische Kolonialreich mit ihrem Namen gebeckt Haden, mag sich baraus erklären, daß Churchill heute bei seinen Raubzügen ja den amtlichen Segen seines Gesinnungsgenossen in Washington hat. Roosevelt hat nämlich, wahrend die Aktion auf Madagaskar begann, durch seinen Geschäftsträger in Vichy erklären lassen, daß er
angesichts des schwierigen Geländes große Verbände sehr schnell alle Bindungen verlieren werden.
Auch nachNordosten geht Der japanische Vorstoß unaufhaltsam weiter. Die letzten Frontberichte melden schwere Luftangriffe auf alle wichtigen Punkte ber Burma st raße auf chinesischem Gebiet, wie Paoshan unb Kumming, bie Hauptstadt Der Provinz Pünnan. Hierdurch werden Die rückwärtigen VerbinDungen Der in Den burmesisch-chinesischen Grenzgebieten sich verzweifelt wehrenden Tschung- fingtruppen ernstlich. gefährdet. Die vollkommene Zersprengung Der britisch-chinesischen tfront in Burma unD Die Zurückwerfung Der (EnglanDer nach Westen, Der Chinesen nach Nordosten, erlaubt es Der japanischen Führung, Die feindlichen Gruppen einzeln anzugreifen, wobei unter Berücksichtigung Des für einen raschen Rückzug sehr schwierigen Geländes die völlige Vernichtung der feindlichen Verbände erhofft werden kann.
und Mitteleuropa durchsetzen konnte, wurde es Polen nach W e st e n verlege n Die östlichen Provinzen Polens annektieren und Polen deutsche Grenzgebiete geben, vielleicht ganz 0 st preußen und Schlesien. Polen könnte vielleicht eine pn= vilegierte Stellung erhalten, um es als Instrument zur Beherrschung Deutschlands zu benutzen. Vom britischen Gesichtspunkt aus sei es unendlich viel besser, d i e S o w j e t s a m R h e i n zu haben, als die Deutschen. Dies wurde Die Gelegenheit für Frankreich fein für die Restaura, tion des römischen Limes und eine Union mit Dem neuen Rhein st aat. Wenn auch England sich in einigen Schmierigkeiten befinde, weil Die Sowjets selbstverständlich Litauen, Estland, Lettland und Karelien annektieren wollten, dies aber im Widerspruch mit Der atlantt- schen Proklamation stünde, müsse doch das Prinzip der Sicherheit über das Prinzip Der Selbstbestimmung siegen. Es wäre daher unzweckmäßig, wenn sich die EnglänDer Diesen Ansprüchen der Bolschewisten widersetzten. — Die Front des neuen Europa wird diese anglo-bolschewistischen Hirngespinste zer-
setzen.
In Vichy herrschte fieberhafte Tätigkeit. Laval empfing den Oberbefehlshaber der französischen Wehrmacht, Admiral D a r l a n , und Den Staatssekretär für die Kolonien, B r e v i e, zu längeren Be sprechungen, ferner den japanischen Botschafter, den Deutschen Generalkonsul, den Schweizer GesanDten unb den Geschäftsträger Der Vereinigten Staaten, um die ausländischen Diplomaten über den Standpunkt der französischen Regierung zu dem englischen Vorgehen gegen Madagaskar zu informieren. Die fran-
zö fische Regierung hat in einer nach Washington übermittelten Note energisch Protest gegen Den aggressiven Akt gegen Madagaskar erhoben und den Standpunkt der Vereinigten Staaten als mrannehmbar bezeichnet. Ministerpräsident Laval erklärte der Presse, das englische Vorgehen gegen Madagaskar beweise Die Richtigkeit seiner stets von chrn verfolgten Politik. Heute mehr als je erweise sich die Zusammenarbeit Frankreichs mit Deutschland, und damit mit Europa, als unerläßlich. Bereits Der formelle Abbruch Der Beziehungen durch Südafrika habe darauf schließen lassen, daß Großbritannien eine Aktion gegen Madagaskar durchführen werde. Die französische Regierung weise Die von Der englischen Propaganda aufgestellte Behauptung über eine angebliche Bedrohung Madagaskars durch Japan als völlig gegenstandslos zurück. Japan habe auf die französische Regierung niemals einen militärischen oder diplomatischen Druck im Zusammenhang mit Madagaskar ausgeübt.
Eine Botschaft des französischen Staatschefs hebt hervor, daß die Antwort Des Gouverneurs von Madagaskar auf Die britische AufforDerung, sich bedingungslos zu ergeben, mit "Der Feststellung, MaDa- gaskar werDe sich dis zum Letzten verteiDiaen, Die allein mögliche ErwiDerung gewesen fei. Der Marschall erklärt, Daß er in Dieser tragischen StunDe, wo Die Ehre Frankreichs von MaDagaskar verteiDigt werDe, im Herzen an Der Seite Der Dort Kämpfenden sei. Admiral Darlan richtete eine Botschaft an die französischen Streitkräfte auf Madagaskar: „Bewahrt die Ehre Der Fahne, verteiDigt Euch dis zur äußerst möglichen Grenze und laßt Die Briten, Die wie Straßenräuber handeln, ihre Tat so teuer wie möglich bezahlen." Der ADmiral erinnert an Den englischen Rückzug in FlanDern, an Die britischen Angriffe von Dran, Dakar unD Syrien, an Die Angriffe auf Die Zivilbevölkerung von Paris und Die HungerblockaDe von Djibuti. „Verteidigt Euch! Der- teibigt Die Ehre Frankreichs! Es kommt ein Tag, an welchem England bezahlen wird", schließt Darlans
Die katastrophalen Niederlagen, Die Die plutokra- \ tischen Kriegstreiber in Den legten Monaten an > allen Fronten haben einstecken müssen, haben schon ! vor einiger Zeit Die Vermutung laut werDen lassen, daß man in LonDon oDer Washington Den Versuch J machen würde, irgendwo zu einem neuen Schlag auszuholen, und sei es auch nur, um der verzweifelten Stimmung in Großbritannien und USA. vielleicht einen neuen Auftrieb zu geben. Nach welcher Richtung dieser Schlag zielen würde, war zunächst natürlich nicht zu. erkennen, nur soviel konnte man annehmen, Daß Dieser Schlag, zu Dem Die Plutokraten auszuholen gedachten, sich wieder gegen em wehrloses Opfer richten würde, denn ihre militärische / Unternehmungslust Direkt an Den Achsenmächten auszuprobieren, Dazu fehlt es in London und Washington an Mut. Also hat Churchill sich ent- schlossen, sein Mütchen abermals an dem wehrlosen Frankreich zu kühlen.
In London und in Washington wurde am Diens- tagmorgen betanntgegeben, Daß britische See- unD Landstreitkräfte auf MaDagaskar gelanDet und auf Dem Vormarsch zu Dem Marinestützpunkt Diego Suarez seien. Soviel aus Berichten aus Vichy hervorgeht, scheinen Die Franzosen auf Madagaskar diesem neuen britischen Ueberfall Widerstand entgegengesetzt zu haben. Nach Funkmeldungen Des Gouverneurs von Madagaskar griffen zahlreiche englische Flugzeuge Den Kriegshafen Diego Suarez an Der Nordostspitze Der Insel an. Durch gutlicgenDes Abwehrfeuer wurden mehrere Flugzeuge abgeschossen. An der Courier- Bucht, wo die Engländer an einer Stelle leichte Tanks landeten, fanden heftige Kämpfe statt. Mehrere englische Panzerwagen wurden vernichtet. In her Courier-Bucht hatte das französische Oberkommando drei Kriegsschiffe stationiert. Der Hilfskreuzer „Bougainville" und das U-Boot „Bevezier griffen nach Eröffnung der Feindseligkeiten durch die vor der Bucht erschienenen englischen Flotteneinheiten zwei südafrikanische Truppentransporter an. Dabei wurden Die beiden französischen Kriegsschiffe durch das englische Abwehrfeuer versenkt. Die englische Aktion beschränkte sich bisher lediglich auf Diego Suarez und Die Courier-Bucht. Angriffe auf beDeutenDere Orte und Häfen wurden noch nicht unternommen. In Vichy wurde erklärt. Die Engländer hätten etwa 20 000 Mann für die Operation gegen Madagaskar zur Verfügung, wahrend Die Zahl der Verteidiger der französischen Kolonie nur 8000 Mann betrage. Aüs London wurde gemeldet, daß Der WiderstanD Der französischen Verteidiger Madagaskars gegen die britischen Lan- Dungsftreitträfte sich v e r st e i s t habe. Die britischen Truppen seien von ihrer Landungsstelle in Der Courierbucht, etwa 20 Meilen auf der ßanDenge nach Osten, norgeDrungen, es sei ihnen jeDoch nicht gelungen, noch am Dienstag ihr Operationsziel, Den Flottenstützpunkt Diego Suarez, unD Den Daneben gelegenen HanDelshafen Antsirane zu be-
Tokio, 6. Mai. (Europapreß.) Die bereits ärn Mittwoch gemelDete Besetzung Akyabs Dürfte Den weiteren Verlauf Der Kämpfe in Burma entschei- Dend beeinflussen. Akyab war nicht nur ein wichtiger Flugplatz, Der schon zu Friedenszeiten durch die Europa und Dftafien verbindenden Fluglinien angeflogen wurde unD nach Kriegsausbruch von der britischen Luftwaffe als Zwischen- landeplatz für Nachschub an Flugzeugen nach Dem ostasiatischen Kriegsschauplatz benutzt roorDen ist, es war nach Der Besetzung Ranguns Der einzige Hasen, über Den Zufuhren zu Den in Oberburma stehenden britisch-indischen Truppen über See möglich waren. Gleichzeitig bedeutet die Besetzung Akyabs Die Abschneidung Der Fluchtmöglichkeiten für Die noch in Burma nach Westen zurückweichenden britischen und indischen Truppen, denen jetzt nur der einzige Ausweg bleibt, über das wegelose Grenzgebirge nach Nordwesten zu entkommen, wobei
Roosevelt unb ber Ueberfall auf MaDagaskar
Von unserer Berliner Schriftleitung.
IL u L11U; t-11 y it; uyu ll. *■ 1 *****'-' '
für die Iraker die Stunde gekommen ist. Das eng- - o - - - -- xz ; -
lisch-bolschewistische Joch, das so schweres Leid und bekannt Der "Jaguar war 1690 Tonnen groß, so unsägliche Not Über das irakische Volk gebracht hatte sechs 10-cm-Geschutze und 10 Torpedoausstoß, hat, abzuschütteln. Die englischen Despoten mögen rohre.
nur fortfahren, ein wehrloses Volk zu oergeroal« tigen und mundtot zu machen. Sie ziehen sich damit selbst Die Rächer heran, die eines Tages das Strafgericht an ihnen vollziehen werden. Was hier in Irak geschieht, ist nichts anderes als was Die EnglänDer sich noch jedem Volke gegenüber erlaubt haben, das sie mit brutaler Gewalt unter ihre Botmäßigkeit gebracht hatten.
Ernennungen für den Rüstungsrat.
Berlin, 6.Mai. (DNB.) Der Reichsminister für Bewaffnung und Munition hat in diesen Tagen Den Rüstungsrat gebildet, Dem Generalfeldmarschall Milch, Generaloberst Fromm, Generaladmiral Witz eil, General Der Infanterie Thomas und General Der Artillerie Leed angehören. Aus Der RüstungsinDuftrie hat Der Reichsminister für Bewaffnung und Munition Geheimrat Hermann Bücher, Die GeneralDirektoren Philipp Keßler, Paul P leig er und Dr. Ernst Poensgen, Kommerzienrat Dr. Röchling, die GeneralDirektoren R ö h n e r t, Dr. Albert 93 ö g l e r unD Wilh. Zangen in Den Rüstungsrat berufen.
Kleine politische Nachrichten.
In Höhe Der Atlantikküste Der USA. wurden zwei feindliche Handelsschiffe von U-Booten der Achse durch Torpedotreffer versenkt. Es handelt sich um ein amerikanisches Frachtschiff von 6000 BRT. unD ein britisches Schiff von 5200 BRT. Die Versenkung erfolgte so nah an Land, Daß ein großer Ten der Besatzungen schwimmend das Land erreichen konnte.
*
herrscht den Stillen Ozean. Die Raubpolitik der Vereinigten Staaten, die sich auch hier fremde Gebiete unter den durchsichtigsten Vorwänden angeeignet hatte, hat ein schmähliches Ende gefunden. Natürlich machen es Die verbündeten englischen und amerikanischen Kriegsverbrecher auch im Falle Corregidor wieder so wie immer, wenn sie einen ihnen außerordentlich unangenehmen unD ihre strategische Lage verschlechternden Schlag einzustecken haben. Wenn Die Schlappe unvermeiDlich ist, Dann pflegen Die LonDoner unD Washingtoner Propagandisten Das Objekt, um Das es geht unD Das sie bisher in ihren Schilderungen als unüberwindlich gepriesen hatten, zu bagatellisieren, es ist plötzlich nichts mehr wert. So geschah es mit Hongkong, 'Singapur und Java, so geschieht es nun mit Corregidor. Während noch vor wenigen Tagen Präsident Roosevelt in einem Rundfunkaufruf Corregidor als das SymbSi. der @aran&> des Sieges bezeichnete und . .. . , -
als das Beispiel für die amerikanische Zähigkeit hin- tmrD es Die artroe >-r• v. ’Aftf(an(e
stellte macht Der LonDoner NachrichtenDienst, als Den Gewässern Der Philippinen, Die ! ' Der Fall von GorregiDor nicht mehr aufzuhalten sDes südostasiatischen Kriegsschauplatzes Decken.
S to ck h °lm, 6.Mai. cDNB.» Sn einem aujM Grenzen uni bie V e r p f Ia nzunss S^tzer ber April-Nummer der Zeit-chnst „Nmeieenth Cen- Te-le SerSei £ U 8 ^rde, daß die Sowjetunion ih're'n Ä*e Wta^in^ im Falle eines anglo-bolschewistischen «uges. jpie Zerstörung des gegenwärtigen deutschen polrtlschen Systems sei ein sowjetisches Kriegsziel, das sich mit Den Kriegszielen Englands vollauf D e ck e. Man Dürfe sich nicht embilDen, daß Die Sowjets Die Bildung irgendeines anderen Systems gestatten würden. Eine sowjettsche Besetzung Deutschlands würde die vollständige Umbildung der vorhandenen Ordnung mit sich bringen. Stalin wurde bas deutsche Volk-unter sowjetische Oberaufsicht stellen, das heißt unter ein System, bas eine Ausdehnung des Sow j e t s yst e m s bedeute. Deutschland würde vielleicht nicht in Die Sowjetunion einbezogen, aber ein s o w j e tii sch e s Nebenland werden. Daß die Sowjets Maßnahmen ergreifen würden, um eine deutsche Wiederbewaffnung zu verhindern, könne als sicher angenommen werden. Diese Vorsichtsmaßnahme wurde nicht Derart sein, wie sie diejenigen empfehlen mochten, Die in England für einen großmütigen FneDen ind, oder Die an ein anderes Deutschland glauben, ie würde gründlich und wirksam fein, sie würde bestimmt die Inbesitznahme strate- gisch wichtiger Punkte, die Aenderung von


